Paraguay Tag 10
Heute sind wir auf dem Betrieb von Erni Schlindwein, der in der fünften Generation in Südamerika ist. Vor 41 Jahren ist er nach Paraguay gekommen und hat dort mit rund 50 ha in einer Holzhütte begonnen. Um den ersten Trecker finanzieren zu können, hat er seinen VW-Käfer verkaufen müssen. Er hat dann begonnen, den Wald zu roden. Heute besitzt er 400 ha und hat weitere 500 ha dazugepachtet. Rund 30% der Flächen sind „Reserva“, also ursprüngliche Vegetation. Einige Waldstücke hat er auch neu anlegen müssen, um die Vorschriften einzuhalten. Seine Ackerflächen sind seit 35 Jahren nicht mehr bearbeitet worden. Es wird ausschließlich und konsequent Direktsaat praktiziert und der Boden ist eigentlich immer bedeckt. Wir haben ein Maisfeld angesehen, das mit den Pflanzenresten von Soja dicht bedeckt war und in dem für die Saat nur mit einem Art Messer ein Schlitz in die Erde gezogen wurde. 5 Tage nach der Saat war der Mais jetzt im ersten Laubblatt!!! Mit dem Mais wird eine Untersaat ausgebracht, die auch noch einmal verhindert, dass Erosion auftritt. Es regnet an …










