Bericht vom Acker: 3. April
Wir haben im Februar 21 mm Regen beikommen, im März gerade einmal 6 mm. In zwei Monaten also in Summe 27 mm. Und in Teilen Norddeutschlands hat es zum Teil noch weniger Niederschlag gegeben. Da können wir nur von Glück sagen, dass wir so fruchtbare Böden haben, denn noch gibt es keine sichtbaren Mangelsymptome. Wie sieht es im Feld aus? Die Unkrautbekämpfung im Getreide ist erledigt, der Winterraps zeigt die allerersten Blüten. Weil die Luft sehr trocken ist, sind Pilzkrankheiten derzeit nicht zu finden. Schadinsekten halten sich auch zurück, wohl weil die Nächte immer noch sehr kalt sind und/oder die Tag-Nachtdifferenz hoch. Etwas Sorgen machen uns die Zuckerrüben. Wir haben diese am 23. März gesät, was sehr früh ist. Es war damals auch schon relativ trocken und zum Glück hat es kurz danach die oben schon genannten 6 mm Regen gegeben, was zum Keimen dort gereicht hat, wo der Boden fein genug war. Das war leider nicht überall der Fall. So liegen die Bestandeszhahlen je nach Parzelle und Bodenzustand zwischen 42.000 und 74.000 Pflanzen pro …










