Bauer Willi
Kommentare 94

Sind das noch demokratische Mittel?

Es hat mich schon geschockt, als ich heute nachmittag gelesen habe, dass der Präsident des Bayrischen Bauernverbandes Günther Felßner nicht mehr für die Position als Bundesagrarminister zur Verfügung steht.

Was war passiert? Laut diverser Pressemitteilungen hatten diverse Umwelt- und Tierschützer (Campact, Umweltinstitut München) Online-Petitionen gegen eine Ernennung Felßners zum Bundesagrarminister gestartet. Begründung: Felßner vertrete einseitig die Interessen der Agrarindustrie, er wolle Klimaschutzmaßnahmen abschaffen, sei ein Umweltsünder und leugne die Gefährdung der Artenvielfalt durch Pestizide. Beim Umweltfrevel handelte es sich um Sickerwasser aus einem Fahrsilo. Es wurde ein Strafbefehl wegen Gewässerverunreinigung ausgesprochen, den Felßner akzeptierte.

Gestern besetzten 15 Personen von Animal Rebellion den Hof der Familie Felßner. Günther Felßner hielt sich in Berlin auf, als die Aktivisten auf das Dach des Rinderstalls kletterten und dort ein Transparent entrollten. Andere wiederum hielten Plakate hoch. Auch Bengalos sollen entzündet worden sein.

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100651696/guenther-felssner-csu-politiker-will-nicht-landwirtschaftsminister-werden.html

Das ZDF schreibt gleich zu Anfang seiner Meldung, dass „die Grünen vor Felßner gewarnt hätten“.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/guenther-felssner-landwirtschaftsminister-verzicht-100.html

Und weiter schreibt das ZDF: „So halten ihm seine Kritiker vor, dass er Pestizide für unbedenklich und Nutztiere entgegen wissenschaftlicher Erkenntnisse für klimaneutral halte.“ Franziska Brantner (Grüne) wird so zitiert: „Günther Felßner ist ein Lobbyist der Agrarindustrie, der für mehr Pestizide, mehr Konzern statt Familienbetrieb steht“. 

Der Betrieb von Günther Felßner ist ein Familienbetrieb!

Moderater und weniger reißerisch berichtet die ARD: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/felssner-rueckzug-100.html

Man kann gerne darüber diskutieren, ob es von Markus Söder geschickt war, schon so früh seinen Wunschkandidaten für das Amt zu benennen. Man kann darüber diskutieren, ob es geschickt ist, einen Bauernpräsidenten für dieses Amt vorzuschlagen, aber es ist aus meiner persönlichen Sicht völlig inakzeptabel, wie diverse NGO´s eine solche persönliche Hetzjagd auf eine Person und seine Familie veranstalten.

Das Günther Felßner angesichts dieser Vorfälle nun nicht mehr für die Position des Bundesagrarminister zur Verfügung steht, ist nachvollziehbar. Wenn in diesem Stil jeder Politiker und seine Familie angegriffen wird, muss man sich nicht wundern, wenn sich niemand mehr für ein solches Amt zur Verfügung stellt. Und das ist ein Schaden für die Demokratie.

 

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94 Kommentare

  1. Eckehard Niemann sagt

    Nicht jedem in der CSU bereitet Felßners Rückzug Schmerzen …
    Süddeutsche Zeitung – 26. März 2025.

  2. Elisabeth Ertl sagt

    Hausfriedensbruch ist eindeutig ein Straftatbestand. Die Tat wurde öffentlich auch einhellig verurteilt, auch von den politischen Gegnern.
    Vor Verbrechen wie Raub oder Einbruch ist aber NIEMAND vollkommen sicher. Jedem einfachen Familienvater könnte es passieren, dass in seiner Abwesenheit jemand seine Familie terrorisiert. Bei Politikern mag das wahrscheinlicher sein, und das muss jeder wissen, der in die Politik geht.
    Deshalb verstehe ich nicht, warum Felßner jetzt zurückzieht, anstatt die Aktivisten öffentlichkeitswirksam zu klagen und mit klaren Stellungnahmen etwas zur Verbesserung der politischen Kultur beizutragen. Besteht die Gefahr von Tatwiederholungen, erhalten Angehörige von Politikern Polizeischutz. Bevor die Täter nicht womöglich gerichtlich freigesprochen werden, sehe ich keinen Grund für Felßners Schritt. Erst ein Freispruch der Täter wäre ein Indiz dafür, dass die allgemeine Feindschaft gegenüber Bauern bedenkliche Ausmaße angenommen hat. Zuvor ist es Felßner, welcher der Demokratie keinen guten Dienst erweist.

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      • Elisabeth Ertl sagt

        Josef Riegler zur politischen Kultur bzw. zur politischen Zusammenarbeit über weltanschauliche Grenzen hinweg: „(Bis 1986) hat man erstens von beiden Seiten sich bemüht, auf eine sehr sachorientierte Zielsetzung hinzuarbeiten, eben mit Fakten, mit Sachargumenten. Es war oft extrem mühsam … 90% der Energie ist notwendig, um Widerstände zu überwinden, also eine sachliche Lösungsorientierung. Das Zweite: Verlässlichkeit, die Handschlagqualität, das war das Um und Auf …
        Die Polarisierungen sind stärker geworden, auch die politische Aufsplitterung … und … mit dem Auftreten von Jörg Haider als Parteiobmann der FPÖ ist ein anderer Stil in die Politik gekommen … der Stil der persönlichen Diffamierung … (vorher) war es so, dass wir uns persönlich nie verunglimpft haben … den anderen bloßzustellen, lächerlich zu machen, das war ein Stil, der erst mit Jörg Haider über die FPÖ dann in die allgemeine Politik hereingekommen ist … es zieht sich global durch, dass ein Hang hin zu neuen autoritären faschistoiden Systemen im Gang ist.“
        https://www.youtube.com/watch?v=Pcjo0cRijk4&t=138s
        Dass die AfD selber jetzt die meisten Gewalt-Opfer zu beklagen hat, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihre politische Richtung des war, welche die Gewalt als Mittel der Politik salonfähig gemacht hat.
        FPÖ und AfD sind die Sammelbecken der alten und neuen Nazis. Dass Deutschland im 2. Weltkrioeg selber zu den Ländern mit den meisten Kriegstoten gehört hat, ändert auch nichts daran, dass Hitler letztlich alle Toten dieses Krieges zu verantworten hat.

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        • Thorsten Holtmeier sagt

          Sie vergessen das die meisten Taten links motiviert begangen werden, die antifa ist das weitaus größere Problem.

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          • Elisabeth Ertl sagt

            Nein, eindeutig nicht.
            Die Antifa ist eine kriminelle Vereinigung, die in der Bevölkerung keinen Rückhalt hat und strafrechtlich verfolgt wird.
            „Das Bild der Antifa in der Öffentlichkeit ist gekennzeichnet durch ihre Militanz. Um sich von „bürgerlichen“ oder „staatskonformen“ Antifaschisten abzugrenzen, bezeichnen sich manche Antifagruppen als „autonome“, „militante“ oder „unabhängige Antifaschisten“.[5] Die Anwendung und Form von Gewalt wird breit und detailliert diskutiert.[6]“
            https://de.wikipedia.org/wiki/Antifa

            FPÖ und AfD aber sind populistische Parteien, die mit der Evokation niederer Instinkte arbeiten wie Neid, Hass, materielle Gier etc., zu welchen die menschliche Psyche immer in gewissem Umfang verführbar ist. Sie haben für kein einziges Problem eine wirklich sachliche Lösung, sondern streben ganz einfach nach Macht, mit dem Ziel, die Demokratie auszuhebeln (siehe Donald Trump). Mit dieser perfiden Methode holen sie viele Stimmen, bringen damit politische Mitbewerber in Zugzwang, vergiften die gesamte Dialog-Atmosphäre und machen Gewalt gesellschaftsfähig.

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        • Limes sagt

          „Dass die AfD selber jetzt die meisten Gewalt-Opfer zu beklagen hat, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihre politische Richtung des war, welche die Gewalt als Mittel der Politik salonfähig gemacht hat.“
          AfD als das alleinige Übel das ist zu kurz und einfach gedacht, die AfD wurde erst 2013 gegründet.
          Wir sollten ehrlich sein und das ganze Spektrum von Gewalt ansprechen sonst werden die Gräben immer tiefer. Politische Gewalt gab es schon weit vorher eigentlich schon immer. Aus meiner Erinnerung wurden die grossen Protestbewegungen seit den 60ern auch immer begleitet durch Gewalt gegen Menschen und Sachen. Genannt seien Startbahn West, AKW Bewegung an diversen Orten….
          Aktuell ist die RAF wieder Thema, die hatten ebenfalls politische Motive und waren bereit unter Einsatz von Gewalt bis zum Töten von Unbeteiligten ihre Ziele durchzusetzen. Unterstützer fanden sich ausreichend damals und offensichtlich auch heute noch.

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          • Elisabeth Ertl sagt

            Leider hatte die AfD ein Vorbild in Österreich, und das agiert schon seit 1986, wie beispielsweise in Frankreich Jean-Marie Le Pen seot den 1980er Jahren. Bei euch wirkte da dank Willi Brandt längere Zeit eine Brandmauer nach.

            Als ÖVP – Kanzler Wolfgang Schüssel die FPÖ 1999 in eine Regierung einband, zog das nicht ohne Grund noch EU – Sanktionen nach sich. Das riskante Experiment ging gut aus, indem Haider schließlich selber die Regierung sprengte und sich nach Kärnten zurückzog, wo er für den großen Finanzskandal der Hypo-Alpe-Adria sorgte.

            Heute scheitern Sanktionen daran, dass der Populismus längst auch andere Parteien erfasst hat. Dieser Kniefall vor den niederen Instinkten hat nun u. a. den Consumer/citizan-Gap zur Folge.

            • RGB sagt

              Wir haben uns in den letzten Jahrzehnten oft die Frage gestellt, wie es vor fast 90 Jahren so weit kommen konnte. Heute können wir wieder ähnliche Muster feststellen, erkennen aber trotzdem nicht den Wolf im Schafspelz. Der Niedergang unserer Nationen ist seit Jahren für aller Augen sichtbar, trotzdem suchen wir die Schuldigen bei denen die nicht in der Verantwortung stehen. Eine Politik im Sinne des Volkes wird derzeit von keiner Fraktion gemacht, da selbst nach Neuwahlen keinerlei Veränderung festsellbar wird. Wir sollten unsere traditionsbehafteten Sonnenbrillen absetzen bevor unser Land am Boden liegt. Der Faschist wird sagen, Er sei der Antifaschist…..

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  3. Wilfried Kehm sagt

    Wo sind wir gelandet in diesem Land? Hat der Staat das Machmonopol aus der Hand gegeben. Werden wir von den NGOS regiert? Einfach nur noch schlimm was hier abgeht. Die NGOS bekommen auch noch Steuergelder! Da geht einem der Hur hoch.

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  4. Eckehard Niemann sagt

    „Klare Ablehnung“ der Aktion auf Felßners Hof als Eingriff in dessen Privatsphäre – aus der Pressemitteilung der Deutschen Umweltholfe e.V. vom 25.3.2025 z.K.:

    (…) „Auf einer Pressekonferenz des Bauernverbands begründete Günther Felßner heute seinen Rückzug mit einer Protestaktion, die gestern auf seinem Hof stattfand. Dabei waren Personen auf das Dach seines Stalls geklettert und hatten ein Plakat angebracht – ein Eingriff in Felßners Privatsphäre, den wir klar ablehnen. Wir gehen aber davon aus, dass der eigentliche Grund für seinen Rückzug der mangelnde Rückhalt aus der eigenen Partei ist.“ (…)

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    • Limes sagt

      Noch nicht mal in der Lage die Verursacher beim Namen zu zu nennen.
      Das übliche BlaBla wir haben damit nichts zu tun das waren andere Personen und Schuld sind die anderen (eigene Partei).
      Irgendwie erinnert das an den Fall Gelbhaar.
      Das Milieu in dem Gelbhaar sich bewegt hat wollte seine Karriere zerstören und ist nicht in der Lage dies vernünftigt auf zuarbeiten.

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    • Eckehard Niemann sagt

      Hallo, Willi,
      sind derlei Auslassungen („gehört zwischen Axt und Stock“) nicht sogar strafrechtlich relevant?

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      • geplünderter Stiefel sagt

        Die Aussage von WK ist für diesen Blog nicht förderlich und sicher auch in dieser Form nicht erwünscht,
        juristisch betrachtet ist sie zu allgemein und personenunbezogen und fällt gerade noch unter freie Meinungsäußerung und nicht unter Volksverhetzung oder Ehrverletzend
        als üble Nachrede oder Verleumdung. Wäre eine Partei oder politische Person oder Amtsträger oder Vereinnamentlich ect. genannt wäre es natürlich anders. Dies ist hier aber nicht der Fall.
        War kurz vor der Wahl bei solch einen Prozeß als Zuhörer und hatte zuvor auch
        etliche Urteile hierzu studiert.
        Kenne auch Polizisten, die würden auf solche pauschalen Aussagen erst gar keine Anzeige aufnehmen.
        Wie erwähnt förderlich ist es nicht, aber doch vertändlich.
        Unser aller Ziel muss sein, uns nicht weiter zu Spalten oder Spalten zu lassen.
        Es braucht vernünftitige Maßnahmen die zu einem Dialog führen. Hier für sind aber alle gefordert und müssen hierfür bereits sein. Trotz angedachte Änderung aktueller Bundespolitik ist dies derzeit aber noch nicht möglich oder erwünscht
        bzw. erkennbar. Ein große Rolle spielen hierbei auch die Medien, es findet teilweise ein Umdenken statt. Die Medien sollten für Falschinformation auch belangt werden
        können wenn jemand auf der Anklagebank soll.
        Bei dem geschädigten Berufskollegen der wegen Verleumdung eines Nachfolge
        Agrarminsters auf der Anklagebank saß, trugen vor knapp 20 Jahren hauptsächlich
        die Medien(Tv) zu seinen Ruin bei als dieser“ fälschlicherweise“ verdächtig wurde
        und die Staatsanwaltschaft mit Bereitschaftpolizei und TV zu einer Hofdur-
        schung anrückten und nichts verdächtiges finden konnte.
        Jedes Ministerium hat seine Leichen im Keller , ich bin auch ein Opfer nicht nur einer IDA und kann es ebenso beweisen. Deshalb auch mein Name.
        Ein großer Trost ist für uns Geschädigte, das es doch noch Menschen bzw. Politiker und Verbandsvertreter wie Herrn Felßner gibt, welche mit ihrer persönlichen Entscheidung Verzicht auf ein höheres Amt ein Vertuschen solcher Fälle nicht unterstützen sei es auch nur unbewusst. Herr Felßner macht mit seiner
        Emphatie und Entscheidung Mut, habe ihn auch schon bei einen Bauerntag erleben dürfen. Solche Menschen sind aber nicht in Berlin gefragt, da gelten wir nur als Landeier mit Bullerbüromantik wenn wir das Wort Familienbetrieb erwähnen.
        Sein Badischer VerbandsKollege der sich heute bestürtzt an uns wandte musste
        vor einen Jahr auch eine bittere Niederlage vor Scholz in Freiburg erleben.
        Seither wurde auch nicht mehr zu weiteren Demos aufgerufen.

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    • Eckehard Niemann sagt

      Die Parole „Pack gehört zwischen Axt und Stock“ – aus welcher politischen Ecke kommt sowas? Hier ein Hinweis, nämlich ein weiterer Kommentar des obigen Parolen-Autors zur Wahl (auch auf dieser Internetseite „Bauer Willi“):
      Werner Knödler, 31. Januar 2025:
      „Änderungen wird es nur geben wenn die CDU/CSU zum Juniorpartner mutiert.
      Natürlich nicht Juniorpartner der Ampelparteien.“
      Aha.

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      • Werner Knödler sagt

        vielen Dank Herr Niemann das sie sich so sehr um
        die Wirkungen meiner Kommentare sorgen .
        Ich bin mir im klaren darüber das ich in den Augen
        viele verblendeter Linken , Klimawandlern und
        Liebhabern der Massenzuwanderung als Rechter bzw .
        Nazi gelte . Ich kann ihnen aber offen versichern das
        ich niemandem nach dem Leben trachte oder ihn über
        Gebühr schädigen will . Das überlasse ich liebend gerne
        anderen .
        Ich sehen mich als einen besorgten Menschen ,der
        manche Dinge eben direkt beim Namen nennt!

        Ihr krampfhaftes Suchen nach eventuellen Fehlern bei andern
        lässt mich indes befürchten das ihnen an sachlicher und fachlicher
        Kommunikation nicht sehr viel liegt .

        Sollte ich mit meinen Kommentaren gegen den guten Geschmack von
        Bauer Willi verstoßen bitte ich jenigen ausdrücklich um Benachrichtig
        bzw Löschung oder Sperrung .

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        • Eckehard Niemann sagt

          Zitat Knödler: „Ihr krampfhaftes Suchen nach eventuellen Fehlern bei andern
          lässt mich indes befürchten das ihnen an sachlicher und fachlicher
          Kommunikation nicht sehr viel liegt.“
          Antwort: Man muss ja bei Ihren beiden von mir zitierten Kommentaren mitnichten „krampfhaft suchen nach eventuellen Fehlern“:
          Was denn in aller Welt wollen Sie denn unter dem Oberbegriff „besorgter Mensch“ „beim Namen nennen“ mit ihrem (kaum noch indirekten) Aufruf zur Wahl der AfD und mit: „linksgrünes , asoziales Pack. Es gehört zwischen Axt und Stock.“?!
          Und total peinlich ihr nachträglicher und vergeblicher Versuch der Rechtsfertigung mit Gesäusel von angeblichem Interesse an „sachlicher und fachlicher Kommunikation“…
          Ihrer Bitte an Bauer Willi um Löschung ihres „Pack-Axt-Stock“-Kommentars schließe ich mich an. Aber bisher hat er nicht reagiert – warum nur??

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        • Elisabeth Ertl sagt

          „Ich kann ihnen aber offen versichern das
          ich niemandem nach dem Leben trachte oder ihn über
          Gebühr schädigen will . Das überlasse ich liebend gerne
          anderen.“
          Was soll das heißen? Selber nicht, aber anderen genüsslich dabei zuschauen, oder wie?

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        • Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

          Eine etwas derbe Sprache ist hier scheinbar nicht erwünscht, lieber lange um den heißen Brei herumreden. Dadurch hat bereits Herr Seevers aufgegeben.

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  5. Sonnenblume sagt

    Eine allgemeine Frage. Ein Personenschutz für Minister steht außer Frage. Aber wie sieht es mit dem Schutz der Familie und des Betriebes aus? Ist dieser Überfall eine einmalige Angelegenheit, oder wären weitere Aktionen zu erwarten? Immerhin setzt der Schutz eines Betriebes doch einiges an Personal voraus.
    Für uns wäre eine derartige Situation untragbar, denn wer kann garantieren, dass es eine einmalige Angelegenheit bleibt und nicht doch irgendwann Personen- und Materialschaden (Tiere, Gebäude, Maschinen) zu beklagen sind.

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    • Sonnenblume sagt

      Nachtrag. Ein Kollege von Felssner war der Meinung, er hätte sich nicht zurück ziehen dürfen, sondern sich dem stellen sollen. Als Minister könnte man sich eine derartige Schwäche nicht erlauben.
      Alles gut und schön. Aber wer kümmert sich um die Gesundheit der Familie? Niemand.
      Wer hilft ihnen mit diesen Erfahrungen fertig zu werden? Niemand.
      Wir können den Rückzug von Felssner sehr gut verstehen.

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  6. Jürgen Donhauser sagt

    Menschlich kann ich die Entscheidung von Felßner vollkommen nachvollziehen. Leider hat dies aber auch eine fatale Signalwirkung an die NGO. Es werden sich also noch mehr berufen fühlen gegen unliebsame Agrarier oder Funktionäre vorzugehen, wenn sie so einen Erfolg haben – den Rücktritt eines aussichtsreichen Kandidaten für ein Ministeramt zu erzwingen. Beschämend finde ich das schizophrene Verhalten der Medien. Über die legitimen und friedlichen Bauernproteste auf öffentlichen Grund bei der Anlegestelle der Fähre bei Habeck gab es tagelang Diskussion in den Medien, ob die Demokratie in Gefahr ist. Bei der Causa Felßner hat man in den Medien eher den Eindruck das Vorgehen der radikalen Demonstranten wird verharmlost

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    • RGB sagt

      „Bei der Causa Felßner hat man in den Medien eher den Eindruck das Vorgehen der radikalen Demonstranten wird verharmlost“
      Vielleicht sollte man sich die Frage stellen ob das Vorgehen nicht nur verharmlost, sondern staatlich finanziert wird.

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  7. Jenny sagt

    sehr geehrter Herr Krämer sie sind leider einer der wenigen die den Ernst der hiesigen Situation erkannt haben! es gibt noch Hoffnung! die Tochter einer guten Bekannten engagierte sich in diesem Klientel in München nach missglückten anarchistischen versuchen kehrte sie nach Hause und in psychiatrische Behandlung!

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  8. Kemetbauer sagt

    Zunächst die Beantwortung der Frage: Nein, sind sie nicht!
    Trotz dieser klaren Positionierung muss man auch die Motivation von Söder hinterfragen. Was wollte er mit dieser frühen Nominierung erreichen? Wollte er die Bauern für sich gewinnen? Es sollte sich doch längst auch im bäuerlichen Lager herumgesprochen haben, dass die Halbwertszeit von Söders Aussagen nicht einmal die Lebensdauer einer Eintagsfliege erreichen. Es war mal wieder billiger Populismus, auf dem Rücken von F. Warum hat sich dieser dafür hergegeben? Wusste er nicht, dass die, die sich früh aus der Deckung trauen, auch schnell verbrannt sind? F´s Bereitschaft für dieses Amt basierte auf einer lauteren Motivation. Jemand von Fach, das sehen wir ja auch in SH, würde wieder Vertrauen in den Berufsstand bringen. Diese Chance ist vertan!

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  9. Lieschen Müller sagt

    Ich finde, das sind keine demokratischen Mittel. Es ist vielmehr gruselig, dass die Leute denken, sie können jemanden so drangsalieren.

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  10. Christian Bothe sagt

    Einfach nur traurig, das so etwas passiert! So ist das mit und in der bürgerlichen Demokratie…H.Felssner war und ist der richtige Fachmann für so ein Ministerium, nach den “Blindschleichen” der Vergangenheit…

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  11. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Wenn erst einmal ein quälender HUNGER(!) Körper und Geist einzelner Individuen dominieren, hören solche Aktionen ganz von allein auf!

    Es genügt offensichtlich nicht, eine Bedrohung unserer demokratischen Freiheit und Sicherheit von außen gegenwärtig in Kauf nehmen zu müssen, eine solche Gefährdungslage baut sich zunehmend auch im Inneren unseres Landes auf, ganz unterschiedlicher Prägung.

    Dieser Tage habe ich erst die Situation Japans umrissen – ein wohlhabendes, wirtschaftlich mächtiges Land, das sich sein Grundnahrungsmittel Reis zunehmend im Ausland einkaufen muss. Dort sind sämtliche Warnleuchten bereits auf ROT(!), in welche brandgefährlichen Abhängigkeiten man sich realiter derzeit begibt.

    Hierzulande jucken diese Gegebenheiten allerdings (noch) recht wenig. Die Eierpreise jenseits des großen Teiches heute statuieren beispielgebend sehr eindrücklich, wie schnell eine solche Situation aus dem Ruder laufen könnte.

    Ich-Donald und auch seine Entourage in vorderster mächtiger Administration, welche die Europäer wütend abschätzig schon mehrfach jüngst als „elende Schmarotzer“ extrem herablassend abtitulierten, steht jetzt fordernd vor unseren europäischen Bauerntoren und bettelt um Eier. Jeder eitle Gockel, der ohne entsprechende Vorsicht hoch erhobenen Hauptes dahinschreitet, stolpert irgendwann einmal über sein Ego…

    Ob er sich diese Eier wohl einfach holen würde, wenn man ihm keinen Einlass gewährte!?

    Alle Szenarien sind derzeit denkbar, …!? Unsere maßgeblichen Entscheider sollten das Wesentliche bei ihren aktuellen Koalitionsverhandlungen nicht übersehen wollen.

    Unsere Ministerien allesamt sollten jetzt personell besetzt werden durch Personen NN, die nachweislich über FACHWISSEN verfügen, einer allenfalls ideologisch verbrämten Grundhaltung darf man die jeweiligen Fachbereiche keinesfalls überlassen; …dies ging in den vergangenen drei Jahre kaum mehr bestreitbar gründlich in die Hosen!

    Streicht den zu ausschweifender Gewalt bereiten Aktivisten endlich die Fördermittel, zieht sie rechtlich sofort zur Verantwortung! – Denn sie wissen nicht, was sie tun!

    Resümee: Noch geht man ganz automatisch davon aus, dass auch ohne heimische Bauern unsere Grundnahrungsmittelversorgung forthin komfortabel gewährleistet bleibt. Für Geld kann man sich vermeintlich schließlich alles kaufen. Man setzt heute bereits wohl auf die Leistungsfähigkeit der Schwarzerdeböden. und blendet aberwitzigerweise den rasant voranschreitenden Klimawandel parallel komplett aus. Ein sehr gefährlicher Trugschluss für meine Begriffe…!!! Die Realitäten dahingehend werden uns in Lichtgeschwindigkeit überholen!!!

    Cogito ergo sum!

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    • Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

      Guter Beitrag mit Ausnahme der Meinung, dass mit der CDU/CSU eine andere Politik eingeleitet wird. Man sieht doch, dass diese Partei gerade hre Wähler verrät.

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  12. Sonja Dengler sagt

    Wahrscheinlich wird man Putin und Trump beschuldigen, dass die Schuld hätten – jetzt wird in D wieder ein linksgedrehter Nichtskönner und Bauernhasser an Felßners Platz ernannt.
    Solche Überfälle haben die Bauerndemos ja auch erlebt: man beschuldigte alle Bauern pauschal „rechts“ zu sein – und das war erstens schon DAS Verbrechen und zweitens ist es geglückt, sie seitdem mundtot zu machen. Das erleben viele andere Berufsgruppen gleichzeitig. Und leider klappt es, alle denken „ICH bin ja nicht rechts aber die anderen, denn die Medien sagen es ja“. Auch RTL hat gestern den „Pestizid-Liebhaber“ so beschrieben. Darf man gar nicht mehr angucken, das deutsche TV

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  13. John Maier sagt

    Das ist die Art von System-Terror die als Demokratieschutz vermarktet wird. Es hat nichts mit Demokratie zu tun der Protest, aber die Entwicklung wurde gefördert.

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  14. Thomas Bröcker sagt

    Wenn ich über Felßner lese „… der die Gefährdung der Artenvielfalt durch Pestizide leugnet…“
    dann sehe ich, dass auch hier der beschworene notwendige Diskurs über Propaganda und Einsatz der medial unterstützten „Terroreinheiten“ militanter Tierschützer und Bauernfeinde längst einseitig beendet ist.
    Es gibt gute Gründe für Pflanzenmedizin, wenn wir alle wirklich was zu essen haben wollen und die Qualitäts- und Hygieneansprüche auch der „Bauernschelter“ bedient werden müssen.
    Ich sehe es als aussichtslos an, wenn medial die Vorfestlegung schon im Wording fixiert ist „Pestizidleugner“ ist dann wohl die neue Berufsbezeichnung jedes Anwenders.
    Zuzuschreiben haben wir uns das aber selber, weil wir (die Verbände UND die meisten von uns auch persönlich) den Fehdehandschuh nicht wirklich angenommen haben. Der Kuschelkurs mit den Grünen und ihrem verframten Bio-Erzählungen-Gedöns-Gefolge hat zu diesen Zuspitzungen geführt.
    Es ist ein bisschen so, als würde man Ärzte, die die „Chemiegifte“ der Pharmaindustrie einsetzen als „Menschenvergifter“ und „Homöopathieleugner“ bezeichnen. Die vielen problematischen Hormone und Medikamente im Abwasser machen diese Berufsgruppe zu den „Umweltsündern“ Nr. 2 nach den Bauern (Ironie off).

    Wir kriegen keinen Diskurs mehr, sondern nur noch Propaganda und Vorfestlegungen um die Ohren geschlagen. Dabei hätte es gerade beim Thema Artenvielfalt und Biodiversität genug Möglichkeiten gegeben eine Lösungs- orientierte Diskussion zu führen, die zwischen Notwendigkeiten und divergierenden Ansprüchen vermitteln könnte. Ich denke tatsächlich darüber nach, mich aus Interesse an meiner eigenen Gesundheit aus allen Verbänden und Berufsvertretungen auszutreten.
    Diese ganze „Leugner“-, „Vergifter-“ und sonstwie Brandmauer-Unkultur ist nicht mehr zu ertragen … und unseren Vertretern (sowohl in der Politik, als auch bei den Berufsverbänden) fällt außer: Ja, ihr hebt ja recht, aber …“ . Zu falschen Behauptungen gehört eine klare Positionierung und ein klares Nein eingesetzt.

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    • Malte Voerste sagt

      Es gibt einen Bauernverband der sich klar positioniert. Der hat gerade eine Kundgebung in Bad Frankenhausen abgehalten und 12 unmissverständliche Forderungen formuliert.

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      • Eckehard Niemann sagt

        Malte Voerste, meinen Sie die „Freien Bauern“?
        Und wenn ja, warum sagen Sie das nicht?

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    • Arnold Krämer sagt

      „Der Kuschelkurs mit den Grünen und ihrem verframten Bio-Erzählungen-Gedöns-Gefolge hat zu diesen Zuspitzungen geführt“.
      So ist es! Der Mut zu einem klaren NEIN in vielen Bereichen fehlte. Kompromisse waren/sind immer häufiger faule Kompromisse.

      Es ist zu befürchten/anzunehmen, dass der Kuschelkurs angesichts des weiterhin vorhandenen medialen Drucks durch die mögliche schwarz-rote Regierung fortgeführt wird und nicht nur die Agrar-und Umweltpolitik betrifft.
      Das wird die Zustimmung zur AfD weiter beflügeln. Wie will man denn mit der Partei umgehen, wenn sie die stärkste Fraktion in einzelnen Parlamenten geworden ist oder sogar die absolute Mehrheit erhält? Dann haben wir Bürgerkrieg!

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  15. Ex-Baumschuler sagt

    Den auffallenden und ungewöhnlichen Ausdruck „Felßners Kür“ verwenden unerwartet und plötzlich gleich mehrere Medien simultan, darunter ZDF sowie Merkur (beide in Willis Artikel oben verlinkt), aber auch n-tv, Welt, Frankfurter Rundschau und wohl noch weitaus mehr Systemmedien, wollte man kurz mal recherchieren. – Schreiben die alle voneinander ab (das geht so schnell nicht innerhalb von 24 Stunden) oder haben die eine gemeinsame Quelle?

    – Nicht, dass hinterher noch das SPD-Redaktionsnetzwerk für eine Psy-Op verantwortlich zeichnen müsste.

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  16. Rößle Rudolf sagt

    Dass die NGOs so knallhart vorgehen, das war mir schon klar. Wenn die Öffentlich-Rechtliche nicht bald aufwachen und kluge Köpfen nicht das Schreiben überlassen, dann wird es sehr hart für ihre Akzeptanz. Auch mit der Berichterstattung über den Nahen Osten war ich sehr verwundert. Also geht es nun weiter mit Theoretikern, rhetorischen dumpfen Ergüssen. Herrn Feißner hätte man sehr wohl auf praktische Lösungen abklopfen können. Das haben sich die Radikalen nun selbst verdorben. Jetzt kommt wieder ein Hardliner, der weder der Landwirtschaft noch den Umweltschütern nützt.

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  17. Civilitas sagt

    Dank für die Information.

    Schade, dass es auf dem Hof die von Wolfschützern propagierten Herdenschutzhunde nicht zu geben scheint – die hätten das Dach-Erklettern der Demokratieverteidiger gewiss beschleunigt.

    Doch Scherz beiseite: Bengalos? Auf einem Stalldach? Rühmenswerte Nervenstärke der Hofbewohner – andernorts, z.B. in Montana, wäre das anders ausgegangen.

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  18. Ehemaliger Landwirt sagt

    Meiner Meinung nach gibt es einen Ersatz für Herrn Felßner.
    Ich erinnere an die Besetzung des Landwirtschaftsministeriums, wie mit Cem Özdemir und Renate Künast, deshalb schlage ich Anke Engelke vor. Wer Kinderbücher schreiben kann, eignet sich auch für einen Ministerposten.

    Bevor ich jetzt Prügel bekomme, meine Zeilen könnten etwas von Satire enthalten.

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  19. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Im Grunde sehe ich das so wie sie auch. Man könnte aber auch sagen es war demokratisch, denn….
    – ist es demokratisch so eine Wählertäuschung zu betreiben wie die CDU
    – ist es demokratisch trickreich einen abgewählten Bundestag zu benutzen
    – ist es demokratisch das Herr Aiwanger in Bayern auf Söders Druck nicht
    frei entscheiden kann
    – ist es demokratisch das die vom Bürger bezahlten öffentlich rechtlichen
    Medien so einseitig berichten
    – ist es demokratisch das Frau Merkel ein Wahlergebnis einfach aberkennt
    – ist es demokratisch von der größten Oppositionspartei keinen
    Bundestagsvizepräsidenten zuzulassen
    Aber Herr Schulze Steinmann von Top Agrar hat den Schuldigen gefunden, Donald Trump.

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  20. Schorsch Summerer sagt

    Der Vorfall zeigt sehr deutlich warum du als Landwirt dir sehr gut überlegen musst ob du so ein Amt anstrebst. Als Landwirt bist du angreifbar denn du hast leicht zugänglichen Besitz. Ein Streichholz genügt und deine Existenz geht in Flammen auf. Ich kann zwar mit Felsner nichts anfangen aber ich kann seine Entscheidung verstehen.

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  21. Schnitzel sagt

    Wir kennen das Vorgehen dieser Menschen nicht erst seit gestern. Jede Landwirtsfamlie die sich bei der Gestaltung unserer Gesellschaft einbringt muss mit einem nächtlichen „Besuch“ rechnen. Beispiele gibt es mittlerweile 100erte. Da der Staat lässt das nicht nur zu sonder unterstützt das auch noch in dem er diese Gruppen mit Verbandsklagerechten,Steuerfreiheit, und diversen Beraterverträgen ausstattet.
    Aber über die Fehler im Rest der Welt wissen unserer „Führungskräfte“ bestens Bescheid

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  22. Franz Müller sagt

    Der Zweck „heiligt“ alle Mittel. Auch so funktioniert Demokratie…

    Der Steuerzahler finanziert vieler solcher Vereinigungen gerne und unbewußt – das nennt sich dann lebendige Demokratie. Wichtig ist halt, dass nichts von Rechts kommt. Antifa bis Greenpeace Methoden sind akzepabel, sie fördern den Konsens, das kritische Denken und sind erfolgreich, von den elitären Parteien gewünscht und gewollt.

    Pack schlägt sich und verträgt sich, siehe Grundgesetzänderung…oder waren da Zweifel – sich mit Mehrheiten von Linksradikalen ins Bett zulegen ?

    Nein, das ist jetzt halt eine Meinungsverschiedenheit, die legt sich wieder. Ist doch bloß für die Landwirtschaft. Hauptsache die Brandmauer steht fest – das andere ist „Brot und Spiele…für´s Volk“

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  23. Marcus M. sagt

    Ich hoffe, Sie haben das auch so gesehen, als Robert Habeck und seine Familie bei der Rückkehr von einer privaten Reise von einem wütenden Mob daran gehindert worden sind, die Fähre zu verlassen?

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    • Bauer Willi sagt

      @Marcus M.
      Die „Affaire Fähre“ war sicherlich auch nicht in Ordnung. Es ist aber schon eine andere Nummer, ob ich in die Privatsphäre eines Menschen eindringe und die Familie terrorisiere.

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    • Bauer Fritz sagt

      Das scheint ein wesentlicher Unterschied zu sein !
      Medial wurden jene Bauern, die mit dem Minister Habeck damals sprechen wollten taxfrei zu Nazis und Rechtsextreme gestempelt, war für eine vorauseilend gehorsame Oberstaatsanwältin von Weitem besehen schon klar, daß da jede Menge Straftatbestände sich gesammelt hätten. Die Affäre Schlüttsiel war geboren.
      Übriggeblieben ist davon NICHTS. Keine Rechtsextremisten, keine Nazis, schon gar keine Straftatbestände.
      (https://www.welt.de/regionales/hamburg/article255093290/Faehrhafen-Schluettsiel-Nach-Protesten-gegen-Habeck-nur-ein-Tatverdaechtiger-ermittelt.html)

      In der Affäre Felßner hingegen sind die mit Sturmhauben Vermummten (trotz Vermummungsverbot; https://de.wikipedia.org/wiki/Vermummungsverbot) medial natürlich allerliebste Aktivisten (und natürlich keine Linksextremen oder keine Straftäter).
      Keine Staatsanwaltschaft sieht (hoffentlich vorerst mal) öffentlich irgendwelche Straftaten. Und Einbrüche in Bauernhäuser oder Ställen gehören sowieso zum medial beliebten Schlagzeilen generieren von NGOs zu befreundeten Zeitungen.
      Das einzige was zur Schlüttsiel-Affäre gleich bleiben wird: es wird nichts dabei herauskommen. Irgendwelche Verurteilungen werden sich im Bereich von 1,50 – 3 Euro abspielen (weil die Straftäter kein Einkommen haben, sondern nur irgendwie aktiv sind).
      Alles wie gehabt …..

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  24. Otto Loewl sagt

    das ist Hausfriedensbruch von einer Kriminellen Vereinigung. Die Felssners
    Kantitatur im Vorfeld auf ihre Art und Weise
    kritisieren betreiben Anstiftung zum Hausfriedensbruch. Das sind keine
    Demokraten und unterstützen damit indirekt die AFD. Die Gemeinnützigkeit
    aller Organe gehört auf den Prüfstand.

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  25. Limes sagt

    heute nachmittag war ein Bericht bei Merkur.
    https://www.merkur.de/bayern/soeders-wunschkandidat-gibt-rennen-um-agrarministerium-auf-zr-93647086.html

    Verstörend das Bild im Merkur Beitrag. Transparente und Qualm auf dem Hof sowie die Personen auf dem Bild.
    Die Presse war wohl bei der Aktion live vor Ort zumindest hat eine Person auf dem Bild einen Hinweis Presse auf seiner Weste stehen.
    Asoziale Gestalten die rücksichtslos ihre Interessen vertreten und denen alles am Allerw…..ten vorbei geht, nur Stimmung machen und überhaupt kein Interesse an demokratischen Regeln haben.
    Ständig ist zu hören „Wir müssen die Spaltung der Gesellschaft verhindern“! Alles nur belangloses Geschwafel. Es gibt bei den Asozialen keinen Willen andere Argumente zu hören und andere Meinungen zu akzeptieren im Gegenteil rücksichtslos werden eigene Interessen durchgesetzt.

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    • firedragon sagt

      Limes,
      das war deren eigene „Presse“.
      Diese Gruppe beweihräuchert sich in den Sozialen Medien gerade, sie haben erreicht was sie erreichen wollten.

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  26. Gerald sagt

    War leider absehbar. Menschen mit Fachkunde in politischen Ämtern geht gar nicht … Ein Pädagoge passt schon… /zyn

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  27. Christina sagt

    Sehe ich auch so! Zumal dann jmd im Amt ist, der sich dort endlich mal auskennt!
    Fraglich bleibt trotzdem, ob an den Berichten etwas Wahres ist?!

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  28. Frikadelle³n piet 46 sagt

    moin das ist wirklich sehr schade für die Demokratie ich bin gespannt wie die Reaktionen in der Öffentlichkeit sind schönen Abend!
    man könnte jetzt eigentlich mal einen Brennpunkt machen im Fernsehen

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      • geplünderter Stiefel sagt

        Es wurde vor 1 Woche zwar über einen möglichen Einsatz einer Schallwaffe gegen 100.000 Demonstranten in Serbien in den öffentlich -rechtlichen Medien berichtet,
        nicht aber über die hunderte zerstörten Traktoren. Es wurden Flüssigkeiten abgelassen, Reifen zerstochen, Scheiben eingeschlagen, kleine Traktoren sogar umgekippt und zum teil kurzgeschlossen und gegen andere Traktoren gefahren. Angeblich von bezahlten Studenten und Hulligans durch die Opposition, ähnlich bei uns der Antifa
        Im Netz gibt es jedemenge Videos hierzu. Selbst andere blogger trauten sich nicht hier in Deutschland darüber zu berichten.
        Felßner kennt die Wahrheit und weiss was uns bald auch hier in Deuschland
        blühen kann. Das muss er sich nicht antun und eine Chance im Kabinett für uns würde er eh nicht bekommen. Warum soll er hierfür seine Familie und seinen Betrieb und unser Vertrauen gefährden. Mit seinen jetzigen Ämtern kann er wahrscheinlich mehr für uns erreichen und uns Treue halten.
        Felßner gebührt großen Respekt für seine Entscheindung.

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        • Schorsch Summerer sagt

          Gerade beim BR sollten Sie mal auch die Kommentare erwähnen die freigeschaltet wurden. Da geht nur noch der Aufruf zur Lynchjustiz ab. Vermutlich hat es die auch gegeben denn zweimal musste das Forum vorzeitig geschlossen werden mit entsprechendem Kommentar einer Mitarbeiterin. Das war dann wohl doch zuviel.

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      • Eckehard Niemann sagt

        Habe ich da was übersehen oder berichtet die rechte Zeitschrift „Junge Freiheit“ wirklich NICHT über den Vorfall?

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        • Eckehard Niemann sagt

          Hallo, Willi,
          warum löscht Du meine letzten beiden Antworten auf Deine Behauptungen?
          Wegen der Kritik an den Lücken in Deiner Berichterstattung???

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          • Bauer Willi sagt

            Herr Niemann, ich habe nichts gelöscht! Was sollen solche Bemerkungen? Mich diskreditieren?

            Wenn Sie ständig Ihren Namen ändern, muss ich die Beiträge als neu freigeben.

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            • Eckehard Niemann sagt

              Hallo, Willi,
              solltest Du Dich diskreditiert gefühlt haben, dann war das natürlich von mir nicht beabsichtigt. Zum Vorgang: Meine mittlerweile von Dir heute doch noch veröffentlichten Beiträge erschienen gestern abend zunächst hier an dieser Stelle, danach konnte man darunter lesen „Beitrag in Moderation“ und danach wurden meine letzten beiden Beiträge wieder gelöscht. Jetzt hast Du sie ja dankenswerterweise wieder reingestellt.

              • Bauer Willi sagt

                @Herr Niemann, noch einmal. Ich habe nichts gelöscht. Ich habe gestern Abend drei Kommentare in Moderation freigeschaltet weil jedesmal ein anderer Name verwendet wurde. Ich habe deshalb auch nichts „wieder reingestellt“.

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      • E. Niemann sagt

        Hallo Willi, für ein vollständiges Berichtsbild nachfolgend – leider in Deinem Text nicht enthalten – ergänzend dieser Passus aus dem aktuellen SPIEGEL-Artikel (der aber auch über die Aktion auf Felßners Hof berichtet):
        „Kritik an der Personalie auch aus der Partei
        Mit dem berechtigten Verweis auf die Eskalation ersparen sich die CSU und Felßner indes weitere politische Konflikte: Denn in der Partei, vor allem in der CSU-Landesgruppe im Bundestag, waren Fragen aufgekommen, ob man sich mit der Benennung Felßners wirklich einen Gefallen getan habe.
        (Aktion der Gruppe Animal Rebellion: Rauch und Plakate
        Aktion der Gruppe Animal Rebellion: Rauch und Plakate Foto: dpa)
        Die nämlich war eine ziemlich einsame Entscheidung Söders im November gewesen, welche Ansprüche der Bundestagsabgeordneten beschnitt: Denn der CSU-Chef vergab präventiv schon einmal eines der wertvollen Bundesministerien – maximal drei kann die CSU wohl besetzen – und dann noch an einen externen Kandidaten.
        Das Motiv: Söder nominierte Felßner vor der Bundestagswahl wohl vor allem deshalb, weil er sich davon mehr Zuspruch für seine Partei auf dem Land versprach. Er warb bei einer Zielgruppe, um die sich auch Hubert Aiwangers Freie Wähler bemühen.
        Quereinsteiger Felßner erhielt Platz drei auf der CSU-Landesliste, zog aber nicht in den Bundestag ein, weil das CSU-Gesamtergebnis von rund 37 Prozentpunkten das nicht hergab. Immerhin: Die Freien Wähler konnten nicht in CSU-Domänen einbrechen, die Aiwanger-Partei schnitt bei der Bundestagswahl nur schwach ab. In diesem Sinne ging die Personalie für Söder sogar auf.
        Designierter Eventuell-Minister
        Doch für Felßner bedeutete dies: Er tingelte als designierter Eventuell-Minister durch Berlin, ohne zu wissen, ob er es auch werden würde. Felßners Name war der einzige, den Söder im Zusammenhang mit einem bestimmten Ministerium benannt, mithin verbrannt hatte. …“

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        • Limes sagt

          was will der Spiegel bzw was wollen Sie uns damit sagen?
          Selber Schuld der Hr Fleßner das er sich politisch engagieren will?
          Er musste ja damit rechnen das seine Familie von solchen Asozialen bedrängt wird und ausserdem ist Söder Schuld.
          So kommt es bei mir an.
          Gelesen habe ich nicht wie begründet wird das solche Aszozialen wie die Gruppe Animal Rebellion mit Rauch und Plakate auf den Dächern von Ställen agieren und sich gleichzeitig angeblich für Tierwohl einsetzen.

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          • Eckehard Niemann sagt

            Hallo „Limes“, ich – und wohl auch der Spiegel – will damit sagen, was auch Bauer Willi in seinem obigen Text sagt: ZITAT BAUER WILLI:
            (…) „Man kann gerne darüber diskutieren, ob es von Markus Söder geschickt war, schon so früh seinen Wunschkandidaten für das Amt zu benennen. Man kann darüber diskutieren, ob es geschickt ist, einen Bauernpräsidenten für dieses Amt vorzuschlagen, aber es ist aus meiner persönlichen Sicht völlig inakzeptabel, wie diverse NGO´s eine solche persönliche Hetzjagd auf eine Person und seine Familie veranstalten….“

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            • Limes sagt

              also ist es ihnen und dem Spiegel (wie sie vermuten) keine Erwähnung und Einordnung wert das diese Asozialen auf Stalldächer steigen und Bengalos zünden.
              Ihr Verweis auf den Kommentar von BW ist offensichtlich eine billige Ausrede denn es würde ja voraussetzen der Spiegel bzw die Spiegel Leser lesen alle BW.
              Übrigens sie haben ja sehr viele Quellen unter verschiedenen Namen eingestellt, um so mein Eindruck, die Mediendarstellungen in dieser Sache positiv darzustellen.
              Leider wurde in diesen Darstellungen meist nur oberflächlich berichtet und die Auswirkungen der Aktion auf das Tierwohl wie auch im Spiegel Beitrag unterschlagen. Jeder kann sich seinen Teil denken warum dies geschieht.

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            • Thorens sagt

              Meiner Meinung nach ist die Intention zu einem solchen Überfall auf ein privates Anwesen genauso extremistisch motiviert, wie die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Lübke, bei der der Täter ebenfalls ins private Umfeld eingedrungen war. Damit soll nicht der gewaltsame Tod des Ermordeten relativiert werden, sondern die Frage aufgeworfen, wie lange es wohl noch dauert, bis die offensichtlich gewaltbereite „Tierschutzlobby“ das erste Menschenleben auf dem Gewissen hat.

              Wenn Menschen sich nicht mehr trauen, ein politisches Amt zu übernehmen, weil sie einen wie auch immer gerichteten Mob mit krimineller Energie fürchten müssen, dann geht die Demokratie vollends unter und die Anarchie im Land ist nicht mehr weit.

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  29. Thorsten Holtmeier sagt

    Man bedenke nur wie die gesamte Presse und die etablierten Parteien sich über den Vorfall mit Robert Habeck an der Fähre in Schlüttsiel aufgeregt hatten. Sogar als rechte nazis wurden die Demonstranten bezeichnet. Aber wenn die kriminellen Aktivisten der NGO’s das noch viel schlimmer machen und sogar auf Privatgrundstücken die betreffenden Personen verunglimpfen ist das ja nur halb so schlimm scheinbar. Es ist einfach unglaublich wie hier mal wieder die Linksgrüne Presse ihr wahres Gesicht zeigt.

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    • Marcus M. sagt

      Wie kommen Sie darauf, dass das Vorgehen der Animal Rebellion „viel schlimmer“ ist? Soweit ich das gelesen habe, war Herr Felßner zum Zeitpunkt des Hausfriedensbruchs nicht anwesend.
      Die Protestierenden gegen die Streichung der Agrardieselsubventionen haben Herrn Habeck mitsamt seiner an seiner Politik unbeteiligten Familie bei einer privaten Reise auf einer Fähre festgesetzt und wollten die Fähre stürmen. Dass Sie diese persönliche Bedrohung als „weniger schlimm“ ansehen, als einen Hausfriedensbruch ohne Bedrohung für Leib und Leben zeigt nur, dass Sie hier anscheinend nicht ausreichend differenzieren. Denken Sie besser noch mal darüber nach.

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      • Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

        Die Ehefrau und Kinder waren aber zuhause. Die Frau hat sich gefürchtet. Da wurden Bengalische Feuer entzündet. Ich sehe dieses Attentat als ziemlich feige, wo doch der Ehemann nicht daheim war. Diese Kriminellen wollen Tiere schützen, gehen aber auf Menschen los. Typische Mitglieder von NGO´s eben. Denen gehört das Steuergeld entzogen, dann müssen diese Früchtchen wieder arbeiten.

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      • Limes sagt

        „Soweit ich das gelesen habe, war Herr Felßner zum Zeitpunkt des Hausfriedensbruchs nicht anwesend.“ und „Hausfriedensbruch ohne Bedrohung für Leib und Leben zeigt nur…“
        Denken sie mal darüber nach ob Sie nicht seletiv lesen erst alles lesen hilft: u.a ZDF: „Die Aktivsten hätten Bengalos gezündet, berichtet Felßner – der Rauch sei sogar in den Stall gelangt, in dem sich seine Frau befand.“

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      • Schorsch Summerer sagt

        Zu Habeck gibt es die Aussage des Einsatzleiters der Polizei: es bestand zu keiner Zeit eine Bedrohungslage. Es gab einen Fernsehbericht mit einem Filmzusammenschnitt der das anders darstellte weil die zeitliche Abfolge verändert wurde. Wie es wirklich abgelaufen ist können sie sich auf youtube ansehen. Müssen allerdings ein wenig zeit aufwenden da nirgends geschnitten wurde. Die „dramatische“ versuchte Erstürmung fand übrigens auch nicht statt. Richtig war dass NACH dem Ablegen der Fähre einige der vorderen Personen über die Absperrung geschoben wurden oder durch den Druck von hinten drüber stolperten. Interssant auch die Bedrohung der Fähre durch einen abgeschossenen Feuerwerkskörper. da war die schon fast nicht mehr zu sehen.

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      • Eifelbauer sagt

        Bei der Habeck Aff-fähre war es jedenfalls so,werter Herr M.,dass es sich um einen im Amt
        befindenden Bundesminister mit seinen Personenschützern vor Ort handelte.
        Laut den übereinstimmenden Aussagen mehrerer Beteiligter wollte man die Fähre nicht
        blockieren oder am Anlegen hindern,sondern mit dem Herrn Minister eine Diskussion führen.
        Die Anwesenheit kleiner Kinder bei den Demonstranten ist ein so offensichtlicher Beweis,dass
        in keinster Weise beabsichtigt war eine tätliche oder gar gewalttätige Auseinandersetzung zu
        führen, dass es mir bis heute schleierhaft ist warum das bis heute in geradezu boshafter Weise, wie
        auch hier immer wieder behauptet wird.
        Die Geschehnisse heute haben für mich insofern eine ganz andere Dimension, als es sich bei den
        Angegriffenen um Familienangehörige und landwirtschaftliche Nutztiere eines Mannes handelt,
        der für ein Amt lediglich vorgeschlagen ist. Dementsprechend wird hier sozusagen vorbeugend
        gehandelt, denn für irgendwelche Fehlentscheidungen bzw. Vorteilsnahmen o.ä. kann man die
        Person ja keinesfalls verantwortlich machen.
        Wie weit sind wir in diesem Land gekommen ?
        Wenn das Schule macht dann Gnade uns Gott !

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Sie sollten auch mal darüber nachdenken, was passieren kann, wenn Bengalos auf einem Bauernhof gezündet werden. Aus Brandschutzgründen ist es hochgefährlich, an, oder bei und besonders auf einem Dach eines Ökonomiegebäudes Bengalos anzuzünden.
        Sehr schnell geht das Gebäude in Flammen auf und der Rinderstall auch. Wo sind die Gedanken bei einer Tierschutzorganisation, hier geht es um das Leben von Tieren, so viel Verstand sollte vorhanden sein.

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