Autor: Bauer Willi
Was ein „Macher“ uns sagt
Ich hatte Gelegenheit mit Michael Horsch, Geschäftsführer der Firma Horsch Maschinen, zu sprechen. Eigentlich wollte ich ihn zu den Zukunftsaussichten der Landwirtschaft interviewen. Doch als „Macher“ will er sich nicht mit „Aussichten“ begnügen. Sehr impulsiv äußerte er seine eigenen, durchaus kritischen Ansichten über die Landwirt-Verbraucherbeziehung. Ich bin gespannt, was Ihr dazu sagt? Die Hintergrundgeräusche sind leider etwas laut. Hatte mein externes Mikro vergessen. Doch mit seiner impulsiven Rhetorik versteht man Michael Horsch trotzdem recht gut. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren OK, nachdem hier doch einige die Aussagen von Horsch nicht so gut verstehen, habe ich mal ein bisschen mitgeschrieben. Nicht alles, aber das Wesentliche: Landwirte müssen ein gewisses stereotypes Verhalten ablegen. Aussagen wie: „Wir machen alles, aber ihr müsst es dann aber bezahlen“ Wenn wir diese Forderungen stellen, dann laufen die anderen schon wieder weg. Wir müssen umgekehrt denken. … Am …
Herr Plöger, ich hab da mal ein paar Fragen
Weil seit Tagen eine Gewitterfront nach der anderen über das Rheinland zieht, (gestern Abend erst wieder 43 mm in 60 Minuten) habe ich mir überlegt, mal jemanden zu fragen, der sich mit dem Wetter auskennt: Sven Plöger, der wie ich auf einer Veranstaltung als Redner eingeladen war. Ich wollte auch wissen, ob eine andere Wetterbeobachtung stimmt. und zwar, das in den letzten Jahren immer häufiger das Wetter aus Osten kommt statt der bisher „üblichen“ Westwind-Drift. Hier die Fragen und Antworten: > 1. Wir haben seit vielen Tagen im Süden und Westen eine brisante Gewitterlage, im Osten regnet es dagegen kaum oder überhaupt nicht. Warum ist das so? Sven Plöger: Wir haben eine sogenannte Blocking-Lage. Das Hoch über dem Süden Skandinaviens bewegt sich ebensowenig weiter, wie das Tief über Frankreich und der Biskaya. So hat der Nordosten Deutschlands wiederkehrend mit Hitze und Dürre zu tun und der Südwesten mit Gewittern, Hagel und Starkregen. Extrem unterschiedliches Wetter steht sich also auf engem Raum quasi bewegungslos gegenüber. > 2. Lässt sich aus den hohen Temperaturen im Mai eine seriöse Prognose für das Sommerwetter machen. …
Verteufeln und verteidigen…
…oder warum weder das eine noch das andere zielführend ist. Bernhard Barkmann erläutert, wie unterschiedlich die Situation in den Betrieben ist und warum eine Neuausrichtung der GAP sich so schwierig gestaltet. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen
Wonnemonat Mai – eher nicht
Während unsere Mitbürger sich über den täglichen Wetterbericht „Weiterhin sonnig und warm“ freuen, weil schon Anfang Juni das Strandbad geöffnet hat und gut besucht ist, stellt sich die Situation für einige Landwirte vollkommen anders dar: In vielen Teilen Deutschlands, vor allem im Osten und Norden, aber stellenweise auch im Süden ist es seit Wochen viel zu trocken. Die alte Bauernweisheit „Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun und Fass“ trifft daher in diesem Jahr voll zu, leider im umgekehrten Sinne. Bei der Wintergerste, die meist erst Anfang Juli geerntet werden sollte, ist schon von Notreife die Rede. Notreife bedeutet, dass das Getreide schon soweit vertrocknet ist, dass selbst jetzt einsetzender Regen nicht mehr helfen würde. Entsprechend klein sind die Körner oder die Ähre bleibt sogar ganz leer. Dann würde der Mähdrescher im wahrsten Sinne des Wortes „nur leeres Stroh dreschen“. https://www.presseportal.de/pm/6949/3963348 Wer sich für die konkreten Zahlen interessiert, findet hier auch eine regionale Aufteilung für Winterraps. Der Trend dürfte aber auch für Getreide gelten. https://www.presseportal.de/download/document/493574-2018-26rt-tabellenvierteernteschaetzungfinal.pdf Und es trifft nicht nur Deutschland, sondern auch die Ackerbauregionen in Dänemark, …
Au backe, backe, backe Kuchen…
Bauern und Bürger zur Ackerbaustrategie
Die fünf Mitgliedsverbände des Zentralauschusses der deutschen Landwirtschaft, bestehend aus DBV, DLG, DRV, VLK und ZVG, haben ihre gemeinsame Zukunftsstrategie Ackerbau vorgestellt. https://media.repro-mayr.de/16/714816.pdf Ich habe sie mir durchgelesen und mit möglichen Antworten aus Sicht der Bauern und der Bürger versehen. Oder wie hättet ihr geantwortet? Schreibt uns eure Meinung. Die Kernziele der Ackerbaustrategie Die deutsche Landwirtschaft setzt sich zum Ziel, Die Versorgung mit hochwertigen Nahrungs- und Futtermitteln sowie nachwachsenden Rohstoffen zu sichern Der Bauer: Was ist daran neu? Machen wir doch schon immer. Der Bürger: Das machen doch alle Bauern weltweit. Und was ist mit der Überproduktion? Und den Exporten? Das muss doch nicht sein. Die Ackerbausysteme unter Beachtung der Fruchtfolge und der Sortenwahl so zu gestalten, dass Krankheiten und Schädlinge eingedämmt und Risiken des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln weiter reduziert werden. Der Bauer: Machen wir. Ohne Fruchtfolge geht es nicht und wir spritzen nur so viel, wie unbedingt sein muss. Weniger geht doch kaum noch. Der Bürger: Ich sehe überall nur Monokulturen. Und dann kommt ihr jetzt bei den Sorten wohl noch mit Gentechnik. Dabei zeigen …
Kommunikation…
Eine deutsche Ministerin hat den Signs-Award verliehen bekommen. Das ist nun nicht unbedingt berichtenswert. Die Begründung der Jury fand ich allerdings sehr interessant, weil lehrreich. Was wäre, wenn wir alle so kommunizieren würden? Hier die Begründung im Wortlaut: “Sie vertritt ihre politische Positionen leidenschaftlich, aber respektvoll Andersdenkenden gegenüber. Sie argumentiert oft aus einer persönlichen Werte-Haltung heraus und nicht infolge von Meinungs-Opportunismus oder politischer Korrektheit. Sie setzt dabei immer wieder auf mutige Offenheit und Ehrlichkeit, zuweilen gegen den medialen Mainstream. Klöckner setzt dabei häufig auf Humor als verbindendes Element politischer Debatten.” https://www.theeuropean.de/europan-redaktion/14115-signs-award-fuer-julia-kloeckner Leidenschaftlich, respektvoll, mutig, offen und ehrlich. Humor als verbindendes Element. Das hat was. Was wäre, wenn wir immer so miteinander umgehen würden… Bauer Willi
Schafe scheren (Video)
Bevor es heiß wird, werden die Schafe geschoren. Richtige Knochenarbeit für den Schafscherer. Aber rentabel ist die Sache eher nicht… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Warum Schafe geschoren werden müssen? Das habe ich mich gefragt und eine Antwort bei PETAkids gefunden. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen
Stirnlampengewitter
Von meinem Hof aus beobachte ich immer öfter das neuartige Lichtphänomen „Stirnlampengewitter“ an meinem Hausberg, dem Grünten im Allgäu. (Für alle Nicht-Allgäuer: das ist der erste, weithin sichtbare Berg der Allgäuer Alpenkette, wenn man von Norden kommt.) Diese „Stirnlampengewitter“ treten meist bei schönem Wetter auf – jedoch unabhängig von der Jahreszeit. Verursacht werden die Blitze durch das Zucken der Stirnlampen von modernen Menschen, die ihr verfassungsmäßiges, freies Betretungsrecht der Natur auch bei finsterer Nacht auskosten. Hochmodernes High-Tech bei allen möglichen Natur-Trend-Sportarten macht dies möglich. Ganz aktuell – der E-Antrieb des Mountainbike: Er katapultiert jeden noch so untrainierten Hobbyradler den steilsten Alpweg hoch. Der genussvollen Fahrt in den letzten Winkel steht damit nichts mehr im Wege. Außer vielleicht einem auf der Alpweide verstört drein guckenden Bauer wie mir! „Muss ein derart exzessiver Genuss wirklich sein?“ Frage ich mich da schon. Diese immer mehr werdenden, modernen Naturgenießer sehen die Natur anders als ich. Mir scheint, Ihnen ist die Natur ein billiges Gut, das jedem beliebig zur Verfügung zu stehen hat. Für mich als Bauer aber ist die …









