Irgendwie widersprüchlich…
Die Viehhalter in Österreich, die ihre Tiere im Sommer auf die Almen bringen, sind derzeit sehr verunsichert. Ein Gericht hatte einen Landwirt zu einem Schadensersatz von 490.000 € verurteilt, weil eine Kuh eine deutsche Touristin, die mit ihrem Hund eine solche Almwiese durchquerte, getötet hatte. https://orf.at/stories/3112485/?fbclid=IwAR3zGS_HXMf13iq_axbsKlmuY36HM7mN92BebIWg_CFJIKuMJngqhacDdIc Nun ist unklar, wie es weitergehen soll. Eine Nichtbeweidung der Almen hätte negative Konsequenzen. Das würde „vielerorts das Ende der Weidewirtschaft“ bedeuten. Diese sei aber aus Tierschutzgründen und für Artenschutz, Biodiversität, Landschaftserhaltung und Klimaschutz „dringend erforderlich“, so der Vertreter der Landwirtschaftskammer. Die Bauern haben Angst und wollen wissen, ob sie die Almen nicht mehr beweiden sollen. Die Vertreterin des Tourismusverbandes warnte davor, dass Bauern die Wege einfach sperren würden. „Es wird auf der Alm nur noch Stacheldraht geben, es wird keine Mountainbikestrecken geben und auch keine Wanderwege durch die Weide, weil jeder Bauer Angst hat, dass er zur Haftung kommt. Da wird Stacheldraht hochgezogen, davon bin ich überzeugt“. Ein für die nächsten Tage einberufener Runder Tisch soll klären, wie dieser Dissens zwischen Natur-, Klima- und Artenschutz einerseits und den Ansprüchen des …










