Klage-Androhung
#Volkswagen bietet in der #Autostadt 3 Gastronomiekonzepte an: vital (mit Fisch und Fleisch), #vegetarisch und #vegan. #Currywurst ist wohl eindeutig vital… http://www.faz.net/…/eigenproduktion-die-volkswagen-currywu…
#Volkswagen bietet in der #Autostadt 3 Gastronomiekonzepte an: vital (mit Fisch und Fleisch), #vegetarisch und #vegan. #Currywurst ist wohl eindeutig vital… http://www.faz.net/…/eigenproduktion-die-volkswagen-currywu…
Sandra führt einen landwirtschaftlichen Betrieb östlich von Lüneburg. Hier schildert Sie, warum es mit dem Winterschlaf nichts geworden ist. Ich höre es immer wieder: „Ihr Landwirte liegt doch den ganzen Winter nur auf dem Sofa!“! Oder die Frage „Wird es dir im Winter nicht langweilig?“ Deshalb habe ich euch einmal aufgeschrieben, wie eine Woche im Januar bei mir ausgesehen hat. Sonntag, 20:30 Uhr, der Tatort läuft und nebenbei plane ich so die Woche: Kartoffeln verladen, Holz spalten, mal die Wohnung auf Vordermann bringen und mal ausspannen, das wäre so das Wichtigste diese Woche. Mein Mitarbeiter hat frei, also bleibt´s an mir hängen. Montag 5:30 Uhr, der Wecker klingelt, wie jeden Tag, 5:40 Uhr, Blick durchs Fenster nach draußen und aufs Thermometer. Ganz schön kalt. 6:10 Uhr, ich heize einen unserer 2 Holzvergaserkessel an. 7:00 Uhr, Frühstück mit meiner Mutter, 7:45 Uhr, der erste LKW, der Kartoffeln zur Stärkefabrik bringen soll, kommt auf den Hof gerumpelt. 8:00 Uhr, ich beginne den LKW mit Kartoffeln zu beladen. Bis 10:30 Uhr hab ich dann LKW Nummer zwei und …
Folgenden Appell hat Thies geschrieben. Er ist Landwirtssohn aus Nordniedersachsen, hat aber das Pech gehabt, dass sich sein Bruder bei der Geburt vorgedrängelt hat. 🙂 So hat er Landwirtschaft studiert und hat derzeit eine Trainee-Stelle. Am vergangenen Donnerstag hat er seinen 26. Geburtstag gefeiert. Nachträglich noch herzlichen Glückwunsch. Auch zu diesem aufmunternden Brief. Die jetzige Situation ist für einige Betriebe existenzgefährdend. Das Problem ist allerdings, dass schon seit Jahrzehnten unsere Botschaft an die Gesellschaft war, dass es gerade sehr schlecht ist. Wie glaubhaft klingt es dann zu sagen: „Jetzt geht es uns aber tatsächlich richtig schlecht.“ Der Verbraucher soll das erfahren, aber er will es gar nicht wissen. Nur weil ein Kind Spinat essen muss, ändert das nichts daran, dass es aber keinen Spinat essen will. Zu sagen, wie schlecht es einem geht ist keine Öffentlichkeitsarbeit und erst recht kein Marketing. Würdet ihr bei einem Landhändler einkaufen, der dauernd bettelt: „Kaufe bitte zu einem höheren Preis bei mir, weil es mir wirtschaftlich so schlecht geht?“ Da rechnet man doch eher mit der baldigen Insolvenz und schaut …
Habe lange mit Alois überlegt, ob ich so platt und vulgär sein darf. Er hatte da so seine Bedenken. Jetzt machen wir es einfach. Versuch macht klug. Entschuldigen können wir uns ja immer noch. Die Idee dazu kam durch einen Kommentar von Sandra, die den Sachverhalt etwas netter ausgedrückt hatte. Natürlich kann ich „organischen Dünger“, „Gülleverordnung“ und „Nitrat“ auch anders erklären. So aber versteht es jeder. In jedem Fall stellt es sehr gut den Bezug zu jedem normalen Menschen her, denn das, was oben beschrieben wird, kann für jeden von uns zu einem „drängenden“ Problem werden. Mit diesem drastischen Vergleich bin ich mit meinem Gesprächspartner auf Augenhöhe. (…wenn es nicht gerade ein Universitäts-Professor ist) . Natürlich findet jeder den Vergleich eklig, niemand würde sein „Geschäft“ ohne Not im eigenen Garten verrichten. Er geht zur Toilette, bedient die Spülung und hat sich des „Problems“ erledigt. Sollen sich doch andere weiter darum kümmern. Mit diesem Beispiel schaffe ich meinem Gegenüber einen Vergleich, über den er bisher nicht nachgedacht hat, ihn aber betreffen könnte. Die hypothetische Frage: was wäre denn, wenn 80 Mio. Bundesbürger …
Ich bin ja rheinischer Bauer. Diese Aktion ist sympathisch und humorvoll. Und unser Trecker fährt dieses Jahr auch wieder mit. Find ich lustich. Karneval im Rheinland ohne Bauern? Undenkbar! Egal ob Köln oder Düsseldorf, Bonn oder Aachen: Unsere Trecker machen den Karneval als Traditionsveranstaltung erst sichtbar. Ob klein, groß, neu oder alt: Es sind …. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen
Während Volkswagen auf vegane Restaurants setzt, unterstützt Opel die deutsche Fleischwirtschaft. Toll !
Wir Bauern unternehmen wirklich alles, um Ihnen den Einkauf so günstig wie möglich zu gestalten. (Nur blöd, dass EDEKA da nicht reinpasste) Oder habt ihr da eine Lösung…
Der Hauptgrund, warum wir die Milchviehhaltung aufgegeben haben, war ohne Frage der schlechte Milchpreis. Wir wollten aber schon vor Jahren das bestehende Milchablieferungssystem so nicht akzeptieren und wollten etwas ändern. Leider ohne wirklichen Erfolg! Wir hatten früher, wie allgemein üblich, einen Vertrag mit der nächstgelegenen Molkerei, die sich damit verpflichtete die gesamte Milchmenge abzunehmen. Im Gegenzug mussten wir der Molkerei unsere gesamte Milch, soweit sie nicht auf dem Hof benötigt wurde, dieser Molkerei zur Verfügung stellen. Das nennt man Andienungspflicht. Zudem wurden wir über leider unverzinste Geschäftsanteile an der Molkerei beteiligt. Preisvereinbarungen gab es keine, es war lediglich vom jeweils gültigen Auszahlungspreis zum frühestmöglichen Zeitpunkt die Rede. Als Kündigungsfrist waren 18 Monate zum Jahresende vorgesehen. Die Milch wurde also abgeholt und alles andere bestimmte die Molkerei. Vor ein paar Jahren waren wir so unzufrieden mit dem niedrigen Auszahlungspreis und unserer schwachen Position gegenüber der Molkerei, dass wir den Vertrag gekündigt haben und diese lange Kündigungszeit auf uns genommen haben. Wir sind zum Glück in einer Region, in der noch eine Vielzahl von Molkereien als mögliche …
„Wir Bauern haben zu lange nichts von uns hören lassen.“ So beginnt ein Interview der Stuttgarter Zeitung.
Bin heute (19.1.2016) zu diesem Thema beim MIV (Milch-Industrie-Verband) eingeladen. Als Referent und Diskussionsteilnehmer. Nun habe ich ja keine Kühe und eigentlich auch keine Ahnung, was aber in der heutigen Zeit kein Hinderungsgrund ist, überall mitreden zu können. So ganz blöd will ich mich aber auch nicht anstellen, wenn ich mit Experten aus der EU, aus Berlin und vor allem von Molkereien zusammen bin. Und da habe ich mir so meine eigenen Gedanken gemacht. Wie gesagt, meine eigenen, ihr könnt ja gerne andere haben. Umso spannender wird der Dialog. Wer hilft den Milchbauern? Es ist noch nicht so lange her, da lag der durchschnittliche Milchpreis für den Erzeuger in Deutschland bei rund 40 Cent. Und auch in anderen Teilen der Welt lag er erfreulich hoch. Keiner hat was gesagt, alle waren zufrieden. Keine Hilferufe, kein Jammern. Wenn man nichts hört, geht es den Bauern gut, vielleicht sogar sehr gut. Das weiß ich von mir selbst. Ist so ähnlich, wie beim Essen: wenn keiner was sagt, schmeckt es. (Meistens fragt meine Frau aber spitz „Und, schmeckt …
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