Bauer Willi
Kommentare 140

Einfache Sprache

 

Habe lange mit Alois überlegt, ob ich so platt und vulgär sein darf. Er hatte da so seine Bedenken. Jetzt machen wir es einfach. Versuch macht klug. Entschuldigen können wir uns ja immer noch.

Die Idee dazu kam durch einen Kommentar von Sandra, die den Sachverhalt etwas netter ausgedrückt hatte. Natürlich kann ich „organischen Dünger“, „Gülleverordnung“ und „Nitrat“ auch anders erklären. So aber versteht es jeder. In jedem Fall stellt es sehr gut den Bezug zu jedem normalen Menschen her, denn das, was oben beschrieben wird, kann für jeden von uns zu einem „drängenden“ Problem werden. Mit diesem drastischen Vergleich bin ich mit meinem Gesprächspartner auf Augenhöhe. (…wenn es nicht gerade ein Universitäts-Professor ist) . Natürlich findet jeder den Vergleich eklig, niemand würde sein „Geschäft“ ohne Not im eigenen Garten verrichten. Er geht zur Toilette, bedient die Spülung und hat sich des „Problems“ erledigt. Sollen sich doch andere weiter darum kümmern.

Mit diesem Beispiel schaffe ich meinem Gegenüber einen Vergleich, über den er bisher nicht nachgedacht hat, ihn aber betreffen könnte. Die hypothetische Frage: was wäre denn, wenn 80 Mio. Bundesbürger an 365 Tagen im Jahr so verfahren würden? Können Sie ja mal nachrechnen. Ein Stuhlgang pro Tag sind rund 300 g, einmal Blase entleeren bestimmt 300 ml, wenn nicht mehr. Da kommt ganz schön was zusammen. Nach spätestens drei Tagen ist der Quadratmeter „voll“. (Humanmediziner, besonders Urologen, dürfen mich gerne eines Besseren belehren :-))

Übrigens: für die „flüssige Phase“ gibt es sogar einen „Wildpinkler-Atlas“. Könnt ihr mal googeln. Dort sind die Verwarn-Gelder aufgeführt, die drohen, wenn man erwischt wird.  Schließlich sind unkontrollierbare „punktuelle Nitrateinträge“ rund um Fußballstadien und Schützenfeste nicht erwünscht. Und in einer Düngeverordnung auch nicht vorgesehen. Schon wieder eine Gesetzeslücke…Sauerei!

Vielleicht wird dem Leser jetzt etwas klarer, dass 20 Kubikmeter Gülle auf 10.000 Quadratmeter verteilt so viel doch nicht ist. Und dass das Thema organischer Dünger, Gülleverordnung und Nitrat auch ihn etwas angeht. Oder etwa nicht?

Kommentare erwünscht, auch von Klugscheißern. 🙂

Euer Bauer Willi

(Aufrufe 2.591 gesamt, 1 heute)

140 Kommentare

  1. Mal wieder ein Artikel mit sehr vielen Komentaren… (der Artikel ist ok, es darf auch mal in klaren un einfachen Worten sein). Aber die Komentare weisen leider in Teilen begrenzte Sachlichkeit auf. Manch einem würde ein Kurs in Bodenkunde gut tuen und ganz klar brauchen wir keine Tierhaltung ohne Flächenbindung, faktisch haben wir die…. wie jedes Gesetz ist auch die Düngeverordnung keines falls wasserdicht…. Papier ist geduldig und wer jemanden findet der die Gülle auf dem Papier aufnimmt der hält jede theoretische Grenze ein. 170kg N aus organischem Dünger pro Hektar sind ein einzuhaltener Durchschnittswert, das hofnahe Flächen oft wesentlich mehr bekommen ist aber auch ein unbestreitbarer Fakt…
    Wir haben viel Diskussionsarbeit vor uns…
    Der Biobauer ernährt übrigens faktisch seinen Boden, genauer das Bodenleben 🙂
    Viele Grüße Biobauer Christian Krupp
    http://www.schlossgut-pillingen.de

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Wie ersetzt der Biobauer die Nährstoffe, die in unseren Kläranlagen unwiderbringlich verloren gehen?

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      • Gast sagt

        genauso wie der konv. Bauer, daher ist es ein Problem der hohen Entzüge und Verluste bei Fleischproduktion (Phosphor in Tierknochen geht heutzutage verloren) und nicht eine Frage des Anbauverfahrens. In Bio sind nur keine schnelllöslichen Phosphate erlaubt.

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    • bauerhans sagt

      „Papier ist geduldig und wer jemanden findet der die Gülle auf dem Papier aufnimmt der hält jede theoretische Grenze ein…..“

      gülleauf- und abnahme muss durch eine güllebuchführung nachgewiesen werden.
      da wirds schwierig,zu tricksen.

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    • bauerhans sagt

      „und ganz klar brauchen wir keine Tierhaltung ohne Flächenbindung, faktisch haben wir die…. “

      tierhaltung ohne flächenbindung gibts nicht,der verbleib der gülle,des mists,der einstreu muss nachgewiesen werden.

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      • Stadtmensch sagt

        Alle machen alles richtig und trotzdem scheint zu viel auf die Äcker zu kommen:
        Zitat:
        Nach der geltenden Düngeverordnung darf der Stickstoffsaldo auf den Flächen 60 Kilogramm N pro Hektar und Jahr (berechnet im 3-jährigen Mittel) nicht übersteigen. Dem Nährstoffbericht zufolge liegt der Durchschnitt aber bei 80 kg N /ha p.a., rechnet man noch die Ammoniakemissionen hinzu, die die Umwelt ebenfalls belasten, liegt der Durchschnitt bei 118 kg N / ha pro Jahr. „“Eine zusätzliche Speicherung von Stickstoff im Boden findet kaum noch statt. “

        http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/V/Presse/PI/2016/0116/MELUR_160125_Naehrstoffbericht.html

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  2. Gast sagt

    Liegen da nicht unerkannte Chancen für Bauern?

    Wenn Bauern Menschen auffordern, direkt auf die Felder zu pinkeln sparen sie sich nicht nur den teueren Stickstoffdünger aus dem BigPack sondern auch RoundUp, da bekannterweise im Menschenurin bereits Glyphosat enthalten ist.

    Wer nicht glaubt, das funktioniert, starte folgenden Versuch: Mann pinkle ein Jahr lang 2* tgl. immer in diesselbe Ecke seines (oder des Nachbarn 🙂 ) Garten. Da wächst nichts mehr, garantiert!

    Zu Willis Beispiel: wenn jemand einmal pro Jahr auf einen qm dreimal kackt und pinkelt ist das keine grosse Sache, macht er es täglich, dann schon.

    Wenn wir jetzt mal grob annehmen ein im Schnitt 70 kg schweres Mastschwein pinkelt und kackt soviel wie ein Mensch und nehmen die Flächenanforderung von 2 GV/ha für Tierhalter (= grob 16 Schweine für 10.000 qm) dann gibt das bei 365 Tage ungefähr alle 2 Tage, die ein Schwein auf denselben qm kacken und pinkeln muss.

    Wenn also Dein Nachbar alle 2 Tage auf denselben qm deines Gartens kackt und pinkelt, lieber Bauer Willi, ist das jetzt viel ?

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Darf ich mal höflichst nachfragen, was sie so zu sich nehmen, dass an ihrer Pinkelecke die Planzen Reißaus nehmen? 🙂

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      • Gast sagt

        nach den Mahlzeiten nehm ich nach den Hinweisen des Bauernverbandes, dass das Zeug VÖLLIG unbedenklich, aber sehr hilfreich, ja sogar unentbehrlich ist und man es sich auch leisten kann ein Gläschen RoundUp zu mir. Das rundet jede Mahlzeit up 🙂

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        • Sandra Harms sagt

          Endlich bist du da, wir hatten uns schon sorgen gemacht….
          andreas, dein vergleich hink etwas, niemand fährt jeden zweiten tag gülle auf den acker….
          und das nichts mehr wächst wenn man immer auf die gleiche stelle pieselt, liegt doch eher daran das die stelle völlig überdüngt wird und sicher auch an der vernässung der stelle, denn in pinkel ecken wuchs bekanntlich schon vor der erfindung von glyphosat meistens nichts…
          Willi und ich, wollten mit der aussage dem normalen menschen anhand eines ganz banalen beispiels aufzeigen, von welchen mengen gesprochen wird wenn gülle auf den acker kommt. vielleicht hätte willi noch dazu schreiben sollen das gülle zu um die 85% aus wasser besteht.

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          • Gast sagt

            Sandra, dass Bauern nicht jeden 2. Tag Gülle fahren, macht die anfallende Menge doch nicht geringer. Ich habe mit einem ähnlich einfachen Beispiel wie ihr, versucht klarzumachen, welche enormen Mengen Gülle bei heute zulässigem Tierbesatz von 2 GV/ha anfallen. Der Vergleich hinkt da gar nicht!

            Das mit dem in die Ecke pinkeln und Glyphosat war ein Spaß!

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            • Sandra Harms sagt

              Na dann 🙂
              aber wichtig ist doch, nach meiner meinung, das man an so einem banalen beispiel mal dem ganz normalen bürger erklärt, wieviel auf den acker kommt, wenn einmal das fass drüber fährt.

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            • Gast sagt

              ja richtig! Ein einfaches Beispiel: denn es kommt soviel auf jeden Quadratmeter Acker, wie wenn ein Mensch dort alle 2 Tage hinkackt und hinpinkelt. Ob das den „ganz normalen Bürger“ jetzt eher beruhigt oder eher aufregt?

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            • Sandra Harms sagt

              also das musst du mir mal genauer erklären, nach meiner meinung haben wir mehr akerfläche wie gülle zur verfügung steht. du hast doch sicher irgendeine statistik, die die fläche und die gülle vergleicht

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            • Sandra Harms sagt

              also, auf die schnelle finde ich folgende zahlen
              2014, 11,9 millionen hektar ackerfläche
              2014, 16,75 millionen hektar gesammte nutzfläche
              2010, 13,2 millionen Grosvieheinheiten

              dem zu folge, kämen 1,11 großvieh einheiten auf einen hektar ackerflächer, und 0,788 GV auf die gesammt nutz fläche.
              gut, nun hat nicht jeder landwirt tiere und nicht jeder bringt gülle auf seinen acker aus. von daher würde ich mal schätzen das man bei knapp 2 GV pro ha gesammtfläche landet.

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            • Gast sagt

              hab ich doch in meinem Beispiel getan. Ein Mastschwein kackt und pinkelt soviel wie ein Mensch und für je 16 Mastschweine (entspricht ca. 2 GV) muss der Bauer 1 Hektar Acker haben. Macht = 365 *16 = 5840 Scheiss- und Pissvorgänge auf 10.000 qm im Jahr, oder eben jeden 2. tag auf denselben Qm.

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            • Sandra Harms sagt

              von der seite gesehen, hast du natürlich recht. aber zum glück ist das ja nicht so wie in deinem beispiel.

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            • Gast sagt

              doch! Es ist genau so wie in meinem Beispiel. So wie Bauer Willi versucht mit einem einfachen (aber falschen) Bild die Güllemenge zu verharmlosen , so versuche ich einfach anschaulich zu machen, was es denn heisst, wenn ein Bauer 2 GV/ha hat und das sieht dann eben so aus: Schweinchen Grunzi watschelt jeden 2. Tag zu Dir in den Garten und macht ihr „Geschäft“ in diesselbe Ecke.

              Ach Du Scheisse, ich hab nen Denkfehler, aber den verrat ich ned, weil das Beispiel so nett ist….

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            • Sandra Harms sagt

              ich tu jetz einmal, so als wenn ich dir zu 100% recht gebe,
              dann wäre nach meiner meinung folgendes zu tun, die anfallende gülle auf die gesammte lw nutzfläche von 16,75 millionen hektar gleichmäßig zu verteilen, dann würden wir von 0,788 GV pro Hektar reden, dann siehts wider ganz anders aus.
              wenn man bedenkt, das 1990 noch 20millionen GV ein deuschland lebten, und 2010, 13,2 millionen, zeigt das doch schon mal eine tendenz in die richtige richtung an.
              wichtig ist es doch , das gülle dann ausgebracht wird, wenn die nährstoffe darin von den pflanzen auch gebraucht werden, und da setzt die Gülleverordnung ja schon an. auch das gülle und festmist per lkw dahin transportiert werden wo keine tiere gehalten werden, ist doch schon ein schritt in die richtige richtung.

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            • Schweineschubser sagt

              Und was für ein Denkfehler…. Nicht jeden zweiten Tag auf den gleichen m² Sondern ein halbes mal je m² im Jahr.

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            • Sandra Harms sagt

              @ Andreas
              man man, da hast du dich aber verrechnet…. bei mir kommen das 1,7 ladungen pro jahr und qm raus…

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            • Gast sagt

              jaja, Grunzi macht NICHT alle 2 Tage auf denselben QM, sondern alle 2 Jahre, klitzekleiner Rechen/Denkfehler 🙂

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          • Gast sagt

            Ich würde die Sache anders angehen:

            Die Verzehrmengen von Fleisch laut den DGE Empfehlungen ernst nehmen und dann die Tiere, die man dazu braucht, so weit es geht, auf Dauergründland halten und zwar als Zweinutzungsrassen.

            Dann braucht es weder Futtermittelimporte aus Südamerika, noch grosse Exportanstrengungen um Fleisch und Milch ins Ausland abzusetzen.

            Das Grundwasser wird es danken und spart den Wasserwerken enorme Kosten, genauso wie die Krankenkassen weniger für ernährungsbedingte Krankheiten ausgeben müssen. Würde man von diesen Einsparungen nur 50% an die Landwirte umverteilen, wäre Bauer sein wieder ein finanziell attraktiver Beruf.

            Möchte damit sagen, das Hinstarren auf ein einzelnes Phänomen, wie das stinkende Güllefass kann man nicht durch Geruchsfilter am Güllefass lösen, sondern braucht einen grundsätzlich anderen Ansatz.

            PS: ich bin gespannt, ob Bauer Willi meinen Denk/Rechenfehler findet 🙂

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            • Sandra Harms sagt

              Andreas
              wenn man es zu erst schaffen würde, das größe wegwerfen abzustellen, schon dann würde man sicher 15% weniger tiere brauchen, dieses sollte man auch nicht ausser augen lassen.
              zum thema grundwasser
              da hab ich letzte woch etwas gelesen, was man kaum glauben mag…
              da sind landwirte bei gegangen und haben beregnungs wasser was dierekt unter den feldern entnommen wird, und haben es untersuchen lassen, dann wurden proben in bewohnten gebieten genommen,(löschbrunnen,private brunnen). mit dem ergebnis, das das beregnungswasser viel weniger nitrat enthielt als das wasser unter bewohnten gebieten… ich such das mal raus und schick dir den link

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            • bauerhans sagt

              „Ich würde die Sache anders angehen:….“

              sag doch endlich mal,wie du das politisch durchsetzen willst!!

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            • Bauer Willi sagt

              Ach, mein lieber Andreas
              du machst so viele Denkfehler, wo soll ich denn da nur anfangen? 🙂
              Aber mal im Ernst: eigentlich hatte ich den Artikel geschrieben, um darauf hinzuweisen, dass eine einfache Sprache die Leute animiert, darüber nachzudenken. Scheint ja irgendwie zu funktionieren. Und Alois und ich hatten schon ernsthafte Bedenken, dass uns die Proll-Sprache angekreidet wird (weil Dr. und so). Scheint ja nicht der Fall zu sein.

              Hast Du noch Schnee? Hier sind es 7 Grad plus…Nur 4 Tage Frost.. könnte gerne mehr sein.
              Willi

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            • Gast sagt

              Tja Willi, da wollte ich es mal Dir gleichtun und an einem ganz einfachen Beispiel mit der netten Sau Grunzi, die in Deinen Garten macht, belegen wie unerträglich Güllemengen doch sind und das ging jetzt prompt mal in die Hose (passt ja zum Thema) 🙂

              Wir haben noch Schnee, aber Tauwetter, Frost hatten wir schon genug, ich musste Stalltüren nachts zumachen, sonst friert trotz Tränkebeckenheizung die Zuleitung im Betonboden ein. Die Leute, die den Stall auf Bioansprüche umgebaut haben, hatten da leider keine Ahnung, wie man Wasserversorgung auch früher in den Ställen im Winter gemacht hat.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Da haben sie was falsch verstanden, Roundup ist ein Herbizid und kein Verdauungsschnaps. Da würde ich Kirschwasser enpfehlen, natürlich Schwarzwälder!
          Irgendwie mache ich mir doch Sorgen, ob das vegetarische Essen doch negative Auswirkungen hat?

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          • Sandra Harms sagt

            Nein Ehemaliger landwirt, hat es sicher nicht. Ich musste es auch erst zweimal lesen, bis ich drauf gekommen bin, das Andreas uns heute mit einem scherz erfreut.

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            • Gast sagt

              Bravo Sandra, manch kapierens gleich, andere beim 2. Lesen und manch ehemalige verstehen gar keinen Spaß. Es sei denn beim ehemaligen handelt es sich um jene subtile Form des Zynismus, der schwer verständlich und sonst nur uns Schwaben zu eigen ist.

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            • Sandra Harms sagt

              Das kann man so auch nicht sagen, ich hatte in den letzten wochen öfter mal richtig spaß mit dem Ehemaligen landwirt… jeder hat halt seinen eigenen humor, und nicht jeder versteht den humor des anderen, ist auch ganz gut so, wenns anders wäre, würde es ja langweilig werden.
              einige verstehen deine art vom humor ja nun auch ganz und gar nicht, ich für meinen teil, musste so manches mal schmutzeln bei dem ein und anderen kommentar aus deiner hand. ! 🙂

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @ Sandra
              Was, er hat es nicht falsch verstanden?
              Es ist eine Schande, dass ich es nicht sofort kapiert habe, dass er uns nur auf die Unbedenklichkeit von RoundUp hinweisen wollte.

              Das Alter fordert halt seinen Tribut. 🙂

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Mein lieber Gast,
            mein Vater pflegte immer zu sagen:

            Du sollst andere nicht für dümmer halten,
            als du selber bist.

            2+
    • Gerriet sagt

      Sicher?
      Wenn du 70kg Schweine mit Menschen vergleichst, bedeutet das, dass ein Schwein auch ca 3 Tage benötigt um einem m2 „vollzulkacken“.
      16 Schweine schaffen in 3 Tagen 16 m2. Pro Tag düngen 16 Schweine aufgerundet 5.5 m2. Um 10.000m2 zu Düngen würden 16 Schweine also 1820 Tage benötigen. Ist zwar auch wenig realistisch, aber klingt schonmal besser als alle 2 Tage der selbe Busch.

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    • fred huber sagt

      hallo andreas!

      bei deinem bespiel bekommt 1 schwein 625 platz m² platz, ist also genötigt alle 625 tage genötigt aufs gleiche fleckchen zu machen.

      ist das jetzt zu viel?

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      • Gast sagt

        pssst…. Spielverderber. Das Märchen von „Schweinchen Grunzi watschelt jeden 2. Tag zu Dir in den Garten und macht ihr „Geschäft“ in diesselbe Ecke.“ ist doch schön…

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  3. Meyers Kim sagt

    An Michael Haagen, ich weiss nicht wie es in Deutschland ist, doch in Luxemburg gibt es ein Gesetz das besagt dass man nur eine gewisse Anzahl an Kühen pro Hektar besitzen darf ansonsten werden überlebenswichtige Prämien gestrichen. Also sollten sie nicht gleich die gesamte Landwirtschaft als Industrie verteufeln… Auch die großen Mastbetriebe (bin selbst kein Fan davon) haben Abnehmer für ihre Gülle
    MfG

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  4. bauerhans sagt

    ich hab nen acker direkt am hundeübungsplatz und behaupte jetzt einfach mal,dass der ackerrand total überdüngt ist,weil,bevor die leute dort auf den platz gehen,erstmal ne warmlaufrunde(ausk…runde) an meiner fläche gedreht wird.
    die passen aber akribisch auf,wenn ich gülle fahre,dass die einarbeitungzeit eingehalten wird.

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  5. Palla sagt

    In dem Zusammenhang wundere ich mich schon lange, dass Weidehaltung so hoch im Kurs ist!

    1+
  6. Klaus Weber sagt

    Das Thema wird in der Öffentlichkeit wirklich kaum oder garnicht angesprochenen, ich selber denke darüber auch nicht nach….Obwohl es ein gutes Gegenargument für den Wirtschaftsdünger ist.
    Sollte man echt mal im Auge behalten.

    mfG Klaus Weber

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  7. Bauer Christian sagt

    und wie sieht es mit Nährstoffeintrag in den Städten aus (von den vielen Hunden etc.) u den wenigen Grünflächen bzw. auf der Straße ist es sowieso verboten zu düngen….

    3+

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