Bauer Willi
Kommentare 86

Wer hilft den Milchbauern?

Bin heute (19.1.2016) zu diesem Thema beim MIV (Milch-Industrie-Verband) eingeladen. Als Referent und Diskussionsteilnehmer. Nun habe ich ja keine Kühe und eigentlich auch keine Ahnung, was aber in der heutigen Zeit kein Hinderungsgrund ist, überall mitreden zu können. So ganz blöd will ich mich aber auch nicht anstellen, wenn ich mit Experten aus der EU, aus Berlin und vor allem von Molkereien zusammen bin. Und da habe ich mir so meine eigenen Gedanken gemacht. Wie gesagt, meine eigenen, ihr könnt ja gerne andere haben. Umso spannender wird der Dialog.

Wer hilft den Milchbauern?

Es ist noch nicht so lange her, da lag der durchschnittliche Milchpreis für den Erzeuger in Deutschland bei rund 40 Cent. Und auch in anderen Teilen der Welt lag er erfreulich hoch. Keiner hat was gesagt, alle waren zufrieden. Keine Hilferufe, kein Jammern. Wenn man nichts hört, geht es den Bauern gut, vielleicht sogar sehr gut. Das weiß ich von mir selbst. Ist so ähnlich, wie beim Essen: wenn keiner was sagt, schmeckt es. (Meistens fragt meine Frau aber spitz „Und, schmeckt es denn?“ Und dann weiß ich, was los ist 🙁 )

Jetzt steuert der Milchpreis auf immer neue Tiefen zu. Klar, dass das niemandem „schmeckt“. Doch wo liegen die Ursachen? Ganz einfach: Angebot und Nachfrage passen nicht zusammen. Das sind immer die Gründe für hohe und für niedrige Preise. Nun haben die Milchbauern bei hohen Preisen investiert, ihre Milchviehbestände „gespiegelt“ (= verdoppelt, der Begriff war mir neu), neue und tierfreundliche Laufställe gebaut und dabei gleich ein paar Melkroboter aufgestellt. Denn damit macht Melken erst richtig Spaß! Die Banken haben auch mitgespielt, denn Kredite zu vergeben ist deren Job und bei Landwirten hat man auch wenig Risiko, weil ja Ackerland da ist, das man beleihen kann. Und jetzt ist zu viel Milch da. Nicht nur in Deutschland sondern weltweit. Produziert haben die die Milchbauern. Freiwillig.

Und wer hilft jetzt? Die EU-Kommission wird sich auf den Standpunkt stellen, dass mit dem Wegfall der Quote jeder wusste, dass nun das freie Spiel der Marktkräfte erst richtig losgehen würde. Das hätte niemand verheimlicht und für den Quotenausstieg hätte es ja auch eine qualifizierte Mehrheit gegeben. „Nein, Leute, wir sind da raus“ wird die EU sagen. Gut, wir können über zeitlich befristete Kredite reden, aber die werden bitteschön auch zurückgezahlt. Wie die, die man an Griechenland gegeben hat….

Die Bundesregierung kann eigentlich nicht anders, als sich dieser Meinung anzuschließen. Ein deutscher Alleingang ist nicht vorstellbar. Und ehrlich gesagt: Soll Frau Merkel sich jetzt auch noch um deutsche Milchbauern kümmern? Als wenn die keine anderen Probleme hätte! Die Grünen haben allerdings eine tolle Idee: jetzt wäre doch eine gute Gelegenheit, aus der Massentierhaltung auszusteigen und auf Bio umzustellen. Bio-Milch ist gesucht und auch deutlich teurer. Wobei: da ist ja was dran… Geht aber wahrscheinlich nicht für alle Bauern…sehr wahrscheinlich sogar…

Alle sagen also: der Markt muss es richten. Womit wir bei den Molkereien angekommen wären. Genau: die sollen einfach allen 35 Cent, besser noch 40 Cent zahlen und schon sind alle zufrieden. Aber warum machen die das nicht einfach? Nicht mal die Genossenschaften? Die sollen den Einkäufern von Aldi, Lidl und Co. mal klare Kante zeigen und sich nicht in die Knie zwingen lassen. Genau! Aber gleichzeitig Abnahmegarantie für den Erzeuger…

Womit wir bei den Handelsketten angekommen wären. Da sitzen Einkäufer, die sich nach Ansicht vieler Milchbauern so benehmen, als hätten sie ihr Geschäft bei der italienischen Mafia gelernt. Lauter Erpresser. „Wenn Du mir die Milch nicht für den und den Preis lässt, wirst Du ausgelistet und ich kaufe bei einem anderen. Und wenn ich aus Gründen des Marketings bei der Milch ein paar Cent drauflege – das macht sich gut in der Presse – dann zieh ich Dir das aber bei Butter, Joghurt und Quark wieder ab.“  Sauerei! Wo bleibt da der ehrbare Kaufmann? Gibt es nicht mal mehr in den Städten der Hanse. Von denen ist also auch keine Hilfe zu erwarten.

Könnten die Verbraucher vielleicht helfen? Und jetzt wird es schwierig, weil es „den“ Verbraucher nicht gibt. Doch wie denken die meisten? Da sie vergleichen und wissen, dass der Liter Vollmilch bei allen Handelsketten exakt 0,59 € kostet (was für ein seltener Zufall!) kaufen sie die Milch-Eigenmarken. Warum sollten sie zum Markenprodukt greifen? Ist die Milch anders, ist sie besser? Wenn ihnen das keiner sagt und erklärt, wer kann es ihnen verdenken? Erzählt die Milch eine Geschichte, die sie emotional so anspricht, dass sie ihr Verhalten ändern? Womit wir uns langsam einer möglichen Lösung nähern.

Da gibt es eine Marke, die im Fernsehen damit wirbt, dass ihr Käse aus Bayern kommt und von Bauern stammt, die so um die 25 Kühe haben. Das finde ich gut, und drum kaufe ich den. Übrigens kaufen wir zuhause Bio-Weidemilch, obwohl dafür keine Werbung gemacht wird. Das mache ich deshalb, weil wir bis 1964 auch Kühe hatten, die auf der Weide liefen. War auch Bio, obwohl das damals noch keiner wusste. Und die Milch habe ich dann frisch getrunken. Lecker. Ich habe das Bild noch heute vor mir. Und diese Bilder könnte man transportieren und so bei ihnen auch den Wunsch wecken, ein solches Produkt haben zu wollen. Macht aber keiner. Ich kann mich an keine Milchwerbung im Fernsehen erinnern. Warum? Keine Ahnung! Warum gibt es keine vegetarische Milch? Ist doch Trend und Milch ist von Natur aus vegetarisch. Sagt aber keiner. Ich habe noch viele andere Ideen im Kopf wie Milk Art, fifty-cent-milk, Milky für coole Kids. Und die Liter-Packung darf dann auch gerne mal 1,20 kosten. Was ich sagen will: gebt der Milch wieder ein Image! Ein gutes Image!

Nein, in den Köpfen der Verbraucher sind Begriffe wie Hörner ausbrennen, der Kuh das Kälbchen wegnehmen, künstliche Besamung und Gen-Soja aus Südamerika. Mit Glyphosat behandelt. Na dann, guten Appetit. Und die Jugend antwortet: “Da trinke ich doch lieber Soja- und Mandelmilch. Die kostet zwar mehr, aber dafür habe ich ein gutes Gewissen. Und das ist mir was wert.” Durchaus möglich, dass der Milchkonsum nicht nur wegen der Überalterung der Gesellschaft sondern auch wegen veränderter Ernährungsgewohnheiten zurückgehen wird. Wenn nichts dagegen unternommen wird. Und da wäre doch der MIV eine gute Adresse, oder? Der hat doch früher auch die CMA mitfinanziert. Das Geld dürfte also da sein.

Ich könnte jetzt noch auf die Bauernverbände zu sprechen kommen. Doch das lass ich, denn Verbände können keine Preise machen, egal ob sie DBV, AbL oder BDM heißen. Und solange die nicht miteinander ausgekaspert haben, welcher Weg denn nun der richtige ist, halte ich lieber den Mund.

Dabei gibt es im Prinzip nur zwei Lösungsansätze:

  1. Menge runter, damit das Angebot sinkt.

Ich höre schon das Stöhnen. „Der ist doch sicher vom BDM oder der AbL“. Nein, bin ich nicht, ich kann nur logisch denken. Da müssten sich aber alle Milchbauern und alle Molkereien einig sein.

  1. Freies Spiel der Kräfte.

Dieser Lösungsansatz ist Darwinismus. Survival of the fittest. Wer nicht mehr kann, scheidet aus. Man kann das auch etwas verträglicher mit Strukturbereinigung bezeichnen. Der Begriff Bereinigung hat so was Sauberes. Dass dahinter Menschen, bäuerliche Familien stehen, muss man halt mal für eine Weile ausblenden. Und im Verdrängen sind wir ja Weltmeister.

Der Strukturwandel wird also weitergehen. Weil sich jeder selbst der Nächste ist. Das zu ändern würde helfen. Herr Raiffeisen hat es schon mal geschafft…

Euer Bauer Willi

 

(Aufrufe 1.912 gesamt, 1 heute)

86 Kommentare

  1. 17. Mai 2017
    Heute jammern sie wieder die elenden Tierausbeuter.
    “Weniger als 20 Cent je Liter Säuglingsnahrung für Kälber”

    Milch den Säuglingen der jeweiligen Spezies.
    Erwachsene Menschen sind keine Säuglinge.

    Hört auf damit Lebewesen zu diskriminieren,
    kommt endlich runter von eurem Größenwahn
    ihr “Krone der Erdzerstörung”.

  2. Dieter Hell sagt

    # Rbecca:
    “Du bedienst eine Nische und lebst scheinbar recht gut damit. Andere sehen das anders, und haben genau so eine Daseinsberechtigung.!
    Als Nichtbauer frage ich mich da:
    Ist der kleine Bäcker vom Dorfladen auch nach seiner Daseinsberechtigung gefragt worden?
    Ist der Schumachermeister, der noch selbst verkauft und repariert hat, auch gefragt worden?
    Ist der kleine Elektriker nicht auch von Mediamarkt vertrieben worden?
    Wie ist es eigentlich mit dem Bierbrauer? Verlangt der auch vom Landwirtschaftsminister finanzielle Hilfen? Und erst die Schnapsbrenner.
    Nicht dass mir die Schicksale der Milchbauern schnurz wären, aber sie haben immerhin die Möglichkeit, einen geordneten Rückzug anzutreten, indem sie verkaufen oder verpachten, wenn der Markt nicht mehr hergibt. Die obengannten hatten häufig nur ihre Arbeitskraft, als sie gezwungen waren, aufzugeben.
    Der BDM und einige andere sind wenigstens so ehrlich, zuzugeben, dass es für eine Überproduktion keine marktwirtschaftliche Lösung gibt. Aber genau diese Gruppen ernten von den Befürwortern des “freien Markts” nur Spott und Hohn. In Verkennung marktwirtschaftlicher Prinzipien wird z.T. allen Ernstes verlangt, dass man ihre Milchseen zu Trockenpulver verabeitet und in staatlich finanzierten Lagern aufbewahrt. Aber natürlich soll auf Teufel komm raus weiter produziert werden.
    Das wäre so, als wenn man den Bierüberschuss auf dem deutschen Markt auf Steuerzahlerkosten einlagert und auf bessere Zeiten hofft. Dabei ist unstreitig, dass sich Biere besser einlagern lassen.
    Nun denn, dann lasst doch mal den Markt entscheiden. Es werden bestimmt noch eine Handvoll Milchproduzenten überbleiben, genug, um den Markt weiterhin zu fluten.

  3. Stephan Becker sagt

    Eine Möglichkeit für einen anderen Weg haben einige Griechen in den letzten Jahren aufgezeigt:

    10. März 2013, 08:39 Uhr
    Griechenland – Revolte gegen das Nichtstun
    Was tun, wenn das Leben schief läuft? Bürger der griechischen Stadt Katerini direkt am Fuß des Olymp haben eine Antwort darauf gefunden: Viele von ihnen haben sich der Initiative “O topos mou” (“Mein Ort”) angeschlossen, die nicht nur Probleme in der Region lösen will, sondern auch Menschen günstig mit Lebensmitteln versorgt.

    Im November 2011 hörte Tsolakidis im Radio, dass Bauern aus Protest am Weißen Turm in Thessaloniki Kartoffeln verschenkten. Sie wollten darauf aufmerksam machen, dass sie für jedes Kilo nur wenige Cent bekamen, in den Supermärkten die Kartoffeln dann aber ein Vielfaches kosteten. So entstand die Idee zur Initiative “Ohne Zwischenhändler”. Durch sie sollten Bauern mehr Geld für ihre Produkte erhalten – und die Kunden weniger zahlen. Anderthalb Jahre später werden nun schon Kartoffeln, Mehl, Reis, Zwiebeln, Orangen oder Olivenöl aber auch Waschmittel direkt zwischen Produzenten und Privatleuten gehandelt – zu einem Bruchteil des üblichen Preises.

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/griechenland-revolte-gegen-das-nichtstun-1.1615451

    Und dann gibt es noch die SolaWi-Initiative(n) und die Möglichkeit der Direktvermarktung mittels stählerner Kuh.
    Dank der höheren Preise, die dort erzielt werden, können Milchbauern weniger produzieren und haben trotzdem ihr Auskommen. Dies könnte alle Milchbauern in Deutschland bzw. Europa entlasten, wenn die EU einen geschützten Markt hätte.

    Der Milchpreis auf den Märkten ist mir egal
    10.12.2014
    Interview Mathias von Mirbach ist Bauer und Pionier der solidarischen Landwirtschaft. Er setzt auf Vertrauen statt auf den Weltmarkt

    https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/der-milchpreis-auf-den-maerkten-ist-mir-egal

  4. Uli49 sagt

    Ich vermisse den Hinweis auf die österreichische (geschützte) Marke “Heumilch”
    http://www.heumilch.at/heumilch/die-arge-heumilch/
    In Bregenz stehen riesige Plakatwände, auf denen für diese teure Milch geworben wird.
    Der Marktanteil für Heumilch in Österreich beträgt 15%, im restlichen Europa nur 3%.
    Das ist Marketing!
    Grüße Uli

    • Gast sagt

      leider gibt es da auch dämlichen Strukturwandel, wie eine Molkerei bei soviel Kundenzuspruch schliessen kann, werde ich wohl nie verstehen:
      https://www.facebook.com/bregenzerwaelderheumilchdarfnichtsterben/

      Die Edeka Demeter Heumilch im Süden ist nach AT Arge Heumilch zertifiziert und stammt auch aus BaWü, da sie mit Regionalfenster gelabelt ist, im Gegensatz zur Demeter Heumilch im Norden, die zu grossen Teilen aus Polen kommt.

      • Uli49 sagt

        Das muß man sich mal vorstellen: da investiert die “böse” Handelskette Sutterlüty in Werbung und Vermarktung der Heumilch und eine der Genossenschaftsmolkereien der Bauern im Bregenzerwald dreht denen einfach den Milchhahn zu. Sutterlüty ist jetzt im Verkauf auf Heumilch aus anderen Regionen ausgewichen. Der Verbraucher hat dadurch keine Qualitätseinbußen, aber die Bauern werden sich vielleicht später noch mal ärgern.
        http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2711940/

  5. Schweinebauer Piet sagt

    Das ist gut Willi, Strukturwàndel hatten wir immer. Jetzt bin ich mal gespannt was am Schweinemarkt passiert, da ist auch nicht toll gerade! Vielleicht noch schlimmer und schreien wir? ??

    • bauerhans sagt

      “….Schweinemarkt…. noch schlimmer und schreien wir? ?? ”

      nöö,einige bauen ställe…..

  6. “Und da wäre doch der MIV eine gute Adresse, oder? Der hat doch früher auch die CMA mitfinanziert. Das Geld dürfte also da sein.”

    Nein, ist es nicht. Die CMA hat 2009 vor Gericht verloren als in Karlsruhe die sogenannten Sonderabgaben für nichtig erklärt wurden.

    Man war der Meinung Bauern brauchen keine staatlich organisierte Werbung. Das ist ein prinzipiell guter Ansatz, aber wenn die Folge ist, dass überhaupt kein Marketing mehr stattfindet, dann ist das kontraproduktiv und führt zu den heute beklagten Zuständen.

    • bauerhans sagt

      die cma war ein geschäftsmodell,dass gut von der zwangsabgabe der bauern lebte!
      die werbung war zwar punktuell witzig,brachte aber in dem wachsenden markt nix.
      die würde sicherlich gerade heute auch nur kosten verursachen.

  7. Palla sagt

    Der zentrale Satz ist: “gebt der Milch wieder ein Image! Ein gutes Image!”

    Die Vermarktungsstrategien der Molkereien zum Thema Trinkmilch sind langweilig, farblos und einfallslos. Man denke nur an das “weiße Wasser” vom gestrigen Artikel.

    Gibt man “Milch” in einer Suchmaschine ein, kommen vor allem kritsche Artikel. Warum ist das so? Es hat sich in den letzten Jahren einfach niemand darum gekümmert dieses Produkt aktiv zu bewerben!

    Die Frage ist also, wer sorgt nun dafür, dass Milch ganz allgemein professionell beworben wird? Es kann ja nicht sein, dass jeder Milcherzeuger das ganz allein tun muss!

  8. Gast sagt

    schau mal an Willi, ich gebe Dir hier vollkommen Recht.

    Du hast die relativ simplen Ursachen und Folgen der Milchkrise gut umrissen.

    Nur eine Anmerkung, wenn Milch ein schlechtes Image hat wegen “Hörner ausbrennen, der Kuh das Kälbchen wegnehmen, künstliche Besamung und Gen-Soja aus Südamerika. Mit Glyphosat behandelt”

    Dann kann man Milch mit gutem Image nur dann verkaufen, wenn man verzichtet auf “Hörner ausbrennen, der Kuh das Kälbchen wegnehmen, künstliche Besamung und Gen-Soja aus Südamerika. Mit Glyphosat behandelt” oder irre ich da?

    • Andreas Schmid sagt

      Mehr als die Hälfte davon mach ich. Bei mir kommt eine Kundschaft alle viertel Jahre und kauft einen Liter Milch, obwohl sie die Haltung toll findet. Der große Rest geht in die große Molkerei. Die haben fast alle nur!!!!!! eine große Klappe.

    • bauerhans sagt

      “Dann kann man Milch mit gutem Image nur dann verkaufen, wenn man verzichtet auf „Hörner ausbrennen, der Kuh das Kälbchen wegnehmen, künstliche Besamung und Gen-Soja aus Südamerika. Mit Glyphosat behandelt“ oder irre ich da? ”

      jaa,du irrst,das kann der heumilchbauer machen,der konventionelle nicht.

      • Andreas Schmid sagt

        Mit über der Hälfte der oben genannten Image-Merkmalen verkaufst du keinen Liter Milch. Das ist auch bei allen Merkmalen so. Das interessiert keinen, und die die das interessiert, die kaufen nicht. Das ist nun mal Bauer Willi´s schizophrenie der Verbraucher. Punkt aus basta.

  9. bauerhans sagt

    im landtreff.de wurde der fall eines milchbauern diskutiert,der 2000000 investiert hatte und nun von der bank “die rote karte” bekommen hat.
    “berufskollegen am ende-wie kann man helfen”

  10. Hubert sagt

    Gab’s früher nicht mal den Slogan “Milch macht müde Männer munter”?
    Ok, dann könnte Mann damit asoziieren, wenn ich Milch kaufe bin ich ein müder Mann …. ?
    Auch gab’s doch mal diese ovalen blauen Schilder fast an jeder Ecke , ja auch für Bier, aber davon lebt der Bauer doch auch, oder?

      • Das stimmt so nicht. Der Spot der CMA von 1988 ist Klasse gemacht und Qualitativ den damaligen Spots von Coca Cola und Co ebenbürtig.

        https://www.youtube.com/watch?v=kuXbIGbnNWo

        Wenn ihr als Bauern wirkliche Änderungen wollt, dann müsst ihr euch auch mal an eure eigene Nase fassen, aufhören zu jammern und aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und es jetzt richtig machen.

        Statt euch selber an internen Diskussionen und mit endlos Diskussionen mit Kritikern aufzureiben euer Markting durchziehen.
        Wenn ich in den vergangenen Jahren etwas gelernt hab, dann das man nicht völlig ignorant durchs Leben gehen sollte, aber das eine gewisse Portion Ignoranz durchaus hilfreich ist.
        Und vor allem, dass viele gute Projekte und Vorhaben gescheitert sind massenhaft Zeit und Energie mit Kritikern und Bedenkenträgern verschwendet wurde statt sich auf die Hauptsache zu konzentieren.

  11. Klare Worte, Bauer Willi.
    Obwohl die Milchwirtschaft nicht dein Steckenpferd ist, hast du das Thema sehr gut umrissen. Mit diesem Wissen kannst du beruhigt an dem Expertengespräch teilnehmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.