Palla
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Weißes Wasser

Neulich war ich beim Netto. Das ist aus verschiedenen Gründen nicht so mein Laden, aber es ist die nächstgelegene Einkaufsmöglichkeit. Also geht man da halt auch mal hin. Ich habe zufällig eine Frau beobachtet, die aus dem Regal bei den verschiedenen H-Milchsorten mehrere Milchpackungen herausnahm. Nun bin ich ja ein neugieriger Mensch und habe genauer hingeschaut. Es war H-Milch der Marke „Leichter Genuss“ mit höchstens 0,3% Fett für 55 Cent/Liter und sogar mit dem goldenen Preis der DLG ausgezeichnet. Ein Woche zuvor hatte sich bereits eine Freundin beim gemeinsamen Kaffeetrinken (Ich habe ja jetzt – ohne Kühe- mehr Zeit!) darüber aufgeregt, dass sie beim Milcheinkauf nicht ganz genau hingesehen hatte und nun eine „Frühstücksmilch“ mit 0,7% Fettgehalt erwischt hatte.

Ja geht´s noch?

Jetzt haben wir schon zuviel Milch auf dem Markt und baden-württembergische, bzw. bayrische Molkereien verkaufen sie als weißes Wasser? So werden wir die Milch niemals los!

Wobei, ist das weiße Wasser überhaupt noch weiß, wenn die Fett-Tröpfchen nicht mehr drin sind? Schmeckt das dann noch nach irgendwas? Ich konnte mich ehrlich nicht überwinden das weiße Wasser zu kaufen und es nachzuprüfen!

Dafür vergibt die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft einen goldenen Preis? Mag ja sein, dass das weiße Wasser hygienisch einwandfrei und ordnungsgemäß verpackt und beschriftet ist. Aber es gibt ja auch eine sensorische Prüfung, also eine Bewertung von Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack. Liebe DLG, ist der goldene Preis wirklich euer Ernst?

Da gibt sich die Kuh so viel Mühe, eine Milch mit etwa 4,0% Fett zu produzieren und dann das? Also, ich bin entsetzt! Und ihr?

Eure Palla

(Aufrufe 1.987 gesamt, 1 heute)

62 Kommentare

  1. froginspace sagt

    Zum Thema DLG-Prämierung: Peer Schader hat die „Siegel-Wut“ für Krautreporter mal unter die Lupe genommen: https://krautreporter.de/166–grossflachig-versiegelt U.a. wird da auch die DLG erwähnt.
    Für 2013 wurden folgende Zahlen veröffentlicht: Von 32.155 geprüften Proben wurden 30.345 Proben prämiert. Über die Verteilung Gold – Silber – Bronze konnte ich leider nichts finden.

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  2. Tina sagt

    Opa sagte immer „fett ist ein Geschmacksträger, kein fett, kein Geschmack “
    Und ganz ehrlich? Das Zeug mit 0,1% oder 0,3% oder wie auch immer schmeckt nach nichts.
    Wat de buhr nich kennt, dat freht hem nich!
    Ja Pustekuchen. Ich hab das Zeug probiert. Es schmeckt nach nichts und jeder der behauptet das würde nach Milch schmecken der weiß nicht wie Milch schmeckt. Das Zeug macht nichtmal den Kaffee blond!
    Und ja, eine Kuh hat dieselben Stoffwechselvorgänge in ihrem Körper egal ob sie eine leistungsgerechte Ration am futtertisch bekommt oder ob sie auf der weide mit einer weidetetanie langsam vor sich hin stirbt.
    Mal ehrlich, die heutigen schwarzbunten können garnicht so viel fressen wie sie an Energie brauchen. Und wer jetzt schlau daher kommt „ja dann geben Sie weniger Milch “ aha, tun sie das? Zuerst geht Ihnen das auf die Substanz. Denn eine Kuh gibt immer bis nichts mehr geht Milch. Denn die gibt sie schließlich für das Kalb. Erst wenn sie krank ist fängt sie an die milchmenge runter zu fahren.

    Grüne Wiese schön und gut. Aber wenn im Sommer die Kühe darauf laufen dann wird das mit 4 schnitten Silo auch nix. Und was fressen sie dann im Winter? Frei nach dem Motto „sorry Mädels, ihr kriegt nur jeden zweiten Tag was zu fressen, hattet ja im Sommer genug Masse ohne klasse! „

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  3. Hallo Bauer Willi,
    vielen Dank dafür, dass du in deinem Blog der DLG die Möglichkeit gibst, zu erklären, warum wir auch Magermilch prüfen!
    Das Milchfett wird ja in Butter, Sahne und in anderen Produkten verarbeitet – die Kuh strengt sich also nicht umsonst an. Der Marktanteil an entrahmter Milch ist überschaubar, siehe http://www.milchindustrie.de/uploads/tx_news/ProkopfDeutschland_Mopro_2009-2015xx_Homepage.pdf
    Damit der Verbraucher sicher sein kann, dass Low-Fat-Milch weitere wertvolle Inhaltsstoffe enthält (z.B. Milcheiweiß, Vitamine und Mineralien) und auch sensorisch von guter Qualität ist, prüft die DLG diese Milch. Hier findest du die Auflistung aller DLG-prämierten Milchsorten: http://www.dlg-verbraucher.info/de/testergebnisse/milch.html

    Beste Grüße
    Rainer Winter (DLG e.V.)

    4+
    • Palla sagt

      Herr Winter:

      Vielen Dank, dass Sie auf meinen Aufruf reagiert haben!

      Da bin ich aber doch etwas beruhigt, dass der Marktanteil der entrahmten Milch so gering ist.

      Können Sie uns sagen, ob diese entrahmte H-Milch, vom Fett abgesehen die gleichen Inhaltsstoffe in gleicher Menge wie eine H-Milch mit 3,5% Fett hat? Das andere Inhaltsstoffe da sind, sagt ja leider noch nichts aus über Menge und Vergleichbarkeit.

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    • Gast sagt

      Hallo Herr Winter,

      mich würde einmal am Beispiel Milch interessieren:
      Wieviel % der zur Prüfung eingereichten Produkte bekommt KEINE Medallie?

      Danke für die Antwort.

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      • Hallo Gast,

        der Anteil an nicht zur Prämierung geeigneten Prüfbefunden ist je nach Produktgruppe und auch Jahr unterschiedlich.
        Er hängt insbesondere von dem Anteil neu hinzugekommener Lebensmittel-Hersteller und neuer Produkte ab. Nach jeder Prüfung erhält ein Hersteller mit dem Prüfbefund Hinweise, wie er sein Produkt qualitativ verbessern kann. Das hat zur Folge, dass das er sein Produkt verbessert und es damit bei einer regelmäßigen jährlichen Teilnahme z.B. zu einer Auszeichnung mit einer Medaille kommt, oder sich diese auch z.B. von Bronze zu Silber oder Gold verbessern kann.
        Die Qualitätswettbewerbe der DLG liefern also den Herstellern wichtige Infos, wie sie ihre Produkte verbessern und dauerhaft auf einem hohen Qualitätsniveau halten können. Da die DLG einen sehr hohen Anteil an Stammkunden unter den Lebensmittelherstellern hat, ist von daher eine hohe Quote von ausgezeichneten Produkten logisch. Weitere Infos unter http://www.dlg.org/faq.html

        Beste Grüße
        Rainer Winter (DLG e.V.)

        3+
        • Gast sagt

          Hallo Herr Winter,
          sie gestatten eine Nachfrage, denn Ihre allgemeine Antwort gab ja keinen konkreten Hinweis auf meine Frage:
          Diese ist: Wieviele Produkte im Bereich Trinkmilch wurden 2015 geprüft und wieviele davon erhielten KEINE Medaille?
          Danke
          Andreas Fendt

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          • Hallo Herr Fendt,
            Da meine Kollegin diese Woche unterwegs ist, gestatten Sie mir bis ich diese Info habe, bitte diese Nachfrage:
            Zu welchen Zwecken würde Ihnen denn eine genaue Zahl nun weiterhelfen? Die Hintergründe für eine hohe Prämierungsrate habe ich Ihnen oben ja bereits erläutert.
            Mit freundlichen Grüßen,
            Rainer Winter (DLG e.V.)

            2+
            • Gast sagt

              Hallo Herr Winter,
              ich finde es ist schon ein Unterschied, ob von 100 eingereichten Milchproben nur eine die Goldmedaille bekommt (wie auch im Sport üblich) oder eben von 100 bekommen 90 Gold und 10 Silber. So ein Label hätte dann m.E. so gut wie keine Aussagekraft und diese Vermutung habe ich bei DLG Auszeichnungen.
              herzlichen Gruss
              Andreas Fendt

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            • Hallo Herr Fendt,

              im Sport werden ja meist eindimensionale lineare Messgrößen (z.B. Zeit, Weite, usw.) herangezogen und immer die ersten drei Teilnehmer als Gewinner ausgezeichnet, die in der letzten Konsequenz (siehe Doping) nicht immer sinnvoll sind. Wir sind hier aber nicht beim Sport.

              Mit dem 5-Punkteschema der DLG sind Bewertungsstufen für die Produktqualität definiert, die, wenn ein Produkt diese erreicht, zu einer Auszeichnung mit Bronze, Silber oder Gold führen. Siehe auch http://www.dlg-verbraucher.info/de/testmethoden/was-ist-lebensmittelsensorik.html

              Das ist mit Sport nicht vergleichbar. Eher mit der Prüfung Ihres Autos beim TÜV. Denn um in diesem Beispiel zu bleiben: dann würden nur noch drei Autos bundesweit fahren dürfen…

              Beste Grüße und ein schönes Wochenende!
              Rainer Winter (DLG e.V.)

              3+
            • Gast sagt

              Herr Winter,
              kein Autohersteller wird sein Produkt bewerben mit „der bekommt TÜV“ aber Lebensmittelhersteller werben mit DLG Medaillen, die jeder bekommt, das nenn ich Verbrauchertäuschung.
              Gruss
              A. Fendt

              1+
            • Hallo Herr Fendt,
              Sie haben aber immer was auszusetzen, Hauptsache, Sie müssen nicht Ihre vorgefasste Meinung möglicherweise auf den Prüfstand stellen.
              Sie haben das Beispiel mit dem Auto falsch interpretiert: Es geht um die Erreichung eines Standards, nicht darum, zu den drei Besten zu gehören. (Außerdem ist für die technische Instandhaltung eines Autos ja nicht der Hersteller verantwortlich, sondern der Halter. Und der trägt die TÜV-Plakette auf dem Nummernschild seines Autos – oft sogar sehr stolz.)
              Unsere Mitleser mögen entscheiden, wessen Argumenten sie folgen mögen.
              Mit freundlichen Grüßen
              Rainer Winter (DLG e.V.)

              4+
            • Gast sagt

              Tut mir leid Herr Winter, aber um etwas zu beurteilen braucht es Fakten und die haben sie bisher nicht geliefert. Ich kann auch nicht verstehen, warum ich nun der Böse sein soll, nur weil ich gerne wüsste, wieviel der eingesandten Produkte am konkreten Beispiel Milch eine Medaille bekommen und wieviele eben nicht.

              Ich setze mich seit Jahren für Transparenz bei Lebensmitteln ein und bessere Deklaration der Produkte, was drin ist, wo es herkommt und wie es hergestellt wurde und ihre bisherigen Ausführungen zu DLG Prüfungen bestätigen meinen Verdacht: diese „Auszeichnungen“ bringen dem Verbrauchern keinen Mehrnutzen.

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            • Inka Scharf sagt

              Sehr geehrte Damen und Herren,

              ich habe Ihren Meinungsaustausch verfolgt. Sicherlich haben Sie alle bereits festgestellt, dass auch eine Magermilch nicht nur Wasser mit einer Spur Fett ist. Die fettlöslichen Inhaltsstoffe nehmen natürlich mit der Fettreduzierung ab. Alle anderen Inhaltstoffe bleiben erhalten.
              Nun zu unserer Qualitätsprüfung: wir prüfen seit 66 Jahren Milch und Milchmischgetränke. Über diese vielen Jahre haben wir ein produktspezifisches Prüfschema für Milch entwickelt. Ziel unserer Arbeit und der Prüfungen ist es, die Qualität der Produkte verbessern zu helfen. Wir geben den Molkereien die Möglichkeit, ihre Produkte von neutralen Experten prüfen zu lassen. Unsere Prüfung ist freiwillig. Viele der Molkereien nutzen diese Möglichkeit und wollen sehen, wo Sie im Vergleich stehen oder welche Verbesserungen Sie vornehmen müssen. Nicht alle Molkereien beteiligen sich an unseren Prüfungen, wenngleich deren Prozentsatz niedrig ist. Viele unserer Teilnehmer sind schon seit vielen Jahren dabei. Dieses ständige Streben nach Verbesserungen der Molkereien und auch der Milcherzeuger hat über die Jahre hinweg zu hochqualitativer Milch und Milchmischgetränken geführt. Wir haben dieses Jahr eine Prämierungsrate von 98% erreicht.
              Ich möchte Ihnen nun die Parameter auflisten, welche wir bei Magermilch prüfen:
              Sensorisch:
              – Aussehen, Geruch, Geschmack
              Labor:
              – Fett, mikrobiologischer Haltbarkeitstest, sensorische Haltbarkeitstest
              Verpackung:
              – Verpackung, Kennzeichnung

              Bei unserer sensorischen Prüfung wird jedes Produkt von 5 geschulten Experten unabhängig voneinander bewertet. Die Experten stammen aus der Wissenschaft, den Untersuchungsämtern und der Industrie. Die Produkte werden aus neutralen Bechern verkostet. Kein Experte kennt das Produkt oder den Hersteller. Es ist nur bekannt, dass es sich um eine Magermilch handelt. Bewertet wird nach unserem DLG-5-Punkte-Schema. Welche sensorischen Fehler doch auftreten können, habe ich Ihnen einmal aufgelistet:
              Mögliche Fehler: Fettflocken, Eiweißflocken, Fettschlieren, alt, bitter, brandig, fruchtig, futtrig, karamelartig, Kochgeschmack, metallisch, ölig, seifig/laugig, schmirgelig/talgig, sauer/ansauer.

              Die Qualität einer Milch hängt viel von der Rohmilchqualität, der eingesetzten Technologie, abgestimmten Verpackungsmaterial und einer sauberen Arbeitsweise vom Milcherzeuger bis zum Verkauf ab.

              Ein Goldener DLG-Preis steht für eine fehlerfreies Produkt, gemäß der technologischen Möglichkeiten, der bestehenden Verkehrsauffassung und der guten Herstellungspraxis (sorgfältige Rohstoffauswahl, optimale Verarbeitung und Zubereitung). Ein Produkt mit einem DLG-Preis entspricht den derzeitigen Qualitätsstandards. Ihren persönlichen Geschmack bzw. Vorlieben können und möchten wir nicht beeinflussen.

              Mit freundlichen Grüßen,
              Inka Scharf
              DLG e.V.

              3+
  4. Sandra Harms sagt

    Mir ist ein rätsel wer so einen mist überhaupt kauft, ich hab das mal versehentlich getan, nicht mal die katze wollte das zeug trinken, die ist dann lieber an eine pfütze gegangen und hat da ihren durst gestillt…. Andreas hat schon recht, es gibt nichts besseres als frisch von der kuh! daher finde ich die milchtankstellen die in letzter zeit vermehrt entstehen eine prima sache, die ich auch gern nutze .

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  5. Gast sagt

    dass fast jeder der die hohen Prüfgebühren der DLG bezahlt auch eine Medaille bekommt ist ja nun bekannt. Meiner Meinung nach gehören diese „Labels“ als Verbrauchertäuschung verboten. Jedes Lebensmittel muss gesundheitlich, senorisch und geschmacklich in Ordnung sein, das ist Gesetz.

    Solange die Verbraucher auch Sahne und Butter kaufen, macht es m.E. auch Sinn fettreduzierte Milchprodukte anzubieten. Sinnvoller als Magermilchpulver nach China zu exportieren und nur Sahne zu verkaufen.

    Dass letztlich nur Milch mit natürlichem Fettgehalt, die nicht homogenisiert ist wirklich gesund ist (wegen Omega-3-Fettsäuren), wissen nur Insider und da wäre es an den Bauern für ihr Produkt Werbung zu machen, das machen sie nur bedingt, denn dann kämen wieder (auch von mir) die lästigen Fragen: warum stehen so wenig Kühe auf der Weide, warum bekommen sie soviel Kraftfutter und Silagen, dass sie nur noch knapp 5 Jahre alt werden, usw.

    Wer bei mir am Wochenmarktstand nach fettarmen Käse fragt, den schicke ich zum Discounter, denn der hat meinen Anspruch nicht verstanden: Essen soll auch Genuß sein (und mit gutem Gewissen erfolgen) und daher gibt es in meinem FairTradeBioEspresso weiter die vollfette, nicht homogenisierte Demeter Heumilch aus dem Allgäu oder gleich eine Demeter Vorzugsmilch von einem Heubetrieb. Dass die 1,39 kostet ist mir jeder Tropfen dabei wert.

    2+
  6. fred huber sagt

    „Jetzt haben wir schon zuviel Milch auf dem Markt und baden-württembergische, bzw. bayrische Molkereien verkaufen sie als weißes Wasser? So werden wir die Milch niemals los!“

    wieso nicht? wenn der kunde das will… scheint mir auch ein gutes geschäft zu sein, wenn man aus einem liter 10 liter machen kann.
    außerdem ist es ja nicht das problem der molkereien, wenn wir bauern zu blöd sind unsere menge herunterzufahren. das ist es auch was mich an dem gejammere über das russlandembargo so stört. wenns nach unseren exportfetischisten ginge, dürfte der herr putin ein land ums andere „heim ins reich“ holen, hauptsache es schadet „unseren“ geschäften nicht.
    und wenn vorschläge gemacht werden wie die menge koordiniert zurückgefahren werden könnte um die erzeugerpreise anzuheben, werden 20000 gute gründe hervorgezaubert warum das nicht ginge.
    für die miesen preise momentan sind wir bauern selbst verantwortlich und niemand anders.

    vom dem her muss ich sagen: weißes wasser- warum nicht? besser als cola!

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    • Palla sagt

      Fred Huber,

      der Bericht stellt einen Aspekt des Problems heraus. Wenn ich versuchen würde alle Seiten des Milchpreisproblems auf einmal zu beleuchten, wäre das ein sehr umfangreicher Aufsatz, den keiner lesen würde.

      Wieso nur nehmen die Kollegen so häufig die Molkereien in Schutz? Verstehe ich nicht!

      Wenn man mit Wasser gestreckte „Milch „verkaufen und das Fett dann noch woanders vermarkten kann, ist das vermutlich gut für die Molkerei, aber den Milcherzeugern hilft das ganz und gar nicht!

      1+
      • Gast sagt

        fängt das weisse Wasser nicht schon viel früher an? Wenn man in eine Kuh was reinkippt, was weitab ihrer natürlichen Futtergrundlage ist und das zusammen mit entsprechender Zucht dazu führt dass die Kuh viermal soviel Milch gibt wie natürlich und als Kuh von Gras allein schon gar nicht mehr leben kann, was kommt dann aus dem Euter anderes als weisses Wasser?

        Dann kann ich auch pflanzliches Eiweiss nehmen, gut mit Wasser verrühren und hochpreisig als Pflanzendrinks als Milchersatz verkaufen, dafür müssen dann wenigstens keine Milchkühe und Milchbauern leiden

        1+
        • Palla sagt

          Das ist mal wieder ziemlicher Unsinn!

          Die Fütterung einer Hochleistungskuh, in der die gleichen Stoffwechselvorgänge ablaufen wie in der Weidekuh, führt doch nicht zwingend dazu, dass die Inhaltstoffe (in diesem Fall Fett) in der Milch weniger werden. Du bist ein Anhänger von Omega-3-Fettsäuren, ok, aber ob die da unbedingt drin sein muss sei mal dahingestellt.

          Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass es wünschenswert ist weitgehend naturbelassene Lebensmittel kaufen zu können?

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          • Gast sagt

            ich empfinde es unverschämt meine Darstellung, die jeder wissenschaftlichen Prüfung standhält, als Unsinn zu bezeichnen.

            Wenn eine Kuh z.B aus pansenstabilen Transfettsäuren auf Palmölbasis Höchstleistungen bringt, hat das nichts mehr mit Stoffwechselvorgängen einer Weidekuh zu tun.

            Wenn permanent wegen zuviel Kraftfutter Ketosen drohen und man dann mit Kexxtone prophylaktisch(was angeblich ja nie stattfindet) ein Antibiotika als Bolus im Pansen einsetzt, was ist daran natürlich?

            Wieviel Mutterkühe, die ja meist auf Weidebasis gefüttert werden bekommen eine Labmagenverdrehung und wieviele Hochleistungskühe?

            Die Inhaltsstoffe von Milch ändern sich mit der Fütterung, daher kann man ohne Chemiebaukasten aus Silomilch auch keinen Emmentaler machen.

            Auch ich könnte einen Roman über „moderne“ Milchkühe schreiben, würde nur kein Laie verstehen und Fachleute nicht wahrhaben wollen.

            Als ehemalige Milchbäuerin weisst Du das alles, warum nennst Du es dann Unsinn?

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            • Sandra Harms sagt

              Mensch andreas, du wolltest ja sowieso ein buch schreiben ! dann hast du ja schon mal ein thema für dein buch! dann mal los und ran an die tasten !

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            • Palla sagt

              Und ich finde es unverschämt, dass du immer die Milcherzeuger als unfähig und tierquälerisch darstellst!

              Wann hast du nochmal selbst eine Hochleistungsherde gemanagt?

              Der Fettgehalt der Milch wird unabhängig von der Leistung über Rohfaserfütterung beeinflusst. Wenn die Kuh aber zu Laktationsbeginn einen hohen Fettgehalt (FEQ) hat ist sie krank (Ketose). Die Gefahr der Ketosen ist bei Hochleistungskühen erhöht, aber vor allem auf Fehler im Management zurückzuführen. Kexxtone kenne ich nur, weil du davon schreibst!

              Die verfettete Mutterkuh hat genau die selben Probleme mit Schwergeburten, Festliegen und Ketose wie die Milchkuh!

              Labmagenverlagerungen können viele Ursachen haben: schlechte Futterqualität, Endotoxine, irgendwelche Erkrankungen rund um die Geburt, plötzliche Futterumstellung (Heufütterung im Winter-junges Gras auf der Weide)- also auch nicht nur ein Problem der Hochleistungskuh.

              Die Milchquote hat dazu geführt, dass Inhaltsstoffe aus betriebswirtschaftlicher Sicht uninteressant sind. Das ist mit Auslaufen der Quote nun vorbei. Die Dinge ändern sich!

              2+
            • Gast sagt

              Zitat Palla „Und ich finde es unverschämt, dass du immer die Milcherzeuger als unfähig und tierquälerisch darstellst!“

              wo tue ich das? Bitte Belege!

              Zitat Palla „Der Fettgehalt der Milch wird unabhängig von der Leistung über Rohfaserfütterung beeinflusst.“

              ich habe doch den Link mit einer Grafik gepostet, der genau diese Aussage als falsch darstellt, wieso wiederholst Du sie?

              Ebenso kann ich Dir eine Grafik verlinken die einen eindeutigen Zusammenhang zwischen hoher Milchleistung und häufigen Labmagenverdrehungen darstellen (aber hier ging es um Fett)

              *kopfschüttelnd*

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            • Martin Grube sagt

              Moin Andreas,

              ja das stimmt ich schaue nicht auf den letzten Liter Milch. Der ist meist der teuerste. Wir schaffen dieses Jahr vielleicht mal die 10000kg im Schnitt, aber mehr freut mich das die Kühe die zum Schlachter gegangen sind im Schnitt 52,8 Monate alt geworden sind und fast 42700kg Milch gegeben haben.

              Interessant war zu lesen das ein Roboterbetrieb jetzt alte Rassen in seine Holsteins einkreuzt um sie robuster zu machen.
              Denn alte Kühe geben erst die genetisch mögliche Milchmenge, das verstehe ich unter nachhaltiger Milcherzeugung.

              Von deinem Boli habe ich auch nur von dir gehört und der wird gewiss nicht billig sein und ist keinesfalls Standard.

              Käserei Fun Fact. Quelle Phoenix.
              Ich habe gestern einen Bericht gesehen das die Schweizer Käsereien Probleme haben das zuwenig Löcher in ihrem Käse sind. Das Qualitätsmerkmal wird noch extra vergütet. Nach etlichen Test ist ihnen die Lösung gelungen. Da die Ställe in der Schweiz auch immer luftiger und besser werden fehlte etwas Heustaub in der Milch. Dieser macht die Löcher in den Käse und jetzt wird vor der Käseherstellung immer etwas Heustaub in die Milch getan.

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            • Martin Grube sagt

              Moin,
              dann muss ich hier doch mal die Ehre der konventionellen Massen und Qualitätsmilcherzeuger retten.

              Warum ich mindestens 4,00% Fett in meiner Milch haben will.

              Die zur Zeit kümmerlichen 26,5cent pro Liter Milch sind ein Basispreis der gezahlt wird bei Güteklasse 1 (Zell und Keimzahl in Ordnung) bei 4,00% Fett und 3,4% Eiweiß.
              Unterschreite ich diese Werte verringert sich der Basispreis also wenn ich nur 3,7%Fett und 3,2Eiweiss in meiner Milch habe sinkt der Preis unter 26,5cent. Dies kann man durch mehr Menge schwer wieder rausholen.
              Denn hier grüßt das Milchmädchen, ein Fettgehalt von 3,7 bedeutet einen zu geringen Anteil von Rohfaser in der Ration. Der Rohfasergehalt wird von den Grundfutterkomponenten Mais und Gras von einem Labor untersucht um eine stimmige Ration zusammenzustellen.
              Wenn zu wenig Rohfaser in der Ration ist bedeutet das die Kuh kaut nicht genug wieder, dadurch sinkt der Pansen PH Wert ab da die Bakterien Säure produzieren die sonst mittels des alkalischen Speichels der Kuh ausgeglichen wird. Es droht eine Pansenübersäuerung. Auch meckert bei zu geringen Rohfasergehalt der Klauenpfleger das die Kühe Klauenrehe bekommen.
              Fazit. Viel Fett gleich mehr Milchgeld und gesunde Kühe!

              Auch auf der Weide kann es zu Pansenübersäuerung kommen da im Mai das Grass wenig Rohfaser besitzt somit sollte mit einer Raufe Heu zu freien Aufnahme zugefüttert werden.

              Es beruhigt mich zu hören das Herr Fendt einen Roman (also Fiction) und kein Sachbuch schreiben will, falls er nicht schon an der kommentierten Ausgabe von Willis Schmöker arbeitet.

              ich geh dann mal wieder zu meinen Hochleistungskühen…

              Martin

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            • Stadtmensch sagt

              @Martin Grube, @Palla: nun bin ich doch neugierig geworden, habe mit den Fachbegriffen gesucht und lande bei solchen Seiten:
              http://www.kuh-projekt.de/Kuehe/futtermittel.html
              Ist an den in 3. beschriebenen Zuständen etwas dran oder handelt es sich wieder mal um gemeine „Hetze“?
              Zitat: „Viele dieser Stoffe müssten ohne Kuhmagen teuer entsorgt werden. Auch sind in diesen Industrieabfällen Lösungsmittel, Acrylamid, Pestizide und Dioxine enthalten. Und – diese Abfälle enthalten Substanzen in Massen wie Methanol und Glycerin aus der Biodiesel-Raffination. Kühe bekommen davon Leberschäden.“

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            • Gast sagt

              @Martin Grube

              Deine Aussagen stehen doch keineswegs im Widerspruch zu meinen, Du sagst selbst, du legst lieber Wert auf Inhaltsstoffe und nicht auf Menge u.a. weil dadurch die Klauen besser werden. Nichts anderes sage ich auch, Kühe die wesensgemäß mit genug Rohfaser gefüttert werden, geben mehr Fett und sind gesünder.

              Pusht man die Leistung mit Fütterungstricks wird die Kuh schneller krank und man macht am Ende Verluste: eine Milchmädchenrechnung.

              Jetzt gibt es in diesem Umfeld eben viele Möglichkeiten, von der Jersey mit 5% Fett bis zu Schwarzbunten, die i.d.R. 4% Fett schaffen. Jenseits der Inhaltsstoffe Fett und Eiweiß gibt es andere Qualitätsmerkmale wie Buttersäurefreiheit, die man nicht mit Silage hinbekommt und vorausgesetzt man hat die entsprechenden Abnehmer wird das z.B. eine Molkerei, die Emmentaler macht durch einen Zuschlag honorieren, so wie die Molkereien eben auch einen besseren Preis für Biomilch zahlen, da wir in diesem Segment eine steigende Verbrauchernachfrage haben, was eben bei konv. Milch nicht der Fall ist, daher die niedrigen konv. Preise.

              Ich fordere doch nur, daß dieses jeder individuell für seinen Betrieb vorurteilsfrei rechnet. Die Zeiten, wo der als bester Milchbauer galt, der die Kuh mit höchster Leistung im Stall hat, sind doch allemal vorbei. Für mich ist der ein guter Milchbauer, der mit möglichst wenig, aber gesunden Kühen und wenig Arbeit von seinem Hof leben kann. Der eine macht Bio, der andere kauft sich einen Melkroboter… jedem das seine

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            • Palla sagt

              Stadtmensch,

              die Kunst ist in der Fütterung das Verhältnis von Rohfaser (faseriges Material) und Energie auszubalancieren. Ohne ausreichend Rohfaser funktioniert der Pansen nicht. Nur mit Rohfaser frisst die Kuh aber nicht ausreichend Energie. Je mehr Leistung, desto mehr Energie muss die Kuh aber zu sich nehmen. Kein Mensch füttert seine Kühe nur mit Kraftfutter. Das überlebt sie nicht.

              Ob nun der Einsatz von Bierhefe von der Bierherstellung, die in geringen Mengen zur Pansenstabilitsation eingesetzt wird, oder der Einsatz von Sojaschrot (hochwertiges Eiweiß), ein Nebenprodukt aus der Sojaölherstellung für die menschliche Ernährung Giftmüllentsorgung ist, kannst du selbst entscheiden.

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            • Gast sagt

              @Stadtmensch:

              ob jetzt Futtermittel auf Palmölbasis oder z.B. Harnstoff was im Kuhtrog zu suchen haben, bezweifel ich doch sehr.

              Die Kunst gesunde Kühe zu haben und dennoch auskömmliche Mengen zu melken ist die gute Beschaffenheit des Grundfutters, für gute Milch sind das (Weide-)gras und Heu. Wenn man z.b. artenreiche Wiesen nicht zu spät mäht und dann über eine Warmbelüftung bzw. Entfeuchtung trocknet, hat das Heu soviel Energie, daß man kein oder nur noch wenig Kraftfutter auf Getreidebasis benötigt. Alternative gehen auch Graspellets aus dem Trocknungswerk.

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      • fred huber sagt

        hallo palla, du schreibst:

        „Wieso nur nehmen die Kollegen so häufig die Molkereien in Schutz? Verstehe ich nicht!“

        ich auch nicht.
        ich denke das liegt vor allem daran, dass man ihnen erfolgreich eingeredet hat, es wären „ihre“ molkereien (geno), bzw. ihre partner. dadurch haben wir mittlerweile die situation das als milchgeld nur noch ausbezahlt wird, was wirklich nicht vermeidbar ist. sprich um irgendwo im mittelfeld der umliegenden molkereien zu sein. wir haben praktisch die wertschöpfungsverteilung anderen überlassen. aber das gehört eigentlich wirklich nicht hierher…

        zur 0,3%tigen milch:
        meine frau hat die früher auch getrunken. zwecks linie und so. mittlerweile hat sie ihren bürojob aufgehört und rackert bei mir mit. jetzt 5 jahre und drei schwangerschaften später hat sie ein gutes stück abgenommen. ganz ohne kohlsuppendiät und fitnessstudio… 😉

        gruß aus dem allgäu ins allgäu

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  7. Stadtmensch sagt

    Hmm – leichter Genuss und dann noch mit Siegel! Da schnappt der Verbraucher gerne zu. Da verstehe ich den Frust der Bauern, die größtenteils noch wissen, wie etas schmecken muss, aber aus ökologischer Sicht ist es doch prima, wenn man den Konsumenten so leicht Nicht-Käse und Nicht-Milch unterhelfen kann und sie dann auch noch glücklich damit sind.
    Nicht vergessen, weltweit sind 80% der landwirtschaftlichen Nutzfläche für die Erzeugung tierischen Eiweises vorbehalten, obwohl diese Nährstoffe nur 20% der Nahrungsmittelaufnahme ausmachen. D.h. für 1kCal auf pflanzlicher Basis reicht 1m² wohingegen für die gleiche Energie auf tierischer Basis 30m² erforderlich sind.

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    • Martin Grube sagt

      Moin Stadtmensch,

      ja das ist so ne zwiespältige Seite zum Teil richtig geschrieben und ein bisschen Hetze ist auch dabei. Ich füttere eine Voll TMR (totale Mischration). Das heißt alle Futterkomponenten kommen in einen großen Mixer und die Kuh hat immer die gleichen Futtermittel zum Fressen und kann nicht selektieren. Dadurch wird der Futterstreß minimiert. Als Komponenten füttere ich gemahlener Mais und Zuckerrübenmelasseschnitzel und Rapsextraktionschrot und Sojaschrot (möglichst wenig Soja). Danach wird natürlich kontrolliert ob die berechnete Ration auch in Praxis funktioniert.
      Die andere Möglichkeit ist eine TeilTMR das heißt Grundfutter und Ausgleichsfutter(meist Raps und Sojaschrot) wird über den Futtertisch gegeben und die restliche Menge an Kraftfutter in einer Futterstation. Dadurch frisst die Kuh auch mal nur Kraftfutter und der Pansen PH ist nicht ganz so gleichmässig wie in der TMR. Das verursacht Stress.

      Zumal ich das Kraftfutter für die Station pelletiert ist. Das heißt ich kann garnicht nachvollziehen wie es zusammengestellt worden ist. Da können also auch problematische Komponenten drin sein. Die Firma die den letzten Dioxin Skandal verursacht hat, hat dies ausgenutzt und die Chefs kommen wohl mit einer Geldstrafe davon…

      Eine Milchviehration zusammenzustellen ist schon ne spannende Sache und man lernt immer was dazu. Krank machen eben falsche Berechnungen und da ist halt der Bauer gefordert das schnell zu erkennen und abzustellen.

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      • Stadtmensch sagt

        @Palla, Martin: Danke – sehr interessant! Ohne Heustaub nicht genügend Löcher im Käse.
        Da wird man alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu. Ich weiß der Spruch ist von früher 😉

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      • Gast sagt

        Wieviel die Ration von Martin Grube mit natürlicher Fütterung zu tun hat, kann sich jeder selber überlegen. ich habe noch keine Kuh in freier Wildbahn gesehen, die Raps, Mais, Soja und Zuckerrüben gefressen hat. Die Kühe, die ich sehe, die fressen Gras.

        Der Mensch kann Grünland nur über Wiederkäuer nutzen, aus Acker Milch zu machen ist eine Verschwendung, solange auf der Welt Menschen hungern. geradezu pervers wird das dann, wenn man Milch in so grossen Mengen hat, daß der Preis unter die Erzuegungskosten fällt.

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        • Martin Grube sagt

          Guten Abend,

          also meine Holsteins ob nun als Rinder oder als Kuh muss man auf der Weide neben den Stacheldraht auch noch mit einem Elektrozaun daran hindern den Mais jenseits des Zaun anzuknabbern… soviel mal zu meinen unnatürlichen Futtermethoden!

          Der Raps, das Soja und die Zuckerrübenmelasseschnitzel sind Nebenprodukte von der Öl bzw. Zuckerproduktion die die Kuh noch wunderbar zu Milch veredeln lassen. Das ist doch gewiss nicht schlecht für die Ökobilanz.
          Zumal eine gute Grasnarbe und ein Top Mais bekommt man sozusagen Grundfutter was zugleich Kraftfutter ist.

          Bei der Verfütterung von Palmölprodukten und Futterharnstoff bin ich auch Andreas Meinung.

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        • Stadtmensch sagt

          @Andreas: Ja, sicher hast du recht. Ich fand es nur aus automatisierungstechnischer Sicht beeindruckend (stimmige Ration aus dem Labor, Futterstress usw.). Es verlangt nur niemand den tatsächlichen Preis für dieses Schlaraffenland. Die Rechnung kommt gewiss…
          Mein „Haus- und Hoflieferant“ gibt an, nach den Bedingungen des sächsichen Programms „Umweltgerechte Landwirtschaft“ zu produzieren
          https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/13992/documents/26654
          Das ist aber so bedeutungslos wie eine Träne im Regen.

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