53 Kommentare

  1. birgit heitmann sagt

    Am 16.01.16 haben tausende Verbraucher gemeinsam mit hunderten Bauern+Trecker in Berlin gegen die Argarindustrie protestiert. Bilder und Artikel siehe im Internet unter „Wir haben es satt“! Wir Verbraucher können uns laufend im Internet informieren und Petitionen unterschreiben. Hoffentlich hat das dann irgendwann auch Erfolg. Denn unsere Politiker brauchen viel Druck von unten, um aus ihrer bequemen jetzigen Haltung herauszukommen und für uns aktiv zu werden. Wir müssen es für uns und unsere Nachkommen schaffen, Raubau, Vergiftung, Vernichtung unserer Lebensquelle Erde zu stoppen. Was können wir selber tun, um diesen Prozeß umzukehren?: Wir dürfen uns als Konsumenten nicht an dem Übel beteiligen. Das heißt, daß wir bestimmte Produkte nicht kaufen dürfen. In erster Linie ist es das Fleisch aus der Massentierhaltung (siehe Megaställe der Argrarindustrie!), damit diese tierquälerische Produktion zurückgefahren und letztendlich beendet wird. Siehe auch mein Appell im Internet, wo ich die globalen zerstörerischen Folgen unseres Tuns auf zwei Seiten zusammengefaßt deutlich beschreibe!

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    • Sandra Harms sagt

      Frau Heitmann
      na, wo haben sie denn das wider abgeschrieben??? Sparen sie sich ihre mühe, denn
      das Gehört hier nicht her ! und es interessiert hier auch niemand !
      Und Ihren apell, sollten entweder überarbeiten oder löschen, da die dinge die sie dort nennen, nicht den tatsachen entsprechen !!!
      ich fordere sie nun schon seit wochen auf, das SIE MIT IHREN EIGENEN WORTEN SAGEN was den überhaupt massentierhaltung ist, und AB WIEVIEL tieren von welcher art man von masse spricht!
      aber was kann man schon erwarten ausser parolen und halbwahrheiten….

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Nach Polizeiangaben waren es 20 bis 25.000 Demonstranten und ein paar Bauern, die es verpasst haben, entweder sich zu vergrößern, oder aufzuhören.

      Wenn man bedenkt, dass Berlin ca. 3,5 Millionen Einwohner hat, war das Interesse an dieser Veranstaltung gering.

      Die meisten Verbraucher könnten sich BIO-Lebensmittel leisten, warum fahren die mit dem PKW der gehobenen Mittelklasse zu ALDI und Co?

      Ich halte durchaus für möglich, dass eine Grün geführte Regierung, die sogenannte Agrarwende einführt, bei 100% Bio müssten
      14 Millionen Tonnen, Weizen, 5,2 Millionen Tonnen Gerste, 5,9 Millionen Tonnen anderes Getreide, 2,4 Millionen Tonnen Raps, 4,3 Millionen Tonnen Kartoffeln, und 4 Millionen Tonnen Zuckerrüben eingeführt werden.

      Es bleibt spannend, wo die Lebensmittel alle herkommen sollen, natürlich in BIO-Qualität und billig sollen die ja auch noch sein.

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  2. Ich will ja nicht die Party stören, aber statt ständig dieselbe Kritik abzuspulen ist auf Dauer etwas eintönig und weckt auch den Anschein des Jammerns.

    Ja die Verbraucher wollen und kaufen billig. Und der Handel nutzt hemmungslos seine Macht um auf Kosten der Bauern und Erzeuger die Bedürfnisse zu befriedigen.

    Die Erkenntnis dürfte mittlerweile recht weit verbreitet sein. Allerdings sollt sich auch so langsam aber sicher die Erkenntnis einstellen das ständige Apelle und Verbraucherschelte vielleicht einen kleinen Teil, aber mit Sicherheit nicht das Problem lösen. Und das wird nicht kleiner. Im Gegenteil.

    TTIP steht vor der Tür und ich muss zugeben das ich ziemlich fassungslos war als ich gehört habe das der Bauernverband das Abkommen befürwortet.
    Wo bleibt hier die Entrüstung? Ich hab mir sagen lassen das im Bauernverband sehr viele organisiert sind. Aber scheinbar scheint das kaum jemanden zu interessieren.

    Warum startet Foodwatch so eine Aktion https://www.foodwatch.org/de/informieren/lebensmittelbuch/e-mail-aktion/#3 und nicht die Bauern und Erzeuger die mindestens eben so ein großes Interesse haben müssten das Lebensmittel ordentlich deklariert werden?

    Wenn es so weitergeht werdet ihr in ein-zwei Jahren schimpfen weil US Milch und Clorhühnchen noch billiger als 3.50 Euro verkauft werden die die Hühner heute beim Discounter kosten.

    Ich mag euch, und ich will hier auch nicht Klugsch… aber ich hab den Eindruck das es noch eine ganze Menge andere Dinge gibt die zur Verbesserung der Situation beitragen könnte.

    Die zunehmende herankarren von Essen in Kitas und Schulen aus Großküchen und der ISO Zertifizierungswahn der kleine Erzeuger Chancenlos macht an diesem Geschäft teilzuhaben, überzogene Hygieneforderungen und Auflagen die nur in Industrieller Produktion erfüllt werden können.
    Ihr setzt wenig bis nichts gegen den kursierenden Unsinn und das Bashing von Produkten wie Milch.

    Mit solchen Themen würdet ihr sicher bei vielen offene Türen einrennen, oder zumindest das Interesse wecken.

    Und ich würde mich freuen wenigstens ab und zu eure Gedanken zu diesen Themen zu lesen anstelle von (aus meiner Sicht) sinnlosen Reimen.

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  3. Stadtmensch sagt

    So etwas ist zur Zeit sehr hipp. Man nennt es „ad busting“ und gewinnt damit die junge Szene affine
    Kundschaft. Die ist aber (siehe busting) sehr konsumkritisch eingestellt. Im Ernst, ich hab keine Ahnung aber sowas in der Art muss her! 😉

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    • Stephan Becker sagt

      „Die Jugend“ von heute ist aufgewachter als man denkt, die wollen wohl nicht mehr in die Fabriken und in die Büros gehen (ab 12:55):

      Wie ernährt sich die Stadt von morgen? Perspektiven Solidarischer Landwirtschaft -Benny Härlin (4/4)

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      • bauerhans sagt

        das sind die üblichen träumer,die auch schon friedenshäuser,senior wg`s und sonstige solidargemeinschaften propagiert haben.

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        • Stephan Becker sagt

          In Kalifornien gibt es einen Bio-Gärtner, Paul Kaiser, der erwirtschaftet pro Hektar 250.000$ (in Worten zweihundertfünzigtausend Dollar) mit seinen Produkten bei gerade mal 1,2 Hektar Anbaufläche, Tiefsttemperaturen im Winter von -10°C und relativ wenig Niederschlag (Sebastopol, Kalifornien):

          Bio reicht nicht mehr, so sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus
          Von Eike Wenzel in Innovationen — 21.02.2015
          Kaiser erwirtschaftet mit seiner wasserarmen und fast maschinenfreien Methode in Kalifornien den zehnfachen Umsatz (100.000 US-Dollar auf einem 4.000 Quadratmeter großen Feld) im Vergleich mit dem kalifornischen Durchschnitt.
          Öko-Visionär Kaiser pflügt seinen Boden einmal, nämlich dann, wenn er neues Land für die Bepflanzung vorbereitet und setzt mittlerweile überhaupt keine Sprinkleranlagen mehr ein, sondern ein ungleich sparsameres Rohrsystem, mit dem einmal pro Woche gewässert wird.
          Seit einiger Zeit rockt Kaiser die Landwirtschafts-Konferenzen in den Staaten. 2013 wurde der Ansatz dieser Landwirtschaft 2.0 vom US-Kongress ausdrücklich als Zukunftskonzept ausgezeichnet. Kaisers Modell beruht auf sechs simplen Arbeitserfahrungen und Grundüberzeugungen.

          http://green.wiwo.de/bio-reicht-nicht-mehr-so-sieht-die-landwirtschaft-der-zukunft-aus/

          Er beliefert Wochenmärkte, seine SolaWi-Mitglieder sowie Edel-Restaurants.
          Ein Trick: Er hat durch spezielle Anbaumethoden 5-7 Ernten pro Jahr im Gegensatz zu seinen Nachbarn, die nur auf maximal 2 kommen.

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          • bauerhans sagt

            hier gabs schon in den 1960er jahren den „wurzelkönig“,der auf 5-6ha gemüse für den markt anbaute.
            der hatte die sache einkommensmässig im griff.

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        • Stephan Becker sagt

          Außerdem ging es mir vor allem um die Jugendlichen und nicht darum, ob jeder die biologische Landwirtschaft versteht oder nicht.

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      • Bauer Willi sagt

        Das ist alles nicht neu. Und es kommen nur Menschen zu Wort, die über ein profundes Halbwissen verfügen. Demnächst kommt ein Buch auf den Markt, dass sich mit solchen Alternativen befasst und realistisch bewertet. 🙂
        Bauer Willi

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  4. bauerhans sagt

    im wdr wurden am 20.1.16 um 20.00 mal wieder discounter von ausgesuchten privatleuten bewertet.
    1.LIDL
    2.ALDI
    3.NETTO(edeka)

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    • Bauer Willi sagt

      Hallo Hans
      das war jetzt schon die gefühlt dritte Sendung, in der LIDL weit vor ALDI abschneidet. Zufall? Oder Strategie? Oder bezahlt?
      Bauer Willi

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