Lieber Bürger – was würdest Du tun?
Auf dem Bild seht ihr meinen Zwischenfruchtbestand Ende Januar. Er ist dieses Jahr sehr üppig und etwa 50 cm hoch. Wir hatten hier im Rheinland zwar an ein paar Tagen Frost, der aber nicht so stark war, dass er den Ölrettich zum Absterben brachte wie es in einem „normalen“ Winter der Fall ist. (Aber was ist schon normal?) Ab Mitte März sollen hier Zuckerrüben gesät werden und bis dahin muss die Pflanzenmasse irgendwie bewältigt werden. Das Besondere daran ist, dass Ölrettich eine Art Rübe, oder wie der Name schon sagt „Rettich“ bilden kann, aus der die Pflanze immer wieder austreibt. Ist zwar gut für die Einlagerung von Nährstoffen, die so nicht ausgewaschen werden können, schwierig aber bei der Beseitigung der Pflanze. Welche Möglichkeiten habe ich? Erste Möglichkeit: Ich fahre mit der 27 m-breiten Spritze drüber und appliziere Glyphosat. Fahrspuren entstehen, wenn überhaupt, nur alle 27 m. Bei der diesjährigen Fläche von rund 20 ha benötige ich dafür incl. Rüstzeiten etwa 3 Stunden, an Diesel werden rund 16 l verbraucht. Der Wirkstoff dringt in die Pflanze ein und wandert auch in das …










