Jahr: 2016

Andreas Kieling erklärt Glyphosat

Andreas Kieling ist eine Person, der man vertraut. Wir kennen ihn alle aus seinen Wildtier-Beobachtungen und finden ihn sympathisch. In diesem Video erklärt er uns und unseren Mitbürgern den Einsatz von Glyphosat und warum deshalb über diesem Weizenfeld keine Vögel mehr fliegen. Sehr emotionales und ruhiges Video, allerdings mit fachlichen Schwächen. Ob das aber jemanden interessiert? Wer kommt mit seiner Meinung in der Öffentlichkeit durch? Der, der sympathisch und emotional ist? Oder der nüchterne Wissenschaftler mit seinen Fakten? Wie denkt ihr? https://www.facebook.com/Andreas.Kieling/videos/10153597054512085

Down under

Vor ein paar Tagen erreichte mich eine Mail von Charlie aus Australien mit diesen beiden Links. http://www.abc.net.au/news/2016-08-01/bauer-willi-germanys-most-famous-farmer-trying-to-connect/7679180 http://www.abc.net.au/news/2016-08-01/7673038 Er (oder sie?) hat sein Praktikum in der Nähe von Köln absolviert und war erstaunt, in seiner Heimat in New South Wales etwas über deutsche Landwirtschaft zu hören. Und ich war erstaunt über den Bericht. Euer Bauer Willi    

Verbesserte Suche im Blog

Vor ein paar Tagen wurde in einem Kommentar der Wunsch geäußert eine bessere Suche im Blog einzubauen. Dem Wunsch komme ich doch gerne nach. Ich habe ein „Search-Plugin“ installiert, das nun alle Seiten, Beiträge und Kommentare durchsucht. Somit wird deutlich mehr gefunden, wie bisher.  Die Suchfunktion findet Ihr ganz rechts oben mit Klick auf die kleine Lupe. Wer also mal ein Zitat aus einem Beitrag oder auch Kommentar sucht, der kann ab  sofort detailliert suchen. Bei mehreren Suchwörtern gilt eine „Und-Verknüpfung“, also es ist nur dann ein Treffer, wenn alle Suchwörter in dem gefundenen Dokument vorkommen Die Anzeigereihenfolge geht nach Aktualität. Geht das Suchergebnis über mehrere Seiten, kann man bequem weiterblättern.       Sollte jemand was auffallen was nicht funktioniert, dann schickt mir eine EMail. Oder schreibt hier einen Kommentar. Alois

Ich krieg die Krise…

…oder: wenn die Werkstatt nicht überdacht ist. Am 27. Juli haben wir mit der Weizenernte begonnen. Die Körner waren trocken, das Stroh zum Teil noch grün und so machte das Dreschen nicht wirklich Spaß. Die Erträge waren mehr als bescheiden, die Qualität jedoch in Ordnung. Fallzahl, Proteingehalt, Hektolitergewicht auch, wenn auch knapp an der Grenze. Weil das Stroh noch nicht richtig reif waren, mussten wir langsam fahren und Geduld war gefragt. Schon am nächsten Tag war es vorbei. Es fielen zwar nur 2 mm aber die Kornfeuchte war zu hoch, denn dann fallen Trocknungskosten an und das wirkt sich negativ auf den Erlös aus. Feuchtes Getreide kann man aber auch technisch nicht ernten, weil es sehr schnell den Mähdrescher verstopft und es zum sogenannten „Trommelwickler“ kommt. Den zu beseitigen kann lange dauern und drum lässt man Mähen bei feuchtem Stroh besser sein. Wenn ich jetzt (4. August) den Wetterbericht für das Rheinland sehe, bekomme ich echt die Krise. Zu den 11 mm Regen, die in den letzten 48 Stunden gefallen sind (siehe Bild, der schwarze Punkt ist übrigens eine …

Bienen im Hackschnitzelbunker

Hallo Leute. Hier ist der Alois. Ich brauche heute Eure Hilfe. Ich habe an der Bretterwand zum Hackschnitzelbunker wohl einen Bienenstock. Was sind das für Bienen? Sind das normale Honigbienen oder sind das Wildbienen? Kann ich die Bienen irgendwie weglocken um sie zu schützen. Denn wenn ich demnächst wieder Hackschnitzel aus dem Bunker hole mit dem Frontlader, dann könnte ich den Bienenstock wohl erwischen. Wer kann mir einen Rat geben? Danke 🙂 Alois Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Kreative Idealisten

Wer heute mit Landwirtschaft kommerziell erfolgreich sein will, muss sich etwas einfallen lassen. Produktion alleine reicht nicht, auch in der Vermarktung sollte man neue Wege gehen. Hier ein Beispiel, wie ein Bauer die sozialen Medien nutzt. Zu finden ist dieser Betrieb unter  http://geissenhof.de. Dort wird der Betrieb und seine Partner vorgestellt. Neben dieser Seite ist der Betrieb auch unter  http://gutes-bio.de/landwirtschaft/7986201-2 zu finden. Der Betrieb gehört keiner der bekannten Bio-Organisationen an, sondern hat sich mit „Gutes Bio“ eine eigene Marke geschaffen, unter der die Produkte vermarktet werden. Auf dieser Seite ist auch ein Online-Shop http://gutes-bio.de/shop zu finden, in dem Urdinkel, Emmer, Einkorn, Weizen, Roggen und dessen Mehle sowie Sonnenblumensamen und Leinsaat zu finden ist. Für einen solch kleinen Betrieb ein bemerkenswertes Angebot. Dinkel ist unter der Seite http://bergdinkel.de oder auch http://bergkorn.de erhältlich. Während der Saison sind auch Obst und Gemüse sowie Tomaten und Zucchini im Angebot (nicht im Online-Shop). Darüber hinaus werden die Produkte auch auf den Wochenmärkten Waldshut (Samstag) und St. Blasien (Freitag) vermarktet. Auch ein Lieferservice wird angeboten unter http://biolandkiste.de. Doch damit nicht genug: …

Aktion: Regio Day in eurem Dialekt

„Regio Day“. Immer dieses Englisch! Kann man das denn nicht anders ausdrücken? Ja, kann man. In eurem Dialekt, regional eben. Doch dabei müsst ihr uns helfen: Macht mit und schreibt uns die zwei Sätze: „Das ist hier gewachsen“ und „Das kommt von hier“ in eurem Dialekt in die Kommentarzeile. Und bitte die ersten Zahlen der Postleitzahl dabei, damit wir ungefähr wissen, woher das stammt. Wenn wir genügend Kommentare bekommen, veröffentlichen wir das hier als Liste. Ich fange schon mal an: 415 Dat es he jewaase –  dat kütt van he Und nun viel Spaß! Euer Bauer Willi

Kuriositäten im Rübenfeld

Letzte Woche war ich mal wieder in den Rüben unterwegs. Schosser ziehen. Und habe ein paar Besonderheiten entdeckt. Dank Smartphone hier ein paar Bilder Hier ist eine Rübe mit vollkommen weißen Blättern. Das nennt man „panaschiert“ und ist ein Gendefekt. War aber nur eine Rübe in 10 Hektar und kommt immer wieder mal vor, halt wie es auch bei Menschen Albinos gibt. Gleiches gilt auch für die Einzelrübe, die ich mal „Riesen-Rübe“ nennen will.  Der Züchter nennt solche Pflanzen „Blinker“. Es gibt ja auch Menschen, die über 2 Meter groß werden. Ist aber eine Seltenheit, dass man die auch in einem Bestand von ein paar 100.000 Pflanzen auch findet. Ist in meinem Leben erst die dritte „Riesenrübe“, die ich gesehen habe und schließlich laufe ich schon seit 40 Jahren jedes Jahr durch die Rüben.   Riesen“-Rübe“ (Blinker) Und mehr durch Zufall dann diese Rübe, deren Rübenkörper gelb ist, aber wohl trotzdem keine Futterrübe ist. Die Form ist nämlich wie bei einer Zuckerrübe Und dann noch diese besondere Rübe: Blätter wie eine Zuckerrübe, allerdings rot gefärbt. Mit …