78 Kommentare

  1. Andreas sagt

    Ich denke, das Internet ist schon einige Jahre alt und jeder muss sich aber immer noch darauf einstellen und jeden Tag dazulernen.
    Wie ich es auch schon vorgestern geschrieben habe, Alois hat Recht mit seinen Aussagen zu Jan Grossharth.
    Wir müssen nicht nur lernfähig sein mit dem WWW, sondern auch im Umgang mit Vegetariern oder gar Veganern. Ich habe in meinem privaten Umfeld Biobauern, Vegetarier und Muslime. Es ist gut wenn man im realen Leben viele verschiedene Menschen kennt und nicht nur aus Medien. Diese persönlichen Bekanntschaften haben mein Denken total verändert, was ich vorher durch Medien eingetrichtert bekam.

    Es geht einfach im Internet das Gefühl verloren, dass hinter Knuddels und Quack Quacks Menschen stecken und dann brechen alle Hemmschwellen. Wenn ich Kanzler wäre, würde ich Pseudonyme grundsätzlich verbieten – auch wenn ich die auch selber nutze.
    Es gibt natürlich auch gute Gründe für ein Pseudonym, wenn z.B. ein türkischer Staatsdiener was zu Erdogan sagen will. Aber in D sind wir besser dran.
    Ich kann nur Alois Wohlfarth bitten seinen Worten Taten folgen zu lassen im Sinne des FAZ Redakteurs Jan Grossarth. Das heißt, am Thema dran zu bleiben und schonungslos Hintergründe aufzudecken. Distanzieren wir uns von diesen schwarzen Schafen unter den Internet Bauern.
    Dieser Vorgang geht nicht mit Wattebäuschchen sondern nur mit Rückgrat und Klartext. Und anfangen muss man bei den Gruppenvordenkern die das Klima vergiften, wie sich das gestern und vorgestern auch hier gezeigt hat und das vom Alois zurecht kritisiert wurde.

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    • Bauer Willi sagt

      Danke. Habe in den letzten zwei Tagen viel dazugelernt. Meine Freude an diesem Blog hat darunter stark gelitten. Natürlich machen wir weiter. Wir haben die Hoffnung, dass es möglich sein wird, wieder zu einer sachlichen Diskussion und einem ehrlichen Dialog ohne persönliche Verleumdungen und Beleidigungen zurückzukehren. Unser Ziel, mit unseren nicht-landwirtschaftlichen Mitbürgern in Kontakt zu treten, wird ansonsten torpediert. Die können sich doch nur mit Verwunderung bzw. Schaudern von diesem Blog abwenden. Das finde ich schade. Ich bin jetzt nicht angefressen sondern nur traurig. Und momentan demotiviert.
      Bauer Willi

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      • Andreas sagt

        Hallo Bauer Willi, ich denke es gibt keinen Grund zum Trübsal blasen. Du bist ja auch nicht immer diplomatisch, wenn davon sprichst, „Trolle nicht zu füttern“. Da fühlen sich dann möglicherweise die falschen angesprochen und verduften.

        Der Dialog mit dem Verbraucher ist schwierig, weil es „den Verbraucher“ nicht gibt. Der hier aktive „Stadtmensch“ zum Beispiel, schätze ich ein als hoch informierter der schon viel Zeit für Recherche investiert hat. Dann gibt es Verbraucher denen es völlig egal ist und sich mehr für den neuen Typ einer Automarke interessiert als für die Herkunft der weit gereisten Bio – Kartoffel.

        Für mich gibt es zwei Problemfelder:
        1) Schlechte Politik und Berichterstattung. Ein Beispiel: Verbot der Käfighaltung
        Folge: Legehennen werden in Bodenhaltung gehalten in Großgruppen von tausenden Tieren. Folge: Kannibalismus. Also Stutzen der Schnäbel. Das Stutzen der Schnäbel ist eine direkte Folge der Abschaffung der Käfighaltung und somit Folge grüner Politik.
        2) Interne Probleme:
        Wir haben ein eingefahrenes agrarindustriell geprägtes intrigantes Agrar Business. Eine völlig einseitige Agrarpresse mit völlig überforderten s.g. Agrar“journalisten“ die wild um sich schlagen. Zum Glück nimmt der Verbraucher keine Notiz davon. Aber Wirkung und Resignation entsteht dadurch bei Bauern. Willi, kannst Du Dir vorstellen, dass es ein Magazin gibt das sich vorstellt als „Magazin für Bauern oberhalb er Wachstumsschwelle (100 Hektar)“. Also ein Blatt als Turbo für Vollgasbauern. Was für ein Wahnsinn, wenn man dann noch weiß, dass dortige Redakteure auch noch in ominösen Facebook Gruppen mitwirken und Aktionen puschen wie: „Wir mache euch satt“. Wahnsinn!
        Bitte nutze diese Seite dazu den Schaden, den diese Fanatiker anrichten können, zu minimieren, indem man immer wieder den Finger in deren Wunde legt.
        Wir Bauern sind nicht so, liebe Stadtmenschen. Das müsst ihr mir glauben!

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        • bauerhans sagt

          schnäbel stutzen war ein MUSS in der käfighaltung!
          agrarindustrie gibts nicht!
          nur wachsen oder weichen.
          für bauern sind trecker,fläche und produktion wichtig und wenns probleme gibt,schimpfen sie auf die eu.

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        • Andreas sagt

          Bauer Hans
          Schnäbel Stutzen gibt es in der Käfighaltung NICHT.
          Aus meiner Sicht, ist die Kleingruppe (ausgestalteter Käfig) nicht die schlechteste Haltung. Leider habe ich als Verbraucher nicht die Möglichkeit das zu prüfen, um mich im Stall davon zu überzeugen. Ich bin mir aber sicher

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          • Sabine sagt

            Ob wir die beste Haltungsform für diese Tierart gefunden haben, bezweifele ich stark. Wir hatten viel Erfolg damit genau dieses Tier an Produktionsbedingungen anzupassen, aber irgendwann gibt die Genetik halt nicht mehr her. Hühner werden immer versuchen, die in ihr genetisch festgelegte Gesellschaftsform zu bilden, die funktioniert nur, wenn die Tiere sich kennen und in soweit ist die Haltung in kleineren Gruppen hilfreich. Auch Krankheitsdruck und Gefahren durch Räuber werden minimiert.
            Dennoch, sind die beengten Verhältnisse für die Tiere nicht besonders günstig. Das sind Vögel die sich gerne Bewegen und für die Platzmangel ein Problem werden kann.
            Die Frage, die man leider kaum noch zu stellen wagt ist, ob man wir überhaupt so viele davon brauchen. Der Kunde kauft es ja auch weil es so unglaublich billig ist und gerade Hähnchenbrust über Jahrzehnte als kalorienarm angepriesen wurde, wie kaum ein anderes Lebensmittel. Und, dank der kurzen Mast, ist es auch noch idiotensicher bei der Zubereitung.
            Würde man nicht das Tier der Produktion, sondern die Produktion dem Tier anpassen, wären Eier und Fleisch sehr viel teurer und eine Haltung in den aktuellen Stückzahlen überhaupt nicht möglich.
            Die Frage ist, ob das tatsächlich so ein Unglück für die Menschheit wäre, wenn Huhn und Ei wieder ein besonderes Lebensmittel würde.
            Seit 1960 stieg der Verbrauch an Geflügelfleisch in um 340% an.
            Bei den Eiern hab ich im Moment keine Zahlen zur Hand, aber da wird es wohl ähnlich ausschauen.
            Und das obwohl alle Leute mir immer erzählen, dass sie so gut wie nie Fleisch kaufen und Eier eh nur Bio. Vielleicht liegt es daran, dass die Leute das Hähnchengeschnetzelte aus der Fertigpackung nicht mehr mit einem Tier in Verbindung bringen…

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            • bauerhans sagt

              sabine,das essen in D soll billig bleiben!
              einer der grössten schlachtunternehmer äusserte sich
              zum schweinepreis,der im moment bei 1,66 liegt:
              teurer als 1,70 können wir die schweine nicht einkaufen,denn dann ist unsere wirtschaftlichkeit gefährdet.

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            • Sabine sagt

              Naja, ausgestaltete Kleingruppenhaltung sieht für mich Doof jetzt nach Hühnern im Käfig aus. Der Platz pro Tier hat sich da auch nicht großartig geändert, was ich jetzt auch nicht soo schlimm fände, hätte ich nicht jeden Tag diese sehr lauffreudigen Tiere vor Augen. Selbst die für die Privathaltung aufgehübschen Hybridhennen haben ab und an was von Roadrunner.
              Und es ist auch in Ordnung, wenn Grundnahrungsmittel für alle erschwinglich bleiben. Aber Kg Schälrippchen für 4.49, Schinkengulasch für 4, 58 und das Kg Hühnerbrustinnenfilet für 5,69 ist nicht nur erschwinglich, da kostet das Müsli von Kellogs ja mehr….stimmt doch was nicht.

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        • Stadtmensch sagt

          >>Wir Bauern sind nicht so
          @Andreas: Meiner Meinung nach hat es nichts mit Berufsgruppen zu tun. Hier pflegen eben bestimmte Leute ganz persönliche Feindschaften. Wie sonst kann es sein, dass einige (sagen wir mal Martin, Sandra, Willi u.a., ja und sogar der Herr Böhrer) nicht mehr ständig wie von der Tarantel gestochen hochschnippen, wenn ‚unser Krokodil‘ mal was von sich gibt. Der ehemalige Landwirt hats doch selbst zugegeben: „ich bin nur noch hier, damit niemand denkt, der Fendt hätte gesiegt“. Ich will jetzt nicht sagen, wenn zwei sich streiten freut sich der dritte, aber es ist schon manchmal so, dass erst wenn sie sich die Studien nur so um die Ohren hauen, für Stadtmenschen was zum Lesen rauskommt. Noch etwas: Ich glaube kaum, dass einer von den jungen mehrfach studierten Agrarwissenschaftlern mit geradliniger Erwerbsbiographie, die sich hier abfällig über die Qualifikationen des Quereinsteigers A. Fendt äußern, selbst Brot und Käse in einer Qualität herstellen könnten, so dass es in einem überversorgten Markt gekauft würde. Und dazu noch mit Zutaten, die sie selbst produziert haben. Wie meinte Alois neulich: „Die Umwege des Lebens erhöhen die Ortskenntnis“ und das merkt man eben.
          Mist, jetzt hab ich meine schöne Mittagpause für ein paar „tiefsinnige“ Zeilen geopfert, aber das musste mal raus.

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          • Alois Wohlfahrt sagt

            Ja lieber Stadtmensch, richtig erkannt. Da gibt es eine Geschichte, oder sogar mehrere wie diese.
            https://www.bauerwilli.com/was-sich-liebt/
            Damals war die Diskussion auf FB so eskaliert, dass mir nichts anderes mehr übrig blieb als zu sperren.
            Nach einer gewissen Zeit tauchte „unser Krokodil“ dann als Gast wieder im Blog auf. Und wir haben es toleriert, weil wir auch „unbequeme“ Meinung zur Meinungsbildung schätzen.
            Doch „unser Krokodil“ war immer so traurig, weil es seinen Namen nicht nennen durfte, da haben wir das vor wenigen Tagen wieder zugelassen.
            Und nun stehen wir fast wieder da, wo wir schon vor einem dreiviertel Jahr standen.
            Ich gebe die Hoffnung trotzdem nicht auf und bin für ein Recht auf Meinungsäußerung für Krokodile 😉 Nur gebissen werden will ich nicht werden.
            Alois

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            „Der ehemalige Landwirt hats doch selbst zugegeben: „ich bin nur noch hier, damit niemand denkt, der Fendt hätte gesiegt“. Ich will jetzt nicht sagen, wenn zwei sich streiten freut sich der dritte,“

            Habe damit auch dargelegt, was ich von diesem Block noch halte.

            Von der ursprünglichen Idee, ein Dialog zwischen Verbrauchern und Bauern herzustellen ist man inzwischen meilenweit entfernt.

            Die Art und Weise wie sich ein Herr Fendt artikulieren darf, hat weder mit Anstand noch mit Sachverstand zu tun.

            Wenn ich daran denke, dass ich einmal gerügt wurde, weil ich Herrn Fendt als Bioonkel bezeichnet hatte, – obwohl sie der Herr auf seiner HP selbst so nannte- und jetzt darf der Andreas Fendt wie ein spätpupertärer Rotzlöffel um sich schlagen.

            Die Hochgesänge für den Quereinsteiger sind völlig unnötig, andere können das auch und die werden, wenn sie nicht auf der Bio Schiene laufen als „dumm“ bezeichnet.

            Leider ist es so, dass bei Herrn Fendt inzwischen sämtliche un­flä­tigen Worte durchgehen und dann wundert man sich, wenn das Echo erschallt.

            Eine „unbequeme“ Meinung ist nicht immer schön anzuhören, Vollpfosten, Grenzdebil, ist für mich keine Meinung, wenn die Betreiber dieses Forums diese Worte auf ihrem Block stehen lassen, wird dies seine Gründe haben.

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            • Stadtmensch sagt

              „sämtliche un­flä­tigen Worte“
              Ich bitte Sie – das war doch harmlos! Wenn einer mit offenem Visier hier rumpoltert (Tierschänder, Giftmischer, usw.) ist das meiner Meinung nach etwas ganz anderes, als wenn eine Sockenpuppe „als Kunde würde ich mir Gedanken machen“ absondert.
              Die besonders unflätige Ausdrucksweise einer Frau Heitmann hat Sie doch auch nicht angehoben. Im Gegenteil – da hatten Sie nach eigenem Bekunden sogar ihren Spaß dran. Also was is nu? Wollen wir uns weiter mit Sentimentalitäten verzetteln oder wieder Streitkultur üben?

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            • Sandra Harms sagt

              @ Stadtmensch
              also ich konnte bei der frau heitmann nicht lachen, diese person mit ihren zusammengelogenen aussagen hat mich zur weisglut gebracht.
              und eins kannst du glauben, wäre ich admin hier, würd ich dem ein oder anderen mal ganz persönlich per e-mail meine meinung über streitkultur und gutes benehmen deutlich machen, und da würde ich vor andreas fendt nicht halt machen.und ausreden wie zb „der hat aber angefangen…“ würd ich nicht gelten lassen. man muss ja auch mal drüber nachdenken, hier landen über facebook ganz normale leute die das interessiert, und was bieten wir denen hier? streit,schimpfwörter,klage androhungen, und geseier über pseydo namen, inhaltlich bieten wir alle hier im moment garnichts. Daran sollten wir alle arbeiten.

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      • Sabine sagt

        Ich denke, es wäre in der Tat sinnvoll sich nach der Diskussion über die Diskussion wieder stärker zu fokussieren.
        Denn ich denke, egal ob man jetzt 500 Kühe oder ein Dutzend Ziegen hält, gibt es gemeinsame Interessen.
        Wir wollen alle, dass die deutsche Landwirtschaft erhalten bleibt und wir möchten alle, dass Familienbetriebe gestärkt und regionale Verarbeiter und Anbieter im Rennen bleiben.
        Andreas Fendt hat für sich und seine Haltungs- und Wirtschaftsform Kunden gefunden. Nicht jeder mag seine Form der Kundenansprache, Argumente und auch Haltungsform für ideal halten, aber wie sagt der Vertriebler in mir: Wer verkauft macht was richtig. Daher vielleicht eher mal darüber reden was da richtig ist und nicht nur über dass, was man für daneben hält.
        Ängste und Sorgen der Kunden ernst nehmen. Z.B. die Sache mit dem Pflanzenschutz. Wie wirken eigentlich die verschiedenen Mittel auf Pflanzen und Tiere. Welche Schädlinge und Krankheiten gibt es eigentlich und warum sind die so bedrohlich. Viele Verbraucher sind so weit weg von der Natur, dass sie z.B. gar nicht nachvollziehen können, welche Schäden so eine niedliche kleine Maus auf einem Feld anstellen kann, oder – gerade weil überwiegend sauber gearbeitet wird – wie ein verunkrautetes Feld ausschaut und wie gefährlich manche Unkräuter auch für ihn sind.
        Da wäre etwas mehr Info- und Anschauungsmaterial vllt. ganz hilfreich.
        Die teilweise unerträglichen Bilder der Tierrechtler und ihre Wirkung auf unser Gewissen.
        Ja, auch mal zugeben, dass Tierhaltung nicht immer problemlos ist und gerade bei vielen Tieren kleine Fehler schon schlimme Folgen haben können. Jede Haltungsform hat Vor- und Nachteile.
        Mehr Infos darüber, wie die Tiere leben und was ihre Bedürfnisse sind, so wir es denn sicher wissen, wäre, denke ich, sehr angebracht. Wenn Spaziergänger schon nicht mehr wissen, wie man einer Kuhherde unfallfrei begegnet, wird es Zeit mal darüber zu reden, was ihr da im Stall und auf der Weide habt.
        Und dann noch was wir konkret machen können: Wo einkaufen, welche Marken und Geschäfte unterstützen, welche meiden.
        Aber auch, welche Gesetze und Vorschriften verhindern z.Z. bessere Bewirtschaftung von Flächen und tierfreundlichere Haltung? Wo muss man hinschreiben, dass sich das ändert?…..

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        • bauerhans sagt

          „Wo muss man hinschreiben, dass sich das ändert?….. “

          da muss man sich selbst bewegen und aktiv informieren,aber natürlich ists bequemer,meldungen im internet zu überfliegen und die dann als gegeben anzusehen.

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          • Sabine sagt

            Hans, ich muss aber ja erstmal wissen, was da so an Schwachsinns-Vorschriften durch den Paragraphen-Jungle geistern, sonst kann ich meinen Abgeordneten auch nicht per Internet zielgerichtet belästigen.

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      • Magerquak sagt

        Was ist die Moral von der Geschicht? Kritisier Bauer Willi und Alois nicht? Ihr könnt nicht Kritikfähigkeit von den Bauern einfordern, aber Euch davon ausnehmen. Es gibt NIE nur die eine Seite. Die Geister, die ich rief…. Das ist das Problem. Vielleicht hätte ich mich in manchen Punkten zurücknehmen können. Zurücknehmen sollen. Ich habe darüber nachgedacht. Aber andererseits: Wenn Ihr mit nicht-landwirtschaftlichen Verbrauchern in Kontakt treten wollt, könnt Ihr nicht, Ihr dürft nicht, persönlich werden. Und das habt Ihr getan mit Eurem Post über Andreas Fendt. Es gibt nur wenige Menschen in den landwirtschaftlichen Diskussionen im Netz, die dermaßen provozieren und kontrovers unterwegs sind. Viele Eurer Gäste wissen, dass er fast überall gesperrt ist. Er war es auch bei Euch, wie ich mitbekommen habt. Dann wird er entsperrt und Ihr postet einen – sorry, aber so ist es nun einmal – vieldeutigen, in viele Richtungen interpretierbaren Beitrag. Und Andreas Fendt kann mitdiskutieren…. Da darf man sich über nichts wundern.

        A propos Interpretation, ein Tipp: Wir unterhalten uns hier schriftlich. Das heißt per se, rein kommunikationstechnisch, sind unsere Unterhaltungen irgendwie statisch. Wenn ich mich mit Menschen in der realen Welt unterhalte, kann ich ihnen ins Gesicht oder auf den Körper schauen. D.h. Körpersprache, Gestik, Mimik und so weiter sind ein wichtiges Hilfsinstrument, Gesagtes richtig einzuordnen. Und ich kann spontan reagieren, einen schnellen Zwischenruf machen etc., wenn ich merke, jemand versteht etwas falsch. Das fehlt in der virtuellen Welt.

        Vor dem Hintergrund des Gesagten habe ich die vielen Links in dem Blogeintrag interpretiert, die auf die unterschiedlichen Webseiten von A. Fendt hinweisen. Logisch interpretiere ich das. Auf den ersten Blick sah es für mich aus, als ob Ihr ihm eine Plattform bietet. Warum nicht? M.E. passt das super in Eure Seite rein, Ihr stellt schließlich eine vielseitige Landwirtschaft vor (die Implikationen einer schwierigen Persönlichkeit lasse ich außen vor). Auf den zweiten Blick sind da die vielen Links, die auf viele Seiten hinweisen. Das hinterlässt einen konfusen, unorganisierten und wenig vertrauenserweckenden Eindruck. Nun ist aber Vertrauen eine der wichtigsten Währungen für Geschäftsleute allgemein und Webshopbetreiber im Speziellen. Die habt Ihr mit der Liste untergraben und so Andreas Fendt ziemlich vorgeführt. Im Netz. Erschwerend kommt hinzu, dass Google Euren Blogeintrag indiziert und der Eintrag bzw. die Diskussion demnächst bei Suchanfragen zu „Andreas Fendt“ ausgegeben werden.

        Vielleicht ist Euch das nicht bewusst gewesen. Dann hätte ich gleich am Anfang klar erläutern müssen, es aber nicht getan. Wenn das der Fall ist, entschuldige ich mich. Weil Ihr selber im Netz unterwegs seid, bin ich davon ausgegangen, Ihr wüsstet das.

        Der Nick (mittlerweile sind es zwei ;-)) ist nicht verhandelbar. Die Gründe habe ich oben angeführt. Erst recht nicht von einem „Andreas“.

        Euer Magerquak

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      • Magerquak sagt

        P.S. Falls Ihr meinen letzten Beitrag gelesen und dann erst in die Moderation gestellt habt (zumindest sehe ich ihn nicht): Habt Ihr darüber nachgedacht, beide Einträge zum Idealisten offline zu stellen? Dann würde Google sie nicht mehr indizieren.

        Euer Magerquak

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        • Alois Wohlfahrt sagt

          Also, hier wird nichts kaltgestellt. Aber WordPress hat eine Funktion, dass Beiträge von einem User, der seinen Nick von „QuakQuak“ auf „Magerquak“ ändert, erstmal nicht automatisch frei gibt.
          Warum man seinen Nick alle paar Tage ändern muss, verstehe ich nicht. Du kannst auch gerne weiter „quaken“. Bin mal gespannt, wie Du Dich in 3 Tagen nennst…
          Wer nimmt schon Leute ernst, welche die anonyme Maske brauchen um sich stark zu fühlen?
          Alois

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          • Magerquak sagt

            Magerquak hat mich A. Fendt genannt. Das habe ich aufgegriffen, weil ich es witzig finde. Macht zwei Nicks. Nicht mehr! Aber auch nicht weniger! Mal eine andere Sache, in Eurem eigenen Interesse: Wer nimmt schon Leute ernst, die eine Vielzahl Menschen mit anonymer Maske in ihrem Blog kommentieren lassen und gleichzeitig andere Leuten fragen, wer nehme schon Leute ernst, welche die anonyme Maske brauchen, um sich stark zu fühlen? Anders gefragt: Nehmt Ihr Eure Besucher nicht ernst? Was ist das für eine Öffentlichkeitsarbeit?

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  2. fred huber sagt

    ach du scheiße. und alles was ich dachte, als ich den artikel über den fendt las, war: „hmm… man kann von dem typen halten was man will, aber das hat er drauf…“

    wenn man bedenkt was daraus geworden ist. da hat der willi wohl einigen den spiegel vorgehalten. aber ob´s was bringt..?

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    • Bauer Willi sagt

      Ich habe bei dieser „Diskussion“ nicht mehr mitgemacht. Folglich habe ich auch niemanden den Spiegel vorgehalten. Bestimmte Kommentare haben aber allen Mitlesern gezeigt, wes Geistes Kind die Kommentatoren sind.
      Bauer Willi

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  3. Alois Wohlfahrt sagt

    Nun haben ja einige fleissig spekuliert und ein bisschen „gefrozzelt“. Das darf man schon. Im großen und ganzen ist die Diskussion ja friedlich verlaufen. Wofür ich mich bei Euch bedanken möchte.
    Die Faktenlage ist aber wie folgt:
    Andreas Fendt wusste vorab wirklich nichts von seinem Glück! Sandra ebenfalls nicht.
    Und mein Video-Statement ist aus einer spontanen Laune heraus entstanden, weil ich für das Kreuzkraut ziehen Filmaufnahmen machte und so Stativ und Kamera dabei hatte. Und da machte ich einfach den Versuch. Inhaltlich wollte ich sowas schon lange mal loswerden, weil mir es auffällt, dass sehr schnell mit interpretierten oder gefühlten Unterstellungen eine vernünftige Diskussion torpediert wird. Ich finde, dass Jan Grossarth schon recht damit hat, eine gewisse Radikalisierung auf bäuerlicher Seite zu entdecken. Daran müssen wir arbeiten. Wir müssen Kritik wahrnehmen und reflektieren. Dann lernen wir daraus und kommen weiter. Sich einigeln in der Opferrolle bringt uns Bauern nur noch weiter ins Abseits.
    Alois

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    • QuakQuak sagt

      Radikalisierung? DER Ball rollt zurück. Auf Eure Seite. Mit der Wahl von Thema kombiniert mit Person habt Ihr sehenden Auges die lautstarke, unauflösbare Kontroverse gewählt und damit eine vernünftige Diskussion selbst torpediert. Nimmt man noch den Zeitpunkt in die Rechnung hinein, sprich die Zeiten sind schlecht und viele Nerven liegen mittlerweile mehr als blank, würde ich sogar weiter gehen: Mit solchen Aktionen steht es Euch nicht an, das Wort Radikalisierung in den Mund zu nehmen. Klar ist: Miteinander reden, sich austauschen und versuchen, einen Konsens anzustreben, ist so wichtig wie nur sonst etwas. Gerade in der Landwirtschaft, gerade in diesen Zeiten. Klar ist aber auch: Es gibt Situationen und Umstände, die so etwas nicht zulassen, erst recht nicht online. Da sind die Eskalation und das Scheitern vorprogrammiert. Und dies ist eine solche Situation. Das habt Ihr gewusst, und, bei allem Respekt vor Eurer Arbeit, mit solchen Aktionen leistet Ihr einer Radikalisierung Vorschub und tut Euch und Eurer Öffentlichkeitsarbeit keinen Gefallen. Ich finde, es steht Euch daher nicht sehr gut zu Gesicht, anderen Leuten zu erzählen, was sie besser tun und sein lassen (das Personalpronomina habe ich sehr wohl registriert).

      Noch eins. Mit Kritik umgehen müssen wir alle lernen, das ist in der Tat wahr. Ich finde, Bauer Willi und Alois sollten bei sich selbst anfangen.

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      • Alois Wohlfahrt sagt

        Wenn der Ball rollt, dann ist es doch ein interessantes Spiel. Was machen wir denn bitteschön hier mit unserem Blog. Wir schießen jeden Tag neue Bälle aufs Spielfeld und laden ein mitzuspielen. Wir sagen unsere Meinung und zeigen unser Gesicht. Anders als Herr oder Frau „QuakQuak“ mit ihrer anyonymen Maske. Ich beklage auch nicht die „Radikalisierung“, sondern stimme Jan Grossarth zu, der meint es sei Wert darüber zu diskutieren. Siehe https://www.bauerwilli.com/wut-statt-mut/ Es sind Thesen, die wir liefern und dazu noch ein Plattform wo offen diskutiert werden kann.
        Alois

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        • QuakQuak sagt

          Na ja, Bauer Willi ist ja auch nicht gerade offenes Visier, oder? 😉 QuakQuak ist lange ohne Maske rumgelaufen, bis es in den sozialen Medien anfing zu diskutieren und bald an Menschen geriet, die ziemlich fies werden, einfach nur so. Weil diese keinen höflichen Meinungsaustausch können/wollen. Und weil sich das Chat- und Postverhalten trotz mehrmaliger Bitten nicht geändert hat (damals war ich noch so naiv, darum zu bitten). Darf ich übrigens an dieser Stelle Bauer Willi vom 2. August 16 aus seinem Blogeintrag „Kreative Idealisten“ zitieren? „Der Wunsch, anonym zu bleiben hatte damals einen sehr privaten Hintergrund (…)“.

          Was Ihr mit Eurem Blog macht? Meistens eine gute Arbeit. Aber dieses Mal seid Ihr ausgerutscht, weil der Blog auf die persönliche Ebene gegangen ist. Es war unausweichlich.

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          • Bauer Willi sagt

            Wer Bauer Willi ist, ist auf dem Buch-Cover von „SAUEREI! deutlich zu lesen. Das die Diskussion sich jetzt so entwickelt hat, hatte ich nicht erwartet. Wenn man, so wie wir, jeden Tag einen neuen Beitrag bringen, ist auch mal einer dabei, der die Wogen hochschlagen lässt.
            Bauer Willi

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            • QuakQuak sagt

              Das Buch hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Das hier ist das WWW. Und aus der Webseite geht Bauer Willi’s Klarname nicht hervor. Auch nicht aus dem Impressum. Ich habe damit kein Problem. Aber wie das so ist mit dem Glashaus, den Steinen und dem Schmeißen. 😉

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          „Anders als Herr oder Frau „QuakQuak“ mit ihrer anyonymen Maske. “

          Mein lieber Alois Wohlfahrt,
          ihr solltet nicht Herrn oder Frau QuakQuak Anonymität vorwerfen, wenn ihr einem Biobauern gleich mehrere Nicks wissentlich zulässt.

          Längstens mit den wüsten Beschimpfungen dieses Herrn, gegen meine Person ( Vollpfosten, Grenzdebil) hätten ihr die Notbremse ziehen sollen, ihr habt es nicht getan.

          Daher hat Marko schon recht, wenn er von einem Kasperletheater spricht.

          Meinerseits hätte ich diesem Kasperletheater schon lange aufgehört, dies würde der BIO-Bauer als ein Sieg ansehen, um weiter seine Thesen mit päpstlicher Unfehlbarkeit zu verbreiten.

          Diesen Gefallen werde ich dem nicht tun.

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          • Biobauer Andreas Fendt sagt

            nochmal, damit auch der letzte Vergessliche es wieder weiss: ich habe hier anfangs via facebook gepostet, dort bin ich „Biobauer Andreas“ hier wurde daraus „Andreas Fendt“, weil das Übertragungstool von Alois nicht den facebook Namen übertrug, sondern den bei facebook hinterlegten Vor- und Zunamen. Irgendwann hat mich Alois gesperrt, weil ich mich nicht länger beleidigen ließ und contra gegeben habe. Alois schrib mir dann, er habe doch nur zeigen wollen, daß andere mich beleidigen und ich nicht immer der Böse sei. Also schon damals so ähnlich wie jetzt Willi.

            Mehr aus Spaß habe ich dann mal als „Gast“ gepostet, worauf Willi mir schrieb, es sei doch schön, und ich sei willkommen, weiterhin als Gast zu schreiben, eigentlich wussta nach kurzem jeder wer „Gast“ ist.

            Vor ein paar Tagen mailte Willi mir, nun sei Biobauer Andreas wieder freigeschaltet, dafür wird jetzt Gast gesperrt. Ich vermute mal, die Absicht war dahinter, daß in dem Prangerbeitrag ich mit meinem realen Namen antworte und nicht als Gast.

            Bei facebook bin ich zum kommentieren weiterhin gesperrt. Da nun aber mache User wie im Prangerbeitrag die Dame Rosemarie nur bei facebook reinschauen, habe ich eigentlich keine Chance auf Fragen zu antworten. Die Frage nach Kontrolle der Richtlinien zu Gutes Bio beantwortete Willi dort zynisch mit „das musst Du Dir selber beantworten“. Daher habe ich zur Nothilfe gegriffen und die Frage als Seite „Gutes Bio“ beantwortet, denn darum ging es ja, Natürlich hat das Tool, welches die Facebookeinträge hierher übertragt das auch übertragen, daher ist der Text hier im Blog doppelt.

            Also für unzureichendes Design eines Blogs im Zusammenspiel mit facebook, incl. falschen Namensübertragungen und Sperrungen nach Beliebigkeit kann ich wirklich nix, das hat der IT Fachmann Alois zu verantworten. Ich habe nicht mehrere profile oder Accounts und hinter jeder Seite stehe ich als Impressum mit Name und Adresse, ganz im Gegensatz zu anonymen Hetzern, ob sie jetzt Ehemaliger, Magerquark, blutsauere Kuddel oder Wischiwaschi heissen.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „ganz im Gegensatz zu anonymen Hetzern, ob sie jetzt Ehemaliger, Magerquark, blutsauere Kuddel oder Wischiwaschi heissen.“

              Das sind die Beiträge, die diesen Block in das Abseits driften.

              Gratulation an Alois und Willi

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    • Biobauer Andreas Fendt sagt

      „Die Faktenlage ist aber wie folgt:
      Andreas Fendt wusste vorab wirklich nichts von seinem Glück!“

      Und genau damit wird Willis Blog unseriös, unanständig, denn das gehört sich einfach nicht, jemanden dermassen an den Pranger zu stellen, ohne eine Chance vorher ein paar Dinge klarzurücken, klarzustellen.

      Insofern regen sich Leser, quer duch alle Lager vollkommen zu Recht auf. Wie habe ich neulich bzgl eines sich anbahnenden Rechtsstreites mit dem Veterinäramt geschrieben:
      „Wenn der Brüssler Amtschimmel wiehert, brauch ich hier einen im Amt, der ihm Zügel anlegt und nicht die Peitsche gibt“.

      Und so gilt in Zeiten, wo Bauern einen schweren Stand in der Öffentlichkeit haben: es bringt nichts Öl ins Feuer zu giessen und sich an den Flammen zu erfreuen, Brücken bauen würde heissen, die Glut überwachen!

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    • Kuddel sagt

      Ich kann mich da den Aussagen von QuakQuak absolut anschließen. Die Sache die ihr hier abgezogen habt war doch komplett geplant und wenn sie es nicht war, dann habt ihr aber wenig gelernt aus eurer „Öffentlichkeitsarbeit“. Was das Thema Grossarth angeht, so trägt er doch selber zur „Radikalisierung“ bei. Ich durfte Auseinandersetzungen mit ihm führen, leider kam dabei nicht wirklich etwas heraus. In vielen Teilen den Medien wird auf die Landwirte ein gedroschen und wenn man sich wehrt ist man radikal. Ich vergleiche es gern mit einem Hund. Man verprügelt einen Hund und wenn dieser dann beißt ist der Hund der Schuldige. Ich habe schon sehr häufig Diskussionen geführt, ich habe Menschen meinen Hof gezeigt und mich vor Schulklassen gestellt, in den meisten Fällen hat es auch sehr gut funktioniert. Im Netz sieht es in weiten Teilen anders aus. Auch sachliche Diskussionen driften schnell in unschöne Bereiche ab, wenn sie von anders denkenden Usern gekapert werden. Auch ich bin lange mit offenen Visier unterwegs gewesen und bin es zeitweise auch noch. Wenn sich dann aber Menschen genötigt fühlen mich anzurufen und am Telefon zu beschimpfen, dann ist für mich eine Grenze überschritten. Daher ist mein Pseudonym hier wie erwähnt Selbstschutz.

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      • Alois Wohlfahrt sagt

        Der Vergleich mit dem Hund ist gut. Wenn Du einen Hund hast der beisst, dann kannst Du mit dem nicht mehr unter die Leute. Oder Du sperrst ihn ein, oder noch schlimmer ….
        Also lieber am „Beißreflex“ arbeiten. Ist meine Meinung.
        Alois

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        • Kuddel sagt

          Also sollen wir uns Prügeln lassen und dennoch unterwürfig mit dem Schwanzwedeln, oder wie soll ich das verstehen Alois?

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          • Alois Wohlfahrt sagt

            Zwischen beissen und Schwanzwedeln gibt es viel mehr. Die Welt ist nicht schwarz-weiss, sondern farbig.
            Mache doch mal einen Rhetorik- oder Verkaufskurs. Da lernt man mit Menschen und Meinungen zielorientiert umzugehen.

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            • Kuddel sagt

              @Alois

              Ich muss gerade sehr amüsiert an Dein Kreuz-Kraut-Video denken. Hast Du Dich da nicht darüber echauffiert, dass hier User etwas in anderer Leute Beiträge hinein interpretieren? Und nun kommst Du mit solchen Empfehlungen? Ich muss dich leider enttäuschen, denn ich habe unter anderen 24 BUS-Module der Andreas-Hermes-Akademie besucht, dazu diverse Schulungen der Konrad-Adenauer-Stiftung und noch verschiedene andere Kurse zur Persönlichkeitsbildung, Öffentlichkeitswirksung und Rhetorik. Hast Du Dir Dein eigenes Video eigentlich mal angeschaut oder hast Du da nur frei nach Schnauze geblubbert?

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              • Alois Wohlfahrt sagt

                @Kuddel

                Das finde ich jetzt amüsant. Dann poste doch mal Dein Andreas-Hermes-Akademie-Zertifikat. Kannst auch ein Video drehen und ins Internet stellen… wenn Du Dich traust.
                Oder noch besser: Mach Deinen eigenen Blog mit allem was dazu gehört.
                Und schlag Dich dann mit anonymen Trollen rum… 😉

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            • QuakQuak sagt

              „Mit Menschen und Meinungen zielorientiert umgehen lernen.“ Interessant. LOL

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          • Kuddel sagt

            Oh, jetzt ist Bauer Alois an gefressen, ich möchte dir das Seminar „Mit Kritik konstruktiv umgehen“ empfehlen und wer sagt Dir denn, dass ich keinen eigenen Blog habe? Und mit anonymen Trollen habe ich mich in meiner Laufbahn schon oft genug beschäftigen dürfen. Und ich sehe es hier nicht als Trollen an, dass würde ich ganz anders aufziehen. Ich möchte Dich nur auf den Zwiespalt Deiner Internetpersönlichkeit hinweisen. Aber wo wir gerade beim Thema Hunde waren: „Ein getroffener Hund bellt!“

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            • Stadtmensch sagt

              Haha – mit einer HERMES-24 Persönlichkeit würde ich mich auch hinter „Kuddel“ verstecken. So, jetzt bin ich mal gespannt, was sie euch bei „Majestätsbeleidigung“ beigebracht haben.

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            • Sandra Harms sagt

              @ stadtmensch
              wat wo? majestätsbeleidigung?
              wer hat was über mich gesagt? schliesslich bin ich hier wohl immer noch die königin, nur einer der hier ab und an mal postet hat ein größeres königreich wie ich! der ist aber männlich, folglich bin ich hier wohl die Ha. Königin. und als diese erwarte ich nun von den schergen, mich im majestätsplural anzusprechen. 😉

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  4. Biobauer Andreas Fendt sagt

    man kanns auch statistisch sehen:
    der hochgepriesene (alle mitmachen!) Regioday: 1580 Aufrufe / 60 Kommentare
    den unstrittenen Biobauern an den Pranger stellen: 1334 Aufrufe / 149 Kommentare

    Willi weiss halt wie man Schwung in den verstaubten Laden bringt,
    Kollateralschäden nimmt man in Kauf.

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  5. QuakQuak sagt

    Ist das ernst gemeint? Wer einen in der Community recht bekannten Menschen zum Gegenstand eines Blogeintrages macht, bewegt sich nicht in einem luftleeren Raum. Es gibt einen Kontext, der nicht nur eine einzige Geschichte ist. Es sind viele, die individuell unterschiedlich ausfallen. Resultat: Ihr habt zu Interpretationen eingeladen. Stopp, ich korrigiere: Es handelt sich nicht um eine Einladung, sondern um einen Wink mit dem Zaunpfahl. Dass so oder so interpretiert wird, liegt in der Natur der Dinge. Jeder hat seine individuelle Geschichte. Dass es „laut“ zur Sache geht, ist klar. Das habt Ihr gewusst. Wenn Ihr das Gegenteil behauptet, kriege ich einen lauten Lachanfall. Meine persönliche erste Lesart: Bauer bietet Bauer eine Bühne, sich zu präsentieren. Meine zweite Interpretation: Bauer führt Bauer vor. Oder, um es moderner auszudrücken: Bauer mobbt Bauer. Zumindest interpretiere ich es so. Vielleicht gibt es 100 weitere Perspektiven. Aber darum geht es gar nicht. Sondern um das, was Ihr mit diesem Blog vorhabt: Ihr wollt Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Daher betrachte ich die beiden Aktionen, Blogeintrag und Video, mal von außen. Als Verbraucherin, als Eure Zielgruppe.

    Was sehe ich: Bauern rechnen intern miteinander ab. Zickenkrieg. Bei allem Respekt, aber DAS ist der Eindruck, den Ihr hinterlasst. Da hilft es auch nicht, bedeutungsschwanger mit einem giftigen Kraut rumzuwedeln (das ist doch Jakobskreuzkraut, ich kenne mich nicht aus).

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    • Biobauer Andreas Fendt sagt

      So ist es! auch wenn ich mich wiederhole, ich habe von der Aktion nichts gewusst, wurde nicht mal vorgewarnt und weil Willi und Alois mich kennen, haben sie wohl damit gerechnet, daß ich mich, wie man mich kennt, mit Worten zur Wehr setze.

      Was das ganze mit Verbraucherdialog zu tun haben soll, entzieht sich meiner Vorstellungskraft und nein, ich wedle nun nicht auch mit Jakobskreuzkraut, weil das gottseidank hier nicht wächst…

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      • Kuddel sagt

        Es kommt ja selten vor, dass ich Ihnen zustimme, aber in diesem Fall sind wir einer Meinung. Die Inszenierung die Willi und Alois hier aufgeführt haben ist mehr als schwach.

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        • Biobauer Andreas Fendt sagt

          aber nicht, daß man mich am Ende beim Bauernwiki wieder freischaltet 😉

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          • Kuddel sagt

            Da kann ich Ihnen nicht weiter helfen, damit habe ich nichts zu tun. Da müssen Sie sich an die zuständigen Herrschaften wenden.

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    • bauerhans sagt

      “ Bauern rechnen intern miteinander ab.“

      das ist das wesen der bauern.
      meine ha,mein trecker und ich hab min. 1dt mehr geerntet als mein nachbar.

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  6. Kuddel sagt

    Kann man jetzt glauben, muss man aber nicht. Soweit ich es von Herrn Fendt verstanden habe, soll es sich doch um die Abrechnung älterer Rechnungen gehandelt haben. Das schöne ist ja auch, dass jeder mit seiner Zeit tun kann was er will. Dieses Argument kommt ja auch immer, wenn Leute auf Facebook keine Argumente mehr haben. Dann heißt es: „Du kannst kein Bauer sein, du hast viel zu viel zeit für Facebook!“ Oder auch: „Anstatt zu diskutieren, mach doch mal was sinnvolles.“ Das Herrn Fendt hier eine Bühne geboten wurde steht doch außer Frage und wie hat es Attila Hildmann in einem Video gesagt: „Ist doch super, dass sich die Leute über die Ledersitze in meinem Porsche aufregen, dass ist alles Marketing.“ Sich jetzt hier mit einem Video zu Wort zu melden nach dem Motto: „Ihr seid ja alle doof, tut was sinnvolles“ finde ich ziemlich billig. Oder ging es hier nur darum mal wieder etwas Traffic auf die Seit zu bekommen?

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    • Biobauer Andreas Fendt sagt

      ups, schon wieder Zustimmung! Der angenehme Nebeneffekt von Willis Idee mir mal eine einzusemmeln war natürlich kalkuliert und willkommen: dann ist endlich mal wieder was los hier… Leider Quantität statt Qualität (das gilt eben nicht nur bei konv bio)

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    • Marko sagt

      ,,Das Herrn Fendt hier eine Bühne geboten wurde steht doch außer Frage,,

      So ist das nun mal. Zu jedem Kasperltheater gehört eben auch das Krokodil.
      Keiner mag es, aber niemand will es missen.
      Und ab und zu lässt man eben auch mal die Zuschauer auflaufen. Das erhöht die Spannung.

      PS:
      Die Sache war eigentlich relativ schnell durchschaubar.
      Ich glaube auch nicht, dass Andreas Fendt nicht involviert war.
      Die ersten drei Beiträge waren mir da viel zu durchsichtig.
      Gruppenmama Sandra konnte ihre Finger eben nicht still halten und Andreas hat für seinen hier im Forum geführten Charakter viel zu reserviert reagiert. 😉

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      • Biobauer Andreas Fendt sagt

        „glauben heisst nix wissen“, also musst Du mir glauben, daß dieser Beitrag mich gestern früh im Bett aus heiterem Himmel traf. Ich glaube auch nicht, daß Willi meine Freundin Sandra vorher eingeweiht hat, der der weiss auch, daß die es mir ausgeplaudert hätte, die ist nämlich nicht nur fair, sondern auch lieb!

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        • Marko sagt

          …also musst Du mir glauben…
          (die Betonung liegt auf dem Muss)

          Das hat mir bei deinen Beiträgen im ,,kreativen Idealisten,, etwas gefehlt.
          Im Gegenteil, du konntest bei vielen Kommentaren sogar richtig kompetent sein.

          Bitte nicht als Vorwurf sehen.
          Ich habe grundsätzlich nichts gegen emotionale Mitmenschen.
          Nur irritiert es etwas, wenn aus einer vermeintlichen Bassgitarre plötzlich eine Harfe wird. (wenn auch noch auf der ein oder anderen Saite verstimmt)

          Und das Sandra lieb ist, will ich nicht abstreiten. Ihren Hang für alle sprechen zu wollen, kann man aber leider nicht abstreiten. 😉

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          • Sandra Harms sagt

            Also Marco,
            das will ich so nicht stehen lassen, ich habe keinen hang für jeden sprechen zu wollen, und schon garnicht für andreas fendt oder willi, das können die nämlich besser wie ich!

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        • Sandra Harms sagt

          Andreas Fendt
          ich war nicht eingeweiht, warum auch, ich pfleg in der regel früh aufzustehen, und gleich morgens zumindest die überschrift zu lesen. was das ausplaudern betrifft, liegst du nicht falsch und auch nicht richtig, ich komme mit dir sehr gut klar und mit willi und alois genauso. also wenn ichs gewusst hätte, wäre es eine schwer abzuwiegende entscheidung gewesen,evtl dir einen tip zu geben.

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      • Stadtmensch sagt

        >>Zu jedem Kasperltheater gehört eben auch das Krokodil.
        >>Keiner mag es, aber niemand will es missen
        Der war gut 🙂

        Also ich bin definitiv kein Statist hier in diesem Theaterstück, aber ich lese trotzdem gerne mit, weil neben all dem Gemobbe doch immer mal wieder ein paar interessante Fakten, Einblicke und Links breitgestreut werden. Bitte rauft euch zusammen und macht es nicht so wie im (spieß)bürgerlichen Feuilleton, wo man um Quote bei einem völlig entrückten (sich Bildungsbürger wähnenden) Klientel buhlt, indem man zum Beispiel einen Herrn Fischer gegen einen Herrn Zastrow antreten lässt. DAS ist Zeitverschwendung:
        http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-08/fischer-im-recht-amok-terror

        Bissel was hab ich hier auch schon gelernt: Man soll andere nicht für blöder halten als man selber ist…

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        • Bauer Willi sagt

          Hallo Stadtmensch
          ich schäme mich ja selten für unseren Blog, aber diesmal tue ich es. Was da an Unterstellungen, Vermutungen und Verdächtigungen, Beleidigungen und falschen Darstellungen in den Kommentaren auf den Artikel „Kreative Idealisten“ und auf das sehr spontane Video von Alois gekommen ist, ist einfach nur am Thema vorbei und stellenweise so niveaulos, dass ich erschrocken bin. Darum habe ich mich auch mit Kommentaren bewusst zurückgehalten, aber das musste ich doch noch loswerden. Eines habe ich doch gelernt: Don´t feed the troll…
          Bauer Willi

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          • Kuddel sagt

            Und Du kannst von also beurteilen, was an den Aussagen dran ist? Du kennst die genauen Vorgeschichten? Herr Fendt ist doch so ziemlich mit jedem auf Facebook und in Agrarforen mehr oder minder aneinander geraten. Für mich sieht es einfach so aus, dass ihr mal wieder etwas Stimmung für eure Seite gebraucht. Ich hatte ja schon öfter meine Probleme mit euren Beiträgen, aber mit diesem abgekarteten Spiel habt ihr wirklich neue Rekorde gesetzt und so wollt ihr die Kommunikation verbessern? Was Trollerei ist, wurde hier ja schon definiert und eigentlich habt ihr etwas ähnliches auf eurem Blog gemacht. Ihr habt mit einem roten Tuch vor dem Stier gewedelt (ich weiß das Rinder farbenblind sind) und beschwert ihr euch, dass der Stier los vorgeprescht ist? Ihr habt doch selber geschrieben, dass ihr mit solchen Reaktionen gerechnet habt. Es war also kalkulierter Vorsatz und nun gebt ihr die Moralapostel? Das ist wie wenn man ein brennendes Streichholz in einen Benzintank wirft, sich dann wundert wenn es knallt und im Anschluss darüber moralisiert, wie böse es doch ist mit dem Feuer zu spielen. Wann habt ih eigentlich das letzte mal in den Spiegel geschaut?

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  7. bauerhans sagt

    alois,bisschen lästern gehört doch dazu,sonst machts doch keinen spassssss.

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  8. Biobauer Andreas Fendt sagt

    Zeitverschwendung, richtig! Wenn Willi aber genau mit solchen Reaktionen gerechnet hat, wie er ja mehrfach geantwortet hat, warum verschwendet er dann unsere Zeit?

    In meinem Fall, auch ohne mich vorher zu fragen. Das ist eine Sache des Anstandes und des guten Stils, und da lag Willi mit seinem Post heute deutlich daneben.

    Ich werde es überleben, bin ja einiges gewohnt, ich hätte lieber auf Anfrage einen Beitrag zu möglichen Onlinevermarktung geschrieben mit Vor- und Nachteilen und erläutert, ob und wie soziale Netzwerke wie Facebook als Marketing taugen.

    Vielleicht traut man mir diese Kompetenz aber gar nicht zu, als Kasper des Tages jedenfalls war ich wohl ganz nützlich.

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    • Sabine sagt

      Och komm, Du magst es doch schon. Du streitest dich nicht ungern, oder?
      Du könntest die Zeit ja auch mit deinen Hippen verbringen.
      Wie gesagt, wenn Du das, was Du tust gerne machst und genügend für dich und deinen Hof dabei rumspringt, find ich das voll in Ordnung.
      Dass Du nicht nur konventionelle Bauern im Netz verhauen gehst, hab ich jetzt auch gesehen. …. und solltest Du eine Idee haben, wie man mit zwei Dutzend Zwergen seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, erzähls mir. Allerdings bin ich sehr transatlantisch geprägt, ich reagiere eher auf positiven Zuspruch.

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  9. Friedrich sagt

    Jawohl Alois , da hast du absolut Recht. Wegen solcher Leute driftet die Gesellschaft immer
    weiter aus einander. Auch zwischen Stadt und Land. Übriges wurde das auch bei Spiegel-Online i. S. Rechter Parteien und Brexit untersucht. Das Land wird wirtschaftlich ,kulturell,
    medial, Infastruktur usw. immer mehr abgehängt. Wenn die städtisch denkenden Leute immer auf die „Landleute“ als Besserwisser draufschlagen wird sich das auch in Deutschland wie in Polen, GB, Frankreich usw. entwickeln.
    Mitunter ist es wirklich besser in Ruhe seiner Arbeit nachzugehen , als solche Kommentare
    von Fendt und Co. zu ertragen. Der muß ja viel Zeit haben, um ständig präsent zusein. Wer macht da eigentlich die Arbeit ?

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