Jahr: 2016

Lebensmittelvorräte anlegen!!!

Ich weiß nicht, ob ihr die Meldung bemerkt habt, die vor ein paar Tagen durch die Medien ging: Die Bundesregierung will am kommenden Mittwoch, 25. August, ein Zivilverteidigungskonzept verabschieden, in dem die Bevölkerung dazu aufgerufen wird, einen Vorrat von Lebensmitteln und Trinkwasser für mindestens 10 Tage anzulegen. In der Meldung ist (fälschlicherweise) von Selbstversorgung die Rede, doch das bedeutet ja etwas ganz anderes. Mich hat diese Meldung nicht nur verwundert, sondern auch etwas erschrocken gemacht. Irgendwie klingt dies doch nach einem Aufruf zu „Hamsterkäufen“ und ich glaubte, dass diese Zeit der Vergangenheit angehörte. Weiß die Bundesregierung etwas, was wir Bürger nicht wissen? Steht dahinter eine ernsthafte Sorge? Werden die Supermärkte in den nächsten Tagen Probleme mit der Versorgung bekommen? Und wo sollen die Menschen – ganz praktisch – diese Vorräte lagern? Oder ist das alles nur Panikmache?? http://www.huffingtonpost.de/2016/08/21/zivilverteidigungskonzept-vorratshaltung-katastrophen_n_11636128.html (Wer das Video anschauen will, muss leider ein paar Sekunden Werbung schlucken.) Ich verstehe das alles nicht und bin auf eure Kommentare gespannt. Euer Bauer Willi

Massentierhaltung – und warum?

Peter bloggt für die österreichische Seite www.landschafftleben.at Auch in unserem Nachbarland wird die Diskussion um „Massentierhaltung“ geführt. Er macht sich ein paar grundsätzliche Gedanken, warum dies so ist und Woche Konsequenzen daraus gezogen werden müssten. Und wie der Konsument Einfluss nehmen könnte… Sehr lesenswert und sicher gut für einige, möglicherweise auch kontroverse Kommentare http://www.landschafftleben.at/blog/%22massentierhaltung%22+ein+paar+grunds%c3%a4tzliche+gedanken+_b533 Euer Bauer Willi

Die Stimme eines Bürgers

Diesen Beitrag habe ich aus einem Kommentar auf unserer Facebook-Seite kopiert. Wie ist eure Meinung? Da muss man allerdings auch Teilen der Bauernschaft mal klarmachen, dass sie vielleicht dieses ewige Bio-Bashing sein lassen sollten. Viele Bio-Käufer (nicht alle!) sind ja gerade die Verbraucher, die sich tatsächlich etwas mehr Gedanken machen und vor allem auch die Bereitschaft haben, höhere Preise zu bezahlen – und ausgerechnet die werden teils massiv beleidigt und angegriffen. Das kann es echt nicht sein! Zumal ja auch ein massives Campaigning gegen den Biosektor gefahren wird und sich einige konventionelle Landwirte leider dazu hinreissen lassen, dieses zu unterstützen und zu verbreiten. Faktisch ist es doch so, dass gerade die Landwirte, die sich so schützend vor industrielle / Konzerninteressen stellen und die mitunter sehr aggressive „Money, Money, Money!-„Politik gut heißen, letztendlich die sind, die die Versprechen der Industrie einlösen müssen: „Nur mit Pestiziden und GVO sind Lebensmittel billig!“ ist so ein Versprechen. Und da dem Verbraucher ständig eingeredet wird „Pestizide = Billige Lebensmittel“ ist es schwer ihm dann Gegenteiliges zu vermitteln und eine Bereitschaft für …

„Milch entgiftet“ hat meine Mutter immer gesagt…

So beginnt ein Blog-Artikel von Peter, der hier sein ganz besonderes Verhältnis zur Milch beschreibt. Ganz persönlich, ohne Werbung für irgendetwas oder irgendwen zu machen. Hier die Einleitung: Momentan kocht – nein nicht die Milch – sondern die Diskussion über diese wieder einmal hoch. Der Milchpreis ist im Keller. Der Markt ist heiß umkämpft. Milch als Lebensmittel selbst nicht unumstritten. Viele Fragen, kaum befriedigende Antworten. Ich versuche es einmal ganz anders. Mit einer Geschichte, in der Milch eine Hauptrolle spielt. Sie hat sich genauso zugetragen und wirft vielleicht ein interessantes Licht auf die Milch abseits der medialen Scheinwerfer. Hier der Link auf einen emotionalen Beitrag, der bei einigen Widerspruch auslösen könnte. Mir hat er aus der Seele gesprochen. http://www.landschafftleben.at/blog/%e2%80%9emilch+entgiftet%21%e2%80%9c+hat+meine+mutter+immer+gesagt%e2%80%a6_b172 Euer Bauer Willi  

Ernte – Ende

16. August 2016. Der Mähdrescher fährt die letzte Bahn für dieses Jahr. Rapsernte und Gerstenernte unterdurchschnittlich. Weizenernte deutlich unter dem Durchschnitt. Dazu beim Weizen noch Qualitätsabzüge aufgrund zu niedriger Fallzahlen für Brotweizen. Die Preise in Europa auch niedrig, weil Amerika und Russland eine große Ernte einfahren. Für den Verbraucher hat unsere schlechte Ernte also keine Auswirkungen. Weltmarkt eben….Lebensmittel bleiben billig… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Bauer im Netz – getrennt marschieren…

Wieder ein Gastbeitrag von Thies, diesmal zum Thema „Landwirtschaftliche Öffentlichkeitsarbeit im world wide web“ Mittlerweile entwickelt sich die Präsenz der Landwirtschaft in den sozialen Medien erfreulich. Auf Beiträge im Fernsehen und Magazinen wird schnell reagiert, gegen falsche Darstellung wird umgehend Position bezogen und im Optimalfall werden Diskussionen von Landwirten eröffnet, bevor andere Organisationen Kampagnen zu diesem Thema entwickelt haben. So soll es sein. Natürlich ist noch lange nicht alles perfekt, aber es wird. Und genau da tritt eine neue Baustelle zutage. Wir loben uns innerhalb der Community zu wenig. Oder, was noch schlimmer ist, wir kritisieren uns gegenseitig, falls ein Post in seiner Meinung oder Aufmachung nicht mit der eigenen Einstellung deckungsgleich ist. Aber gerade die Vielfalt und die Unterschiede der einzelnen Posts und Akteure machen den Erfolg der landwirtschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit im Netz aus. Manche versuchen es mit Zahlen, Daten, Fakten, ein anderer lässt unkommentierte Bilder und Videos für sich stehen. Wieder andere versuchen es mit Witz, ab und zu wird mit Sexappeal gearbeitet. Manche zerlegen die Darstellungen der NGOs und einschlägigen Meinungsmacher mit Gegenargumenten, …

„So geht es nicht weiter“ – wie Meinungsbildung heute geht

Während wir über den richtigen Weg in der Darstellung der Landwirtschaft diskutieren, wissen die Marktforscher längst, wie öffentliche Meinungsbildung funktioniert. Rainer Pfuhler ist Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation beim renommierten Marktforschungsunternehmen Rheingold Salon in Köln . Sein Unternehmen hat in einer Studie untersucht, wie sich heute gesellschaftliche Meinung in der Öffentlichkeit bildet. Ich habe ihm dazu ein paar Fragen dazu gestellt. Die Antworten waren für mich sehr aufschlussreich, besonders die Konsequenzen für die Meinungsbildung im Bereich Landwirtschaft und Ernährung. Herr Pfuhler, Sie haben vier verschieden Typen von Bürgern beschrieben. Welche sind diese? Da ist zum einen der „gespaltene Bürger“. Er akzeptiert eine Vielfalt unterschiedlicher Meinungen nebeneinander, auch wenn diese erkennbar widersprüchlich sind. Beispiel Automobil: Spritsparen und Fahrspaß passt eigentlich nicht zusammen. Trotzdem wünscht man sich beides. Beispiel Energie: man wünscht sich mehr regenerative Energien, beim eigenen Stromtarif steht aber der der Preis dann wieder im Vordergrund. Beispiel Landwirtschaft: man ist gegen Massentierhaltung, möchte aber weiter günstig Lebensmittel einkaufen. In der Befragung der Bevölkerung betrug die Bereitschaft, zwei völlig unvereinbare Standpunkte gleichzeitig zu vertreten bis zu 60%. Der …

Lieber Herr Kieling – unser Dialog geht weiter…

Lieber Herr Kieling, unser Dialog geht weiter. Sie haben gestern ein neues Video veröffentlicht, wo es um die Frage geht, wie wir die Welt ernähren wollen und sollen. Wir, die Bauern. Sie und ich sind uns einig, dass die Bürger und Verbraucher eine Mitverantwortung daran haben, wie wir Landwirte produzieren. Nur der direkte Dialog bringt uns aber alle weiter. Und der ist möglich: Am REGIO DAY und am TAG DER REGIONEN. Reden wir also wieder direkt miteinander… Ihr Bauer Willi ‪#‎regioday‬ ‪#‎tagderregionen‬ Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen