45 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    Die Deutschen werden auch weiterhin Fleisch essen. Vegan u.a. sind Modeerscheinungen. Was wir brauchen sind bessere Produktionsbedingungen. Das geht schon damit los , daß unsere Schlachthöfe mit Schweinen aus Dänemark und den Niederlanden umgelaufen werden. Jeder Schlachthaken ist voll. Die Produktion am Schlachtband läuft auf 100%. Man kann sich die Stückzahlen aussuchen , weil hier in Deutschland das Schlachten rd. ein Drittel billiger ist, als in den Lieferländern. Dort wird der Schlachthofmitarbeiter nach Tarif bezahlt und nicht nach Mindestlohn wie hier. Solange unsere Schlachthöfe volle Schlachtbänder haben , wird sich an den Preisen nichts ändern. Es ist ein Käufermarkt durch die „Deutsche Politik“ verursacht !! Weiter geht es mit dem EEG , welches die Energiekosten pro Mastschwein um rd. fünf Euro verteuert. Auch die vielen Kontrollen und Gesetze verteuern die Produktion . Wir haben in der EU keine gleichen Marktbedingungen. Inzwischen helfen auch keine größeren Bestände zur Kostendegression mehr. Am liebsten wäre es mir , wenn die Chinesen bei uns den Markt leer kaufen würden und hier das Fleisch knapp würde, denn in China bekommt der Landwirt fast doppelt soviel für ein kg Schwein, wie hier. Das ist der Weltmarktpreis und kein Sklavenpreis wie hier !!

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    • Alois Wohlfahrt sagt

      Hallo Friedrich, Kant sagte zur Aufklärung: „Wenn wir mündige Bürger wollen, dann müssen wir die Unmündigkeit abschaffen!“
      Wenn Du vom Sklavenpreis redest, dann möchte ich Dir sagen: „…dann lass uns die Sklaverei abschaffen!“
      Alois

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      • Stadtmensch sagt

        >>dann lass uns die Sklaverei abschaffen!
        Kein Kommunismus ist auch keine Lösung 🙂

        Aber mal im Ernst:
        So wirds schwierig mit der Wertschätzung:
        http://www.klimaretter.info/konsum/nachricht/21760-so-viel-fleisch-wie-nie
        Die chinesischen Schweinemäster freuen sich sicher auch über die Dumping Importe, befeuert mit deutschem Steuergeld. Wie kann man als Großgrundbesitzer freiwillig in so einem Hamsterrad mitrennen? Ihr habt doch viel mehr Möglichkeiten, als ein Lohnabhängiger, dem nichts gehört als seine Arbeitskraft?! (Energiepflanzen, Windmühle, Landschaftsgärtner, BIO-Nische, Tourismus, …)

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        • bauerhans sagt

          „Die chinesischen Schweinemäster freuen sich sicher auch über die Dumping Importe, befeuert mit deutschem Steuergeld. “

          nein nein,steuergelder sind da nicht involviert und ich bekomme 170€ fürn schwein.
          ach ja,chinesische schweine waren abgesoffen,gibt gerad keine–unflexible güter!!

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Habe mir lange überlegt, ob ich nach den Beleidigungen eines Höhenbauern noch schreiben werde, dieser Herr scheint derzeit in die ewigen Jagdgründe gegangen sein, zumindest in diesem Forum.

          Nun zur Sache, nur 5. Km. Richtung Rhein kann der Landwirt im Bereich
          Energiepflanzen nur noch Geld verdienen, wenn er eine Biogasanlage beliefern kann, neu Bauen wäre sinnlos.

          Windmühlen geht nur bei einer Windhöffigkeit von über 6, darunter lohnt es sich nicht. Lohnen tut sich das an der Nordsee, in Mittelgebirgslagen wie im Nordschwarzwald fliegt inzwischen der Rotmilan über den möglichen Standort, wenn doch ein Standort genehmigt wird, dann wird auf öffentlichem Grund gebaut, Bauherren sind dann ENBW, oder große Stromverkäufer mit eigenen Netzen.

          Tourismus geht in der Rhein-ebene nicht, im Schwarzwald schon, dafür dürfen die dann Kühe halten, die derzeit Verluste einbringen und in ein zwei Jahren Almosen.

          BIO, das wäre was, die Söhne sehen es jedoch vor, in die Lohnabhängigkeit zu gehen und sind im Gegensatz zu denen, die keine Landwirtschaft an der Backe haben, sogar glücklich damit.

          Dann wäre noch der Landschaftsgärtner, diesen Beruf kann auch ein Lohnabhängiger machen, mit etwas Arbeitsgeist kann er einen eigenen Betrieb gründen, dazu braucht es keinen Großgrundbesitz, es reicht eine etwas größere Garage für die Unterstellung der Geräte.

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          • Sabine sagt

            Nun, so hässlich ist die Rheinebene doch gar nicht. Ich mein, selbst Wuppertal hat Tourismus.

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            • Sabine sagt

              Na, aber Schwebebahn hin oder her, aber schöner wird die Stadt dadurch nicht, man kann beim Schwebebahn fahren sogar die ganz hässlichen Ecken sehen.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Nein, hässlich ist die Rheinebene nicht, sie hat auch ihre schönen Seiten, zb. die vielen Baggerseen im Sommer.

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