Die FAZ vom 06.08.2015 hat ebenfalls den ruinösen Milchpreis zum Thema. Dabei habe ich folgenden Kommentar eines Lesers gefunden. Wir wollen Dialog und stellen ihn hier zur Diskussion. Wir leisten uns mit unseren Bauern ein teures Vergnügen, EU-gefüttert, von Steuern lebend. Was sie uns bieten, was sie produzieren, kann der Weltmarkt wesentlich billiger liefern. Der Mann, der im Märzen seinen subventionierten Schlepper mit subventioniertem Diesel befüllt und dann im Frühtau sein Feld mit Gülle berieselt, ist pure Nostalgie. Es wäre wesentlich preiswerter, alle Landwirte nach A16 zu verbeamten. Mit der Auflage, nichts zu produzieren, keine Fremdstoffe mehr auszubringen und keine sog. Nutztiere zu halten. Eine win-win-win-situation: Für den Bauern, für den Steuerzahler, für die Natur. (Ich weiß es ja, jetzt ist der eine oder andere in Versuchung, den Bauern zum Landschaftspfleger zu ernennen, von Autarkie zu reden, nachzurechnen, ob A16 wirklich angemessen sei. Geschenkt. Ist alles überprüft. Geht schon in Ordnung.) Hier der Link zum Artikel http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/niedriger-milchpreis-stuerzt-bauern-in-die-krise-13737394.html