Jahr: 2015
Aldi und Co. erhöhen Milch- und Butterpreise
Der LEH reagiert auf die Bauernproteste. Es ist ein erfreuliches Signal. Die Frage ist nun, um weiviel Cent werden dadurch die Erzeugerpreise steigen? Oder ist es gar eine Trendwende? Ihre Meinung interessiert uns.
Skuriller Trend
Geht es Ihnen auch so wie mir? Kaum schalten Sie den Fernseher an, sehen Sie mal wieder eine Koch-Show. Und zwar auf allen Kanälen, zu fast jeder Tageszeit. Im öffentlich-rechtlichen genauso wie auf den Privatsendern. Gleichzeitig kann man bei einem Marktforschungsunternehmen nachlesen, dass der durchschnittliche Deutsche für die Zubereitung seiner Mahlzeiten 29 Minuten am Tag verwendet. Damit liegen wir knapp hinter den Amerikanern. Die können es noch schneller, mit 27 Minuten. In 29 Minuten ist Kartoffel schälen schon drin. Sie wissen, was Kartoffeln sind? Das sind diese runden, braunen Erdfrüchte, die die Bauern aus der Erde holen… Wir Deutsche sind schon ein komisches Völkchen. Irgendwie scheinen wir eine gespaltene Persönlichkeit zu haben. In kaum einem anderen Land ist der Einkauf von Lebensmitteln beim Discounter so beliebt, wird ein so geringer Anteil des Einkommens für Nahrungsmittel ausgegeben. Gleichzeitig führen wir in Deutschland eine permanente Diskussion über Ernährung, lesen in den Zeitungen, wie gefährlich das ein oder andere Lebensmittel ist, dass Zucker dick macht, und dass der Fleischverzehr in seiner Gesundheitsgefährdung dem Rauchen ja schon sehr nahe …
Veggie-Hühnchenschnitzel
Video über Herstellung von Veggie-Hühnchenschnitzel. Aus Kuhmilch! Und ein Geschmacksvergleich.
Im Dialog: Eine Fernseh-Journalistin und die Landwirtschaft
Iris Rohmann ist Journalistin und Buchautorin. Wir haben schon länger Kontakt miteinander. Jetzt hat sie sich meinen kritischen Fragen gestellt: Zur Arbeit einer Journalistin, zu Vorgaben des Senders, ihrer persönlichen Einstellung zur Landwirtschaft usw.. Gleich die erste Antwort hat mich sehr verblüfft, andere Antworten haben mich nachdenklich gemacht. Vielen Dank für die offenen Worte. Frau Rohmann, Sie sind ja freie Journalistin und arbeiten viel für das WDR-Fernsehen. Da bekommen Sie doch sicherlich einiges an Vorgaben, wie ein Bericht über Landwirtschaft auszusehen hat, damit der auch gesendet wird, oder? Vorgaben wie ich über Landwirtschaft zu berichten habe? Ehrlich gesagt nein. Ich hoffe, das enttäuscht Sie jetzt nicht. Themen für Beiträge entstehen durch gemeinsame Gespräche mit Redakteuren und KollegInnen, wir verstehen uns als Team. Manche Themen schlage ich selbst vor, manchmal kommen andere auf mich zu, wenn sie denken, ein Thema „wäre was für mich“. Zuweilen entstehen Ideen auch beim gemeinsamen Mittagessen. Ich spreche mit vielen Menschen über Landwirtschaft. Sie alle steuern Informationen bei, nur selten sitze ich ganz allein im Büro und tüftele einen Beitrag aus. …
Erntedank
„Erntedank-Fest? Ach ja, das ist der Sonntag, wo die Bauern und andere in der Kirche Obst und Gemüse so dekorativ um den Altar stellen. Ich gehe ja nicht oft in die Kirche, aber da gehe ich manchmal hin, weil man da günstig an Lebensmittel kommen kann. Weil die Bauern das ja spenden. Ist billiger als beim Aldi und auch richtig frisch. Weiß zwar nicht, ob das auch Bio ist, aber dafür ist es halt günstig. Ansonsten stehe ich ja mit den Bauern eher auf Kriegsfuß. Ist ja schon schlimm, wie die mit ihren Pestiziden unsere Nahrungsmittel verseuchen. Und in den letzten Wochen sind sie wieder mit den großen Güllefässern über den Acker gefahren. Das hat vielleicht gestunken und die schwarze Brühe ist bestimmt nicht gut für unser Trinkwasser. Da ist jetzt bestimmt Nitrat drin, drum trinke ich auch lieber Cola oder Sprudel. Und dann quälen die ja auch die Tiere. Sieht man ja im Fernsehen, wie die armen Schweine und die Hühner da in riesigen Ställen zusammengedrängt leben müssen. Furchtbar, müsste man eigentlich sofort abschaffen.“ So, oder so ähnlich …
Zuckerrübe komplett: Vom Acker bis in die Zuckerfabrik
Heute ein Gang durch die Zuckerfabrik. Ihr könnt aber gleich auf Minute 2:30 springen, weil ihr das andere schon gesehen habt. Tim Wischmann erklärt die einzelnen Stationen. Zum Schluss verlässt alles, was in die Zuckerfabrik reingekommen ist, das Werk auch wieder. Im Wesentlichen sind das Zucker (logisch), Futtermittel als Preßschnitzel oder Pellets, Carbokalk und Rübenerde. Und der Tim erklärt das wirklich gut! Danke Tim, du könntest glatt bei der „Sendung mit der Maus“ mitmachen. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
Anlieferung der Rüben in die Zuckerfabrik
Fahre mit einem VW Diesel 2.0 in die Zuckerfabrik. Gaaanz langsam, wegen Winterkorn… Heute zeigen wir die Anlieferung der Rüben. Irgendwann auch noch, wie aus den Rüben Zucker wird.
Rüben laden mit der Rübenmaus
Mit der Rüben“maus“ werden die am Feld gelagerten Rüben auf den LKW geladen, Dann geht es ab in die Zuckerfabrik. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
Rüben roden
Es geht los mit der Rübenernte. Wie es geht, zeigen wir hier, wie immer mit Untertitel. Und demnächst hier dann Rüben laden und reinigen und bis in die Fabrik. Also dranbleiben!



