Heute mal wieder ein Video aus der Praxis. Meine Kollegen pflanzen heute die letzten Kartoffeln. Es ist spät geworden, denn normalerweise ist der Termin Mitte April. Ein Teil der Kartoffeln wird nach Zwischenfrucht, also in Mulchsaat gepflanzt. Dazu werden die Zwischenfrucht-Reste auf etwa 20 cm Tiefe eingegrubbert. Weil dann aber der Boden noch zu grob ist, wird mit der Kreiselegge ein feinerer Boden hergestellt. Saatbett wäre ja verkehrt, denn Kartoffeln werden nicht gesät sondern gepflanzt. Die vorgekeimten Kartoffeln werden dann mit der Pflanzmaschine abgelegt und angehäufelt. Das passiert mit den großen Scheiben hinten am Pflanzgerät. Mit etwas zeitlichem Abstand wird dann nach dem Pflanzen, (in etwa einer Woche) in einer separaten Überfahrt der endgültige Erddamm geformt. Wichtig ist, dass dann der Boden noch feucht ist, damit der Damm stabil bleibt. Es gibt mittlerweile auch Geräte, die Bodenbearbeitung, Pflanzen und Häufeln in einem Arbeitsgang erledigen (sogenannte all-in-one-Pflanzmaschinen) Das spart Treibstoff und verursacht weniger Fahrspuren, ist also insgesamt umweltfreundlicher. Das muss man sich aber auch leisten können. Die Maschinen im Bild sind zwar alle schon etwas älter, dafür aber auch alle …