Bauer Willi, Video
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20 Minuten…

…die alles verändern.

Gestern, 16.Mai um 19.30 Uhr bin ich noch mit unserem Sohn im Feld gewesen und wir waren zufrieden, dass  sich die Zuckerrüben nach der (ohnehin schon späten) Saat und dem schweren Gewitter kurz nach der Saat, jetzt einigermaßen entwickelt haben. Um 20:00 Uhr, nach 21 mm Regen in 20 Minuten und zwei Hagelschauern, eine davon mit Sturmböen, sehen die Rüben jetzt so aus. Das Getreide und den Raps werde ich mir morgen anschauen. Hoffentlich ist es da nicht so schlimm.

Ich brauche wohl nicht sagen, wie ich mich jetzt fühle.

Ein heute etwas trauriger Bauer Willi

Unter den Bildern noch ein Video vom Starkregen und Hagel bei uns auf dem Hof.

 

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17 Kommentare

  1. Markus sagt

    Die treiben aus der Mitte wieder neu aus keine Angst. Aber die armen Schädlingsinsekten die bei so einen Hagel umkommen. Auch unser Beikraut wird jetzt dank des Hagels wieder zu Unkraut.

    Liebe Grüße aus Franken

  2. Altbauer Jochen sagt

    Weniger CO 2, weniger Autofahren,-fliegen, heizen, verbrennen usw.
    alles schön und gut.
    Und wenn ganz Deutschland wie die Neandertaler leben würde,
    hätte es null Einfluss auf das Klima.
    Wir werden uns auf die Veränderungen einstellen-
    und irgendwie damit fertig werden müssen.
    Wie auch immer !

  3. Hettler sagt

    Hagel ist ganz übel, vor allem weil er oft in sehr engen Gebieten auftritt. Bei uns gibt es in einem Nachbarort ein Gebiet wo die Wahrscheinlichkeit von Hagel und Unwettern um einiges höher ist. Wir bekommen dann nur noch das abfließende Wasser zu spüren. Was inzwischen durch Regenrückhaltebecken abgepuffert wird.

  4. Brandenburgbauer sagt

    Moin Willi,ich habe mich bis jetzt nicht getraut in den heutigen Blog einzusteigen.
    Offen und erhlich gesagt ich habe, ein schlechtes Gewissen. Der Grund ,mein Beitrag von gestern. Ein ganzer Landstrich, freut sich über den seid Wochen ausgiebig gefallenen Regen.
    Du hast Dich da auch gemeldet ,wenn ich mich richtig erinnere mit den Worten, Wir hatten 21 mm die Bilder morgen.
    Da hatte ich schon ein ungutes Bauchgefühl. Na, da wird doch bei Willi, nicht wieder etwas passiert sein. Die Bilder und das Video heute morgen, ich war geschockt.
    Es ist am Anfang ganz schwer, sich diese Situatuion zu verinnerlichen, man ist einfach platt und ratlos, man ist frustriert. Willi ich bin trotz alledem guter Hoffnung das aus den Rüben noch etwas wird. Die Hageleinschläge verwachsen da bin ich mir ganz sicher.
    Ich wünsche Dir, das es nun endlich die letzte Katastpofe war was Deine Rüben betrifft.

    • Bauer Willi sagt

      Ja Brandenburgbauer,
      heute scheint schon wieder die Sonne und die Rüben haben sich schon etwas “berappelt”. Aber jetzt dürfen die “Überraschungen” langsam aufhören…
      Bauer Willi

  5. andi sagt

    Hallo Willi,
    wird dir zwar kein Trost sein, aber uns hat vorgestern schon erwischt. Ich fühle mit dir – geteiltes Leid ist halbes Leid.

  6. Eckehard Niemann sagt

    Lieber Willi,
    da fühle ich mit Dir – einfach so und ohne Deine Bilder als Anlass für hergesuchte politische Statements zu missbrauchen. Ich hoffe, Du bist hagelversichert.

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Ein Hagelschauer kann man halt weder der Klöckner, der Merkel noch den Bauern aus Auge drücken.

    • Bauer Willi sagt

      @Eckehard
      Danke. Bist ja doch noch ein Bauer… 🙂
      Versichert bin ich, aber da wird nicht viel bei rumkommen. Da kommt wahrscheinlich: “Wir schauen uns das in vier Wochen noch mal an”. Tja, dann ist von dem Schaden jetzt natürlich nichts mehr zu sehen…
      Bauer Willi

  7. Inga sagt

    Erholen die sich wieder?

    Könnte man die noch neu sähen?

    Bei dem ersen Foto oben ist das Herz der Pflanze ja noch in Ordnung, die erholt sich wieder gut.

    Wenn die meisten Pflanzen so sind!?!

    • Bauer Willi sagt

      Ja, die erholen sich wieder. Ist “nur” ein Wachstumsrückstand. Die müssen sich jetzt erst wieder “bekrabbeln”.
      Bauer Willi

  8. Obstbäuerin sagt

    Bauer Willi, dass ist eine Katastrophe und eine weitere Belastung. Die Pflanzen sind verletzt und geschwächt, so dass Pilze und Pflanzenkrankheiten leichtes Spiel haben. Die ganze Arbeit in Frage gestellt. Dann hauen Politik und Medien zusätzlich drauf – wo soll da die Motivation noch herkommen? Es wird einfach immer schwieriger.

  9. Mark sagt

    Hagel ist schlimm, weil der betroffene Landwirt den Schaden nirgends einpreisen kann. Auch die Versicherung ist nur bedingt hilfreich. Im Schadensfall erhält man zwar den Schaden weitgehend ersetzt, diesen zahlt man dann in den folgenden Jahren durch Beiträgesteigerungen an die Versicherung wieder zurück.
    Jeden Hagel gleich dem Klimawandel anzuhängen ist ebenfalls nicht sachgerrecht. Das PIK betrachtet jedes “einzelne Hagelkorn” als Beweis für den Klimawandel. Der DWD berichtet zwar von einem (geringen) Anstieg der Hagelereignisse, bezieht dies aber nur auf einen Zeitraum von 2001 – 2015. Im Zusammenhang mit “Klima” müssen Betrachtungszeiträume mindestens 30 Jahre umfassen. Das KIT betrachtet einen Zeitraum von 1950 – 2010, also 60 Jahre und stellt keinen signifikanten Anstieg der Hageleregnisse in Deutschland fest.
    http://frankfurt.dmg-ev.de/wp-content/uploads/DMG_kunz_2017_v3.pdf

    • Lieschen Müller sagt

      Naja, wir können auch noch 50 Jahre warten und abwägen. Da sind wir hier alle tot und das Ganze geht uns nichts mehr an.
      2010 ist nun auch schon wieder 8 Jahre her. Seitdem sind wieder fast 1 Mrd Menschen dazugekommen, der Verbrauch an fossilen Brennstoffen stieg. In Deutschland kamen auch weitere 1 Mio Autos dazu.

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Mein Ort ist in den letzten Jahren von Hagelereignissen weitgehend verschont geblieben,
      5 Km weiter hatten sie jedes Jahr Hagel mit bis zu 100 % Schaden an Äpfel und Erdbeeren seit Menschengedenken gab es das noch nie.

      Inzwischen geht man zu Hagelnetzen und geschütztem Anbau über, was wiederum bei manchen Zeitgenossen zu Protesten führt.

      Bei den verschweißten Gurken bei ALDI und LIDL ist man nicht so empfindlich.

  10. Lieschen Müller sagt

    Oh nein. Ich habe gestern schon an dich gedacht, als ich das vom Tornado gehört habe, Extremwetter.
    Meiner Meinung nach ist der Klimawandel für diese Wetterextreme die Ursache. Und der Klimawandel wird vom steigendem Co2 veruracht. Also müssen wir als Gesellschaft folgendes tun: Verbrennung von Kphle und Öl reduzieren. Also jeder muss weniger Auto fahren, weniger Strom verbrauchen, weniger heizen, nicht mehr fliegen.

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Unwetter hat es schon immer gegeben, nur die Ereignisse wiederholen sich in immer engeren Abständen.

      Als Kind habe ich mich mal unter den Ackerwagen verkrochen, um mich vor den “Glasscherben” in Sicherheit zu bringen.

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