Das rote Projekt konkret – Die Linke
Auf ihrer Internet-Seite stellt die Partei „Die Linke“ ihre Thesen zum Umbau des Agrarbereiches vor. Hier der Link zum Original-Dokument: http://www.plan-b-mitmachen.de/wp-content/uploads/2013/06/130515-PlanB-V2-II-Projekt-Agrar.pdf Ich habe mir dieses Dokument mal durchgelesen und mit einigen Kommentaren und Fragen versehen. Beim sozial-ökologischen Umbau der Agrarwirtschaft geht es nicht um eine romantische Nische, sondern um eine Verbindung zwischen neuen Erkenntnissen und Rückbesinnung auf tradiertes Wissen und auf Erfahrungen, welche Bäuerinnen und Bauern seit Jahrtausenden gesammelt und damit die enorme kulturelle und agrobiodiverse Vielfalt geschaffen und erhalten haben. Landwirtschaft muss wieder multifunktional werden. Neben der Lebensmittelproduktion gehören zur Multifunktionalität auch gesellschaftliche Ziele (Gesundheit, Tradition, Kultur), der Umweltschutz (Boden, Wasser, biologische Vielfalt) und die Wirtschaftlichkeit (Einkommen, Handel, Energie). Gefällt mir erst einmal sehr gut. Vor allem die Begriffe Tradition, Kultur und Wirtschaftlichkeit. Es muss eine wirtschaftliche Situation geschaffen werden, in der eine sozial gerechte und umweltschonende Produktion betriebswirtschaftlicher wird als die aktuelle umweltschädigende Produktion. Die Reduzierung externer Betriebsmittel kann mit einem Mehrbedarf an Arbeitskräften verbunden sein. Zumindest ist dies im Ökolandbau der Fall (durchschnittlich arbeiten im Ökolandbau 0,9 Arbeitskräfte pro 100 Hektar mehr …










