2017 wird kein Steckrübenwinter!
Wieder eine gute Botschaft! Mit Optimismus ins Jahr 2017! Es ist genau 100 Jahre her, dass Deutschland nicht nur unter einem langen und schneereichen Winter, sondern auch unter einer extremen Nahrungsmittelknappheit litt. Vorausgegangen war ein nasser Sommer, der die Hälfte der Kartoffelernte verfaulen ließ und auch ein guter Teil der Weizenernte war ausgefallen. Deutschland war damals der weltgrößte Agrarimporteur, ein Drittel der Lebensmittel musste aus dem Ausland herangeschafft werden. Steckrüben, die die Bauern bisher an Schweine verfütterten, wurden zur Hauptspeise. Angefangen von Suppen bis zu Rübenkuchen musste die „Hindenburg-Knolle“ vor allem die Städter vor dem Verhungern retten. Diverse Lebensmittel wie z.B. Kartoffeln wurden rationiert und waren nur auf Karte erhältlich. Und ein Kolumnist berichtet: „Der Hausbesitzer N.N. wird wegen Nichteinhaltung des fleischlosen Tages angezeigt“. Das war vor 100 Jahren… Wir hatten 2016 auch einen nassen Sommer…Mal sehen, wie der Winter wird… Euer Bauer Willi










