Autor: Bauer Willi

Weizenernte Impressionen 2015

Ernten was man gesät und gepflegt hat. Wenn es auch viel Arbeit ist, so ist ernten doch ein Genugtuung für jeden Bauern. Diese Impressionen laden Sie ein teilzuhaben an der guten Ernte. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Milch – eine Krise mit Folgen

Ich habe Palla, ein Milchbäuerin aus Süddeutschland, gefragt, wie sie mit dem derzeitigen Milchpreis zurechtkommt. Das ist ihre Antwort, die mich sehr bewegt hat. Wir haben seit Monaten tiefrote Zahlen auf dem Betriebskonto und das, obwohl unser Deckungsbeitrag pro Kuh höher liegt als beim Durchschnittsbetrieb. Wir gehören also zu den besten 10% der ausgewerteten Betriebe. Wir haben in den ganzen letzten Jahren immer Ziele vor Augen gehabt die schwerpunktmäßig mit der Produktionsoptimierung zusammenhingen: z.B. über 10.000 l/Jahr melken und mindestens eine 100.000l Kuh. Dazu ist es zwingend notwendig, dass man sich mit Fütterung und Haltung intensiv beschäftigt und den Bedürfnissen der Kühe soweit als möglich entgegenkommt; dann bleiben sie gesund und leistungsfähig. Wie ein Hochleistungssportler eben auch. Das haben wir mit viel Engagement geschafft. Mit weniger Kühen oder einer geringeren Milchleistung wäre unser Betrieb bei unserem Kapitaldienst schon längst am Ende. Wir haben uns auch um das Thema Milchvermarktung gekümmert, im Nachhinein aber nur mit mäßigem Erfolg. Man kann als einzelner Betrieb halt nicht das verkrustete System ändern! Der aktuelle Jahresabschluss (das landwirtschaftliche Wirtschaftsjahr geht …

Angstmache Gentechnik

Ludger Weß war lange als freier Mitarbeiter und Gutachter für Greenpeace und Die Grünen tätig. Er hat heute eine andere Sicht. Auf seinem Blog ludgerwess.com teilt er sein Wissen und seine Erfahrungen mit der Netzgemeinde. Im aktuellen Beitrag „Nicht kampagnenfähig“ beschreibt er die Vorgehensweise der NGO’s, wie mit „Angskampagnien“ emotionale Stimmung erzeugt und genutzt wird. Zitat: „Als Faustregel galt: Nur, wenn die Bevölkerung Angst vor Krankheit und Verseuchung bekommt, geht das Portemonnaie auf und die Spendengelder fließen. Das muss man puschen. Alles andere ist nicht „kampagnenfähig“ und daher zu vernachlässigen. Mit der Angstkampagne gegen Gentechnik in der Nahrung folgt Greenpeace dieser Maxime seit den 1990er Jahren – bis heute.“ Wir wollen niemandem Angst machen und wünschen uns allerdings eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Gentechnik. Der Beitrag und der Blog von Ludger Weß ist ein solch kritischer Beitrag. Willi und Alois

Menschliches Erbgut in Pflanzen – Kosmetik

Reisen bildet. In einem Katalog von Air Berlin wird Werbung für eine bahnbrechende Entwicklung im Bereich der Kosmetik gemacht. Forschern ist es gelungen, menschliche DNA in Pflanzen einzufügen, um damit ein Serum herzustellen, das die Faltenbildung der menschlichen Haut verzögern soll. „Epidermal Growth Factor“ (Hautwachstumsfaktor) nennen sie das. Eure Meinung ist gefragt. Ist das eine sinnvolle Anwendung von Gentechnik? Würdet ihr (mal abgesehen vom Preis!) das Produkt kaufen? Hier die original Seite aus dem airberlin-Katalog – Gentechnikstelle markiert!

Willkommen liebe Flüchtlinge

Huffington Post, eine der größten Online-Zeitungen weltweit, hat 200 Personen in Deutschland gefragt, ob Sie bereit sind, die Flüchtlinge willkommen zu heißen. Hier das Statement von Bauer Willi „Liebe Flüchtlinge, ihr kommt aus Ländern, in denen es nicht sicher ist, jeden Tag genug zu essen zu haben. Ich wünsche mir, dass ihr uns darüber erzählt, damit auch wir wieder den Wert von Lebensmitteln zu schätzen wissen. Durch euch können wir erfahren, wie unglaublich gut es uns geht und in welchem Luxus wir leben.“ http://www.huffingtonpost.de/2015/07/31/deutsche-fluechtlinge-huffington-post-willkommen_n_7903912.html

Preisabsprache

Weil wir bei uns im Ort (7.000 Einwohner) das gerade unglaubliche Glück  haben, von 5 verschiedenen Lebensmittelketten im Umkreis von 500 Metern umringt zu sein, habe ich mich am 28. Juli gegen 20 Uhr aufgemacht, um die Preise zu vergleichen. Man will ja schließlich nicht über’s Ohr gehauen werden! Was herauskam, war erstaunlich. Seht hier das Ergebnis: Meine Schlussfolgerungen: Eigentlich brauchen wir in Deutschland nur noch einen Lebensmittelversorger. Könnte man ja „Volks-Konsum“ nennen oder so ähnlich. Weitere Vorschläge sind erwünscht. Wer hinter diesen identischen Preisen Absprachen vermutet, irrt gewaltig. Wir haben doch das Bundeskartellamt, dass da schön drauf aufpasst! Blöd nur, dass der Marktleiter von Penny offensichtlich nicht richtig zugehört hat, sonst hätte die Panne bei Milch und Butter nicht passieren dürfen. Wenn das mal kein Ärger in der Konzernzentrale gibt… Und was meint ihr? Wie findet Ihr das? Schreibt uns einen Kommentar. Euer Bauer Willi

10 Punkte für echten Umweltschutz

Vorsicht, Satire! Kein Tofu aus fremdem Soja sondern nur aus heimischen Lupinen. So muß kein Regenwald mehr abgeholzt werden. Wildpinkeln sofort unter Strafe stellen. Unkontrollierte Nitrateinträge ins Grundwasser müssen vermieden werden. Verbot der Freilandhaltung von Hunden und Katzen. Heimisches Wild und heimische Singvögel so vor dem Aussterben retten. Sachkundenachweis für private Anwender von Pflanzenschutzmitteln. Abgabe nur nach Vorlage des Ausweises. Düngung in Hausgärten nur nach Bedarf und Bodenanalyse. Düngeplan vorlegen. So geht Bodenschutz! Alle Maßnahmen in Haus- und Schrebergärten sind im Formblatt „Maßnahmen Hausgarten“ zu dokumentieren und 10 Jahre lang aufzubewahren. Das Formblatt ist online an die ZEMH (Zentrale Erfassung Maßnahmen in Hausgärten) zu übermitteln. Kontrolle muss sein. Verbot der Käfighaltung von Menschen. Jedem Menschen ist eine Mindestwohnfläche von 40 qm zu bieten. Für eine vierköpfige Familie somit 160 qm. Es ist für genügend Auslauf zu sorgen. Menschen brauchen Platz zum Leben. Massenmenschhaltung sofort beenden. Eine Konzentration von mehr als 200 Menschen pro Quadratkilometer ist unwürdig und muss sofort abgeschafft werden. Tempolimit 80 km/h auf Autobahnen. Generelles Fahrverbot am Sonntag für alle Fahrzeuge, ausgenommen landwirtschaftliche Maschinen. Nur so kann der Ausstoß umweltschädlicher Gase verringert und das …