Autor: Bauer Willi

Ein Fall für den Staatsanwalt?

Auf der Internet-Seite greenjobs. de („Die Jobbörse für Umweltfachkräfte“) ist aktuell (20.9.2017) folgende Stellenanzeige zu lesen https://www.greenjobs.de/angebote/index.html?id=62683&anz=html Offen und für jeden ersichtlich wird im Anforderungsprofil für die Durchführung von Undercover-Recherchen im Bereich der Massentierhaltung mit der Arbeit in gesetzlichen Grauzonen geworben. Wer die „Arbeit“ des Deutschen Tierschutzbüro e.V.  kennt, weiß, dass diese Organisation durch illegale Stalleinbrüche bekannt geworden ist. Meine Frage: Ist dieses Stellenangebot juristisch anfechtbar? Ist dies nicht eine Aufforderung zum Rechtsbruch? Falls dies nicht der Fall sein sollte, wie stellen sich die politischen Parteien dazu? Ihr könnt ja das Stellenangebot mal euren Bundestagsabgeordneten (Parteizugehörigkeit spielt keine Rolle) vorlegen und sie fragen. Ich bin mir (fast) sicher, dass niemand ein solches Stellenangebot gut finden wird. Dann müssten sich daraus doch eigentlich Konsequenzen ableiten lassen. Quasi eine Allianz der Anständigen… Euer Bauer Willi P.S.: Der Verein hat den Status der Gemeinnützigkeit…  

Das kleinere Übel…

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Der Milchpreis im März 2018 beträgt…

Tja, das wäre doch schön, wenn man das wüsste! Oder? Wer würde nicht gerne seinen Milchpreis mit einem Vorkontrakt so absichern, wie es die Ackerbauern bei Getreide und Raps schon heute machen. Geht nicht? Doch, geht schon heute und es wird auch praktiziert. Allerdings gibt es meines Wissens, (aber ich weiß ja auch nicht alles) zwar keinen Kontrakt für Milch, aber es werden z.B. an der EEX in Leipzig Kontrakte für Butter und Magermilchpulver gehandelt, die ja beide Bestandteile von Rohmilch sind. Auf der einen können Molkereien als Anbieter als auch Abnehmer von Butter oder Magermilchpulver auf der anderen Seite so ihre Preise absichern ohne in persönlichen Kontakt treten zu müssen. Man trifft sich an der Börse, anonym.  Was man so hört und liest sind das derzeit noch keine großen Mengen die so gehandelt werden, aber das Volumen steigt kontinuierlich an. Nun ist es für einen Milchbauern nicht einfach, sich in das Geschäft mit den Kontrakten für Butter und Magermilchpulver „einzufuchsen“. Er müsste sich irgendwo registrieren lassen, er müsste das Geschäft über einen Broker abwickeln, für Sicherheiten bei einer …

Insider sind einfach gescheiter…

Butter ist ja teurer geworden. Irgendwo muss man das Geld ja wieder einsparen. Geht, wenn man das neueste iPhone nicht in Deutschland kauft sondern dafür in die USA fliegt. BusinessInsider hat es nachgerechnet. Toll, oder? (Meldung vom 15.9.2017.) http://www.businessinsider.de/ihr-koennt-in-die-usa-fliegen-und-das-iphone-x-dort-kaufen-2017-9

Couch oder Kuhstall

Danke an Michael für den Tipp zu diesem Video. Der Karlshof hat jedes Jahr übrigens rund 20.000 Besucher, vor allem Kindergärten und Schulen. Und nebenher ist es noch ein „ganz normaler Bauernhof“. Oder noch richtiger: ein bäuerlicher Familienbetrieb. Weil eben alle in der Familie mitmachen. Bitte auf Youtube ansehen, es ist eine Bewerbung für Clipmyfarm. Jeder Klick zählt! Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Zusatzfutter für die „Moggele“

Hier ist der Alois. Es ist Herbst geworden auf meiner Alp. Da gibt es kalte Nächte und immer weniger Futter für die „Moggele“. Darum ist es Zeit sie etwas „zu verwöhnen“ 🙂 Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Frau Künast, wollen Sie lieber Gentechnik oder Pestizide?

Am Rande des Agrar-Polittalk, veranstaltet von agrarheute am 13.9. in Berlin, hatte ich im Nachgang Gelegenheit, Frau Künast die Frage zu stellen, ob sie  Kartoffeln, denen die Uni Wageningen (kein Konzern!)  aus Wildkartoffeln mehrere Resistenzgene gegen Kraut- und Knollenfäule eingebaut hat, ihre Zustimmung geben würde. Tausende Tonnen Fungizide müssten ab morgen nicht mehr gespritzt werden. Also die Frage: „Wollen Sie lieber Gentechnik oder lieber Pestizide“. In eigener Sache: der Ton (ist jetzt akustisch gemeint 😉 )  ist nicht besonders gut, weil ich kein Mikrofon eingesteckt habe. Ruhig zweimal hören. Euer Bauer Willi Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Frau Tackmann hat eine gute Idee…

Am Ende des Agrar-Polittalk von agrarheute am 13.9. in Berlin habe ich Frau Tackmann von der Partei „Die Linke“ interviewt. Weil Sie mich in der Diskussion mit einer Idee elektrisiert hat, wie man der Markt-Macht von Supermärkten und Discountern begegnen kann. Klingt erst mal etwas utopisch, lässt sich aber ausbauen… Das Bild habe ich übrigens von der Homepage von Frau Tackmann geklaut. Es zeigt, dass auch Linke Porsche fahren 🙂 Euer Bauer Willi Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Leguminosen, Eiweiß und die allgemeine Scheinheiligkeit

Ein Gastbeitrag von Tilman Ziegler. Eine andere Sicht der Dinge – und einen Kommentar wert… Leguminosen stehen im Rampenlicht. In den DLG Mitteilungen 7/2017 ärgert sich Thomas Preuße über “Das Theater mit den Körnerleguminosen”: …”Das Mengenpotential (der heimischen Körnerleguminosen) ist viel zu klein und der Futterwert zu schlecht, um bei “großen” Fragen wie Versorgungssicherheit mit gentechnikfreier Ware oder Schutz des Regenwaldes objektiv eine Rolle zu spielen.” Da hat Herr Preuße zweifellos recht. Was aber sagen die Leguminosen selbst dazu? liegeboxen.de hatte kürzlich Gelegenheit, mit den Betroffenen zu sprechen: “Was seid Ihr denn für ein komisches Gemüse – Futtererbsen oder Wicken?” fragte ich das Leguminosenfeld. “Und warum steht Ihr hier auf fruchtbarem Boden und nehmt dem edlen Mais den Platz weg, der so dringend in der Biogasanlage gebraucht wird? Habt Ihr denn noch nie etwas von internationaler Arbeitsteilung gehört? Eure Verwandte, die Sojabohne, kann viel mehr als Ihr, wir brauchen Euch hier nicht!” Durch die barsche Anrede aus der Reserve gelockt, antworteten die Leguminosen sehr höflich: “Bitte verzeihen Sie unsere Einfalt, aber wir verstehen nichts von …

Der Agrar-Polit-Talk zur Bundestagswahl

Der Agrar-Polit-Talk zur Bundestagswahl ist gelaufen. Der Smalltalk zur Einstimmung mit meinen Blogger-Kollegen war schon mal sehr schön… Hier unten ist das Live-Video von der Sendung. Ich glaube, die Frau Künast hat es wieder geschafft am meisten Redezeit zu beanspruchen…. 🙁 Aber ich bin jetzt gespannt, was ihr dazu sagt? Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen