Jahr: 2017

Urlaub mit dem Traktormobil

Jetzt ist Urlaubszeit. Seit Jahren werden Wohnmobile und Camping bei der deutschen Bevölkerung immer beliebter. Wenn ich jetzt den Trend zur Landlust hinzu nehme, bekomme ich eine neue Urlaubs-Innovation: Urlaub mit dem Traktormobil Viele Vorteile vereinen sich in dieser Innovation: Naturnähe, Nostalgie, Technikbegeisterung und gleichzeitig Entschleunigung. Dazu noch absolut staufreie Mobilität. Der Traktor ist schließlich nicht auf die normalen Reiserouten angewiesen. Solche Traktormobil-Gespanne würden bestimmt die ganze Bandbreite der vielen Millionen Campingbegeisterten ansprechen. Egal ob rostig-nostalgisch oder hightech-glänzend. Da wäre für jeden Liebhaber etwas dabei. Und sehr flexiblel ausbaubar. Der handwerklich begabte Bastler würde genauso auf seine Kosten kommen, wie der professionelle Camper mit gehobenen Ansprüchen. Auch ein „fahrbarer Bungalow“ auf dem Tieflader wäre mit einem Traktormobil möglich. Schließlich haben die meisten Schleppter heutzutage schon eine Druckluftanlage. Da sind auch mehrere Tonnen Nutzlast kein Problem. Der neue Trend ist sogar für die Bauern selbst sehr gut nutzbar. Der Schlepper steht eh herum, der kostet nicht extra. Braucht es also nur noch einen Wohnwagen. Aber das ist nicht der einzige Vorteil für den Bauern. Sollte dem Landwirt …

Bergwiesenheustrauß…

Hier ist der Alois. Bin bei der Ernte. Und zwar Bio-Kräuter-Bergwiesenheu. Von meiner extensiven (und exklusiven?) Bio-Bergwiese am Grünten auf 1.200 Meter Höhe. Am Ende des Videos gibt es dann noch ein „Sonderangebot“ . Bio zum Schnäppchenpreis… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Fahrverbote jetzt!

Seit langem ist bekannt, dass Fahrzeuge, die mit fossiler Energie betrieben werden, einen negativen Einfluss auf Klima, Umwelt und Gesundheit haben. Deshalb fordere ich eine sofortiges Verbot der Nutzung aller Fahrzeuge, die mit fossiler Energie (Benzin, Diesel, Kerosin, Erdgas) betrieben werden. Eine Nutzung darf erst dann wieder erlaubt werden, wenn zweifelsfrei erwiesen ist, dass alle Maßnahmen ergriffen wurden, dass die Verbrennung der fossilen Energie umweltneutral und ohne jede Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanzen ist. Alle politischen Parteien sollten endlich konsequent handeln. Enttäuschend ist auch die Haltung vieler Umweltverbände, die offensichtlich vor der mächtigen Automobil-Lobby eingeknickt sind. Selbst die Deutsche Umwelthilfe fordert halbherzig lediglich ein Fahrverbot von Dieselfahrzeugen in deutschen Innenstädten. Was soll das? Jetzt besteht die historische Chance, alle fossil betriebenen Fahrzeuge zu verbannen. Weltweit!  Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim diskutieren… Euer Bauer Willi

Getreideernte geht zu Ende…

Gestern Abend wurde die Getreide- und Rapsernte 2017 bei uns beendet. Wir sind alle froh, dass wir es wieder geschafft haben. Allen Berufskollegen, die noch ernten müssen, vor allem denjenigen, die unter den starken Niederschlägen der vergangenen Wochen gelitten haben, drücken wir ganz fest die Daumen, dass es jetzt zügig voran geht. Über Erträge und Preise können wir uns dann immer noch unterhalten… Euer Bauer Willi

Lieber ohne…frei von…

Auf etwas zu verzichten ist der neue Kult beim Essen, der neue Mainstream. Essen muss nicht mehr Spaß machen, Selbstkontrolle steht im Zentrum. Nur wer entsagt, ist wirklich rein. Essen wird somit zum sozialen Abzeichen, in gewisser Weise zur Ersatzreligion. Es ist die Lust, etwas nicht nötig zu haben, die die Nahrungsaufnahme zu einer fast kultischen Handlung macht. Da ist die Rede von Entschlackung (Schlacke ?) und Entgiftung (Gift ?) des Körpers. Wir wählen unser Essen ja sehr bewusst aus und lesen selbstverständlich sämtliche Labels, die auf der Packung stehen. Doch der Griff nach Lebensmitteln, die » frei von « etwas sind, wird heutzutage in vielen Fällen nicht mehr durch ein gesundheitliches Problem bestimmt (ich entschuldige mich bei allen wirklich Betroffenen), sondern ist Ausdruck einer inneren Haltung. Manche Zeitgenossen finden es einfach schick, sich durch den Biss in eine fleischfreie Wurst oder einen cholesterinfreien Schokoriegel selbst zu optimieren und sich von dem gedankenlos vor sich hin schlemmenden Pöbel abzusetzen. Und eine große Supermarktkette greift dies prompt auf und bietet eine eigene Produktpalette unter der Marke …

Was ist denn das?

Was ist denn das? Rechts ein Feldweg, dann ein Graben, dann ein Damm und dann das Feld mit Möhren. Mit dieser Maßnahme schützen die Landwirte ihre Möhren. Aber vor was? So machen das übrigens alle Möhren-Bauern die ich kenne. Hat was mit Qualitätssicherung zu tun. Na ja, so machen es wohl doch nicht alle, denn zur Zeit gibt es Aufregung um ein Möhrenfeld etwa 10 km von meinem Wohnort entfernt. Was der Landwirt dort gemacht hat, ist schlichtweg verboten. Offen ausbringen geht gar nicht. Und weil einer es macht, stehen gleich alle anderen Möhrenbauern, die sich korrekt verhalten, mit am Pranger. Ob das diesem Bauern bewusst ist? Ich bin wütend und traurig. Euer Bauer Willi  

Die Sache mit der Fallzahl…

… ist ein „Erklär-Video“ nach dem Muster der Sendung mit der Maus. Hat aber nichts mit dem Gesundheitswesen zu tun, sondern mit Weizen. Neulich habe ich mit Alois telefoniert und ihm erzählt, was mit der Weizenqualität passiert, wenn es dauernd regnet und das Getreide eigentlich reif ist. Und weil beim letzten Video der Handy-Akku leer war, als ich im Getreidelabor „meiner“ Genossenschaft war, bin ich jetzt noch mal hingefahren und wir haben mit Weizen aus dem Vorjahr den ganzen Vorgang der Qualitätsbestimmung mal aufgenommen.   Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Jetzt weiß auch der Allgäuer Biobauer Alois, wie es geht. Und wenn ihr einen Lehrer oder eine Lehrerin in der Bekanntschaft habt, könnt ihr denen das Video ja auch mal zeigen. Euer Bauer Willi P.S: An meine Berufskollegen oder die Fachleute von den Mühlen: ich hoffe, ich habe alles richtig erklärt. Aber …

Interview: Gemeinsame Sprache finden

Ein lockeres Interview hatte „Audioagrar“ mit Bauer Willi geführt. Es ging um die Schwierigkeiten beim Diskutieren eine gemeinsame Sprache zu finden. Und noch andere interessante Themen. Zu finden ist das Interview auf der Startseite von Audioagrar – Mittendrin Audioagrar ist ein neues Medium, zumindest im Bereich Landwirtschaft. Man könnte ihn auch als „Landfunk“ bezeichnen. Der große Unterschied aber ist die zeitlose Verfügbarkeit der „Hörbeiträge“ über das Internet. Denn man ist nicht mehr an Sendezeiten gebunden. Sondern die Beiträge können mit allen internetfähigen Geräten geladen und dann auch ohne Empfang z.B. beim Schlepper  fahren auf dem Feld angehört werden. Unter dem Begriff „Podcast“ sind solche Audio-Dienste im Internet in vielen Bereichen weit verbreitet.  

Unter diesen Bedingungen…

Ein Interview mit Joern Wogram vom Umweltbundesamt, unter welchen Bedingungen die Verlängerung der Zulassung zugestimmt werden könnte. Das Interview wurde am 10.7.2017 ausgestrahlt. Dauer: 2 min. https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/joern-wogram-interview-zu-glyphosat-100.html