Bauer Willi
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Was das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) tun soll…

Manchmal ist es gut, wenn man einen Politiker oder eine Politikerin an ihre Worte erinnert. Hier die Rede von Renate Künast zur Einführung des Leiters des BfR, Prof. Hensel. Frau Künast hat in ihrer Zeit als Bundesministerin maßgeblich mit dazu beigetragen, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung gegründet wurde.

https://mobil.bfr.bund.de/cm/343/rede_der_bundesministerin.pdf

Den vollen Wortlaut findet ihr im Link. Hier ein paar Auszüge aus der Rede von Frau Künast.

  • Wer Risiken bewertet, muss in erster Linie zwei Dingen verpflichtet sein: Den Grundsätzen der Wissenschaft und der Verantwortung gegenüber den Menschen.
  • Wer Risiken bewertet, muss das unvoreingenommen tun können – ohne Schere im Kopf.
  • Es ist keinen anderen Kriterien außer denen der Wissenschaft verpflichtet.
  • das Gegenteil von Leugnen ist die offene und ehrliche Kommunikation.
  • Zwei Dinge sind neu: 1. Auch Erkenntnislücken müssen offengelegt werden. 2. Wir brauchen den offenen Dialog mit den Verbraucherinnen und Verbrauchern.
  • (Das BfR muss sein) Erstens unabhängig von politischen Erwägungen, zweitens unabhängig von wirtschaftlichen Interessen und drittens auch unabhängig von den Anforderungen des Krisenmanagements.

Gerade in der gegenwärtigen Diskussion um die Landwirtschaft würde ich mir wünschen, wenn das oben Gesagte wieder mehr Raum einnehmen würde.

Bauer Willi

 

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18 Kommentare

  1. Mark sagt

    Die Erfindung des BfR war Teil des Krisenmanagemantes während der BSE-Krise. Schon deshalb kann es gar nicht unabhängig von den Anforderungen des Krisenmanangementes sein.

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    • ottmarWelker sagt

      Herr Prof. Hensel war als Mikrobiologe der Falsche für die von Brionen verursachte Krankheit Kreutzfeld- Jakob, ebenso für Glyphosat würde ein Toxikologe gebraucht oder andere Spezialisten.. Ganz zu Schweigen sein Lob für CRisp/Cas 9 mit dem sich das Erbgut von Mais verändern läßt. Das geht auch anders und ist verboten, da diese Methode eine „Opimierung“ zur Folge hat, keine Heilung.
      Bei echter Krankheit von Mais durch Bohrer, Pilze also Schadorganismen wäre sie noch nicht denkbar aber Temperatur, Trockenheit abiotische ( unbelebte Umwelt) Faktoren lassen sich nicht eindeutig trennen.
      Seine Sympathie für den „Kriminellen“ Hen Jiaku mit seinen von 8 Paaren als einzigen die gesunden Zwillings Babies Lulu und Nana, die kein hohes Alter erreichen werden, trotzdem sie HIV frei geboren wurden, seinen Angaben nach.
      Global Times, 26.6.19 S.6 „from despair to hope“, zeigte dass nach 17 Jahren praktischer Erprobung Sun Lijun einer HIV infizirten Frau zu einem gesundes Baby in einer Pekinger Klinik mit konventioneller Technologie verhalf.
      An der Universität Shenzen waren 8 Männer infiziert, die Frauen aber nicht.

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  2. Inga sagt

    Ja Paulus,
    Das sie auch Bundesministerin für Verbraucherschutz und Ernährung war, hatte ich glatt vergessen, aber sie hat es wohl ehrlich gemeint und für die Verbraucher das Amt für Risikobwertung eingeführt.
    So könnten die Verbraucher auch wieder mehr Vertrauen in die Landwirtschaft gewinnen.

    Und sie können sich ja als Verbraucher dann an das BfR wenden, wenn sie kein Vertrauen mehr in die Landwirtschaft haben.
    In dem Sinne: – anstatt leugnen offene und ehrliche Kommunikation -.

    Wie bei Bauer Willi

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  3. Friedrich sagt

    Heute würden die Grünen das BFR nicht mehr mit der Führung besetzen , sondern mit einem Ideologen , der dem Mainstream folgt. Dieses Institut fühlt sich nur der Wissenschaft verpflichtet und so handelt es auch. Das kann man klar an der Stellungnahme zu Glyphosat sehen. Anders ist das beim Bundesumweltamt. Dort sitzen nur Grüne Ideologen an der Spitze , die sich dem Mainstream unterwerfen. Auch sitzen solche Leute auch im Bundesumweltministerium. Die Ministerin dort ist nur das Schild nach außen. Der Staatssekretär im Hintergrund , ehemals BUND-Mann , steuert sowohl die Umwelt- als auch die Landwirtschaftsministerin. Beide sind in ihrem Ministerium ahnungslos und nur schöne Aushängeschilder. So ist das aber überall in unserer Regierung . Es werden keine Werte sondern Beliebigkeit regiert. Da frag ich mich ob die Herrschaften überhaupt ihrem Eid auf die Verfassung gerecht werden. Bin immer noch geschockt von der letzten Rezession , als sich die Regierung von einem Bankmafiosi hat beraten lassen. Statt die kleinen Leute zu retten , wurden die Banken gerettet. Die Rechnung für die Unfähigkeit unserer Regierenden werden wir in den nächsten Jahren präsentiert bekommen. Energiechrasch , Währungschrasch und Industrieabwanderung werfen schon ihre Schatten voraus.

    7+
    • Stadtmensch sagt

      Es wurden die Kleinen Leute gerettet. Sie wurden insofern gerettet, als dass ihre Arbeitsplätze (und darum geht es ja ausschließlich) für eine kurze Aufschubzeit sicher sind. Schuldner in aller Welt können weiter auf Pump unsere Exportüberschüsse aufsaugen. Der „Finanzmarkt“ kann weiter Produkte erfinden und verkaufen. NGO, die diesen Irrsinn ins Bewusstsein bringen wollen, wird logischerweise die Gemeinnützigkeit aberkannt. Denn es ist nicht gemeinnützig, den vielen abhängig Beschäftigeten ihre Arbeitsplätze wegzunehmen denn sie haben nur ihre Arbeitskraft. Nicht dass die noch auf die Idee kämen, Forderungen nach einem gerechten Anteil vom ständig gewachsenen Kuchen zu stellen. Dann könnten sie sich zurücklehnen oder in ihre Infrastrktur und Bildung investieren, bis die Handelsbilanzen etwas ausgeglichener sind.

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  4. Paulus sagt

    Nach meiner Kenntnis betreibt das BfR genau Null eigene Forschung zur Risikobewertung, sondern bezieht seine Erkenntnisse allein aus der Auswertung/Bewertung wissenschaftlicher Veröffentlichungen Dritter. Auch wenn sich das BfR selbst etwas ungeschickt um eine andere Darstellung bemüht, versucht man dort bestenfalls die Forschung Externer im Rahmen bescheidener Möglichkeiten zu koordinieren. Etwas anderes hat Renate Künast in ihrer Rede mit dem zu solchen Anlässen üblichen Blabla, dem Grunde nach auch nicht zum Ausdruck gebracht.
    Die Tätigkeit des BfR ist übertrieben ausgedrückt aber durchaus vergleichbar, nichts anderes als wenn ein Verfassungsschutz Zeitungsartikel zu bestimmten Themen ausschneidet und zusammenklebt, um gewisse Erkenntnisse zu erlangen.
    Aus welchem Grund man dazu eine Behörde mit ca. 500 MA benötigt lasse ich mal dahin gestellt.
    Sollte ich mich irren lasse ich mich gerne belehren.

    4+
    • Inga sagt

      Ach, was hat die Renate Künast im Anfang ihrer Amtszeit die Bauern beschimpft, macht man das als Landwirtschaftsministerin?
      Was ist das denn für eine Vorausetzung?

      Später ging es ja besser, bestimmt weil sie sich mehr mit der Thematik beschäftigt hat.

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      • Paulus sagt

        Inga, Renate Künast war Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. So wie Julia Klöckner heute Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft ist. Das impliziert nicht, dass sie sich ausschließlich oder vornehmlich für die Belange der Bauern einzusetzen hatten oder haben.
        Bei aller grundlegenden Kritik die ich an den Grünen und auch an Renate Künast übe; sie hat ihren Job nach meiner Auffassung nicht schlecht gemacht. Das gilt übrigens auch für eine sich eher geschmeidig verhaltende aber kluge Julia Klöckner.
        Die Dummbeutel sind eher in anderen Ministerien zu finden. Ich mag sie hier gar nicht aufzählen.

        2+
        • Inga sagt

          Ja Paulus,
          Das sie auch Bundesministerin für Verbraucherschutz und Ernährung war, hatte ich glatt vergessen, Paulus, aber sie hat es wohl ehrlich gemeint und für die Verbraucher das Amt für Risikobwertung eingeführt.
          So könnten die Verbraucher auch wieder mehr Vertrauen in die Landwirtschaft gewinnen.

          Und sie können sich ja als Verbraucher dann an das BfR wenden, wenn sie kein Vertrauen mehr in die Landwirtschaft haben.
          In dem Sinne: – anstatt leugnen offene und ehrliche Kommunikation -.

          Wie bei Bauer Willi

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        • ottmarWelker sagt

          Landwirtschaftminister waren BP Heinrich Lübke( CDU), Ertel und Kiechle(CSU), Funke(SPD), Kühnast(Grüne), Borchert(CDU), Seehofer und Aigner(CSU) sowie Klöckner(CDU) um einige zu nennen.
          Gesundheitsministerin und -Minister wurden am 12 .1. 2001 getauscht statt Funke kam Frau Kühnast und Ulla Schmidt(SPD) für Andrea Fischer(Grüne) und somit die Frauenpräsenz erhöht. Lübke, Kühnast, Seehhofer, Aigner und Klöckner bewitschafteten keine Höfe mehr nebenbei, Lübke baute Ställe, die auch als Baracken für Inhaftierte in der NS Zeit verwendet wurden, und ist eher am Rande vom Fach. Seehofer baute viele staatliche Einrichtungen ab, während das BfR noch zum bestehenden hinzu kam. Tatsächlich begründete Funke sein Ausscheiden nicht mit dem Auftreten der Rinderseuche BSE sondern er wolle die Käfighaltung von Hühnern noch weiter beobachten und daran arbeiten. Also kein Bock mehr. Dagegen schied die parlamentarische Staatssekretärin Nickels der Grünen, die auch Drogenbeauftragte war aus und der Grüne Berninger und eine weitere parlamentarische Staatssekretärin teilten sich die Arbeit mit Frau Kühnast neben derBeamtenschaft wie gehabt.
          Schon in der Schule, im Geografieunterricht sagte der Lehrer, wenn es um Landwirtschaft ging, es sei ein Weh und Ach.

          1+
          • ottmarWelker sagt

            Friedrichs und Schmidt von der CSU habe ich vergessen, die bereits als Innenminister und Verteidigungsstaatssekretär Erfahrung in Ministerien hatten und letzterer auf dem Land wohnte mit Internetanschluß erreichbar.
            Die FAZ vom 11.2.2001 schreibt über BW vor der Wahl: Umfragen zufolge habe die Angst vor der Rinderseuche in dem überwiegend ländlich strukturierten bundesland die Angst um den Arbeitsplatz längst verdrängt. Landwirtschaftsministerin Gerdi Staiblin(CDU) werde selbst von Parteifreunden heftig kritisiert.
            Ministerialdirektor Arnold im Ministerium der Deutsschen Weinbauprinzessin 1963/4 Gerdi Sexauer“ Wenn ich nicht in die Bresche springe, bleibt es an mir hängen“. Solche leute braucht es eben. Für eine Wahlperiode reicht auch jemand ohne Erfahrung und Erfahrene haben woanders schon fehler gemacht wie Friedrichs wegen den scharfen Aufspürer im Untersuchungsausschußß und der Kinderpornografie verdächtigeEdathy verraten zu haben.und Islam, der nie zu deutschland gehört habe.

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      • Inga sagt

        Dann hat sie die Landwirtschaft wohl auch von wissenschaftlicher Seite betrachtet und ist zu den oben erwähnten ehrlichen Thesen für die Gründung des BfR gekommen und hat sie in der Einführungrede dessen erwähnt, das sie bestimmt für sehr notwendig gehalten hat.

        Ob die Behörde BfR nun nur zur Beruhigung der Verbraucher geschaffen ist, oder doch zum Aufdecken und Beseitigen mancher Risiken?

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    • Bauer Fritz sagt

      @ Paulus
      Wenn ich mir das Organigramm des BfR ansehen, denke ich daß sie den MA Unrecht tun was Forschung und Expertise betrifft.
      Wenn ich mir die Liste der Publikationen von ebendiesen MA ansehe denke ich das noch mehr. 4750 Fachpublikationen und hunderte Veröffentlichungen und Stellungnahmen machen mir doch den Eindruck, daß dort gearbeitet und geforscht wird – und nicht Zeitungsberichte ausgeschnitten werden.

      Aber ich bin auch nicht aus Deutschland. Kann aber euch ein Grund dafür sein, daß man im eigenen Land das Vorhandene gerne eher unterbewertet.
      Angesichts dessen was NGO (NurGeldOrientierte) als „Forschungsergebnisse“ und „Studien“ so auftischen, bin ich geneigt, dem BfR mein uneingeschränktes Vertrauen entgegenzubringen.

      3+
    • Bauer Willi sagt

      @Paulus
      Selbst wenn es so wäre, dass die Mitarbeiter nur „Zeitungsausschnitte zusammenkleben“ so ist das doch auch eine sinnvolle Tätigkeit. Mit dem Unterschied, dass es sich um wissenschaftliche Studien (oder was dafür verkauft wird) sichten und bewerten. Nehmen wir das Beispiel Glyphosat: Sie sichten die vorhandenen Studien und kommen zu dem Ergebnis, dass es bei sachgerechter Anwendung kein Risiko darstellt. Das IARC bewertet die prinzipielle Gefahr eines Wirkstoffes. Sonnenlicht ist in dieser Einstufung „Sicher krebserregend“. (1 A) Wenn man aber nicht oder nicht oft in die Sonne geht, besteht kein oder nur ein geringes Risiko.
      Warum ich die Rede bringe: Heute unterstellt Frau Künast, dass das BfR industriehörig ist. In ihrer Rede betont sie, dass es das genau nicht ist. Die Ergebnisse des Amtes sollten aber auch dann gelten, wenn es einem nicht „in den Kram“ passt.

      6+
      • Inga sagt

        Wie kommt denn Frau Künast darauf?
        Andere behaupten das auch, aber ich kenne die nicht so genau und weiss nicht was die für Interssen haben.

        Oder hat sich die Behörde geändert und ist ihren Grundsätzen untreu geworden?

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  5. Oberländer sagt

    Wenn es um den Machterhalt geht darf das Gewäsch vom Vortag nicht interessieren . Da wird dann auch mal ganz schnell aus der Lüge die „Neue Wahrheit “ gemacht .

    7+

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