Maistransport XXL
Unvergesslich schöne Momente – nicht nur für die Kinder 🙂 https://www.facebook.com/video.php?v=10153642828974375
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Bio gut, konventionell schlecht? Hier ein Analyse die mit der Erkenntnis endet: „Jenseits des simplen Schwarz-Weiß-Schemas von „bio“ versus „konventionell“ geht es darum, jene Praktiken zu kombinieren, die der Umwelt am meisten nutzen.“ Damit könnten sich doch eigentlich beide Produktionsrichtungen anfreunden, oder?
Die nüchterne Analyse dieser Zahlen aus Teil 1 ergibt, dass eine Selbstversorgung mit Öko-Produkten in Deutschland nicht möglich ist. Kulturen wie Raps und Zuckerrüben würden fast vollständig aus der Fruchtfolge verschwinden. Gründe dafür liegen vor allem in den fehlenden Bekämpfungsmöglichkeiten tierischer Schädlinge im Raps und der aufwändigen Unkrautregulierung in Zuckerrüben. Dies ist deshalb bedauerlich, weil zwei, für die Fruchtfolge bedeutenden Blattfrüchte fast nicht mehr angebaut würden. Auch der Anbau der Hack-/Blattfrucht Kartoffel als wichtiger Bestandteil der Fruchtfolge würde nur in einem sehr geringen Umfang praktiziert. Bei dem derzeitigen Verbrauch von rund 44 Mio. t Getreide müssten rund 20 Mio. t Getreide importiert werden, was nicht nur eine große logistische Herausforderung bedeutet (ca. 830.000 LKW-Ladungen pro Jahr) , sondern nicht so ohne weiteres von anderen europäischen Ländern übernommen werden kann. Der derzeitige Export von europäischem Getreide z.B. in den Nahen Osten oder Nordafrika wäre wohl nicht mehr möglich. Ägypten importiert jährlich rund 11 Mio. t, Algerien rund 7 Mio. t allein an Weizen! Der Grund dafür liegt an der geringen verfügbaren Ackerfläche. Andererseits exportiert Ägypten Frühkartoffeln im …
Der Wunsch nach biologischen bzw. ökologisch erzeugten Produkten in Deutschland ist, glaubt man den Umfragen, hoch. Ihr Anteil steigt, wenn auch auf geringem Niveau, stetig. Die Ablehnung von Lebensmitteln, bei denen synthetische Dünger oder Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, wächst. Daher habe ich mich mit der Frage beschäftigt, was wäre, wenn alle Landwirte in Deutschland auf Bio umstellen würden? Wie sähe es dann mit den produzierten Mengen aus? Dazu habe ich die Studie der AMI (Agrarmarktinformation-Gesellschaft) von 2013 herangezogen, die Strukturdaten der Bio-Betriebe mit denen aller Betrieben vergleicht. Die Werte der Bio-Betriebe habe ich dann auf alle Betriebe hochgerechnet, wobei eine gewisse, aber unvermeidbare, Unschärfe dadurch zustande kommt, dass die Bio-Betriebe in der Grundgesamtheit aller Betriebe enthalten sind. Der besseren Übersicht wegen wurde der Bericht in Teil 1: Die Zahlen und Teil 2: Die Konsequenzen aufgeteilt. Teil 2 folgt in Kürze. Es macht daher Sinn, mit den Kommentaren bis zum Erscheinen des zweiten Teils zu warten. Betriebe: Von den 285.000 landwirtschaftlichen Betrieben wurden 2013 23.271 Betriebe ökologisch bewirtschaftet. Von den 1.020.000 ha ökologischer Anbaufläche sind 57% Grünland. Im …
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… mit Regenwurm freundlicher Bereifung. 😉 https://www.facebook.com/video.php?v=1638962543043326
Viele Firmen zeigen an Stellwänden den „Mitarbeiter des Monats“. Wir haben davon ganz viele. Doch dazu muss ich euch eine Geschichte erzählen. Am 23.August haben wir Zwischenfrüchte gesät. Ich hab euch das im Video gezeigt. Mittlerweile haben sich diese prächtig entwickelt und sind über 40 cm hoch gewachsen. Übrigens: Zwischenfrüchte heißen so, weil sie zwischen zwei Hauptkulturen angebaut und nicht geerntet werden. Doch nicht nur überirdisch, sondern auch unterirdisch hat sich viel Pflanzenmasse gebildet. Und darauf kommt es uns Landwirten an: wir wollen die Nährstoffe, die im Boden sind, in der Pflanzenmasse binden. Gleichzeitig helfen diese Pflanzen (hier auf dem Bild Ölrettich), einen für die Zuckerrüben gefährlichen Fadenwurm (Rüben-Zystennematoden) biologisch zu bekämpfen. Sie wandern in die Wurzeln ein und können sich dort nicht wie gewohnt vermehren. Eine perfekte Form der biologischen Schädlingsbekämpfung! Sehen kann man die Nematoden nicht, sie sind mikroskopisch klein. Bemerkenswert ist die hohe Anzahl von Regenwürmern unter den Zwischenfrüchten. Sie „verarbeiten“ das Getreidestroh, das vom Weizen übrig geblieben ist und als organischer Dünger dient. Das Stroh wird in seine Bestandteile zerlegt und so die gebundenen Nährstoffe wieder pflanzenverfügbar …
…jetzt seid ihr also angekommen in Deutschland. Und ihr werdet euch über vieles wundern, was ihr aus eurer Heimat nicht kennt. Angefangen mit den Ampelmännchen an den Straßenkreuzungen und dem Erlebnis, dass sich die Deutschen sogar daran halten. Was ihr nicht wissen könnt, ist, dass wir hier bis zu dem Zeitpunkt, als ihr zu Tausenden gekommen seid, hier über ganz andere Dinge diskutiert haben und zum Teil noch heute diskutieren. Ich hoffe, ihr seid gut untergebracht und müsst nicht mit 8 Personen auf 10 qm in doppelstöckigen Betten in einer Turnhalle mit mehreren Hunderten Menschen und nur wenigen Sanitärräumen leben. Wir diskutieren hier nämlich gerade, wieviel Hühner pro Quadratmeter artgerecht leben können. Da wird um jeden Quadratzentimeter gefeilscht. Ihr seid froh, dass ihr ein Dach über dem Kopf habt? Bei unseren Hühnern ist das anders, die sollen möglichst viel draußen herumlaufen. Freilandhaltung nennt man das. Für uns ist Tierwohl sehr wichtig. Ihr versteht das nicht? Das verstehe ich. Ihr müsst noch in Zelten leben? Wenn die jetzt, in der kalten Jahreszeit beheizt werden, wird das …
Heute ist Welternährungstag (World Food Day). Wie immer am 16. Oktober. Aber wir nehmen kaum Notiz davon. Hier ein Video aus dem Jahr 2014, das Menschen aus aller Welt zu Wort kommen lässt. (mit deutschen Untertiteln) Macht nachdenklich. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
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