Amazon fresh – Chance oder Risiko?
Neben den bekannten Supermarktketten steigt nun auch Amazon in Deutschland in den Online-Handel mit Lebensmitteln ein. Im Prinzip versteht sich Amazon als Plattform, die jeder nutzen kann, der ein Produkt anbietet. Dafür verlangt Amazon einen prozentualen Anteil vom Verkaufspreis. Sieht man sich die Seite jedoch an, so fällt auf, dass überwiegend Produkte gelistet sind, die von Amazon selbst vermarktet werden. https://www.amazon.de/s/ref=lp_7383485031_ex_n_1?rh=n%3A6723195031&bbn=6723195031&ie=UTF8&qid=1503989389 Ob ein kleiner Anbieter, zum Beispiel ein regionaler Hofladen, da eine realistische Chance hat? Und ist es wirtschaftlich attraktiv, wenn ein zweistelliger Betrag vom Verkaufspreis abgeführt werden muss? In den USA mischt Amazon den Markt für Lebensmittel gerade gewaltig auf. Am vergangenen Wochenende (24.8. zu 28.8.2017) hat das Unternehmen in den Whole-Food-Märkten, die es im Juni für 13,7 Mrd. US$ übernommen hatte, die Preise um bis zu 43% gesenkt. Die Preissenkungen nach Produkt finden Sie in nachfolgendem Link: https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-08-28/amazon-cuts-prices-at-whole-foods-as-much-as-50-on-first-da Wie seht ihr die Entwicklung? Können Landwirte die Plattform sinnvoll nutzen und regionale Produkte anbieten oder steht dem Lebensmittel-Einzelhandel ein neuer Preiskampf bevor? Ich wüsste gerne eure Meinung. Euer Bauer Willi






