Wie viel Frost verträgt…
…Winterweizen, Wintergerste, Winterroggen und Winterraps? Das ist wohl die Frage, die die Bauern in fast ganz Europa derzeit am meisten umtreibt. In vielen Regionen liegt kein Schnee, der die Kulturen vor Frost schützen würde. Es kommt also zu sogenannten „Kahlfrösten“. Der Frost kann ohne Schnee“decke“ folglich ungehindert in den Boden eindringen. Dazu kommt noch der starke Ostwind und der intensive Sonnenschein, der die Blätter zusätzlich austrocknen lässt. Die Pflanze kann ja von unten kein Wasser bekommen, weil dieses gefroren ist. Schlimmer noch wären allerdings Wechselfröste, also ein Wechsel zwischen Frost und Auftauen des Bodens. Dann können durch den physikalischen Effekt des Anhebens des Bodens die Wurzeln abreißen. Da in Norddeutschland im Herbst kaum Wintergetreide gesät wurde, ist der Markt für Saatgut von Sommergetreide so ziemlich „leergefegt“. Da die starken Fröste nicht nur in Deutschland sondern auch weite Teile Europas erfasst haben, (auch in Russland liegt wohl wenig Schnee) warten jetzt alle Landwirte gebannt auf das Ende der Frostperiode, die für das Wochenende angesagt ist. Es bringt nicht viel jetzt zu spekulieren, wie viel Frost die Pflanzen vertragen, denn …








