Bauer Willi
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Gras legalisieren…

… das ist zumindest der Vorschlag von Grünen, Linken und FDP. Gemeint ist mit „Gras“ aber Cannabis. Am 22. Februar soll es dazu eine Debatte im Bundestag geben.

http://www.dw.com/de/linke-und-liberale-oppositionsparteien-f%C3%BCr-cannabis-freigabe/a-42281039

Gut für die Fruchtfolge

Zur Auflockerung unserer Fruchtfolge ein interessanter Ansatz. Allerdings könnte der Anbau einer strengen Kontrolle unterliegen und auch von einer Quote ist die Rede. Das macht es natürlich wieder schwieriger. Heimisches Cannabis aus regionalem Anbau wäre aber doch sicher wünschenswert. Oder wie seht ihr das?

(wir haben ja sonst keine Probleme)

Euer Bauer Willi

 

 

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11 Kommentare

  1. Ist gar nicht so leicht mit dem Klimawandel zu taktieren und gleichzeitig die Feldfrüchte abwechslungsreich zu gestalten. Ich habe einen Freund, der sich einen Growshop zugelegt hat. Ich kann mir vorstellen, dass bei einer generellen Legalisierung auch Schabernack getrieben werden kann.

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  2. Aufklärer sagt

    Noch mehr Drogen in der süchtigen Gesellschaft?

    Ich will nicht schreiben was ich wirklich davon halte, das wäre sehr beleidigend und steht mir in dem Ausmaß nicht zu.

    Ich freu mich schon auf Cannabis-Junkies, die nach der Legalisierung überall ihren Dreck rauchen werden und asozial wie Tabakjunkies schon sind, werden CannabisJunkies nicht besser sein und Rauchverbote ignorieren. Dampfer interessieren Verbote ja noch weniger mit ihren teilweise ekelhaften Aromamief – den Junkies fällt es halt nicht auf.

    Nein, wer da mitmacht kann sich den Spitznamen „Escobar“ aussuchen und soll sich genauso fühlen wie die verkommensten Subjekte der menschlichen Gesellschaft: Drogendealer. Meine Verachtung hättet ihr.

    Darüber könnte man viel schreiben, mir gefällt das Legalisierungsgerede jedenfalls nicht. Es geht nur darum, das sich einige Rauschjunkies ihre Rauschgier legalisieren und ansonsten um Stimmenviehfang.

    Die einen reden von Zucker als Heroin und die Anderen wollen Drogen legalisieren? nicht Selten sind das dieselben Leute … völlig Gaga …

    Der Kiffer mit seinem Wahn „natürlicher Rausch und Bewußtseinserweiterung!“ – Drogenkonsum ist NIE Bewußtseinserweiterung, sondern ein Kurzschluss im Gehirn, der zur Flutung mit Botenstoffen führt. Auf lange Sicht macht das die Gesellschaft noch kaputter, noch asozialer.

    Den Rest meiner Meinung über diesen Raubbau an der sozialen Gesellschaft schreib ich nicht, das wäre wohl justiziabel.

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  3. Philipp sagt

    Wenn ich da richtig informiert bin, brauchst du für den Anbau ein Gewächshaus mit irgendwelchen speziellen Licht/Heitzstarahlern. Rauschgiftfreier Hanf wird ja schon für die Öl und Stoffgewinnung angebaut. Ist aber in der Ökobrange etwas etablierter…. wenn auch selten.

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  4. Friedrich sagt

    Das Gras lößt jetzt alle Probleme der Bauern. Jeder darf nur zwei Hektar anbauen und die Kasse stimmt. Dann brauchen wir nur noch unser Eigenland und die Pachtpreise werden fallen. Bei festgelegten zwei Hektar je Hof gibt es dann keine Überproduktion , die Betriebsprämien und Kontrollen entfallen. Die Konsumenten zahlen nun über das Gras alles .Welch eine Wunderwelt. So ähnlich läuft das mit den Reisbauern in Japan. Dort redet man vom „Goldenen Korn“ , das dort in einer unsicheren Umgebung die Unabhängigkeit garantiert.

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  5. Ich seh das so sagt

    Haltet euch nicht mit Kleinigkeiten auf.
    Neben dem Fleischatlas gibt es ja auch den Drogenatlas. Deutschland liegt gut im Rennen. (https://thump.vice.com/de/article/4x8b5q/das-hier-ist-europas-interaktiver-drogenatlas). Es ist daher dringend notwendig die heimischen Konsumenten auch mit heimischen Erzeugnissen zu versorgen.

    Wie man hört sollen die Deckungsbeiträge durchaus ansprechend sein. Die Weltmarktpreise sind gut. Die Fruchtfolge wird bereichert. Es entsteht zudem auch eine Kundenbindung an die Produkte, die man sich bei anderen agrarischen Produkten nur wünschen kann. Der ökologische Fußabdruck würde sich verbessern, wenn es nicht über zigtausenden Kilometer importiert werden müßte.

    Also, wo man hinschaut nur Vorteile …

    Und so ein erster Hinweis für die Bewerbung:
    „Deutsches Koka macht locka“.

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    • Aufklärer sagt

      Der Ehrlichkeit halber hier die Ergänzung. Das was Cannabisabhängige -konsumenten gerne verschweigen und in der Dollarnotengeilheit beteiligter Parteien gerne verdrängt wird:

      Cannabiskonsum mach paranoid, depressiv.

      Psychiatrische Probleme, die möglicherweise nie zu Auffälligkeiten führen, werden durch Cannabiskonsum getriggrt.

      Gefährdet und stört die Fähigkeit zur allgemeinen sozialen Verhaltenssteuerung in hohem Maße.

      Macht unfähig ein Fahrzeug zu führen – Tagelang. Wer Cannabis konsumiert ist lange fahruntauglich und vom Entzug der Lizenz jederzeit bedroht.

      Macht langfritig psychisch abhängig.

      Reduziert die Fähigkeit auf normalem Wege Freude im Leben zu empfinden (wie alle Rauschdrogen im allgemeinen)

      Der Mensch ist ein soziales Wesen. Soziales Verhalten erzeugt mit die stärksten Belohnungssignale im Gehirn. Durch den Einsatz von Drogenrausch wird soziales Verhalten immer weniger wichtig. Der Verfall von sozialem Verhalten in der Drogenszene – auch schon in der Szene um Cannabis und Co, ist legendär.

      Cannabis ist und bleibt Einstiegsdroge und fördert den Appetit auf härteres.

      Es wird durch die Legalisierung kein Vorteil für die Verfolgung von Verbrechen geben. Die Dealer werden sich auf andere Drogen einstellen. Solche die noch härter sind oder den Verkauf an Minderjährige weiter ausbauen. Sie werden weiterhin ihren Umsatz machen. Legalisiertes Cannabis hilft da nicht ein Stück gegen.

      Das ist eines DER vorgeschobenen Argumente im Drogen-Legalisierungs-Wahn. Es wird sich nicht in dieser erwarteten Art bewahrheiten.

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  6. Juup, und wenn die Leute dann zugedröhnt sind wirds auch einfacher mit der Zwangsveganisierung.

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