Jahr: 2017

Blaubeeren im Winterschlaf

Soviel zum Thema regional und saisonal…Blaubeeren im März…Und der Lebensmitteleinzelhandel macht aus allem Geld. Wahrscheinlich wegen der Kleinbauern…also ganz selbstlos…. Übrigens habe ich zuerst gelesen, „während die heimischen Bauern noch Winterschlaf machen…“ . Dann aber noch gesehen, dass es „Beeren“ waren https://www.facebook.com/utopia.de/posts/1436567313044918:0

Film-Termine für „Bauer unser“

Hier eine Übersicht der Kinos, wo ab dem 23.03.2017 der Film „Bauer unser“ läuft. Terminanzeige TerminVon TerminBis Ort Theater 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Berlin Babylon A&B 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Berlin Hackesche Höfe Kino 26.03.2017-26.03.2017 26.03.2017 26.03.2017 Berlin Delphi Filmpalast am Zoo 26.03.2017-26.03.2017 26.03.2017 26.03.2017 Berlin Filmtheater am Friedrichshain 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Potsdam Filmmuseum Potsdam 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Aachen Apollo Kino & Bar 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Bochum Casablanca 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Bonn Rex Kino 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Düsseldorf Metropol 26.03.2017-28.03.2017 26.03.2017 28.03.2017 Essen Filmstudio Glückauf 24.03.2017-28.03.2017 24.03.2017 28.03.2017 Köln Turistarama 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Münster/Westfalen Cinema 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Trier Broadway – Premiumkino 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Darmstadt Rex Kinos 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Frankfurt/Main Harmonie Kinos 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Freiburg Im Breisgau Friedrichsbau-Apollo 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Karlsruhe Schauburg 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Kassel Filmladen 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Mainz Palatin 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Mannheim Atlantis 26.03.2017-26.03.2017 26.03.2017 26.03.2017 Marburg Kammer/Atelier/Palette 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Titisee-Neustadt Krone-Theater 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Triberg/Schw. Kronen-Lichtspiele 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Würzburg Central im Bürgerbräu 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Bremen Cinema Ostertor 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 29.03.2017 Hamburg Abaton Kino 23.03.2017-29.03.2017 23.03.2017 …

Kraftvolle Mobilität…

Wenn es um individuelle Mobilität geht, ist es wie an der Einkaufstheke bei der Frage „Darf es auch etwas mehr sein?“ Jedenfalls steigt die PS-Zahl der Neuzulassungen jedes Jahr weiter an und hat in 2015 die stolze Zahl von 144 PS erreicht. Im Jahr 1995 waren es 95 PS. Den prozentualen Anstieg kann sich somit jeder leicht ausrechnen. (*Quelle: Statista.com) De Zahl der SUV und Geländewagen hat noch stärker zugenommen. Fast jeder fünfte PKW ist mittlerweile diesem Segment zuzuordnen. Und wer wissen will, wie viele Kilometer da so zusammenkommen, dem sei das Lesen des nachfolgenden Links (allerdings aus 2009) empfohlen. http://www.bild.de/auto/2009/umfrage-wieviel-kilometer-jeder-deutsche-pro-tag-faehrt-9480480.bild.html Ich finde die Daten deshalb interessant, weil wir ja gerne über Nachhaltigkeit diskutieren. Vielleicht packen wir uns da mal erst an der eigenen Nase, bevor wir es von anderen erwarten. Euer Bauer Willi   Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Neuzulassungen_von_Personenkraftwagen_in_Deutschland_nach_Segmenten_und_Modellreihen#SUVs https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249880/umfrage/ps-zahl-verkaufter-neuwagen-in-deutschland/

Die Landfrauen-Sicht…

Kürzlich habe ich auf einer Veranstaltung der Landfrauen im Hochsauerlandkreis ein kleines Heft mitbekommen, in dem die rheinischen und westfälischen Landfrauen ihre Kernanliegen an die Entscheidungsträger in der Politik formulieren. Hier der Link: http://www.wllv.de/fileadmin/dateien/aktuelles/Downloads/Wahlpruefsteine_2017_LandFrauenverbaende_NRW.pdf Eine kleine Auswahl von Kernanliegen, die mir persönlich besonders aufgefallen sind: zügig hochleistungsfähige Breitbandversorgung auf dem Land sicherstellen Land-Stadt-Partnerschaften entwickeln Bildungsqualität steigern: Schulfach „Lebens- und Alltagsökonomie“ Landwirtschaft und Ernährungssicherung im Schulunterricht umfassend bearbeiten Die Frauen-Lohnlücke zwischen Stadt und Land beheben Care-Arbeit (Betreuungs-, Beziehungs-, und Pflegearbeit) stärker monetär wertschätzen Die Leistungen der Frauen in der Agrarstatistik erfassen Der Satz: „Frauen dürfen nicht zum Notnagel für wegbrechende Infrastruktur auf dem Land werden“ hat mich besonders elektrisiert. Denn in der Tat führen weitere Wege zur Versorgung oder auch „Taxi“-Dienste für Kinder, Jugendliche und Senioren aufgrund fehlender Infrastruktur zu einer höheren Belastung, der meist die Frauen ausgesetzt sind. Das sollte nicht nur die Politik sondern auch wir Männer registrieren. Und nicht nur registrieren…. Euer Bauer Willi, der vor den Landfrauen den Hut zieht! (wenn er denn einen Hut hätte… 🙂  )  

Die sind nicht aus Pappe…

Fleischskandal Brasilien aktuell: doch keine gemahlene Pappe im Hühnerfleisch! Die EU erwägt derzeit einen Einfuhrstopp für brasilianisches Fleisch. Und von unseren Medien ist immer noch wenig darüber zu hören. Beim allwissenden Google ist jedenfalls kaum was zu lesen und in den Abendnachrichten war es auch nicht. http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/brasilien-fleischskandal-koennte-auch-eu-betreffen/19539882.html

Guter Literpreis

Von einem solchen Literpreis können Milchbauern nur träumen… Ok, bei Druckertinte ist das halt so… da kann man nichts machen…Und Epson muss ja auch von was leben… https://futurezone.at/produkte/preisschild-zeigt-7-998-euro-pro-liter-fuer-druckertinte/252.755.429

Landwirtschaft mit Zukunft

Mehr durch Zufall bin ich auf das Video des Bundesumweltministeriums (Fehler: es ist das Umweltbundesamt) gestoßen, das am 18. Januar hochgeladen wurde. Es ist für Bauern und Bürger durchaus sehenswert und die Illustrationen sind leicht verständlich. Ich habe im nachfolgenden Text einige Zitate aus dem Video gebracht. Die erste Minute erläutert, wie Landwirtschaft und Ernährung in früheren Zeiten mehr oder weniger gut funktionierte. In der zweiten Minute wird erläutert, wie sich Ackerbau und Viehhaltung spezialisierte und sich in bestimmten Regionen ansiedelte. Der Futterbau wurde von der Viehhaltung entkoppelt. In der dritten Minute wird erläutert, wie die riesigen Mengen an Gülle, Jauche oder Mist von den Pflanzen nicht aufgenommen werden können und so unsere Flüsse, Seen und das Grundwasser verunreinigen. Es wird geschildert, wie große, homogene Felder und der Einsatz von Pflanzenschutzmittel die Artenvielfalt verringern. Intensive Bodenbearbeitung, schwere Maschinen und einseitige Fruchtfolgen reduzieren die Bodenfruchtbarkeit, fördern Bodenverdichtungen und führen zu Erosion. In der vierten Minute wird erklärt, dass die Landwirtschaft der zweitgrößte Emittent von Treibhausgasen ist, vor allem durch Methan aus der Rinderhaltung. Über das ursprüngliche Ziel der Nahrungsmittelversorgung …

Schlechtes Fleisch…

Aktueller Gammelfleisch-Skandal in Brasilien, dem größten Fleischexporteur der Welt. Die brasilianische Regierung ist beunruhigt. Kann man verstehen.Jetzt bin ich nur mal gespannt, wann das in Deutschland in den TV-Nachrichten kommt. Ich hab es auch nur in wenigen Blättern und Online-Portalen gefunden. Schon irgendwie komisch… https://www.waz.de/wirtschaft/fleischskandal-erschuettert-exportweltmeister-brasilien-id209979563.html

Filmtipp: „Bauer unser“

Am 23.März startet der Film „Bauer unser“ auch in den deutschen Kinos. In Österreich hat er  schon für einige Furore gesorgt. Aber ob er das in Deutschland auch schafft? Regisseur Robert Schabus will in seinem Film möglichst alle Facetten der billigen Lebensmittelerzeugung zeigen. Dazu lässt er zum einen zahlreiche Bauern erzählen was sie umtreibt. Und wie sie versuchen zu bestehen. Ebenso lässt er Händler, Manager, Politiker und Lobbyisten plaudern. So entsteht Recht unterhaltsam das bunte Bild einer sehr komplizierten Welt. Es wird deutlich, wie der Bauer mit Strukturwandel und Globalisierung zu kämpfen hat und doch eigentlich im Herzen bäuerlich bleiben will. Doch ein spannender Krimi ist der Film nicht. Zwar spüren die Akteure den Motiven der „Verdächtigen“ hinterher. Am Ende fehlt dann aber doch der kluge  „Kommissar“, der den komplizierten Fall globalisierter Landwirtschaft genial löst. Vielleicht ist dies aber von den Machern auch so gewollt: Der Zuschauer möge selbst entscheiden, welche Lehren aus dem gezeigten „System“ zu ziehen sind. Ein kleines „Happy-End“ gibt es dann trotzdem: das liebevolle Statement eines Bregenzer Bauern zum Selbstbild des Bauern. Der Film ist eigentlich nicht für …