In der Fachzeitschrift „agrarheute“ hat Peter Laufmann skiziert, wie die Auswirkungen einer rein veganen Lebensweise auf einen fiktiven landwirtschaftlichen Betrieb wären. Den Text sollten auch Veganer und Tierrechtler lesen, denn die Landschaft sähe ohne Tiere anders aus.
https://www.agrarheute.com/land-leben/ganz-deutschland-vegan-fuer-landwirte-bedeutet-635842
Passend dazu hat Prof. Schöne aus wissenschaftlicher Sicht skiziert, wie die neuen Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zu vewerten sind. Der Artikel wurde in der Zeitschrift „Fleischwirtschaft“ zuerst veröffentlich, er hat mir die Erlaubnis zur Verlinkung gegeben und mir dankenswerterweise eine Zusammenfassung dazu geschrieben, die ich unter dem Link abdrucke
Fleischwirtschaft_Schöne Quo vadis
Zusammenfassung Prof. Schöne:
„Die von einer 18köpfigen Arbeitsgruppe aus der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bzw. Ernährungswissenschaftler erarbeiteten lebensmittelbasierten Empfehlungen, englisch auch food-based dietary guidelines (FBDG), genügen den selbst gewählten bzw. in ein mathematisches Modell gepressten Anforderungen nur in Teilen. Besonders die Entscheidungsgröße „Nähe zu üblichem Verzehr“ wird für verschiedene Lebensmittelgruppen verletzt – am stärksten und schwerlich tolerierbar – für Fleisch/-erzeugnisse mit empfohlen insgesamt maximal 43 g/Tag (300 g/ Woche) gegenüber dem annähernd dreifachen durchschnittlichen Tagesverzehr laut Nationaler Verzehrstudie II.
Zudem entspricht die Vorgabe für diese Produktgruppe nur der Hälfte der vormaligen DGE- Empfehlungen und ebenfalls der Hälfte der französischen Ernährungsempfehlungen. Die agrarische Erzeugung wird, offensichtlich einseitig, als schwer umwelt- und klimabelastend interpretiert. Die Landnutzung (vermutlich Ackerland und Grünland) soll halbiert werden, ohne sinnvolle Alternativnutzungen für die riesigen still zu legenden Flächen aufzuzeigen. Hierbei, aber auch in der Ignoranz für die agrarische Kreislaufwirtschaft (Nutzpflanzen als CO2-Senken; Nutztiere als CO2– bzw. Treibhausgas-Emittenten) aber auch für die Kreisläufe zwischen Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft, gezeigt an dem immensen Rücklauf der Nebenprodukte als Futtermittel, schmerzt das Fehlen von Fachleuten der Agrar- und Ernährungswirtschaft in oben genannter Arbeitsgruppe.
Jede von Ernährungs- und Umweltwissenschaftlern mit dem Hintergrund „Transformation“ bzw. „Green Deal“ angestrebte zusätzliche Flächenstilllegung in unseren Gunstlagen mit Höchsterträgen, vor allem bei Getreide, wäre ein Vergehen an der globalen Ernährungssicherung. Ebenfalls wäre es ein Ignorieren unserer im gegenwärtigen Schlaraffenland weitgehend vergessenen Agrargeschichte einer Überwindung des Hungers mit den Marksteinen wissenschaftlicher Düngung/Nutzpflanzenernährung für die Vervielfachung der Ernteerträge seitdem und der resultierenden Nahrung in riesiger und überschüssiger Menge sowie Vielfalt.“
Soweit Prof. Schöne mit seiner Einschätzung.
Beide Artikel in Gänze zu lesen benötigt etwas Zeit. Die sollte man sich aber nehmen, denn sie erweitern den Horizont.


In einem Leserbrief wird nicht ganz zu Unrecht bemerkt, dass die Kritik der neuen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in der Zeitschrift „Fleischwirtschaft“ nur einen beschränkten Leserkreis erreicht. Hierzu muss bemerkt werden, dass in der „molkereiindustrie“, offizielles Organ des Zentralverbandes Deutscher Milchwirtschaftler (ZDM), Heft 8, S. 35 bis 37, ein Nachdruck dieses Beitrages erfolgt.
Das Ernährungswissenschaftlerteam, welches die neuen lebensmittel- und agrarfremden Empfehlungen erarbeitete, ist immun für Hinweise und Kritik der Branchen, die vereinfachend als Lobbygruppen diskreditiert werden. Diese Ignoranz einer „Blase“ rächt sich zum einen durch die kontinuierliche Qualitätsarbeit von der Agrarerzeugung über die Lebensmittelverarbeitung bis zur Distribution, zum anderen durch die genussbetonte und sicherlich ebenso die Gesundheitsaspekte beachtende tägliche Esspraxis der Verbraucherschaft.
Unbedingte Zustimmung zu Herrn Bothes sachlicher Beschreibung der Speiserestefütterung an Schweine in der DDR und noch bis in die 90r Jahre hinein. Während meiner beruflichen Phase als Tierernährungs-Spezialist wurde dazu auch ein Mastversuch durchgeführt, publiziert unter Schöne, F.; H. Lüdke, U. Kirchheim, F. Tischendorf: Sterilisierte. Speisereste in der Schweinemast–Leistung und Fleischqualität. „Agribiological Research“ (Band 50, 1997, 313-323).
Nach der Wende wurde dieses in der DDR durch die Erhitzung teils unter Druck und mit Nachweisführung per Temperaturschreiber sehr sichere Fütterungssystem torpediert, in erster Linie durch kleinere Mastbetriebe vor allem im Westteil Deutschlands. Diese holten in Hotels und Gaststätten die Essensreste und erhitzten nicht, mit dem Risiko und auch der Tatsache von Schweinepestausbrüchen.
Daraufhin verbot die EU generell die Speiserestefütterung. Für mich und einen Partner bedeutete dies eine sehr unglückliche Fügung, war uns doch zu dem Zeitpunkt ein Patent zur Hygienisierung der Speisereste mittels Ameisensäure oder Propionsäure zuerkannt worden.
Herr Bothe, Sie erinnern sich: Das in den Specki-Tonnen der DDR manchmal über eine Woche gesammelte Schweinefutter aus Haushalten, der Gemeinschaftsverpflegung oder der Gastronomie stank bei Anlieferung, besonders in der warmen Jahreszeit, bestialisch und die Konservierung mit genannten Säuren hätte hier Einiges gravierend verbessert. Als Zusatz für die Nicht- Fachleute in der Leserschaft: Sowohl Ameisensäure als auch Propionsäure sind anerkannte Futterzusätze, die nachweislich bei den Mastschweinen die Zunahmen erhöhen und den Futteraufwand senken, also durch Kostensenkung mehr Gewinn bringen.
F.Schöne: So war es! Ich habe allerdings immer Wert darauf gelegt, das die Speisereste täglich angeliefert wurden! Haben dann auch nicht immer alles angenommen, insbesondere im Hochsommer( gab allerdings dann immer viel Ärger mit der Stadtwirtschaft…). Fahrzeuge waren W50 und später ein Skoda-LKW( wurde extra von Stadtwirtschaft angeschafft)! F.Schöne, hatte damals zu Lebzeiten von Dr. Chudy (FBS) öfters mal Kontakt zu ihm,bis zuletzt…Na ja, will die Blogger nicht weiter langweilen mit meinem Fütterungsregime in der Schweinemast von 1979-1992…
F.Schöne: „Experimente“ haben wir auch mit Jodzugaben unter fachtierärztlicher Anleitung gemacht…
Vielleicht auch ein Hinweis im Allgemeinen: Pferdehöfe, Haustiere. Ist Pferdehaltung, Haustierhaltung vegan? Die Tiere werden auch vom Menschen verbraucht und entsorgt.
https://www.bauerwilli.com/hunde-katzen-und-der-brennende-regenwald/
Wer isst was bzw will was essen wenn sich Menschen treffen ist nicht neu das Thema gab es schon immer und ist nicht speziell für Veganer und/oder Vegetarier in der Gruppe.
Seit der Zeit als es möglich war das Essen zu wählen weil einfach Alternativen verfügbar bzw einige sich etwas anderes leisten konnten gibt es diese Diskussionen und stellten Gastgeber vor Herausforderungen.
Beim gemeinsamen Grillen kam nach der Bratwurst für Alle wie früher üblich weil verfügbar und erschwinglich dann irgenwann der Wunsch von einigen warum nicht ein Steak, dann kamen die ersten aus der Puten und Hühner Fraktion. Irgenwer sagte dann mal warum nicht Gemüse oder Maiskolben auf den Grill legen. Noch schwieriger wurde es als jemand meinte vom Metzger aus dem Ort schmeckt es nicht, andere sagten Bioqualität ist wichtig und besser, der Aldi hat gute Bio Qualität zum schmallen Preis andere wiederrum lobten Produkte aus dem Versand eines Landwirtes von Irgendwo.
Als Organisator von Grillpartys gab es nur Stress weil man nicht sicher war ob man allen gerecht werden kann, in der Auswahl und auch während des Grillens. Ein Grill nur für tierische Produkte und einer für alles andere? Wir haben das konsequent geändert. Jeder bringt seine Produkte mit und die werden auf den Grill gelegt. Jeder isst seins und wenn jemand was anderes versuchen will fragt er. Was soll ich sagen seit jeder sein Grillgut mitbringt und isst was er möchte haben wir mehr gemeinsamen Spass und können uns auch entspannt übers Essen unterhalten.
Weiterhin haben wir die üblichen großen Familienfeiern/-rituale geändert. Statt im großen Familienkreis nun im wesentlich kleineren Kreis statt zuhause im Restaurant. Wer im Restaurant nichts für sich zu Essen oder Trinken (ja da gibt es auch unterschiedliche Präferenzen) findet hat Pech gehabt. Salat, Gemüse, Kartoffeln, Nudel, Reis gibt es doch immer für jemand der kein Fleisch/tierische Produkte essen möchte.
Mit diesen beiden Massnahmen kann locker auch über Themen unserer Zeit wie Nachhaltigkeit, Co2, Pupsen, Bio, Klimakrisen, Weltuntergang, . und ähnliches philosphiert werden ohne das sich Gastgeber vor ab Gedanken machen oder sich gar „schuldig“ fühlen muß.
Diese ganze Hin und Her Rechnerei ist mir zu blöd ,
ich esse was auf den Tisch kommt und mir schmeckt ,
und wer mir dumm kommt kriegt nix ab .
sorry das musste jetzt sein
Auftritt: DIE REALITÄT
https://www.agrarheute.com/markt/swing-kitchen-pleite-43-mio-euro-schulden-veganer-burger-kette-635962
https://www.meinbezirk.at/wien/c-wirtschaft/bauernmarkt-markta-schliesst-bald-beide-filialen-in-wien_a7255891
Dem könnte man jetzt die Meldung vom 24.04.2024, auf agrarheute.com, entgegensetzen. Titel: „Schlachthöfe schließen reihenweise“.
Wen nimmermehr Bauern den Stall dichtmachen, braucht man auch keine Schichthöfe.
Nachdem der Schlachthof in Offenburg geschlossen hat, nahm die Stadt Bühl/Baden viel Geld in die Hand, weil es zwischen Bretten im Norden und Freiburg im Süden sonst keinen Schlachthof mehr gab. Kommunen wurden auch kleine Teilhaber, damit die Landschaftspfleger noch erhalten werden.
Der Betrieb von Schlachtstätten gehört immer noch zur kommunalen Daseinsfürsorge. Man denke nur an die alten großen Schlachthöfe in Hamburg oder München. Das sind/waren z.T. historische Gebäude immensen Ausmaßes.
Allerdings haben sich die Kommunen aus dieser Verantwortung gestohlen, indem sie z.B. Genossenschaften Gewerbeflächen zur Errichtung von Schlachthöfen zur Verfügung stellten und die Schlachthofbetreiber dann im Gegenzug die kommunale Aufgabe mit übernahmen.
Hauptsache,
es wird dafür gesorgt, dass das Volk genügend zu Essen hat.
Das Gesetz stammt noch aus Kaisers Zeiten.
„Der Betrieb von Schlachtstätten gehört immer noch zur kommunalen Daseinsfürsorge“
Wunschdenken. Dazu gibt es keine gesetzliche Grundlage und gelebt wird dies auch nicht. Die ehemaligen Schlachthäuser in den Städten sind heute Vergnügungs oder Wohnstätten. Gilt auch für Grossmärkte die werden/wurden in den Städten (Bsp Düsseldorf) ebenfalls verdrängt und die Flächen zu Geld gemacht.
Schauen Sie doch einfach mal in die Gemeindeordnungen. Dort finden Sie die rechtlichen Grundlagen zum Betrieb öffentlicher Schlachtstätten mit Nutzungszwang. Seit wann ist das „leben“ einer gesetzlichen Grundlage hinreichend Grund für deren Existenz?
„Ich nehme den Schweinebraten.“
So hatte ich mir mal ein Date versaut. Sie hatte nämlich vorher nur Reis mit Spinat und Rosinen bestellt, wollte beim Aufessen aber von mir auch nichts abhaben, während sie die ganze Zeit den appetitlichen Bratenduft in der Nase hatte. Danach hatten wir uns getrennt. Ich fand sie trotzdem zu dick.
Verzichten die Menschen auf Fleisch,
wird die dafür erforderliche Ackerfläche ja nicht frei,
weil die Menschen weiter Protein brauchen.
Nun ist der Ertrag von Hülsenfrüchten aber auch nicht so berauschend,
vielleicht weil sie einen Teil der mühsam eingefangenen Sonnenenergie
wie eine Kunstdüngerfabrik zur Synthese von Ammoniak verwenden.
Wenn man also bedenkt, dass auch Hülsenfrüchte
mindestens die doppelte Fläche wie Getreide benötigen,
um eine Kalorie allerdings proteinreicher Nahrung bereitzustellen,
dann ist der ökologische Unterschied zum Fleisch
eigentlich gar nicht mehr so groß.
Wenn man zusätzlich die Protein Wertigkeit berücksichtigt,
Hülsenfrucht Protein ersetzt ja tierisches Protein nicht völlig,
und wird teilweise nachträglich aufwändig konzentriert,
dann könnte der Unterschied sehr gering werden
Insbesondere für Eier und Milch
dürfte nahezu ökologischer Gleichstand bestehen.
KI generierter Inhalt:
„Deutsche verzehren im Durchschnitt etwa 53,2 Kilogramm Fleisch pro Kopf und Jahr Die Lebenserwartung in Deutschland liegt aktuell bei etwa 81 Jahren“
„Spanier verzehren über 50 Kilogramm Fleisch pro Kopf und Jahr, und die durchschnittliche Lebenserwartung liegt aktuell bei rund 84 Jahren – die höchste in der Europäischen Union“
Mein Senf:
Wenn wir nun auf 16kg pro Peron und Jahr runter gehen sollen, werden wir viel zu alt. Denkt an die Rentensysteme. Das muss mit ins mathematische Modell der Professoren!
Alles hängt mit allem zusammen 🤘
Die Veganismus/Vegetarismus-Diskussion dürfte ohnehin bald kein Aufreger mehr sein, nämlich spätestens dann, wenn sie nicht mehr dazu taugt, die unverantwortliche Zunahme der Vergnügungsreisen zu kaschieren:
„Im Jahr 2030, so vermuten Statistiker, könnte ein Viertel der menschengemachten CO2-Emissionen auf das Konto unserer Reisewut gehen.“
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/sachbuch/valentin-groebners-buch-abgefahren-wie-die-panzer-einer-besatzungsarmee-110621471.html
Eigentlich habe ich nichts gegen die Symptome eines hyper-produktiven Wirtschaftssystems wie dem unsrigen. Damit sind eben Heerscharen von Menschen, die zu abstraktem Denken befähigt wurden, freigesetzt und in der Lage, Optimierungen durchzuspielen.
Leider scheint nur eine „Nabelschau“ (Ernährungsempfehlung) und eine theoretische Emissionsminderung von Treibhausgasen durch Reduktion der Tierbestände heraus gekommen zu sein.
Ein mathematisches Modell bezüglich THG-Bilanzen unserer Landwirtschaft inklusive der daran hängenden industriellen Lebensmittelverarbeitung mit allen Stoffströmen von Import und Export stelle ich mir sehr kompliziert und wetterabhängig vor (Umsetzung im Boden bei organischer Düngung)
Beispiel Reduktion Tierhaltung um 70% (wie angestrebt):
– wegfallende Getreideeinheiten aus (Tierprodukte kann man in Getreideeinheiten umrechnen) müssen importiert werden (Landnutzungsänderung im Ausland) bzw. es muss hier ein Grünlandumbruch erfolgen. Beides geht mit Kohlenstoff-Verlust des Bodens einher.
– Importabhängigkeit verursacht Emissionen durch Transport
– Strukturänderungen der Wertschöpfungsketten verursachen hohe Emissionen,
– Reduktion des Wirtschaftsdüngers (Gülle o. Mist) schädigt u.U. den Boden, weil für die Ernährung des Boden-bildenden Bodenlebens nun mal organische Stoffe zerlegt werden müssen
– Kühe, Schafe, Ziegen, Hühner, die bis zum natürlichen Ableben genutzt werden verursachen pro Liter Milch bzw. pro Ei höhere Emissionen, weil die Milch- und Legeleistung im Verlauf ihres Lebens abnimmt.
Jetzt noch das Ceterum censeo:
https://www.isbn.de/buch/9783895749070/kann-etablierte-oekologische-landbau-ernaehrung-sichern-nachhaltigkeit-gewaehrleisten
Der Generationenwandel und die Zunahme fremder Kulturen wird automatisch zu einer anderen Form der Ernährung und dem Bezug von Nahrungsmitteln führen. Dafür bedarf es keiner wissenschaftlichen Erforschung oder die Verkündung von lifestyle-Empfehlungen. In unserer Kleinstadt gibt es inzwischen 5 Dönerläden…..achja, parallel werden die Grunddaten zur Bestimmung von Emissionswerten für Schweine und Geflügel um fast 50% angehoben, so dass genehmigte Altanlagen demnächst aus jedem Dorf und von jedem Dorfrand getilgt werden. Wozu da noch eine pro-contra-Diskussion über alternative Ernährungsformen. Der Drops ist gelutscht.
Die Jugend, die (noch) fremden Kulturen und erst recht die Jugend der fremden Kulturen werden völlig falsch eingeschätzt. Die werden den ganzen Quatsch einfach abschütteln und sich freuen zusammen fette Schweine-Steak`s zu grillen, lecker Deutsches Bier zu trinken und ihre kulinarischen Freiheiten in vollen Zügen geniesen. Das macht schon klick, wenn „Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
Ich kenn auch die Herren Verfasser;
Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
Und predigten öffentlich Wasser.“ …unserer heutigen Zeit genügend Leuten klar geworden ist. 😋
…`Tschuldigung…Willkommen zurück!😂
meine Stadt in der Lausitz ist gastronomisch fest in indischer und vietnamesischer Hand😁 beide bieten auch türkische Gourmet Speisen an
Geht auch andersherum: Bei unserem Inder steht Rinderragout auf der Speisekarte. Auf die Nachfrage, ob Rind in der indischen Küche nicht ein Tabu sei, kam die lapidare Antwort, dass das doch schon längst nicht mehr so streng sei. Der Unterton war, dass wir hierzulande wirklich eine rückständige Denke hätten. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Oder so ähnlich.
jau bei uns haben die einen tadsch mahal und einen Lieferservice, wo Du Dir Schnitzel mit Pommes bestellen kannst. Ansonsten hat die Kleinstadt erstaunlicherweise noch drei Fleischer und Bäcker. einheimische Gastronomie Null.
16 kg: das entspricht in etwa dem Fleischkonsum pro Person/Jahr in Sambia. Die durchschnittliche Lebenserwartung dort beträgt 66,3 Jahre. Wie du siehst, wird an alles gedacht, vor allem an die Rente. Das haut doch genau hin 🙂
moin noch mal angenommen Deutschland wäre vegan, dann würden doch die Stellungen leer stehen und dann würde bestimmt irgendjemand auf den Gedanken kommen man könnte sie für Flüchtlinge umbauen? wir hätten damit also das nächste Problem geschaffen!
So lange sich eine bürgerliche und/oder politische Mehrheit nicht gegen solche Auswüchse ausspricht, sondern Relativierungsdiskussionen führt, so lange wird sich nix ändern. NEIN zu sagen gegen jedweden Unsinn, wäre endlich mal angesagt. Aber die Konsensfabrik läuft ja immer noch weiter…..“macht ruhig so weiter“ (Ulf Poschardt)
🤘
Herr Seevers wieder mit an Board?
Wäre nicht schlecht!
Freut mich auch!
Wäre gut für die Meinungsvielfalt im Blog!
Genau! Da kommt wieder Leben in die Bude!
Jou!
Der Text aus agrar heute ist etwas dürftig und sehr, sehr einfach in seiner Darstellung.
Thema Grünland: großzügig geschnittene Flächen im Flachland sind nutzbar, in Form von Biogasanlagenbestückung. Diese Flächen würden nicht zwingend verbuschen.
Bei Höhenlagen und sehr kleinstrukturierten Flächen käme es sicher zur Verbuschung, wenn man nicht gezielt auf z.B. Holzanbau setzt.
Will damit sagen, vor Urwäldern brauchen wir uns sicherlich nicht fürchten und ist ein schlechtes Argument gegen Veganismus.
Kühe lösen sich auch nicht in Luft auf. Veganer würden eher alle Nutztiere frei umher laufen lassen. Was im Straßenverkehr zu Chaos in Deutschland werden würde.
Außerdem würden sehr wahrscheinlich vermehrt Ernteausfälle drohen, gerade im Gemüse- und Obstanbau, weil sich eben diese freigesetzten Tiere über sämtliche Früchte her machen würden.
Diese Tatsache würde mich eher „beunruhigen“ 😏
Ich denke dieser Artikel paßt ganz gut dazu.
https://www.cicero.de/kultur/postmodernismus-der-akademische-siegeszug
Vince Ebert Buchauszug: „Wot se fack, Deutschland?“ -Der akademische Siegeszug der Irrationalität
„Es ist absurd. Unzählige Generationen vor uns haben sich abgemüht, um endlich mehr vom Leben abzukriegen als das Allernotwendigste. Doch sobald Wohlstand und Überfluss zur Selbstverständlichkeit werden, sehen viele darin nicht mehr das Glück, das man noch steigern kann, sondern heillose Skepsis vor all dem, das uns diese beneidenswerten Zustände beschert hat. Seit geraumer Zeit wird in der gesamten westlichen Welt der Vernunft getrotzt. Und zwar nicht primär von den ungebildeten Schichten, sondern von einer geisteswissenschaftlich geprägten Akademikerklasse.“
Das bestätigt die oftmals gehörte Klage von noch real arbeitenden Menschen, daß in viel zu vielen Gremien viel zu viele Personen aus (angeblichen) NGOs sitzen die zu Vielem „irgendwie irgendetwas fühlen“, aber dafür von Wenigem auch nur den Tau einer Ahnung oder gar einer Kenntnis haben.
Super ausformuliert von dem Autor. Mich hinterlässt diese akademische Arroganz der Geisteswissenschaften ziemlich ratlos.
…inhaltlich schon. Aber der zweite Satz funktioniert nicht von der Grammatik her. Hrr. Ich kann halt nur sowas und es fällt mir direkt auf.
Aber ja… meine Oma hätte gesagt „denen geht’s wohl zu gut“.
…Korrektur: der dritte Satz 😛
Weil ich es hier schon mal geschrieben habe: Schon die Muttermilch unterscheidet sich bei männlichen und weiblichen Babys:
https://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/neue-erkenntnisse-zum-stillen-geschlecht-des-babys-beeinflusst-muttermilch-12808412.html
Deswegen sind Ernährungsstudien, die nicht zwischen Männern und Frauen unterscheiden , schon mal nicht valide!
Dass da noch niemand von den Forschern drauf gekommen ist, zeugt nur von Dummheit in der Branche!
Ein paar Milcherzeuger könnten doch mal die die Durchschnittswerte nach Litern, Fett und Eiweiß der Kühe nach dem Geschlecht des Kalbes ausrechnen . So ähnlich stelle ich mir billige bäuerliche Ernährungsforschung vor.
Was ist bäuerliche Forschung?
Was kann man daraus alles lernen?
Das ist doch pseudowissenschaftlicher Unsinn!
Da ergeben sich natürlich ein paar Fragen. Wird die Milchzusammensetzung durch das Geschlecht des Nachwuchses schon während der embryonalen Phase festgelegt? Oder ist die Milch ein Produkt der geschlechtlichen Kommunikation zwischen z.B. Kalb und Kuh nach der Geburt? Wie sieht es dann mit Zwillingen aus? Darf ein Kalb immer nur auf einer Seite saugen, weil es auf der anderen Seite die Milch für das andersgeschlechtliche Geschwisterchen gibt? Dürfen/sollten Frauen Kuhmilch trinken, die für einen männlichen Nachkommen kreiert wurde?
Um es für Rinder klarzustellen, ja, die Kuh ist, zumindest für einen kurzen Zeitraum nach der Geburt, ein wandelndes Labor. Der Stoff für die Analyse ist allerdings der Urin des Kalbes. Die Milch der Kuh ist in ihrer Zusammensetzung genau auf die Bedürfnisse des jungen Kalbes zugeschnitten. Wunderbare Natur!
Ob das jetzt schon vor der Geburt oder kurz danach festgelegt wird wäre egal.
Kopiert:
Dürfen/sollten Frauen Kuhmilch trinken, die für einen männlichen Nachkommen kreiert wurde?
Wie stark der Effekt ist weiß ich nicht. Das könnten wir ja mal erforschen. Ich habe mich vor Jahren mal gefragt, was passiert wenn Männer dauerhaft Fleisch von weiblichen Schlachtschweinen essen. Mal angenommen, wir schlachten Schweine in der Rausche: Werden dann Männer durch das Fleisch „beruhigt“ und Frauen angeregt?
Ich esse eh Rindfleisch. Da werde ich mal vergleichen Bulle, Ochse oder Färse (Kuh)
Passieren kann schon was: In Amerika haben viel Bürger einer Stadt mal länger Symptome von Schilddrüsenüberfunktion gehabt. Da sind sie darauf gekommen, dass ein Metzger für besonders mageres Fleisch Schilddrüsen mit verarbeitet hat.
Das haben die Ökotrophologen schon erforscht.
„wäre ein Vergehen an der globalen Ernährungssicherung“
Die Orientierung auf ein globales Irgendwas, ein Heilsversprechen, die auch die CO2-Religion oder Teile der Entwicklungshelfer vor sich her tragen, ist eine eher untaugliche, abgehobene Motivation.
Entweder es gibt Vorteile im Hier und Jetzt, oder man setzt bloßen Altruismus und der trägt nicht lange und nicht weit.
Kein Veganer wird Artikel lesen, die von der Agrarwirtschaft und gar von der Fleischwirtschaft kommen.
Das ist richtig, Frau Ertl.
Entscheidend für die wirtschaftenden Landwirte ist jedoch nicht nur die Nachfrageentwicklung, sondern insbesondere auch, wer welchen Zugang zu den politischen Entscheidungsträgern hat, die ja
1. massiv Geld verteilen für Forschung im weitesten Sinne und medialen Einfluß und
2. für die Gestaltung der Rahmenbedingungen verantwortlich sind.
Wenn die Verwirrung zunimmt, halte ich mich strikt an die Bibel: dort sagt Gott zu Noah, nachdem die Arche auf dem Berg Ararat landete, dass er und seine Nachkommen von den Früchten des Feldes und der Wälder leben soll, von dem Fleisch der Tiere, den Tieren gebot er nur das Grünzeug zu futtern.
(den genauen Text kann ich jetzt nicht mehr auswendig). In den späteren Übersetzungen fehlt das mit den Tieren, aber die Aufforderung Gottes, uns von den Tieren und den Früchten des Feldes/Waldes zu ernähren, kann man nicht umdeuten. Ausserdem braucht der Mensch, besonders Schwangere und Kinder unbedingt Fleisch zur Ernährung.
Die DGE ist von einer sachorientierten Organisation zu einer ideologischgrünen Organisation motiert , die keine realistischen Aussagen mehr macht und deshalb für die Ernährungsberatung nutzlos. Inzwischen hat diese Denke die Politik schon lange erreicht und hat zu massiven Eingriffen in der Tierhaltung geführt. Mit den Haltungs- und Hygieneverordnungen und dem Preis- und Kostendruck hat man nicht nur die Rinderhaltung , sondern ganz extrem auch die Schweinehaltung reduziert. Die Schweineproduktion ist innerhalb von rd. fünf Jahren mit 50% der Betriebe und 40% der Produktion vernichtet worden. Gebracht hat das was in Deutschland , aber im gleichen Zeitraum hat sich die spanische Schweineproduktion erhöht , sodaß heute das Schweinefleisch was hier fehlt aus Spanien kommt. Die Schweine sind halt nur woanders !!
Dieses politische Verhalten der Wirtschaftsvernichtung (Stahl,Chemie,usw.) wird uns jetzt auf die Füße fallen , denn mit weniger Steuereinnahmen und Schuldenmachen löst man keine Probleme , sondern schafft erst welche , denn Wohlstand und soziale Sicherheit läst sich nur mit Arbeit und einer florierenden Wirtschaft erhalten.
Die logische Folge dieser Schulden- (und Rüstungs-) Politik ist in ein paar Jahren Kriegswirtschaft. Dann ist nämlich die Politik und sind die für das Desaster Verantwortlichen der demokratischen Kontrolle und Rechenschaftsforderungen entzogen.
Das beste Beispiel dafür ist momentan Benjamin Netanjahu. Er entzieht sich damit dem Zugriff der Justiz wegen seiner Verfehlungen aus der „Vorkriegszeit“.
Ein Modell, das Nachahmer finden wird.
Thema Kriegswirtschaft:
https://www.youtube.com/shorts/WQ_LBn5shNk
Jetzt versucht die Politik-hab so den Eindruck- ja das Narrativ „kriegstüchtig“ zu vermeiden. Aber was hätte die SeD aufgeführt, wenn Höcke das gesagt hätte?
Die deutsche Hypermoral macht das Land arm. Aber die „Eliten“ haben ein gutes Gefühl. Nur irgendwann wird ihnen das auf die Füße fallen, wenn die Verteilungskämpfe beginnen, weil nicht mehr alles mit Schuldenmachen zugedeckt werden kann.
Der Artikel aus Agrar-Heute ist genauso plakativ, wie das Geschwätz der Vegan-Religions-Jünger. Die Materie ist zu komplex, um sie so verkürzen zu können/wollen.
Ich habe viel Kontakte, sowohl in die Vegan-Szene, als auch in die Agrarwende Szene. Erstens muss man zur Kenntnis nehmen, das die militanten Veganer auch in der „Agrarwendeszene“ eine Minderheit sind.
Die weitaus meisten der „Agrarwende-Szene“ (und das sind aktiv und begleitend m.E. ca. 33 % der Bevölkerung) sind für weniger Fleischkonsum aus „artgerechter“ Tierhaltung. Das meint zuallermeist „glückliche Kühe“ auf Grasland. In der Regel ist diese Szene auch mit einer absoluten pro-Bio und anti Konvi – Einstellung kombiniert. Das sind die Gläubigen der dogmatischen Marktabgrenzungserzählungen von BÖLW und den Erzählungen der Böll -Stiftung, von WWF usw.. Die tendieren dann zu der inkonsequentesten aller Ernährungsweisen … nämlich der vegetarisch-bio-geprägten. Man möchte auf Milch und Käse nicht verzichten, das Fleisch (die 30 – 40g die zu jedem Liter Milch „gehören“) sollen die „Anderen“ essen. Die „Insassen“ dieser Blase sind überproportional in den Medien vertreten und haben daher eine entsprechende Außenwirkung. Über sachlichen Diskurs und Argumente sind die in ihrer Blase zu 95 % nicht mehr erreichbar. Logisches Denken in Zusammenhängen nur marginal ausgeprägt und auf die eigenen Quellen und Erzählungen begrenzt.
Zweitens ist „rein vegan“ mit Pflanzenschutz und Mineraldüngung ist ohne weiteres umsetzbar (energetische oder bio-technologische Nutzung von Koppel- und Nebenprodukten vorausgesetzt), auch wenn ich das für nicht sinnvoll halte.
Bio-vegan geht überhaupt nicht und ist eine einzige Lüge, völlig ohne Nachhaltigkeit und sinnvolles Flächennutzungskonzept. Einfach weil BIO ohne Mist halt Mist ist und eine Fruchtfolge und Kreislaufwirtschaft mit Grün-Dung, Kleegras, Zwischenfrucht und ohne Mineraldünger und ohne Verwertung des „Futters“ über den Tiermagen wirtschaftlich nicht darstellbar und im Endeffekt reine Ressourcenverschwendung ist.
Der Vegetarier fordert, dass Tiere und Menschen eine Art arbeitsteilige Gesellschaft bilden. Die Tiere liefern Milch und Eier und bekommen dafür Fürsorge und Nahrung. So wie man in der arbeitsteiligen Gesellschaft die Menschen nicht tötet, wenn sie alt werden, so darf man eben auch die Tiere nicht töten. Die sollen eines „natürlichen“ Todes sterben, so wie wir Menschen auch. Wenn sie natürlicherweise gestorben sind, kann man den Körper verbrennen, so wie wir das bei Menschen auch tun. Der Vegetarier sagt nicht, dass andere Menschen das Fleisch der Tiere essen sollen, von denen er die Milch und Eier hat. Was ist daran inkonsequent?
Man kann diese Sichtweise nachvollziehen. Aber das System läuft sich doch irgendwann fest. Oder sehe ich das falsch? Irgendwann produziert eine Kuh keine Milch mehr und das Huhn legt keine Eier mehr. Dann kommt der Gnadenhof.
Die Nachzucht liefert wieder Eier und Fleisch. Aber wieviel Nachzucht kann es geben, ohne die Herden ausufern zu lassen? Siehe Kühe und Metan? Dann doch keine Nachzucht und alles auf Vegan?
Betreffend „… ausufernde Herden…“
Dauermelken als Betriebsstrategie https://share.google/gFXvpiDxII2jyVgog
Eine Möglichkeit, weg oder weniger Kuh, hin zu mehr Ziege.
Entscheidend ist nicht was „Der Vegetarier“ sagt, sondern was er tut und welche realen Konsequenzen das hat. Die meist co-notierte Erklärung „es sei für den Klima- und Umweltschutz wichtig weniger Tiere zu halten“, passt damit schon gar nicht zusammen.
Ihre Argumentation, Herr Bröcker, stimmt aus zweierlei Gründen nicht. Die realen Konsequenzen liegen aus der Sicht des Vegetariers nicht in seiner Verantwortung, sondern in der des Landwirts. Es ist der Landwirt, der entscheidet, dass die Tiere, die Milch und Eier geben, zusätzlich auch noch geschlachtet und gegessen werden müssen. Aus der Sicht des Vegetariers ist der Gnadenhof, wie von Sonnenblume erwähnt, die angemessene Lösung. Die Wirtschaftlichkeit spielt für den Vegetarier keine Rolle, sondern er denkt, dass der Landwirt damit nur zusätzlich Reibach machen will. Das ist das Eine. Zum Anderen: Man unterscheidet ja zwischen Milchkühen und Fleischrindern oder zwischen eierlegenden Hennen und solchen, die ausschließlich wegen Fleisch gezüchtet werden. Wer isst schon Puteneier? Schweine geben weder Milch noch Eier. Die Tiere, die ausschließlich wegen Fleisch gezüchtet werden, würden wegfallen.
Nein, ich bin nicht zum Vegetarier mutiert, aber wer sich heute als Fleischesser outet, braucht hieb- und stichfeste Argumente.
Nur ein Beispiel: … damit Kühe Milch geben, müssen Kälber gesetzt werden. Die Hälfte der Kälber sind männlichen Geschlechts. Hieße also aufziehen und dann frei rumlaufen lassen.
Das was in solchen Situationen tatsächlich passiert, ist etwas ganz anderes: als in der BSE Krise kaum einer Rindfleisch essen wollte, Milch und Käse aber als unbedenklich erklärt wurden … wurde wegen der „überflüssigen“ Bullenkälber das „Herodes – Programm“ zur Schlachtung und Entsorgung dieser Tiere aufgelegt.
Ich will damit nur sagen, wie der Vegetarier seine Ernährungsweise begründet, interessiert mich nur marginal. Ein gewisser Anteil Vegetarier ist ja schon immer vorhanden (aus gesundheitlichen Gründen, aus Altersgründen, aus religiösen Gründen). Den erträgt unser Ernährungssystem ja auch. Problematisch wird es, wenn missionarische Bemühungen der Veganer und Vegetarier Überhand nehmen. DAS ist dann nicht mehr mit den Gegebenheiten kompatibel.
Missionarische Bemühungen der Veganer und Vegetarier nehmen überhand, weil sie sich aufgrund scheinbar moralischer Argumente überlegen fühlen. Das wirkt anziehend auf Leute, die sich ebenfalls gern überlegen fühlen möchten. So funktioniert Mission. Leider gibt es viele Leute, die sich anderen gern überlegen fühlen. Wenn es genug Leute sind, wirkt das auf die Realität zurück und verändert sie.
Mit Einzelfall-Argumentationen wie BSE-Krise und Herodes-Programm kommt man an das grundsätzliche Problem, das der Veganismus oder auch Vegetarismus thematisiert, nicht ran. Das erschüttert die moralische Überlegenheit in keiner Weise.
Finger: wir haben Corona besiegt, mit und ohne Impfung! Da werden wir auch den Veganismus überwinden…Beides ist krankmachend wie wir wissen ( letzteres Vit.B12, Blutarmut usw. bei Verzicht auf Fleisch und mehr)!
Mal sehen,was die vom Staat subventionierten 551 NGOs als nächstes sich einfallen lassen?
Derzeit haben wir doch wohl mehr Erkrankungen aufgrund der komplett am Bedarf vorbeigehenden Ernährung zu stemmen. „Billig“ fördert die Maßlosigkeit, sagt der Volksmund. Schon ein Drittel des jetzigen Fleischkonsums reichen aus, um sich mit Vit. B 12 und Eisen zur Blutbildung komplett versorgen zu können. Man könnte sagen, die überschüssige Fleischerzeugung gibt es nur, um die Erzeugerbetriebe nicht sterben zu lassen. Bei der Milch bräuchten wir übrigens nur die Hälfte und keinem würde z.B. Calcium fehlen. Wir könnten also unser HF-Klappergestelle ausmustern und zum Zweinutzungsrind zurückkehren. Das hätte auch noch den Vorteil, dass die männlichen Kälber nicht komplett ineffizient gemästet werden müssten.
Kemetbauer, wenn wir eine Verzichtsdiskussion führen wollen, um die Welt/Menschheit retten zu wollen, dann fallen mir gaaaanz viele Dinge ein, Nahrung allerdings ganz zuletzt.
@ RS
Es geht mir nicht um eine Verzichtsdiskussion. Allerdings wird hier ja gerade so getan, als sei der augenblickliche Fleischverzehr auch noch förderlich für die Gesundheit. Tagtäglich sehe ich fast überall das Gegenteil. Auch stinkt es mir, dass ich, über die Solidargemeinschaft der Krankenkassenmitglieder, zur Finanzierung der Folgen dieser Fehlernährung herangezogen werde.
„Auch stinkt es mir, dass ich, über die Solidargemeinschaft der Krankenkassenmitglieder, zur Finanzierung der Folgen dieser Fehlernährung herangezogen werde.“
Das stinkt mir auch bei Risikosportarten, zu wenig Bewegung, usw. Und ich kann die Kausalitätskette zu den Folgekosten aus angeblicher „falscher“ Ernährung und Kosten für die KK nicht ertragen. Es handelt sich immer um multiple Ursachen. Das Aufstellen einer einseitigen Kausalität ist eine rein paternalistisch ambitionierte Form der Erziehung des Volkskörpers. Man soll „sehen“ können, wer sich „falsch“ verhält.
Ich war am Wochenende auf dem (Bio-) Gut Temmen in der Uckermark (Uckermärkische Musikwochen). Da gab es vor dem Konzert eine Betriebsführung durch den Juniorchef.
Ich habe selten einen Betriebsleiter erlebt, der seinen Betrieb und eine positive Einstellung zur Tierhaltung so gut und überzeugend rübergebracht hat.
Er hat u. A. den Weideschuss genau erklärt. Das wollten die anwesenden Bio-affinen Städter gar nicht hören. Details stören das Weltbild. Prompt kam auch die Bemerkung: „Wird das hier jetzt ein Jagdseminar oder eine Betriebsführung“
Ich fand das super, dass Jemand so klar Position für die Tierhaltung zeigt. Das gesamte Konstrukt mit einer Betriebsgemeinschaft von 5 Bio-Betrieben mit insgesamt 3.300 ha, 500 ha Grünland, ganzjähriger Freilandhaltung und Winterbeweidung der Ackerflächen scheint eine gute Kombination zu sein. Sehr erfrischend, wenn jemand erkennbar mit so viel Herzblut zu seinem Betrieb steht.
Schweine geben keine Milch und legen keine Eier. Aber sie verwerten sehr viele von den “ Reststoffen “ die in der Lebensmittelindustrie anfallen. Angefangen beim Sojaschrot bis zur Molke usw. Es werden schon viele Möglichkeiten entwickelt diese anderweitig zu verwerten. Aber wird dann etwas Brauchbares für die Ernährung daraus? Eher Dünger usw. Wie passt das dann mit dem Einsparen von Ressourcen zusammen? Auch hier können Veggis und Veganer sagen das die Industrie sich kümmern muss. Das Problem entsteht aber beim Verbraucher. Außer er kauft ausschließlich Rohware und versorgt sich tatsächlich gänzlich selber. Also keine veganen Fertigprodukte usw.
Habe es ja schon oft dargestellt! In unserer Mastanlage ( VEG) mit 10000 MS wurden ~ 7000to/a Küchen-, Lebensmittelabfaelle und Speisereste von der Stadtwirtschaft aufgekauft, gedämpft und mit Kraftfutter zu einem feucht krümeligen Futter gemischt! War preiswert und billig! Verfütterung erfolgte nach DDR- FBS/ Rostocker FBS( DAI Schöne gehoerte auch zum Autorenkollektiv des DDR-FBS damals) und stetigen Untersuchungen im Institut! Leider erlaubt die EU so etwas nicht, o wohl noch viel weggeworfen wird! Alternativ kann man ja HVO produzieren, den es mittlerweile an Tankstellen gibt! Tja soweit waren wir schon mal…
Angeblich besteht die Restmüllmenge, die der kapitalistisch sozialisierte Konsumzombi erzeugt, zu 40% aus Bioabfall.
https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/abfallpolitik/230317-nabu-bioabfallsammlung-erhebung-2023.pdf
Das könnte man sicher über Tiermägen in menschliche Nahrungskalorien veredeln – aber nein. Wird verbrannt, damit die entsprechenden Anlagen ausgelastet sind und Kasse gemacht werden kann.
Sinnvolle Dinge sind in diesem Wirtschaftssystem einfach nicht möglich. Können nicht durchgestzt werden wegen „Gewinnwarnung“. Alles was zählt ist eine bestimmte Art „Wohlstand“: Jobben & Shoppen.
Ich höre schon auf mit motzen…
Stadtmensch: Genauso ist es! Deshalb favorisiere ich u.a. Aktivitäten hinsichtlich Nachhaltigkeit ( auch wenn man es nicht so nannte) aus der früheren LW der DDR! Es gab unter Prof.Hennig/Poppe eine Menge Empfehlungen zum Einsatz von Futterreservestoffen ( Lit.: Abprodukte tierischer Herkunft als Futtermittel ), welche heute kaum eingesetzt werden…
Ja,
wenn der Umweltschutz zu mühsam und teuer für den Konsumzombi wird,
dann hat er aber auch kein Recht mehr die Landwirtschaft dafür verantwortlich zu machen.
Denn mehr Rechte als Pflichten gibt es nicht.
Ich glaube es ist heutzutage schlicht nicht mehr möglich, Speisereste bzw. Bioabfall so aufzubereiten, dass es kostengünstig für eine tierische Verwertung in Frage kommt. Das neue Gesetz zu Bioabfall-Verwertung zeigt:
https://www.brisant.de/haushalt/biomuell-muelltrennung-strafe-106.html
wie man Bürger erziehen muss, damit die Nachhaltigkeit funktioniert. Die migrantischen Nachbarn werfen die Dönerreste einfach neben die Tonne…geht auch. 🤡
R.S.Freue mich, das Sie wieder mit im Blog sind, und sich zu u.a.Schweineproblemen äußern ! Was das technische Fliessbild von so einer Restfutteraufbereitung betrifft, war dies garnicht so schwierig und teuer:Kontinuierliche Annahme/d mittels Wanne und Schnecke,Fremdkörperabscheider, Kochkessel a 5to x2,Vorratsbehaelter für die gegarten Abfälle mit Rührgeraet. Dampf-Erzeugung mit einem Gautsch Dampferzeuger! Wäre also mit heutigem Know how kein großer Investaufwand gewesen… Aufgrund der guten Versorgung mit Nahrungsmitteln jeglicher Art wurde viel in den Speckitonnen entsorgt! War für uns gut! Dazu kamen noch Feigen,Datteln,Orangen u.a.aus Intershopbestaenden usw. Könnte darüber ein ganzes Buch schreiben, was unser Schweine bekommen haben, nur weil es an der Verteilung mangelte und der einfachste Weg ein Anruf im VEG Mast war…
Entwicklung ist ja nun eine andere , ob richtig oder falsch unter Beachtung der Kosten und fachlichen Gesichtspunkten ist auch hier die Frage…
Wie ist momentan die rechtliche Lage bei Tiermehl, Fleischmehl,… eigentlich.
Das Tiermehl soll mal die wichtigste Eiweißquelle Europas gewesen sein und die wurde/wird? verbrannt. Und das wegen (laut Ugo Pollmer) einer Panne der Pharmaindustrie.
https://www.aquafeed.com/regions/europe/eumofa-report-reveals-shifts-in-eu-fishmeal-and-fish-oil-markets/
Die EU produziert und importiert Fischmehl. Das meiste wird zur Fütterung von Aquakulturen verwendet. Es wird also sinnvoll genutzt, auch wenn es in der Fütterung der „Landtiere“ keine große Rolle spielt.
Seit 2021 darf Tiermehl wieder in der Fütterung von Schweinen und Geflügel eingesetzt werden. Es darf allerdings nur hergestellt werden aus lebensmitteltauglicher Rohware.
Inkonsequent ist diese Grenzziehung zwischen Fleisch und Milch/Eiern aka Jungtierfutter und potentieller Nachwuchs, die man dann guten Gewissens „entnimmt“. Und man verkleistert das noch mit Worten wie „Fürsorge“. Denken die Ovo-Lactos etwa, dass 8 Mrd. Menschen leben könnten wie sie und die Hühner und Kühe sterben trotzdem alle auf dem Gnadenhof nach Jahren ohne Produktivität?
@Bröcker, so wie Sie über Ihre ideologischen Gegner in den Reihen der „Gläubigen“ herziehen, müssen Sie sich nicht wundern, wenn Sie 95% dieser Blase nicht mehr erreichen. Dann bleibt Ihnen nur die Selbstbeweihräucherung in dieser Blase.
Das was ich real tue (Diskurs- und Zusammenarbeit mit den wirklich praktizierenden Bio-Initiativen vor Ort) hat nichts mit „darüber herziehen“ zu tun.
Das was ich oben abgesondert habe, ist MEINE Lageeinschätzung … sonst nichts. Das sind zwei verschiedenen Dinge.
Meine „Einsichten“ zu BIO-vegan stammen aus einem genossenschaftlichen Projekt, das nun 6 Jahre bei mir läuft (PlantAge e.G. Bio-veganer Gemüsebau) und zunehmend die Schwächen dieses Ansatzes offenlegt.
Deren Propaganda und Bewerbung der Sache muß ich auch ertragen. 😉😎
moin ja ähnlich oder genauso kann man es sehen
Die Umstellung auf vegane Ernährung in großem Stil und auf auf breiter Front in D wird allein schon daran scheitern, dass sich die Zusammensetzung der in D lebenden Bevölkerung und deren Veränderung durch generatives Verhalten und Zuwanderung in den nächsten Jahrzehnten deutlich verändern wird.
Erst mal das und die individuelle Veranlagung, die mehr oder weniger Fleisch verlangt.
„..überschüssiger Menge und Vielfalt.“ Hat da jemand ungewollt der Gegenseite das Wort geredet?
Auch müssen wir, gerade vor dem Hintergrund der augenblicklichen Situation, die ja so einmalig gar nicht mehr ist, den Begriff Gunstregion wohl neu definieren. Bislang war fast ausschließlich die natürliche Ertragsfähigkeit des Bodens bestimmend für Gunst- oder Grenzertragsregion. Der Faktor Klima passt eh. Das scheint jetzt doch etwas aus dem Ruder zu laufen. Wenn man sich die ehemaligen Gunstregionen auf dem Planeten anschaut, dann bleibt ganz offensichtlich am Ende des Ackerbaus nur noch die sehr extensive Veredlung mit Wiederkäuern. Ziehen demnächst wieder riesige Herden durch den brandenburgischen Sandkasten? Schon deshalb sind die Ernährungsformen ohne tierische Bestandteile eine Illusion.
Das führt zu nochmer Kopfzerbrechen für die Anbauplanung .Wohl noch mehr vereinfachung Soja braucht keinen Mineraldünger , NEU Bienenhügel mit Buntbrache,Kartoffelsortiment verkleinern , verkauf schlecht ,Spargel verkleinern auch Kaufzurückhaltung .P:S thema Stangenbohnen bein anbieten in der Gastwirtschaft ein Nein man kennt nur TK. Ware .