Waldbrände gibt es auf der Welt seit es Bäume gibt. Und das sind Millionen von Jahre. Der Deutschlandfunk hat einen Artikel veröffentlicht, in dem er sich auf eine „Studie“ des WWF bezieht und in dem er die Aussage macht, dass die Waldbrände „immer schlimmer“ werden.
Doch stimmt das? Werden die Waldbrände tatsächlich immer schlimmer oder wird nur mehr darüber berichtet? Wie sind die Fakten?
Hier die Grafik dazu, in der die Flächen aufgeführt werden, die durch „wildfires“ abgebrannt sind. Die Daten dazu entstammen dem „Global Wildfire Information System“ und sind bei Our World in Data zu finden. Wie unschwer zu erkennen, hat sich die Fläche, die durch Waldbrände (in der Abbildung „Forest“ links unten) abgebrannt ist, in den letzten 20 Jahren nicht verändert. Bei Shrublands (Strauchland) und Grassland (Grasland) ist sie sogar rückläufig. Auch bei Savannen ist ein leichter Rückgang festzustellen. Die Aussage des Deutschlandfunk sind also falsch.
Unter dieser Grafik für die Welt noch die Daten für Europa.
Die Daten für Europa findet man hier. Sowohl die Fläche als auch die Anzahl der Brände ist rückläufig. Die Daten findet man hier: https://gwis.jrc.ec.europa.eu/




Mehr Fakten zum Thema:
https://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/waldbraende#–5
Egghaad, weißte noch 1975, vor deiner Haustür….da sind so viele ha verbrannt, wie in den letzten 10Jahren zusammen….das waren noch Zeiten damals.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Brand_in_der_L%C3%BCneburger_Heide
Die Frage die ich mir Stelle ist ob dieser Beitrag eine reine Information ist zu einem überdramatisierten Geschehen oder was wären denn die daraus folgenden Handlungsempfehlungen?
Je mehr Wald abgeholzt wurde für Siedlungen, Straßen, Landwirtschaft, Brandstiftung etc. umso weniger Waldbrände sind möglich, und umso schwerer wiegt der durch Brände verursachte Verlust von Wald. Man müsste zu dieser Statistik die Entwicklung der Waldflächen dazustellen.
Die gibt es bestimmt schon!
Guten Morgen
Die Intensität der Waldbrände hat in den Medien zugenommen. Da kommt man gefühlt auf ein vermehrtes und stärkeres aufkommen von Waldbrände. Dieses Gefühl nehmen WWF und NGOs zum Anlass Angst zu verbreiten.
Natürlich ist es auch schlimm wenn Ortschaften niederbrennen.
Aus welchem Grund auch immer ein Brand entsteht ob Brandstiftung oder weggeworfener Müll (Glasscherben) diese könnte man verhindern wenn die Menschen Respekt vor fremdem Eigentum und der Natur hätten.
Da aber schon die Regierungen diesen Respekt vermissen lassen wird sich wohl in der nächsten Zeit auch nichts ändern.
Allen einen schönen Tag.
Das passt ja mal wieder hervorragend zu meiner Denke. Europa ist von Meeren umgeben, Wenn die Welt wärmer wird verdampft mehr Wasser und der Wind trägt das auf den Kontinent. Mehr Regen bedeutet dann weniger Waldbrände.
In den letzten Jahrzehnten hatten wir den Effekt, dass die Windräder im Norden zu Luftströmungen aus dem Süden führten und so heiße und trockene Luft auf den Kontinent kam. Mittlerweile ist aber das Mittelmeer 5…8 Grad wärmer als früher und auch von dort kommt Regen zu uns.
die meisten waldbrände in Brandenburg sind gelegt, wird vermutet und wurde im ÖR geäußert…
bei den vom WWF geschilderten Gefahren in Europa und auch bei uns muß doch sofort gehandelt werden, z.B Pflicht umgehend alles Totholz aus dem Wald zu entfernen, alte Bäume sowie Bäume mit Schädlingsbefall z.B Borkenkäfer ebenfalls umgehend entnehmen und durch Neuanpflanzungen ersetzen. Ackerflächen oder Wiesen die große Waldgebiete durchschneiden erhalten bzw neu anlegen und als Feuerschneisen nutzen.
All diese Massnahmen werden sicher vom WWF unterstützt um das Risiko von Bränden und Schäden nicht nur im Wald zu vermeiden oder?
Aus Gründen des Naturschutz und der Biodiversität wird immer mehr Totholz in den Wäldern belassen. Deshalb wäre ich eigentlich erstaunt, wenn nicht mehr und heftigere Waldbrände entstünden. Ursache ist zu über 90% der Mensch, absichtlich oder duch Fahrlässigkeit.
Dass die Statistik der Waldbrände offensichtlich keine Zunahme hergibt, ist eigentlich ein gutes Zeichen. Passt den klimaaktivistischen NGO’s natürlich nicht ins Konzept.
Obwohl es immer wieder versucht wird, kann man dem Klimawandel offensichtlich nicht jede Naturkatastrophe zurechnen.
Leider wird in der breiten Öffentlichkeit, getriggert durch die Medien, den NGO’s wie Greenpeace, WWF u.a. so ziemlich alles unkritisch geglaubt.
Danke, Bauer Willi, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, diese Statistiken zu suchen.
Falls es jemanden interessiert: Die WWF-Studie kann hier heruntergeladen werden:
https://www.wwf.de/fileadmin/user_upload/WWF_Feuerkompass_AusserKontrolle_NEU_v3.pdf
Merkwürdig, dass die Studie zitiert wird, aber kein Link dazu angegeben wird.
Man darf zumindest in Deutschland erwähnen , daß etliche Waldbrände im Keim erstickt werden , weil freiwillige Feuerwehren, Landwirte mit Güllefässern , sowie andere Freiwillige sich darum kümmern.
Ursachen dieser Brandherde , oftmals Zigarettenkippen , leere Flaschen mit Lupenwirkung, Autokatalysatoren über trockenem Gras, Grillen in der freien Natur.
Alles grob fahrlässige Dinge im Hochsommer, und nicht Klimawandel als Ursprung.
Nicht nur im Hochsommer, anscheinend ist das späte Frühjahr sogar gefährlicher, weil es da noch nicht so viele Schauer gibt . In dieser Zeit bin ich als Gast mal bei einer Waldbrandüberwachung per Motorsegler mitgeflogen.
Mein Mann hat auch ein paar ha Wald. Noch vor 10 oder 20 Jahren reichte es, im Winter die kranken Bäume zu ernten und den Wald so zu bewirtschaften, dass die Bäume genug Platz haben, und gesund und gerade zu wachsen. Teils wurde nachgepflanzt und teils wuchsen auch selber Bäume nach. Seit aber der Borkenkäfer wütet, waren es pro Jahr viele hunderte Bäume, die schnell entnommen werden mussten, eine unlösbare Arbeit „von Hand“.
Also den Vollernter gerufen, andere rundherum haben gleich gar nichts mehr gemacht. Jetzt ist der Wald deshalb so gut wie zu… Bäume liegen im Wald kreuz und quer, viele Besitzer sind zu alt, einer rühmt sich „Naturschützer“ zu sein, lässt alles gleich kreuz und quer liegen. Wir kommen kaum mehr an unsere Bäume, denn die Traktoren kommen nicht mehr durch, erst gestern ist die Trittleiter vom Traktor von einem zu hohen Stumpen abgerissen… die Bewirtschaftungswege sind in einem Zustand…
Warum schreibt niemand über die Ursachen der Wald- und Flächenbrände? Früher wurden die unproduktiven Flächen auf den Inseln im Mittelmeer von Schafen abgeweidet. Seit vielen Jahren liegen diese brach und es hat sich ein dichter Grasfilz gebildet. Bei Trockenheit entsteht dort leicht ein Flächenbrand.
In Australien wurde früher in einem Gewissen Abstand von Siedlungen ein Streifen von einigen hundert Meter jährlich abgebrannt, damit dort leichter ein Feuer zum Stillstand gebracht werden konnte.
Früher wurden die Wälder dicht gehalten und es konnten sich am Boden höchstens Kräuter ansamen, doch jetzt stehen die Bäume in großem Abstand und es gibt sogar Förderungen für eine Stammzahlreduktion, damit das Regenwasser leichter bis zur Erde gelangen kann. Dieses wenige Regenwasser wird von den üppigen Gräsern rasch aufgebraucht und mit den abfallenden Blättern und Nadeln und auch Rindenteile bei z. B. Eukalyptus bildet sich eine leicht entzündbarer Streu- und Grasfilz.
Ich werde den Verdacht nicht los, dass oftmals bewusst und mit Absicht solche Brandherde geschaffen werden, um von dem raschen fortschreiten des Klimawandels berichten zu können.
Es gäbe noch viele Beispiele, welche in diese Richtung weisen.
Bei manchen Beständen (z.B. US-Nationalparks oder Australien) ist die Vegetation ja so, daß es bei einem gesunden Bestand regelmäßige kleine Feuer braucht, damit sich nicht zu viel Totholz ansammelt und es Luft für den Nachwuchs gibt; in Australien haben auch die Aborigines dafür gesorgt.
Das ist oft von den alleswissenden jeweiligen Grünen verboten worden und wenn es dann doch einmal brennt, ist es schnell ein sehr großes Feuer, das auch der Altbestand nicht überlebt.
Und die Feuer zum „Beweis“ der Klimaerwärmung gibt es tatsächlich auch noch. In manchen Gegenden wird geschätzt, daß 80% der Brände künstlich gelegt worden sind.
Eine interessante Statistik…Was stimmt nun eigentlich? Es ist so wie mit dem Klima und seinen Vasallen, den NGOs u.a., alles wird schlimmer und es gab das früher alles nicht? Fakt ist, auch wenn es einigen nicht gefällt, zu DDR-Zeiten wurden die Wälder bewirtschaftet! Das war hier imStadtwald so und in meiner Heimat im Erzgebirge sowieso! Jetzt lässt man bei uns im Stadtwald alles verrotten( was für das Leben diverser Pflanzen und Tiere richtig sein mag), aber es hat uns dieses und letztes Jahr schon kleinere Brände am Stadtrand beschert! Meine Besuche in Australien und den USA/Kanada zeigten mir allerdings wie wichtig auch solche natürlichen Ereignisse für die „Erneuerung“ der Vegetation sind! Bin gespannt auf die Meinungen der Blogger zum Thema und dieser Statistik…
Erinnert sich jemand, dass anno domini 2018 der Präsident der USA (D.T., erster Durchgang) angesichts ausgedehnter Waldbrände in Kalifornien „forest management“ einforderte: Der Bundesstaat solle seine Wälder aufräumen wie Finnland es tue? Selbstverständlich wurde er publizistisch niedergemacht, in Deutschland noch heftiger als in Kalifornien.
Was viele unserer Mitmenschen, insbesondere in den Städten, noch nicht begriffen oder längst vergessen haben: Mutter Natur und Mutter Erde sind grausame Mütter. Sie beglücken uns nicht nur mit wunderbaren Erlebnissen, sie greifen auch hart ein. Ich nenne da nur Sturmfluten und Erdbeben. Sehr zum Bedauern vieler Stadtkinder sind schon vor Jahrmillionen die Dinosaurier ausgestorben – ohne jegliches Zutun des Menschen. Das sollte uns aber nicht davon abhalten, nüchtern und verantwortungsbewusst mit der Natur umzugehen.
Die Klmapaniker und alle die diese Welle reiten müssen die Mär von zunehmenden Waldbränden reiten: schließlich hat ihr oberster Guru seiner Klimabibel den Titel „Die Selbstverbrennung“ gegeben (mit Grüßen an Wurzelwicht).
https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/selbstverbrennung-schellnhubers-blick-aufs-ganze
Lieber Willi,
Ich bitte dich, beim DLF nachzufragen:
a) ist die Statistik von „Our World in Data“ falsch?
b) gibt es eine andere Interpretation der Daten, die die Aussage des WWF rechtfertigt? Welche?
c) gibt es eine andere Erklärung für Ihre Darstellung?
Ich meine, man sollte diesen (vermutlichen) Falschinformationen intensiver nachgehen und stärker darauf hinweisen, dass viele vermeintlich seriöse Medien nicht so seriös sind, wie man erwartet/annimmt.
In vielen Fällen scheint es darum zu gehen, eine ideologisch motivierte Falschinformation „rauszuhauen“. Wird man dabei erwischt, rudert man vielleicht etwas zurück, aber eher in persönlichen Mitteilungen („Fehler sind nie auszuschließen, wir bitten um Entschuldigung.“)
Das sieht aber niemand. Die Message ist raus. Das Ziel ist erreicht. Eventuelle Richtigstellungen sieht nur ein winziger Bruchteil der Leser des ursprünglichen Artikels.
Das muss mehr an die Öffentlichkeit!
@Wolfgang Nellen
Deshalb habe die Verlinkung gemacht, die zumindest für Europa nachzuvollziehen ist. https://gwis.jrc.ec.europa.eu/
Der Punkt ist, dass niemand mehr die Aussagen des WWF überprüft sondern nur noch abschreibt. Und der nächste schreibt auch wieder ab. Wenn es dann vom Redaktionsnetzwerk Deutschland verbreitet wird (ist hier nicht der Fall) dann steht es schlagartig überall. Der Redakteur des Deutschlandfunk hätte sich lediglich auf die Suche nach den Originaldaten machen müssen. Aber das macht natürlich Mühe.
Habe neulich im Zug eine (ältere) Redakteurin des WDR getroffen. Sie hat das bestätigt und bedauert, dass sie für eine Recherche kaum noch Zeit hat, weil sie auf so vielen Hochzeiten tanzen muss. Das wäre früher anders gewesen.
@wolfgang nellen
bzgl. Datenqualität – die Datenquelle für Waldbrände in Europa habe ich mit wenigen Klicks mal nachvollzogen. Hätten Sie auch selbst leicht leisten können.
Die ist von der EU – zählt somit nicht gerade zu den phösen „Klimawandelleugnern“.
siehe https://gwis.jrc.ec.europa.eu/about-gwis -> legal notice
Ergo: Auch, wenn nicht sein kann, was nicht sein darf. Hier scheinen die Daten zu stimmen. Eine (vermutlich) wissenschaftlich korrekte Echtinformation
🙂
Willi und Uwe:
sorry, wenn das missverständlich war.
Ich bezweifle die Daten von gwis nicht!
Es geht mir darum. die „seriösen Medien“ (wie DLF) etwas unter Druck zu setzen, ihre Aussagen zu begründen. Dazu muss auch die Option gegeben sein, dass die Statistik von „our world in data“ bzw. gwis falsch ist (warum?), die Option, dass es eine andere Interpretation gibt (welche?) oder eine andere Erklärung (welche?).
Die ehrliche Antwort wäre wahrscheinlich „wir glauben ungeprüft alles, was WWF, Greenpeace oder die taz sagt, wenn es uns in den Kram passt.“
Nach mehrmaliger Nachfrage wird DLF vermutlich sogar antworten und vielleicht sogar Fehler eingestehen (aber natürlich nur persönlich, nicht öffentlich). EIN solches Eingeständnis habe ich von denen. Ich finde, man sollte die sammeln und irgendwann was dazu schreiben.
Auf den scheinbaren Widerspruch zu der „gleichbleibenden Fläche“ geht der DLF Beitrag doch ein:
„Laut der in Berlin vorgestellten Untersuchung des WWF verbrannten im Jahr 2023 weltweit etwa 26 Millionen Hektar Wald. Dabei seien rund 8,8 Milliarden Tonnen CO2 freigesetzt worden, was mehr als dem Fünfzehnfachen des jährlichen Ausstoßes in Deutschland entspreche, heißt es in dem Bericht. Obwohl im globalen Durchschnitt etwas weniger Fläche brannte als in den Vorjahren, stieg der CO2-Ausstoß durch Feuer demnach innerhalb eines Jahres um 16 Prozent. Zur Begründung hieß es, die Feuer würden zunehmend unkontrollierbar und die Schäden immer größer. Dies wiederum führe zu höheren Emissionen. Damit trügen die Folgen von Waldbränden zur Klimakrise und der Erderwärmung bei.“
Nach der Interpretation der Daten wird es „schlimmer“, weil auf (leicht) weniger Fläche (immer) mehr Biomasse verbrennt. Die reißerischen Darstellungen des WWF finde ich auch nicht gut. Der WWF pickt sich nur einen „Datenpunkt“ raus, um das „wird schlimmer“ zu untermauern. Die einseitige Argumentationsweis kann man gerne kritisieren. Ob biogenes CO2 aus den Waldbränden zu den „klimarelevanten“ Emissionen zählt, erscheint mir auch fragwürdig (jeder Baum stirbt irgendwann und setzt das gebundene Co2 irgendwann wider frei) . Hätte man sauber recherchiert/nachgelesen wie der WWF zu seinen Aussagen kommt, hätten man aber auch erkennen können, dass die gwis Daten keine Gegenbeweis sind. Grundsätzlich ist es auch etwas zweifelhaft, wenn man versucht mit einer Zeitreihe bis 2022 eine Aussage für 2023 zu widerlegen. Die „saubere Recherche“, die von Journalisten gefordert wird, sollten auch Blogger selber machen.
@Markus Kempen
Sie haben natürlich recht. Die Daten für 2023 sind in der Datenreihe für die Welt noch nicht drin. Wohl aber in der unteren Grafik für die EU. Dort wird auch 2024 abgebildet.
Stimmen Sie mir zu, dass die Daten für WELT (oberer Grafik) zeigt, dass sich bei „Forest“ keinerlei Tendenz zeigt? Erwarten Sie für 2023 grundsätzlich andere Werte?
Herr Kempen, im Gegensatz zu Journalisten mache ich diesen Blog neben meiner täglichen Arbeit und finanziere alles aus der eigenen Tasche. Sie haben einen sehr hohen Anspruch an einen Blogger.
Kleiner Tipp für Anspruchsvolle: im Impressum finden Sie eine Kontonummer 🙂
Geschrieben Dienstag abend um 21:15 Uhr.
Kempen: zur Ergänzung: Wieviel CO2 setzt eigentlich diese ganze Kriegsmaschinerie in der Ukraine/Russland frei? Dazu die Konflikte in Israel/Gaza und anderswo auf der Welt? Und wir sind ja mit dabei, warum auch immer… Ein holländisches Institut sprach mal von bis zu 10% ?
Von Pyromanen und mafiösen „Baulandbeschaffungsmaßnahmen“ einmal abgesehen, gilt eben: Wo Wald nicht mehr gepflegt wird, sorgt Feuer dafür, dass er sich verjüngen kann. Dann ist es natürlich Pech, wenn man sein Haus „mitten in der Natur“ gebaut hat…
Mir fällt dazu eine Anekdote vom letzten Jahr ein:
Mein Mann war gerade mit der Kettensäge zugange, um in unserem Esskastanienwald ein paar Bäume zu fällen, die die vorausgegangenen drei trockenen Jahre nicht überlebt hatten. Da spazierte eine Familie aus der Stadt mit zwei Kindern vorbei. Das kleine Mädchen pflanzte sich ohne Scheu und mit ernster Miene vor meinem Mann auf und fragte ihn, ob er eigentlich wisse, dass er da etwas Schlimmes tue. Bäume müsse man doch in Ruhe lassen.
Mein Mann hat ihr dann im Beisein der Eltern erklärt, dass und warum man es doch tun muss. Die ausgesprochen wohlerzogene Kleine hat sich dann sehr entschuldigt – mein Mann war ganz gerührt.
— Die Geschichte ist symptomatisch dafür, wie indoktriniert das Bildungssystem schon ab Kindergartenstufe ist.
Paßt zu einem Bericht über die Zustände in einem Kindergarten, den ich vor einer Weile gelesen habe: dort gibt es pro Kind und Tag nur noch zwei Blätter Papier: „mehr Papier tut den Bäumen weh“.
Viele unserer Politiker und NGO´s halten es so wie der humpelnde
Kumpel eines Österreichers der davon ausging das , eine Lüge
wenn sie oft genug wiederholt wurde geglaubt wird, vor allem
wenn man parallel dazu anders denkende mundtot macht.
Deswegen sind ja Elektroautos soooo umweltfreundlich.
Guten Morgen. Man bekommt doch tatsächlich mittlerweile den Eindruck, dass alle Aussagen des WWF (und ähnlich gelagerter NGOs) zu Umweltfragen zu Hinterfragen sind und immer häufiger (bewusst?) falsch. Oder in eine Richtung zeigen, die die Weltanschauungen der selbsternannten „Weltenretter“ unterstützt. Die Realitäten in der Natur und eine realistische Bewertung der oft „brutalen“ Entwicklungen und Szenen in der Natur passen nicht zu dem angebeteten Heiligtum „Naturromantik“. Wenn dann noch die Statistik aufzeigt, dass sich Schreckensszenarien verbessert haben, wird mit allen Mitteln versucht, die Angst vor einer „durch Menschen zerstörten Natur“ aufrecht zu erhalten – Lügen und Falschdarstellungen gehören dazu.
Echte Biologen und Agrarier können was dagegen tun, wenn sie dürfen.