Bauer Willi
Kommentare 66

Mit Zahlen Angst machen

Jeder von Ihnen hat schon mal das Beispiel gehört, dass unsere Labore in der Lage sind, einen Zuckerwürfel im Bodensee nachzuweisen. Über dieses Stadium sind wir mittlerweile weit hinaus. Heutige Labore messen fast schon standardmäßig in Bereich von ppq = parts per quadrillion.

Wie sind die Einheiten und wie kann man das landwirtschaftlich vergleichen?

ppm =  parts per million =1 Roggenkorn in 40 kg Weizen

ppb = parts per billion = 1 Roggenkorn in 40 Tonnen Weizen

ppt = parts per trillion = 1 Roggenkorn in 40.000 Tonnen Weizen

ppq = parte per quadrillion = 1 Roggenkorn in 40.000.000 Tonnen Weizen

Würde man diese 40.0000.000 Tonnen Weizen (das ist etwa die gesamte Getreideernte Deutschlands) auf LKW´s laden, wären die 1.600.000 Lastwagen. Wenn man diese hintereinander aufstellt, ergäbe dies eine Schlange von 26.400 Kilometer. (Der Erdumfang am Äquator beträgt 40.075 km) 

Der Zuckerwürfel im Bodensee entspricht in etwa einem ppt, also 1 Roggenkorn in 40.000 t Weizen.

Wenn Sie demnächst in den Medien lesen dass man diesen oder jenen Stoff in etwas gefunden hat, fragen Sie immer nach der Einheit. Und fragen Sie, wie der dazugehörige Grenzwert ist.

Wie man an den obigen Beispielen schnell erkennen kann, wird man jeden Stoff im untersuchten Material finden. Ohne exakte Zahlen und deren Einordnung dient es lediglich dazu, den Menschen Angst zu machen.

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66 Kommentare

  1. Johann sagt

    Lieber Herr Bothe und Herr Baumschuler!

    Bezüglich CCS – Methode zur Entnahme von CO² aus der Atmosphäre wurde in der Müllverbrennung und im Bioheizwerk in der Nähe von Wien ein Pilotprojekt gestartet. Innerhalb von 24 Std. wurden ca. 750 kg CO² herausgefiltert, was einer Kohlenstoffmenge von Ca. 200 kg entspricht. Die gleiche Kohlenstoffmenge sind in 500 kg Mais enthalten.
    Kosten wurden hochgerechnet und dieser würde ca. 800 € / t betragen.
    In Österreich ist das Verpressen verboten.
    Außerdem macht es die Landwirtschaft viel günstiger.
    Mit freundlichen Grüßen, Johann.

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  2. Johann sagt

    Lieber Herr Bothe u. Herr Kemetbauer!
    Nur zur Ergänzung, denn ich hatte geglaubt, dass Sie es wissen, dass unser Leben vom Kohlenstoff abhängt, welcher als CO² in einmal der Luft war. Mit den grünen Zellen (Chlorophyll) wird dieser durch die Photosynthese der Kohlenstoff gespeichert, welcher wiederum direkt als Gemüse oder über die Tiere uns Menschen als Endverbraucher zur Nahrung, zur Erzeugung von Wärme und Energie dienen.
    Was wir sonst noch aus den Pflanzen und auch Bäumen machen, unterliegt dem natürlichen Kohlenstoffkreislauf.
    Auch wir Menschen produzieren Co². Da sich diese immer vermehrt und auch wir auch länger Leben, produzieren wir mehr CO² als vor 300 Jahren.
    Ich wollte nur aufzeigen, dass die Formel, welche für die Forst- und die Landwirtschaft beim Pariser Klimaabkommen erfunden wurde, um nicht den waldreichen und landwirtschaftlich intensiven Ländern einen Vorteil bringen würde.
    Es gibt keine andere Möglichkeit, außer über die Photosynthese das CO² aus der Atmosphäre zu bekommen und wäre es nicht so, so wären wir Lebewesen schon lange von der Erde verschwunden.
    Es kann aber auch nicht mehr Pflanzenmasse zuwachsen, als CO² in der Luft vorhanden ist. Gewächshäuser „düngen“ bis zu 1.600 ppm CO², welches oftmals auch aus Erdöl, Erdgas oder Brennholz erzeugt wird.
    Aber das werden Sie ja sicher gewusst haben, so hätte ich es zumindest angenommen.

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    • Christian Bothe sagt

      Johann: Habe nie etwas anderes behauptet… Je mehr CO2, um so mehr Grünmasse!
      Im Übrigen ist das Verpressen ( CCS) von CO2 weltweit ein Thema.
      Dazu mehr in agrarfakten.de CO2Verpressung vs.Photosynthese!

      • Ex-Baumschuler sagt

        „Im Übrigen ist das Verpressen ( CCS) von CO2 weltweit ein Thema.“

        In China, Russland, USA und den anderen Ländern eigentlich nicht. Vielleicht könnte man in Pakistan ein Entwicklungsprojekt anleiern. Oder halt in Deutschland.

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    • Kemetbauer sagt

      @J
      Ach so, dann können wir unsere pflanzliche Produktion nicht mehr steigern, weil Deutschland, verglichen mit dem Wert aus 1990, seine CO²-Produktion um 26% gesenkt hat. Das muss einem doch mal gesagt werden. Ich hatte schon angenommen, dass die Steigerungsdepression vielleicht auf andere Klimafaktoren zurückgeführt werden müsste. Für mich waren da scharfer Frost (ohne Schneeabdeckung), Frühjahrstrockenheit, schlechte Aussaatbedingungen, Absdaufen zur Ernte und Schädlinge eher die ertragsreduzierenden Faktoren. Da kann man sehen, blog bildet!

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  3. Johann sagt

    Ich hatte einmal in einem Kommentar die Potenzzahlen, von Prozent, Promille, ppm und ppb geschrieben.
    Es ist vielleicht anschaulicher, wenn man die Entnahme von CO² aus der Luft durch die Photosynthese dem Bürger näherbringen würde.
    1 t Roggen, Weizen, Mais enthalten ca. 400 kg Kohlenstoff. Da das CO² aus 2/3 Sauerstoff besteht muss man diese 400 kg C mit 3,67 multiplizieren, das sind 1.468 kg CO²-Entnahme aus der Luft.
    1 t Zuckerrüben enthält ca. 100 kg Kohlenstoff das sind 367 kg CO² Entnahme au der Luft.
    Wenn man die durchschnittliche Ernteerträge pro ha mit den Zahlen multipliziert, erhält man die Leistung der Landwirtschaft gegen den Klimawandel.
    Beim Pariser Klimaabkommen hat man die Formel „LULUCF“ erfunden, um die Leistung der Landwirtschaft kleiner darstellen zu können.
    Beim Wald ist die Umrechnung durch den Zuwachs zu errechnen. 1 Vfm Zuwachs bedeutet 1 Tonne CO² aus der Luft. Die deutsch Waldinventur ergab einen durchschnittlichen Zuwachs von 9,2 Vorratsfestmeter pro ha.

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      • Kemetbauer sagt

        @CB
        E-Auto, Benziner oder Diesel? Und wohin verschwindet der Mais?
        So wie es da steht, ist es lediglich eine Phrase.

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    • zmp_nachfahre sagt

      Mei, hat sich das noch nicht herumgesprochen, daß die Geschichte vom schädlichen CO2 nur eine Betrugsnummer ist, um Geld abzocken zu können?
      Physikalisch ist das irrelevant (und das böse Methan der armen Rindviecher übrigens auch).

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  4. Martin Aupperle sagt

    Ja Leute es ist faszinierend wie gut „wir“ heute sind im Nachweis von „Schadstoffen“ sind, aber das sind die Abbaustufen von denen die wir nachweisen können. Ich ziehe den Hut vor den Wissenschaftlern, ich hätte aber gerne einmal von einer Studie erfahren, die uns nachweist oder zumindest aufzeigt wie sich die unsäglich vielen Stabilisatoren und Konservierungsmittel, die in Lebensmitteln stecken, im menschlichen Körper ansammeln bzw. aufaddieren die der „Verbraucher“ so zu sich sind. Meiner Einschätzung nach sind es dieselben Leute die wegen der Schadstoffe die Landwirtschaft anschwärzen das von mir noch angefragte ignorieren.

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    • die Bauern sind ja auch Schuld, wenn die Brötchen teurer werden,
      die kriegen ja abgeblich ihre Taschen nucht voll…!?!

  5. Ludwig sagt

    Mit Zahlen kann man viel machen. Politik , NGOs und Grüne machen damit überwiegend Angst. Firmen bezahlen beim Rohstoffeinkauf anhand der Inhaltsstoffe die Ware. Beim Weizen werden damit z. B. Fallzahl , Rohprotein , Feuchtigkeitsgehalt, HL-Gewicht ermittelt. Bei der Zuckerrübe , Kartoffeln , usw. werden andere Parameter herangezogen. Auf grund eigener Erfahrungen habe ich festgestellt , daß bei 10 Laboren auch 10 verschiedene Ergebnisse heraus kommen. Jede Firma hat bei der Rohwarenerfassung ein eigenes Labor und hier liegt das Problem , denn entsprechend der Analysewerte wird bezahlt. Nur wer eigene Analysewerte aus mehreren Laboren hat kann sich wehren. – Ich lasse von drei Laboren unseren Weizen vor dem Verkauf untersuchen . Trotzdem sind bei Ablieferung immer geringere Analysewerte zu finden. Deshalb gebe ich den Mühlen vorher diese Laborwerte und spreche mit denen ab aus welchen Silos der Weizen verladen wird. Gewichtsabzüge oder Preisabschläge sind so ausgeschlossen , weil wir den Weizen auch immer bei Verladung reinigen.

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    • Altbauer sagt

      @Ludwig

      Ich danke ihnen ganz herzlich für ihren Beitrag.
      Ich dachte schon ich wäre mit dem Auto des Beitrags zu hart in Gericht gegangen, aber sie sind der Beweis als Opfer der heutigen Desinformation hier.
      Es gibt keinen Grund für Laborbashing dieser primitiven Art. Durch moderne Medizin und Labore leben wir sehr viel länger … etc.

      Es geht hier voll in die falsche Richtung und als großer Fan dieser Seite muss ich sagen: 6, setzen.
      Katastrophale Verschwörungsschei..e

      Was würde wir Landwirte ohne Futtermittelkontrolle, Bodenproben und Veterinäruntersuchung machen???? 

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      • ja,
        das gehört zur High-tech Landwirtschaft.
        Wegen der grösseren Allgemeimbildung in BioChemie können wir das .

      • Peter sagt

        „Was würde wir Landwirte ohne Futtermittelkontrolle, Bodenproben und Veterinäruntersuchung machen???? “
        Unsere Erfahrung nutzen.😊

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    • Christian Bothe sagt

      Ludwig: Kann ich so für meine Firmen sowohl im Getreideankauf als auch in der Kartoffelbranche nicht bestätigen! Und bei ersteren ging‘s um Größenordnungen von 120000to Lagernutzung und Aufkauf in je 2 Betrieben…Was die Kartoffellieferungen in meiner Verarbeitung betraf, gab‘s genaue Parameter in der EZG und einen Gutachter vor Ort!

    • Kemetbauer sagt

      @L
      Wäre es nicht sinnvoller, den Weizen vor der Einlagerung zu reinigen? Der „Abfall“ würde dann keine Kosten und kein zusätzliches Lagerrisiko mehr verursachen.

    • zmp_nachfahre sagt

      Technische Frage: geben die unterschiedlichen Labore eigentlich auch eine Fehlermarge für ihre Werte an? Das sollte eigentlich selbstverständlich sein und gibt auch einen Qualitätsmaßstab… Es gibt dafür sogar eine hochoffizielle Anleitung bei bipm.org (Bureau International des Poids et mésures 😉
      Ein klassisches Beispiel, wie man es nicht machen darf, waren übrigens die PCR-Tests für Corona: da stand am Ende nur Ja oder Nein und kein Labor gab an, wieviele Zyklen (ct-Wert) sie verwendet hatten. Mit den typischen Werten wäre man im obigen Beispiel irgendwo zwischen ppm und ppt.

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  6. Altbauer sagt

    Hmmm, ein sehr interessanter Beitrag und Zahlenspiel.

    Es drängen sich mehrere Fragen auf:
    1. Kann man Laboranten einen Vorwurf machen gute Analysemethoden zu entwickeln und anzuwenden? Ich denke nein, denn so kann man der korrupten Flitenuschi (Von der Leyen CDU) auf die Finger schauen, was die uns für einen Dreck als Coronaimpfstoff (ist kein Impfstoff!) rein gejagt hat und ob dieser vollständig abgebaut wurde, wie versprochen.

    2. Was wollen Bauern nun? Will man mit vor Lebensmittelimporten aus der Ukraine oder Mercosur warnen oder nicht? Ist alles halb so wild? (Der Grenzwert eines bekannten Herbizides, dass in Übersee gern eingesetzt wird, liegt bei „20mg je kg Getreide“. Wie viele Roggenkörner sind das?

    3. Die Angstmacherei die wir vorfinden, auch als Geschäftsmodell und aus politischen Opportunismus, braucht keine Laborwerte. Halbwissen und wilde Spekulationen reichen vollkommen aus und Medien drucken alles was sich gut verkaufen lässt.
    Insofern sehe ich hier einen falschen Kontext von Angst zu Labor. Nicht die Labore sind Angstmacher sondern die kranke woke linksradikale Gesellschaft.

    Ich teile das Motiv des Autors, Sachaufklärung zu machen. Aber vielleicht nicht so. Verwirrte Leser helfen uns nicht weiter. 

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    • Thorens sagt

      „Nicht die Labore sind Angstmacher sondern die kranke woke linksradikale Gesellschaft.“

      Ich kann nicht erkennen, dass irgendjemand behauptet hätte, wir litten an hochgenauen Analyseverfahren. Das Problem ist die zweckgerichtete öffentliche Interpretation der Analysenergebnisse durch Interessenträger gegenüber der in der Sache ansonsten uninformierten Plebs, um diese in eine gewünschte Richtung zu lenken sowie, dass letztere das großenteils willfährig mit sich machen lässt. Bildung, die diesen Namen verdient, könnte helfen…

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      • Altbauer sagt

        @Thorens
        „… um diese in eine gewünschte Richtung zu lenken sowie, dass letztere das großenteils willfährig mit sich machen lässt. Bildung, die diesen Namen verdient, könnte helfen…“.

        Woher kennen sie meinen Bildungsstand und Bildungsweg?
        Wovon wollen sie mit Beleidigungen ablenken?
        Können sie ein Beispiel nennen, wo scharfe Analysemethoden den NGO helfen oder diese von denen genutzt werden?

        Die Kampagnen laufen anders. Berühmt berüchtigt das Glyphosatvideo von Greenpeace, wo Babys auf einem Feld eingegraben wurden und ein „Pestizidflugzeug besprühte das Feld mit den Babys. Oder denken wir an die Schokoladenwerbung mit den Kühen.
        Bald werden die womöglich Ki nutzen um Stimmung zu machen, wie aktuell das ZDF gegen Trump.

        Fazit:
        LABORWERTE BRAUCHEN DIE NICHT!

        Es ist unterirdisch das Niveau dieses Fadens. Ludwig zeigt es eindringlich, dass hier Laborbashing der primitivsten Art betrieben wird.

        So, nun zeigen Sie Ihren Bildungsstand. 20mg pro kg Getreide als Grenzwert für ein Wirkstoff im Getreide, sind wie viel Roggenkörner pro LKW.
        Ich erwarte unverzüglich eine Antwort!

        • Reinhard Seevers sagt

          „Woher kennen sie meinen Bildungsstand und Bildungsweg?
          Wovon wollen sie mit Beleidigungen ablenken?
          Können sie ein Beispiel nennen, wo scharfe Analysemethoden den NGO helfen oder diese von denen genutzt werden?“

          Wie kann man die Aussage von Thorens so missverstehen, dass man sie auf sich selbst beziehen MUSS? Altbauer scheint ein erhebliches Opfersyndrom zu haben….🙄

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        • Thorens sagt

          „Ich erwarte unverzüglich eine Antwort!“

          Naja – mit Wahrnehmung ist es wohl so wie mit Meinung. Jeder hat für sich selbst eine ganz individuelle. Schwierig wird’s dann, wenn man die dem Gegenüber überstülpt. Für schwierige Fälle indes fühle ich mich nicht zuständig. Schon gar nicht am Wochenende. Und Ihre Ausrufezeichen sollten Sie sich mir gegenüber verkneifen. Das wirkt unhöflich.

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          • Altbauer sagt

            Wenn man im Netz unterwegs ist, kann mal ein Opfersyndrom ausbrechen.
            Habe ich wohl falsch verstanden.

            Wenn ein LKW 27000kg Roggen transportiert, kann man bei einem Grenzwert von 20 mg pro kg 540 Gramm Wirkstoff untermischen.
            Also gut 1,5 Liter Roundup pro LKW, weil 360 Gramm pro Liter enthalten sind.

            In Deutschland können wir das entspannt diskutieren, weil hier Sikkation verboten ist. In den USA eben nicht.

            Ich kläre grundsätzlich ehrlich auf und deshalb hat mich die heutige Volksverdummung so aufgeregt.
            Sorry, mein Fehler oder Dachschaden mit Opfersyndrom.

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  7. Arnold Krämer sagt

    Das Problem hinter dem Problem (Angstmacherei) ist die schlechter werdende Bildung. Die dummen Menschen, die verängstigt werden können, werden immer mehr.

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    • Seevers Reinhard sagt

      Unbildung ist das Eine, Welt- Fremdheit durch fehlende Erfahrung und falsche oder fehlende Elternvorbilder, mediale Dauerbeschallung durch ubiquitäre Erklärbären, die auf Klicks aus sind tragen zus. dazu bei.
      Die Gesellschaft hat sich insgesamt von den Medien eine „andere“ Lebenswirklichkeit vorspielen lassen. Jung, schön und ewiges Leben durch“richtige“ Lebensweise.🥳

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  8. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Angst machen ist gut, es dient der Obrigkeit vor allem dazu Macht auszuüben. Durch die Analysemethoden haben sie neue Möglichkeiten und die Auswirkungen werden dann immer größer. Und du stehst da und wunderst dich.

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  9. Christian Bothe sagt

    Auch interessant…Die deutsche Bevölkerung macht etwa 10.240 ppm (parts per million) der Weltbevölkerung aus. Das entspricht gerundet etwa 1 % der Weltbevölkerung.
    Will damit nur sagen wie „wichtig oder unwichtig“wir Deutsche sind, obwohl wir manchmal so tun als sind wir die Größten ( Merz und Co.)…

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    • Kemetbauer sagt

      @CB
      Das ist so wie bei den Landwirten. Sie stellen knapp 0,3% der Bevölkerung, halten sich aber für die wichtigste Bevölkerungsgruppe.

        • Sonja Dengler sagt

          Alle (!) Berufe sind wichtig, keiner ist am wichtigsten, das gute System lebt davon, dass einer den anderen als wichtig begreift. Vielleicht will das Kemetbauer sagen – und da hat er Recht.

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          • Seevers Reinhard sagt

            Das stimmt nur, wenn wir uns den Begriff „wichtig“ definieren. Kunst und Kultur stelle ich schon mal in Frage. Nur weil sich eine Kulturindustrie etabliert hat, die eine Wichtigkeit suggeriert, weil sie Arbeit bereitstellt, heißt das noch lange nicht, dass sie „wichtig“ ist.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Was brauchen wir zum Leben? Wasser, Luft und Nahrungsmittel: Wasser und Luft bereitet uns die Natur, Lebensmittel nur für 20 Millionen Menschen. In meiner Jugendzeit, hatte nahezu jeder zweite Haushalt, nebenher noch eine kleine Landwirtschaft, folglich waren es auch Bauern. Wir sollten uns nicht kleiner machen, als wir sind.
            Selbstverständlich sind in unserer Arbeitsteilung, andere Berufe auch wichtig.

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            • Reinhard Seevers sagt

              „Selbstverständlich sind in unserer Arbeitsteilung, andere Berufe auch wichtig.“

              Keine Frage! Aber mit wem teilt sich Kunst und Kultur welche Arbeit?

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              • Arnold Krämer sagt

                Herr Seevers, Sie sind ja ein richtiger Kulturbanause 😎
                Aber ganz im Ernst: Vielleicht mit den Kirchen, wobei letztere die Bedeutung früherer Jahrhunderte mehr und mehr verlieren (verloren haben).

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            • ja, das stimmt,
              damals brauchte man 50% des Familieneinkommens für die Nahrungsmittel,

              da musste man so viel wie möglich selber machen.

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          • Christian Bothe sagt

            SD: Der Unterschied ist nur, das es keinen anderen Beruf und den Mensch dahinter geben kann, wenn er nicht genug zu essen hat…Und das produziert der Landwirt überall auf der Welt…Selbst in der Kirche reicht Gottes Segen allein auch nicht…

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            • Ostbauer sagt

              „Die Landwirtschaft ist die erste aller Künste, ohne sie gäbe es keine Kaufleute, Dichter und Philosophen.
              Nur das ist der wahre Reichtum, was die Erde hervorbringt.“
              Friedrich II.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Ich denke mal, diese unwichtige Berufsgruppe sollte man ignorieren, indem man denen einfach keine Lebensmittel mehr abkauft, dann hören diese unwichtigen Berufsgruppen von selbst auf.
        Zeigen Sie Haltung und fangen Sie damit unverzüglich an.

        كيمت هو الاسم المصري القديم لمصر وبيعني „الأرض السودة“، وده عشان الأراضي الخصبة في وادي النيل ودلتا النيل.

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      • Christian Bothe sagt

        KB: Das ist ein schlechtes Beispiel Ihr Bezug und Beurteilung der Landwirte! Immerhin sorgen diese für eine ausreichende Ernährung der Bevölkerung hier und auf der Welt! Verstehe garnicht wie man so eine „dümmliche“ Aussage zur Bauernschaft machen kann…

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      • Martin Aupperle sagt

        Hallo Kemetbauer, frisst du dein Auto anstatt es zu verschrotten?? Sag mir doch was du isst und woher das kommt.

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    • Haben wir wegen der Marktmacht weltweit (Mercedes, Siemens, KWS usw.)

      weltweit nicht mehr Verantwortung, besonders Umwelt?

  10. Werner Knödler sagt

    Böse Menschen schlussfolgern schon alleine durch das Auffinden eines Abbauproduktes , das aus verschiedenen Quellen kommen kann , auf das
    Vorhanden sein böser Stoffe . ( Ampa Glyphosat ).

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Wer ist innerlich vergiftet?
        Diejenigen, die sich von der Ernährung vergiftet fühlen, oder sich jede Menge frei verkäufliche Medikamente reinpfeifen?

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Ja, ich weiß es. Ich esse Schweinefleisch und trinke jeden Abend ein Glas Wein. Es grenzt an ein Wunder, dass ich noch lebe. 😉😂

            • Martin Aupperle sagt

              Du sprichst mir aus dem Herzen. Mach weiter so und lass dich nicht beirren wg. „gesünder ernähren“ und so.. wie alt bist du inzwischen..

              • Ehemaliger Landwirt sagt

                In einer Gaststätte gab es den Spruch über dem Stammtisch:

                Ist es einer von den alten, den hat der Wein erhalten,
                wird einer jung vom Tod getroffen, dann heißt es: Der hat sich totgesoffen.
                Zum Alter: Ich gehöre zu denen, die bei meinem Ableben, den Altersdurchschnitt übertroffen haben.

                Eckhard von Hirschhausen, den ich durchaus kritisch, wegen seiner Aussagen, bezüglich Landwirtschaft sehe, hat einmal gesagt:

                Wer gesund stirbt, ist auch tot. 😉

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    • Klar,
      damit bringen sie sich zur Geltung, denn die brauchen Anhänger,
      damit sir ihr eigenes Elend nicht sehen.

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