Bauer Willi
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… aber fair?

Am Mittwoch vergangener Woche bin ich von der Redaktion von „Hart aber fair“ angefragt worden, ob ich am kommenden Montag in die Sendung kommen wollte. Sie hätten meinen Blog gesehen und würden mich gerne als „Stimme der Landwirtschaft“ dabei haben. Es soll um das Thema „Zuckersteuer“ und „Werbeverbot für Zucker“ gehen. So die Aussage am Mittwoch. Ich habe zugesagt. Hätte ich abgesagt, wäre es fraglich gewesen, ob die Landwirtschaft dort vertreten gewesen wäre.

https://presse.wdr.de/plounge/pressetermine/2026/02/20260223_hart_aber_fair.html

Am Donnerstag abend erhielt ich die Nachricht, dass man meine Einladung zurückziehen müsste. Nach telefonischer Auskunft wurde mir gesagt, dass man den Schwerpunkt der Sendung auf den medizinischen Aspekt legen würde.

Wenn man sich die Liste der Teilnehmer ansieht, so ist es nicht schwer zu erraten, wer sich gegen Zucker, für eine Zuckersteuer und eventuell auch ein Werbeverbot für Zucker aussprechen wird.

  • Lauterbach: gegen Zucker
  • Hirschhausen: gegen Zucker
  • Foodwatch: gegen Zucker

Neutral oder pro Zucker:

  • Vertreter Fritz-Cola: Zucker ist wichtig, aber es geht auch mit Süßstoff
  • Nicole Büttner (FDP, Generalsekretärin)

Es tut mir leid, aber mir ist Nicole Büttner völlig unbekannt. Hier Daten zu ihrer Person. https://de.wikipedia.org/wiki/Nicole_B%C3%BCttner  Warum man sie ausgesucht hat, ist mir ein Rätsel.

Was mir persönlich völlig fehlt ist die kritische Stimme, die in der Sendung die Position vertritt, dass die ständige Gängelung des Verbrauchers durch die Politik den Leuten auf den Zeiger geht. Dass eine Besteuerung des Zuckers irgendetwas am Symptom des Übergewichtes ändert, wurde ja schon in Großbrittanien und Mexiko ad absurdum geführt. Ich hätte diese und andere Argumente gerne vorgetragen.

So bleibt es bei der typischen Masche von „hart aber fair“ dass eine Pro und Contra -Diskussion vorgetäuscht, tatsächlich aber nur der Mainstream bedient wird.

Schade.

Nachtrag: Auf dem CDU-Parteitag wurde der Antrag aus Schleswig-Holstein zur Einführung einer Zuckersteuer abgelehnt.

 

 

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101 Kommentare

  1. Limes sagt

    @TB nur damit ich es verstehe
    Dirketsaft z.B von Apfel sind doch auch Softdrinks? oder gibt es da Spezialregelungen und die sind von dieser Steuer befreit? wenn ja weil ?

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    • Thomas Bröcker sagt

      Vollkommen richtig 😎😎😎 ich mache ja die „Zuckersteuer nicht. Ich finde die auch nicht zielführend. Nur ist das nach meiner Kenntnis in England so gemacht worden wie beschrieben. Zielgruppe waren dort die jüngeren Erdenbürger, die an sich Zielgruppe der Softdrink-Hersteller sind … hat nur nach ersten Erkenntnissen nix gebracht.
      Ich sehe das mit Fruchtsäften, Trockenobst etc. genauso: wenn schon, dann gleiches Unrecht für Alle. Zumal ja (viel … was ist viel?) Fruchtzucker noch schneller dick macht als „Industriezucker“ … sagt man.

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  2. Thomas Bröcker sagt

    Mal ganz nebenbei geht es bei der Zuckersteuer ausschließlich um Softdrinks. Nur hier ist das justiziabel messbar. Die Engländer haben die Zuckermenge in Softdrinks erheblich reduziert. Verifizierbare Ergebnisse gibt es nicht einmal aus gezielten Studien (Übergewicht bei jungen Menschen). Das mag daran liegen, dass die Wirkung … soweit vorhanden … erst sehr allmählich kommen dürfte. Dazu kommt, dass die Zuckerersatzstoffe keinesfalls förderlich oder harmlos sind. Die Blutzuckersteuerung ist (mal ganz vereinfacht) doch nicht doof, die registriert, dass das süße Ersatzzeugs kein Zucker ist und kurbelt den Appetit an.
    Was ich ausgesprochen dämlich in der Diskussion finde, ist die Fixierung auf Zucker. Nach dem Motto, Diabetes bekommen die „Zuckerfresser“. Weniger essen und langsamer umsetzbare Kohlehydrate sind das Mittel der Wahl … davon ist Diabetes aber nicht einfach so weg. Der Teufelskreis ist doch eher … zu viel gegessen … Zucker zu hoch … Insulin drauf … und schon wächst der Fettspeicher.
    Erst Permanentmessung (z.B. Freestyl libre) macht das Problem für den Probanden sichtbar und führt definitiv zu Reaktionen. Genau das wird aber nicht von den Kassen übernommen. Aber gut, vielleicht wird die Zuckersteuer dafür genutzt (wers glaubt wird seelig).

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    • Reinhard Seevers sagt

      Einfluss der Gene auf die Lebenserwartung dürfte größer sein als gedacht – Mensch – derStandard.de › Wissen und Gesellschaft https://share.google/ePk9mCrzC9t7sQqOU

      Tja, der eine sagt so, der andere so….Studie nach Studie. Diese Studie unterstützt meine Weltsicht, deshalb ist die auch richtig und die Zuckersteuer überflüssiger als flüssig.👍👉💪🥳

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  3. Altbauer sagt

    @Marian E. Finger

    Sie haben vollkommen recht. Eine schreckliche Diskussion hier über Krankheiten und Ursachen.

    Typ 1 Diabetes.
    Autoimmunkrankheit, Körper greift Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse an und zerstört diese. Betroffen sind eher schlankere Menschen in jüngeren Jahren und ist nicht heilbar außer mit einer Transplantation der Bauchspeicheldrüse. Es gibt Fälle wo dies geklappt hat, ist aber nur im Zusammenhang mit einer Nierentransplantation zu vertreten, weil es ja auch andere Möglichkeiten gibt mit dieser Krankheit fertig zu werden.
    Moderne Insulinpumpen messen den Blutzucker engmaschig automatisch und passen die Dosis an. Ki könnte oder kann hier schon richtig helfen, indem die Körperbewegung gemessen wird. Dies ist wichtig, weil körperliche Anstrengungen den Insulinbedarf senkt. Die modernen Pumpen lernen selbst …

    Typ 2 Diabetis.
    Ursachen Übergewicht
    Genetische Veranlagung

    Haushaltszucker belastet den Körper und Bauchspeicheldrüse stärker als Fruchtzucker. Insofern ist Zucker im Übermaß total schädlich und wer gegenteiliges behauptet kann nicht ernst genommen werden.
    Typ 2 kann zunächst mit Tabletten behandelt werden bis man durch schlechte Lebensführung die Bauchspeicheldrüse so beschädigt hat, durch Bauer Willis Zuckerrüben, dass man insulinpflichtig wird.
    Alternative: Willis Rüben in die BGA und Gasmangel bekämpfen… Der Patient kann Sport treiben und sich normal und gesund ernähren und nimmt kein Fett und Kohlehydrate im Übermaß zu sich.

    Zum Schluss ein echtes Leckerli. Ich habe gestern Hirschhausen in der Doku nicht gesehen sondern „Höhler der Löwen“. Dort war ein Typ aus Peru der einen Deal bekommen hat. Die verkaufen demnächst hier eine Frucht aus Peru, die etwas kleiner ist als eine Rübe. Der Zuckergehalt ist halb so hoch wie der einer Zuckerrübe und die Pflanze gilt dort als Heilpflanze. Demnächst hier erhältlich.

    Fazit:
    Ein Segen, das gestern kein Bauer bei Hart aber Fair war. Das wäre soooo peinlich geworden….
    Ich halte Lauterbach und Hirschhausen für gefährliche Ideologen, aber von Medizin verstehen die natürlich mehr als ein Zuckerlobbyist. 

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  4. Werner Knödler sagt

    Lieber Willi vermutlich wurdest du auf Grund deine Fachkompetenz
    die der Flachkompetenz der anderen Gesprächsteilnehmer haushoch
    überlegen ist ausgeladen .
    Ist aber nicht schlimm , es gibt Menschen die Deine Arbeit als sehr
    wertvoll schätzen

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  5. Altbauer sagt

    Zitat Hirschhausen als Vorwurf an die FDP:
    „Wir haben 65 Mrd. klimaschädliche Subventionen die bei Menschen zu Diabetes führt…“ . Da musste selbst Lauterbach schlucken.
    Hirschhausen ist verrückt, das ist nun amtlich. 

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  6. Jochen Böhrer sagt

    Da werden sich Hirschhausen und Lauterbach freudig die Bälle zuspielen und sich dann bestätigend auf die Schulter klopfen. Dass es bei der Kritik an Zucker eigentlich nur um die Kalorien geht, wird mit Sicherheit nicht thematisiert. Weil dann hätte man den Schluss ziehen müssen, dass auch auf Obst, Fruchtsäfte, Nudeln und Brot eine solche bullshitsteuer erhoben werden müsste.

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  7. Limes sagt

    „ohne Salz, Sport… ist man ziemlich schnell tot während man….“
    Stimmt aber wie allgemein bekannt wird viel zu viel Salz konsumiert. Bekanntlich führt dieser zu Salzkonsum zu hohem Blutdruck, Herzproblemen und anderen Krankheit.
    Sport per se ist auch nicht gesund wenn Sporzarten betrieben werden die mit einem sehr hohen Verletzungsrisiko verbunden sind z.B Ski fahren. Sport im Fitness Studio ist auch nicht für alle gesundheitsförsernd, im Gegenteil wer hat nicht schon mal das Stöhnen gehört wenn zu hohe Gewichte aufgelegt werden Besonders gefährdet die Jüngeren.
    Wer für die Zuckersteuer plädiert muss konsequenterweise auch für eine Salzsteuer und Sportsteuer, Fitnessstudiosteuer sein um nur eimige zu nennen.
    Bekanntlich nehmen ja die Fahrradunfälle deutlich zu müssen wir auch über ein Fahrradsteuet nachdenken?

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    • Bauer Willi sagt

      @Limes
      Nicht zu vergessen: die Fettsteuer.
      Ich habe heute darauf verzichtet, die Tüte Chips leer zu machen… 🙂

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    • Jochen Böhrer sagt

      Die beiden Sendungen hängen zusammen. Hart aber fair thematisiert des Öftere die vorhergehende Sendung.

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  8. Jürgen Donhauser sagt

    Ich habe ja den leisen Verdacht, dass es bei der Zuckersteuer nicht wirklich aus Sorge um die Gesundheit der Bevölkerung geht. Genauso wenig wie es bei der CO2-Steuer wirklich um das Klima geht.
    Es ist einfach eine weitere Steuer mit der man das „Steuerfaß“ ohne Boden verzweifelt versucht zu füllen. Vielleicht sollte man sich erst einmal um die Löcher und bemühen, also um die Ausgaben……..

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  9. Altbauer sagt

    Update Daniel Günther CDU:
    Laut Welt am Mittag will Günther trotz anders lautenden Parteitagsbeschluss die Zuckersteuer über den Bundesrat durchzusetzen.

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  10. Limes sagt

    „da geht noch was“ und „die Kosten im Gesundheitssystem..“

    damit wir es Redizieren und das Gesundheitssystem nicht überlasten sollte jeder selber für seine Probleme durch Zucker aufkommen und zahlen. Also Zuscuss bei Behandlungskosten durch den Patienten. Hat einen hohen Lern znd Steuerungseffekt.

  11. Limes sagt

    @Billy Zucker braucht jeder und verarbeitet jeder Mensch. Tabak und Alkohol sind reine Genussmittel. Sie sind entbehrlich und Privatvergnügen. Da jeder Zucker benötigt wird eine Zuckersteuer die Ausgaben von Nahrungsmitteln für jeden erhöhen. Gut Sozialisten würden jetzt sagen wir brauchen unbedingt eine deutliche Lohnerhöhung weil ja die nNahrungsmittel teurer wurden.

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  12. Limes sagt

    sollten wir nicht erstmal mit einer Zuckerbombe beginnen um Erfahrungen zu sammeln. Denke da an Honig eine 80%ige Zuckerbombe steht auf vielen Frühstückstischen inkl Gastronomie beim Frühstücksangebot. Einige schreiben der Zuckerbombe auch noch Heilkräfte zu.
    Ja und dann wird der Honig auch noch von Bienen in Massentierhaltung teilweise in Qualzucht mit Varroa Milben im Stock produziert. Ist das noch zeitgemäss kann man dort nicht einfach durch Steuermassnahmen Menschen und Tierwohl verbessern?

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  13. Nicolai Asmussen sagt

    Moin vom Fjord
    Bisher ist es in dieser Diskussion nicht klar geworden, was der Zuckerkonsum mit Landwirtschaft zu tun hat.
    Also was soll Bauer Willi da?
    Wollte man anfangs nur irgendjemand haben, der eine Meinung hat, egal wozu?

    Wie ich so oft sage: der Kunde ist nicht unser Handelspartner; wir haben keinen Kontakt zu den Verbrauchern.
    Grüße
    Nicolai

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    • Jochen Böhrer sagt

      Sie sehen keinen Einfluss widerlicher Hetze auf den Zuckerabsatz? Oder keinen negativenEinfluss eines niederen Absatzes auf die Zuckerwirtschaft?

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      • Seevers Reinhard sagt

        Wer kâmpft denn nun für die armen Zuckerrohrarbeiter Mittelamerikas, Kubas und Südamerikas? 😯

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          @ SR
          Würde kein deutscher Bauer mehr Zuckerrüben anbauen, glaubst du ehrlich, dass die armen Zuckerrohrarbeiter Mittelamerikas, Kubas und Südamerikas, das wahre Paradies erleben würden?

  14. Smarti sagt

    Bauer Willi, einerseits ist es Schade, dass diese Sendung Sie wieder ausgeladen hat, andererseits haben Sie es auch nicht verdient, als billiges Kanonenfutter zu dienen. Die anderen Redner wären gut vorbereitet worden und Sie hätte man – auch mit Lügen – ins Messer laufen lassen. Hier auf dem Blog können Sie und wir alle Zusammen mehr bewirken, mit weniger Gefahr für Ihre Gesundheit.
    Oder die haben Schiss vor Ihnen und Ihren Argumenten !

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    • Bauer Willi sagt

      @Smarti
      Keine Angst, ich bin mittlerweile medial ganz gut unterwegs. Und ich hätte auch fachlich Unterstützung bekommen. Ich habe ja den Riesenvorteil, dass ich niemandem nach dem Maul reden muss.

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  15. Smarti sagt

    Dem Körper ist es schnuppe, ob der Zucker jetzt aus der Rübe als weisser Zucker oder aus der Pflanze als Traubenzucker, als Dextrose oder Weissmehl etc. eingenommen wird. Schlussendlich schwimmt der ganze Zucker als Glucose im Blut rum und wird entweder in den Zellen verbrannt oder umgewandelt in Fett. Je nach Menge und Bewegung.
    Würde diese Zuckersteuer wirklich die bessere Gesundheit der Menschen als Ziel haben, dann würde eher eine Steuer für hoch industriell verarbeitete Lebensmittel Sinn machen. Blätterteigprodukte, Eis, Dosen- und Tiefkühlnahrung, Chips, Hamburger…. enthält alles Zucker, Fett und Salz und macht „vorbelastete Konsumenten“ eindeutig süchtig und krank. Da es aber nicht um die Gesundheit der Konsument geht, sondern „nur“ um deren Geld, ist eine Zuckersteuer besser, denn würde man einfach die Mehrwertsteuer erhöhen ( das gäbe auch mehr Geld ) dann gäbe es wohl Ärger. So „will man ja nur helfen“ 🙂 .

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    • Marian E. Finger sagt

      Dem Körper ist es eben nicht schnuppe, ob er Zucker in Form langkettiger Kohlehydrate (Haferflocken, Hülsenfrüchte) oder kurzkettigem Industriezucker bekommt. Zucker lässt den Blutzuckerspiegel in die Höhe schießen, was wiederum zu einer überschießenden Insulinreaktion führt. Insulin ist dafür verantwortlich, dass der Zucker in die Zellen gelangt. Zu viel von dem kurzkettigen Zeug führt allmählich zu Insulinresistenz,

      Hoch industriell verarbeitete Lebensmittel zeichnen sich u.a. eben dadurch aus, dass sie mit viel zu viel Zucker, Maissirup und dgl. angereichert sind. Wird der Zucker besteuert, bringt das die Hersteller von Fertiggerichten, Eis und Blätterteigprodukten dazu, am Zucker zu sparen. Und für den Verbraucher wird es sowieso teurer, egal an welcher Stelle die Steuer erhoben wird.

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      • firedragon sagt

        Herr Finger,

        „… Hoch industriell verarbeitete Lebensmittel …“ das ist der Knackpunkt der menschlichen Ernährung. Der Zucker an sich, ist nicht zwangsläufig das Problem.
        Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich komme ursprünglich auch aus dem humanmedizinischen Bereich.

        Ich habe heute früh kurz in die Sendung geschaut. Verpackungsgrößen klein zu halten und diese teurer zu verkaufen, um den Genussaspekt hervor zu heben, ist eine gute Möglichkeit.
        Politisch eine Zuckersteuer zu erheben, wobei klar ist, das diese Steuer nicht zweckgebunden eingesetzt werden wird, ist für den Allerwertesten.

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        • Marian E. Finger sagt

          Da 2/3 des durchschnittlichen Jahresverbrauchs an Zucker in hoch industriell verarbeiteten Lebensmitteln wie Brotaufstrichen, Fertiggerichten, Frühstücksmüslis, Soßen, Dressings, Fruchtjoghurts etc. stecken, macht die Unterscheidung zwischen „Zucker“ und „hoch industriell verarbeitet“ an dieser Stelle nicht wirklich Sinn.

          Klar kann man kleine Verpackungsgrößen auch teurer verkaufen, dann macht halt einmal mehr die Lebensmittelindustrie und der LEH den Reibach. Ich glaube nicht, dass der Zuckerrübenbauer an diesem Gewinn beteiligt wird. Warum auch?

          Wenn man davon ausgehen könnte, dass die Regierung sorgfältig mit den Steuereinnahmen umgeht, hätte die Gesellschaft inklusive der Zuckerrübenbauern mehr von einer Zuckersteuer als von dieser Lösung mit den kleinen Verpackungsgrößen. Dass die Regierung nicht sorgfältig mit den Einnahmen umgeht, ist kein Argument, das prinzipiell gegen eine Zuckersteuer spricht.

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          • firedragon sagt

            „… Dass die Regierung nicht sorgfältig mit den Einnahmen umgeht, ist kein Argument, das prinzipiell gegen eine Zuckersteuer spricht. …“

            Doch, Herr Finger, ist es.

            Es ist richtig: kleine Verpackung und diese teurer, hält eher vom Kauf ab. Bzw man „gönnt“ sich mal was. Firmen machen „den Reibach“ eventuell, nicht zwangsläufig.

            Was mir bei „Zuckersteuer“ nicht gefällt, habe ich bereits zweimal erwähnt. Sie soll als staatliche „Vorsorge“, als „wir wollen nur das Beste für euch“ herhalten, was so nicht zutreffen wird.

            Der deutsche Rohstofflieferant, sprich Zuckerrübenanbauer, wird finanziell das Nachsehen haben. Kosten können nur begrenzt an Kunden/Verbraucher weitergegeben werden, also werden Kosten nach unten durchgereicht werden.

            Deshalb gibt es so etwas wie Eigenverantwortung, die gilt es zu fördern.

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            • zmp_nachfahre sagt

              Tatsächlich können kleine Änderungen viel bewirken: Als man Schlaftabletten nicht mehr nicht mehr als 50 Stück im Glas, sondern in Blistern verpackt hat, die man einzeln aufdrücken muß, ist die Anzahl der Suizide damit gesunken – ein paar Sekunden Nachdenken können sehr helfen.

  16. Altbauer sagt

    Um dem Thema etwas Ernsthaftigkeit zu verleihen, hier eine Einordnung darüber, ob sich Klamroth um die Gesundheit der Bevölkerung sorgt oder nur Einschaltquoten will.
    Ich finde es wichtig sich vernünftig zu ernähren, aber wenn hier ein Stadtmensch im Blog als Linksradikaler postet, sollte man als Grund für Übergewicht nicht nur Zucker sondern auch über „Kummerspeck“ und „Frustessen“ reden.

    Vorausgesetzt, dass der Klamroth immer noch die Millionenerbin aus den Reemtsma Clan, Luisa Neubauer, nagelt, sehe ich ein Glaubwürdigkeitsproblem in der Sendung, wenn nicht über das Rauchen gesprochen wird.

    Natürlich gibt es eine Tabaksteuer, aber Zucker und Kohlenhydrate sind lebenswichtig.
    Ich habe mich jetzt entschieden, ich bin für eine Zuckersteuer, weil dies die Bevölkerung noch weiter mobilisiert und lieber ein schnelles Ende des Wahnsinns als ein Schrecken ohne Ende.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Ich könnte mir mittelfristig auch vorstellen, dass weitere Steuererfindungen und
      -erhöhungen bei mir dazu führt, dass meine Gewaltbereitschaft und der Hang zur Anschaffung einer Waffe steigen könnte. Wenn das andere/viele/ganz viele auch so sehen sollten, dann ist Zucker wahrlich gefährlich.

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    • Norbert sagt

      vulgär und ekelhaft ihr Ausdruck. Wozu? ist es relevant zu wissen wen Sie nageln um ihre Bemerkung einzuordnen?

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      • Altbauer sagt

        Ja stimmt, nicht die vornehmste Wortwahl aber was ist vulgär? Schon mal einen Ehevorbereitungskurs in der Kirche absolviert? Da geht es ausschließlich ums Nageln , nicht am Kreuz natürlich.

        Heute wird kaum noch geheiratet und
        Man lebt in einer Beziehung. Bei öffentlichen Personen müssen diese aufpassen keine Vetternwirtschaft zu machen wie Hebeck – Graichenclan, Merz – Frau Richterin und entsprechend politisch geurteilt, Klingbeil – Frau mit NGO begünstigt, Klamroth – Lebensgefährtin Zigarettenindustrie also Zucker gefährlich- Zigaretten nicht.
        Jetzt verstanden ?

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    • Stadtmensch sagt

      “ wenn hier ein Stadtmensch im Blog als Linksradikaler postet, sollte man als Grund für Übergewicht nicht nur Zucker sondern auch über „Kummerspeck“ und „Frustessen“ reden“

      Darauf wollte ich nicht eingehen, ber bitteschön. Die linksradikale Kausalkette

      „Niedriger sozialer Status erhöht das Risiko für anhaltende Depression (materielle Belastung, Stress, Unsicherheit, Stigma)“ bzw.

      „Depression als Treiber für ungesunde Ernährung (Energie-/Motivationsmangel, Belohnungsessen, weniger Planung), betreffend Menschen mit niedrigem Status besonders, weil gesunde Alternativen schwerer zugänglich sind.“

      …ist sehr gut soziologisch untersucht. Dazu fällt den Damen und Herren aus dem marktradikalen Lager der Christlichen Deutschen Unternehmer natürlich nur ein, dass man den Habenichtsen eigentlich mal ein bisschen die Rute überziehen müsste, damit sie mehr „Eigenverantwortung“ bei der Zahnbehandlung übernehmen.

      Den sozialen Status soll man wie in der guten alten Zeit wieder am Gebiss ablesen können.
      Was besseres fällt dem lustigen Millionär an der Spitze dieses Landes auch nicht ein. Schäbig schäbig, aber findet eben Zustimmung diese Haltung….

      Das alles vor dem Hintergrund, dass zwei Familien dieses Landes mehr Vermögen besitzen als die 42 Millionen Landsleute…

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      • Peter sagt

        Na die war`n sicher ein wenig „fleißiger“ als „die anderen“…Herr, die Not ist groß!
        Die ich rief, die Geister
        Werd ich nun nicht los. …Genau, die linksradikale Kausalkette bemühen und heulen…das Land hat wirklich fertig.

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      • Altbauer sagt

        Danke Stadtmensch, dass sie doch noch reagiert haben.
        Mit dieser Art „links“ kann als Wähler des Team Freiheit „ umgehen.

        Das ist auch keine Neiddebatte wie die Schwarzen (CDU) das immer weiß machen wollen. Man muss nur die Geschichte mit den Raubrittern und Kirchen lesen, dann weiß man, das Reichtum nicht immer kaufmännisch begründet sondern machtpolitisch.

        Ein ehrliches Danke für die Worte!

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        • Thomas Bröcker sagt

          Ich halte die Privatisierung von Gesundheitssystem und Pflege für das eigentliche Übel. Wohin das „reich verteilt an arm“ System der Charity-Anhänger führt, kann man in den USA besonders gut beobachten.
          Bei uns ist nicht zu wenig, sondern zu viel Geld im System. Pflege z.B. kann nicht über 5.000,- € pro Person kosten. Da wird ein Drittel des Geldes direkt als „leistungsfreies asoziales Einkommen“ in die Taschen der Betreiber und Immobilieneigentümer gelenkt. Das sind oft genau die Strukturen, die Charity predigen, in der unteren Ebene über das „Ehrenamt“ die Menschen ausbeuten und sich oben die Taschen vollmachen.
          Alles an Ehrenamt, was über kleinteilige Strukturen vor Ort (z.B. FFW) hinaus geht, mutiert durch Zentralisierung zur Geldabzocke.

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  17. Farmer Billy alias Stefan Michel sagt

    Bauer Willi, inwiefern wäre eine Zuckersteuer denn was anderes als die Tabaksteuer und die Alkoholsteuer? Klar, auch die sind eine Gängelung der Verbraucher.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Die Frage wäre ja immer anwendbar…..als Napoleon Deutschland bis 1812 teilweise besetzt hielt, führte er im Verwaltungsgebiet „Bouches du Weser“ eine Fenstersteuer ein. Damals gab es in den Rauchkaten dann häufig nur noch zwei kleine Öffnungen von 30cm x 30cm für die Belichtung des ganzen Hauses…..Dies führte zu noch höheren Sterblichkeitsraten, als eh schon zu der Zeit……Gott sei Dank hatten die keinen Zucker, oder nur wenig davon. Sonst hätte keiner überlebt und wir wären nun französisch.🦄🐷

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      • Limes sagt

        haben die Preussen dann in den ehemaligen französischen Gebieten die sie übernommen haben schnell abgeschafft In Frankreich gab es die Steuer 130 Jahre bis 1926

    • Bauer Willi sagt

      @Stefan Michel
      Die Steuer ist die gleiche. Zucker ist ein Grundnahrungsmittel.
      Ich plädiere für eine Salzsteuer, eine Mehlsteuer, eine Fettsteuer.

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  18. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    „Nachtrag: Auf dem CDU-Parteitag wurde der Antrag aus Schleswig-Holstein zur Einführung einer Zuckersteuer abgelehnt.“
    Die SPD sieht das völlig anders und da unser Spezialkanzler sich denen an den Hals geworfen hat ist das Votum der CDU bedeutungslos.

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  19. Franz Fuchs sagt

    Nach der Zuckersteuer kommt die Fettsteuer, dann die Fleischsteuer (nachdem der Veggiday misslungen ist). Deutschland als Vorreiter einer Ernährungsdiktatur? Die Salzsteuer wurde 1993 als sozial ungerechte Steuer abgeschafft. Gut so! Alkohol wird mit Ausnahme von Wein besteuert. Dort ist er offenbar unschädlich. Sorgt für mehr Ernährungswissen statt Ernährungsgängelei!

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  20. Ludwig sagt

    Schade natürlich Willi, aber du must an deine Gesundheit denken. Aufregung schadet dir , denn die hätten dich bei der Mannschaft platt gemacht . Das Ergebnis steht doch schon heute fest , daß die Zuckersteuer kommen muß. Wir Normalbürger wissen doch , daß die Dosis das Gift macht , oder hier die Menge Zucker die Gewichtszunahme bringt. Aber wir wissen auch , daß die mangelnde Bewegung auch die Gewichtszunahme bringt. Auch die einseitige Ernährung über Fastfood usw. , aber auch das geringe Wissen über Ernährung bringt doch das Risiko der Fettleibigkeit zu Tage .

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  21. Marian E. Finger sagt

    Ebenso wie bei Alkohol und Tabak handelt es sich bei Zucker nicht um ein Lebens-, sondern um ein Genussmittel, das einerseits süchtig machen und andererseits zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann. So weit ich informiert bin, leiden fast 10% der Deutschen an Diabetes, meistens Typ 2, der eben durch ein Zuviel an Zucker hervorgerufen wird.

    Durch den unkontrollierten Konsum von Zucker entstehen erhebliche Kosten, die einerseits von den Krankenkassen (Therapie) und andererseits von die Volkswirtschaft (Arbeitsausfälle) getragen werden. Also eben wieder mal von der Gemeinschaft. Ich halte es für gerechtfertigt, wenn wenigstens ein Teil dieser Kosten durch die Einführung einer Zuckersteuer ausgeglichen wird.

    Mit der Gängelung des Verbrauchers hat das nichts zu tun. Es ist keine Gängelung, wenn die Gemeinschaft als Ganzes das Suchtverhalten bestimmter Teile dieser Gemeinschaft nicht länger finanzieren will, sondern Teile der durch die Sucht entstehenden Kosten dorthin zurücklenkt, wo sie tatsächlich entstehen. Es geht hier nicht in erster Linie um die Reduktion von Übergewicht, sondern vielmehr um angemessene Kostenverteilung.

    Also, Willi, die Argumente, die Du in der Sendung vorbringen wolltest, sind meiner Ansicht nach nicht wirklich stichhaltig und können sogar von einem Lauterbach leicht widerlegt werden.

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    • sonnenblume sagt

      Wenn man es genau nimmt, ist Zucker weder ein Lebensmittel noch ein Genussmittel, sondern ein Gewürz. Wer ißt schon Zucker pur? Also müsste jedes Lebensmittel das Zucker enthält besteuert werden und zwar nach Zuckeranteil. Oder wie stellt man sich das vor? Das wäre für Hersteller und Handel sicher nicht die Lösung. Hier wird doch der Absatz beobachtet. Also würde man die Steuer beim Zuckerrübenbauer abladen. Durchreichen nach unten ist ja nicht neu. Und ob man dann durch die Steuer eine Geschmacksbildung und Einkaufsveränderung beim Verbraucher erreicht ist auch noch sehr fraglich.

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      • Marian E. Finger sagt

        Industriezucker ist ein Genussmittel, weil er, egal in welchen Mengen er gegessen wird, nichts zu einer gesunden Ernährung beiträgt. Das ist bei Gewürzen anders, von denen die meisten, wenn mit Bedacht verwendet, einen positiven Effekt auf Verdauung und Gesundheit haben.

        Und wie gesagt, es geht bei einer Zuckersteuer nicht in erster Linie um Erziehungsmaßnahmen, sondern darum, die Folgekosten, die durch die Produktion, den Vertrieb und den Konsum eines schädlichen Produkts entstehen, an die entsprechenden Produzenten, Händler und Konsumenten zurückzugeben. Was meiner Ansicht nach durchaus in Ordnung ist.

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        • zmp_nachfahre sagt

          Das ist die klassische paternalistische Argumentation und könnte genausogut auch auf andere Bereiche mit einem gewissen Suchtpotential angewendet werden: vegane Ernährung (Mineralstoff- und Vitaminmangel), Salz (Bluthochdruck), Sport (Verletzungsgefahr), kein Sport (körperliche Degeneration), Fernsehen (Sedierung – aber halt, das ist ja auch erwünscht…!)
          Und außerdem: eine Steuer mag zwar das Verhalten der Käufer steuern, das Geld landet aber per Definition im großen Topf und ist damit bei der aktuellen Sachlage „futsch“. Nix von Ausgleich der Folgekosten!

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          • Marian E. Finger sagt

            Ohne Salz, Sport (oder besser: Bewegung) und Ernährung (gleich welcher Art) ist man ziemlich schnell tot, während man länger lebt, wenn man keinen Industriezucker isst. Im Gegensatz zu Industriezucker kann sogar Fernsehen einen positiven Effekt haben (Bildung, Information, Erweiterung des Horizonts) und ist deshalb nicht von vornherein als „schädliches Produkt“ zu werten.

            Es muss nicht unbedingt sein, dass die Einnahmen aus der Zuckersteuer direkt für die Behandlung von Diabetes-Patienten verwendet werden. Wenn von dem Geld stattdessen Schulen, Schwimmbäder oder Gasspeicher gebaut würden, hätte die Gemeinschaft, die für die Diabetes-Patienten zahlt, ja durchaus auch etwas davon. Dass die Regierung nicht mit Geld umgehen kann, mag stimmen, ist aber kein gültiges Argument gegen eine Zuckersteuer.

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            • Thorens sagt

              „…Wenn von dem Geld stattdessen Schulen, Schwimmbäder oder Gasspeicher gebaut würden, hätte die Gemeinschaft…“

              Die Hoffnung stirbt zuletzt, was?

              Das ist mir zu konjunktivlastig. Vor allem angesichts der in vielen Fällen schon erlebten „Zweckzuführung“ von vereinnahmten Steuermitteln. Eher werden zusätzliche öffentlich alimentierte Mitarbeiterstellen geschaffen, um die zusätzlichen Mittel beitreiben und verwalten zu können.

              Die CO2-Bepreisung haben wir nun gefressen, jetzt soll also eine Zuckersteuer zusätzlich helfen, es zu richten. Morgen wird es dann vermutlich eine Wohnraumsolidarausgleichssteuer für solche, die für sich mehr als die durchschnittliche Wohnfläche beanspruchen. Die verkauft man uns dann mit dem Argument, so der Wohnraumnot zu begegnen.

              „Jaja“ ist alles, was mir dazu noch einfällt.

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            • Jochen Böhrer sagt

              Dann müsste man auch Obst, Fruchtsäfte, Nudeln, Brot usw besteuern.. Mit anderen Worten: Ihr Erguss ist purer Populismus und entbeghrt jeglicher fachlicher Expertise

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    • Stadtmensch sagt

      In den USA sind rund 42–43% der Erwachsenen adipös (BMI ≥ 30), Tendenz weiter steigend.
      In Deutschland liegt der Anteil adipöser Erwachsener je nach Datensatz bei etwa 19–25%

      Da geht noch was!

      Also: mehr Freiheit wagen mit Schwarzgelb!

      Was kümmen uns die Opfer dieses Wirtschafssystems? Die Leute mit Aktien bei Big-Pharma und bei der industriellen Lebensmittelverarbeitung gewinnen immer: entweder, weil die breite Masse der schlecht informierten und gleichgültigen Verbraucher über erhöhte Abgaben auf bestimmtes Industriefutter die Kassen des „Gesundheitssystems“ aufbessert und oder weil diese Verbrauchermasse so wird wie der idealtypische Verbraucher in USA und die Kosten im „Gesundheitssystem“ weiter steigen lässt. Ob das Geld nun über eine Zuckersteuer, über Neuverschuldung (weil das Gejammer unerträglich wird) oder über Anzapfen der letzen Reserven der breiten Masse (wer stirbt schon gern früher, wenn man krank und noch was im Sparstrumpf ist) von Unten nach Oben strömt ist doch eigentlich uninteressant.

      Diese Diskussion wird as garantiert nicht geben in einer Talkrunde. Lieber wollen wir es so flach wie beim „Heizungsgesetzpopulismus“. Das spare ich mir aber auf jeden Fall…

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      • Reinhard Seevers sagt

        Stadtmensch, gegen Dummheit gibt es noch keine Steuer, das finde ich schade. Es würde wohl die höchsten Einnahmen versprechen.
        Ubiquitäre Verfügbarkeit von Nahrung ist in meinen Augen die Hauptursache von Überernährung und damit von Krankheiten.
        Wenn die Brezel oder das Croissant, das belegte Brötchen oder der Donut das Vielfache kosten würden, weil die Gebühren für die Betreiber so hoch sind, dass sie nur durch Aufschlag zurückfließen können, dann ja dann wird es besser. Wenn jeder sich sein Brot wieder selbst bestreichen muss und die Brotdose eine Renaissance erlebt, dann könnte es etwas werden.
        WEIL aber verkauft werden darf und soll, wird die Verantwortung einfach an den Kunden delegiert. Weniger Luxus-Fressen, weniger Krankheiten. aber gleichzeitig mehr Arbeitslose und weniger Steuereinnahmen….es ist das Dilemma des kapitalistischen Systems in einer freien Demokratie.

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        • Stadtmensch sagt

          Ich glaube nicht, dass die adipöse Hälfte der US amkerikanischen Bevölkerung an ubiquitärer Verfügbarkeit gesunder Nahrung leidet:

          Matthew Desmond
          Armut – Eine amerikanische Katastrophe | Die schonungslose Analyse eines menschengemachten Problems

          Da lob ich mir die japanische Geschmacksrichtung des Kapitalismus. Der ist nicht so protestantisch menschenverachtend. Obwohl, dort sind auch alle mehr oder weniger depressiv und niemand mag sich reproduzieren…

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          • Reinhard Seevers sagt

            Vielleicht gibt es ja irgendwann die Stadtmensch-Idealwelt…..leider wird der Stadtmensch das nicht erleben, weil die Natur ihm dazu nicht genügend Zeit lässt. Shit happens oder?
            Übrigens, hatte ich nicht geschrieben: „ubiquitäre Verfügbarkeit gesunder Nahrung“, sondern nur die ubiquitär Verfügbarkeit von Nahrung“…egal welcher Qualität.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Schöner Versuch einer Ablenkung Marian. Fragt man eine medizinische Fachjournalie, tritt in der Rangfolge zur Ursache von Diabetes Typ 2 folgendes auf:
      Folgende Faktoren begünstigen Typ-2-Diabetes:

      „Häufiges Vorkommen von Typ-2-Diabetes in der Familie
      Höheres Alter
      Übergewicht und starkes Übergewicht (Adipositas), insbesondere im Bauchraum
      Erhöhter Blutdruck
      Erhöhte Blutfette (zum Beispiel Cholesterin)
      Ungesunder Lebensstil:
      Energiereiche, ballaststoffarme Ernährung
      Bewegungsmangel
      Rauchen
      Alkohol“
      Die Ausrichtung auf die Argumentation der Kosten durch Zuckerkonsum ist ein Strohmann-Argument. Wenn es durch die Zuckersteuer eine messbare und evaluierbare Reduzierung der Erkrankungen geben sollte, wann immer das sein sollte, wird den Versicherten dann der Beitrag reduziert? Echt?…wers glaubt. Man wird sagen, er wird sich weniger stark erhöhen, ohne Nachweis. Die Gesellschaft wird älter und damit automatisch einher gehen Erkrankungen, wie u.a. der Diabetes.
      Die Diskussion ist eine typisch sozialistische, die immer die „anderen“ für alles verantwortlich machen will, in Sippenhaft nehmen sozusagen.
      Ich zahle mittlerweile 700,-€/Monat Kassenkasse inkl. 2500,-€ Eigenanteil. Wer aus der Gruppe der Kassenpatienten wäre denn bereit nur einen Bruchteil an Eigenanteil zu leisten? Damit würden die Kassen um Milliarden entlastet, ohne die Menschen zu gängeln und ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen….ich könnt k….

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      • Marian E. Finger sagt

        Von wegen Strohmann-Argument, Reinhard: Zuckerkonsum, sozusagen ein Synonym für energiereiche, ballaststoffarme Ernährung, begünstigt Übergewicht, was wiederum einen äußerst negativen Einfluss nicht nur auf den Blutzuckerspiegel, sondern auch auf die Cholesterinwerte hat, was wiederum zu erhöhtem Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt. Nebenbei: Alkohol ist eine Form von Zucker.
        Bewegung hilft dabei, dass der Zucker aus dem Blut in die Zellen gelangt. Und Tatsache ist wohl, dass man ohne Diabetes älter wird als mit demselben, zumal durch Diabetes schließlich auch die Nieren in Mitleidenschaft gezogen werden. Frag doch mal, wie viele Diabetiker irgendwann zur Dialyse müssen. Und 10% der Bevölkerung sind von Diabetes betroffen. 10% macht 8 Millionen Menschen.

        Soll Herr/Frau Jedermann sich also krummlegen und im Sinne von Merz „mehr arbeiten“, um die Milliarden für die Krankenkassen/Staat zu erwirtschaften, die es braucht, um damit Krankheiten zu behandeln, die mit einer so einfachen Maßnahme wie Zuckerverzicht gar nicht erst entstehen würden? Das ist ja so was von hinten durch die Brust ins Auge und dazu auch noch mit einer Menge Leid und verminderter Lebensqualität verbunden, sowohl von denen, die schuften sollen als auch von denen, die krank sind. Ist das dann Wohlstand? Eine selbstbestimmte Lebensweise? Oder Wirtschaftswachstum? Vielen Dank auch.

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        • Reinhard Seevers sagt

          https://www.gesundheitsatlas-deutschland.de/erkrankung/diabetes_t2?activeValueType=praevalence&activeLayerType=state
          Man kann sich ja auch dumm stellen, gelle. Die Prävalenz zeigt doch eine eindeutige Korrelation mit dem Alter der Bevölkerung. Wenn man nun den Altersschnitt immer weiter hoch bringt durch eine bessere Medizin und evtl. auch eine bessere Lebensweise, dann trifft einen die Krankheit halt später…

          „Soll Herr/Frau Jedermann sich also krummlegen und im Sinne von Merz „mehr arbeiten“, um die Milliarden für die Krankenkassen/Staat zu erwirtschaften, die es braucht, um damit Krankheiten zu behandeln, die mit einer so einfachen Maßnahme wie Zuckerverzicht gar nicht erst entstehen würden.“
          DA liegt ihr Denkfehler Marian. Woher will man wissen, dass die Krankheitsraten sinken und damit gleichzeitig die Kosten und der Aufwand für den Krummliegenden?
          Das ist eine Wette, ein Wunschdenken, das Versprechen mit mehr Geld anderen zu helfen. Genauso wie bei allen sozialen Umschichtungen, ich nenne das asozial.
          Das simple Zuckerbrot hat in den 50er Jahren sicher den Wenigsten geschadet. Der dritte Hamburger in 2025 aber bestimmt.

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          • Marian E. Finger sagt

            Eine Korrelation sagt erst mal nichts über das Ursache-Wirkungs-Verhältnis aus, gelle, Reinhard.

            Kannst ja mal einen oder zwei Monate zuckerfrei leben und selber testen, was das für eine Wirkung auf deinen Körper hat statt hier mal wieder den Allwissenden zu geben.

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            • Seevers Reinhard sagt

              Zuckerfrei leben als freiwillige eigenverantwortliche Handlung kann jeder jeden Tag starten. Deshalb rechtfertigt es immer noch nicht, dass alle Bürger eine Steuer zahlen sollen….will nicht in Ihren Kopf, das merke ich.

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    • firedragon sagt

      „… Durch den unkontrollierten Konsum von Zucker entstehen erhebliche Kosten, die einerseits von den Krankenkassen (Therapie) und andererseits von die Volkswirtschaft (Arbeitsausfälle) getragen werden. Also eben wieder mal von der Gemeinschaft. Ich halte es für gerechtfertigt, wenn wenigstens ein Teil dieser Kosten durch die Einführung einer Zuckersteuer ausgeglichen wird. …“

      Herr Finger,

      Steuern sind nicht zweckgebunden.
      Eine Zuckersteuer schützt niemanden vor etwaigen Krankheiten, noch „hilft“ diese Art Steuer dem Gesundheitswesen.
      Das kann man an folgenden Zahen leicht erkennen.
      2024 Steuereinnahmen Tabak etwa 14 Milliarden, Steuereinnahmen Alkohol etwa 2,5 Milliarden.
      2024 Krankenkassendefizid etwa 6,6 Milliarden.

      Würde den Politikern dieses Staates das Wohlergehen seiner Bürger am Herzen liegen, so frage ich mich, bei nur! diesen zwei Steuereinnahmen, warum dem Gesundheitswesen die Kosten davonlaufen?

      Verbrauchsteuer bedeutet, der Verbraucher zahlt. Es bedeutet nicht, sie wird für den Verbrauer verwendet.

      Herr Finger, würden die Menschen gesund sterben, dann verdient die Pharmazie nix mehr 😏

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    • Bauer Willi sagt

      @Marian
      Bei Dir hat die Gehirnwäsche gut gewirkt. Und nein, ich bin nicht blöd und kann einem Lauterbach sehr wohl parieren.
      Mit dem Fernseharzt wäre ich erst recht fertig geworden.

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      • Marian E. Finger sagt

        @Willy
        Diabetologie ist die medizinische Fachrichtung, die sich mit der Behandlung von Diabetes beschäftigt und war neben Endokrinologie eines meiner Berufsfelder. Ich weiß also wahrscheinlich besser als du, was Zucker im Körper so alles anrichtet.

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      • firedragon sagt

        Herr Dr. Kremer-Schillings,

        „… kann einem Lauterbach sehr wohl parieren.
        Mit dem Fernseharzt wäre ich erst recht fertig geworden. …“
        Geht es darum? Mit jemandem ‚fertig werden‘?
        Sie betreiben Landwirtschaft, Sie stellen Rohstoffe her – was verarbeitende Betriebe mit diesen Rohstoffen anstellen, liegt nicht in Ihrem Handlungsbereich.
        Der Rohstoffhersteller hat keinen Einfluss auf das Konsumverhalten des einzelnen Menschen, deshalb ist gut, dass Sie nicht zu diesem Thema in diese Sendung geladen waren.

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        • Reinhard Seevers sagt

          „Der Rohstoffhersteller hat keinen Einfluss auf das Konsumverhalten des einzelnen Menschen, deshalb ist gut, dass Sie nicht zu diesem Thema in diese Sendung geladen waren.“
          Das Dilemma entsteht, wenn man Huhn und Ei diskutieren möchte. Wenn es um Schusswaffen geht, wird auch nicht der Waffenhersteller gezwungen keine Waffen mehr herzustellen, sondern es werden Verbotsschilder aufgestellt. Ist zwar ein hinkender Vergleich, er soll aber illustrieren, dass der Zuckererzeuger die Auswirkungen der Steuer mehr spüren wird, als der Waffenhersteller die Waffenverbotszone oder?

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  22. schmeckt gut sagt

    Diese „Man weiß vorher schon, was dabei raus kommt“- Diskussionsrunden sind komplett überflüssig. Verschenkte Zeit. Kann man bedauern, dass „Bauer Willi“ nicht zu Wort kommt. Für seine und unsere Nerven ist es aber auf jeden Fall besser 😉 Es ist schade, dass die Diskussionskultur in D dermaßen kaputt gemacht wird.

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  23. Altbauer sagt

    Wenn die Landwirtschaft in der Sendung nicht vertreten ist, ist das die beste Lösung.

    Es geht hier nicht um Landwirtschaft, denn den Menschen zwangsweise Zucker in den Kaffee zu kippen damit Zuckerrübenbauern Absatz haben, ist eine Diskussion die man nicht gewinnen kann.

    Argumentieren kann man so:
    Eine „Steuer“ ist grundsätzlich übel, weil die Regierung damit Radwege in Peru baut oder ukrainische Oligarchen fördert, die Luxusschiffe damit kaufen.
    Eine Umlage wäre diskutabel, wenn das eingenommene Geld in das Gesundheitssystem fließt – nur für gesetzlich Versicherte.

    Wenn man die Diskussion noch etwas polemisieren will könnte man sagen, dass die CDU Wirtschaftsvereinigung das Problem mit dem Übergewicht in der Bevölkerung damit löst, indem man Zahnbehandlungskosten nicht mehr übernehmen will. Nach dem Motto: „Wer nichts zu beißen hat braucht keine Zähne“. Dies in dem Kontext, dass sich nicht jeder die Qualität beim Einkauf leisten kann…

    Fazit: Man darf ein Auge auf die Lebensmittelindustrie werfen, aber ohne öffentliche Diskussion und nur mit ideologiefreien Experten. Ja, ich weiß, Experte ist schon ein Schimpfwort aber es wird möglich sein eine Fachexpertise zusammen zu stellen…

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  24. Christian Bothe sagt

    BW: Schade! Wäre für mich mal ein Grund gewesen diese Sendung komplett anzuschauen…Entscheidung eben typisch öffentlicher Rundfunk…

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  25. Werner Knödler sagt

    Schön das du die Herausforderung annimmst.
    Wir dürfen davon ausgehen das sie dich als
    Vertreter der Chemie und Zucker – Lobby sehen.
    Mach meiner Meinung ist eine Zuckersteuer Blödsinn.
    Nix anderes als mehr Bürokratie und für das Ernährungs-
    Verhalten völlig nutzlos.
    Ich würde ein 100 % iges Werbeverbot für gezuckerte
    Erfrischungsgetränke vorschlagen , bei gleichzeitigem
    Zwang an die Hersteller solcher Getränke den Zusatz von
    Zucker und seiner Unterarten in den Rezepturen jährlich
    um 5 % zu verringern .
    Erfordert auch Bürokratie reduziert aber die Zuckermenge.
    Ich weis Zuckerrübenanbauer hören das vielleicht nicht
    gerne aber im Interesse der allgemeinen Gesundheit sollten
    wir mit großem Wohlwollen in diese Richtung denken.
    Es ist dann auch keine Gängelung des Verbrauchers .

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    • Seevers Reinhard sagt

      Ich wäre eher für ein Rüstungsverbot…..verhindert mehr Tote und spart sehr viel mehr Geld. Alles Andere ist Heuchelei.

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      • Thomas Bröcker sagt

        100 % Zustimmung !!! Mich macht zusätzlich die momentane „Vorkriegsruhe“ in den Medien extrem unruhig. Das war 2014 ähnlich.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Ich empfinde es ähnlich wie Thomas Bröcker. Die Medien bringen Null-Beiträge über Friedensinitiativen oder Diskussionen über Kriegsverhinderung.
            Es gab während der MSC in München Friedensdemos:
            https://www.sueddeutsche.de/muenchen/demonstration-ukraine-siko-muenchen-li.3382908
            Das Fernsehen hat Null berichtet. Aber über die Iranische Demo mit 100mal mehr Teilnehmern musst natürlich berichtet werden.
            Seit man die Gesellschaft gespalten hat, gehen Rechte und Linke nicht mehr gemeinsam für den Frieden auf die Straße. DAS haben sie bereits gut geschafft in diesen Regierungen. Die Spaltung war der Plan.

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            • Altbauer sagt

              Der Begriff „Vorkriegsruhe“ ist etwas plump gewählt. Wir stehen nicht vor dem dritten Weltkrieg sondern man will das Feuer in der Ukraine am brennen lassen um von der eigenen schlechten Politik abzulenken. Putin ist schuld an: … ,…, ….,

              Nein, ein Bürgerkrieg in Deutschland ist viel wahrscheinlicher weil wir eine derartige Spaltung habe die mit Diskussionen nicht zu einem guten Ende kommt.

              P.S.:
              Deutschland führt Krieg gegen sich selbst. Heute feiert man in der Zeitung die Sprengung des Kohlekraftwerks Ibbenbüren. Vorher AKW in Bayern. Das klar krank und selbstmörderisch aber keinem interessiert es. Es wurde schon öfter gesagt. Putin hätte es nicht besser machen können mit der Zerstörung.

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              • Thomas Bröcker sagt

                Die Konstellation Iran – USA – Israel HAT das Potential für einen Flächenbrand mit nicht mehr ausbremsbarer Eigendynamik. Lass doch den Iran die beiden Flugzeugträger auf den Grund schicken (ballistische Raketen mit Mach 15 sind kaum abzuwehren) … wie wird die Reaktion der Clique um den orangenen Mann aussehen ?

                • Altbauer sagt

                  @T.B.
                  Das passiert nicht, weil China und USA nur die Wirtschaft im eigenen Land priorisieren und Russland ist in der Ukraine gut beschäftigt.

                  Das jämmerliche Deutschland mit Merz nimmt keiner ernst.
                  Er sagte mal, dass Israel für uns die Drechsarbeit im Iran übernehmen würde – Tage später hat er Waffenlieferungen an Israel gestoppt.

                  Wenn wir die Geisteskrankheit von Merz nicht erkennen, wird es nicht besser. Aber Krieg gibt es nicht.

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      • Limes sagt

        sie meine sicher die neusten Massenvernichtungswaffen wie die Oreschnik, Kinschal, Burewestnik…. die laut eines Autokraten in der Nachbarschaft unbesiegbar ein sollen.

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      • Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

        Sag das deinem Freund Putin. Der hatgerade eine grosse Aufrüstung seiner Atomwaffen angekündigt. Herr Seevers, gehen Sie zum Augenarzt, Sie dürften auf einem Auge blind sein.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Den Kommentar verstehe ich nicht…worauf bezieht der sich?
          Wenn Putin eine Aufrüstung der Atomwaffen ankündigt machen Sie sich in die Hose, wenn die USA das tun nicht? Gehen Sie mal zum Urologen, da scheint etwas quer zu sitzen. Es ist doch völlig Wurscht, ob der eine 5400 Atomsprengköpfe hat und der andere 5900. Wie kann man so wenig Bildung haben, dass man sich nach 40 Jahren darüber noch einen Kopf macht?

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          • Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

            Herr Seevers, Sie sind einzigartig in diesem Forum. Ein Wichtikus der Extraklasse.

        • Christian Bothe sagt

          E.Forenteilnehmer: Das was RS zu Kriegswaffen und Kriegen sagt, ist vollkommen richtig!!! Sehe das auch so!

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          • Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

            CB Herr Seevers und Sie sind ja sehr ideoligisch und das nur einseitig geprägt.

            • Christian Bothe sagt

              EF: Würde er sagen realistisch, Ehemaliger Forenteilnehmer ( warum eigentlich kein Klarnamen???).

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            • Seevers Reinhard sagt

              Seit wann ist Frieden einseitig? Sie sind FÜR Krieg?;…..na dann. Dieses Land hat fertig.

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            • Thomas Bröcker sagt

              Geschichtskenntnis und Beurteilung von Chronologie und Abläufen sind keine Ideologie sondern Recherchearbeit. Die Russen und andere „totzurüsten“ ist amerikanische Absicht und Praxis. Das ist vom politischen Personal dieses Staates (USA) häufig geäußert worden und insbesondere durch die SIPPRI Untersuchungen bis 1989 (als selbiges Institut noch neutral war) belegt. Dass das mit der Zeit eine Eigendynamik entwickelt, hängt auch damit zusammen, dass kurz vor Zusammenbrüchen des Finanzsystems (oder von Teilen des Selbigen), immer als letztes mit sinnloser Rüstung Wachstum zu generieren.
              Am Ende kommt dann immer die biblische Erkenntnis „Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen“ zum Tragen.
              Aber „Alles gut“, so lange unsere „Schwerter weit genug weg von uns töten.

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    • Bauer Willi sagt

      Ich wurde als Bauer Willi eingeladen. Weil ich eine andere Meinung vertrete als der Mainstream. Und ich wurde wieder ausgeladen. Warum wohl?
      Was habe ich mit der Chemie- und Zuckerlobby zu tun? Erklären Sie es mir?

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      • Guten Morgen
        Wahrscheinlich wurden sie @BW ausgeladen, weil die Glaubwürdigkeit der Befürworter der Zuckersteuer dadurch auf dem Spiel gestanden hätte.
        Schade, das ihnen die Möglichkeit genommen wurde die Sichtweise des Produzenten zu vertreten.
        Vor allem weil man ja weiß das erst durch die Verarbeitung in Fertiggerichte mit vielen Zusatzstoffen unteranderem sogar in Brot und Brötchen diese nicht der Gesundheit dienlich sind.

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      • Kemetbauer sagt

        @BW
        Dass Sie Zuckerrübenlobbyist sind, das werden schon Ihre Zuckerrüben anbauenden Berufskollegen von Ihnen erwarten. Lobbyist sein bedeutet nur die Interessen des eigenen Lagers zu vertreten. Was ist daran negativ? Jeder Schweinehalter ist schließlich auch ein „Fleischlobbyist“ und jeder Ökobauer ist ein „Ökolobbyist“; hoffe ich einfach mal.

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  26. Peter R. sagt

    Heute Morgen wurde gemeldet, dass die Schleswig-Holsteinische-
    Regierung die Zuckersteuer über den Bundesrat einbringen will. Entgegen dem Beschluss des CDU-Parteitags. Daniel Günther scheint ein gewisses Problem mit Mehrheitsentscheidungen zu haben, wenn diese gegen sein Gusto gehen.

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  27. Seevers Reinhard sagt

    „Warum man sie ausgesucht hat, ist mir ein Rätsel.“

    Na Mensch Willi…….natürlich wegen der Diversitat., 🤗

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