Ein Gastbeitrag von Ludger Wess
Pflanzenschutzmittel stehen häufig im Fokus öffentlicher Kritik. Weniger beachtet wird, dass auch natürliche Inhaltsstoffe in Tees und Nahrungsergänzungsmitteln wirksam sind und gesundheitliche Risiken bergen können.
In regelmäßigen Abständen wird in den Medien die Angst vor Pflanzenschutzmitteln geschürt. Überall seien Rückstände nachweisbar und vor allem werde übersehen, dass auf Obst und Gemüse «nicht nur ein Pestizid haftet, sondern viele – und diese Mischungseffekte kaum bewertet werden».
Nun bedeutet Nachweisbarkeit gar nichts, denn nachweisbar ist heute dank moderner Analytik die sprichwörtliche Erbse in einem Güterzug mit Bohnen, der halb um den Äquator reicht. Entscheidend ist wie immer die Dosis. Ein Fliegenpilz im Pilzragout ist nicht schlimm, aber acht machen sich bemerkbar. Das führt uns zum Thema der Grenzwerte, und da deren Einhaltung regelmässig überwacht wird, gibt es darüber Statistiken. 2024 analysierte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 16’423 Lebensmittelproben auf das Vorhandensein von Pflanzenschutzmittelrückständen. Rund die Hälfte dieser Proben wies überhaupt keine quantifizierbaren Rückstände auf. Im Vergleich zu 2023 entspricht dies einem deutlichen positiven Trend: Der Anteil der Proben ohne messbare Pestizidrückstände stieg um rund zehn Prozent. Nur etwa 1 Prozent der Proben aus Deutschland und der EU überschritten die Höchstgehalte, bei Importware aus Nicht-EU-Staaten lag der Anteil bei 8,5 Prozent.
Dann kommt gewöhnlich das bereits geschilderte Argument mit dem «Giftcocktail» aus Pestiziden. Niemand könne wissen, wie die Rückstände miteinander im Körper in Wechselwirkung treten würden. Dann seien auch Mengen unterhalb der Grenzwerte möglicherweise gefährlich, weil sich das Risiko summiere oder sogar multipliziere. Nun gibt es dazu kaum Arbeiten, die diese These stützen, aber das ist das Schöne an Thesen, die mit «Niemand kann ausschliessen, dass …» beginnen. Ausschliessen kann Wissenschaft tatsächlich nichts – nicht einmal, dass Aliens eine unterirdische Mondbasis gebaut haben.
Angst vor den falschen Dingen
Aber wie gewöhnlich fürchten wir uns vor den falschen Dingen, genauer gesagt, vor den falschen Pestiziden. Schon vor Jahrzehnten hat der Toxikologe Bruce Aimes in den USA nachgewiesen, dass mehr als 99 Prozent aller Pflanzenschutzmittel, die wir mit der Nahrung zu uns nehmen, natürlichen Ursprungs sind. Warum ist das so?
Pflanzen möchten nicht gefressen werden, aber sie können nicht fliehen. Daher schützen Sie sich vor Fressfeinden auf andere Weise, mit Dornen und Stacheln, der Einlagerung von scharfkantigen Kristallen, mit Brennhaaren oder eben mit der Bildung von chemischen Waffen: Bitterstoffe ebenso wie Giftstoffe. Die Kartoffel enthält das Insektizid Solanin, gegen das nur der Kartoffelkäfer immun ist. Rosmarin, Lavendel und Zwiebel bilden ätherische Öle gegen Insekten, Sonnenblumen Sesquiterpenlactone und Phenolsäuren, die Schlüsselblume Saponine, Schöllkraut gleich mehr als 20 Alkaloide sowie organische Säuren und Flavonoide usw. Viele Pflanzen produzieren dazu noch Fungizide und Antibiotika, oder – wie etwa die Walnuss oder der Fenchel – Herbizide, die das Wachstum anderer Pflanzen unterdrücken.
All diese Stoffe liegen in Konzentrationen von u. U. mehreren Milligramm pro Kilo vor. Bei Rückständen von synthetischen Pflanzenschutzmitteln aus der Landwirtschaft reden wir über Nano- oder Picogramm. Um es anschaulich zu machen: Wenn wir uns ein Picogramm als Sandkorn vorstellen, entspricht ein Milligramm einer Lkw-Ladung von Sand.
All diese Stoffe haben eine Wirkung auf den menschlichen Stoffwechsel, sonst würden wir sie nicht gegen Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Verstopfung, Hals- und Magenschmerzen, Husten, für gute Laune oder einfach wegen ihres Geschmacks trinken. Viele Tees, die in der Volksmedizin als Heilmittel gegen akute Beschwerden eingesetzt wurden, stehen heute im Supermarkt und werden tagtäglich getrunken. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch an Kräuter- und Früchtetees in Deutschland lag im Jahr 2023 bei immerhin 40,5 Litern. Hinzu kommen Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln mit Weihrauch-, Hildegard- und anderen Heilkräutextrakten, den Wurzel-Inhaltsstoffen von Kurkuma, Ingwer und Maca, die als Superfood, zur «Entgiftung», zur Vorbeugung gegen Erkältungen, Gedächtnis- und Schlafstörungen usw. vermarktet werden.
Leberschäden durch «natürliche» Mittel
Wer das alles routinemässig zu sich nimmt, kommt auf einige Milligramm Pestizide pro Tag. Und die Wirkung sehen Ärzte inzwischen deutlich. Kräuterpräparate, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Extrakte, die meist als «natürlich» vermarktet werden, werden zunehmend mit Leberschäden in Verbindung gebracht. Die Schäden reichen von milden Enzymerhöhungen bis zu akutem Leberversagen, das eine Transplantation erfordert. Dem DILIN-Register zufolge (DILIN = Drug-Induced Liver Injury Network), einer Datenbank, die ursprünglich zur Erfassung von medikamentös verursachten Leberschäden geschaffen wurde, sind inzwischen 20 Prozent aller akuten Leberschäden durch solche frei verkäuflichen Mittel verursacht. In 80 Prozent der Fälle erholen sich die Patienten glücklicherweise nach Absetzen der Tees und Kapseln ohne bleibende Leberschäden; dennoch ist die Sterblichkeitsrate unter den restlichen 20 Prozent höher als bei den Patienten, die durch konventionelle Medikamente zu Schaden kamen.
Kaum reguliert
Der Grund dafür liegt darin, dass Tees, Kräuterzubereitungen und Nahrungsergänzungsmittel in den USA ebenso wie in Europa wesentlich weniger streng reguliert werden als Arznei- oder Pflanzenschutzmittel, sodass es immer wieder zu Verunreinigungen, Überdosierungen oder Vergiftungen durch unbekannte Inhaltsstoffe kommt.
Jüngstes Beispiel ist etwa die Verunreinigung von Kräutertees mit Danthron, die auch schon 2025 auftauchte, z. B. in der «leckeren Alternative mit Aprikosen, um in Form zu bleiben». Danthron wird von einigen Pflanzen gebildet, darunter viele Aloe-Arten, Rhabarber und Senna-Pflanzen, die zu den Johannisbrotgewächsen zählen. Gemäss dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen der Schweiz (BLV) ist Danthron genotoxisch und karzinogen und es gibt keine sichere tägliche Aufnahmemenge. Wegen seiner gesundheitsschädigenden Eigenschaften ist dieser Stoff in Lebensmitteln verboten. Trotzdem führt er immer wieder zu Produktrückrufen, zum Beispiel von Schlankheitstees. Auch Vergiftungen durch die extrem leberschädlichen Pyrrolizidinalkaloide kommen immer wieder vor, z. B. bei Johanniskraut-Tee, Bio-Brennesseltee oder Bio-Anis-Fenchel-Kümmeltee(«äusserst wohltuend»). Dieses Gift findet sich in allen Teilen des Jakobskrauts (auch Greiskraut, Jakobs-Kreuzkraut oder Jakobs-Greiskraut genannt), aber auch in zahlreichen anderen Pflanzen. Immer wieder kommt es bei der Sammlung von Wildpflanzen oder der Ernte von Kräutern zu Verwechslungen oder der unbeabsichtigten Verunreinigung.
Aber auch die erwünschten, weil pharmakologisch wirksamen Inhaltsstoffe zahlreicher Pflanzen können, vor allem in Mischungen, schädliche Wirkungen entfalten. Dazu gehören etwa Kurkuma, Inhaltsstoffe des grünen Tees, Schlangen- oder Frauenwurzel, Schlafbeere, Kudzuwurzeln, Erdstachelnuss, Geisskraut, chinesischer Knöterich und viele andere exotische Pflanzen, die heute gern als Tees oder Kapseln gegen Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden, Abnehmpräparate usw. empfohlen werden. Hinzu kommen Wechselwirkungen mit Medikamenten.
Hier handelt es sich tatsächlich um «Giftcocktails», von denen echte chronische und sogar akute Gesundheitsschäden ausgehen. Aber das ist kein Thema für Umwelt-NGOs. Warnungen vor «natürlichen» Mitteln kollidieren mit dem Narrativ, dass Gesundheitsgefahren vor allem von künstlich hergestellten Chemikalien ausgehen, und sie lassen sich nicht monetarisieren. Kommt hinzu, dass viele NGOs am Tropf von Firmen hängen, die mit diesen Präparaten Geld verdienen. Da warnen sie lieber vor theoretischen Gefahren, die durch das Verschlucken eines Sandkorns ausgehen können, und ignorieren, dass man durch eine ganze Wagenladung voller Sand sehr leicht zu Tode kommen kann.
Der Text wurde zuerst hier veröffentlicht: https://swiss-food.ch/artikel/mit-tee-krank-statt-schlank
Gastkommentare stellen die Meinung des Autors dar


@evonik
Habe eine sehr große Zustimmung zu Ihrem Beitrag (Umgang mit der AfD) aber es beunruhigt mich ungemein wie sich die Diskussion entwickelt im Land. Ein Endpunkt ist erreicht, wenn Linke die Nasikäule gegen Blaue schwingen, diese sich dann als Opfer darstellen und mit Opfer des 3 Reiches vergleichen.
Prominentes Beispiel der Blogger Anthony L.. Dieser empört sich über den „Hundeprofi“(?) Martin Rütter der erklärt, dass er kein Brot bei dem Bäcker kaufen würde, dessen Frau in der AfD aktiv wäre. Wir haben es also nicht nur mit der NS Botschaft „kauft nicht beim J.“ zu tun, sondern obendrein auch noch mit Sippenhaft.
Auf diese üble linke Propaganda reagiert Anthony noch bizarrer, indem er sich einen Judenstern aufklebt und ein Video gegen Rütter macht. Womit er sich vermutlich behördlichen Ermittlungen einhandelt und ich hoffe ihm bleiben übelste soziale Kosten erspart.
Es ist alles gesagt von links und rechts und ändern wird sich nichts. Noch schlimmer, wenn wir bald den ersten AfD Ministerpräsidenten demokratisch gewählt haben, werden 10 Mrd. Rundfunkgebühren nichts anderes mehr machen als dieses Ergebnis in den Dreck zu ziehen und alle echten Probleme sind dann zweitrangig.
Die Linksradikalen Kräfte werden weitere Anschläge auf die Energie-Infrastruktur ausüben und es wird – wie kürzlich in Berlin – zu Todesopfer linker Gewalt kommen.
Kipppunkte könnten sein, wenn es im Winter 2026/27 zu Gasmangel kommt, weil man Atomkraftwerke gesprengt und Kohlekraftwerke durch Gaskraftwerke ersetzt hat, wie aktuell in
B-W.. Dann steht die verrückte linke Bundesregierung vor der Wahl, Bürger frieren zu lassen oder bei Trump um Gas zu betteln.
Um zum Ursprungsthema „Tee, Bio und Pflanzengifte“ zu kommen folgendes. Man sucht ja immer Vergleichbares was aktuell in Deutschland (besten Deutschland aller Zeiten) passiert. Da bin ich bei Sri Lanka gelandet und hänge unten dran was dort passiert ist. Was die KI nicht gefunden hat ist die Tatsache, dass die dortige Regierung auf Bio umgestellt hat und Nahrungsmittel knapp wurden – soweit der Bezug zum Ausgangsthema.
Fundstelle Ki Aufstand Sri Lanka:
Der „Aragalaya“-Aufstand (singhalesisch für „Der Kampf“) in Sri Lanka im Jahr 2022 war eine massive, überwiegend friedliche Protestbewegung, ausgelöst durch die schwerste Wirtschaftskrise des Landes seit 1948
. Sie führte zur Flucht und zum Rücktritt von Präsident Gotabaya Rajapaksa, nachdem Demonstranten im Juli 2022 den Präsidentenpalast gestürmt hatten.
Hintergründe und Verlauf des Aufstands 2022:
Ursachen: Der Staatsbankrott, horrende Inflation, Mangel an Treibstoff, Nahrungsmitteln und Medikamenten sowie Korruptionsvorwürfe gegen die herrschende Rajapaksa-Familie brachten die Menschen auf die Straße.
Aragalaya-Bewegung: Besonders junge Menschen und die Mittelschicht forderten einen Systemwechsel. Die Proteste begannen im März 2022 und gipfelten am 9. Juli 2022 mit der Besetzung von Regierungsgebäuden.
Folgen: Präsident Gotabaya Rajapaksa floh ins Ausland und trat zurück, sein Nachfolger wurde der ebenfalls umstrittene Ranil Wickremesinghe. Der Aufstand gilt als beispielhaft für moderne Massenproteste (Gen-Z-Proteste).
Historischer Kontext (Bürgerkrieg):
Von 1983 bis 2009 erlebte Sri Lanka einen blutigen Bürgerkrieg zwischen der singhalesischen Regierung und den tamilischen Rebellen (LTTE), der ca. 80.000 bis 100.000 Todesopfer forderte.
Dieser Konflikt endete 2009 mit einem militärischen Sieg der Regierung, warf jedoch weitreichende Fragen bezüglich Kriegsverbrechen auf.
Aktuelle Lage (Stand 2026):
Nach den Turbulenzen 2022 versucht das Land, sich wirtschaftlich zu stabilisieren, steht jedoch weiterhin vor großen Herausforderungen, einschließlich der Bewältigung
Ist ja schön, dass der Ludger Wess Bruce Ames zittiert. Der behauptet ja auch noch, dass eine tasse Kaffee mehr krebserregende Stoffe enthält, als ein durchschnittlicher Verbraucher an Pestiziden aufnimmt.
Ich schau mal, ob ich das Video noch finde.
Da ist das Video:
https://www.youtube.com/watch?v=3g1denSoAbc
Meines Erachtens ist die Haupaussage des Artikels, daß es bei den natürlichen Pestiziden wesentlich an Untersuchung und Risikoquantifizierung mangelt. Ohne weitere Detaillierung ist „krebserregender Stoff“ ist eine sehr vage Aussage.
Das kann zwar im Kaffee drin sein, aber vermutlich bekomme ich bereits vorher ein Problem mit dem Koffein.
Also, Herr Wess, wie können Sie die wertvollen „Erkenntnisse“ der diversen Naturapostel so in Frage stellen? Es gilt doch immer: „natürlich“ oder „bio“ = gut, „künstlich“ = schlecht!
Und das nicht nur bei Inhaltsstoffen, sondern generell.
Vor etwa 30 Jahren gab es schon die von einem prominenten Biochemiker lautstark aufgestellte Unterscheidung, „künstliche“ Radioaktivität sei gefährlich, „natürliche“ jedoch nicht. Man könnte da eine lange Liste solchen Unfugs aufstellen.
Bei Tees und Ähnlichem kommt noch hinzu, daß erstens kaum gemessen wird, was tatsächlich drin ist (ist ja „natürlich“) und daß zweitens die Konzentrationen sehr stark schwanken. Das ergibt eine vollkommen unbekannte Dosis mit den entsprechenden Problemen, siehe Beginn des Textes.
guten Morgen sehr interessant was geschrieben steht. und niemand im Fernsehen berichtet über so etwas, es wird nur über die Gefahren von Pflanzenschutzmitteln geredet und nicht das andere, was nötig ist und von der Natur kommt..
viel Spaß bei dem Karnevals Umzügen im Schnee obwohl wir ja Klimakrise haben
Prof. Ganten erklärt, am Beispiel des Psoralen in Sellerie , dass mit Pflanzenschutzmitteln behandelte Pflanzen weniger natürliche Gifte enthalten. Die Pflanzen bilden die natürlichen Gifte nur, wenn sie bedroht sind. Werden die Pflanzen durch Pflanzenschutzmittel vor Feinden geschützt sie keine (weniger).
Vielen Dank für diese inhaltsreichen Gastbeitrag!
Ich stimme mit den Autor völlig überein, dass das Angstgefühl im Land völlig naiv ist und hier, wie bei vielen anderen Themen, geht es völlig an der Realität vorbei.
Die Frage die ich mir stelle ist immer mehr, ob es noch Sinn macht aufklären zu wollen? Wollen die Menschen klüger werden oder will man Angst haben oder industriell Angst schüren um mit der Angst Geld zu verdienen? NGO und Medien verdienen damit Geld.
Grund zur Angst fehlte bei dem MRNA Impfstoff, wo die ängstlichen Menschen, sogar später mit Kindern, Schlange gestanden haben um sich das unerforschte Zeug reinjagen zu lassen.
Fazit: Wir zahlen 10 Mrd. um uns in die Irre führen zu lassen und so ein „Volk“ ist nicht therapierbar. Zu viel Menschen leben von der Angst und die haben die Meinungshoheit.
Eine falsche Angst lässt sich nicht mit der Angst vor natürlichen Pflanzenstoffen austreiben, wie das hier versucht wird.
(Völlig am Thema vorbei ein Hinweis auf einen Hoffnungsschimmer: Bitte das Video You Tube von „Harald Martenstein“ ansehen oder vielleicht hier in einem anderen Faden zur Diskussion stellen. Er befasst sich sehr qualifiziert mit der deutschen Geschichte und insbesondere mit der aktuell linken Dominanz. Nur eine Abkehr von dem linksradikalen gewaltbereiten Terror, wäre der Grundstein für eine gute Zukunft. So, verfrühstücken wir weiter unser Hab und Gut in vielen Bereichen, von der Landwirtschaft bis zur Industrie. Martenstein ist ein angesehener Journallist und schrieb für die Welt am Sonntag ) Sorry Ludger Wess, muss den Link hier doch reinsetzen. Diese Art Courage brauchen wir auch bei Ihrem Thema, wie Sie das auch bewiesen haben… https://youtu.be/fH8O9L3Cuuc?si=OWOo2gxSwAzuKL3S
Das Angstgefühl muss aber auch immer schön in Erinnerung gerufen werden, nicht das sich da irgendwann keiner mehr für interessiert. Dioxin und das gute Acuylamid lassen da grüßen.
@Merkur
Der Dioxinskandal hat aber stattgefunden, als QS schon freigeschaltet war. Nicht, dass da falsche Rückschlüsse gezogen werden durch Verbands“menschen“.
Ich kann mich nur einen echten Skandal erinnern, der durch den Import von Biosprossen aus Ägypten hervorgerufen wurde. Also der Sprossenskandal mit über 4000 Verletzten und 53 Toten.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/ehec-lebensmittelskandal-ohne-konsequenzen-100.html
Das Thema verträgt aber keine Klugschei..erei sondern mehr Demut vor den Herausforderungen. Importe aus Drittstaaten sind sicher risikoreicher.
Die Politik, die nach Dornhauser nicht kritisiert werden darf, ist aber komplett verpeilt und die interessieren sich überhaupt nicht für Menschen und deren Wohlergehen. Nur dann, wenn man vor den Wahlen Stimmen fangen möchte…
Ich zum Beispiel bin „Linksextremist“. Auch kann ihren ersten drei Absätzen zustimmen und halte den Beitrag vom Herrn Wess für sehr informativ und sachlich.
Was mir immer wieder die Laune verdirbt beim Lesen der Kommentare hier, sind Mutmaßungen über wokelinke Weltverschwörungen, die den Stützen der Gesellschaft das Leben schwer machen und dafür allerlei hinterlistige Propaganda schalten.
Was hat eine hedonistische Hippikultur die seit dem Aufstieg der Tec Bros und ihrer Ayn Randschen Religion des Exceptionalismus, der White Supremicity, des radikal libertären Individualismus und seines Kultukampfes gegen den Gemeinsinn mit Links zu tun?
Entspannt euch mal und erkennt, dass eine Männertee trinkender Schneeflocke auch nur ein zum Konsumzombi mutierter Selbstoptimierer ist, der seine „Leistungsfähigkeit“, seinen „Markwert“, seine ewige Gesundheit, mit allerhand Produkten, die ihm der Markt bietet, zu steigern bzw. zu halten versucht.
Stadtmensch, scaliere dich mal……und dann lass uns ein Glas guten Rotwein trinken.😎
https://youtu.be/nOVvEbH2GC0?si=KcPK1Yb3ROW_fsn6
Ja, ebend. Deshalb würde ich diese Haaresbreite auch nicht mit Youtube Filmchen über Dragqueens verschwenden, die bloß keinen Mucks machen sollen, sondern ich würde vielleicht auf das Personal der „Jungen Alternative“ schauen. Wie die reden! Ich würde das dann vergleichen mit dem Gerede der gleichen Leute von vor zwei Haaresbreiten und mir würde klar werden, dass ich lieber die unklaren Folgen einer von einer Dragqueen vorgelesenen Geschichte abwarten würde, als die altbekannten Folgen einer altbekannten Idee nochmal zu wiederholen. Kann man sich ja gerade bei den Amis anschauen…Schwamm drüber.
Am Umgang der selbsternannten Demokraten mit der Alternative erkennt man, dass wir den Faschismus noch nicht überwunden haben. Früher haben sie gegen die Juden gehetzt, heute u. a. gegen die AfD. Ich bin zufällig auf eine Querdenker-Demonstration mit Gegendemonstration gestoßen. Die Gegendemonstranten waren für mich widerliche typen.
Der ton macht die Musik ! Das liegt an der Emotionalität der Deutschen und man kann es leider kaum erklären.
Wir haben Globalisierung und könnten da etwas von anderen Kulturen lernen. Wir übernehmen nur das was uns gefällt und so bleiben wir in alten Mustern gefangen.
@Stadtmensch
Sie glauben nicht wie dankbar ich ihnen bin, dass ich heute zum ersten Mal in meinem Leben den Begriff „Whataboutism“ benutzen kann. Das sagt man wohl, wenn sie von meiner Dragqueen auf due AfD Jugend und Trump kommen.
Ich finde es aber wichtig darauf hinzuweisen, dass es sich bei der von der Berliner Landesregierung subventionierten Kita-Dragqueen um eine pädokriminelle vorbestrafte Queen handelt.
Aber Schwamm drüber, ich wollte sie nicht verärgern.
@Stadtmensch
Zitat: „Was mir immer wieder die Laune verdirbt beim Lesen der Kommentare hier, sind Mutmaßungen über wokelinke Weltverschwörungen, die den Stützen der Gesellschaft das Leben schwer machen und dafür allerlei hinterlistige Propaganda schalten.“
Die woke-Problematik ist keine Weltverschwörung sondern hier den Finger in die Wunde der Pädophilie-Problematik zu legen gehört zum Pflichtbewusstsein eine jeden anständigen Bürgers.
Wenn Ministerpräsident Wegener CDU einen fünfstelligen Betrag an Steuergeld verwendet, um eine wegen Kinderpornographie vorbestrafte Dragqueen in Kindergärten auftreten zu lassen, weiß was die Stunde geschlagen hat.
Ich versuche in meiner Verwandtschaft, wo kleine Kinder bald in die Kita müssen(!), zu sensibilisieren. Das klappt nicht weil die Vorstellungskraft der Jungen Eltern nicht reicht und die in einer eigenen Welt leben, wo das nicht sein kann was nicht sein darf.
Hier eine seriöse Informationsquelle zum Thema und Tendenzen. Selbst Schwule beschweren sich darüber, dass der CSD in Köln nicht mehr das ist was es mal war sondern von der völlig kranken Wokness gekapert wurde.
Eltern mit Verantwortung müssen sich das ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=4glffL9P_jo
https://www.youtube.com/watch?v=fwh46GUFQCs
Gerade bei den Yogi Tees sollte man aufpassen. In fast jeder Mischung steckt Süßholz mit drin. Und teils mit 30% kein unwesentlicher Anteil. Das erhöht den Blutdruck. Für Menschen mit erhöhtem Blutdruck ein No Go. Warum die Hersteller das in fast allen ihrer Mischungen zufügen ist mir ein Rätsel.
Mir schmecken diese Tee sowieso nicht und ich lasse lieber die Finger davon.
@Sabine
Ist wohl auch bei Lakritz so. Enthält meines Wissens auch Süßholz.
Stimmt
Ich selbst kann ja Menschen mit erhöhtem Blutdruck nie leiden.
@Ex-Baumschuler
Woran erkennt man Menschen mit erhöhtem Blutdruck?
Ich habe normalerweise 110/60….abends auch schon mal 95/55…
Blutdruck ist, wenn die Augen und die Halsadern anschwellen. Sanguiniker. Immerhin habe ich ja auch Rettungsassistent gelernt, allerdings nur beim Roten Kreuz. Wenn Notfälle vorlagen, rief immer irgendjemand die Feuerwehr.
Übrigens, @Willi, was die Herzkrankheiten angeht, habe ich schon mal so eine altmodische Operation miterlebt, weil ich da im Praktikum war. Erstmal hatte ich einen Rüffel gekriegt, weil ich so ein ägyptisches Ton-Amulett mit Lederriemen am Arm trug. Man musste sich von Kopf bis Fuß desinfizieren, um nur in den OP-Saal hereinzukommen. (Anders als in vielen Schweineställen, um wieder den Anschluss ans Bauernforum zu suchen.)
Zuvorn lag jemand, der gerade, durch die Schwester (oder den Bruder) beobachtet, gerade aus der Anästhesie erwacht war. Ihm waren unter Vollnarkose die Mandeln aus dem Hals rausgenommen worden und es war wohl entsetzlich viel Blut geflossen. (Na, immerhin können die Mandeln jetzt nicht mehr jucken.)
Der nächste Patient hatte Krampfadern in den Beinen. Der Doktor-Professor hatte Spaß daran, uns Praktikanten vorzuführen, wie er diese oben und unten abschnitt und dann herauszog. Das ging nämlich erst zäh und machte dann plötzlich „Flutsch!“ (ebenso imposant wie lustig, fand jedenfalls er). Ebenfalls bei Vollnarkose.
Aber @Willi wird sich mehr für Herzprobleme interessieren, da sein nächster Infarkt ja auch schon der letzte sein könnte (und mutmaßlich sein wird). Und zwar hatte der Prof.-Dr. Meyer (oder wie der hieß) stolz einen ganzen Brustkasten in der Mitte aufgesägt und auseinandergeklappt und zeigte uns Praktikanten das pulsierende Herz. Hinterher wurde sicherlich alles wieder zusammengenäht, aber das war schon brutal, wie der Prof. das da so stolz präsentiert hatte. Heute macht man das, glaube ich, auch anders.
– Aber um auf den anderen Thread mit den Zigaretten zurückzukommen: Ja, ich bin Raucher, und das, über was ihr euch im Tee oder im Salat oder gerne auch im Spinat an Giften als unzumutbar echauffiert, das rauche ich beim Aufstehen gleich erst mal weg.
Ihr seid echt Pimpels und könnt gar nichts ab.
Ex-Baumschuler
„Aber @Willi wird sich mehr für Herzprobleme interessieren, da sein nächster Infarkt ja auch schon der letzte sein könnte (und mutmaßlich sein wird).“
Vielen Dank für Ihr Mitgefühl… 🙁
„Woran erkennt man Menschen mit erhöhtem Blutdruck?
Ich habe normalerweise 110/60….abends auch schon mal 95/55…“
Bei mir ist er etwas höher, aber im erlaubten Bereich.
Steigen tut der in der jetzigen Zeit, wenn die hübschen Gardemädels ihr Tanzbein schwingen. 😉
Kölle Alaaf.
Darauf muss ich erst mal eine rauchen.
Tee rauchen? 😎
Nee Heu vom Boden
Wo Giftpflanzen in kleinen Mengen beigemischt eine grosse Rolle spielt ist wohl das Heu. Als Grundnahrungsmittel für Pferde von den meisten Ställen nicht mehr selber produziert sondern preissensibel eingekauft. Viele wünschen sich zuckerarmes, überständiges Heu, damit die Pferde nicht zu dick werden – so Heu darf nicht gedüngt werden uns erst spät geschnitten werden. Gut, gibt auch weniger Arbeit und keine Düngekosten. Dafür vermehren sich Herbstzeitlose und Kreuzkraut, beides leberschädlich. Es gibt Ställe, da muss der Tierarzt dauernd hin zu Hufrehepferden und andere Ställe haben nie einen Fall. Denke das liegt am Heu, bzw. den nicht erkannten Giftpflanzen darin.
@S
Hufrehe von nicht erkannten Giftpflanzen? Hufrehe ist ein Stoffwechselproblem. Einfach gesagt: „Zu gut gefüttert“. Wie lange ist es her, dass in der Landwirtschaft Pferde eingesetzt wurden. Zwei Generationen? Und schon ist das Basiswissens weg.
Und Stoffwechselproblem ist ein Leberproblem. Ist die Leber eh schon überlastet von zu viel vom Allem, Zucker im Müsli, zuviel Zucker im Heu, und kommen on top noch Giftpflanzen hinzu ( oder zuviel Giftpflanzen aufs Mal ohne Vorerkrankung ) dann schwimmen zu lange zu viele Gifte im Blut. Die Huflederhaut ( der Klettverschluss zwischen Knochen und Hufwand ) macht Selbstmord und verabschiedet sich, Zack Hufrehe. Was war Ursache, was die Folge ? Durchblutungsstörungen wegen kranken Blutgefässen („Zucker“) ist in etwa das Pendant der Hufrehe.
zu Hufrehe durch Vergiftungen findet sich folgendes:
https://www.hufrehebehandlung.de/hufrehe-ursachen/vergiftung.html
Die im link erwähnte Giftpflanze Jakobskreuzkraut enthält Pyrrolizidin-Alkaloide, die zu schweren Leberschäden führen auch durch mit Jakobskreuzkraut kontaminertem Heu . Das Risiko bei Zukauf von Heu ist sicher höher als von eigenen Flächen die man im Blick hat und gegebenfalls Massnahmen gegen Jakobskreuzkraut vornehmen kann.
mehr zu giftigen Kreuzkraut Arten im Beitrag der lfl
https://www.lfl.bayern.de/ips/unkraut/032238/
Heute weiß man, es ist nicht die Menge, sondern der Fructan Gehalt
Frauen und Blasenentzündung. Die Nieren-und Blasentees sind frei verkäuflich und hoch wirksam, bei den ersten Beschwerden eingenommen eine super alternative zum früheren Arztbesuch mit Antibiotika. Jetzt war ich kürzlich mal in der Apotheke, weil im Edeka der Blasentee ausverkauft war. Die Apothekerin fragte mich, ob ich den im vergangen Jahr schon einmal so eine Teekur gemacht habe, denn man darf wegen der Leber nur eine Kur pro Jahr machen. Dass so ein paar Teebeutelchen „gesunder“ Tee so die Leber angreift hätte ich niemals gedacht, steht auch nirgends beschrieben.
@Smarti
Was man hier so alles erfährt! Wusste ich bisher nicht. Danke für den Hinweis.
Interessant, wusste ich so auch nicht. Stimmt, auf den „Arznei“-Tees fehlen viele Hinweise. Zum Beispiel, dass Johanniskraut UV-Licht empfindlich macht.
Beipackzettel lesen…🙄
https://www.fixmedika.de/images/ecommerce/05/38/05381892_2024-02_de_o.pdf
….da gönn ich mir doch ein Tütchen Canabis, da gibt es keinen Beipackzettel, man kann niemanden für Schäden haftbar machen, und gesund ist es obendrein….sagt mein Nachbar nebenan.🥳alaaf und helau!
https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Cannabis_53341
😉😁
„gesund…“
aber nur wenn der Tütcheninhalt von natürlichen Pflanzen stammt, zu 100% biologisch hergestellt unter Berücksichtigung aller ökologischen Rahmenbedingungen, mit Ökostrom natürlich CO2 neutral, ohne Kunstlicht, ohne Verwendung von Plasitktöpfen, ohne Nährlösung sondern ausschl. ernährt mit Kompost aus Naturstoffen und der Kompost erzeugt wurde im Rahmen der Kreislaufwirtschaft.
Wichtig die Extraktion des wirksamen Suchtmittels zu 100% ohne Chemikalien (Ethanol, Alkohol…) erfolgte ausschliesslich mit biologisch abbaubaren Naturstoffen.
Sollten Nebenwirkungen nach dem „Genuss“ auftreten dann gibt es natürlich eine Vielzahl von „Mittelchen“ auf Naturbasis die wieder fit machen für den Alltag. Natur Experten/innen ihres Vertrauens oder evtl Arzt oder Apotheker fragen.
@Peter
besonders witzig finde ich den Beschreibung des „Wirkstoffes“: 100 g Johanniskraut enthalten 100 g Johanniskraut…
Da komme ich mir irgendwie veräppelt vor.
Oh…stimmt…klingt wie: „Bier enthält 100% Bier“…also tiefer bohren.
„Inhaltsstoffe des Echten Johanniskrauts sind u. a.[20]
Naphthodianthrone (sog. Hypericine) (0,1–0,3 %): Hypericin, Pseudohypericin
Phloroglucin-Derivate (0,2–0,4 %): Hyperforin, Adhyperforin
Flavonoide (2–4 %): Quercetin und dessen Glycoside Hyperosid, Rutin, Isoquercitrin, Miquelianin und Quercitrin sowie Biflavone, u. a. I3, II8-Biapigenin, Amentoflavon
Procyanidine
Xanthon-Derivate
Phenolcarbonsäuren: Cryptochlorogensäure
Ätherisches Öl (geringe Mengen): vorwiegend Sesquiterpene, u. a. Caryophyllen, Spathulenol (bis zu 7,2 % des ätherischen Öls)[21]
…“ Johanniskraut steigert die Produktion der Abbauenzyme Cytochrom P450 3A4 und Cytochrom P450 1A2 in der Leber.[51] Hierdurch steigt die Abbaurate einer Vielzahl von Wirkstoffen an und sie können ihre Wirkung verlieren.[52]
Cytochrom P450, Subtyp 3A4 verstoffwechselt u. a. Hormone. So kann Johanniskraut die Wirkung der Anti-Baby-Pille und anderer hormoneller Verhütungsmittel beeinträchtigen.[53]“ …da ist die Lichtempfindlichkeit schon fast wieder nebensächlich…also aufpassen und Bier trinken…😁
Danke für diesen Gedankenanstoss. Wenn in den Medien Bilder gezeigt werden sollen von Giften, dann ist das Bild der modernen Pflanzenschutzspritze einfach viel eindrucksvoller als das Bild einer hübschen Blume. Zusammen mit dem Text des Moderators ist so eine Pflanzenschutzspritze. Wahlweise auch mal ein Güllefass, das kann ja „kaum jemand“ auseinanderhalten, weil es die meisten Menschen eigentlich gar nicht interessiert was Landwirte machen. Es geht nur um das Bild von böse und gefährlich und macht Natur und damit Welt kaputt, und da ist der Landwirt ein sehr leichtes Opfer.
Sehr guter Artikel, der leider in der Öffentlichkeit kaum wahr genommen wird!
Danke !
Futter für den mühsamen Alltag der „Erklär-Bären“😎😎😎.