Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) berichtet jedes Jahr über die Rückstände in Lebensmittel. So auch für das Jahr 2024. Im Berichtsjahr wurden 16.423 Proben in mehr als 6,3 Millionen Analysen auf 1.064 Stoffe untersucht.
- Das Ergebnis (Auszug)
Die Hälfte der untersuchten Proben weisen keine quantifizierbaren Rückstände auf.
Rückstände oberhalb des Grenzwertes:
in Deutschland 1,0% der Proben
bei Importen aus EU-Ländern 1,5% der Proben
bei Importen aus Nicht-EU-Ländern 6,7% der Proben
80% der biologisch erzeugten Lebensmittel wiesen keine quantifizierbaren Rückstände auf.
Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln sind nur dann zulässig, wenn sie die geltenden Höchstgehalte nicht überschreiten und demnach gesundheitlich unbedenklich sind. Ein Überschreiten des festgesetzten Rückstandshöchstgehalts ist aber im Umkehrschluss nicht gleichbedeutend mit einem gesundheitlichen Risiko. Die Festsetzung eines Höchstgehalts geht von der Menge an Rückständen aus, die bei ordnungsgemäßem Einsatz der Präparate zu erwarten ist. Ein Risiko für die Gesundheit darf dabei nicht vorhanden sein.
Bei einigen Lebensmitteln mit mehr als 100 untersuchten Proben wiesen mindestens drei Viertel der Proben Mehrfachrückstände auf, vor allem bei Kirschen, Grapefruits, Birnen, Rucola, Tafeltrauben, Erdbeeren, Orangen, Aprikosen, Äpfel, Petersilie, Bananen, Heidelbeeren, Paprika, Mangos, Pflaumen, Melonen, Zitronen, Gurken, Broccoli, Bohnen mit Hülsen, Tomaten, Auberginen, Grünkohl und Tees.
Nur zur Erinnerung: Deutschland hat einen Selbstversorgungsgrad bei Obst von 20% , bei Gemüse von 37 %.
Hier noch weiterführende Literatur
https://www.gabot.de/ansicht/lebensmittel-weniger-Pflanzenschutzmittelrueckstaende-439104.html

@ kemetbauer
Dann doch nochmal zur Anwendergefährdung:
Alle Prozesse haben Risiken, die im Laufe der Entwicklung verringert oder abgestellt werden (müssen). Das gilt für fast alle Prozesse in Industrie, Handwerk und eben auch der Landwirtschaft. Das ist einerseits der Arbeitsschutz und andererseits die Entwicklung weniger kritischer Verfahren, Stoffe usw.. Niemandem würde einfallen die moderne Medizin grundsätzlich in Frage zu stellen (vor allem nicht, wenn sie das eigene Leben rettet).
Ähnlich wie in der Vergangenheit Lösungsmittel in Farben (Nitro- und Alkydharz- u.A.) verstärkt Demenz bei Malern gefördert haben, könnten die Organophosphate bei den PSM mit ungenügendem Arbeitsschutz eine mögliche Ursache für Parkinson sein.
DIE gibt es aber nicht mehr im Einsatz. Bei der Entwicklung der neuen Generationen von Wirkstoffen ist kaum noch Warmblütertox gegeben.
Es würde auch in der Medizin Niemandem einfallen noch heute (wie bis 1940) Krankheiten am Menschen mit Arsen zu behandeln … auch das war aber zu der entsprechenden Zeit medizinische Praxis.
Das ständige Herumhacken auf der Phytomedizin ist unlauter … zumal NIE wirkliche Verbrauchergefährdung gegeben war (nicht einmal beim Bleiarsenat auf Obst (wenn die Anwendungsvorschriften eingehalten wurden).
Pflanzen im „Selbsverteidigungsmodus“ können exponentiell mehr Giftstoffe enthalten als jeder PSM Rückstand. Unsere Körper können mit dem Einen, wie auch dem Anderen ganz gut umgehen. Die Dinge, die wir uns bewusst einpfeifen sind da sehr viel kritischer zu sehen.
Ob gespritzt oder nicht: Bananen isst man trotzdem nicht mit der Schale. Das gilt nicht nur für Südfrüchte, sondern auch für Eier und Dosenfisch.
ha, ha
aber wenn man Citrusfrüchte ist, sollte man sie erst schälen, dann die Hände waschen, um sie von Pestzidrückstände zu befreien und dann das Fleisch der Frucht anfassen.
Bei Bananen gilr ds gleiche.
Meine Antwort war gleichzeitig auch eine an
die Gedanken von Thomas Böcker
mit der Selbstversorgung, Reinhard
Zitat: „Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln sind nur dann zulässig, wenn sie die geltenden Höchstgehalte nicht überschreiten und demnach gesundheitlich unbedenklich sind.“
Das ist der neue Standard oder das neue Normal – bei zunehmenden Importen wegen Freihandel und so.
Auch wenn ich eine Ermahnung von Bauer Willi riskiere, der Bauernverband verhindert Bürokratieabbau durch QS. Jetzt wäre doch Zeit für eine Lockerung in Deutschland.
Wenn man in Deutschland Obst und Gemüse direkt vermarkten will und noch Saisonarbeitskräfte beschäftigen muss, dann gute Nacht. Der Hof hängt dann voll mit Hinweisschildern und alles ist geregelt bis zu den Einmalhandtüchern … Ein Aktenordner für QS reichen nicht, drei müssen es schon sein.
Wer ist der Totengräber der bäuerlichen Landwirtschaft?
Antwort: Der Bauernverband!
(Hinweis: QS ist der Hirnfurz den Bauernverbandes und auch Eigentümer der gesammelten Daten, die sicher einen guten Marktwert haben. DBV und QS ist eine Sauce)
(Nicht aus der Haut gefahren, nur klar und deutlich ;-))
„Es handelt sich um ein freiwilliges System der Agrar- und Ernährungswirtschaft, das für hohe Standards und Qualität steht. “
Der regionale Edeka, den mein Bruder beliefert, sagt er bräuchte kein QS – Nachweis für die regionalen Produkten, aber die Konzernzentrale schreibt es ihm vor. Schulterzuck.
Der geringe Selbstversorgungsgrad bei Obst und Gemüse erweckt den Eindruck, wir könnten uns nicht selbst ausreichen mit Nährstoffen, Vitaminen ect. aus dieser Produktgruppe versorgen.
Das können wir durchaus, nur eben nicht in der gewohnten Vielfalt und Allzeit-Verfügbarkeit aller Produkte. Das (die Allzeit-Verfügbarkeit) ist ein Ergebnis des Wohlstandes und der (bisherigen) Exportüberschüsse und zu großen Teilen Lifestyle und keineswegs überlebensnotwendig.
Zusammengefasst: einen Mangel an Nährstoffen und Vitaminen hätten wir auch bei Rückgriff auf ausschließlich heimische Produkte nicht. Es wäre nur weniger bunt und lustig.
Je höher der Grad des Wohlstands, umso mehr wird vergeudet. 🤗
Mangel oder Überfluss, wo liegt der goldene Mittelweg?
man muss das ökologisch sehen und wenn wir Menschen den Globus schützen wollen, dann hat die Ojologie Priorität!
Also müssen wir nach der Kreislaufwirtschaft denken.
Es darf nichts weggeschmissen werden, alles wird verwertet, wie früher in der armen Zeit.
So müssen wir in unserem Wohlstand und Überfluss auch denken.
Satt und zufrieden
sind nur die dummen und Tiere
Inga, wer ist nochmal „wir“?
83 Millionen Deutsche oder 7, 5 Milliarden „andere“.
Wie will Inga die vielen „anderen“ dazu bringen nach ihren Vorstellungen zu handeln? Eine Idee Inga? Eine ernsthafte, keine infantile bitte.
das war gleichzeitig die Antwort auf T. Böcker.
es kann doch staatlich geregelt werden uns nur von unserem Grund und Boden zu ernähren.
Das geht aber Volkswirtschaftlich nicht, weil dann unser Aussenhandel leiden würde, denn davon hängt unser Wohlstand ab.
Ökologisch ist das nicht.
Immer wieder wird über Rückstände von Pflanzenschutzmitteln diskutiert. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob die gemessenen Werte unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen oder nicht – sobald auch nur ein einziges Molekül nachgewiesen wird, geraten diese Rückstände seitens bestimmter NGOs und Medien sofort in die öffentliche Kritik.
Was dabei jedoch auffällig selten thematisiert wird, ist Kupfer. Kupfer ist in der EU als Pflanzenschutzmittel zugelassen und wird in der Landwirtschaft häufig eingesetzt. Dennoch findet es in der allgemeinen Debatte um Pflanzenschutzmittelrückstände kaum Beachtung, obwohl es eigentlich wenn wir über Rückstände sprechen genauso berücksichtigt werden müsste.
Müsste, ja
aber das wirt doch nur im Bioanbau vetwendet, wenn ich mich nicht täusche.
@I
Sie täuschen sich. Auch im konv. Obst- und Weinanbau wird Kupfer eingesetzt.
Kupfer ist auch ganz normaler Bestandteil vom Pflanzen. In Linsen, Bohnen, Kartoffeln, Pilzen, Kakao und in vielen anderen Pflanzen findet sich Kupfer. Kupfer ist auch ein notwendiger Bestandteil der ausgeglichenen menschlichen Ernährung. Chem. synth. PSM, sind das in der Regel nicht!
Schwefelwasserstoff, Calziumthiosulfat und Calziumpolysulfat (Bio-Mittel Schwefelkalk) und Kupferoxychlorid und Kupferhydroxyd (PSM Cuprozin und Funguran) sind chemisch synthetische Mittel, die in der Natur so in anwendbarer Form nicht vorkommen. Nur diese Mittel zu verwenden, ist eine Festlegung der Bio-Branche zur Marktabgrenzung mit Dogmatikfaktor. Diese Dogmatik folgt der Denke, alles in früheren Zeiten mal angewendete Mittel sind, ist weniger giftig oder schädlich. Das ist ein Irrtum. Insbesondere für den Anwender sind diese Mittel weder spaßig noch unbedenklich. Sie sind (Schwefelkalk z.B.) nicht versehentlich nur 1850 – 1950 in Anwendung gewesen. Zum Kupfer gibt es (auf Grund von unwissenschaftlicher Dogmatik) im Bio-Anbau keine Initiative, die auch wirtschaftliche Erträge und Qualitäten garantiert. Wie gesagt im OGS-Bereich um allgemeines Gebratsche gleich abzuwimmeln😎😎😎.
Ansonsten haben die meisten chem. Elemente irgendeine Funktion im Stoffwechsel. Nur auch dort nicht in der Reinform, sondern in einer jeweils für den jeweiligen Organismus nicht-toxischen Verbindung und Dosis. Ihr Vergleich hinkt etwas … und das wissen Sie auch.
@TB
Da Sie auf die Gefährdung des Anwenders hingewiesen haben. Wie war das noch mit den chem.synth. PSM, von denen man heute weiß, dass sie Parkinson hervorrufen/begünstigen können?
btw: Die agrochemische Industrie sagt, dass von ihren Mitteln keine Gefahr ausgegangen wäre, wenn die Bauern die Anwendungshinweise befolgt hätten. Sind/waren die konv. Bauern die Dummen?
die Anwendungsregeln muss man beachten, ist doch klar.
Ich schätze mal,
dass die Bauern in den 60igern das noch nicht so erst genommen haben.
Die Lizenz zur Ausbringung der PSM ist nicht für die Katz eingeführt worden.
Mit meiner Mutter habe ich ib den 60igern auch noch nicht vom Vitaminschonenden Garen reden können.
Die hatten ja in der Schule mehr Goethe und Schiller und wir
Chemie und Physik neben Bio
Soweit ich weiß, wird bei den Kontrollen auf Pestizid -Rückstände nicht nach Kupfer gesucht.
Deshalb macht es für die Konvis Sinn bei der/den letzten Anwendung/en Kupfer zu verwenden.
Ich sage aber mal, wenn Kupfer gegen Pilze usw. wirkt wird es auch in Stoffwechselvorgänge beim Menschen eingreifen.
Es wird außerdem ein Unterschied sein, ob die Leute Kupfer eingebunden in natürliche Bestandteile von
Kupfer ist auch ganz normaler Bestandteil vom Pflanzen. In Linsen, Bohnen, Kartoffeln, Pilzen, Kakao und in vielen anderen Pflanzen findet sich Kupfer.
aufnehmen oder chemisch auf die Oberfläche gespritzt aufnehmen.
Da machen es sich die Leute mal wieder zu einfach.
genau richtig,
deswegen ist es dort bestimmt erlaubt.
Na ja, due Dosis maxht das Gift.
Wegen der zu kleinen sortierung ist der gute alte Goldparmänen Apfel vom Markt verschwunden. Der Versuch in den 80er Jahren die Goldparmäne EU konform, d.h. größer zu züchten führte zum Verlust des typischen leicht nussigen Geschmacks, schade…..
wie lange dauert so eine Obstbaumzüchtung?
Hallo Willi,
das Thema Selbstversorgungsgrad treibt mich schon seit längerer Zeit um. Auch hier in den Kommentaren gibt es da auch so einige Verständnisfragen.
Obst und Gemüse gehen zurück, angeblich sagen neue Zahlen, dass beim Gemüse für 2025 wieder ein Zuwachs zu verzeichnen sein soll. Warte wie das Jahrsende ab.
Aber was genau bedeutet eigentliche Versorgungsgrad? Getreide: ist hier die Getreideproduktion gemeint, oder nur die welche direkt in Lebensmittel (Mehl) geht? Milch: alle Milchprodukte??? Obst: Was bedeutet Obst? Ich gehe mal davon aus Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume, Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren. Nicht aber Bananen, denn davon werden mehr als Äpfel gekauft. Ich denke diese schöne bunte Grafik des BEL sagt eigentlich nichts. Beim Fleisch würde es ja bedeuten, dass wir mehr produzieren als wir verzehren, aber trotzdem importiert Deutschland Fleisch.
Der Versorgungsgrad wird in Prozent angegeben, aber Prozent von was??? Da fehlt was, vielleicht sollte man da mehr Licht ins Dunkel bringen.
@Frank Saalfeld
Das sagt Wikipedia: „Mit dem Selbstversorgungsgrad soll ermittelt werden, inwieweit die heimische Produktion im Inland ausreicht, um die inländische Nachfrage zwecks Selbstversorgung zu decken. Er wird berechnet, indem man die Bruttoeigenerzeugung P w dem Verbrauch V} gegenüberstellt“.
Zum Fleisch: Wir exportieren (beim Schwein) das „fünfte Viertel“ (Öhrchen, Füßchen, Schwänzchen) und importieren die edlen Teile (Filet, Schnitzel etc.)
Beim Getreide ist es der Rohstoff. Was über 100 liegt, wird exportiert. Vor allem Nordafrika kauft viel Getreide in der EU ein, weil dort nicht genug für die eigene Bevölkerung wächst.
…ja da ist mir klar, wobei das mit dem fünften Viertel beim Schwein bei mir schon wieder in Vergessenheit war.
Das bedeutet aber z.B. beim Getreide, dass hier die Zahlen schon mal nicht mehr schlüssig sind, es sei denn das Viehfutter wird so indirekt mit eingerechnet. Richtiger wäre aber das Brotgetreide für die direkte Ernährung zu betrachten und die anderen Getreidearten je nach Verwendung.
Dann ist aber auch die Rechnung Bruttoeigenprodution durch Verbrauch (=Konsum) auch nicht richtig, denn wenn es eine Bruttoeigenprodution gibt, gibt es diese auch als Netto und ich denke mal des der Verbrauch eher der Nettoproduktion zuzuordnen ist. UND, was ist eigentlich Verbrauch? Der pro-Kopf-Verbrauch oder der tatsächliche Verkauf beim Kunden über wen auch immer?
Denn wenn wir den pro-Kopf-Verbrauch betrachten, dann sind niedrige Prozentwerte anfälliger auf Veränderungen als hohe.
Ganz ehrlich, ich habe noch niemanden kennengelernt, der mir diese Rechnung des Versorgungsgrades genau erläutern konnte, auch nicht bei der AMI.
Vielleicht kennst du ja jemanden, wie gesagt, eigentlich ein spannendes Thema.
@Frank
Ich frage mich mal schlau… eventuell bei der BLE.
Aber bei längerem Überlegen verstehe ich das Problem nicht. Nur mal als Beispiel, ich weiß nicht, ob die Zahlen passen.
Wenn wir 48 Mio. t Getreide produzieren, aber im Land nur 46 Mio. t Getreide verbrauchen (für was auch immer: Futter, Mehl, Biogas) dann liegt der Selbstversorgungsgrad über 100%.
Bei Kartoffeln liegt er ja bei rund 130%. Die Pommes-Kartoffeln aus dem Rheinland gehen ja überwiegend nach Holland und Belgien. Das ist so seit Jahrzehnten und da ist es logisch zu erklären, warum er über 100% liegt. Das ist aber nicht so, dass die Bauern zu blöd sind, über 100% zu produzieren, sondern weil Belgien und Holland die bei uns vertraglich abgesichert haben. Meistens jedenfalls.
Man kann es sich ja auch mal bei einem anderen Land ansehen….z.B. Großbritannien.
Einfach bei Google eingeben: Selbstversorgungsgrad mit Grundnahrungsmittel in Großbritannien.
Dort wird schön erklärt, welche Auswirkungen die geringe Versorgungssicherheit durch heimische Produkte haben, z.B. durch Störung der Logistik.
Für mich war der Begriff auch immer ein Fragezeichen, eben weil er ohne Kontext, ohne Bezug nichts aussagt. Auf jeden Fall kann man sich schön vor Augen führen, wie es ausschaut, wenn man sich die nicht vorhandene Selbstversorgung im Bereich der Energie ansieht und ins Verhältnis zum Export von „zu vielen Gütern“ setzt….merkste was?
Hallo Zusammen,
mein Hof liegt im Außenbereich mit eigener biologischen Kläranlage. Bis zu dem Tage als meine Mutter Insulin Spritzen mußte waren in der Kläranlage beim öffnen des Schachtdeckels voll mit tausenden
Stechmücken die herausflogen.
Nach der Zeit als Insulin gespritzt wurde waren alle Stechmücken verschwinden. Nach einem Krankenhaus Aufenthalt über 3 Wochen kamen die Stechmücken wieder aus der Kläranlage.Eine Woche
nach der Entlassung aus dem Krankenhaus verschwanden wieder alle Stechmücken.
Angefangen hat das aber erst als Insulin gespritzt wurde trotz diverser zusätzlicher Medikamente.
Seit dem Tod meiner Mutter sind die Stechmücken wieder da.
Herr Vogelbacher, das ist ja eine krasse Beobachtung. Wir haben eine Güllegrube unter einem bestimmten Miststock, da stopfe ich akribisch jedes Loch ( die kleinen Abflusslöcher, wo Flüssigkeit vom Mist nach unten fliesst ). Macht man die mal auf, dann kommen im Sommer Abertausende von Stechmücken hoch. Habe das Insulin mal angesehen:
Deutschland: Insulin glargin, gentechnisch hergestellt mittels K12-Stämmen von Escherichia coli. Das finde ich spannend, dass E. coli für solche lebenswichtige Medikamente gezüchtet wird.
Das Problem wird wohl das Metformin sein. Sehr toxisch für Insekten.
wieviel Leute nehmen Insolin.
Wenn das so ist, dann kann sich mal überlegen, bzw. besser dran forschen, ob diese Diabetiker nicht ausschliesslich Zucker aus Tobinambur zu sich nehmen sollten, dann bräuchte mb kein oder weniger Insulin.
Aber was kann man unter einer
Biologischen Kläranlage verstehen.
Ich wohne auch draussrn im Feld, also in einer Aussenlage und habe auch eine eigene Kläranlage, sogar eine doppelte.
Wir haben uns überlegt, ob wir unseres einmal geklärtes Abwasser darunter zum Bach laufen lassen, und vor der Mündung in den Bach dann dieses Abwasser mit Schilfpflanzen klören lassen,
das ist dann eine biologische Kläranlage.
das ist auch eine
Biologische Kläranlage
https://share.google/b3oekLFjiLwZLjltQ
Wir haben hier in Deutschland nur eine geringe Selbstversorgung , aber absolut super Qualitäten und trotzdem wird zu „billig“ aus dem belasteten Ausland gegriffen. Auch unsere nach Vorschrift sortierte Verkaufsware ist super. Ärgerlich ist aber bei der Sortierung der Ausschuß. Neulich war ich bei einem Freund auf dem Pferdehof. Dort waren Paletten mit gleichmäßig sortierten kleinen Äpfeln zu sehen , die für die Pferde bestimmt waren, weil sonst kein Absatz vorhanden ist. Natürlich nahm ich die mir geschenkten einwandfreien Äpfel zur eigenen Verkostung mit nach Hause. Da sagte ich zu meinem Freund : Das ist Sünde ! Er kaufte die Äpfel für 50 ct/kg für einwandfreie Ware, nur weil der Durchmesser zu klein ist. Auch die Gemüsebauern lassen teilweise bis zu 50% auf dem Acker stehen , weil das Ausland billiger anbieten kann. Dafür kommen Kühllaster aus Spanien zu einem anderen Kollegen , der für einen LEH Gemüse annimmt, zwischenlagert ,auf Qualität prüft und dann an die Zentrallager auf Abruf liefert. Bei der Qualitätskontrolle verweigert er anhand der LEH-Vorgaben LKW-Züge . Wegen eingeplanter Rückfracht wird dann die abgelehnte Ladung auf dem Betrieb abgeladen und entsorgt. Dafür hat er extra einen Miststreuer angeschafft um die Mengen gegen Gebühren auf dem Acker zu entsorgen. Einige Gemüsepaletten stellt er auf den Hof , um den Leuten vor Ort günstig Gemüse zum Kauf anzubieten. Da fragt man sich unter dem Gerede von Nachhaltigkeit , CO2 , usw. ob das alles so richtig sein kann ? Im Notfall würde doch nichts dem Verfall überlassen.
Wegen der zu kleinen sortierung ist der gute alte Goldparmänen Apfel vom Markt verschwunden. Der Versuch in den 80er Jahren die Goldparmäne EU konform, d.h. größer zu züchten führte zum Verlust des typischen leicht nussigen Geschmacks, schade…..
Das passt zwar eigentlich nicht zu diesem Thema. Mit der Goldparmäne ist es aber so, dass maximal 50 – 60 % der Ware wirklich diese Qualität (an die sich alle erinnern) erreicht. Die andere Hälfte ist grün, grasig und geschmacklos und unverkäuflich. Zudem zieht die Sorte fast alle Krankheiten (insbesondere Erwinia amylovora) magisch an. Ich hatte davon mal einen halben Hektar. Die hat 2012 der Feuerbrand komplett gekillt … ganz traurig war ich nicht und Ersatz habe ich auch nicht gepflanzt.
Die Forderung nach absoluter Rückstandsfreiheit sind eine der Anti Pflanzenschutz-Strategien der Pflanzennaturheilkundler und Homöopathen gegen die moderne Pflanzenmedizin. Dabei geht es immer um Pfründe, Marktanteile und Marktabgrenzung. Mit realen Gefahren hat das beim Verbraucher wenig zu tun.
Der Begriff „Pestizid“ ,der ja eigentlich heißt: Mittel gegen die Pflanzenkrankheiten (in älterem Sprachgebrauch wurden verschiedenste Krankheiten allgemein als „Pest“ bezeichnet (Kartoffelpest = Phytophtora). Also im Wortsinn heißt Pestizid eigentlich „Medikament gegen Pflanzenkrankheiten, Parasiten und Schädlinge“ . Wegen der Assoziation Pest = „verpesten“ wird es von Gegnern der modernen Pflanzenmedizin gern in der verballhornten irreführenden Form benutzt.
Selbst zu Zeiten des Verbotes von Blei- und Kupferarsenat (die weltweit seit ca. 1860 angewendet wurden) 1941 in Deutschland, waren nie die Konsumenten gefährdet, da waren die Rückstandsdosen offensichtlich tolerabel. Grund für das Verbot waren 1.500 Winzer mit chronischer Erkrankung im Moselgebiet, also die Anwender. Selbst in diesen Fällen war die Schädigung eine Folge von für die Gegend spezifischer „Restenutzung“. Der sogenannte Haustrunk“ wurde aus Tresternachpressungen hergestellt, in denen der Arsengehalt dann tatsächlich viel zu hoch war.
Wenn wir Medikamente einnehmen, kommen die Rückstände mit Pipi und co. in den Wasserkreislauf (Metformin und Östrogen speziell kritisch). Wenn wir uns mit Kosmetika alier Art einschmieren kommen Rückstände ins Abwasser und keineswegs unkritische Inhaltsstoffe in hohen Konzentrationen in unsere Körper.
Ich halte die Überwachung von Rückständen für sehr wichtig, die Panikmache aber für völlig überflüssig. Dass heute fast jede Spur von Irgendetwas selbst auf Molekülebene nachgewiesen werden kann, ist eigentlich eine gute Sache. Ermöglicht aber andererseits Propaganda, die uns angeblich vor imaginären gefahren schützen will und dabei die Ernährungsgrundlagen gefährdet. Ohne moderne HumanMedizin würden wir nicht so alt werden und ohne moderne Phytomedizin würden wir kaum Freizeit und viel zu wenig zu essen haben.
Der xxxx … te Versuch einer sachlichen Einordnung, ich glaube aber nicht, dass das fruchtet. Die Erzählungen sind längst zu Glaubenssätzen mutiert und dann eigentlich unzerstörbar.
„Wenn wir Medikamente einnehmen, kommen die Rückstände mit Pipi und co. in den Wasserkreislauf (Metformin und Östrogen speziell kritisch).“
Aufgrund des demographischen Wandels in Verbindung mit der genannten modernen Humanmedizin werden Schadstoffanteile im Abwasser extrem zunehmen. Wenn ich sehe, wie viele Medikamente mein Vater bis zu seinem Tod einnehmen musste oder eingenommen hat, dann will ich nicht wissen, welche Wechselwirkungen dabei herauskommen, wenn der Cocktail aus der Kläranlage in die Gewässer fließt.
Ja,
das ist ein Extra Problem
TB: Den stimme ich voll zu insbesondere was das Alter der Menschheit in modernen Staaten betrifft!
Ja, stimmt
Guten Morgen
Nun, man kann auch ohne Obst und Gemüse überleben.
Mein Interesse ist,: der Versorgungsgrad wird an „was“ festgemacht .
Am eingekauftem des Leh? oder am verzehrten der Bürger?
Klärt mich bitte auf, aber bitte ohne Link und kurz und bündig.
Ich würde den Versorgungsgrad an der gesamten Produktion von Nahrungsmitteln fest machen.
@Jak
Das, was durch die heimische Produktion gedeckt wird, wobei Importe und Exporte berücksichtigt werden.
@BW , Kartoffeln gehören ja auch zum Gemüse, da lag der Versorgungsgrad bei ca 145% , das ist eigentlich auch das Gemüse das ich am meisten esse.
Deshalb bin ich der Ansicht, man sollte den selbstversorgungsgrad über die gesamte Produktion nehmen, in Energie, Eiweiß und Vitamine umrechnen und dann auf den Erhaltungszustand bei erwachsenen und bei Kindern mit dem Zuwachs berechnen.
Dieses Ergebnis würde mich brennend interessieren. Vieleicht kann sich ja jemand mit dem Gemüse das ich nicht esse am Leben erhalten.
Vieleicht gibt es in nächster Zeit mal ein Forscherteam das genau das untersucht, mein Interesse ist auf jeden Fall da.
Schönes Wochenende wünsche ich allen.
Um damit den Markt zu befriedigen muss mn doch den Mitewert nehmen, d3nn das ust von Mensch zu Mensch verschieden.
da ist bestimmt
Selbstversorgungsgrad mit gemeint, oder?