Bauer Willi
Kommentare 146

KI: Analysiere die Position der AfD zur Landwirtschaft und bewerte diese

Damit eines klar ist: die AfD ist für mich als Bürger aus verschiedensten Gründen nicht wählbar. Ich weiß, dass das viele – auch viele Landwirte – anders sehen.

Mich hat interessiert, welche Position diese Partei zum Thema Landwirtschaft bezieht und habe daher der KI Gemini die oben genannte Aufgabe gestellt. Daraufhin habe ich folgende Analyse und Einordnung bekommen Der KI-Text ist blau gekennzeichnet, ich habe ihn unverändert übernommen.

Die Agrarpolitik der Alternative für Deutschland (AfD) verknüpft marktliberale Ansätze mit starkem nationalen Protektionismus und der Ablehnung europäischer Umwelt- und Klimaschutzvorgaben.

Kernelemente der AfD-Position zur Landwirtschaft

  • Marktwirtschaft und Deregulierung: Die AfD fordert den Abbau von Bürokratie, Aufzeichnungspflichten und Auflagen. Staatliche Eingriffe in den Markt sollen minimiert werden.

  • Lockerung von Umwelt- und Düngevorgaben: Auflagen zur Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln und Düngebeschränkungen (wie die EU-Nitratrichtlinie) lehnt die Partei ab. Flächenstilllegungen für Öko-Maßnahmen sollen rückgängig gemacht werden, um maximale Flächen für die Nahrungsmittelproduktion zu nutzen.

  • Ablehnung des Green Deals & Klimaschutzmaßnahmen: Da die AfD den menschengemachten Klimawandel bestreitet oder als vernachlässigbar ansieht, verwirft sie CO2-Bepreisungen, den Umbau zu ökologischer Landwirtschaft sowie Vorgaben zur Emissionsminderung.

  • Gentechnik und Innovation: Die Partei steht dem Einsatz von Agro-Gentechnik grundsätzlich offen gegenüber, fordert aber Kontrollen.

  • Schutz heimischer Märkte & Herkunftskennzeichnung: Die AfD kritisiert Handelsabkommen und Billigimporte, die deutsche Landwirte unter Druck setzen. Sie fordert eine verfälschungsfreie Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel und die Förderung regionaler Produkte.

  • Haltung zu Subventionen (Programmatik vs. Tagespolitik): Im Grundsatzprogramm fordert die AfD den stufenweisen Abbau von Agrarsubventionen und der europäischen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zugunsten von freiem Wettbewerb. In Anträgen und Parlamentsdebatten fordert sie hingegen oft den Erhalt oder die Aufstockung spezifischer Entlastungen (wie der Agrardiesel-Rückvergütung).

Bewertung und Zielkonflikte

Aspekt Chancen / Argumente Risiken / Kritikpunkte
Bürokratie & Regulierung Eine deutliche Reduzierung von Dokumentationspflichten schafft spürbare zeitliche Entlastung für landwirtschaftliche Betriebe. Die Aufhebung von Umwelt- und Düngevorgaben gefährdet langfristig Grundwasser, Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt.
Subventionspolitik Das Bekenntnis zu mehr Marktwirtschaft soll Betriebe wettbewerbsfähiger und unabhängig von staatlichen Geldgebern machen. Ein plötzlicher Abbau der EU-Direktzahlungen würde viele familiengeführte Höfe in die Existenznot treiben, da Subventionen derzeit einen erheblichen Teil der betrieblichen Gewinne ausmachen.
Protektionismus vs. Export Heimische Betriebe könnten vor unfairen Importen aus Ländern mit niedrigeren Standards geschützt werden. Ein Rückzug aus dem EU-Binnenmarkt und internationaler Frachtlogistik würde exportstarke Agrarsektoren (z. B. Milch- und Fleischwirtschaft) schwer treffen.
Klimawandel & Anpassung Fokus auf Ertragssteigerung und Technologie ohne ordnungsrechtliche Düngeverbotseinschränkungen. Fehlende Strategien zur Dürre- und Extremwetteranpassung ignorieren die realen wirtschaftlichen Schäden, die Landwirten durch Klimawandelfolgen entstehen.

Der primäre Widerspruch in der AfD-Agrarpolitik liegt im Spannungsfeld zwischen ordnungspolitischem Programm (Abbau von Subventionen und Freihandel) und populärem Auftreten bei Bauernprotesten, wo die Fortführung staatlicher Vergünstigungen gefordert wird. Während kurzeitige Erleichterungen durch Deregulierung versprochen werden, fehlen tragfähige Konzepte für die langfristigen Herausforderungen des Sektors (Generationswechsel, Klimaanpassung und gesellschaftliche Erwartungen an Tier- und Umweltschutz).

Wie gesagt, dies ist die Analyse von Gemini (KI). Mein persönliches Fazit: Die Analyse bestätigt mich in meiner Auffassung als Bürger und Landwirt diese Partei nicht zu wählen.

Ich weiß, wie gespalten die Meinungen zu dieser Partei sind. Daher folgender Hinweis: Ich bitte, bei der Diskussion sachlich zu bleiben und auf persönliche Beleidigungen zu verzichten. Dazu noch einmal ein Auszug aus den Spielregeln, (siehe oben in der Leiste) die jetzt seit 11 Jahren gelten:

„Ich dulde keine Beschimpfungen und Beleidigungen von Personen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Mitkommentatoren oder Personen außerhalb des Blogs handelt.

Ich behalte mir das Recht vor, Kommentare zu löschen und Nutzer zu sperren, wenn sich jemand nicht an die Spielregeln hält. Bisher ist das allerdings nur selten notwendig gewesen.“

(Aufrufe 3.618 gesamt, 2 heute)

146 Kommentare

  1. Limes sagt

    eine interessante Meinung von jemand der 1990 sehr klein (neudeutsch als startup) in der westdeutschen Provinz begann und heute 36 Jahre später ein europäisches Unternehmen leitet und Produkte auf Basis von landwirtschaftlichen Fleisch und Pflanzen Rohstoffen vertreibt.
    „Unser Problem ist die Abkehr vom Leistungsgedanken“, mahnt der Fressnapf-Gründer weiter heisst es: „Mit Tierfutter wurde er reich, nun jedoch fehlt Fressnapf-Gründer Torsten Töller (Fressnapf) bei seinen Mitbürgern der Biss. Das liege an den – seiner Meinung nach – zu hohen Sozialleistungen, aber auch an der Einstellung. Längst seien Zugewanderte viel fleißiger, so der Unternehmer.“
    Besonders bemerkenswert finde ich den letzten Satz.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article6a995f5a240b302c8a837f3f/torsten-toeller-unser-problem-ist-die-abkehr-vom-leistungsgedanken-mahnt-der-fressnapf-gruender.html

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  2. Kemetbauer sagt

    Manchmal muss man einfach auf gute Argumente warten. Die Spitzenkandidatin von „Die Grünen“ sagte heut früh in einem Interview: „Die Migranten machen das Land so großartig wie es ist“. Noch Fragen?

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  3. land kathrin sagt

    Alle, die hier die Ukraine, ein Land dass sich seit über 4 Jahren verzweifelt gegen sabotage, Bomben und Terror wehrt, als die Bösen, und einen korrupten Diktator, der nicht nur die Ukraine sondern auch andere Länder, auch in Europa mit Terror, Korruption und Sabotage uberzieht, vorallem aber seine eigenen Leute und abertausende Soldaten für seinen Machtwahn verheizt und knebelt, all denen die Putin lustig finden: Hey, was macht Ihr noch hier, warum seid Ihr dann nicht schon lang in Russland 🙏???

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    • Will der Russe uns so schwächen?

      Könnte das die Meinung
      eines Opas im Kalten Krieg sein?
      Würde er das meinen?

  4. Die Wähler in SA können machen, was sie wollen; man sollte Ihnen aber auch die wirtschaftlichen Folgen aufzeigen: Massnahmen, die gegen EU-Grundwerte verstoßen, führt zu ausbleibenden EU-Fördermitteln, u.a. für Schulen und die Wirtschaft. Ja, kann man drauf verzichten; man hängt sich damit aber selber ab https://lnkd.in/p/ezt5MsH7

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    • Stadtmensch sagt

      Den „Wessis“ gehört hier im Osten fast alles. Die schießen sich selbst in den Fuß, wenn kein neues Geld reingepumpt wird. Sie sitzen überall an den entscheidenden Stellen. Deutungshoheit beanspruchen sie auch mit ihren komischen Medien: https://www.deutschlandfunkkultur.de/ostdeutschland-in-den-medien-102.html

      Und der Bauerwilli stellt sich hin und weiß wie schlimm hier alles war im Dunkeldeutschland und dass er sich gerne was vom Munde abgespart hat, damit hier wieder ein Licht angeht.

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      • Ihr habt doch Euren Grundbesitz behalten können, sowohl in der LBG Zeit und auch nachher, als eventuell westdeutsche Landwirte die LBG in Pacht genommen haben.
        Ostdeutsche Landwirte hätten das ja auch tun , in Pacht nehmen, dürfen.

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        • Thomas Bröcker sagt

          Inga, dass ist mit jetzt ein bisschen zu platt 😉😊. Im Grundsatz war es nach dem Krieg so, dass eine Bodenreform durchgeführt wurde. Diese war eine Forderung, die im Ergebnis des ersten Weltkrieges als Konzept und aufkam, weil insbesondere das (im Wesentlichen beim Adel liegende) Großgrundeigentum/Großgrundbesitz mit dem Staat und der Kriegsmaschinerie verbandelt waren. Die Güter wurden massiv vom Staat subventioniert (als Grundlage der Ernährung von Volk und Armee).
          Diese Staatsgelder fielen nach dem WK 1 weg und viele Güter waren Pleite. Die Pläne zur Aufteilung dieser Flächen an Bauern waren die logische Folge. Die Siedlungsprogramme wurden schon zu Zeiten der Weimarer Republik und zu Nazi Zeiten in Teilen umgesetzt.
          Die Bodenreform nach dem WK 2 im Osten in der SBZ war 1946 (vor der Gründung der DDR) die Fortsetzung dieses Anliegens. Die großen Güter wurden enteignet und die Flächen in einen Staatlich Bodenfonds überführt. Grundsatz war, dass Die Bodenreform sehr wohl Besitz, aber nicht Eigentum an diesen Flächen erwerben konnten. Bei Aufgabe der landwirtschaftlichen Tätigkeit fielen die Flächen an den Staatlichen Bodenfonds zurück (so der Plan). Das wurde aber selten konsequent umgesetzt, so dass zur Wende diese Bodenreformgrundstücke auf einmal Eigentum wurden. Was auch in den Grundbücher in staatlicher Hand war fiel an die Verwaltung durch die Treuhand. Das Eigentum der Altbauern wurde im Wesentlich nicht angetastet. Und ja, die Mehrzahl der Flächen wurde nach der Wende und wird heute von den LPG Nachfolgern bewirtschaftet, teils auf Pachtbasis, teils auch später gekauft.
          Die Abwicklung und Umformung der Landwirtschaft im Osten nach 1989 war von viel Streit und Altansprüchen begleitet, ist aber im Wesentliche jetzt abgeschlossen.

          Die Aufgabe des (uralten) Prinzips, dass man an Boden kein Eigentum erwerben kann, sondern nur Besitz war in der DDR in Teilen wieder Realität, zumal man auch mit dem Altbauerneigentum an Boden nicht handeln (im Sinne von Verkaufen) konnte, empfinde ich als Verlust. Das aber nur ganz am Rande.

          Was ich damit eigentlich sagen will: In diesem Falle und auch beim Ukraine-Konflikt wird man mit platten Propagandasprüchen nie der Komplexität des Sachlage gerecht. Aber mit neutraler historischer Analyse haben sich gerade die (West-) Deutschen nie anfreunden können.

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          • Thomas Bröcker sagt

            „Grundsatz war, dass die Bodenreform sehr wohl Besitz, aber nicht Eigentum an diesen Flächen erwerben konnten.“
            sollte eigentlich heißen: … dass die Bodenreformbauern … (landläufig auch einfach „Neubauern“ ) kein Eigentum an Grund und Boden erwerben konnten.

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          • Reinhard Seevers sagt

            „Aber mit neutraler historischer Analyse haben sich gerade die (West-) Deutschen nie anfreunden können.“

            Im Gegenteil, sie stehen auf dem Standpunkt auf der richtigen Seite zu stehen, und damit die Deutungshoheit über die richtige oder falsche Einordnung, zu haben. Das ist wie mit den von Herrn Krämer angesprochenen Politikern, die nie zugeben würden, dass sie evtl. falsch gelegen haben könnten. Ist zutiefst menschlich, fällt aber, wie zu spüren ist, nun auf die Füße. Und immer noch nehmen sie es nicht wahr und ernst.

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            • Thomas Bröcker sagt

              „Aber mit neutraler historischer Analyse haben sich gerade die (West-) Deutschen nie anfreunden können.“
              Vollkommen richtig, es waren bei mir vor allem Westdeutsche Autoren und der Diskurs um die Aufarbeitung der Nazi-Zeit in der linken Szene Westdeutschlands, die meine politischen Ansichten geprägt haben. „Die Weimarer Republik“. Errichtung, Machtstruktur und Zerstörung einer Demokratie“ von Reinhard Kühnl (rororo 1985) war da eins der prägenden Bücher.
              Also Entschuldigung für den platten „Westdeutschen“.
              Es sind nur solche platten Kommentare wie der ganz oben von @land kathrin, die mich fassungslos machen.

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      • Bauer Willi sagt

        @Stadtmensch
        So kann man es natürlich auch interpretieren. Nein, ich weiß nicht, wie schlimm alles war. Aber Sie schreiben ja selbst, dass es schlimm war. Ich habe mir auch nichts vom Munde abgespart (ist ja reine Provokation…) sondern mit dem Solidaritätsbeitrag vom Staat einbehalten bekommen. Die DDR war nämlich wirtschaftlich am Ende und Westdeutschland hat im Wesentlichen den Aufbau Ost finanziert.

        Oder haben Sie alternative Fakten?

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        • Stadtmensch sagt

          „Oder haben Sie alternative Fakten“

          Ja, man kann das alles viel differenzierter erklären als: „Die DDR war nämlich wirtschaftlich am Ende und Westdeutschland hat im Wesentlichen den Aufbau Ost finanziert.“

          Nach dieser schwierigen Diskussion könnte man dann zu dem Schluss kommen, dass sich die üblichen „Gewinner“ an der neuen „Kolonie“ gesund gestoßen haben. DDR-Staatsschulden in „echte Schulden“ umwandeln ist auch so ein Ding, das man nur philosophisch erklären kann…

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          • Bauer Willi sagt

            @Stadtmensch, macht es aus Ihrer Sicht Sinn, weiter zu diskutieren? Mir fehlt dazu der Ansatz, einen Kompromiss zu finden. Und mir geht auch die Motivation aus.

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            • Reinhard Seevers sagt

              Das Schlimmste ist ja, dass einige „Wenige“ das Politische System der DDR 1:1 mit den derzeitigen Bürgern im Osten gleichsetzen, obwohl Selbige in Dauerschleife Toleranz und Meinungsvielfalt wie eine Monstranz vor sich hertragen……wie ist das mit dem eigenen Gewissen um das vereinte Deutschland vereinbar?

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            • Stadtmensch sagt

              „macht es aus Ihrer Sicht Sinn, weiter zu diskutieren“

              Keinesfalls. Bin nur noch da, weil mich die Meinung der Leute zum täglichen Einerlei interessieren. Anregende Diskussionen für die persönliche Weiterentwicklung finde ich anderswo. Der Fingerphilosoph hat das für sich auch so entschieden – nur ist er halt konsequenter als icke.

              • Bauer Willi sagt

                @Stadtmensch
                Ich bin nach wie vor mit ihm in Kontakt. Nur eben nicht öffentlich. Ihm ist die Diskussion hier zu … geworden, deshalb nur privat. Es sind gute Gespräche, auch kontroverse. In jedem Fall bereichernd.

            • Reinhard Seevers sagt

              Das ist ja auch keine Überraschung, wenn die Zahl der Menschen in der DDR zur BRD das Verhältnis 1:4 betrug. Jeder hat aber doch den gleichen Eigenanteil getragen oder nicht?

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              • Limes sagt

                „DDR zur BRD das Verhältnis 1:4 betrug. Jeder hat aber doch den gleichen Eigenanteil getragen oder nicht?“
                nein das ist nicht korrekt und eine Milchmädchenrechnung denn nicht jeder hat beim Soli den gleichen Eigenteil getragen der Soli wurde bzw wird nicht pro Kopf gleichmässig berechnet sondern nach Einkommen.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Sie meinen sicher auch starke Schultern sollten mehr tragen, wie die Politik postuliert?🤔

              • Limes sagt

                @RC es geht nicht um das Thema starke Schultern das haben sie doch hoffe ich gemerkt sondern darum was sie geschrieben haben „Jeder hat aber doch den gleichen Eigenanteil getragen oder nicht?“. In dieser Form wird es gerne unreflektiert von Populisten verbreitet.
                Ich will ihnen doch nur helfen mit dem Faktencheck damit sie nicht weiterhin in die Populistenfalle laufen.

      • Limes sagt

        „Und der Bauerwilli stellt sich hin und weiß wie schlimm hier alles war im Dunkeldeutschland und dass er sich gerne was vom Munde abgespart hat, damit hier wieder ein Licht angeht.“
        @Stadtmensch ob sie oder andere das als schlimm empfunden haben oder immer noch als schlimm empfinden bleibt jedem selber überlassen.
        Ich hatte mehrmals die Möglichkeit vor der Grenzöffnung sowohl durch die damalige DDR zu fahren aber auch Ostberlin zu besuchen u.a einmal eine Fachveranstaltung in der Kongresshalle am Alex inkl Essen im Interhotel am Alex. Ich kann nur meine Eindrücke wiedergeben, es herrschte eine bedrückende Stimmung eine offen Aussprache war nicht möglich alles durchorganisiert und kontrolliert bis ins Detail. Auf der Toilette wenn die Spülung lief der Versuch eines Gespräches. Bei allen An- und Abreisen schikanöse Grenzkontrollen mit dem Gefühl der Ohnmacht ausgeliefert zu sein.
        Gefreut habe ich mich im Nov 1989 unmittelbar nach der Möglichkeit die Grenze zu passieren über die vielen Trabis auf der A7 bei Kassel, vor allem über die vielen Kinder die neugierig durch die Scheiben schauten.
        Hatte dann unmittelbar nach der Wende die Möglichkeit Städte wie Leipzig, Ostberlin, Halle, Dresden zu besuchen. Ich war erschüttert über das damalige Stadtbild farblos, den Zustand der Strassen kann sich jeder vorstellen. im Bezirk Leipzig/Halle ein penetranter Geruch und brennende Augen wegen der Schwefelausscheidungen verursacht durch Kohlekraftwerke. Der Geruch und Qualm hat mich an einen Besuch in den 70 Jahre im Ruhrpott erinnert da war zum Glück die Kohle nicht so Schwefelhaltig.
        Die Übernachtungen unmittelbar nach der Wende in den örtlichen Interhotels ergab falls man sich dafür interessiert hat Erkenntnisse zur DDR Hotel Infrastruktur. Parallel zum Fahrstuhlschacht öffnete sich eine eigene Welt der Firma Horch und Guck. Angenehmer waren Übernachtungen die von Privatleuten angeboten wurden. Erschüttert war ich vor allem beim ersten Besuch von Dresden vor allem dem Zentrum nicht ganz so schlimm wie auf den Bildern vom zerbombten Köln Ende 2WK aber die Symbolstätten wie Dom (Kathedrale), Zwinger… 45 Jahre nach WK 2 noch in desolatem Zustand. Zum Glück hatte ich die Möglichkeit im Rhytmus von ein bis zwei Jahren die Entwicklung vieler Orte in der ehemaligen DDR auch auf dem Land immer wieder zu sehen. Ich habe immer positive Entwicklungen wahrgenommen zu mehr restaurierten Stadtkernen, Strassen eine buntere Welt. Gut die Jungen nach 89 geborenen werden sagen wovon erzählt der eigentlich aber ist es nicht auch die Pflicht der Älteren die es noch erlebt haben die Realität zu beschreiben und nicht zu beschönigen.
        Übrigens nach dem 2WK waren alle Teile von D vor allem Grossstädte zerstört und mussten aufgebaut werden, die Menschen fingen bei 0 an. ca 14 Mio Vertriebene kamen noch dazu und halfen beim Aufbau. Ich kann nur für mein Umfeld zu dem auch Vertriebene in der Familie gehören sprechen, es wurde nicht geklagt, auf Annehmlichkeiten verzichtet oder anders gesagt vom Munde abgespart es wurde mit eigenen Kräften gemeinsam aufgebaut. Zeugen sind viele Häuser aus den 50 bis 80er Jahren die gebaut wurden. Heute reichen Tatkraft und Phanatasie nur noch zu Enteignungsorgasmen und lamentieren statt Eigeninitiative.
        Auch in den 80ern 35 Jahre nach dem Krieg gab es in der BRD wirtschaftliche Unterschiede z.B war Bayern Nehmerland und sie haben sich dahin weiterentwickelt wo sie heute stehen ohne grosses Jammern, ohne Benachteiligungslamentieren. Wer die letzten 35 Jahre regelmässig Städte aber auch das Land östlich der Elbe besucht hat wird eine deutliche Veränderung zu 1989 wahrgenommen haben sofern er es wirklich will. Positiv auf jeden Fall die Änderungen hinsichtlich der Kontrolle an der Grenze als auch im Innern. Es ist möglich seine Meinung frei zu äussern, zeigt ja auch dieser blog.
        @Stadtmensch wie waren denn ihre Erfahrungen in der BRD vor 1989? War es schlimm?

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        • Arnold Krämer sagt

          Ich bin mehrmals um 1980 herum durch die damalige DDR nach Polen gereist in Bussen, einmal auch mit einem Hilfsgütertransport nach Ausrufung des Kriegsrechts in Polen.
          Es war bezeichnend wie frei wir uns dabei in Polen gefühlt haben und wie bedrückend auf den Rückreisen die Stimmung wurde je mehr wir uns jeweils der Grenze in Frankfurt/Oder näherten. Die DDR war nicht „vergügungsteuerpflichtig“.

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          • Limes sagt

            ich kann mich noch sehr genau an eine Autofahrt nach Westberlin mit meiner Lebensgefährtin erinnern um Freunde zu besuchen die ich nie vergessen werde. Bei der Einreise in die DDR wurde das Auto auf den Kopf gestellt wir mussten u.a auf eine lange Grube fahren mit Spiegeln wurde rundum überall nachgeschaut. Aus den Papieren ging klar hervor wir waren nicht verheiratet trotzdem wurden wir gefragt ob wir Kinder haben. Haben wir verneint. Vor der Einreise nach Westberlin wieder die Frage nach Kindern, wir haben verneint. Wieder Kontrolle.
            Die Freunde haben uns dann erklärt was das alles soll. Es sollte geprüft werden ob während einem Halt bei der Durchreise in der DDR nicht Kinder aufgenommen wurden.
            Daran habe ich mich 1989 wieder erinnert als ich die leuchtenden Kinderaugen im Trabbi auf der A7 sah.
            noch heute denke ich armseeliges Regime das seinen Kinder keine Zukunft bieten konnte gut das sie dannach in Freiheit in einer Demokratie aufwachsen konnten.

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        • Stadtmensch sagt

          „Heute reichen Tatkraft und Phanatasie nur noch zu Enteignungsorgasmen und lamentieren statt Eigeninitiative.“

          Tja, was soll ich sagen…

          Ich habe die DDR bis zum Alter von 16 Jahren erlebt. Meine Kindheit im „Unrechtsregime“ habe ich als angenehm in Erinnerung. Wer nicht alle Konsumwünsche sofort erfüllt bekommt, leidet eigentlich kaum. Im Gegenteil.
          Der Frust kann erst beginnen, wenn ein paar besonders clevere Wasserprediger-Weintrinker, ganz entgegen der herrschenden Lehre, das Eigeninteresse vor das Ziel der „Besseren Gesellschaft“ setzen. Die Psychologie kann das erklären.
          Bei uns hat damals die Lektüre von „Die Farm der Tiere“ (war verboten und stand auf dem Index) zu Fatalismus und Resignation geführt. Ganz so, wie es Herr Krämer für die Gegenwart konstatiert.
          Also, kann es ja nichts mit der Fülle an Dingen zu tun haben, die jemand glaubt anhäufen zu müssen. Heute soll die Möglichkeit des Konsums die Leute zufrieden stellen. Das gelingt irgendwie nicht – woran liegst?

          Der Gestank der Zweitakter hat mir regelmäßig übelste Migräne beschert. Deshalb meine anhaltende Abneigung gegen die mittlerweile alles zerlärmende, allumfassende, jeden Freiraum einnehmende, systemprägende, automobile Raserei. Einzelschicksal – Schwamm drüber…

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  5. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Herr Kremer-Schillings, sie haben irgendwo geschrieben das die Kommentare trotz des Themas sehr sachlich sind. Ich muss jedoch feststellen das genau sie es sind der giftig auf Kommentare reagiert. Was den Ukrainekrieg angeht werden Leute wie Frau Krone-Schmalz, Roger Köppel, General Kujat, Bad usw. auf keinen Fall in Talkshows im ÖRR eingeladen sondern sind komplett ausgelistet. Warum wohl? Erzählen sie zuviel Wahres?

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  6. Klaus Horn sagt

    Man kann mit der KI diskutieren. Die KI ging auf meine Argumente ein. Irgendwann erhielt ich folgende Antwort: „Es war nicht die Absicht, etwas zu verschweigen. Es zeigt vielmehr, dass eine KI im ersten Anlauf oft die offiziellen, am häufigsten publizierten Lehrmeinungen abspult, bevor im Dialog die tieferen, systemischen Widersprüche analysiert werden. Ihre Beharrlichkeit hat hier den Blick auf die realen Mechanismen hinter den Kulissen erzwungen.“

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  7. Jürgen Donhauser sagt

    Ehrlich gesagt wählen wohl die wenigsten die AfD aus inhaltlicher Überzeugung, sondern schlicht aus Hilflosigkeit aus Mangel an echten politischen anderen Möglichkeiten zu den Altparteien. Mann braucht im Blog nur die Artikel lesen, die ja ausführlich die Mängel der vergangenen Regierungsparteien aufzeigten. Wenn also die AfD keine absolute Mehrheit am Sonntag erreicht, und die Union ein Bündnis mit allen anderen Parteien mit Duldung der Linken schmieden muss, ist das Chaos vorprogrammiert und wirkt erst recht als „Brandbeschleuniger“!

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    • Bauer Willi sagt

      @Jürgen Donhauser
      Was sind die „Altparteien“. Und wer sind die „Neuparteien“. Mit der Sprache fängt es an….

      • Jürgen Donhauser sagt

        Laut KI: „ Der Begriff „Altparteien“ bezeichnet in der deutschen politischen Debatte meist pauschal die etablierten Parteien, die das politische System über viele Jahrzehnte hinweg geprägt haben. Dies sind im Einzelnen: CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen.“

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        • Peter sagt

          „Seit 1982/1983 ist dann vermehrt von Altparteien in Medien wie „Spiegel“ oder „Zeit“ die Rede – immer um die Grünen von den drei damals etablierten Parteien CDU, SPD und FDP abzugrenzen.“ …

  8. Frikadellen piet sagt

    moin egal was diese Partei für die Landwirtschaft macht, den Rest finde ich total bekloppt und sollte man nicht wählen, wenn man für ein freies Land mit offenem Handel ist. munter bleiben

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    • das steht doch im Grumdgestz, oder?

      Das dürfen die dann nicht ändern, falls sie an die Macht kommen sollten, oder?

  9. Johann sagt

    In Österreich ist das gleiche Bild. AfD und FPÖ. Das Problem ist, dass man Vieles vertreten kann. was sie sagen und versprechen. Aber warum sagt niemand, dass die Förderungen (Flächenprämien) für die Konsumenten gemacht wurden, um die Lebensmittel billiger zu machen und die Löhne und Gehälter sich nicht so stark entwickeln. Hier habe ich noch nie ein Wort darüber gehört, sondern wir spielen die Beleidigten, wenn uns jemand diese Förderungen vorhält. Genauso ist es mit den Nettozahlern. Wir, einige Staaten, zahlen mehr an die EU ein als wir herausbekommen. Hat jemand schon einmal darüber geredet, mit welchen Mengen an Geld früher für die Exportförderung der Agrarprodukte und Industriegüter geflossen sind. Jetzt macht diesen Ausgleich die EU. In Österreich wurden für den Rindfleischexport pro kg Lebendgewicht 9.50 ATS, das waren vor 20 Jahren ca. 0,70 €. Bei kauf von Milch mussten wir pro Liter 3,- ATS (0,20 €) bezahlen, während jene, welche keine Milch getrunken und den Überschuss verursacht und keinen Beitrag geleistet haben. Aber sagen wir dies auch den Meckerer, welche uns Landwirten die immer vorhalten. Noch ein Punkt, mit welchen diese Parteien Stimmung machen. Mit Photosynthese wird je Tonne Getreide (400 kg Kohlenstoff, ohne Ernterückstände) 1,3 Tonnen CO2 der Luft entnommen. Was kostet die Versenkung in den Boden mit der CCS-Methode?

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  10. Polymesos sagt

    Warum wählen Menschen AFD.
    Ich denke, das ist leicht zu beantworten,
    wenn man das überkommene Rechts gegen Links Spaltungs Narrativ mal ablegt.

    Jede politische Richtung, die tatsächlich Stimmen fängt,
    muss ein grundlegendes menschliches Gefühl ansprechen.
    Die Kirche appellierte an die „Tugend“
    womit sie Sicherheit für Leib und Leben meinte.
    Die Sozialisten forderten die Gerechtigkeit.
    Wer beides besitzt, kommt zum nächsten Punkt,
    was offenbar heute vielen unter den Nägeln brennt,
    vor allem in den östlichen Bundesländern.

    Das unbefriedigte emotionale Bedürfnis eines „Rechten“
    hat eigentlich gar nichts mit der Nation zu tun.
    Insofern sind viele Zuschreibungen falsch.

    Was der „Rechte“ im Kern will ist mit einem Wort: Selbstwirksamkeit!
    Das wäre erreicht, wenn man aus eigenem Antrieb
    seine praktischen Lebensprobleme lösen könnte.

    Selbstwirksamkeit ist vielen gut Ausgebildeten heute absolut gegeben,
    weshalb diese die nächste emotionale Lücke, den Ökologismus anstreben.
    Weniger gut Gestellte haben aber noch immer Probleme damit,
    entweder real oder auch nur empfunden.
    Es ist genau diese Lücke, die rechte Parteien auf den Plan ruft.

    Wer sich links wähnt hört das eventuell nicht gern,
    aber auch das „Rechte“ beruht im Kern auf einer positiven Moral,
    letztlich auf einem unbefriedigten Menschenrecht.
    Natürlich in den frühen radikalen Phasen verdeckt durch
    menschen-verachtende Gewaltphantasien.
    Aber das war ja auch im Sozialismus nicht anders.
    Sogar die Kirche kämpfte einst blutrünstig für die Tugend.
    Geschichte wiederholt sich doch,
    wenn auch irgenwie immer wieder anders.

    Die frühen bei der Arbeiterklasse angekommenen Phasen des Sozialismus wurden von den damals
    fortschrittlich nationalistischen Eliten genauso als staatsfeindlich wahrgenommen,
    wie heute die „Arbeiter-Nationalisten“ von den ökologistischen Eliten.
    Die Eliten sind halt immer eine Stufe weiter und verstehen nicht,
    was die Basis noch einmal mit dem alten Ideen Müll veranstaltet,
    den sie selbst als peinliche Alt-Sünde empfinden.

    Man kann die weitere Entwicklung ahnen.
    Rechte Parteien werden ihre Radikalität eingrenzen,
    um zu etablierten Parteien zu werden,
    denn wichtiger als Ideologien sind Diäten.
    Sie werden also keine Revolution aber politische Geltung erreichen,
    und am Ende kaum mehr vom Rest zu unterscheiden sein.
    Aber so einige Dinge werden sich verbessern,
    ganz subtil,
    denn die Zukunft bringt tatsächlich Weiterentwicklung,
    dann wenn die Grabenkämpfe beendet sind.

    Im übrigen ähnelt die Entwicklung der AFD absolut der SPD in ihren frühen
    radikalen Phasen, lustiger- oder eher traurigerweise inklusive der Annäherung
    an die zur jeweiligen Zeit zufällig vorhandene immer tragische russische Diktatur.

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    • Bauer Willi sagt

      @Polymesos
      Ich wünschte, Sie würden Recht behalten. Ich finde die Spaltung innerhalb der Gesellschaft mittlerweile immer schlimmer. Ich wundere mich (positiv) über die guten Kommentare zu dem doch schwierigen Thema, auch wenn ich persönlich viele Ansichten nicht teile.

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    • evonik sagt

      Die frühen bei der Arbeiterklasse angekommenen Phasen des Sozialismus wurden von den damals
      fortschrittlich nationalistischen Eliten genauso als staatsfeindlich wahrgenommen,

      Und daraus hat sich dann der Nationalsozialismus entwickelt!
      Die Leute , die davon geprägt waren, haben dann (Erhard) die soziale Marktwirtschaft entwickelt.
      Die Entwicklung hat doch auch Gutes gebracht. Wo wären wir wohl heute, wenn der Hindenburg statt Hitler einen Kommunisten zum Kanzler gemacht hätte?

      1
  11. Limes sagt

    Frage an CHATGBT : Analysiere die Position der AfD zur Landwirtschaft und bewerte diese
    Gerne. Ich beziehe mich dabei vor allem auf das AfD-Bundestagswahlprogramm 2025, ergänzt um konkrete agrarpolitische Forderungen der AfD-Fraktion. Wichtig ist, zwischen der Beschreibung der Position und ihrer Bewertung zu unterscheiden.
    1. Grundrichtung der AfD
    Die AfD verfolgt in der Landwirtschaftspolitik im Kern einen nationalen, marktwirtschaftlichen und deregulierungspolitischen Ansatz. Sie stellt Ernährungssicherheit, heimische Produktion, bäuerliche Familienbetriebe und unternehmerische Freiheit in den Mittelpunkt.
    Besonders deutlich ist die Ablehnung der gegenwärtigen EU-Agrarpolitik: Die AfD will die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU abschaffen bzw. renationalisieren und agrarpolitische Entscheidungen stärker auf Deutschland verlagern. Gleichzeitig sollen Bürokratie und staatliche Vorgaben deutlich reduziert werden.
    Das lässt sich grob so zusammenfassen:
    Thema Position der AfD
    EU-Agrarpolitik Renationalisierung, Ablehnung der GAP
    Bürokratie deutlicher Abbau
    Landwirtschaft mehr unternehmerische Freiheit
    Agrardiesel steuerliche Entlastung bzw. Agrardiesel-Rückerstattung
    Pflanzenschutz/Dünger Einsatz soll grundsätzlich gewährleistet bleiben
    Umweltpolitik eher freiwillige Anreize als Verbote
    Klimapolitik Ablehnung vieler klimapolitischer Vorgaben
    Tierhaltung Erhalt und Förderung der deutschen Nutztierhaltung
    Familienbetriebe besondere Unterstützung
    Bodenmarkt Zugang für außerlandwirtschaftliche Investoren erschweren
    Ernährung mehr heimische Selbstversorgung
    Direktvermarktung stärken
    Ökolandbau keine besondere politische Bevorzugung gegenüber konventioneller Landwirtschaft
    Die AfD fordert beispielsweise ausdrücklich, den Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln weiterhin zu gewährleisten und landwirtschaftliche Flächen vor Stilllegung, Wiedervernässung von Mooren oder anderen konkurrierenden Nutzungen zu schützen.
    2. Was ist an der Position plausibel?
    A. Der Hinweis auf Bürokratie ist nicht aus der Luft gegriffen
    Das ist wahrscheinlich einer der stärksten Punkte der AfD-Position.
    Landwirte müssen zahlreiche Vorgaben zu Dokumentation, Düngung, Pflanzenschutz, Tierhaltung, Flächenbewirtschaftung und Förderbedingungen erfüllen. Die GAP selbst ist ein komplexes System.
    Die Forderung, Verfahren zu vereinfachen und Vorgaben stärker auf ihre tatsächliche Wirkung zu überprüfen, ist daher ökonomisch durchaus sinnvoll.
    Problematisch wäre allerdings die Gleichsetzung von Bürokratie und Umweltschutz. Nicht jede Vorschrift ist überflüssig. Manche Regeln existieren gerade deshalb, weil Landwirtschaft Auswirkungen auf Gewässer, Böden, Biodiversität oder Tierwohl hat.
    Bewertung: eher überzeugend beim Bürokratieabbau – sofern gezielt und nicht pauschal.
    B. Die Stärkung der Erzeugerposition ist sinnvoll
    Die AfD fordert bessere Erzeugerpreise und eine stärkere Marktposition der Landwirte gegenüber Verarbeitung und Handel. Auch Direktvermarktung soll gestärkt werden.
    Das adressiert ein reales Problem: Ein einzelner Landwirt steht häufig einer wesentlich größeren Molkerei, Schlachtbranche oder Handelsunternehmen gegenüber.
    Allerdings löst man das nicht automatisch durch weniger Regulierung. Sinnvoller wären beispielsweise:
    stärkere Erzeugerorganisationen,
    bessere Vertragsbedingungen,
    mehr Transparenz entlang der Wertschöpfungskette,
    funktionierendes Wettbewerbsrecht,
    regionale Vermarktungsstrukturen.
    Bewertung: grundsätzlich sinnvoll, aber die AfD liefert hierfür teilweise weniger konkrete Instrumente als für ihre Deregulierungsforderungen.
    C. Die Konzentration auf Ernährungssicherheit ist nachvollziehbar
    Die AfD betont die heimische Lebensmittelproduktion und Selbstversorgung.
    Das ist angesichts geopolitischer Krisen, unterbrochener Lieferketten und Klimarisiken ein legitimes politisches Ziel.
    Allerdings bedeutet mehr heimische Produktion nicht automatisch mehr Ernährungssicherheit. Deutschland ist in zahlreiche internationale Wertschöpfungsketten eingebunden – etwa bei Futtermitteln, Dünger, Energie, Maschinen und Saatgut.
    Eine wirklich robuste Landwirtschaftspolitik müsste deshalb neben der Produktionsmenge auch berücksichtigen:
    Energieversorgung,
    Düngerabhängigkeit,
    Wasserverfügbarkeit,
    Bodengesundheit,
    Saatgutvielfalt,
    internationale Handelsbeziehungen,
    Anpassung an Extremwetter.
    Bewertung: richtiges Ziel, aber der Begriff „Selbstversorgung“ greift als Strategie allein zu kurz.
    3. Wo liegen die größten Schwächen?
    A. Die Abschaffung bzw. Renationalisierung der GAP ist der problematischste Punkt
    Die AfD lehnt die Gemeinsame Agrarpolitik grundsätzlich ab.
    Das klingt zunächst attraktiv: Deutschland könnte seine Agrarpolitik stärker an nationalen Bedürfnissen ausrichten.
    Aber hier entsteht ein erhebliches Problem.
    Deutschland erhält im Zeitraum 2023–2027 jährlich rund 6,2 Milliarden Euro EU-Mittel für die Agrarförderung. Davon entfallen etwa 4,9 Milliarden Euro auf Direktzahlungen.
    Diese Zahlungen sind für viele Betriebe wirtschaftlich relevant. Das Thünen-Institut kommt für die Wirtschaftsjahre 2021/22 bis 2023/24 zu dem Ergebnis, dass Direktzahlungen im Durchschnitt rund 26 % des Einkommens landwirtschaftlicher Betriebe ausmachten.
    Die entscheidende Frage lautet deshalb:
    Was ersetzt die AfD nach einer Renationalisierung der Agrarpolitik?
    Wenn Deutschland die bisherigen EU-Zahlungen vollständig durch nationale Mittel ersetzt, entsteht eine erhebliche Belastung des Bundeshaushalts.
    Wenn es sie nicht ersetzt, könnten gerade Betriebe mit niedrigen Margen erhebliche Einkommenseinbußen erleiden.
    Die AfD müsste daher sehr konkret erklären, wie die heutige Förderung ersetzt werden soll und wie hoch die nationale Finanzierung sein soll.
    Bewertung: erheblicher konzeptioneller Schwachpunkt.
    4. Umwelt- und Klimapolitik: Hier wird die AfD besonders kontrovers
    Die AfD bevorzugt grundsätzlich Anreize statt Verbote. Sie will beispielsweise Umweltmaßnahmen stärker über freiwillige Kooperation und Vertragsnaturschutz organisieren.
    Das hat einen berechtigten ökonomischen Gedanken:
    Wenn die Gesellschaft eine ökologische Leistung der Landwirte möchte, sollte sie diese Leistung möglichst vergüten. Das ist beispielsweise bei Blühflächen, extensiver Bewirtschaftung oder bestimmten Landschaftspflegeleistungen plausibel.
    Das Problem:
    Freiwillige Maßnahmen reichen nicht überall aus.
    Bei manchen Umweltproblemen entstehen sogenannte externe Kosten. Ein einzelner Betrieb hat beispielsweise einen wirtschaftlichen Anreiz, möglichst effizient zu produzieren, während die Kosten von Nitratbelastung, Bodenerosion oder Biodiversitätsverlust teilweise von der Allgemeinheit getragen werden.
    Hier kann eine verbindliche Mindestregel sinnvoll sein.
    Die heutige GAP versucht deshalb beides zu kombinieren: verpflichtende Grundstandards und freiwillig vergütete zusätzliche Umweltleistungen. Für die Öko-Regelungen sind beispielsweise erhebliche Mittel vorgesehen.
    Bewertung: Der Ansatz „mehr Anreize, weniger Detailregulierung“ ist vernünftig. Eine weitgehende Abkehr von verbindlichen Umweltstandards wäre dagegen problematisch.
    5. Pflanzenschutz und Düngung
    Die AfD will den Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln grundsätzlich sicherstellen.
    Aus Sicht der Landwirtschaft ist das nachvollziehbar: Pflanzenschutzmittel können Erträge stabilisieren und Ernteausfälle verhindern.
    Aber auch hier ist die Gegenposition wichtig:
    Zu hohe Stickstoffeinträge können Gewässer und Ökosysteme belasten; intensive Pflanzenschutzmittelanwendung kann Biodiversität beeinträchtigen.
    Die sinnvollere Frage ist deshalb nicht: „Pflanzenschutz – ja oder nein?“ sondern:
    „Wie kann mit möglichst wenig Wirkstoff möglichst viel Ertrag erzeugt werden?“
    Hier könnten Präzisionslandwirtschaft, mechanische Verfahren, integrierter Pflanzenschutz, resistente Sorten und digitale Technologien eine größere Rolle spielen.
    Die AfD spricht zwar von Innovation und einem „ideologiefreien“ Pflanzenschutz, setzt aber politisch deutlich stärker auf die Sicherstellung bestehender Produktionsmöglichkeiten als auf eine umfassende Transformationsstrategie.
    Bewertung: wirtschaftlich nachvollziehbar, ökologisch aber zu wenig differenziert.
    6. Tierhaltung
    Die AfD möchte die deutsche Nutztierhaltung erhalten und fördern. Sie argumentiert unter anderem, dass eine Verlagerung der Produktion ins Ausland dem Tierschutz nicht automatisch helfen würde, wenn dort niedrigere Standards gelten.
    Dieses Argument hat einen echten Kern: Wenn Deutschland Produktion vollständig verdrängt, kann die Nachfrage trotzdem bestehen bleiben. Dann wird möglicherweise importiert – und die deutsche Landwirtschaft verliert gleichzeitig Wertschöpfung.
    Aber auch hier fehlt eine wichtige Ergänzung:
    Die bloße Erhaltung der heimischen Tierhaltung garantiert noch kein hohes Tierwohl.
    Eine gute Politik müsste deshalb beides verbinden:
    wirtschaftlich tragfähige Tierhaltung,
    überprüfbare Tierwohlstandards.
    Bewertung: berechtigtes Wettbewerbsargument, aber kein ausreichendes Tierwohlkonzept.
    7. Ein grundsätzliches Problem: Die AfD vermischt teilweise verschiedene Ursachen
    Ein Teil der AfD-Rhetorik stellt EU-Regulierung, Klimapolitik, Bürokratie und wirtschaftliche Probleme der Landwirtschaft in einen gemeinsamen Zusammenhang.
    Das ist politisch verständlich, analytisch aber zu undifferenziert.
    Die Schwierigkeiten der deutschen Landwirtschaft haben mehrere Ursachen:
    Kosten
    → Energie, Dünger, Maschinen, Löhne
    Marktmacht
    → starke Konzentration bei Verarbeitung und Handel
    Weltmarkt
    → internationale Preise und Importe
    Strukturwandel
    → Höfesterben und Flächenkonzentration
    Klimawandel
    → Dürren, Starkregen, Hitze, neue Schädlinge
    Regulierung
    → tatsächlich erheblicher administrativer Aufwand
    Agrarförderung
    → teilweise komplexe und historisch gewachsene Strukturen
    Die AfD trifft mit ihrer Kritik an Regulierung einen Teil des Problems, erklärt damit aber nicht das gesamte ökonomische Problem der Landwirtschaft.
    8. Mein Gesamturteil
    Ich würde die AfD-Agrarpolitik als wirtschaftlich nachvollziehbar in ihren Ausgangspunkten, aber konzeptionell unausgewogen bewerten.
    Positiv
    + Bürokratieabbau
    + stärkere Position der Landwirte gegenüber Handel und Verarbeitung
    + Fokus auf regionale Wertschöpfung
    + Ernährungssicherheit
    + Unterstützung von Familienbetrieben und Hofnachfolgern
    + stärkere Berücksichtigung der wirtschaftlichen Folgen von Umweltauflagen
    + freiwillige Umweltleistungen stärker vergüten
    Kritisch
    − Abschaffung/Renationalisierung der GAP wirft erhebliche Finanzierungsfragen auf
    − Umweltprobleme werden teilweise zu stark als Regulierungsproblem betrachtet
    − Klimaanpassung der Landwirtschaft bleibt unterbelichtet
    − „mehr Selbstversorgung“ wird teilweise mit „mehr Ernährungssicherheit“ gleichgesetzt
    − konkrete Konzepte gegen Marktmacht von Handel und Lebensmittelindustrie könnten stärker ausgearbeitet sein
    − weniger Regulierung bedeutet nicht automatisch mehr Wettbewerbsfähigkeit
    − bei Pflanzenschutz, Tierhaltung und Umwelt wird der Zielkonflikt zwischen Produktion und Ökologie teilweise zu wenig konkret gelöst
    Gesamtbewertung
    Als Interessenvertretung für viele wirtschaftlich unter Druck stehende Landwirte ist die AfD-Position durchaus schlüssig. Besonders Bürokratieabbau, bessere Erzeugerpreise und Planungssicherheit sind legitime und teilweise gut begründete Anliegen.
    Als vollständiges agrarpolitisches Konzept überzeugt sie mich jedoch weniger. Der größte Schwachpunkt ist die Diskrepanz zwischen der Forderung nach einem Rückzug aus der EU-Agrarpolitik und der enormen finanziellen Bedeutung der GAP für deutsche Betriebe. Hinzu kommt, dass Umwelt- und Klimaprobleme nicht allein durch freiwillige Anreize gelöst werden können.
    Interessant ist deshalb eine Art „dritte Position“: weniger kleinteilige Bürokratie, aber klare ökologische Mindeststandards; mehr marktwirtschaftliche Freiheit, aber weiterhin gezielte Einkommens- und Umweltförderung; stärkere Position der Landwirte gegenüber dem Handel, aber keine Abschottung des europäischen Binnenmarktes.
    Kurz gesagt: Die AfD benennt einige reale Probleme der Landwirtschaft ziemlich treffend, ihre vorgeschlagenen Lösungen sind aber insbesondere bei EU-Agrarförderung, Finanzierung, Umweltpolitik und Klimaanpassung deutlich weniger überzeugend.
    Als Grundlage für die Analyse habe ich insbesondere das offizielle AfD-Bundestagswahlprogramm 2025 sowie Daten des Thünen-Institut und des Bundesministeriums für Landwirtschaft herangezogen.
    Wenn du möchtest, kann ich als Nächstes auch einen direkten Vergleich AfD vs. CDU/CSU vs. SPD vs. Grüne vs. BSW zur Landwirtschaft machen und jeweils bewerten, welche Positionen ökonomisch und ökologisch am überzeugendsten sind.

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    • Reinhard Seevers sagt

      @Limes
      „…..jährlich rund 6,2 Milliarden Euro EU-Mittel für die Agrarförderung. Davon entfallen etwa 4,9 Milliarden Euro auf Direktzahlungen.
      Diese Zahlungen sind für viele Betriebe wirtschaftlich relevant. …“

      Das wäre doch leicht zu kompensieren, denn:

      „Deutschland zahlt im Jahr 2026 voraussichtlich rund 25 bis 30 Milliarden Euro brutto in den EU-Haushalt ein.“
      👉👍😉

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      • Limes sagt

        das ist ja eine CHATGBT Aussage. Einfach mal bei CHATGBT nachfragen was passiert wenn die 25 bis 30 Mrd Euro gestrichen werden und woher dann die 4,9 Mrd für Direktzahlungen kommen.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Dafür benötige ich kein schätjitipi, dass kann ich alleine erkennen, dass das Geld, was ich nicht weggebe im Land verbleibt.🤗

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          • Limes sagt

            schon für den Unterschied Brutto Beitrag und Netto Beitrag sowie der Differenz der beiden lohnt es sich mal bei CHATGPT zu fragen
            die macht folgende Rechnung EU Brutto Beitrag 25 -30 Mrd nach Rückzahlungen für Projekte bzw GAP liegt der Netto Beitrag bei 5 bis 12 Mrd. Aufgrund seiner starken Wirtschaftsleistung ist D Nettozahler wie auch die Länder Dänemark, Finnland, Niederlande, Österreich und Schweden. Letzte Woche haben sich diese Länder in Berlin getroffen um über Kürzungen im EU Haushalt zu sprechen.
            Ziel im EU Haushalt ist es regionalle Unterschiede zu nivellieren. Sicher ein sehr dickes Brett für die Nettozahler in der EU denn es gelingt ja noch nicht mal innerhalb von D das Ausufern zu bremsen da auch die hiesigen Nehmerländer gerne nehmen und auf keinen Fall weniger Geld erhalten wollen.
            Wussten sie das z.B im Länderfinanzausgleich 20 Mrd deutlich mehr als der Nettobeitrag von D an die EU verschoben werden. Davon kommen 11 Mrd also die Größe des Netto EU Beitrags von D alleine aus Bayern.

            mal ein Bsp wo EU Gelder überall eingesetzt werden:
            „Schwesig lobte die Freiwillige Feuerwehr bei der Einweihung als Ort der Gemeinschaft. „Wir haben viel zu viel Gegeneinander im Land“, sagte die SPD-Politikerin. Das Land unterstützte den Umbau der Reithalle mit 1,5 Millionen Euro. Das Geld kommt von der Europäischen Union und aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur.“
            Woher kommt eogentlich das Geld für das Sondervermögen Infrastruktur. Ich frag CHATGPT lieber nicht
            https://www.n-tv.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/Schwesig-Wir-haben-viel-zu-viel-Gegeneinander-im-Land-id31247404.html

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            • evonik sagt

              Was wir nicht brauchen -mMn- ist sozialdemokratisches miteinander. Als meine Kinder noch zur Schule gingen , konnte man beobachten, dass in SPD – Kommunen und Bundesländern die Schulleistungen immer schlechter als in „schwarzen “ Gegenden.

              Wer Demokratie will, muss auch unterschiedliche Meinungen akzeptieren können. Aber Eines muss man den Leuten klar machen:

              Wer in unserer Gesellschaft lebt, der muss auch seine volle Leistung dafür bringen.

              2
  12. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Herr Kremer-Schillings, dann muss ich davon ausgehen das es für sie bei der nächsten Wahl keine Partei zum ankreuzen gibt. Meines Erachtens ist die AFD, ob man sie gut findet oder nicht, im Moment notwendig um überhaupt eine Änderung herbeizuführen. Keine andere Partei kann das. Sollte das schief gehen ist es auch egal, war den Versuch wert. Nichts ist schlechter als den gegenwärtigen Zustand beizubehalten. Natürlich wird die Position der AFD bei z.B. erneuerbaren Energien der Landwirtschaft und ihren Vertretern nicht schmecken. Merke: Solar, Windkraft, Wasserstoff, usw. benötigt linksgrüne Parteien. Frau Lengsfeld hat in ihrem Blog kürzlich Werbung für die Partei „Die Basis“ gemacht. Durchaus eine Alternative. Aber bis die möglicherweise Einfluss haben, dazu fehlt die Zeit! Hoffnung gibt es aber vielleicht auch bei der FDP. Im Moment versucht ein junger Mann aus Duderstadt seinen Instagram Kanal aufzubauen. Er berichtet aus der Politik und der Landwirtschaft. Er hatte für den FDP Bundesvorstand kandidiert, wurde aber nicht gewählt. Einfach mal bei Instagram schauen: Lennard Klingebiel!

    21
    • Reinhard Seevers sagt

      Klingebiel hat es verstanden….49€/100m² Ackerfläche für eine Patenschaft zur Blühwiesenumwandlung….Klimaschutz, Klimaschutz, Klimaschutz….in meine Tasche bitte! 😎
      Ok, ökologisches mainstream-Denken auszunutzen ist halt lukrativ, sofern man über eigene Flächen verfügt. Ist wie mit der Diskussion über Windkraft, wie sie gestern in „Wiso“ dargestellt wurde. Denn een sien Uul is denn annern sien Nachtigall.

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    • Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

      Allein die Putinaffinität der AfD ist ein NOGO. Da wird sogar gutgeheissen, dass Russland bereits den Krieg nach Deutschland herein trägt. Ich warte noch immer auf eine kritische Stellungnahme der AfD über den Drohnenangriff in Leipzig. Jede bisherige Äusserung war nur der Verteidigung Russlands gewidmet. Eine Alternative wäre nötig, aber nicht diese.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ich warte noch immer auf eine kritische Stellungnahme der Regierungsparteien zur Nordstream – Sprengung und der dennoch weiteren Finanzierung der Verursacher des Attentats. DAS ist schon krass heuchlerisch von dem einen etwas zu verlangen, was bei einem viel größeren Ereignis von den anderen verweigert wird. Und wenn sich am Ende herausstellt, dass auch der Leipziger Vorfall ein weiterer false-flag von der Ukraine war, dann lach ich mich schlapp. 😎🦄

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        • Thomas Bröcker sagt

          Habe heute eins der Plakate von John Heartfield (1935) gesehen: „Das Spiel der Nazis mit dem Feuer“
          Der dicke Göring hält eine Fackel an den Globus … Text: Wenn die Welt erst brennt, werden wir schon beweisen, daß Moskau der Brandstifter war.“

          .. duck und wech.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Thomas, das altbekannte Spiel funktionierte damals, wie heute.
            „Josef Stalin schlug am 10. März 1952 in den sogenannten Stalin-Noten zwar ein vereintes, neutrales und demokratisches Deutschland vor, in der historischen Forschung ist jedoch umstritten, ob dies ein echtes Angebot oder nur ein taktisches Manöver war.“
            Istanbul ist das Gegenstück dazu…..aber was soll’s, sie werden ihren Krieg bekommen.
            Wie sagte Roderich Kiesewetter (CDU): “ Wir müssen den Krieg nach Russland tragen“.

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            • Bauer Willi sagt

              @RS und TB
              Ich verstehe Sie einfach nicht. Warum um alles in der Welt verteidigen Sie den Krieg Russlands gegen die Ukraine? Wenn die USA ebenfalls Unrecht begeht, ist das ebenso zu verurteilen.

              Die Brutalität, mit der die Zivilgesellschaft aus ihren Häusern gebombt wird, ist in Ordnung? Putin hat jedes Maß und Ziel verloren.

              Übrigens: Meine Frau hat heute ein Ukrainerin in die Entbindungsstation begleitet. Jeder Mensch hat Menschlichkeit verdient. Und ja, sie arbeitet. Als Krankenschwester. Bevor wieder das wohlfeile Argument kommt, dass man die Ukrainer wieder nach Hause schicken soll.

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                • Bauer Willi sagt

                  @RS
                  Haben Sie nicht? Muss ich mich etwa entschuldigen?
                  Wie oft haben Sie hier schon Ihr Verständnis für die Positions Russland geäußert. Und mehr oder weniger unverhohlen die „Schuld“ für den Krieg der EU und der Ukraine gegeben. Soll ich die Kommentare jetzt alle herausholen?

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                • Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

                  Sie merken das nicht einmal? Auf beiden Augen blind?

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              • evonik sagt

                Aus meinem Umfeld habe ich auch eine Ukraine Story zu bieten. Erst vor ein paar Tagen:

                Ein Mann wird überraschend Pflegefall. Der war 2 Jahre zuvor in ein Wohnsilo gezogen und hatte sich kpl. neu eingerichtet.

                Bei der Wohnungsauflösung sind sie mit Ukrains zusammengekommen. Mir wurde berichtet:

                „Die Ukrainer sind komische Menschen. Drei nahe blutsverwandte Familien und helfen sich nicht gegenseitig. Nur ich ich ich…..
                Die stammen aus der Nähe Charkiv und sprechen kein ukrainisch. Nur russisch und dann wurde vor Jahren alles auf ukrainisch umgestellt!“

                Meine Meinung:

                Mit der Umstellung auf ukrainisch sollten die russisch-stämmigen Familien vertrieben werden, damit man sich deren Besitz kapern kann.

                • Bauer Willi sagt

                  @Evonik

                  Die Bayern sind komische Menschen. Nur ich ich ich. Die sprechen nur bayrisch. Meine Meinung: man will sich Bayern kapern. (Ironie)

                  Merken Sie nicht, wie absurd Ihre Meinung ist? Waren Sie schon mal in der Ukraine? Ich schon und zwar drei Mal. Und ich war dreimal in Russland. Die normale Bevölkerung hat keine Probleme mit dem jeweils anderen Land.

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                • evonik sagt

                  Wer als Deutscher in die Ukraine oder nach Russland fährt, sollte davon ausgehen dass man keine realistischen Schilderungen der jeweiligen Situation bekommt.

                  Zu bin Beginn des Krieges gab es doch Meldungen von Massakern der Ukrainer an Russen. Da passt die Story doch dazu.

                  Über den Länder-Finanzausgleich wird Bayern ja ausgebeutet. Da sollte keine Cent in roten Städten ankommen, denn so fördert man den Niedergang.

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                • Bauer Willi sagt

                  @Evonik
                  Ich war geschäftlich in beiden Ländern unterwegs. In der Stadt aber auch auf dem Land. Ich habe auch mit den Menschen auf der Strasse gesprochen. Halten Sie mich bitte nicht für einen Idioten.

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              • Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

                Sie wissen schon (hoffentlich) das ihre Sichtweise auf die Dinge stark vereinfacht ist und jede Menge Tatsachen außen vor läßt. Krieg ist immer zu verurteilen, aber man muss die Realitäten sehen.
                Das Thema Nord-Stream wurde hier ja schon angesprochen, ist aber nicht weiter diskutiert worden.

                2
                • Limes sagt

                  Realität und offensichtlich ist: ohne die sogenannte „militärische Spezialoperation“ und die folgenden Verwerfungen könnte zumindest durch Nordstream 1 noch Gas fliessen. Im Sommer 2022 hat der Lieferant, der Initiator der „militärische Spezialoperation“, den Hahn bei Nordstream 1 zugedreht.
                  Ob Nordstream 2 eine Chance auf Inbetriebnahme hatte bleibt offen.

                • Reinhard Seevers sagt

                  Erwähnt werden sollte, dass dem Gaslieferstopp am 31.8.2022 die EU-Sanktionen vom 22.2.2022 vorausgegangen sind.
                  Wie du mir, so ich dir…oder wie Netanjahu immer sagt: Auge um Auge. Ist ein alter christlich/jüdische Wertemaßstab.😎

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                • Bauer Willi sagt

                  Herr Kellner, gut dass Sie im Besitz der Wahrheit sind und die Realität sehen.

                  0
                • Jürgen Donhauser sagt

                  Einspruch Reinhard Seevers 😉

                  „Auge um Auge….“ ist nicht christlich. Vor ca. 4000 Jahren entstanden und im Alten Testament festgehalten. Mit Christus wurde vor 2000 Jahren aber ein neues Kapitel aufgeschlagen:
                  „Liebe Deine Feinde…“ und „Wenn Dich jemand auf die linke Wange schlägt, dann halte ihm auch die rechte Wange hin“.

                  2
                • Reinhard Seevers sagt

                  Herr Donhauser wollen wir jetzt theoretische Theologiediskussionen führen?🤓

                  „Für orthodoxe Christen ist das Alte Testament ein gleichwertiger und heiliger Teil der Bibel, der auf der alten griechischen Übersetzung namens Septuaginta basiert.“

                  Das große Schisma hat dazu geführt, dass es zwei fundamentale christliche Ausrichtungen gab und gibt. Wir wollen aber jetzt nicht über darüber streiten wer im Besitz der Wahrheit ist oder?

                  1
                • Bauer Willi sagt

                  @RS
                  Nein, nicht darüber streiten. Es ist doch klar, wer im Besitz der Wahrheit ist.

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                • Limes sagt

                  Zwischen Feb 2022 und Aug 2022 hatte er 6 Monate Zeit seine Spezialarmee nach Hause zu schicken und im Ergebnis könnte er wohl noch Gas über NS 1 liefern aber offensichtlich wollte bzw will er wie auch die aktuellen Entwicklungen zeigen keinen Frieden.
                  @RS interessant wie sie hier immer wieder von Frieden reden aber nicht klar Stellung beziehen sondern den Initiator der militärischen Spezialoperation mit windigen Argumenten und Ablenkungsmanövern verteidigen.

                  1
                • Reinhard Seevers sagt

                  „@RS interessant wie sie hier immer wieder von Frieden reden aber nicht klar Stellung beziehen sondern den Initiator der militärischen Spezialoperation mit windigen Argumenten und Ablenkungsmanövern verteidigen.‘

                  Sehr lustig…..wo sind denn Ihre Friedensappelle? Sollte ich die überlesen haben? Ich soll Stellung beziehen, nach Ihren Wünschen? Ich glaub langsam mein Schwein pfeift.😆
                  Hatten Sie sich schon zu dem verfassungswidrigen Wahlausschluss in Niedersachsen distanziert, oder gehören Sie auch zu diesen Unterstützern der Verfassungsgegner?

                  1
                • Reinhard Seevers sagt

                  Willi, ich hatte es im Bezug auf die Religionen gemeint……jetzt nicht immer alles auf die persönliche Ebene heben.

                  1
                • Limes sagt

                  @RS ich muß nicht über jedes Stöckchen springen das mir irgend jemand hin hält

                • der Jens sagt

                  „Erwähnt werden sollte, dass dem Gaslieferstopp am 31.8.2022 die EU-Sanktionen vom 22.2.2022 vorausgegangen sind.“

                  und dem Einmarsch in die Ukraine ging im Herbst davor eine plötzliche Stickstoffdüngerknappheit vorraus. Weil Russland keinen mehr lieferte.
                  Und wiederum 6 Monate zuvor waren die Gasspeicher zu Winterbeginn nicht ausreichend gefüllt. Zum Glück gab es damals keinen Winter.
                  Freiwilliger Handelsverzicht, ganz ohne vorherige Sanktionen…

              • Thomas Bröcker sagt

                Der Krieg in der Ukraine ist ein Stellvertreterkrieg im Kampf um den Machterhalt „der einzigen Supermacht auf der Welt “ (Zbigniew Brzesinski).
                Die europäischen NATO Staaten (genauer gesagt deren Rüstungsindustrie) sind willfährige Lakaien und Mitverdiener. Ohne sie wäre der Krieg längst durch Verhandlungen beendet.
                Es geht um den großen wirtschaftlichen Machtwechsel in Richtung multipolare Welt, den die USA verhindern möchten. Das Problem ist die unheilvolle Allianz der politischen Akteure mit dem MIK (militärisch-Industriellen Komplex) der in den USA mehr Volumen hat, als die Ausgaben der 10 nachfolgenden Länder zusammen.
                Das nächste Land, dass in dieser Interessenlage zum „Kampfstern“ hochgerüstet wird, ist Taiwan. Wer außer den USA hat so viele exteretoriale Militärstützpunkte z.B. im IndoPazifik … und mit welcher Begründung werden diese dort unterhalten ?
                Die Amerikaner versuchen seit der Erfindung der Atombombe die unbeantwortbare Erstschlagsfähigkeit zu erreichen. Das ist z.B. in „Yalu, an den Ufern des 3. Weltkrieges“ durch den Historiker Jörg Friedrich sehr gut aufgearbeitet worden. Yalu ist der Grenzfluss zwischen Nord- und Südkorea.
                Glaubt (auch nach den heutigen Iran Attacken der USA) Irgendjemand ernsthaft, dass China und Russland zusehen, wie ihnen die Zweitschlagsfähigkeit (die die Basis des gegenwärtigen „Gleichgewichts des Schreckens“ ist) genommen wird.
                An die Stelle Görings auf dem Heartfield Plakat gehört Trump und die Rüstungsfuzzi´s bei uns gleich dazu.
                Nur mal kurz die Überlegung zulassen: Wie würde Uncle Sam wohl reagieren, wenn z.B. China in Mexiko oder Kuba Raketenabwehr aufbauen würde.
                Der Krieg in der Ukraine kann nur durch Verhandlungen auf Augenhöhe und nicht durch immer mehr Waffen gelöst werden.
                Bei aller Propaganda ist der Ukrainekrieg immer noch ein „symmetrischer Krieg“, was man vom Nahostkrieg nicht sagen kann. Doch da „Schweigt des Sängers Höflichkeit“.
                Das ist mein definitiv letzter Kommentar in diesem Blog.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Ich kann dich verstehen, es ist schon traurig wie blind sie dem Kriegsnarrativ nachlaufen ohne auch nur den Hauch eines Friedensversuchs wehen zu lassen. Ich bin auch raus……macht es juut!

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                • Ich bin mit allem einverstanden, nur nicht mit dem letzten Satz!

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            • Jürgen Donhauser sagt

              @ RS: „ Herr Donhauser wollen wir jetzt theoretische Theologiediskussionen führen?🤓
              „Für orthodoxe Christen ist das Alte Testament ein gleichwertiger und heiliger Teil der Bibel, der auf der alten griechischen Übersetzung namens Septuaginta basiert.“

              Auch für uns Katholiken sind beide Teile (AT und NT) gleichwertig und heilig. Die Bibel stellt aber in seiner Gesamtheit die moralische Entwicklung der Menschen mit Hilfe Gottes dar. Zitate müssen also immer im Kontext der Zeit, Ort und gesellschaftlichen Umständen dar. Ohne diese Betrachtung ergeben sich natürlich Widersprüche – aber genau deswegen studiert man ja auch Theologie.

        • Christian Bothe sagt

          RS:Auf diese Stellungnahme warte ich auch, was NS1+2 betrifft! Was für ein Schaden das für unsere Volkswirtschaft und LW verursacht durch die Ukraine? ist, merken unsere mittelständigen Unternehmen und Großbetriebe täglich! Und dann unterstützen wir den wahrscheinlichen Verursacher noch, und wundern uns wenn AfD gewählt wird…Es sind momentan in unserem Lande zu viele Unwägbarkeiten, die mit einer friedlichen Entwicklung und Schutz unseres Landes nichts mehr zu tun haben! Übrigens ist heute der internationale Tag des Friedens! Wer weiß das schon?

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          • Bauer Willi sagt

            @CB
            Wen meinen Sie mit „wahrscheinlichen Verursacher“? Die Ukraine? Ich will es nur verstehen…

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          • Bauer Willi sagt

            @CB
            Bekomme ich eine Antwort?
            Weil Sie die finanzielle Unterstützung der Ukraine kritisieren: wer hat eigentlich nach 1989 Geld für Ostdeutschland eingesammelt? Und von wem?

            Zitat:“Für die Kosten der deutschen Einheit und den Aufbau Ost wurden seit 1990 schätzungsweise insgesamt bis zu 2 Billionen Euro transferiert.“

            Ich habe das Geld gerne gegeben. Übrigens sind rund 65% der Summe für Sozialleistungen wie z.B. die Renten. Ich vermute, dass Sie persönlich auch davon profitieren. Ich gönne es Ihnen. (Glashaus… Steine…)

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            • Christian Bothe sagt

              BW: Kann man so nicht vergleichen lieber Dr.Kremer-Schillings!Bedenken Sie mal den Schaden, den die Treuhand angerichtet hat? Da gab‘s nämlich auch Betriebe in der DDR, die Ergebnisse! gebracht haben, aber eben eine Konkurrenz für westdeutsche Unternehmen waren…Lese gerade ein Buch darüber wie es in hiesigen Betrieben die Abwicklung lief…Aber lassen wir das…Vielleicht aber auch eine Ursache für das Engagement vieler Bürger bei der AfD! Die Sendung im MDR zeigte uns ja einiges vom Frust hier!
              Zu Ihrer Frage: natürlich meine ich Ukrainer, die die Leitungen NS1+2 zerstört haben, wenn man die Untersuchungen verfolgt!

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              • evonik sagt

                Deutschland und Europa sind in einer jämmerlichen Lage.

                Der Kohl hat doch- um als Kanzler der Wiedervereinigung in die Geschichte ein zu gehen- unterschrieben, dass die USA uns bis 2099 beherrschen dürfen. Dann haben wir nicht gefolgt und wurden bestraft, denn ohne amerikanische Daten hätten die Ukrainer die NS wohl nicht sprengen können.
                Interessant wäre, ob den europäischen Siegermächten das gleiche Recht zugestanden wurde.

                Ganz am Anfang des Krieges habe ich den damaligen Botschafter Melnyk mit seinen Forderungen als abstoßenden Charakter empfunden.

                Später ist mir klar geworden, dass der damals schon wusste, dass die uns in der Hand haben.

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            • Christian Bothe sagt

              BW: Rente? Die gab’s auch im Osten( sogar Intelligenzrente).Schön formuliert, aber dafür habe ich auch gearbeitet mit hoher Verantwortung wie viele andere auch! Jetzt verstehe ich Sie aber auch nicht mehr, warum Sie so kommentieren…
              Wollten wir nicht Politik außen vor lassen???

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              • Bauer Willi sagt

                @CB
                Ich habe ja gesagt, dass wir nicht zusammenkommen. Sie sind im Osten sozialisiert worden und verteidigen Russland und Putin. Das haben Sie hier mehrfach zum Ausdruck gebracht. Ich bin im Westen sozialisiert worden und verurteile, dass Putin Kraftwerke, Schulen, Kindergärten und Wohnhäuser zusammenbombt und auf Zivilisten schießt.
                Lassen wir es. Aber ich habe Angst. Angst, davor, dass die AfD in Verantwortung kommt, die derzeit erstaunlich ruhig ist, wenn es um die Verantwortung für die Anschläge geht.

                Wir haben offensichtlich nichts aus der Geschichte gelernt.

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                • Thomas Bröcker sagt

                  „Wir haben offensichtlich nichts aus der Geschichte gelernt“.
                  Das sehe ich auch so. Wir hatten halt sehr unterschiedlichen Geschichtsunterricht und Erinnerungskultur.

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                • Christian Bothe sagt

                  BW: Verteidige Russland?Quatsch!
                  Sehe ich nicht so, bin nur Realist was die Ursachen des Konflikts betrifft! Im Übrigen kein Konflikt zwischen 2 ehemaligen Sowjetrepubliken und der Westen hätte besser daran getan sich da herauszuhalten! Wenn ich dann höre, das der Selenskyi sagt: „die Ukraine verteidigt den Westen und Europa“ dann kann man das glauben oder nicht! Spontan fällt mir wieder H.Schmidt ein, der mal sagte:“ was hat die Ukraine in der EU und NATO verloren?“ Ergänzt dann noch von Juncker: „Wer mit der Ukraine zu tun gehabt hat, weiß dass das
                  ein Land ist , welches auf allen Ebenen der Gesellschaft korrupt ist.“
                  Das sollten Sie sich mal durch den Kopf gehen lassen, BW!
                  Zum Schluss: Wie bewertet BW die Amis und Israel mit ihren Besetzungen und Überfällen in Nahost und Gaza? W ist da der Unterschied? Alles was in dieser Richtung auf der Welt passiert,ist falsch einschließlich Russland/Ukraine! Friedliche Koexistenz gab es einmal ( 1975 Helsinki)! Davon sind alle Aggressoren jeglichen Couleurs weit weg…

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                • Reinhard Seevers sagt

                  „Angst, davor, dass die AfD in Verantwortung kommt, die derzeit erstaunlich ruhig ist, wenn es um die Verantwortung für die Anschläge geht“

                  So läuft es immer…..eine Insinuierung während parallel linke Aktionsgruppen Anschläge verüben und Straftâter Menschen ermorden, ohne, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden….siehe Stade mit 6(!!) Toten Mitarbeitern des Staates. Was für ein Vollversagen…..

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            • firedragon sagt

              Herr Dr. Kremer-Schillings,

              was bezwecken Sie mit dieser Frage „… Bekomme ich eine Antwort?
              Weil Sie die finanzielle Unterstützung der Ukraine kritisieren: wer hat eigentlich nach 1989 Geld für Ostdeutschland eingesammelt? Und von wem? …“

              Ich möchte anmerken, Gelder, die in den ‚alten‘ Bundesländern erwirtschaftet wurden (auch von s.g. „Ossis“) und in die Infrastruktur der ’neuen‘ Bundesländern geflossen sind, kommen heute als allgemeine Steuergelder wieder zurück in den großen Topf.

              Unser aller Steuergeld dagegen verpufft, im wahrsten Sinne des Wortes, in der Luft zwischen zwei Ländern, die gegenseitig ihre Infrastruktur zerstören. Wir werden es nie wieder sehen.

              Das Wahnwitzige an alledem ist – zusätzlich wird uns! Geld aus den Taschen für Klimaschutz gezogen und gleichzeitig wird unser! Steuergeld verschwendet, damit andere Krieg „spielen“ können. Weil Krieg klimafreudlich ist oder was ?

              Herr Dr. Kremer-Schillings, wir werden den Konflikt zweier Länder, mit dem wir im Prinzip nix zu tun haben, noch teurer bezahlen. Dagegen war der ‚Aufbau Ost‘ Pipifax. Der Osten Deutschlands muss deswegen dem ‚guten, alten‘ Westen nicht in den Allerwertesten kriechen. Die Ostdeutschen Bundesländer haben nie darum gebeten in sowjetische Hände übergeben zu werden !

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  13. Bernd Köhne sagt

    Ich habe die selbe Frage einmal zwei anderen KI Tools gestellt, hier das Ergebnis:

    Grok:

    Die AfD vertritt in der Agrarpolitik eine klar national-protektionistische, bürokratiekritische und produktionsorientierte Linie. Sie stellt Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit der heimischen (vor allem bäuerlichen) Betriebe und den Erhalt landwirtschaftlicher Flächen in den Vordergrund und lehnt die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU sowie viele umwelt- und klimapolitische Vorgaben als „ideologisch“ und wettbewerbsverzerrend ab.
    Kernpositionen der AfD zur Landwirtschaft
    Die Positionen finden sich im Sofortprogramm von Januar 2024, dem 10-Punkte-Programm der agrarpolitischen Sprecher (Oktober 2024), Landeswahlprogrammen und dem Bundestagswahlprogramm 2025 wieder. Die zentralen Forderungen sind:
    1. Renationalisierung und Regionalisierung der Agrarpolitik
Die Zuständigkeit soll vom EU-Niveau zurück nach Deutschland (Bundestag/Länder) verlagert werden. Die GAP wird als Quelle von Überregulierung und Wettbewerbsnachteilen für deutsche Betriebe gesehen. Ausgleichszahlungen sollen vorerst bleiben, da ein freier globaler Wettbewerb den Bauernstand gefährden würde. Langfristig strebt die Partei weniger Abhängigkeit von Subventionen und mehr Marktorientierung an.
    2. Bürokratieabbau und unternehmerische Freiheit
Drastische Reduzierung von Dokumentations- und Berichtspflichten, Fruchtfolge-Vorgaben, Stilllegungsflächen und weiteren Auflagen. Die Bewirtschaftung soll stärker in die Eigenverantwortung der Betriebe gelegt werden.
    3. Schutz und Erhalt landwirtschaftlicher Flächen
Ablehnung von „Flächenfraß“ durch Zwangsstilllegungen, Ausbau erneuerbarer Energien (insbesondere Freiflächen-Photovoltaik und Agri-PV), Wiedervernässung von Mooren und Bodenspekulation durch außerlandwirtschaftliche Investoren. „Bauernland in Bauernhand“ – Vorkaufsrechte und Einschränkungen für Share Deals zugunsten aktiver Landwirte und Junglandwirte. Nahrungsmittelerzeugung hat Vorrang vor Energieerzeugung.
    4. Beibehaltung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln
Keine ideologisch begründeten Verbote oder starken Einschränkungen. Lockerung der Düngeverordnung, die als ertragsmindernd kritisiert wird. Konventionelle und ökologische Landwirtschaft sollen im Wettbewerb stehen, ohne Quotenvorgaben für Ökolandbau.
    5. Stärkung der Nutztierhaltung und des Tierwohls
Erhalt und Förderung der heimischen Tierhaltung (hohe deutsche Standards). Regionale und mobile Schlachtung, kurze Transportwege, artgerechte Haltung. Ablehnung von Schächten. Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes. Kritik an einer Politik, die die Tierhaltung ins Ausland verlagern würde (dort oft niedrigere Standards).
    6. Marktstellung und wirtschaftliche Entlastung der Erzeuger
Stärkung gegenüber Handel und Verarbeitungsindustrie (Erzeugergemeinschaften, Direktvermarktung, faire Preise, Herkunftskennzeichnung). Steuerfreier bzw. stärker rückerstatteter Agrardiesel, Ausgleich bei Kfz-Besteuerung, deutlich niedrigere Energiepreise (durch Abkehr von der bisherigen Energie- und Klimapolitik). Schutz vor Billigimporten ohne vergleichbare Standards (Zölle, Handelsabkommen stoppen, wenn sie deutschen Landwirten schaden).
    7. Weitere Punkte
Förderung regionaler Wertschöpfungsketten, Junglandwirte und Hofnachfolge. Technologieoffenheit (auch Gentechnik unter strenger Kontrolle und Nutzenprüfung). Erhalt traditioneller Kulturlandschaften. Keine ideologische Bevorzugung bestimmter Produktionsformen.
    Bewertung
    Stärken und realistische Anknüpfungspunkte
    • Die Kritik an Bürokratie und Überregulierung trifft einen realen Nerv vieler Landwirte. Dokumentationspflichten, GAP-Auflagen und wechselnde Vorgaben belasten Betriebe spürbar und führen zu Wettbewerbsnachteilen, weil andere EU-Staaten Regeln oft weniger streng umsetzen.
    • Der Fokus auf Versorgungssicherheit und Erhalt produktiver Flächen ist nachvollziehbar, besonders vor dem Hintergrund geopolitischer Abhängigkeiten und steigender Bodenpreise. Die Forderung, Nahrungsmittelproduktion Vorrang vor Flächennutzung für Energie zu geben, adressiert ein Spannungsfeld, das auch andere Parteien teilweise anerkennen.
    • Stärkung der Marktposition der Erzeuger und regionale Vermarktung sind sinnvolle Ziele, die über Parteigrenzen hinweg diskutiert werden. Artgerechte Haltung und kurze Wege bei der Tierhaltung entsprechen verbreiteten gesellschaftlichen Erwartungen.
    • Steuerliche und energetische Entlastungen (Agrardiesel, Energiepreise) würden kurzfristig Kosten senken und Investitionssicherheit erhöhen.
    Schwächen und Kritikpunkte
    • Umsetzbarkeit und Widersprüche: Die Renationalisierung der Agrarpolitik ist innerhalb der EU rechtlich und politisch extrem schwierig und würde erhebliche Konflikte mit Brüssel und anderen Mitgliedstaaten auslösen. Gleichzeitig bleibt unklar, wie die Finanzierung (nationale Förderung statt GAP) konkret aussehen und wie der Übergang gestaltet werden soll. Viele Forderungen sind programmatisch, aber ohne detaillierten Umsetzungspfad oder Finanzierungsangaben.
    • Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte: Die Ablehnung vieler umweltbezogener Maßnahmen (Düngeverordnung, Stilllegungen, Moore, strenge Pflanzenschutzbeschränkungen) wird von Kritikern als Rückschritt gewertet. Nitratbelastung, Biodiversitätsverlust und Klimaanpassung sind real bestehende Probleme; eine reine Lockerung ohne alternative Instrumente (z. B. stärkerer Vertragsnaturschutz, den die AfD teilweise befürwortet) könnte langfristig Boden- und Wasserqualität sowie gesellschaftliche Akzeptanz belasten. Die Partei betont freiwillige Anreize statt Verbote – das ist marktwirtschaftlich konsistent, aber die Wirksamkeit hängt von der konkreten Ausgestaltung und Finanzierung ab.
    • Protektionismus vs. Marktwirtschaft: Die Partei fordert einerseits mehr Marktwirtschaft und weniger Subventionen, andererseits protektionistische Maßnahmen (Zölle, Stopp von Handelsabkommen, gleiche Standards für Importe). Das ist in der Praxis schwer widerspruchsfrei umzusetzen und könnte zu höheren Verbraucherpreisen und Handelskonflikten führen.
    • Kohärenz: In manchen Punkten (Ökolandbau, Gentechnik, Subventionen) zeigen sich Nuancen oder leichte Verschiebungen zwischen älteren und neueren Programmen. Die starke Ablehnung der Klimapolitik als „ideologisch“ vernachlässigt, dass Klimawandel und Extremwetter auch landwirtschaftliche Risiken darstellen.
    • Politische Realisierbarkeit: Viele Forderungen stoßen bei den anderen Bundestagsparteien auf Ablehnung. Die AfD positioniert sich hier bewusst als Gegenpol zur bisherigen Ampel- und EU-Politik und profitierte politisch von den Bauernprotesten 2023/24.
    Gesamteinschätzung
    Die AfD-Position ist klar, kohärent in ihrer Ablehnung von EU-zentrierter und stark regulierender Agrarpolitik und spricht gezielt Probleme an, die viele Betriebe tatsächlich belasten (Bürokratie, Kosten, Flächenkonkurrenz, Marktstellung). Sie priorisiert Produktion, nationale Souveränität und bäuerliche Strukturen über ambitionierte Umwelt- und Klimaziele.
    Ob dies langfristig zu einer nachhaltigeren und widerstandsfähigeren Landwirtschaft führt, hängt davon ab, ob die Entlastungen und der Bürokratieabbau tatsächlich umgesetzt werden und ob gleichzeitig ausreichende Anreize für Umweltschutz und Anpassung an Klimarisiken bestehen. Kritiker sehen die Gefahr, dass Umweltstandards und europäische Kooperation untergraben werden; Befürworter sehen eine notwendige Korrektur einer als überzogen empfundenen Regulierungswut. Die Position ist in ihrer Betonung von Eigenverantwortung und Versorgungssicherheit marktwirtschaftlich-konservativ, in der Ablehnung der GAP und vieler Umweltvorgaben jedoch deutlich abgrenzend gegenüber dem politischen Mainstream.

    Claude:

    Kernpositionen der AfD zur Landwirtschaft

    Renationalisierung der Agrarpolitik: Die AfD will die EU-Agrarpolitik (GAP) abschaffen und durch eine nationale Agrarpolitik ersetzen, weil sie EU-Regulierungen und Klimaschutzmaßnahmen als schädlich für Landwirte betrachtet. Begründet wird das damit, dass die EU-Agrarpolitik von Überregulierung und Bürokratie geprägt sei und die Mitgliedstaaten die Vorgaben sehr unterschiedlich auslegten, sodass Wettbewerbsnachteile für deutsche Betriebe entstünden.

    Subventionen: Wichtig zur Präzisierung – die Partei fordert nicht deren komplette Abschaffung, sondern will EU-Subventionen nach dem Gießkannenprinzip schrittweise reduzieren, da solche pauschalen Förderungen den Strukturwandel (Höfesterben) eher beschleunigt hätten.

    Ernährungssicherheit vor Klimazielen: Im Zentrum soll die Nahrungsmittelproduktion beziehungsweise Ernährungssicherheit stehen. Umweltschutz wird nicht grundsätzlich abgelehnt, aber anders gedacht: bestimmte Natur- und Umweltschutzmaßnahmen werden als sinnvoll erachtet, aber statt “Verbotspolitik” sollen freiwillige Kooperation und Anreize wie gestärkter Vertragsnaturschutz gelten.

    Tierhaltung: Die Partei bekennt sich zur heimischen Tierhaltung mit hohen Standards und lehnt eine Abschaffung der Nutztierhaltung ab, wie sie im Zuge einer Novelle des Tierschutzgesetzes befürchtet wird.

    Weitere Forderungen 2026: steuerfreie Risikoausgleichsrücklage für Betriebe zum Abfedern von Ernteausfällen/Marktschwankungen, ein branchenspezifischer Mindestlohn für Saisonkräfte, Ablehnung von Windkraft- und Agri-PV-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen sowie scharfe Kritik am amtierenden Landwirtschaftsminister Rainer.

    Einordnung und Kritik

    Argumente der Befürworter: weniger Bürokratie, mehr nationale Souveränität bei Auflagen, Entlastung durch Subventionsabbau à la longue, Schutz vor „Klima-Lobbyinteressen”.

    Kritikpunkte, die von anderer Seite vorgebracht werden:

    • Widersprüchlichkeit: Recherchen zeigen, dass die AfD sich bei konkreten Themen wie Agrardiesel-Subventionen oder Steuerbefreiung für Landmaschinen gegen deren Abschaffung positioniert, obwohl das Parteiprogramm grundsätzlich Subventionen aller Art ablehnt und uneingeschränkten Wettbewerb anstrebt – also ein Bruch zwischen Programm und tagespolitischer Positionierung, teils auch als Vereinnahmung der Bauernproteste kritisiert.
    • Fachliche Kritik am GAP-Ausstieg: Der Deutsche Bauernverband setzt sich eher für den Erhalt und Ausbau einer eigenständigen, gut ausgestatteten GAP ein, u. a. mit stabilen Direktzahlungen – ein Alleingang Deutschlands würde nach dieser Einschätzung Planungssicherheit und Fördermittel gefährden, die aktuell aus Brüssel fließen.
    • Fehlende Konkretisierung: Wie genau eine „nationale Agrarpolitik” Einkommen und Wettbewerbsfähigkeit ohne EU-Fördertöpfe sichern soll, bleibt in den Antworten der Partei eher vage.

    Kurzfazit

    Die AfD verbindet klassische marktliberale Rhetorik (weniger Regulierung, weniger Subventionen langfristig) mit protektionistischen Schutzinteressen (Ablehnung von Erneuerbaren auf Agrarflächen, Verteidigung von Agrardiesel-Vergünstigungen) – eine Kombination, die je nach politischem Standpunkt als pragmatisch-bäuerlich orientiert oder als in sich widersprüchlich bewertet wird. Für eine abschließende eigene Bewertung würde ich empfehlen, die Positionen mit denen anderer Parteien (z. B. CDU/CSU, Grüne, BSW) zu vergleichen – sag Bescheid, falls du das vertiefen möchtest.

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      • Bauer Willi sagt

        @AK

        Ich habe eine KI befragt. Es gibt mehrere und zum Glück haben wir gute Kommentatoren, die mir die Arbeit (!) abgenommen haben, andere KI´s zu befragen. Danke dafür.

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  14. Christian Bothe sagt

    Na ja eben KI, doch nicht schlecht was die AfD und ihr Programm zur LW betrifft! Interessante Sendung gestern in der ARD zu 50 befragten Bürgern aus MVP, ST und Berlin zum Thema AfD und deren Entwicklung in den letzten Jahren…Man sieht, da ist einiges in unter den etablierten Parteien falsch gelaufen! Alles mit Demokratie zu begründen wie die Frau Prof. gestern in „hart aber fair“ begründete, ist Unfug!

    20
    • Christian Bothe sagt

      Nochmal zur ARD Sendung gestern! Knallhart waren auch die Aussagen der bäuerlichen Familie aus dem Harz, was dumme Regularien zur LW in der BRD und der EU betrifft!
      Kein Wunder also das die AfD in vielen BL Aufwind bekommt…

      16
    • Bauer Willi sagt

      @CB
      Ich habe die Sendung auch gesehen, komme aber zu anderen Rückschlüssen als Sie. Ich bin halt Wessi, Sie sind Ossi. Wir kommen in diesem Leben nicht mehr auf einen Nenner. Zum Glück können wir in einer Demokratie unsere Meinung frei äußern, ohne mit Repressalien rechnen zu müssen. Das war bis 1989 in Ihrem Bundesland etwas anders…

      1
        • Bauer Willi sagt

          @CB
          War die DDR etwa demokratisch? Ich war 1986 eine Woche auf der Leipziger Messe und habe die DDR dort live erlebt. Ich war 1990 ein halbes Jahr von der Ostsee bis nach Sachsen unterwegs und nur am Wochenende nach Hause.

          Sie wollten ja wissen, woher ich das weiß. Aus eigenem Erleben vor Ort. Es ist ja auch nicht „schlimm“, dass wir eine unterschiedliche Sicht der Dinge haben. Ich werde mich aber Ihrer Interpretation – beim besten Willen – nicht anschließen können.

          2
          • Reinhard Seevers sagt

            Wieso hat eigentlich noch kein Demokrat auf meine Einlassung zum Wahlausschluss in Niedersachsen reagiert. Ist das Demokratie im Sinne „unserer Demokratie“?
            Wieso wird dieser Akt des Autoritarismus nicht vollumfänglich als verfassungsfeindlich gebrandmarkt und verurteilt? Darf „Demokratie“ Demokratie einschrânken, wenn es einem Teil der Mächtigen so gefälllt?
            Wo ist der gesellschaftliche Aufschrei? Wo sind die Demos für die Demokratie?

            9
          • Christian Bothe sagt

            BW: Irgendwie lächerlich Ihre paar Wochen in der DDR! Wenn man ein halbes Leben dort verbracht hat, beruflich alles erreicht hat, sieht man vieles anders( Sie formulierten weiter oben „Glashaus“ ? Würde auch in dem Falle passen? Tja, die s.g.sozialistische Demokratie haben und mussten wir erleben, jetzt haben wir eine bürgerliche Demokratie mit Meinungsfreiheit, aber ändern tut sich wenig( nach Meinung der 50 Personen im MDR)…

            3
            • Bauer Willi sagt

              @CB
              Die DDR war keine Demokratie sondern ein Unrechtsstaat, der auf seine eigenen Bürger geschossen hat. Lächerlich, wie Sie die Geschichte für sich uminterpretieren. (Wegen „lächerlich“) Aber ich verstehe es schon: Ihnen ist es als Funktionär im alten System gut gegangen.
              Das was Sie hier an Kommentaren hinterlassen (Kritik an der Regierung und am „System“) hätte Sie in der DDR hinter Gitter gebracht.

              3
              • Christian Bothe sagt

                BW: Jetzt reicht’s aber mit Ihren Unterstellungen BW! Wie Sie wissen, war ich nie Funktionär o.ä. Sie können aus Wessi überhaupt nicht beurteilen wie es in der DDR gelaufen ist( mit allen Unannehmlichkeiten,ja auch Traurigkeiten usw.)! Kommt ziemlich arrogant rüber, was Sie da von sich geben! Bin ich eigentlich von Ihnen nicht gewohnt…

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                • Bauer Willi sagt

                  @CB
                  Ich reagiere eben sensibel, wenn Fakten verdreht werden. Ich könnte noch deutlicher werden, will es aber nicht eskalieren lassen. Das mit der Arroganz habe ich zur Kenntnis genommen…

                  1
              • Christian Bothe sagt

                BW:“ Das was Sie hier an Kommentaren hinterlassen (Kritik an der Regierung und am „System“) hätte Sie in der DDR hinter Gitter gebracht.“
                Das ist aber lustig und wiederum Unsinn! Eben typisches Gedankengut eines eingefleischten Wessis, der nicht wissen kann wie‘s in der DDR wirklich gelaufen ist,, wenn man einen Betrieb geführt hat( übrigens ohne Mitglied in irgendeiner Partei gewesen zu sein, als Katholik sowieso nicht!). Ich würde mir nie trauen, Ihr Leben als Bürger Westdeutschland‘s damals irgendwie zu bewerten!!

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      • firedragon sagt

        „… Ich bin halt Wessi, Sie sind Ossi. Wir kommen in diesem Leben nicht mehr auf einen Nenner …“

        Und Sie wundern sich Herr Dr. Kremer-Schillings, wenn Sie so denken ?!

        1
        • Bauer Willi sagt

          @firedragon
          Nach dem „Schlagabtausch“ auf diesen Artikel wundert mich nichts mehr. Und die Spaltung der Gesellschaft geht immer noch weiter! Auch dank der AfD. Das macht mir Angst.

  15. Thomas Bröcker sagt

    Gestern Abend bei der Sendung „Unter den Linden“ hat der Mainzer Historiker Prof. Andreas
    Rödder das Dilemma des gegenwärtigen Vertrauensverlustes der Wähler in die Demokratie sehr gut auf den Punkt gebracht. Mit der Brandmauer ist die CDU gezwungen immer buntere und weiter nach Links gerichtete Koalitionen einzugehen und verliert damit ihren konservativen Markenkern. Wenn ab 1969 bis Mitte der 1990-iger ein Regierungswechsel auch immer eine leicht andere Politik nach sich zog, bekommt der Wähler seit 12 Jahren immer die selbe Politik serviert, obwohl es unterschiedliche Koalitionen sind.
    In diesem Prozeß ist auch die linke Seite des Spektrums immer stärker nach rechts auf die CDU/CSU zugewandert (Linksliberal in unterschiedlich starker Ausprägung) Dieser Vorgang hat wiederum den Markenkern der SPD ausgelöscht und wir das möglicherweise auch mit der Partei selbst tun. Witzigerweise profitiert davon vor allem links (Die Linke) und rechts (AfD). Wenn die CDU sich nicht pragmatisch auf die AfD zubewegt, wird genau sie für die absolute Mehrheit der AfD sorgen.

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  16. land kathrin sagt

    AfD –
    man wird sehen, ob AfD heisst „Alternative für Deutschland“ oder doch eher „Aus für Deutschland“..

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  17. Sonja Dengler sagt

    Nicht vergessen: Die KI ist keineswegs sachlich-neutral und die hält sich auch nicht an Ihre Spielregeln, die KI – aus welcher Feder auch immer- ist von jenen Leuten erdacht und programmiert worden, die die Bauern-Höfe vernichten wollen zugunsten großer Argrarindustrien….
    Traue keiner KI, die du nicht selbst nachgeprüft hast.

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    • Bauer Willi sagt

      @Sonja Dengler
      Mit Verlaub: Das ist Blödsinn. Die KI ist ein Tool, das lediglich Informationen zusammenträgt und verknüpft. Deshalb steht unter den Ergebnissen auch immer „Kann Fehler enthalten“. (Anders ist es bei Wikipedia, dass tatsächlich von Menschen manipuliert wird. Habe ich persönlich erlebt.)
      Ich habe deshalb die KI befragt, damit mir persönlich nicht Befangenheit vorgeworfen wird. Was die KI aber gemacht hat und auch relativ simpel ist: Sie hat das Wahlprogramm der AfD herangezogen und dort die oben genannten Punkte gefunden.

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      • Sonja Dengler sagt

        Mit Verlaub: den Blödsinn haben SIE begangen, nicht ich. Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass Sie selbst es nun sind, der seine Regeln nicht einhält. Aber wer an KI glauben MÖCHTE, der glaubt halt auch, dass die Erde eine Scheibe ist.

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        • Bauer Willi sagt

          @Sonja Dengler
          Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich weiß jetzt, wes Geistes Kind Sie sind.

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  18. Carmen Orya sagt

    Meine Hoffnung ist die AfD! Der Ist Zustand unseres Landes wurde nicht durch die AfD erreicht! Ein Weiterso mit CDU darf es nicht geben, auch diese Brandmauer ist ein Unding.

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  19. Arnold Krämer sagt

    Der erste Teil gibt Fakten wieder. Das kann KI offensichtlich ganz gut. Da muss sie „nur“ das Parteiprogramm lesen und sprachlich „auf den Punkt bringen“.
    Im zweiten Teil kann man die KI vergessen, weil die Wertungen, so wie T. Broecker schreibt, teilweise falsch und sehr selektiv sind. Da werden Kritikpunkte genannt, die nicht zueinander passen. Nur ein Beispiel: was hat Ertragssteigerung durch Verzicht auf ordnungsrechtliche Düngeverbote mit Klimawandel und Klimaanpassung zu tun? Und geht es um reale Schäden, die Landwirte verursachen oder die ihnen geschehen?

    Interessant wäre neben derselben Aufgabenstellung für andere Parteien, dieselbe Aufgabenstellung an andere KI- Programme. KI ist nur mit großer Vorsicht zu nutzen.

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  20. Kemetbauer sagt

    Als Kommentator bin ich hier raus. Zitieren werde ich jedoch weiterhin. Nach Wolfgang Neuss kann man die Motivation für politisches Engagement so beschreiben: „Geltungssucht und Pfründe, sind die wahren Gründe“.
    Außerdem möchte ich auf den wirklich hervorragend gemachten ÖRR-Beitrag “ Land unter Druck“ hinweisen.

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  21. Thomas Wörle sagt

    Die Agrarpolitik von Union SPD und Grüne können wir live jeden Tag erleben ganz ohne KI.

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    • Reinhard Seevers sagt

      DAS ist ja der Witz. Den „anderen“ werden falsche Versprechungen für die Zukunft angelastet. Die Etablierten müssen aber keine Lösung des Ist-Zustandes vorlegen, sondern dürfen so weiterwurschteln. Und dann rumheulen? 😆

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  22. Rolf Müller sagt

    Ja, die Spannungen zwischen Subventionsabschaffung hin zur Marktwirtschaft und der (noch) Gewährung von Vergünstigungen werden gewaltig.
    Ein zurück zur Vernunft, wird sich hier kaum wie beim Schalter umlegen realisieren, sondern wie mit einem Potentiometer zurückdrehen.
    Doch wollen wir uns mit dieser wahnsinnigen Planwirtschaft weiter ins Chaos wurschteln ?
    Ansonsten kann ich mit allen Punkten gut leben. Was ist daran falsch ?
    Die politische EU von heute gehört insbesondere zugunsten der Landwirtschaft abgeschafft. Eine vernünftige EWG reicht.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Wenn wir ehrlich sind, dann spiegelt die Analyse doch 1:1 die Komplexität und die Widersprüchlichkeit wieder, die wir hier seit Jahren diskutieren. Da KI immer aus dem Arsenal der Vergangenheit schöpft, kann nichts anderes herauskommen, als das Geschriebene. Sie hat hier im Blog abgeschrieben….😁

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      • Bauer Willi sagt

        @RS
        Da die KI nur das zusammenträgt, was im Netz für sie verfügbar ist, ist es nicht auszuschließen, dass sie hier abgeschrieben hat.
        Ich habe mich bisher nicht mit der Position der AfD zur Landwirtschaft beschäftigt, da sie für mich aus diversen Gründen nicht wählbar ist. Das hat auch was mit meiner christlichen Prägung zu tun und mit einem anderen Menschenbild als das der AfD.

        Interessant, dass erstaunlich viele Kommentatoren auch bei Facebook und Co. jetzt wünschen, dass man auch die anderen Parteien „unter die Lupe“ nimmt. Die haben wir aber doch fast alle in den vergangenen Jahren durchdekliniert. Ich habe mich deshalb auf die „Neupartei“ (im Gegensatz zu den „Altparteien“) konzentriert.

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        • Christina sagt

          Ich habe große Bedenken, wenn die AfD u.a. nur aus Frust gewählt wird; es wird mit dieser Partei auch nicht besser werden. Wie Willi schätze ich Werte und diese sehe ich bei der AfD überhaupt nicht!
          Wir leben aber Gottseidank in einer Demokratie und es steht jedem frei, welche Partei er/sie wählen möchte. Es soll nur niemand jammern, wenn uns diese Partei noch weiter runter zieht! Und ich warne nochmals eindringlich, zu überlegen, ob es richtig ist, wegen Unzufriedenheit und Frust, die AfD zu wählen.

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          • Reinhard Seevers sagt

            „Und ich warne nochmals eindringlich, zu überlegen, ob es richtig ist, wegen Unzufriedenheit und Frust, die AfD zu wählen.“

            Und ich warne nochmals eindringlich, zu überlegen, ob es richtig ist, wegen Angst vor Veränderungen das weiter zu wählen, was uns in den Abgrund führt.
            „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

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            • Christina sagt

              Herr Seevers, Sie haben Recht zu überlegen, auch aus Angst wegen Veränderungen eine Partei zu wählen, die uns weiter in den Abgrund führt; das sehen wir momentan an CDU und SPD. Leider scheint es momentan aber gar keine Partei zu geben, die an das Volk denkt und uns aus einem tiefen Loch holt. Ob die AfD dazu fähig ist und entsprechend regieren wird, wage ich zu bezweifeln …

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              • Reinhard Seevers sagt

                „Ob die AfD dazu fähig ist und entsprechend regieren wird, wage ich zu bezweifeln …“

                So ist das eben mit der Sicht auf die Dinge….ich habe keine Angst, dass eine Landesregierung uns Angst machen sollte. Angst haben u.a. die Mächtigen, dass das Experiment evtl. klappen könnte und dann ist deren Macht nicht nur in den Ländern in Gefahr. Beharrungsvermögen ist überall vorhanden, sowohl bei Bürgern, als auch bei Politikern. Der Osten hat schon mehrere existenzielle Veränderungen erlebt, der Westen eben nicht…..das ist auch ein Grund dafür, dass man sich in die Hosen macht.😎🦄

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                • Limes sagt

                  „Der Osten hat schon mehrere existenzielle Veränderungen erlebt, der Westen eben nicht…..“
                  das ist eine gewagte These angesichts der vielen Betriebsaufgaben überwiegend von landw. Familienbetrieben im Westen.
                  Im Ruhrgebiet arbeiteten 1990 noch mehr als 100.000 Mitarbeiter in der Kohleindustrie, in 2018 war es dann keiner mehr.
                  In der Stahlindustrie im Ruhrgebiet waren es Anfang der 90er noch ca 200.000 heute sind es 20.000. Falls sie die Proteste in Rheinhausen nicht mitbekommen haben einfach mal Stahlwerk Duisburg Rheinhausen googeln.
                  In Spitzenzeiten hatte Opel in Bochum mal 20.000 Beschäftigte seit 2015 stehen die Bänder still.
                  In Kempen arbeiteten für Bauerfeind vor der Betriebsverlagerung (wohin!) 400 Menschen seit 2008 keiner mehr.
                  Dies mal einige von vielen Beispielen mit existenziellen Veränderungen. Aber he sind waren ja nicht betroffen

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Limes, du hast ja wirklich hat nichts gecheckt.😳

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              • Bauer Willi sagt

                @Christina
                Gib dir keine Mühe. Es ist zwecklos.
                Ich danke Dir aber für Deine Meinung, die ich gut nachvollziehen kann.

                • Christina sagt

                  Willi, ich kann leider vieles hier gar nicht nachvollziehen! Muss ich wahrscheinlich auch nicht, denn meine Welt und meine Gedanken ticken anders!

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    • Limes sagt

      „Die politische EU von heute gehört insbesondere zugunsten der Landwirtschaft abgeschafft. Eine vernünftige EWG reicht.“
      @RolfMüller Die Forderung nach Abschaffung der EU ist unrealistisch das zeigt ja die Geschichte der letzen Jahren und Politiker die das vehement fordern kann ich nicht ernst nehmen. Keiner der EU Kritiker ob Orban oder andere haben einen Antrag auf Austritt aus der EU gefordert sondern alle haben gebrüllt wir brauchen nach noch mehr Geld für unsere Freunde und Verwandten.
      Die EWG umfasste folgende Staaten Belgien, Deutschland (nur BRD), Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. Könnten Benelux, BRD, Frankreich und Italien mal versuchen. Warum nicht mal als Szenario durch denken und gegebenfalls umsetzen.
      Die anderen Staaten organisieren sich in regionalen Bünden oder bleiben alleine bzw schliessen sich überregional ihnen nahe stehenden Partnern an.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ich empfehle Ulrike Guerot: „Warum Europa eine Republik werden muss!“

        Dann muss man sich etwas tiefer und intellektuell auf etwas höherem Niveau mit dem Thema beschäftigen. Es ist ja nicht alles in Stein gemeißelt, was wir vorfinden. Und Veränderungen an einem schlechten System sollte ein MUSS sein, sonst kann man sich ja gleich ins Grab legen.

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        • Limes sagt

          Soso eine Bücherempfehlung mit „hohem intellektuellen Niveau“.!
          Intellektuelle haben nicht den besten Ruf nahe an der Realität und Praxis zu leben und zu arbeiten.
          Verwende meine Zeit lieber mit eigenständigem Denken zu möglichen Optionen und Szenarien für Veränderungen.
          zu „Und Veränderungen an einem schlechten System sollte ein MUSS sein,…“ Ist das die Kernerkenntnis des Buches oder doch nur eine banale Plattitüde.
          RS offensichtlich fällt ihnen nichts zum EWG Vorschlag ein oder sie haben noch kein entsprechendes Buch auf „hohem intellektuellen Niveau“ gefunden. 😉

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          • Reinhard Seevers sagt

            Ihre Idee war von mir ja nicht ausgeschlossen…das haben Sie nur so empfunden. Es bedarf aber eben noch weiterer Änderungen, so z.B. das System der inneren Organisation Europas insgesamt.
            Man darf es ja nicht immer nur auf die Wirtschaftsschiene allein beschränken. Da gibt es noch Recht, Kultur, Identitäten etc.

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  23. Thomas Bröcker sagt

    Man sieht an den Texten der KI deutlich, dass die Ergebnisse schon davon abhängen, welche Ansichten im Netz dominant sind. Es wird zwar immer gesagt, „was KI ausspuckt, wird von demjenigen bestimmt, der zwischen Stuhl und Tastatur sitzt“, ich denke aber, dass die mehr oder weniger starke Präsenz verschiedener Ansätze (also die gesteuerte Häufigkeit erwünschter und nicht erwünschter Aussagen) das Ergebnis stärker beeinflusst.
    So gesehen muss man ziemlich detailliert nachfragen, wenn einem bei den der KI Antworten etwas „populistisch“ erscheint. Wie die gesamte Diskussion im Netz stark von populistischen Aussagen und selektiver Quellenauswahl bestimmt ist, gilt das auch für die Antworten der KI.
    Beispiel aus obigem Text:
    Protektionismus vs. Export … „Ein Rückzug aus dem EU-Binnenmarkt und internationaler Frachtlogistik würde exportstarke Agrarsektoren (z. B. Milch- und Fleischwirtschaft) schwer treffen.“
    Der Text darüber spricht lediglich von Folgendem: „Die AfD kritisiert Handelsabkommen und Billigimporte, die deutsche Landwirte unter Druck setzen. Sie fordert eine verfälschungsfreie Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel und die Förderung regionaler Produkte. “
    Was genau steht da von Rückzug aus dem EU Binnenmarkt und Ausstieg aus der Frachtlogistik ????
    Die Forderung, dass der Absatz heimischer Produkte gefördert werden soll ist doch wohl Konsens, ebenso die „verfälschungsfreie Kennzeichnungspflicht der Herkunft von Lebensmitteln und deren Rohstoffen“.
    Letzteres ist eine der Grundforderungen des Berufstandes und seiner Vertretungen seit vielen Jahren.
    Die Antworten von KI sind immer nur so neutral, wie die dominanten Auffassungen im Netz sind … deshalb klingen auch einige Aussagen wie Grüne Propaganda.
    Da klingt die Annahme durch „Die Bauern betreiben grundsätzlich die Landbewirtschaftung und Viehhaltung „so schlecht wie gerade noch zulässig““.
    Das ist aber keineswegs der Fall … in den meisten Fällen ist der Ansatz schon nachhaltig im Interesse der nachfolgenden Generationen (nicht nur der Betriebsnachfolger).

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  24. Meyer's Horst sagt

    Eine weitere Frage bleibt offen. Wie viele Betriebe benötigt die AfD mathematisch zur Verwirklichung ihrer Ziele? Mit Protektionismus eigene Märkte stabilisieren bedeutet dann auch sehr wahrscheinlich, dass Übermengen nicht abfließen können. Wo bleibt dann zB die Milch?
    Werden dann Kühe in ein Lager gebracht?

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    • Bauer Willi sagt

      @Meyer´s Horst
      Guter Punkt. Dazu kommt: einige der Punkte im Wahlprogramm sind rechtlich mit Verträgen so fixiert, dass man die nicht (ohne weiteres) kündigen kann. Agrarpolitik ist heute zum überwiegenden Teil EU-Politik. Natürlich kann man die EU verlassen (Dexit) aber das hätte natürlich auch Folgen für die übrige Wirtschaft.

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      • Rolf Müller sagt

        @Bauer Willi,
        wie geschrieben, diese seit Jahrzehnten verfahrene Lage wird nicht von heute auf morgen korrigieren lassen. Dafür steckt die Karre zu tief im Dreck. Ein zurück zur Vernunft bedeutet hier erstmal die eingeschlagene Richtung deutlich ändern. Dann wird sich der Pfad der Tugend wieder erreichen lassen.
        Und das bedeutet weniger wird mehr ergeben, d.h. Verordnungen, Reglementierungen und Gesetze samt der sie erlasseen Behörden wegstreichen, einsparen.

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  25. Reinhard Seevers sagt

    ….und nun folgend, die gleiche KI-Anfrage über die etablierten Parteien, damit wir nicht den Ist-Zustand aus den Augen verlieren, bitte. 😉

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  26. Oliver Frings sagt

    Meine Meinung:
    In diesem Wahlprogramm sind die Punkte aufgeführt, welche die Landwirtschaft seit geraumer Zeit umtreibt.
    Bürokratie soll abgebaut werden….gut
    Importschutz bei niedrigeren Standarts….gut
    Lockerung der Düngevorschriften….gut
    freier Markt…..gut
    Abschaffung der Almosen…..gut

    Ich sehe in dem Programm nichts verwerfliches.
    Die CDU ist meines Erachtens nach nicht mehr wählbar. Zu viele Versprechen gebrochen, linksruck ohne Ende. Wer CDU wählt bekommt links Grüne Ideologie.
    Mein Wunsch wäre eine AfD CDU Koalition.

    Und wer mir kommt mit der Nazi oder nsdap Keule…..mir konnte noch niemand ein Zitat oder einen Beweis erbringen, dass dort nazis am Werk sind.
    lasst die AfD doch mal ran, schlechter kann es kaum werden

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  27. Werner Knödler sagt

    Merke :
    – sie kochen alle nur mit Wasser
    – wer einmal lügt dem glaubt man nicht mehr
    – Vertrauen kann man nur einmal verspielen
    – Diplomatie ist das Werkzeug gute Politiker

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