Bauer Willi
Kommentare 28

7 Jahre später…

Ich bin 2019 von der CDU/CSU-Fraktion angefragt worden, ob ich vor rund 300 Bundestagsabgeordneten im Reichstagsgebäude ein Referat halten würde, in dem ich auf die aktuelle Politik eingehe und Erwartungen formuliere. Und, im Gegensatz zu so manchen lauten Medien, auch Lösungen anbieten. Schimpfen und jammern kann ja jeder.

Heute sind wir knapp 7 Jahre weiter. Urteilen Sie selbst.

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28 Kommentare

  1. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Halten wir fest: super Rede, der erste Klatscher kam nachdem sie der AFD Konzeptlosigkeit vorgeworfen haben obwohl vorher schon Grund zum Klatschen dagewesen wäre. Die Anwesenden haben natürlich nichts verstanden bzw. ihnen sind durch die CDU Partei- Programmatik und Koalitionszwängen die Hände gebunden. War Herr Amthor eigentlich auch dort oder lag der noch in den Windeln?

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  2. Christina sagt

    Die Rede war gut, Willi, und man könnte diese genauso auch heute, sieben Jahre später, nochmals auf die Bühne bringen…
    Wie war denn eigentlich die Resonanz bei der CDU/CSU nach dem Beitrag? Hat Ihnen mal jmd auf die Schulter geklopft oder gesprochen, sich einzusetzen und nach Lösungen zu suchen?

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  3. Mittlerweile gibt es ein recht spannendes Sonderheft aus der Reihe „Perspektive Mediation. Beiträge zur Konfliktkultur“ zum Thema „Mediation im ländlichen Raum“. In mehreren Beiträgen geht es um die umstrittene Landnutzungsstudie, auch Bauer Willi kommt prominent darin vor 🙂 Ein bisschen akademisch, aber eigentlich ganz gut gemacht, man merkt, dass die Macher der Studie dazugelernt haben: https://perspektive-mediation.eu/index.php/PM/issue/view/6/5

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  4. Christian Bothe sagt

    Ein guter Vortrag schon vor 7 Jahren!
    Mich interessierte insbesondere die Position zur Wiedervernässung von Mooren( Reduzierung von CO2 was nach wie vor umstritten ist)! Schon Dr.agr.Chudy hat sich zu Lebzeiten dagegen ausgesprochen auch unter dem Aspekt ökonomisch ungelöster Folgen für die regionale LW in MVP( Chudy war mal Chef vom Peenetal e.V u.a.)! Ich vertrete denselben Standpunkt,stand auch darüber mit ihm in Verbindung! Aktuell wurde in Top Agrar gewarnt, das diese Wiedervernässung existenzbedrohend für die Landwirte ist( 90000ha in 4 Jahren)! Zu DDR-Zeiten haben Meliorationsbetriebe in großem Stil Moorflächen entwässert, um industrielle LW zu betreiben und Erträge zu steigern! Leider hat man auch das nach der Wende nicht weiter verfolgt!

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    • Thorens sagt

      Da freuen sich Anopheles und Konsorten im Einklang mit dem Klimawandel.

      Auch aus den Grund halte ich persönlich Wiedervernässung für eine Sünde. Man hat schon vergessen, dass Malaria z.B. auch hierzulande schon üblich war in manchen Regionen. Nun rücken die Biester nach Norden vor und werden dort dann auf ausgedehnte Feuchtgebiete stoßen.

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  5. Arnold Krämer sagt

    Politik machen heißt:
    1. Geld verteilen an Bürger und Organisationen (auch im eigenen Parteienvorfeld wie z. B. NGO’s)
    2. Ordnungsrecht gestalten um
    a) Gerechtigkeit zu verbessern
    b) Sicherheit zu erhöhen
    c) Moral zu stärken/verändern

    Der Agrarechtsrahmen mit seine n Wirkungen ist mittlerweile durch die 4 Handlungsebenen und die Rechtsprechung so diffus und unübersichtlich geworden, dass Neugestaltung durch die Mehrheit der fachunkundigen Politiker mit hohen politischen Risiken verbunden ist.

    An sich notwendige Rücknahmen oder „Rückschnitt“ von Regelungen, bedeutet auch das Eingeständnis, die Wirkungen falsch eingeschätzt zu haben. Ein Fehlereingeständnis ist von politischen Parteien aber nicht oder nur in seltenen Ausnahmefällen zu erwarten.

    Die Bürger auch dem Wirtschaftsbürger bleibt also eigentlich nur Fatalismus und/oder „Durchmogeln“. Dass damit aber die wirtschaftliche Basis des Landes und auch das Potential, politisch Geld zu verteilen erodiert, will man noch immer mehrheitlich nicht wahrhaben.

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  6. Stadtmensch sagt

    Habe diesen Blogbeitrag mal verschieden KIs vorgeworfen mit der Frage, ob es sich beim Autor um eine Person mit einer narzistischen Persönlichkeitsstörung handeln könnte:

    Ich weiß ja, dass die KIs zur Bestätigung das Prompt-Erstellers neigen können, aber so eine deutliche Diagnose hätte ich nicht erwartet…

    Wollte eigentlich nicht mitdiskutieren….

    • Arnold Krämer sagt

      Wieviel Narzissmus ist „gesund“? Ich frage das, weil ohne Selbstliebe und Selbstachtung auch keine Fremdliebe und Fremdachtung möglich sind?

      Wieviel „-Störung“ ist in welcher Form nachteilig für das Umfeld einer Person?

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    • Bauer Willi sagt

      @Stadtmensch
      Sie enttäuschen mich. Dafür hätte es keine KI gebraucht. Natürlich bin ich Narzisst, anders kann man das hier nicht 11 Jahre betreiben

      “ Ein gewisses Maß an narzisstischen Eigenschaften ist normal. Es hilft Menschen, ambitioniert zu sein, Ziele zu verfolgen und ein stabiles Selbstbewusstsein aufzubauen.“
      Nach Gesprächen mit meinen Mitmenschen scheint es aber bei mir (noch) nicht krankhaft zu sein.

      Weshalb Sie mich auch enttäuschen: in den vorhergehenden Kommentaren (die ich sehr schätze, aber meist nicht meinen Ansichten entsprechen) haben Sie meist mit Fakten argumentiert. Hier ist es ein reiner ad-hominem-Kommentar mit der Zielsetzung, mich zu verletzen. Leider schiefgegangen
      Was kümmert es die deutsche Eiche… (verrmutlich wieder ein Beweis für Narzismuss, oder)

      Lassen Sie uns Frieden schließen. In einer Demokratie darf jeder sagen was er denkt, aber nicht alle müssen einer Meinung sein.

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      • Stadtmensch sagt

        „Lassen Sie uns Frieden schließen.“

        Ich führe keinen Krieg und ich unterstütze ihn auch nicht. Als Sau, die sich an der Rinde einer Eiche reibt, bin ich eher an einer groben Struktur derselben interessiert.

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  7. Alfons Nünning sagt

    Bauer Willi, ich stimme ihnen zu.Ich muss aber feststellen dass in den letzten 7 Jahren sich Nichts zum Besseren geändert hat, weder in der Landwirtschaft, noch in der Industrie.Ich Frage mich wer muss was tun, das sich etwas verbessert oder müssen wir alle warten bis das Geld ausgeht wie Herr Krämer das hier mal erwähnte.

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  8. Alfons Nünning sagt

    Lieber Bauer Willi, Frau von der Leyen war wohl nicht da oder sie ist Beratungsresistent.

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    • Bauer Willi sagt

      @Alfons Nünning
      Nein, es waren die Mitglieder der CDU/CSU-Fraktion. Eingeladen hatte mich ich die Mittelstandsvereinigung. Ich war der einzige Redner.

      Ich will ja nicht arrogant klingen, aber als Redner eingeladen zu werden und dort auch klare Worte sprechen zu können, schafft nicht jeder. Es gibt da ja zwei, drei Personen, deren lautstarke Videos in landwirtschaftlichen Kreisen kursieren. Ich denke, die werden vermutlich nicht eingeladen.

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      • Lieber Bauer Willi
        Die Frau von der Leyen ist meines Wissens in der CDU.
        Auch wenn man ihr Handeln eher einer anderen Partei zu sprechen könnte.
        Schönen Tag noch.

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  9. Frikadellen piet sagt

    moin der Vortrag war damals sehr gut und es hat sich nichts verändert! diesen Vortrag könnte man also genauso wieder halten! das Beste wäre diesen Vortrag im Bundestag als Beispiel überall auf Monitoren zu zeigen! ich bin gespannt wann ich diesen Moderator wieder treffen werde, das wird nämlich bestimmt sehr interessant und gut. munter bleiben

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  10. Lieber Willi.
    dies ist die Beste bzw. ehrlichste Rede die wohl in so einem elitären Kreis stattgefunden hat.
    Alle Argumente waren gut durchdacht , begründet und für JEDERMANN verständlich und nachvollziehbar. Sowas sollte man eigentlich im EU Parlament vortragen dürfen.
    Doch ich befürchte um dies zu verstehen wäre der dort vorhandene IQ der meisten EU Abgeordneten ( wenn man sie nach der momentanen Politik bewertet ) nicht vorhanden.
    Also wäre die Zeit dafür schade.
    Vielen ,vielen Dank lieber Bauer Willi u. gib nicht auf die Sorgen der Deutschen u. europäischen Landwirte in die Öffentlichkeit zu bringen.
    Grüße aus Südtirol.

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    • Wer
      satt und zufrieden
      ist,
      der kann sich da nicht richtig rein versetzen.

      Die
      Grüne Revolution
      von 1950 wurde zu kapp erwähnt.
      Das war damals wahrscheinlich durch staatliche Lenkung, ev. auch durch Subventioeänen, damit alle satt wurden,
      die Erhöhung der landwirtschatlichen HighTeck, auch durch Forschung, damit in der kleinen BRD 12000 Ostflüchtlinge mit satt wurden.
      Die uns jetzt zum Verhängnis werden.

      Durch diese Forcierung der Steigerung des Ertrages und ihre Forschung von damals, die nie aufhörte, sind wir zu Leistungsfähig in der Beziehung geworden.

      Sollten wir jetzt aufhören damit, um Knappheit herzustellen?

      Hat der Landwirt was davon?

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    • Bauer Willi sagt

      @Anton Mairhofer
      Danke. Ab und zu etwas Lob tut gut.
      Es ist ja schon bemerkenswert, wer heute NICHT mitdiskutiert…

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    • Bauer Willi sagt

      @PolitikSache

      Sie haben recht. Ich frage mich aber mittlerweile immer häufiger, welche unrealistischen Erwartungen die Bürger an die Politik haben. Es wird nur noch geschimpft, gebrüllt, gepöbelt.
      Wenn gefragt wird, wie denn ein Mißstand abgeschafft werden könnte, heißt es immer gleich: „Die Politik müsste…“ und meist wird dann Geld gefordert.

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      • Jürgen Donhauser sagt

        Willi, ich möchte als Schweinehalter kein Geld von der Politik, ich möchte nur keine sinnbefreiten, politischen Auflagen und Vorschriften die uns uns nur Zeit und Geld kosten und uns die Wettbewerbsfähigkeit nehmen – mehr nicht.

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      • Reinhard Seevers sagt

        „Wenn gefragt wird, wie denn ein Mißstand abgeschafft werden könnte….“

        Hoffentlich fragt mich mein Arzt demnächst nicht auch, wie er die Krankheit behandeln soll. Der ist ja schon sauer, wenn man mit einer gegooglten Selbstdiagnose aufschlägt. 🥴

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