Bauer Willi
Kommentare 85

Gabi und Greenpeace – so geht Dialog (Video)

Gabi Mörixmann ist auch eine Graswurzlerin.

Gerne hat sie sich dem Dialog mit Greenpeace gestellt, denn wenn man aufeinander zugeht, ist der Weg nur noch halb so weit. Nur wenn man gemeinsam Verantwortung übernimmt, kann man was erreichen und Vertrauen aufbauen. Gabi hat ihren Aktivstall für Schweine und die Schwierigkeiten in der Vermarktung super erklärt. Schaut selbst.

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85 Kommentare

  1. Sabine sagt

    Im südlichen Afrika werden Smileys, geröstete Ziegenköpfe, gerne gegessen und Walkie-Talkies, geröstete Hühnerköpfe und -Füße in einer Curry-Soße sind in manchen Gegenden beliebter als die überteuerten Hamburger der internationalen Fast-Food-Ketten. Geschmorte Schweinefüße mag man nicht nur in China, eine brasilianische Feijoada ist aber nicht vollständig ohne Ohren, Schwanz und Zunge.
    In der Türkei ist Pansensuppe das Wohlfühl-Gericht, das Theater, was man in Frankreich um Geflügelleber macht, ist hier schlicht nicht nachvollziehbar und was wäre eine Englandreise ohne Steak-und-Kidney-Pie?
    Nieren und Pansen sind hier eher was für Waldi.
    Manchmal frage ich mich: Was stimmt mit uns nicht?
    Was ist passiert, dass wir die langweiligsten Stücke vom Tier für die besten halten?
    Dabei haben wir traditionelle Gerichte, die einiges an Potential haben, doch in den bunten Zeitschriften an der Supermarkt-Kasse findet man sensationell wenig davon wieder. Dafür aber gefühlt 800 Gerichte in denen die exotischsten Gemüse und Früchte verarbeitet werden.
    Eine Kaki kriegt man in jedem Discounter nachgeschmissen, der Versuch eine Kochbirne zu kaufen artet zu einer Suche nach dem Heiligen Gral aus. Als ich nach Grünem Speck an der Bedientheke des nächst gelegenen Supermarkts fragte, blinzelte mich die Verkäuferin verständnislos an und bestand darauf, dass sie grundsätzlich nur weißen Speck hätte. Ach was. Der herbeigeeilte hausinterne Metzger versprach mir, dass ich Speck und Wamme bei ihm gerne bestellen kann, er könne fast alles für mich auftreiben. So also. Ich kam mir irgendwie vor als hätte ich in einer Gärtnerei nach Hashpflänzchen gefragt.
    Ich gehe heim und mir fallen die Walkie-Talkies, Bunny Cows und Smileys ein. Knaller Namen für eher wenig ansehnliche Gerichte. Schmecken tun sie. Aber Saure Nierchen schmecken auch. Wir müssten vllt. einen Südafrikaner fragen, wie wir Saure Nierchen nennen sollen, vllt. sind pfiffige Namen ja die Rettung für unsere Essenskultur.

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    • bauerhans sagt

      ich musste früher fetten speck oder leber essen und die kunst war,das zeugs am grossen esstisch heimlich vom teller in die hosentasche zu befördern.
      meine tochter hatte zusammen mit opa gekocht und gegessen,die ist alles.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Auf Hühnerfüße stehe ich nicht, aber alles andere.
      Gibt es außerhalb von ALDI und Lidl meistens auch zu kaufen.

      Saure Nierle mit Bratkartoffeln ein Gedicht.

      Grüner Speck, Schweinefüße/Schwänzle und Ohren in Lacke eingelegt, die meisten kennen das gar nicht.
      Schweinemagen, in Streifen geschnitten, als Salat, etwas für Kenner.

      Und dann noch das Hirn, in Butter gedünstet. 🙂

      Da verzichte ich lieber auf Chiasamen, obwohl ich gar nicht weis, wie das schmeckt.

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    • Paulus sagt

      @ Sabine, ich hab in Afrika schon mal sogen. Bushmeat unbekannter Herkunft gegessen und aus reiner Höflichkeit oder aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten auch nicht nachgefragt.
      Bis mir jemand so ganz nebenbei steckte, dass ich soeben das Fleisch einer gewissen, uns nahe verwandten Primatenart gegessen hatte. Da fühlte ich mich schon fast in der Nähe von Kannibalismus. Ja, es geht nun mal nichts über einen kapitalen Silberrücken!
      Pina Bausch hat etwas Ähnliches in einer ihrer Inszenierungen übrigens mal schön dargestellt.

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  2. brouss sagt

    Für mich ginge Greenpeace gar nicht. Die sollte man eher mal anpissen, statt sich anbiedern.
    Für mich hat das Ganze den Geruch von Marketing. Sie sagt ja selber, dass der Absatz schwer ist.
    Nun kann Greenpeace als Referenz verwenden, ev. gibt das einen Bericht im Greenpeace-Magazin und kann sie Dosen oder Geräuchertes versenden.

    Ich habe auch nichts in Erinnerung zum Gesundheitsstatus, der ja bei Bio-Haltung schlechter ist als bei Konvi.

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    • Paulus sagt

      Selbst wenn es so wäre, was ich Gabi Mörixmann nicht unbedingt unterstelle, hätte sie in Sachen Marketing alles richtig gemacht. Ein schön bebilderter Bericht im GP-Magazin ist ihr doch zu gönnen. So funktioniert das nun mal. Ein Schweisfurth hat es auch nicht anders gemacht. Kann es sein, dass bei ihnen ein gewisser Neid eine Rolle spielt?

      Um bei ihrer Ausdrucksweise zu bleiben: Wenn sie versuchen GP anzupissen schiffen sie gegen den Wind. Dabei wird meistens die eigene Hose nass.

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      • firedragon sagt

        Hör mal Paulus,
        warne einen bitte vor, wenn so Du so etwas, wie in Deinem letzten Absatz schreibst. Dann trinke ich vorher nichts.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Ganz ehrlich? Wer denkt so? Das war doch keine Werbung sondern eine Aufklärung. Nie im Leben hat sie daraus einen Vorteil, schon gar nicht bei Greenpeace…..am Kopf kratz…..
      Und pauschal eine Aussage über einen Gesundheitsstatus unterschiedlicher Vermarktungssysteme zu verlauten ist mehr als Glaskugelschauerei.
      Wie Paulus schrieb; Aufpassen beim gegen den Wind pinkeln…..

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    • brouss sagt

      Wer zur Quelle kommen will muss gegen den Strom schwimmen.

      Oder anders:

      Nur tote Fische schwimmen immer mit dem Strom.

      Aber es ist schwer und man braucht Ausdauer.

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  3. Arnold Krämer sagt

    Jedes landwirtschaftliche Unternehmen hat eine individuelle Kostenstruktur. So auch in einer Schweinemast. Allerdings sind in der Schweinemast die Ferkelkosten und die Futterkosten mit 80-85 % Anteil an den gesamten Herstellungskosten eines Mastschweins auch bei Frau Mörixmann eine ziemlich konstante Größe. Die übrigen Kosten (Arbeitserledigung, Gebäudekosten und allgemeine vom Betriebszweig zu tragende Kosten) sind in der Schweinemast vergleichsweise gering und wirken sich selbst bei einer Verdreifachung durch den Arbeitsmehraufwand, durch ein höheres Platzangebot (=höhere Gebäudekosten), durch Stroheinstreu nicht so übermäßig stark aus. Da (wie das Bild auch zeigt) Frau Mörixmann den Strohstall offensichtlich in einer ehemaligen Maschinenhalle untergebracht hat, halten sich hier die ztusätzlichen Gebäudekosten durchaus auch in Grenzen. Aber selbst unter kompletten Neubaubedingungen und der Tatsache, dass man neben der üblichen „Güllekette“ noch eine zusätzliche „Strohkette“ fahren muss, sind die 35 zusätzlichen Cent pro Kilogramm Schlachtgewicht (entsprechend ca. 33 € pro Mastschwein) durchaus unter konventionellen Mastbedingungen (keine Bio-Ferkel, kein Bio-Futter) schon eine realistische Größenordnung.
    Dass das Preisniveau insgesamt (abgesehen von der augenblicklichen Situation) oft völlig unbefriedigend war, vor allem unter Neubaubedingungen, steht auf einem ganz anderen Blatt.
    Dass mir jetzt aber keiner kommt: Bei mir ist das aber ganz anders. Ja bei jedem ist das irgendwie anders, weil Unternehmen eben „selbstgebastelte Abenteuerspielplätze“ sind.

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  4. Paulus sagt

    Gaby Mörixmann kam schon sehr sympathisch und vor allem glaubwürdig rüber als sie hier zum ersten Mal im Blog vorgestellt wurde.
    Es steht mir nicht zu ihr Ratschläge zu erteilen, eines möchte ich trotzdem gerne loswerden. Wir haben vor etwas über 30 Jahren mit Hochlandrindern angefangen, einfach weil meine Frau ein Anwesen erbte, was vorher als Hobby ehemals gutbetuchter Erblasser betrieben wurde.
    Um das Ganze irgendwie zu erhalten gab es eine vage Idee, und dann haben wir erstmal befreundete Marketingexperten hinzugezogen. Das waren Profis, deren Expertisen wir zum Glück nicht bezahlen mussten. Im Ergebnis fiel der LEH von vorn herein aus. Wirksam und erfolgreich war die visuelle Darstellung was die Haltung und auch die Vorstellung eines Schlachters und Metzgers in Person betraf, verbunden mit einem Qualitätsversprechen ohne Wenn und Aber.
    Und jetzt stelle man sich die Damen auf 450 € Basis hinter einer Fleischtheke vor. Die wurden bei Rewe vor einiger Zeit schon einmal an die Wand gestellt, als es für kurze Zeit mal Fleisch ohne Antibiotika gab.
    Vermeintlich oder auch tatsächlich höherwertige Produkte, die auch dem Tierwohl gerecht werden, erfordern neben eigenen Vertriebswegen auch ein eigenes aufwändiges Marketing. Anders kann ich mir das gar nicht vorstellen. Das können Bauern, die eine ganz andere beachtenswerte Aufgabe haben und i.d.R. nur abliefern nur schwer leisten.

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  5. fingerphilosoph sagt

    Ein wesentliches Problem scheint mir zu sein, dass der Kunde im Supermarkt (bzw. auch in der Metzgerei, wenn er keinen persönlichen Draht zum Metzger hat) beim Kauf nichts über die Haltungsbedingungen erfährt. Auf fast jeder Packung sind ähnlich „glückliche Tiere“ abgebildet, unabhängig von der Haltung.

    Wenn normalerweise nur 2% Schweinefleisch aus Aktivstall-Haltung kaufen, sind 20% bei entsprechend geschultem Personal im Supermarkt oder der Metzgerei schon ein deutlicher Fortschritt.

    Die Idee mit den drei Sternen finde ich sehr gut. Als Kunde habe ich damit die Info über die Tierhaltung auf einen Blick. Das müsste relativ leicht zu verwirklichen sein. Der Aufwand, die Verpackungen so zu kennzeichnen, ist ja nicht groß. Die Sterne müssten allerdings von einer neutralen Instanz vergeben werden, vergleichbar Stiftung Warentest, deutschlandweit einheitlich und überdies geschützt sein, damit man als Verbraucher weiß, was man hat. Es dürfte nicht so wie bei BIO gehen, wo bei verschiedenen Labels die Standards doch erheblich schwanken.

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    • Brötchen sagt

      FP das ist nicht das Hauptproblem.

      Der normale Kunde kann die Haltungsbedingungen nicht einschätzen, Fleischer auch nicht.

      Du brauchst für sowas ein „Vertrauensaufbau“ so ähnlich wie eine Marke.
      Sowas machst du nicht mit ein paar Bildchen. Das fängt vom durchdachten Konzept an und geht über Eigenkontrollen bis zur Qualitätssicherung.
      Sowas macht Bio schon und Frau mörixmann macht das allein für sich, das würde schon schwieriger werden, wenn sie das für drei Betriebe macht. Da hilft…….weil ich so schön und leidenschaftlich bin….allein nicht mehr.

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      • fingerphilosoph sagt

        Natürlich kann der normale Kunde die Haltungsbedingungen nicht einschätzen, deshalb sind diese Sterne eine gute Sache, auch weil’s so einfach ist. Wenn ich als Verbraucher Fleisch mit drei Sternen kaufe, weiß ich, dass ich damit bessere Haltungsbedingungen mit einkaufe als mit zwei oder einem Stern.

        Ich halte nicht so besonders viel von „Marken“. Marken gibt es wie Sand am Meer und unterscheiden sich meistens nicht in der Qualität der Produkte voneinander, zumal wenn sie im Supermarkt stehen. Das ist inzwischen schon viel zu kompliziert geworden, und bei Marken hat man keine Qualitätssicherung von einer unabhängigen Institution. Deshalb müssten die Sterne schon einer Stiftung Warentest vergleichbaren unabhängigen Institution geprüft werden, dann könnte das sehr gut funktionieren.

        Was soll die Polemik im letzten Satz?

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    • Jede Verkäuferin müßte 3 Wochen in ihrer Ausbildung in die Schweinmast zum Praktikum, dann kann sie beraten!
      Denn sie hat einen Bezug dazu.
      Metzger vielleicht auch!

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  6. Konvi sagt

    Entschuldigung für die Schreibfehler. Greenpeace geht vor das Verfassungsgericht und will die Schweinehaltung in D verbieten wie die Käfighaltung. Frau Mörixmann liefert nun Beweismaterial für Greenpeace und sie hat dann Goldschweine im Stall, wenn Greenpeace gewinnt Dieser Stall ist untauglich- das weiß jeder.

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    • Bauer Willi sagt

      „Dieser Stall ist untauglich – das weiß jeder“. Ich weiß es nicht, obwohl ich mir den Stall persönlich angesehen habe. Erzählen Sie uns, warum der Stall untauglich ist.

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      • Konvi sagt

        Der Arbeitsaufwand ist zu hoch mit Bällchenbad und Dusche. Die macht nur Stroh wegen der BGA, die auch das Geld bringt. Vollspalten, Unterflur – Ganglüftung und Kühlung … Das ist top für Mensch und Tier. Fragen Sie Herrn Seevers der unten komisch postet.

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    • Thomas Apfel sagt

      Hallo Konvi,
      Ich muss meine Frage doch noch einmal stellen: Warum kostet ein 100 kg Bio-Schwein 365 € und hier wird der Eindruck erweckt, eine Haltung teilweise auf Stroh und mit „lustigem Herumtollen“bei der es den Tieren „besser“ geht, kostet pro Tier (bleiben wir bei 100 kg) nur 35 € mehr. So sympathisch wie das Ganze aussieht und rüberkommt, frage ich mich doch ob im Falle einer Umsetzung als Erzeugungs- und Vermarktungsschiene nicht Illusionen bezüglich der Realkosten geweckt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Um- oder Neubau nach diesem Haltungsprinzip 35 Cent je kg die Kosten decken. Wenn das nicht so ist, wird hier tatsächlich eine Illusion verkauft! Zugegeben, das Prinzip immer höherer Aufwendungen und Ansprüche zu gleichen Erzeugerpreisen kennt Jeder aus dem QS System (aber das ist wieder ein anderes Thema). Biofleisch kostet im Laden 170 bis 180 % gegenüber Fleisch aus konventioneller Haltung, das ist etwas weniger Aufschlag als auf Erzeugerebene. Handel und Verarbeitung müssten eigentlich ein großes Interesse an Bio-Fleisch haben, bleiben doch für diese beiden Stufen auf dem „Weg vom Schwein zum Schnitzel“ bei konventionell rund 4,50 €/kg gegenüber dem eingekauften „Lebendgewicht“, bei Bio Preisen aber 6,20 €/kg übrig.
      Ich denke alles was aus Sicht des Handel den Abstand zu Bio verringert und hohe Werbe- und Einführungskosten verursacht, wird nicht angefasst.

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        • Thomas Apfel sagt

          Danke, tut mir leid, ich bin hier wirklich Laie. Habe aber jetzt wenigstens etwas dazu gelernt. Ich dachte nur so aus der Handelslogik und grobem Überschlag nach Adam Riese und Eva Zwerg wäre es sinnvoller eine 3-Sterne Stufe bei Tierwohllabel (da würde ich Frau Mörixmann ansiedeln) eher genau zwischen Bio und derzeitigem Basisniveau anzusiedeln, also so bei 250 €/Tier und 8,- € Endverkaufsniveau bei unverarbeitetem Fleisch. Wenn so ein Label längerfristig erfolgreich sein soll, kann man die Preise nicht sinnvoll nach dem derzeitigen Mindestaufwand (0,35 €/kg) kalkulieren. Man sollte für Handel und Erzeuger eine „Zukunftsspanne “ annehmen, das ist verbunden mit einer guten Geschichte, die dann auch noch so nett und glaubhaft rübergebracht wird, für Handel und Erzeuger sinnvoller.

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          • Brötchen sagt

            Sicher wäre das so sinnvoll, würde aber nur bei voller vertikaler Integration gehen. Bisher sind alle Bereiche unabhängig voneinander und nur über die Preise gekoppelt.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Man sollte zwischen einer Haltungsanpassung und einer Marke/Label und deren marketingmäßig gepushten Werbeaussagen wohl immer ein unverhältnismäßiger Preisunterschied liegen wird.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Was für eine merkwürdige Spekulation. Frau Mörixmann hat aus eigener initiative etwas verändert. Sie hat versucht das Produkt mit Mehrwert zu vermarkten und damit nur nachgewiesen, dass es nicht funktioniert. Damit bestätigt sie nur das, was immer, alle Schweinehalter schon im Vorfeld von Tierwohl gesagt haben, nicht mehr und nicht weniger.
      Warum der Stall für irgendwas nicht tauglich sein soll, weiß wohl nur der Konvi.
      Greenpeace wird nie etwas durchsetzen, lediglich dauerhaft gegen alles wettern. Außerdem ist Schweinefleisch kein Produkt, dass eine Höherwertigkeit verkörpert, das liegt am Schwein generell, an dessen Image.
      Ich behaupte auch, dass es der Mehrheit der Menschen völlig egal ist, woher was kommt und wie es gehalten wurde. Alles Lippenbekenntnisse und beim ersten Grillwochenende schon wieder verflogen.

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        • firedragon sagt

          Konvi,
          jeder Schweinemäster weiß, dass er bei den derzeitigen Preisen, mit einem Stall, wie ihn Frau Mörixmann vorgestellt hat, ins Minus wirtschaftet.
          Trotz allem ist es, für das Tier, ein gutes Stallkonzept.
          Allen wird auch klar sein, wenn man etwas in dieser Richtung favorisiert, muss der Fleischpreis nicht nur ansteigen, sondern sehr deutlich ansteigen.
          Das ergibt sich aus
          -weniger Tiere
          -Strohbergung
          -ein Mehr an Düngerbedarf auf dem Acker, da das Stroh entzogen wurde
          -zeitintensiver
          -Entmistung
          -Mistlagerung und Ausbringung
          -mehr Futterbedarf, da mehr Bewegung (was gewünscht ist)
          -Arbeitsstundenanstieg

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  7. Konvi sagt

    So geht Anbiederung .
    Frau Möriksmann fällt allen gelobbten Bauernkindern in den Rücken , indem man Luftschlösser baut

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    • Bauer Willi sagt

      Das verstehe ich nicht. Sie stellt ihre Form der Schweinehaltung vor, die sich halt unterscheidet.
      Mit „gelobbten“ meinen Sie wahrscheinlich „gemobbten“. Aber auch das verstehe ich nicht.

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    • bauerhans sagt

      „So geht Anbiederung.“

      NEIN,das ist sehr sympathische und ehrliche werbung für landwirtschaft.

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    • Thomas Apfel sagt

      Den Vorwurf finde ich etwas überzogen @konvi. Letztlich hat sie nur ihr Konzept und ihren Betrieb vorgestellt, konventionell und mit höheren Tierschutzansprüchen. Was ist daran falsch, wenn sie sagt „Das geht so, aber nur mit mindestens 35 Cent mehr je kg (ganzes Schwein) für den Erzeuger? Auch die vorgeschlagenen Kennzeichnungslösung über Sterne finde ich gut. Das ist über Gaststätten und Hotels gut etabliert und diskriminiert Niemanden. Und die Aussage über Spaltenböden und Betonböden nutzt allen Haltern, weil sie mit den gängigen Vorurteilen aufräumt.
      Zudem muss den Dogmatikern immer wieder vor Augen geführt werden, dass solche Maßnahmen mehr kosten, aber kaum Jemand bereit ist das zu bezahlen, es sei denn es wird an der Ladentheke gut erklärt.

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      • Brötchen sagt

        Thomas ganz so unbedarft sollte man das nicht sehen. Ich kenne Berufskollegen, die sich extrem aus diesem Grund zurückhalten. (gestandene und einflussreiche Kollegen, die auch so eine Sonderschiene fahren)
        Weil sowas nie eine flächendeckende Lösung sein kann (zur Zeit).

        Das will ich jetzt Frau Mörixmann nicht vorwerfen. Wie gesagt ich kenne einige, die da sehr vorsichtig sind.

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        • Thomas Apfel sagt

          Na ja, Du hast da schon aus eigener Erfahrung sicherlich recht. Ich bin kein Tierhalter und kann daher gut quaken. Meine unbedarfte Frage: Kann mit 35 Cent mehr tatsächlich so viel bewegen? Zumal sich dieser Mehrpreis, soweit ich die Gepflogenheiten kenne, ja auf das Schlachtgewicht des lebenden Tieres bezieht. Das heißt, je nach Beliebtheit der jeweiligen Teile sind das schon 2- 3 Euronen je Kg mehr an der Ladentheke (die ich absolut angemessen finde). Das schwer absetzbare Bioschwein kostet für den Einkäufer 88 % mehr als ein Mastschwein aus der Normalen Mast. Das sind schon beim Erzeugerpreis 1,70 €/kg mehr. Daher bin ich über die 0,35 € bei Frau Mörixmann etwas erstaunt… als Laie, der ich bin.

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          • Brötchen sagt

            Thomas, das ist der Mindestaufwand die 0,35 Cent, das wird immer so genannt. Mehr kann man immer haben.
            Der normale Halter rechnet nur bis zum Schlachtpreis, alles andere ist „hätte hätte Fahrradkette“.
            Frau Mörixmann ist ja nun auch schon eine Weile im Geschäft und war zu der Zeit wirklich ein Pionier, bezogen auf ihre Ideen und auch mit der Umsetzung.
            Soweit ich das beurteilen kann, hat sie aus der Not eine Tugend gemacht.
            Jetzt mal Klartext gesprochen, ein paar Schweinchen in Großgruppe gejagt, Tiefstreu und alte Hüllen genutzt, ist jetzt nicht das Problem.
            Das kann so gut wie jeder.

            So wie ich das mitbekommen habe vermarktet Sie kleine Mengen selber über eine Fleischerei.
            Sowas machen viele. Läuft auch überall gut.

            Richtig ans Eingemachte geht es, wenn Du das in der Menge aufziehen willst. Risiko, Arbeitsanfall usw.

            Die Gefahr ist das von den Kritikern gesagt wird….na was die wollen, hier ist doch das Bsp. geht doch…also

            Es werden ja immer so Bsp. durch die Medien gejagt, wo keine Mengen und Preise genannt werden und wenn die in wirtschaftl. Schwierigkeiten kommen, ist das auch keine Meldung wert.
            Ist gerade wieder so ein Fall aktuell.

            Ich mache ja hobbymäßig auch was „Selbstvermarktung“ aber wenn ich ehrlich zu mir bin „profitiere“ ich vom Elend der anderen. Ist so.

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            • Brötchen sagt

              Achso hatte ich noch vergessen, was Kollegen immer so sagen…

              erst sind Sonderauflagen Zusatz und da gibt es auch Geld und dann ist das Standard und dann musst Du das für den Standardniedrigpreis machen.

              In Hochpreisphasen ist man auch in den A….gekniffen.
              Wir sind jetzt bei 1,95 Euro normaler Preis, plus 0,35 sind wir bei 2,25 Euro, Du kommst dann in Regionen, wo Abnehmer sagen, nö lass mal gut sein…….auch Bio kommt da zunehmend in Schwierigkeiten.

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              • sonnenblume sagt

                Beiden Kommentaren kann ich nur zustimmen. Was ich noch gut fand, dass war die Bezeichnung Ruhefläche beim Spaltenboden, Kühllieger. Das dürfte so manchem Tierschützer wohl nicht so gut gefallen haben, werden Spaltenböden doch immer arch verteufelt.

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                • Brötchen sagt

                  Letztens hatte ein Kommentar von einem leh verantwortlichen gelesen, der meinte solche sondersachen sind ganz schwer im leh zu platzieren mit dem ganzen Aufwand und dem Risiko auch, wenn was schief geht. Er meinte nur bei vertikaler Integration geht das, so wie beim Geflügel. Ich denke da hat er Recht.
                  Also als durchgehende Kette.

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                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Was,
                  die Sauen haben die Frechheit sich auf den Spaltenboden zu legen. obwohl Liegeflächen auf Stroh angeboten wird?
                  Wissen die Viecher nicht, dass der Spaltenboden nicht Tierschutzgerecht ist? 😉
                  (nach Tierschutzbund)

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                • Ja,
                  man sollte nur publizieren, wenn man Ahnung und Sachwissen von dem Thema hat,
                  besonders Tierschützer.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Da hat es einer nicht verstanden. Die Frau Mörixmann hat stellvertretend für tausende Schweinehalter, auf eigene Kosten, unter eigenem Risiko ohne staatliche Mittel und ohne wissenschaftliche Unterstützung etwas bewiesen und an einer Stelle kommuniziert, wofür „Konvi“ nicht den Mumm und die Fähigkeit hat oder hätte. Ich würde mich bedanken, anstatt zu stänkern.

      4+
    • sonnenblume sagt

      Was das Thema Kindermobbing angeht müssten Sie einmal die Aussage von Herrn Flasbarth hören. Ich kann leider Ort und Zeitpunkt der Diskussionsrunde in der ich die Aussage gehört habe nicht einstellen. Jedenfalls stellt er mit seiner Aussage die Welt auf den Kopf. Mobbing kommt aus den Landwirtsfamilien und nicht aus der Bevölkerung. Es würden innerhalb der Familien so viele Ängste geschürt, dass die Kinder mit Angst auf die Aussagen ihrer Kameraden reagieren.

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    • Ferkelhebamme sagt

      Konvi, sie baut eben keine Luftschlösser, sondern hat gehandelt und hält den Romantikern, die nach dieser Haltung schreien, den Spiegel vor: die Vermarktung ist sehr schwer, 30% mehr will der Käufer nämlich nicht bezahlen, es bleibt ein Nischen-Produkt. Das ist die Realität, und das kann nun niemand mehr leugnen!
      Wir können das, aber nur, wenn der Markt auch dafür da ist.

      2+
  8. Bauer Fritz sagt

    Sehr geehrte Frau Mörixmann
    Gratulation zu ihrer Präsentation und Hochachtung vor dem was sie leisten. Es wäre interessant von ihnen zu hören, was die nachfolgende Diskussion an Einsichten ergeben hat. Kamen da von Greenpeace nur „Ja aber ….“ oder haben sie den Eindruck, daß die irgendetwas davon auch soweit kapiert haben, daß sie nicht bei der nächsten Grünen Woche Demo wieder bei „Wir haben es satt“ mitlaufen so als wäre nichts gewesen.
    Noch toller wäre es, wenn Greenpeace die Cochones hätte, die Aufzeichnungen der Diskussion auch zu zeigen (wie es heute bei guten Youtube eigentlich üblich ist – siehe Bauer Willi bei der CDU). Oder kam man zu Ansicht, da die Fragen so erschütternd weltfremd und abgehoben waren ?

    3+
  9. Obstbäuerin sagt

    Wirklich bewundernswert, wie sie mit einfachen Worten und überzeugend gut gelaunt, ihre Probleme darlegt. Eine starke Leistung. Das gehört in die öffentlich-rechtlichen zur besten Sendezeit. Liebe Frau Mörixmann, da kann ich noch einiges bei Ihnen lernen.

    5+
    • Reinhard Seevers sagt

      Es zeigt doch sehr schön, dass die Probleme auch nur von „Innen“ gelöst werden können. Es ist aber zu viel verlangt, dass jeder Landwirt zum Vortragsprofi wird. Es ist essentiell, dass aus den Reihen der Praktiker mutige und kreative Köpfe vorangehen. Das verlangt ein hohes Maß an kollegialer Unterstützung! Von außen kann man da wenig unterstützen.

      3+
  10. Ferkelhebamme sagt

    „Nett“ und „schnuckelig“- so,so. Ich muss ein wenig schmunzeln. Eine absolute Fachfrau, die bis an ihre Grenzen und darüber hinaus gegangen ist, um ihr Traum-Projekt zu verwirklichen. Und „ganz nebenbei“ Promotion und Öffentlichkeitsarbeit betreibt, wo sich so manche Agentur eine Scheibe von abschneiden könnte. Promotion ist die Aufgabe des Handels, nicht der Urproduktion! Mit Werbung liesse sich so viel beeinflussen. Sie hat es geschafft und lässt sich auch von übelsten Anfeindungen über die Verknüpfung mit dem Betrieb ihres Mannes und von durchgeknallten „Tierschützern“ nicht unterkriegen. Sie muss aber weiterkämpfen, denn Kunden sind treulose Tomaten. Und dann noch den A. in der Hose, bei Greenpeace zu sprechen, ich denke ihre Authentizität hat auch dort Wirkung. Starke Frau, an der sich so mancher „Jammerlappen“ ein Vorbild dran nehmen könnte.

    9+
  11. firedragon sagt

    Guten Morgen Frau Mörixmann,

    ein herzliches Dankeschön, dass Sie sich in „die Höhe des Löwen“ begeben haben.
    Vor – und Nachteile der verschiedenen Haltungsformen verständlich erläutert haben.
    Aus beiden Haltungsformen das beste für Ihre Tiere gewählt haben und aufgezeigt haben, dass bei allem Tun und Handeln, die Wirtschaftlichkeit nie aus dem Auge gelassen werden darf.
    Wie Mark schon geschrieben hat, würde mich ebenfalls die Reaktion der Zuhörer interessieren. Vielleicht meldet sich jemand, wenn er etwas Zeit hatte, einfach mal in Ruhe für sich selbst darüber nachzudenken, dass Nutztierhaltung nicht immer gleich mit irgendeiner Form von Tierqual gleichzusetzen ist.

    2+
    • Brötchen sagt

      Firedragon,

      ich denke und es ist auch meine Erfahrung. Es ist ganz schwierig objektiv und kompromissbereit zu denken!, wenn man nicht selbst betroffen ist (Handeln und Wirtschaftlich) und man Handlungen vornehmen muss/will, die mit Leid/Tod verbunden sind. Und wenn man keine praktischen Erfahrungen mit bestimmten Tätigkeiten und Handlungen hat.
      Das betrifft alle Tierhalter im Besonderen.

      Selbst in Gesprächen mit Fachkollegen ist es manchmal sehr schwierig.

      Deswegen ist das mit der „gemeinsam Verantwortung übernehmen“ ein wichtiger Grundsatz.

      3+
    • Thomas Apfel sagt

      Ich habe 2018 im Rahmen der IGA Berlin auf so einer „Pro Biene-Veranstaltung“ mal die Positionen der Landwirtschaft/des Obstbaus darstellen dürfen. Es waren viele Leute aus der Berliner Senatsverwaltung anwesend. Ich habe in dieser Veranstaltung „Standing Ovation“ bekommen´. Den Vortrag habe ich dann auf Anfrage auch an den Umweltsenat verschickt. Der Einzige der mich ausbremsen wollte war der Moderator Herr Henneberg vom RBB. Das ist ihm nicht gelungen, weil ich durch die vor meinem liegenden extrem landwirtschaftsfeindlichen Beiträge entsprechend aufgeladen war. Mein Ton war dann auch nicht so freundlich wie der von Frau Mörixmann. Im Übrigen hat mich unser NABU Regionalverband unter seinem Namen und das gemeinsame Projekt in die Rednerliste „eingeschmuggelt“. Im Nachhinein verläuft dann gefühlt aber alles meist wieder im Sande.
      Was ich damit sagen will: Nur im Kontext mit den Bäuerlichen Protesten „Grüne Kreuze“ und „Land schafft Verbindung“ können wir soviel Aufmerksamkeit erringen, dass solche Vorträge wie der von Frau Mörixmann und das Impulsreferat von Willi an der geeigneten Stelle gehalten werden. Die Aufmerksamkeit ist JETZT da und muss genutzt werden!!
      Also ran ans Thema, ran an die Kontrahenten, Jedermann wie und wo er immer kann!!

      7+
      • Reinhard Seevers sagt

        Der Henneberg scheint ja auch eine Ideologie zu vertreten, und damit verteidigen zu müssen: „1992 Journalistenpreis des BUND „Der grüne Zweig“, 1994 Journalistenpreis der Deutschen Umweltstiftung, 2002 DUH-Umwelt-Medienpreis, 2003 Umweltjournalistenpreis NABU Brandenburg, 2004 Deutscher Denkmalschutzpreis, 2008 Ehrenpreis der Stiftung Naturschutz Berlin, 2011 Publikumspreis des Festivals „Ökofilmtour“
        Wer jetzt noch meint Journalisten seien unparteiisch….

        8+
  12. Nett vorgetragen, aber wie war denn die Reaktion darauf? Das wäre interesssant zu erfahren.

    1+
    • Arnold Krämer sagt

      Nicht nur nett, sondern glaubwürdig, leidenschaftlich und überzeugt (auch überzeugend?) vorgetragen. Um Wirkung zu entfalten auf der „gegnerischen“ Seite, bedürfte es viel mehr solcher Personen. Es gibt sie zu genüge im Handeln, in der Praxis, aber weniger im Reden und Auftreten.
      Aber die ganz „Harten“, die Kapitalismuskritiker auf Seiten der NGO`s kann man mit dem Argument, das man Kosten decken, Geld verdienen müsse, ohnehin nicht überzeugen. Und das Argument, die „beste Tierhaltung“ sei „keine Tierhaltung“ wird man auch nie entkräften können.

      2+
      • Nicht nur die ganz harten Kapitalismuskritiker, sondern auch die ganz harten Tierschützer, die ganz harten Umweltschützer und die gaanz harten Klimaschützer etc. wird man nicht überzeugen können. Das Problem ist, dass diese Minderheit den Ton angibt.

        10+
        • Reinhard Seevers sagt

          Deshalb ist es doch so wichtig positive Dauerwerbung und campaigning zu betreiben, um die Mehrheit zu überzeugen und in eine positive Grundstimmung zu bringen. Erst dann sind auch politische Entscheider zu beeinflussen. Im Moment sitzen gefühlt in jeder Talkrunde Unterstützer z.B. auch aus den künstlerischen und anderen öffentlichen Räumen; jeder Schauspieler muss irgendwie eine Tierrettung oder eine Bioschiene unterstützen und die laut rausposaunen ( Jaenicke, Sarah Wiener, Fernsehköche, etc.) Die müssen als „Influencer“ gesehen und eben auch erreicht werden.

          5+
          • ottmar welker sagt

            Reinhard Seevers.
            Die Sarah Wiener würde ich außen vor lassen. Als Freiberuflerin bei Daimler in Untertürkheim hat sie bei ihren Cateringunternehmungen und ihrer Prominenz vertrauend auch etwas danebengelangt.
            Was war es noch gleich?

            0
            • Reinhard Seevers sagt

              Im Gegenteil, Aussagen wie diese in Gegenwart einer verantwortlichen Grünen-Politikerin sind Einflussgrößen:
              „Für Sarah Wiener ist es ein Weg, dem, was sie als „Basis der Zivilisation“ bezeichnet, wieder mehr Respekt und Beachtung zu schenken: dem Essen. „Das sage ich nicht nur als Köchin. Das sage ich auch aus Verantwortung für unsere Umwelt, für die Natur und ihre Geschöpfe. Wir müssen wieder lernen, vernünftig zu essen. Und dazu gehört, Nahrungsmittel so natürlich wie möglich zu belassen, vom Rohstoff bis zur Verarbeitung“, betont Sarah Wiener. Damit trifft sie voll den Nerv von Simone Peter. „Wir müssen eine gesamtgesellschaftliche Debatte führen, was sind uns Lebensmittel wert? Was sind uns Umwelt und unsere Gesundheit wert, wenn wir an die enormen Belastungen durch Antibiotika oder Nitrate aus der industriellen Massentierhaltung denken?““
              https://www.moz.de/landkreise/uckermark/schwedt-und-angermuende/artikel90/dg/0/1/1588461/

              1+
              • ottmar Welker sagt

                Bei Ihren Werkverträgen im Daimler Benz Museum und Bremen mussten Mitarbeiter 2014 mehr als 10 Stunden arbeiten und der Sozialstandard wurde bei einem Volumen von 700 000 Euro verletzt, wofür sie nichts konnte aber die Küchenleitungen.
                Als Waldorfschülerin sollte sie eigentlich wissen, was Sache ist! I
                Im Spiegel Archiv vorhanden aber auf ihrer Homepage inhaltlich gelöscht.

                0
  13. Brötchen sagt

    Die liebe Gabi in allen Ehren.
    Greenpeace geht in meinen Augen gar nicht.
    Selbst der Herr Hofstetter auf Twitter ist ganz großes Kino.

    Für mich gibt es da eine Grenze.

    Greenpeace will die Tierhaltung abschaffen, da ist nichts mit gemeinsam Verantwortung übernehmen.

    6+
    • Brötchen sagt

      gerade eine komplizierten Satz gelesen:

      “ Das Fatale dabei ist: Realpolitik lässt sich mit fiktionalen Grundsätzen kaum betreiben, Machtpolitik dagegen sehr wohl – wie etwa der durchschlagende Erfolg der totalitären Herrschaftssysteme des 20. Jahrhunderts zeigt.“

      Bezieht sich auf Habeck und seinem naiven „Europa macht auf die Tore und alles wird besser.“

      Passt auf so manches

      2+
    • Dirk Borchert sagt

      Hallo Brötchen,
      kannst du mal sagen wo es steht, dass Greenpeace die Tierhaltung abschaffen will.
      Ich habe dazu nichts gefunden.

      0
          • Brötchen sagt

            wenn man Dinge fordert oder klagt, dann nimmt man in Kauf, dass über Umwege, die Tierhaltung abgeschafft wird.
            Beim Schwein sieht man jetzt die Auswirkungen. Wir liegen jetzt bei einem Sauenschlachtpreis von 1,50 Euro und einem Schlachtschweinepreis von 1,95 Euro. Das sind ca. ein Viertel mehr als sonst! Das sind die langfristigen Auswirkungen des Druckes aus allen Kanälen. Das stimmt auch mit dem überein, was man so als Gerüchte hört, wer alles aufhört, abstockt und aufhören will.

            2+
            • Bauer Willi sagt

              Sorry, aber der hohe Schweinepreis kommt aus China. Da liegt der Preis übrigens schon jenseits der 3 €/kg. Die Schweinehalter dürfen sich weiter freuen. Und zittern, dass die ASP nicht kommt.

              1+
              • Der Schweinepreis in China liegt weit über 6,-€/kg, und die ASP ist leider nicht aufzuhalten, nur eine Frage der Zeit.

                0
  14. Ottmar Welker sagt

    Bei der Freilandhaltung mit festem Stall, wie sie hier anklang, müssen auch berücksicht werden, dass keine fremde Schweine dazukommen, gekaufte oder wilde in manchen grenznahen Gegenden. Im Ausland würde das Produkt abgesetzt werden könne, jedoch meist auch zu einem niederen Preis, da es dort als garantierte gesunde Herkunft geschätzt würde. Meist sagen die Käufer dann, dass ein dauerhafte Abnahme bei niedrigem Preis dem Landwirt nützen würde.

    2+
  15. Reinhard Seevers sagt

    Richtige Rhetorik, richtiges Alter, richtiges Geschlecht, richtige Ansprechpartner, richtige Darstellung, ……richtig gut!
    Wenn es jetzt nicht alle verstanden haben, dann weiß ich auch nicht, was man noch machen kann und soll.

    8+

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