43 Kommentare

  1. Der Brandenburgbauer sagt

    Hallo, Ihr alle, die Ihr Euch hier in diesem Block bewegt, schaltet doch bitte ein paar GĂ€nge runter, sonst verrennt Ihr Euch ohne zu wissen welche Konsequenzen Ihr hier raufbeschwört . Wir alle wollen doch, das man die Meinung des anderen achtet, hinterfragt um selbst zu einer Aussage gelangt, die in unser aller Interesse liegt. GrĂŒn provoziert nun mal gern und darauf sollten wir Landwirte eine ehrliche Meinung rĂŒberbringen auch wenn sie diesen Leuten nicht gefĂ€llt.

  2. Friedrich sagt

    Ja , so ist das mit den grĂŒnen Leuten. GrĂŒn reden und die Ökonomie ausschalten. Ich versuche immer Ökologie und Ökonomie unter einen Hut zu kriegen und ich denke dabei fĂŒr beides erfolgreich zu sein. FĂŒr mich ist die Energiewende komplett an die Wand gefahren. Die GrĂŒnen haben eine Umverteilung von unten nach oben damit gemacht. In anderen EU-LĂ€ndern zahlen die kleinen Leute heute bis zu 20 ct/KWH weniger als hier in Deutschland. Auch unsere Großindustrie zahlt hier nicht mehr, nur eben die kleinen Leute und Betriebe. Bei 3000 KW/Jahr Stromverbrauch je Familie kommen da im Jahr schnell 600 Euro zusammen. Die SĂŒdlinkleitung wird noch einmal einige Cent dazu bringen. Das ganze ist ein ökonomisches Desaster ohne Ende und die Kohlekraftwerke laufen immer noch !! Verantwortung hat bisher von den Herrschaften keiner ĂŒbernommen. Aber es gibt auch keinerlei Zukunftsplanungen , wie man das ganze wieder in den Griff bekommen will ? Da sind doch alle verantwortlichen Politiker gefragt.
    Jedenfalls weiterso ohne Plan geht gar nicht. Ja , unsere grĂŒnen Leute behaupten immer was , ohne genaue HintergrĂŒnde mitzuteilen und jagen so eine Sau nach der anderen durch das Land. Erst Nitrat, Tierwohl, MRSA, Antibiotika, Klimabilanz und dann folgt noch die BiodiversitĂ€t. So hĂ€lt man mit den Medien die Themen am Kochen. Gut das unser Willi und Alois sich der Themen annnehmen und das ganze in sachliche Spuren zur Diskussion bringen. Dies wird von uns allen ja auch mit BeitrĂ€gen unterfĂŒttert und bearbeitet.

    • Der Brandenburgbauer sagt

      Hallo Friedrich, ĂŒber diese Summen wĂŒrden wir uns im Osten und besonders in Brandenburg freuen, Ich habe mir mal ganz schnell meine letzte Stromabrechnung hervorgeholt. 3533KWh= 1.065,97 € ist je KWh????(30,17Cent). Wer zur zeit die Kohlekraftwerke abschalten will, handelt verantwortungslos .Da es bisher keine vernĂŒnftige Alternative gibt.

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Ich bezahle 25,38 Cent je KW, dieser Preis gilt noch ein Jahr, dazu kommt noch 9,76 Euro GrundgebĂŒhr je Monat.

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      ” Die GrĂŒnen haben eine Umverteilung von unten nach oben damit gemacht. In anderen EU-LĂ€ndern zahlen die kleinen Leute heute bis zu 20 ct/KWH weniger als hier in Deutschland. Auch unsere Großindustrie zahlt hier nicht mehr, nur eben die kleinen Leute und Betriebe”

      Stehe nicht in Verdacht, ein AnhĂ€nger der GrĂŒnen zu sein, bin aber froh, dass ich mit meiner PV-Anlage zu der “Oberschicht gehöre. 😉

      Dass die Energiewende mehr oder weniger Planlos durchgefĂŒhrt wurde, steht außer Frage, auch ist es richtig, dass in anderen LĂ€ndern der Strom billiger ist, vielfach sind die GrundgebĂŒhren höher.

      Nehmen wir Frankreich, die haben billigen Atomstrom, deshalb Heizen die meisten ihre Wohnung mit Strom.

      Wegen den zu erwarteten tiefen Temperaturen, hat man in Frankreich zum Stromsparen aufgerufen, teilweise Stromabschaltungen sind zu erwarten.

      Der Grund ist, viele AKW sind wegen Renovierung abgeschaltet, wie man sieht, es ist nicht immer Gold was glÀnzt.

  3. Gephard sagt

    Ist ja schön, dass ihr euren Gegner benennen könnt, aber langsam wird das langweilig. Damit schneidet ihr euch ins eigene Fleisch, wenn ihr immer auf andere zeigt, um von euch ablenken zu können. Es entsteht nicht der Eindruck, dass euch an einer fruchtbaren Diskussion und einem Konsens liegt. Wenn dann Leute fordern, dass man euch Maßregeln muss, weil ihr selber nichts auf die Kette kriegt außer Beißreflexe, dann ist das irgendwie verstĂ€ndlich.

    Habe ich zu sehr pauschalisiert? Seht ihr, ist kacke.

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Ein fruchtbare Diskussion ist nur möglich, wenn auch die Gegenseite bereit ist, eine eigene Meinung anzuhören.

      Es lÀuft doch so, die einem beklatschen die Bio-Landwirtschaft , die in der Wirklichkeit des hohen Lobes nicht gerecht wird,

      die anderen, die mit Körnern und Salat zufrieden sind, sehen in jeden Tierhalter einen Sadisten, (außer den Haltern von Kanarienvögeln, die sind immer noch Tierliebhaber, auch wenn sie die Vögel in kleine KĂ€fige sperren).

      Ganz schlaue meinen, man muss Bauern an die Kette legen, dass sie den Verbraucherwunsch der landwirtschaftlichen GlĂŒckseligkeit zu ALDI-Preisen ermöglichen.

      Nur, so funktioniert das nicht, das muss der Verbraucher erst noch lernen, mit dem ĂŒblichen Bauernbashing schon gar nicht.

    • Bauer Willi sagt

      Hallo? Der Text ist nicht von mir!
      Bin Vorgestern 600 km durch die Republik gefahren, um mich 2 Stunden mit Martin Hofstetter von Greenpeace zu unterhalten. Und das geht, sogar sehr gut!
      FĂŒr solche Kommentare habe ich nur einen Begriff: Klugscheißer, der sonst nichts auf die Kette kriegt, als andere zu kritisieren.
      Schönen Sonntag noch…
      Bauer Willi

    • Ich seh das so sagt

      Es geht wohl nicht um die Benennung von Gegnern, sondern um ein Verhalten der GrĂŒnen generell, dass zunehmend auch Journalisten, Wissenschaftlern, Beobachtern der Gesellschaft – nennen wir es mal – auf den Wecker geht. Ein Soziologe beschreib das als “Gesinnungsterror der grĂŒnen Meinungsjakobiner”.

      Einige bemerkenswerte AuszĂŒge daraus (die der persönlichen Wahrnehmung – nicht nur unter Bauern – sicher nicht unbekannt sind):

      A) Vorgeschalteten NGOs bereiten das Feld auf. Ziviler Ungehorsam wird gerne als Zeichen von gesundem DemokratieverstĂ€ndnis gewertet . …… Meinungsfreiheit endet aber dort, wo etwa von der vorgegebenen Multikulturalismus-Doktrin abgewichen wird. ………. Abweichende Gesinnung wird zum Verbrechen. …

      B) Vier Beine gut! Zwei Beine böse!

      C) Gesteuerter Alarmismus am Beispiel „EHEC-Skandal“, der sich im verhĂ€tschelten Biobereich abspielte. Bei 852 Patienten fĂŒhrte die Infektion zu schweren Komplikationen (wie HUS, dem hĂ€molytisch-urĂ€mischen Syndrom). 50 Patienten verstarben an ihrer Erkrankung. Außerhalb Deutschlands wurde EHEC bei 76 Menschen nachgewiesen. Die Infektion mit enterohĂ€morrhagischen Escherichia coli forderte ĂŒber 200 Opfer mit Langzeitfolgen, einer Dialyse aufgrund betrĂ€chtlicher OrganschĂ€digungen. Nach diesem Maßstab war es sogar weltweit die schwerste EHEC-Krise.

      Nach diesem Hygieneskandal im grĂŒnen Bereich wurde darĂŒber kaum weiter berichtet. Wie auch TĂ€ter mit bestimmtem Hintergrund verschwiegen werden. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen? Erstens durch die Vorstellung, Sprossen seien gesund und zweitens durch das Schweigen der Medien. Denn die oberste Bundesbehörde, das Bundesinstitut fĂŒr Risikobewertung in Berlin, hatte rechtzeitig die Bevölkerung wegen der Keimgefahr vor Biosprossen gewarnt. Doch die Gesundheitsredaktionen der meisten Medien zogen es vor, auf eine pflichtgemĂ€ĂŸe Weitergabe der behördlichen Warnung zu verzichten. …..

      Die Ironie der Geschichte will es, dass die Hilfe fĂŒr viele Patienten, – betroffen waren vor allem junge, ernĂ€hrungsbewusste Frauen -, genau von jener Seite kam, die diese vorher wohl noch entschieden abgelehnt hĂ€tten: Ein bis heute nicht zugelassenes Medikament namens Soliris aus gentechnischer Herstellung half ihnen, dem Tod von der Schippe zu springen. WĂ€re das Mittel in Indien ausprobiert worden, hĂ€tte sich die Öffentlichkeit ĂŒber skrupellose “Gen-Konzerne” echauffiert, die schlimme Menschenversuche in der Dritten Welt durchfĂŒhren wĂŒrden.

      D) Ich denunziere, also bin ich: So lautet das wichtigste Motto auf der Kommunikationsebene. Nicht nur Schreibtisch- und BekennungstĂ€ter, sondern auch noch echte ÜberzeugungstĂ€ter. Und wie sehen sich die Meinungsjakobiner selber? Aufschlussreich an dieser Studie ist auch: „Gewissenskonflikte haben 72 Prozent nie.“ Wie heißt es in der Werbung: Wir sind die Guten!

      • War die Anbaumethode Bio der Grund fĂŒr die Verunreinigung?

        Mir geht der “Gesinnungsterror” der GrĂŒnen am A. vorbei. Dass die GrĂŒnen zu Akzeptanz Homosexueller beigetragen haben (eingetragene Lebenspartnerschaft von RotgrĂŒn), rechne ich Ihnen als Beitrag zu Vernunft und Menschenfreundlichkeit hoch an. Da wurde seelischer Terror fĂŒr viele bekĂ€mpft. Dass GrĂŒne lange die Vernunftfeindlichkeit frommer Mohammedaner nicht wahrhaben wollten und von einigen immer noch heruntergespielt wird, ist hingegen ein großes VersĂ€umnis. Jeder Mensch verdient Respekt, aber wer die Welt mit Berichten nĂ€chtlicher Erscheinungen des Erzengels Gabriels erklĂ€rt, verdient beißenden Spott, ebenso wer Homöopathie von den Kassen bezahlen lassen möchte (Gesundheitsministerin NRW).

        • Ich seh das so sagt

          Es ist wie bei jedem Terror, er geht einem solange am A. vorbei bis man selber davon betroffen ist. Als böse= konventionelle= industrielle Bauern sind wir das aber seit Jahren.

          WĂ€hrend man andere Terroristen nun zumindest einsperren kann (was durch die TĂ€ter-Opfer-Umkehr Argumentation Obengenannter vielfach erst seit z.B. Kölner VorfĂ€llen wieder möglich ist), nutzen “Gesinnungsterroristen” die Rede- und Pressefreiheit exzessivst aus (fĂŒr nachweisliche LĂŒgen) oder hauen mit der Moralkeule alles kurz und klein was sich in den Weg stellt und verstecken sich dann hinter der ImmunitĂ€t.

          Ich gestehe gerne meine Überzeichnung.

    • Alois Wohlfahrt sagt

      Hallo Gebhard, lies doch bitte den Beitrag vom Cicero. Die gelbe Karte ist ein Zitat daraus und soll neugierig machen.
      Wir brachten den Linkm zum Artikel, weil darin sehr scharfsinnig beschrieben ist, wie und warum die GrĂŒnen diese “Dagegen-Strategie” seit Jahrzehnten erfolgreich umsetzen. Wenn wir uns dies bewusst machen, dann verstehen wir “unsere Gegner” besser. Was auch bei dem notwendigen Dialog helfen kann.

      • Andreas sagt

        Ohne mich einmischen zu wollen, so ganz verstehe ich nicht warum sich Bauer Willi so angegriffen fĂŒhlt. Seine Leistung und Kilometerleistung wird ĂŒberhaupt nicht infrage gestellt und ihr macht einen guten wertvollen Job hier.

        Der obige Artikel wird fĂŒr den Dialog nichts nĂŒtzen. Weil es Scharfmacherei als Reaktion auf Scharfmacherei ist.
        Ich erzĂ€hlen hier mal Insider Wissen als Beleg dafĂŒr warum die Gesellschaft ĂŒber kurz oder lang auseinander fliegen wird, weil man mit dem Internet nicht umgehen kann. Man braucht gar nicht die AfD/Pegida Bewegung anzufĂŒhren sondern man muss sich landwirtschaftliche Foren ansehen.
        Es gibt das Forum “Landtreff”. Ich rede nicht davon dass sich dort ganz Rechte ansiedeln wollen sondern dort gibt es ein nichtöffentliches Unterforum wo man ungestört seinen Phantasien freien Lauf lassen kann. Die provozierte Stimmungslage dort ist quasi die Dauerbedrohung durch GrĂŒne, durch NGO`s, durch Fendt, durch BDM usw.. Es gibt dort jĂŒngere Bauern die nicht besonders hell sind aber noch so eben halbverstĂ€ndlich schreiben können und zum GlĂŒck hier nicht mehr auf Willi.com so oft zu finden sind.
        Ich bin dabei ein Archiv anzulegen was man im Laufe der Zeit so an Anfeindungen und Beleidigungen bekommen hat und das ist das Ergebnis von RealitÀtsverlust durch manipulativer Stimmungsmache. Das ist erschreckend. Andreas Fendt kann sicher auch berichten.
        Fazit:
        Der Cicero Artikel sagt viel Wahres. Aber wir erzeugen eine Stimmungslage die nicht gut ist und dies hier ist nur ein Mosaikstein von vielen die zu einer Art Klassenkampf fĂŒhren weil nur noch aufgeregt diskutiert wird.

        Jeder muss Verantwortung ĂŒbernehmen und nicht auf Scharfmacherei hereinfallen.
        Das kann sein, dass man bei Wahlen nicht die GrĂŒnen wĂ€hlt. Hoffentlich bieten die Schwarzen Alternativen. GrĂŒn genug sind die ja.

        • bauerhans sagt

          “Landtreff……..sondern dort gibt es ein nichtöffentliches Unterforum wo man ungestört seinen Phantasien freien Lauf lassen kann.”

          da ist der betreiber aber vor,weil der sehr sensibel reagiert.

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          “Es gibt das Forum „Landtreff“. Ich rede nicht davon dass sich dort ganz Rechte ansiedeln wollen sondern dort gibt es ein nichtöffentliches Unterforum wo man ungestört seinen Phantasien freien Lauf lassen kann.”

          Woher weiß der Andreas, dass es ein Unterforum gibt?

          Das kann ja wohl nur der wissen, der dort angemeldet ist.

          • Andreas sagt

            Es gibt ZufĂ€lle und es gibt immer “undichte Stellen”.
            Was möchtest Du nun mitteilen , Ehemaliger?

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Steht ja in meiner Post!

              Das kann ja wohl nur der wissen, der dort angemeldet ist.

        • Ich seh das so sagt

          ….. Verantwortung ĂŒbernehmen und nicht auf Scharfmacherei hereinfallen…

          Da du jemand zu sein scheinst, der etwas, das ihn interessiert, auch nachtrĂ€glich verfolgt und versucht auch die Gegenseite zu hören, wirst du – denke ich – zumindest zugestehen, dass diese Scharfmacherei lange, lange, lange Zeit sehr einseitig betrieben wurde.

          Ich habe hier schon öfters angemerkt – und wenn du mal nachdenkst, wirst du mir vielleicht auch zustimmen -, dass die Bauern (und hier die ĂŒblichen verdĂ€chtigen konventionellen = industriellen) inzwischen fĂŒr ohnehin fast alles (tatsĂ€chliche oder behauptete) Negative verantwortlich gemacht werden, das sich außerhalb der eigenen vier WĂ€nde und damit “in der Natur” abspielt.

          Wenn man fĂŒr alles gehauen wird, was man tut, beißt man irgendwann auch zurĂŒck. Einem dem es so ergangen ist und der dann reagiert hat, war wohl Willi. Das Positive daraus ist diese Seite, wo dieses Sammelsurium an Bashing-Strategien (nicht selten zur Verfolgung politischer Interessen) aufgezeigt wird. Und sie werden diskutiert und immer wieder durchgekaut – weil es notwendig ist.

          Jene die bisher Jahrelang nur gebissen haben, werden es aushalten mĂŒssen, dass – noch einen nicht abschĂ€tzbaren Zeitraum lang – auch mal zurĂŒckgebissen wird, in wechselnder IntensitĂ€t. Es wird aber letztlich das Verdienst solcher Seiten wie hier sein, dass sich irgendwann auf beiden Seiten eine Zusammenschau der Interessen und Meinungen herauskristallisiert und hoffentlich auch öffentlich durchsetzt, die eine Gangbarkeit, Zustimmbarkeit, VernĂŒnftigkeit und wechselseitige Respektierbarkeit nach sich zieht.

          Bis es soweit ist, wird sich mancher Bauer noch mit der Aufarbeitung jener Stellungnahmen (von woher auch immer) hier Ă€ußern, die ihm ob ihrer Pauschalierung zutiefst persönlich nahegehen oder nahegegangen sind. Und manch anderer wird sich das anhören mĂŒssen.

          Das heißt hier: Wir wollen Dialog – aber wir haben nicht alles vergessen und schon gar nicht alles verziehen oder wir sind auch nicht mit allem einverstanden.

          • Andreas sagt

            @Isds
            Ich habe Deinen Beitrag geliket , weil ich das meiste auch so sehe und auch was Du ĂŒber Bauer Willi gesagt hast.

            Nur das mit dem “zurĂŒck beißen” kann man noch ĂŒberdenken. Wenn ich von einem Hund gebissen werde, lege ich den an die Kette. Der Hund ist zwar körperlich ĂŒberlegen aber wir sind klĂŒger und bauen Zwinger und HalsbĂ€nder …

            Ich wollte eigentlich nur auf wechselseitige Handlungen hinweisen und es wird von Tag zu Tag verrĂŒckter. In dieser Situation hilft kein beißen mehr. Da geht es nur noch um Deeskalation.
            Wenn jeder zweite Redakteur grĂŒn denkt, haben wir einen schwierigen Kritiker. Ich habe extra das Wort Gegner vermieden, weil es dort auch gute gibt wie Kretsche und andere.

            Vielleicht versuchen wir es mit einem “Gnadengesuch” in Baden WĂŒrttemberg (Ironie off)

            • Ich seh das so sagt

              Danke.
              Ich hĂ€tte auch gepiesackt schreiben können, aber es hĂ€tte mir zu wenig deutlich widergegeben, dass man sich als Bauer inzwischen zu oft, schon zu lange und von zu vielen Seiten wahrlich “geschlagen” fĂŒhlt.
              Weil es halt so einfach ist zuerst lieber mal auf die immer schon als eher gutmĂŒtig = einfĂ€ltig = dumm geltenden Bauern hinzuhauen. Manchmal kommt einem schon vor, jedermann glaubt das Recht darauf davon ableiten zu können, weil er es sich mit der Inanspruchnahme von öffentlichen Geldern durch Bauern quasi erworben hat.

        • Bauer Willi sagt

          Hallo Andreas, auch ich habe GefĂŒhle. Und die kann ich auch nicht immer im Zaum halten. Das was der Cicero schreibt ist ja nicht von mir, tut mir aber richtig gut, weil er die Dinge beim Namen nennt. In der kommenden Woche wird es wieder ein wenig sachlicher.
          Bauer Willi

          • Andreas sagt

            Besonders ich mache Dir keinen Vorwurf den Artikel zu verbreiten. Aber richtig gut ist der nicht. Könnte auch von der AfD oder NPD kommen. Das mit den Behinderten hÀtte man weglassen können.

            Nach dem ARD Tatort heute, tu mir doch bitte den Gefallen das Thema “Bauern im Netz” auf zu machen. Ich meine die Umgangsformen.
            Berhard Barkmann hat sich weit aus dem Fenster gelehnt.

            Meine Bitte und Vorschlag,
            mit besten GrĂŒĂŸen!!

  4. Andreas sagt

    Sehr interessant zu lesen was da so im Cicero steht. Die Kritik an d. Partei ist sicher berechtigt – aber Vorsicht.
    Nun sind es die GrĂŒnen die pauschal beschimpft werden und ĂŒbermorgen sind es die Bauern. Ich lasse mich grundsĂ€tzlich nicht mehr von Zeitungen hoch jagen auch wenn es in diesem Fall berechtigt war. Allerdings haben Anliegen der Behinderten sicher eine wĂŒrdigere Diskussion verdient als wie der Cicero das macht. So wird MenschenwĂŒrde verletzt und ein Thema kaputt geschrieben.

    Bauer Willi, bitte Niveau halten und an die eigene Nase (Berufsstand) fassen. Was die Bauern derzeit veranstalten, stellt den Fehlstart der GrĂŒnen noch in den Schatten. Vielleicht sollte man den ganzen Demonstranten am nĂ€chsten Samstag – besonders den Sattmachern – eine Prostituierte auf Krankenrezept geben um dem ganzen Berufsstand Peinlichkeiten zu ersparen.

    Mit den GrĂŒnen, Schwarzen, Roten … , das wird schwierig. Ich denke, man sollte vielleicht die positiven Erscheinungen aller Parteien fördern statt pauschal drauf zu hauen – wie man das mit uns Bauern auch macht.

    • Mark Rössler sagt

      Also die positiven Dinge herausstellen?
      Wie die Biogasanlagen?

      Dinge die es verdient haben kritisiert zu werden, sollten aber auch kritisiert werden.

      Und wenn Du Dich falsch verhĂ€ltst, dann Ă€ndere Dein Verhalten, unterlasse es aber von Dir auf andere zu schließen.

      • Andreas sagt

        Mark Rössler, es macht immer Sinn sich persönlich weiter zu entwickeln. Wegen Deiner hitzigen Schreibweise vermute ich, dass Du etliche Jahre jĂŒnger bist als ich. Insofern teile ich Dir meine Erfahrung mit.
        Vor Jahren habe ich mich tierisch ĂŒber die GrĂŒnen aufgeregt und wie Du pauschal abgelehnt. Ich war auf Facebook mit Minister Meier und einem grĂŒnen Landtagsabgeordneten befreundet und es eskalierte regelmĂ€ĂŸig und die Ergebnisse und fĂŒr die beiderseitigen Provokationen kann man sich heute nur noch fremdschĂ€men.
        Nach einer langen Pause und Zeit des “aus dem Wege gehen” , sehe ich zumindest den Abgeordneten ganz anders und merke dass auch er an vernĂŒnftigen Lösungen interessiert ist.
        Fazit:
        Wir mĂŒssen von der “Kultur” des “Scharfmachens” und der Polarisierung weg. Nicht noch mehr Vertrauen zerstören sondern geduldig und sachlich versuchen den GesprĂ€chsfaden zu den GrĂŒnen nicht abreißen zu lassen. Sie sind als Minister demokratisch gewĂ€hlt und das mĂŒssen wir akzeptieren.

    • bauerhans sagt

      “– besonders den Sattmachern – eine Prostituierte auf Krankenrezept geben um dem ganzen Berufsstand Peinlichkeiten zu ersparen.”

      jetzt biste aber völlig durchgeknallt……….

    • Andreas Schmid sagt

      “Nun sind es die GrĂŒnen die pauschal beschimpft werden und ĂŒbermorgen sind es die Bauern.”

      Es sind die Bauern, die seit Jahren pauschal beschimpft werden. (Nitrat, GĂŒlle…….)

  5. Altbauer Jochen sagt

    Es ist ein Elend das manch vernĂŒnftiger Ansatz von einigen
    durchaus vernĂŒnftigen Frauen/ MĂ€nnern bei den GrĂŒnen
    durch so viele inakzeptable “Typen” in der Partei einfach nicht
    ernst zu nehmen ist. Welch wirre Strömungen durch die Köpfe
    der meisten dieser Damen und Herren wabern ist erschreckend.
    Ein paar von Ihnen wĂŒrde ich sogar, grad in Hinsicht auf uns Bauern,
    als eine Art Hassprediger bezeichnen wollen.

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