Bauer Willi
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Corona, regionale Lebensmittel und Urlaub auf dem Bauernhof

Draußen regnet es mal wieder. Das ist gut so, denn wir Bauern haben uns den Regen gewünscht. Ich gehe  deshalb auch wenig nach draußen. Wenn man mehr im Haus ist, schaut mal auch mehr Fernsehen. Und was hört man allerorten? Corona.

Welche Auswirkungen hat das, was gerade passiert und was möglicherweise noch passieren wird, eigentlich auf die Landwirtschaft? Das frage ich mich, das fragen sich möglicherweise auch viele Berufskollegen und das fragen sich eventuell auch Konsumenten, die ja gerade Konserven, Mehl, Nudeln, Reis und Speiseöl in Massen einkaufen und bevorraten. Ich habe mir mal ein paar Gedanken gemacht und recherchiert. Dabei habe ich aber auch festgestellt, dass vieles noch unklar ist.

  • Erlöse, Kosten, Preise

Was schon passiert ist: die Preise für Agrarprodukte, die an der Börse (MATIF) gehandelt werden, sind massiv eingebrochen.

https://www.zmp.de/getreide/matif-weizen-no-2_future 

https://www.kaack-terminhandel.de/de/matif-weizen.html

Das betrifft nicht nur Getreide, sondern gilt auch für Raps und viele andere Kulturen. Neben Agrarrohstoffen ist auch der Rohöl-Preis dramatisch abgestürzt, was Auto- und Traktorfahrer erst einmal freuen könnte.  Niedrigere Rohölpreise bedeuten ja niedrigere Frachtkosten. Und preiswertere Betriebsmittel wie Pflanzenschutz und Dünger, sofern sie direkt oder indirekt mit fossiler Energie im Zusammenhang stehen. Aber wenn ich deutlich weniger für meine Produkte erlöse, helfen mir billigere Düngemittel auch nur bedingt. Wie schnell sich die Preise wieder erholen werden, steht in den Sternen. Denn eines ist auch klar: knapp ist Getreide, Reis, Mais und Zucker nicht.

  • Personal

Ab April geht die Erdbeer-und Spargelsaison wieder los. In Deutschland ist das kaum möglich ohne Saisonarbeiter aus den osteuropäischen Ländern. Es werden also wieder viele Tausend Menschen in Richtung Deutschland aufbrechen. Werden Sie das wirklich? Oder werden sie in ihren Heimatländern bleiben? Das kann mehrere Gründe haben: sie scheuen das Risiko oder sie werden durch staatliche Regelungen daran gehindert, auszureisen. Wer aus Rumänien kommt, muss durch Österreich. Wenn sie dort nicht die Grenze überschreiten dürften, kommen sie nicht nach Deutschland. Dann würden Erdbeeren nicht gepflückt und der Spargel nicht gestochen.

Und was ist, wenn in einem Erdbeer-Betrieb ein Pflücker ausgemacht wird, der sich mit dem Corona-Virus infiziert hat? Müssten dann nicht alle anderen Pflücker auch in Quarantäne zubringen? Auf dem Betrieb, ohne dass sie Erdbeeren pflücken. Ich weiß es nicht, kann es mir aber gut vorstellen. Wer kennt die rechtlichen Bestimmungen?

  • Import- und Export, Selbstversorgung

Deutschland ist, was Nahrungsmittel angeht, ein Import-Land. Das wollen viele nicht glauben, ist aber so. Gerade bei Obst und Gemüse, aber auch bei Eiern müssen wir aus dem Ausland zukaufen. Wir exportieren vor allen Dingen Schweinefleisch, Kartoffeln und Milchprodukte. Es ist davon auszugehen, dass sich daran auch jetzt nichts ändert, aber die Logistik könnte ins Stocken geraten. Schon jetzt werden Kühlcontainer in China nicht entladen und kommen deshalb nicht leer zurück. Beim Flugverkehr sind die Auswirkungen noch nicht so klar. Produkte aus China dürften unter Umständen als erste betroffen sein und das sind nicht gerade wenig. Hierzu ein etwas reißerischer Artikel.

https://www.weltderwunder.de/artikel/lebensmittel-aus-china-kann-dieser-apfel-mich-vergiften

Doch auch unsere Exporte werden irgendwann betroffen sein. Wie und was genau, lässt sich noch nicht sagen, aber die Logistik wird sich verändern. Spätestens dann, wenn LKW-Fahrer oder Lok-Führer erkranken.

  • Regionale Lebensmittel

Italienisches Olivenöl hamstern? Nein, ist nicht nötig, denn wir haben ja heimisches Rapsöl. Überhaupt lohnt es sich, jetzt einmal grundsätzlich über unsere Selbstversorgung nachzudenken. Nicht nur bei Medikamenten, wo jetzt alle schreien, dass das ja nicht sein darf. Das kommt davon, wenn man die Produzenten ins Ausland treibt, wo immer alles billiger ist als daheim. Die Auswahl im Hofladen mag nicht so groß wie im Supermarkt sein, aber dafür weiß man aber, wo es herkommt. Und das ist heute schon ein wichtiges Verkaufsargument.

  • Urlaub – ja, aber auf dem Bauernhof!

Viele werden sich fragen, ob sie zu Ostern Urlaub machen sollen und wenn ja, wo. Wenn es Orte gibt, an denen sie mit wenig anderen Menschen zusammenkommen und dazu noch ursprünglich und ziemlich gesund leben, empfiehlt sich ein Urlaub auf dem Bauernhof. Destinationen wie Kanarische Insel, Mallorca oder die Türkische Küste dürften wohl in diesem Jahr auch nicht überlaufen sein, aber in großen Hotels ist das Infektionsrisiko deutlich höher. All inclusive, eben auch mit der Gefahr, sich etwas einzufangen. Und wenn dann das Hotel unter Quarantäne gestellt wird, steckt man fest wie auf einem Kreuzfahrtschiff. Das Risiko auf dem Bauernhof ist da deutlich geringer.

Und dann noch was persönliches: ich wäre so gerne zu den Vorträgen nach Bozen, Meran und Bruneck gekommen. Dann hätte ich mit meiner Frau wieder Urlaub im idyllischen Villnössal bei Hans und Maria gemacht (das Foto ist dort entstanden). Allerdings werden die Italiener da wohl nicht mitspielen. Dann geht es halt an den Bodensee, in den Schwarzwald, Bayrischen Wald oder an Nord- und Ostsee. Solange wir noch reisen dürfen.

Euer Bauer Willi

 

 

 

 

 

 

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88 Kommentare

  1. Paulus sagt

    Meine Frau hat gestern mit einer Freundin telefoniert die zuvor in einem HIT-Markt eingekauft hatte; deren Läden sind ziemlich groß. In der O&G-Abteilung gab es kaum noch verpackte Ware, während das unverpackte Obst und Gemüse keiner mehr anrührte. Konserven, Nudeln etc. – weitgehend ausverkauft, die zusätzlichen Paletten in den Gängen so gut wie leer. Selbst Zucker scheint außerordentlich begehrt zu sein. Haltbares Sauerkraut war nicht gefragt, obwohl es als durchaus existenziell bedeutsames Nahrungsmittel gilt.
    Worauf ich hinaus will: Diese unverpackte Ware im LEH haben wir schon immer gemieden. Der Verpackungsmüll interessiert mich dabei nicht da die Restmüllverbrennungsanlagen eh dankbar dafür sind. Wer schon mal erlebt hat wie manche Kunden erst mal x Tomaten mit ihren bazillenverseuchten Griffeln anfassen und wieder zurücklegen oder mit ihren Schnuttnasen erstmal an den Kräutertöpfchen riechen, lässt die eh Finger davon.
    Da lobe ich mir manche Hofläden und Marktstände; da ist nix ist mit anfassen und dran riechen. Erstaunlicherweise macht ein kleiner türkischer Gemüsehändler in Aachen vorbildlich vor wie es geht. Ausschließlich „Er“ fasst die Ware an während „Sie“ ausschließlich an der Kasse steht. Da fummelt keiner an den Tomaten herum, ist aber auch nicht notwendig. Die sind bekannt für erstklassige Qualität und der Laden brummt, es sind allerdings keine ihrer Landsleute die dort einkaufen. So ein Vertrauen wie es die zuvor Gennannten genießen, können die großen Player des LEH unmöglich aufbauen.
    Und jetzt komme ich mal wieder mit meiner Klugscheißerei. Gegenseitiges Vertrauen und absolute Verlässlichkeit ist die Basis des Geschäfts, das hat man schon zu Zeiten der Hanse erkannt. Von diesem einfachen Prinzip entfernen wir uns nach meiner Auffassung zunehmend.

    Und speziell für die Obstbäuerin, Krisen beinhalten auch Chancen, man muss sie allerdings erkennen und kreativ nutzen. Ist jedenfalls meine Erfahrung und du kannst mir glauben, ich wurde nicht nur einmal mit scheinbar unlösbaren Problemen konfrontiert.
    Spendiert der SPD oder der CDU zu ihren jährlichen Spargelfressen doch mal diese Stängelchen aus Chile oder Peru. Das bekommt man schon hin und die fressen sie garantiert, zumal es für diese erlauchte Gesellschaft sogar noch fünf € pro Nase billiger wird. Dazu reiche man Pseudo-Biokartöffelchen aus Ägypten und eine Hollandaise aus den Eiern polnischer Legebatterien. Und dann wartet mal in aller Ruhe die Berichte der Medien ab …

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    • Obstbäuerin sagt

      Paulus, ich bin doch keine 20 mehr. Unsere Chancen lagen in der Vergangenheit und wir haben sie, so gut wir es eben konnten, genutzt. Wäre noch DDR, würde ich seit fast 4 Jahren meine Rente genießen und die die mir in einigen Jahren blüht, fällt nicht mal höher aus.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Eigentlich würde es mich auch stören, dass jeder/jede alles Gemüse und Obst anfasst und viel leicht ein Stück auch kauft, deshalb habe ich auch ein Stück Sympatie, wenn das Obst in Folie eingepackt ist.

      Anderseits macht es mir wieder nicht aus, da wir eigenes Gemüse und Äpfel essen.

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    • hugo sagt

      Sie haben vollkommen recht, leider haben aber die großen Lebensmittelläden diese Konkurrenz von Bauernmärkten aus den Städten vertrieben und kein Städter kann wegen jedem Salatkopf aufs Land fahren.
      Ich kenn Regensburg, München, Wien. Schöne Märkte, was für den Touristen aber nichts um der Stadtbevölkerung ausreichend frische Ware zu bieten.
      Absolut überrascht und begeistert war ich letztes Jahr vom Rigaer Markt, 14 Tage Riga und jeden 2. Tag bin ich durch die 5 ehemaligen Zeppelinhallen spaziert und habe mir diese Vielfalt an frischen Produkten aus der Landwirtschaft angesehen. Kenn europaweit kaum einen vergleichbar großen Frischemarkt.
      Eigentlich müsste jede Großstadt einen Markt im Zentrum haben in der Größenordnung von Messehallen.
      Leider haben unsere Stadtplaner dies alles „weggeplant“ zugunsten von Lebensmittelgeschäften mit abgepackter Ware vom Ausland.

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      • firedragon sagt

        Die städtischen Schlachthöfe haben die Stadtplaner zugunsten von Wohnbebauung weggeplant.

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        • hugO sagt

          Gut das der Münchner Schlachthof noch als kommunaler Betrieb geführt wird. Hoffe das er dadurch lange erhalten bleibt. Den außer den besten Weißwürsten frühmorgens ist es der einzige Ort in München wo man noch Gerüche wahrnimmt die einem aus der Kindheit vertraut vorkommen.
          Vieleicht bietet Corona eine Möglichkeit des Umdenkens, Städte werden verkehrstechnisch beruhigt. Warum nicht auch Märkte wiederbeleben um der Stadt und dem Land Begegnungsfläche zu geben.

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      • Brötchen sagt

        Nur mal ein aktuelles Bsp. aus dem Radio was sich alles so rechnet.

        2 Tage nach Schließung der Clubs usw. in Berlin melden diese Insolvenz an und es gibt jetzt große Berichte dazu im Radio.
        Wenn es weiter so warm ist, wird es wohl in 2 / 3 Wochen mit dem Spargel losgehen.

        Fazit:

        Nicht alles was toll nach außen hin scheint, ist in Wirklichkeit wirttschaftl. nachhaltig.

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  2. Obstbäuerin sagt

    So schnell kanns gehen, Grenze zu Polen dicht ab morgen. Ich glaube nur noch eins:
    SCHLIMMER GEHTS IMMER!!!

    1+
      • bauerhans sagt

        totale HYSTERIE!
        ein bürgermeister hier,wo alle kitas ab montag dicht sind,erklärt im regionalfernsehen:
        den eltern,die auf der arbeit unabkömmlich sind,werde mit notgruppen geholfen,aber zuviele dürfens denn auch nicht sein.
        den schlachtern sind die schweine zu teuer,die machen jetzt hauspreise.

        1+
        • Ferkelhebamme sagt

          Ja, nicht ganz nachzuvollziehen: die Ladenkassen glühen, Chinas Wirtschaft rollt wieder an, die Regierung sagt die Sicherung der Warenströme zu, die Schlachter senken aber die Preise. Ferkel sind auch 3,- abgestürzt, obwohl händeringend gesucht.
          Die Industrie wird ohne wenn und aber von der Regierung unterstützt, die Sicherung der Ernte ist aber (noch) kein Thema? Geld kann man nicht essen…

          2+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Habe gestern meiner Frau empfohlen, sie solle das Pflegeheim anrufen, wenn sie 14 Tage frei haben wolle. Einfach sagen, sie war vor 8 Tagen im Hochrisikogebiet Elsass.

        Was macht meine Angetraute?
        Statt mich zu verwöhnen, geht sie Arbeiten. 🙁 😉

        2+
        • Paulus sagt

          Ehemaliger, du kannst mit Härte alles Mögliche durchsetzen, gegenüber einer geliebten Frau ist es nicht möglich. Das ist ein Naturgesetz!
          Hut ab vor deiner pflichtbewussten Angetrauten, das meine ich ernst!

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Paulus,
            die 14 Tage Inkubationszeit waren gerade vorüber, als am Mittwoch das Elsass zum Hochrisikogebiet erklärt wurde.

            Da ist man schon froh, dass die Einkaufstour im Elsass 15 Tage her war.

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      • Obstbäuerin sagt

        Nein, Brötchen, alle Polen müssen 14 Tage in Quarantäne, wenn sie aus dem Ausland kommen. Es soll eventuell Ausnahmen für Polen geben, die in Deutschland im Grenzgebiet arbeiten. Mein Gefühl sagt mir, das es noch dicker kommt.

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        • Brötchen sagt

          Doch obstbäuerin die Polen dürfen doch nach d.. das Problem wird sein, sie kommen nicht mehr zurück. Aber gut, das ist dann das gleiche als ob die Grenze dicht ist.

          Aktuelle Meldung von der Einkaufsfront Edeka Milch ausverkauft und Toilettenpapier.
          Wenn der deutsche nicht Mal mehr kacken kann, ist die Kacke am dampfen! 😉

          Ich bin auch der Meinung es kommt noch schlimmer, da die Zahlen jetzt erst richtig hoch gehen werden.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Muss mal nach unseren Vorrat an Klopapier sehen, deine „Ängste“ bereiten mir sorge.

            Aber zum guten Glück befindet sich bei meiner Hütte ein Bach, da geht die Wasserspülung noch, wenn bei euch es nur noch aus dem Wasserhahn tröpfelt. 😉

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            • Obstbäuerin sagt

              War grad in der Stadt – da ist die Hölle los. Autostau ohne Ende und viele Polen, die noch mal in Frankfurt einkaufen oder Kaffee trinken.
              Rückkehrer mit Rollkoffern auf dem Weg zur Stadtbrücke und auch einige junge Leute, die einfach nur bummeln.
              Unsere polnischen Mitarbeiter eruieren gerade die Lage, wie es für uns weitergeht. Wir warten auf ein Signal.

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              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Heißt das die Polen kaufen in Deutschland ein?

                Ist Polen bereits ausverkauft?

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                • Inga sagt

                  Die haben zu DDR-Zeiten schon frisches Obst und Gemüse dort eingekauft!

                  zwischen Frankreich und Deutschland und anderswo wird es an der Grenze den gleichen Warenaustausch geben, oder?

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                • Obstbäuerin sagt

                  Es gibt auch zunehmend wohlhabende Polen. Da gehört es zum guten Ton, in Deutschland einzukaufen, Ehemaliger. Aber das Verhältnis ist immer noch 20 zu 80. Das letzte mal war die Grenze in den 80gern dicht.

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                • Ostbauer sagt

                  Also bei uns wohnen sehr viele polnische Familien; vor allem junge. Ihre Kinder gehen hier in die Kitas und Schulen während sie in Polen arbeiten. Für die ist es jetzt auch ganz schlimm.
                  Und unsere polnischen Nachbarn haben schon immer bestimmte Produkte gern in Deutschland gekauft.

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                • Obstbäuerin sagt

                  Das war damals wegen der Arbeiteraufstände, da hat der polnische General Jaroselski das Kriegsrecht ausgerufen, die Grenzen dicht gemacht und die Lage wieder beruhigt. 1984 wurde die Grenze wieder geöffnet, Inga.

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            • Inga sagt

              Ich habe heute auch keines bekommen,
              aber ob nächste Woche wieder nachgeliefert wird? Ob noch etwas auf Lager leigt?

              Na da kommen dann die Nadelbaumstämme mit dem Borkenkäferbefall aus den Wald, oder?
              Daraus kann man doch auch Papier machen, jedenfalls besser als von wertvollen Holz aus Nord- und osteuropäischen Urwäldern, oder?

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              • Paulus sagt

                Inga, das dies- und auch vorjährige Käferholz wurde weitgehend gefällt, ungern geschält und alle waren froh wenn es abtransportiert war. In den Papierfabriken, bei den Zellulose- und Spanplattenherstellern wurde es nochmals maschinell geschält bevor es als clean in die weiterführende Produktion kam. An Rohstoff für Klopapier mangelt es angesichts der Marktlage nun wirklich nicht.
                Das Holz aus meinem Wald ist selbstverständlich FSC-zertifiziert, wobei mir immer noch nicht ganz klar ist was meine nicht zertifizierten Vorfahren gravierend anders gemacht haben.
                Egal, ich halte so eine Zertifizierung für außerordentlich wichtig, selbst wenn daraus Klopapier hergestellt wird. Mit einem Klopapier aus nicht zertifizierten Rohstoffen würde ich mir niemals den Hintern abwischen.
                Das wertvolle Holz aus nord- und osteuropäischen Urwäldern geht schließlich schon für Ikea drauf.

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            • Brötchen sagt

              Es würde wohl gesagt die Herstellung ist in d. Die müssen wohl nur nachproduzieren, ähnlich ist es mit der Milch. Nächste Woche denke ich, ist alles verfügbar.

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              • Ehemaliger Landwirt sagt

                In unserem Ort ist eine Papierfabrik,
                notfalls werde ich die Überfallen, Waffen sind vorhanden, eine Sense und 2 Mistgabeln, alles in deutscher Qualität. 😉

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              • firedragon sagt

                Brötchen,
                habe die Woche schon verzweifelt K-Papier gesucht, da sich unser normaler Gebrauch dem Ende neigt.
                Nehmen nun aus Vechta was mit nach Hause, hatten einen Supermarkt gefunden, der K-Papier auf ’ner Palette im Gang stehen hatte.
                Wir haben schon überlegt, das Auto umzuladen und den kompletten Bestand mit zu uns „runter“ zu nehmen, wäre schnell verdientes Geld. Ist gescheitert – Herausgabe nur in haushaltsüblichen Mengen.

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                • Ostbauer sagt

                  Wie sagt man so schön:“ Ach du Scheiße“

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                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Wenn meine georteten 10 Paletten angeliefert sind, verkaufe ich etwas davon im Angebot, 99 Cent die Rolle + Fracht. Umsatzsteuer inbegriffen. 😉

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  3. Friedrich sagt

    Wie die Coronaseuche o.ä. verläuft , daß weis heute keiner, nur , daß es länger dauern wird.
    Mit Corona ist der Startschuß für den wirtschaftlichen Abschwung gesetzt , den wir wahrscheinlich erst in einem Jahr gesehen hätten. Für die Politik ist damit eine hervorragende Ausrede für nicht durchgeführte Reformen und desaströse wirtschaftliche Entscheidungen gekommen. Die EZB hat ihr Pulver mit der Nullzinspolitik verschossen und so wird das wirtschaftliche Fiasko um so größer , welches wir vor uns haben. Wenn ich den renomierten Volkswirtschaftlern glauben darf , dann steht uns mit der planwirtschaftlichen Politik in Europa eine schwere Zeit bevor. Deflation, Stagnation , Hyperinflation, Bankenpleiten , Firmenpleiten , hohe Arbeitslosigkeit sind so deren Stichworte , die gut argumentativ untermauert sind . Da gilt es Vorsorge, nicht nur im Vorratskeller , sondern auch auf dem Hof zu treffen. Just in Time-Lieferung von Betriebsmitteln ? Notstrom für Blackout ? Finanzplanung für den Eurochrash ? Investitionen vorziehen oder zurückstellen ? Das sind alles so Fragen , die mir so durch den Kopf gehen . Wo ist der richtige Weg ?

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    • firedragon sagt

      Friedrich,
      das sind alles wichtige Fragen, die Du da stellst. Wir haben derzeit noch drei rum. SAK da, deren Telefone laufen heiß, ob und wie eine Rückreise möglich ist, wenn Grenzen komplett geschlossen werden.
      Wenn das alles so weiter geht, stehen die Betriebe mit Sonderkulturen tatsächlich ohne SAK da. Keine Ahnung, wie die den Spargel usw vom Acker holen – werden dann H4 Kräfte mobilisiert?

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      • Schmeckt gut sagt

        Aber Firedragon, wer wird denn so pessimistisch sein 😉 . Es wird doch von den vielen „Durchblickern“ immer und immer wieder wiederholt, dass wir gut aufgestellt sind, Geld keine Rolle spielt und die Logistik zur Belieferung der Verkaufsstellen zu jeder Zeit gesichert ist. Bin mal gespannt, ob sich diese Schaumschläger auch so in den Vordergrund drängen, wenn klar wird, dass eine Lebensmittelverschwendung ohne Gleichen stattfinden wird. Nämlich auf den Ackerflächen der Bauern, weil die Früchte unserer Arbeit vor unseren Augen vergammeln. Bei der geschlossenen Grenze in Polen wird es nicht bleiben. Andere werden folgen und der zu erwartende Stress mit unmotivierten SAK wird das Drama verstärken. Wir O&G-Bauern haben oft genug angeboten, den vielen in D Gestrandeten eine Perspektive zu geben. Ich befürchte aber, dass zu viele, schlaue Leute diesen bei Ankunft motivierten Menschen, alle Illusionen genommenen haben. Zusammenarbeit nicht mehr möglich.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Das mit den H4 Kräften wird nicht funktionieren,
        der oberste Häuptling der Arbeitsargentur meine einmal,
        die schwere Arbeit in den Weinbergen kann man den Arbeitslosen nicht zumuten.
        Stell dich darauf ein, dass Du 2 x 12 Stunden am Tag arbeiten musst.

        2+
  4. Sabine sagt

    Ich hab mir neulich noch eine Doku über die Spanische Grippe angeguckt. Sehr interessant. Die hat nicht nur mehr Menschen getötet wie der zum Zeit des Ausbruchs tobende erste Weltkieg, die hat auch nachhaltig Warenströme gestoppt und den internationalen Handel stark reduziert. Es dauerte bis in die späten 50iger Jahre bis die Wirtschaft wieder so verzahnt war wie vor der Spanischen Grippe.
    Die Weltwirtschaftskrise mit all ihren politischen Auswirkungen, hätte ohne Spanische Grippe so kaum stattgefunden. Denn selbst wenn es den Krieg nicht gegeben hätte, hätte die Grippe die Weltwirtschaft ganz alleine ins Wanken gebracht.

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  5. Ferkelhebamme sagt

    QS hat auch schon reagiert, und das ungewohnt pragmatisch: anstehende Audits können von der Zertifizierungsstelle abgesagt, Lieferberechtigungen dann um 3 Monate verlängert werden.
    Wir haben kurzfristig ein Audit anstehen, bin gespannt, ob ein Prüfer kommt.

    1+
  6. Ein Privatier sagt

    HOMO HOMINI LUPUS!

    https://www.achgut.com/artikel/was_ist_schon_dran_wenn_alte_menschen_sterben


    Ein informativer Kommentar, den ich unter jenem interessanten Artikel gefunden habe.

    G. H. / 12.03.2020

    „Ich habe gestern ein halbstündiges Fernsehinterview mit Immunologe Beda Stadler gesehen. Hier ein paar seiner Aussagen: Panik ist nicht angebracht. Gesunde Leute kriegen nur eine harmlose Erkältung. Weil Kinder, Jugendliche und deren Eltern intensiven Kontakt miteinander haben und häufig Erkältungen durchmachen, besitzen sie genug Antikörper von verwandten Viren (Corona ist eine Virenfamilie), die auch beim aktuellen Corona-Virus helfen und zu einem harmlosen Verlauf führen. Natürlich können sie das Virus trotzdem weiterreichen. Umgekehrt bei älteren Leuten, die diese Infektionen häufig immunologisch “vergessen” haben. Deshalb viele Todesfälle bei Alten und praktisch keine bei Jungen. Vernünftige Massnahmen: Altersheime isolieren und ältere Verwandte nicht mehr besuchen. Schulen zu schliessen ist kontraproduktiv, weil dann vermehrt ältere Leute ihre Enkel hüten. Das Virus hat in Norditalien vermutlich schon wochenlang in den Zentren bei Jüngeren als harmlose Erkältung gewütet, bis diese ihre älteren Verwandten auf dem Land besuchten. Dann gings los. In China ist der Kulminationspunkt bereits überschritten, die Produktion läuft wieder an. In Europa steht dieser noch bevor und in den USA kommt die Welle erst an. Eine Rückkehr des Virus wie bei der Spanischen Grippe ist nicht nicht zu erwarten, weil je länger je mehr Antikörper da sind und das Virus dann an den Leuten abprallt. Praktische alle Viren hassen UV-Licht, d.h. bis Spätfrühling/Frühsommer ebbt die Pandemie ab, bei einem warmen April vielleicht früher. Und zum Vergleich: Gemäss Schätzungen der WHO forderte die reguläre Grippe seit Anfang Januar bisher 90.000 Tote weltweit.“

    1+
  7. Brötchen sagt

    Ja er wohnt ja woanders. Er war in Shanghai.
    Solle jetzt nach Südkorea, ist zum Glück abgesagt, aber schon letzte Woche.
    Da war dort schon die Kacke am dämpfen, da würde hier noch beschwichtigt.

    In Berlin rebellieren wohl schon einige Amtsärzte.
    Ich würde alle Veranstaltungen, die nicht unbedingt sein müssen absagen!

    1+
  8. Paulus sagt

    Wie naiv und gleichzeitig egoistisch muss man sein um z.Zt. überhaupt noch quer durch die Republik in den Urlaub zu fahren? Wohl möglich noch mit der Bahn oder mit Stopps an Autobahnraststätten. Es kann doch gar nicht anders funktionieren als das jeder von uns seine außerhäuslichen Aktivitäten drastisch, d.h. bis ein absolut notwendiges Minimum einschränkt. Ich hab mich schon über das rheinische nebst dem zugereisten Herdenvieh gewundert, dass tatsächlich noch Karneval gefeiert hat. Resultat – siehe Heinsberg.
    Das Wehklagen irgendwelcher Hoteliers und sonstig Betroffener interessiert mich dabei herzlich wenig. In Krisenzeiten helfen keine halbherzigen Maßnahmen sondern nur mutige Entscheidungen und Konsequenz. Ja, und selbstverständlich auch Solidarität, womit wir auch wieder beim Verzicht wären. Die Kanzlerin hat es in ihrer Rede für meine Begriffe mal wieder zu schwammig formuliert.
    Um es trivial auszudrücken, wenn die Hütte „anfängt“ zu brennen muss gehandelt werden, dann diskutiere ich nicht mit der Feuerwehr sondere folge deren Weisungen; aufgeräumt wird später. Zugegeben, das war jetzt etwas weit herholt.

    Und noch etwas: Vorübergehendes negatives Wirtschaftswachstum, ein paar Firmenpleiten und selbst ein, im schlimmsten Falle Währungscrash, bedeuten nicht das Ende der Welt.

    5+
    • Bauer Willi sagt

      Dazu darf ich eine Mail des BMEL weitergeben, die mich am Dienstag. 10.03.2020 erreichte. Das Praktikernetzwerk sind Bauern und Bäuerinnen, die aus ganz Deutschland stammen.
      Da auf unserem Hof Personen von 10 Monaten bis 97 Jahre leben, werde ich nicht nach Berlin fahren.

      Zitat:
      „Liebe Mitglieder des Praktikernetzwerkes,
      nach sorgfältiger Abwägung und unter Berücksichtigung der Handlungsempfehlung des Robert-Koch-Instituts zu dem Coronavirus Covid-19 haben wir uns entschieden, dass das 5. Treffen des Praktikernetzwerkes – wie geplant am 16. und 17. März 2020 – stattfinden wird.

      Da für uns die Gesundheit und die Sicherheit unserer Gäste sehr wichtig ist, möchten wir Sie aufgrund der aktuellen Infektionslage und zum Schutz der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern darum bitten, dass Sie an der Veranstaltung nicht teilnehmen,
      • wenn Sie typische Krankheitssymptome zeigen oder
      wenn Sie sich in einem der vom Robert-Koch-festgelegten Risikogebiete aufgehalten haben. Die Risikogebiete sind derzeit Italien, China – Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan), Iran – Provinz Ghom, Teheran; Südkorea – Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang) und Deutschland- Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen).“ – Zitatende.

      Bezüglich Karneval: Damals hat jeder das Risiko noch deutlich geringer eingeschätzt. Alle Bemerkungen jetzt dazu klingen für mich ein wenig nach Klugscheißer „ich hab es ja immer schon gesagt“

      3+
      • Brötchen sagt

        Ich würde nicht zug fahren, dann kann man das Risiko eventuell noch händeln.

        Auf Arte läuft eine Doku über die Quarantäne in Peking.
        Sollte man sich ansehen.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Das Elsass gehört auch zu Hochrisikogebiet, aber erst seit gestern.

        1+
      • Bauer Willi sagt

        Während ich den obigen Kommentar geschrieben habe, ist gerade die Absage des Termins per Mail gekommen. Alles gut.

        2+
        • Brötchen sagt

          Wie gesagt, ich halte das ganze für nicht ungefährlich.

          Wenn es dich trifft und du hast eine Lungenentzündung und bekommst keinen Beatmungsplatz, wars das.

          Mein Sohn kam vor vier Wochen aus China zurück und hatte Fieber. Der Hausarzt hat ihn gleich in die Uniklinik geschickt, Theater ohne Ende.

          Das stand in keiner Zeitung.

          Meines Erachtens handeln die Verantwortlichen fahrlässig!

          Zumal die Italiener sonst Recht locker sind und wenn die schon Katastrophe rufen, muss schon was dran sein.

          Es ist immer das Einzelschicksal von Bedeutung! Da helfen keine Wahrscheinlichkeiten!

          1+
            • Brötchen sagt

              Ja er wohnt ja woanders. Er war in Shanghai.
              Solle jetzt nach Südkorea, ist zum Glück abgesagt, aber schon letzte Woche.
              Da war dort schon die Kacke am dämpfen, da würde hier noch beschwichtigt.

              In Berlin rebellieren wohl schon einige Amtsärzte.
              Ich würde alle Veranstaltungen, die nicht unbedingt sein müssen absagen!

              4+
  9. Obstbäuerin sagt

    Die Unsicherheitsfaktoren nehmen immer mehr zu und stellen uns vor Entscheidungen, die mit großer Wahrscheinlichkeit falsch sein werden. Wir müssen uns jetzt dazu durchringen, die Erdbeeren endgültig rauszuschmeißen, wenn wir unseren Marktstand nicht mehr besetzen dürfen. Gleichzeitig steht in den Sternen, ob unsere Arbeitskräfte aus Polen im Mai überhaupt noch über die Grenze dürfen. In unserer Nachbarstadt Slubice wurden schon alle Kindergärten und Schulen geschlossen, obwohl es nur einen einzigen Fall im Landreis Lubuskoje gibt. Ebenso könnte es sein, dass alle Marktaktivitäten untersagt werden und die Erdbeeren eh nicht mehr zu einem kostendeckenden Preis absetzbar sind. Und das in einem Jahr, in dem wir durch den Frostschaden schon total unterfinanziert sind.

    0
    • Mark sagt

      @Obstbäuerin
      Ich bin der festen Überzeugung, dass die derzeitig medial ausgelöste Hysterie über die Testseuche Covid-19 auch schnell wieder in sich zusammenfallen wird. Insofern würde ich den Erdbeerabnbau normal weiter planen.

      2+
      • Obstbäuerin sagt

        Wenn es nur wegen Corona wäre, würde ich Dir zu 50% recht geben aber es geht auch immer noch um unseren Marktstandort, der sozusagen unsere Nische war. Wir bekommen weder eine Zusage noch eine Absage, ob wir in dieser Saison noch dort verkaufen dürfen, weil die Kommune es nicht geschafft hat, die neue Sondernutzung rechtzeitig vom Stadtparlament absegnen zu lassen. Ab 2021 ist der Platz definitiv dahin.

        0
      • Ein Privatier sagt

        „Testseuche“?
        Könnten Sie mich mal über die Bedeutung dieses Wortes aufklären?

        0
        • brötchen sagt

          Es gibt die Theorie, dass wenn es den Test auf Corona nicht gäbe, dann gäbe es die Seuche auch nicht.

          Der Test ist glaube ich ein PCR Test und weist den Virus nach. also die DNA des Virus.

          Also wenn Du den test nicht hast, weißt Du auch nichts über den Virus.

          Ein Erregernachweis ist nicht immer gleichbedeutend damit, das ein Organismus daran gestorben ist. Dazu muss man noch eine Sektion machen und beides dann beurteilen.

          Dann gibt es noch den Antikörpernachweis….also das Immunsystem hatte Kontakt mir dem Virus.

          Der Virus kann ja nur nachgewiesen werden, wenn er auch da ist…also aktiv und in großen Mengen. Also der virus ist im Körper und vermehrt sich gerade und wird ausgeschieden.

          Z.B. für den Salmonellennachweis gibt es auch einen PCR Test. der weißt schon sehr wenige nach. Das bedeutet aber nicht, dass die Erregerkonzentration krank machend ist.

          4+
            • brötchen sagt

              Hans Du meinst ein wirksames Medikament, ja habe ich auch gelesen.
              Erst hieß es ein Aidsmedikament in Kombination mit einem anderen würde wohl helfen. Ansonsten hilft wohl nichts, wichtig ist wohl auch Sekundärinfektionen gleichzeitig auch zu bekämpfen. Das machen die dann in der Intensivmedizin.

              Mit einem Impfstoff soll es wohl auch nicht mehr so lange dauern.

              Was noch interessant ist, solch ein PCR Test konnte man wohl sehr schnell erstellen. Früher hätte das wohl Jahre gedauert.

              Glaube man muss dafür Virusmaterial haben, dann geht das recht schnell.
              https://www.gesundheit.gv.at/labor/laborbefund/polymerase-ketten-reaktion

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              • Ein Privatier sagt

                @brötchen
                „(…) Der Virus kann ja nur nachgewiesen werden, wenn er auch da ist…also aktiv und in großen Mengen.(…)


                Tatsächlich braucht man nur sehr geringe Mengen…
                https://de.wikipedia.org/wiki/Polymerase-Kettenreaktion

                „Die Polymerase-Kettenreaktion (englisch polymerase chain reaction, PCR) ist eine Methode, um die Erbsubstanz DNS in vitro zu vervielfältigen. Dazu wird das Enzym DNA-Polymerase verwendet. Der Begriff Kettenreaktion beschreibt in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die Produkte vorheriger Zyklen als Ausgangsstoffe für den nächsten Zyklus dienen und somit eine exponentielle Vervielfältigung ermöglichen.(…)“

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                • Brötchen sagt

                  Gross ist relativ bei einem Virus!

                  Ich wollte nicht eins schreiben.

                  Wir haben ab und an das Problem…..der Test ist Salmonella positiv, das kann bedeuten eine salomelle!

                  Im Rachen, wo der Abstrich gemacht wird, muss da schon was da sein.

                  So in etwa meine ich das…

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          • Ein Privatier sagt

            @brötchen

            12. März 2020

            „Es gibt die Theorie, dass wenn es den Test auf Corona nicht gäbe, dann gäbe es die Seuche auch nicht. (…)“

            Diese Universaltheorie ist mir bekannt.
            Sie wurde von einer gewissen Frau V. Ogelstrauß entwickelt!

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  10. firedragon sagt

    Ich darf kurz auf den Bereich Lebensmittel eingehen.
    Es wird angeraten, da sich das Virus im Mund und Rachen aufhält, viel zu trinken. Die Viren würden somit durch die Speiseröhre in den Magen gespült und dort durch Magensäfte unschädlich gemacht.
    Der regionale Winzer weist darauf hin, daß Wein, durch seinen Alkoholgehalt, eine gewisse desinfizierende Wirkung haben kann.
    Natürlich wird vor übermäßigem Gebrauch gewarnt.

    7+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Hochprozentiger Alkohol soll gegen den Virus wirken,
      weiß jetzt nicht, ob innerlich, oder äußerlich.
      Vorsichtshalber werde ich meine Bestände an Schnaps nicht verkaufen, ein Hochrisikogebiet ist nur 10 Km entfernt. 🙁 😉

      1+
      • Ferkelhebamme sagt

        Tausche Schnaps gegen Klopapier! 😉 Bin jetzt zwei Wocheneinkäufe ohne nach Hause gekommen, weil ausverkauft. Langsam wird‘s eng…
        Ich mache mir auch viele Gedanken: Wir haben Ställe an verschiedenen Standorten. Falls wir in Quarantäne müssen, wer versorgt dann die Tiere?
        Allerdings schätze ich unser Ansteckungs-Risiko als recht gering ein. Am wahrscheinlichsten wäre, dass die Kinder es aus der Schule mitbringen. Vermutlich wird die aber auch bald vorübergehend geschlossen.

        3+
          • Ferkelhebamme sagt

            Ich will gar nicht wissen, was wir uns gerade für Killerkeime durch die ganze Hyper-Desinfektion heranziehen

            1+
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Ferkelhebamme,
          da kann ich dir nicht weiterhelfen, Schnaps hab ich soviel, dass ich verkaufen muss und die eine Packung Klopapier gib ich nicht her.

          Spaß beiseite, Klopapier war immer da und leere Regale gabs bei ALDI kurz vor Ladenschluss am Samstag immer.

          In Stuttgart soll es jede Menge leerer Regale gegeben haben, berichtete mir eine Schwägerin. Möglicherweise ist die urbane Bevölkerung ängstlicher und merken, dass zwischen den Straßenbahn schienen keine Kartoffeln wachsen.

          2+
        • Paulus sagt

          Ferkelhebamme, da hättest du mal besser rechtzeitig den Bachelor professional of sanitary ceramics and pipes bestellt, dann hättet ihr jetzt ein Bidet. Ansonsten empfehle ich die ehem. britische Lösung unter Verwendung der NW, auch oder gerade weil die von der SPD kommt. Oder wie der Stadtmensch schon sagte den Waschlappen. Aber ich verstehe die Not.

          0
          • Paulus sagt

            Noch etwas. Wieviel Rollen brauchst du? Ich schicke sie dir per overnight. Kannst dich ja gelegentlich mal mit einen Stück Nacken oder Bauch vom Duroc revanchieren. 🙂

            1+
            • Ferkelhebamme sagt

              Du nutzt meine Notlage doch wohl nicht schamlos aus?! Konnte jetzt was ergattern, musste im Edeka nur ein paar Hausfrauen niederstrecken. Duroc gibt’s hier nur persönlich ausgehändigt 😉

              1+
            • firedragon sagt

              … der Einen Rosen, der Anderen Rollen für’s Bad… ich steuere demnächst noch Wein bei, dann gibt’s Äpfel und Stücke vom Schwein dazu und am Ende reiten wir alle in den Sonnenuntergang…

              1+
          • bauerhans sagt

            „empfehle ich die ehem. britische Lösung unter Verwendung der NW“

            die ist zu glatt!

            0
  11. Günter sagt

    Gestern Abend war 80 km LKW Stau vor der Haustüre, vom Brenner bis Bozen. Dies zeigt eigentlich den ganzen Wahnsinn der momentanen Welt. Alles ist in Bewegung, ob
    sinnvoll oder nicht. Für Willi: Südtirol werd’s noch länger geben, dann ein ander Mal.
    Schönen Tag noch und viele Grüße aus
    Südtirol Günter

    3+
  12. Reinhard Seevers sagt

    Wir haben bereits im Januar auf den Nordfriesischen Inseln gebucht….Urlaub ist gebont! 🙂
    Ist ja auch nachhaltiger…..wer nachhaltig denkt und handelt, bekommt kein Corona oder?
    (Fangfrage)

    0
  13. Elisabeth Ertl sagt

    Mit ärztlichem Attest darf man durchaus nach Österreich einreisen. Der Güterverkehr ist nicht beschränkt. Zwar sind jetzt durch Grenzkontrollen LKW-Staus am Brenner entstanden, aber es wird an einer Lösung gearbeitet.

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  14. Bauer Leo sagt

    Mir fehlt der Aspekt der Ersatzteilversorgung: wieviel kann ich denn am Dünger streuer terminal reparieren? Gibt es genug Vorrat aus China? Oder werden manche im Lohn düngen lassen müssen? Dreschen… Parallel fahren…

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