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Trockenheit und Kartoffelpreis

Ich hatte euch vor ein paar Tagen Bilder von trockenen Feldern gezeigt. Jetzt macht sich das auch in den Preisen bemerkbar. Die Kartoffeln setzen jetzt unterirdisch die Knollen an. Auch wenn man an den Blättern noch nicht viel sieht, so braucht die Kartoffel jetzt ausreichend Wasser, damit die Knollen auch dicker werden. Weil das Wasser aber in vielen Regionen, in denen Kartoffeln angebaut werden (Nordfrankreich, Belgien, Niederlande, Norddeutschland, Polen) fehlt, sind die Preise für Veredlungskartoffeln ab Mitte Mai deutlich angestiegen. Die Böden sind staubtrocken, und damit die Kartoffeln weiter wachsen können, muss der Kartoffeldamm gut feucht werden. Dafür werden kurzfristig mindestens 20-30 mm benötigt. Angegeben ist in der Kurve der Preis in Euro pro 100 kg für Lieferung im November. Am 15.6. betrug der Preis 20,10 €, am 18. Mai lag er noch bei 4,50 €. Hoffen wir, dass das Wochenende den dringend notwendigen Regen bringt! Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. …

Reihenschluß und Trockenheit

Die nachfolgenden Aufnahmen stammen vom 12. Juni 2015 und entstanden bei mir (westlich von Köln). „Reihenschluss“ nennt man das Ereignis, an dem sich die Rübenblätter zwischen den Reihen berühren. Im vergangenen Jahr fand dieser um den 28. Mai (Namenstag Wilhelm) statt, dieses Jahr somit 2 Wochen später. Allerdings war 2014 ein Jahr mit Rekordernten und der 12. Juni ist ein durchschnittlicher Termin. Die Bilder von der Trockenheit zeigen zum einen eine Rasenfläche, die schon seit drei Wochen nicht mehr gemäht wurde. Die zweite Aufnahme, mit dem Fischreiher in der Mitte, ist eine Grasfläche, von der in der vergangenen Woche Heu gemacht wurde. Heute Nachmittag stiegen die Temperaturen wieder auf über 30 Grad, bei einer Luftfeuchte von nur 26%! Somit verdunstet extrem viel Wasser. Sollten die angesagten Niederschläge am Wochenende nicht fallen, wird sich die Situation weiter verschärfen. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Ein zunehmend besorgter Bauer Willi  

Gewitterstimmung

Gestern abend beim Sonnenuntergang zog überraschend und schnell ein kräftiges Gewitter auf. Da hat es sogar manchem den 2. Schnitt verregent. Aber heute morgen ist es schon wieder schön. Willi wär froh um diesen Regen … Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Feldtag – Information zum Anfassen – nicht nur für Landwirte

Gestern war ich auf einem Feldtag. Der wurde von der Landwirtschaftskammer, dem Rübenbauernverband und der Beratungsorganisation LIZ gestaltet um uns Landwirten auf den neuesten Stand zu bringen. Für mich von besonderem Interesse war das Greening. In diesem Herbst werde ich Zwischenfrüchte aussäen. Das mache ich seit Jahrzehnten, aber ab diesem Herbst muss ich Mischungen aussäen, weil das die Vorschriften so vorschreiben, wenn ich die Ausgleichszahlungen bekommen will. Ich habe mir also die verschiedenen Mischungen angesehen. Sehr gut und lehrreich war, dass die unterschiedlichen Mischungen ungedüngt blieben oder mit der Stickstoffmenge, die erlaubt ist, gedüngt wurden. Hier im Bild ist der vordere Teil ungedüngt, der hintere Teil gedüngt. Sehr gut erkennbar, dass der Pflanzenwuchs vorne deutlich geringer ist. Dort machen sich auch Unkräuter breit. Die Durchwurzelung des Bodens ist auch geringer. Die Wurzeln der Zwischenfrüchte sollen ja schließlich den Boden auflockern. Doch es gab nicht nur Zwischenfrüchte zu sehen, sondern auch alle übrigen Kulturen, die in unserer Region eine Rolle spielen. Die diversen Sorten wurden ebenso vorgestellt wie unterschiedliche Intensitäten von Dünger und Pflanzenschutz. Noch mehr …

Wetten dass…

keiner weiß, welche Pflanzen hier auf dem Bild zu sehen sind? Zwei davon sind essbar, eine nicht. Wer die Pflanzen in der Reihenfolge vorne-Mitte-hinten richtig erkannt hat, wird hier zum Klugscheißer des Jahres gekürt. Wenn das kein Antrieb ist…  Übrigens: das Blaublühende vorne ist Salbei (essbar). Fehlen nur noch zwei.   Euer Bauer Willi

Feucht und frisch auf der Alp

Während Willi mit der Trockenheit kämpft ist es im Oberallgäu  „Feucht und Frisch“. Eine kleine Impression beim morgendlichen Kontrollgang auf der Alp von heute früh (9. Juni 2015) Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Rübenbesichtigung

Willi’s Rüben haben es auch trocken, stehen aber doch recht gut da. Und an manchen Stellen auch das Unkraut. Willi zeigt den Unterschied mit und ohne Pflanzenschutz. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Saulecker, saubillig – Holunderblütensirup

Nee, ich gehe jetzt nicht unter die Köche. Aber weil unser Sohn gerade mal wieder mit einem Eimer Holunderblüten hereinkam, wollte ich euch auf die Idee bringen, dass auch mal zu versuchen. Geht ganz einfach und dauert auch nicht allzu lange. Und die Holunderblüten gibt es überall am Wegesrand. Was man braucht: 50 – 60 Holunderblüten-Dolden 4 kg Zucker 3 große Zitronen 3 Apfelsinen 50 g Zitronensäure (Pulver) 4,5 Liter Wasser Ergibt mindestens 5 l Sirup, den man je nach Geschmacksintensität im Verhältnis 1:10 verdünnt. Und so geht`s: Die Holunderblüten mit einem Messer von den Stielen trennen (siehe Bild) Wasser aufkochen und Zucker darin auflösen. Zitronen und Apfelsinen in Scheiben schneiden, eventuell vorher schälen. Frucht-Scheiben, Holunderblüten und Zitronensäure dazu geben und noch mal kurz aufwallen lassen. Ohne Zitronensäure gehts auch, ist aber eventuell nicht so lange haltbar. 1-3 Tage stehen lassen, dann noch einmal kurz aufkochen, durch ein Tuch abseihen und in Flaschen füllen (luftdicht) die vorher durch Erhitzen keimfrei gemacht worden sind. Geht besonders gut mit Milchflaschen. Fertig. Und ist auch noch regional und …

Getreide Wachstum – Hoffnung auf Regen

Willi macht sich Sorgen um seinen Weizen. Im Mai hat es kaum geregnet und jetzt beginnt die wichtigste Phase: Die Körner müssen gefüllt werden, damit es einen Ertrag gibt. Bisher steht auf dem Feld nur Stroh. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Blühstreifen

Willi zeigt einen Blühstreifen auf dem Acker Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren