Bauer Willi
Kommentare 48

„Berühmte“ Mauerbienen

Der „Aufmarsch der Mauerbienen“ hat es in die Medien geschafft. Ich hatte darüber berichtet. Die „Obstbäuerin“ hatte ein kleines Video gemacht, in der ein sehr ungewöhnliches Phänomen zu bestaunen war. Bei Facebook liegt die Zahl der erreichten Personen derzeit bei über 400.000.

Warum ich diese Information bringe. Es zeigt, dass sich sehr viele Leute für Obstbau und Viehzucht zu gewinnen sind, wenn es interessant ist. Es zeigt weiter, dass es keines großen Aufwandes bedarf, die Öffentlichkeit für agrarische Themen zu begeistern. Man muss nur die Augen aufhalten. Und ein Handy mit Videofunktion hat heute ja fast jeder bei der Hand.

Der nachfolgende Artikel in der Bauernzeitung beschreibt, was die Wildbienen in den Obstanlagen von Frau Schernus machen, wie sie gefördert werden und warum es keine Honigbienen sind. Und wir wissen jetzt, wie die „Obstbäuerin“ aussieht. 🙂

Virales Video: Mauerbienen einer Obstbäuerin

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48 Kommentare

  1. Lady sagt

    Glückwunsch, Obstbäuerin.
    Auf den Medienstar kannst du und deine Wildbienen sicher pfeifen. 😀 Aber es sind gerade solche Videos, die enorm helfen können, die LW und euch Bauern in ein besseres Licht zu rücken.
    Super interessant fand ich deine Zahlenangabe, 10000 Bienen pro ha . Ich hätte schlicht keine Vorstellung gehabt.

    „Außerdem beobachten wir eine Apfelanlage, wo weder Haustierbienen noch die Gehörnten Mauerbienen zum Einsatz kommen.“

    Soll heißen, dass das einfach „der Natur “ überlassen wird ? Oder wie ist das zu verstehen?

    Letzte Frage,wegen der Verbesserung des Dialogs . 🥰 Auch wenn Beziehungsdinge da vielleicht etwas weit gehen. Thomas ist dein Mann?

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    • Obstbäuerin sagt

      Ja, wir haben eine Anlage, wo keine Bienen zur Befruchtung eingesetzt werden. Diese Anlage hat aber auch, wie alle in 3 von 4 Jahren im Durchschnitt einen zu hohen Ansatz, was darauf schließen lässt, das ausreichend Insekten zur Befruchtung vorhanden sind. Und unter uns – Thomas ist mein Mann.

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  2. Stadtmensch sagt

    @Privatier: Der ein „Glyphosat-Fass“ aufmacht.

    Zitat aus Wassertechnik.pro:

    „Glyphosat ist ein starker Chelatbildner von Metallen mit systematischer Wirkung (bindet lebenswichtige Nährstoffe wie Eisen, Zink, Mangan und Bor im Boden und verhindert so deren Aufnahme durch Pflanzen), welcher anfangs für diesen Zweck patentiert wurde (Bromilow et al. 1993). Seine Herbizidwirkung basiert auf der Chelation von Mn, welche ein Nebenfaktor für das 5-enolpiruvilshikimato-3-Phosphat-Enzym (EPSP) ist. Der Stoff verringert also die Synthese dieser Aminosäuren in Bakterien, Pilzen und Pflanzen“

    Die Auswirkungen sind eine verringerte Aufnahme von Mikronährstoffen, höhere Anfälligkeit für Krankheiten und eine geringe Stickstoffbindung, mit einem paradox niedrigeren Ertrag und Veränderungen in der Bakterienzusammensetzung (Zobiole et al., 2010, Sheng et al., 2012). Fluoreszierte Pseudomonas und Mangan-reduzierende Rhizobakterien werden von Glyphosat unterdrückt, was zu einer Senkung der Abwehrmechanismen führt, die normalerweise in der Anfangsphase des Pflanzenwachstums verfügbar sind, um Krankheitserreger abzuwehren. Diese Veränderungen können direkte Auswirkungen auf die Gesundheit und den Ertrag des Anbaus haben.

    Was wird unter diesen Umständen (systemische Anwendung von Glyphosat-Formulierungen) aus der KAK (Kationen Austauschkapazität) des Bodens? Was ist mit den kursierenden Meldungen vom abnehmenden Nährstoffgehalt der Lebensmittel: https://www.freizahn.de/2017/06/naehrstoffgehalt-der-lebensmittel-sinkt-seit-dem-2-weltkrieg/

    Ich bin nicht hysterisch, aber erklär mir doch, warum man (weil wir gerade bei Obstanlagen sind) nicht einfach flach schält oder walzt in den Fahrgassen und mit Trick-17-Flächenrotte und EM und Zwischenfrüchten Humus aufbaut (in dem Bereich)? Es gibt Obstbauern bei Youtube, die machen das so und zeigen das alles. Sicher nehmen die auch hin und wieder einen Spritzer Glypho, aber selbst das könnte man sich sparen, wenn der Apfel ein paar cent mehr kosten dürfte.

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    • Thomas Apfel sagt

      Ich bin Mitglied der IG Gesunder Boden seit den Anfängen. Ich halte eine ganze Menge von z.B. Josef Hägelers Methode mit Celli-Fräse und Grubber, in Kombination mit MC-kompostiertem Rindermist. Für Obstanlagen, und vor allem für die Bio-Diversität darin ist das aber der denkbar schlechteste Weg. Das ist auch weitgehend unstrittig. Ein Grasstreifen als Fahrgasse, mit möglichst vielen Pflanzenarten ist in der Beziehung unschlagbar. Die Stickstoffdüngung wird auf den Baumstreifen ausgebracht, die Grasstreifen werden dadurch etwas ausgemagert. Die Baum-/Rebzeilen muss ich aber, wenn ich nicht Wasser im Überschuss verfügbar habe, freihalten. Das kann chemisch, mechanisch, oder durch Mulchabdeckung in Kombi mit Chemie geschehen. Es handelt sich auch hier wieder um die Grundsatzfrage: Extensivierung in der Produktionsfläche versus Intensivierung und dadurch Flächengewinn für Artenschutz. Für mich ist das allerdings keine Frage mehr, sondern entschieden, insbesondere weil für die Anpassung an Dürre, Hagel und Frost hohe technische Aufwendungen erforderlich sind, die nicht zulassen, dass ich Unkrautvermehrung in diesen Flächen „spiele“. Das kann und soll ich ausserhalb gezielt tun. tun.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Womit wir wieder bei der Natur wären.

        Wasser ist bei uns i.d.R. selten knapp.
        Deshalb wird nur unter den Reben und den Obstbäumen eine Herbizid angewendet, der weitaus größte Teil ist begrünt. Bei meinen Mostäpfelbaumen sind über 80% der Fläche begrünt.

        Ein Winzer hat bei uns den Versuch gemacht, unter den Weinstöcken, das Unkraut mechanisch zu bekämpfen, eine Teil des Mutterbodens wird wohl die Nordsee erreicht haben. In der Pfalz, oder Rheinhessen wird das sicherlich anders sein.

        Irgenwie geht mir das geballte Googlewissen mancher User auf den Senkel. 🙁

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    • Thomas Apfel sagt

      Ich halte es nach wie vor für einen Fehler das bestuntersuchte PSM vom Markt zu nehmen, nur weil seine Wirkung optisch zu sehen ist. Alle anderen Methoden der „Beikrautregulierung“ tun Dasselbe, mit deutlich mehr Nebenwirkungen in Bezug auf Biodiversität und Persistenz !! Wir sehen es nur nicht. Wie gesagt, ich spreche hier nicht explizit für den Ackerbau, denke aber dass es dort ähnlich ist. Die Wirkung von Bio-Anbau auf die Gesundheit und Widerstandsfähigkeit der Pflanzen sehe ich täglich, bei den Hungerbeständen der Bio-Nachbarn im Getreide, wie auch bei Obstbäumen, die Dank Schwefelkalkbrühe verätzt sind. Das muss ich nicht haben, und schon gar nicht aus Modeerscheinungen und Glaubenssätzen heraus !

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  3. Thomas Apfel sagt

    Herr Mayknecht. Wenn man Ihren Kommentar anklickt kommt man sofort auf Ihre Internetseite. Wäre schon fair, wenn man selbst entscheiden könnte ob man einen Link anklickt oder nicht. Vielleicht ist es ja nur eine Fehlfunktion auf meinem Laptop.
    Da Ihre Reite ja einen starken Bezug zu den Boden-brütenden Arten hat hier nochmal eine Bemerkung: späte Glyhosat-Anwendung im Baumstreifen fördert die bodennahen Insekten ! Und so merkwürdig es klingt: Glyphosatanwendung im Obstbau fördert Artenvielfalt !
    1. kommen bis zur Behandlung noch viele einjährige Ackerunkräuter zur Blüte und teils zur Samenausreife (Taubnesseln, Hirtentäschel, Vogelmiere, Ehrenpreis, Stiefmütterchen, Sand-Storchschnabel, Erdrauch …) um nur einige zu nennen.
    2. bleibt der Boden erst stellenweise und nach der Behandlung bis Mitte Juli offen und erwärmbar, aber mechanisch ungestört, dementsprechend für bodenbrütende Insektenarten besonders geeignet. Bei 4 – 5 maliger mechanischer Bearbeitung (was die Alternative wäre) werden die „Wohnungen“ komplett zerstört.
    Die Alternative Bodenherbizide hält zwar auch den Boden offen, verhindert aber die Entstehung des im Frühjahr so wichtigen Bestandes an blühenden Unkräutern (deren Bewohner auch „Vogelfutter“ sind). Zaunstreifen, die nicht behandelt werden vergrasen und verbuschen innerhalb weniger Jahre. Einjährige frühe Blühpflanzen sind dort vollkommen verschwunden. Deshalb das Plädoyer für Glyphosatanwendung.

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    • „Herr Mayknecht. Wenn man Ihren Kommentar anklickt kommt man sofort auf Ihre Internetseite. Wäre schon fair, wenn man selbst entscheiden könnte ob man einen Link anklickt oder nicht. Vielleicht ist es ja nur eine Fehlfunktion auf meinem Laptop.“

      Wenn das so ist, war das nicht beabsichtigt.
      Bei mir ist das nicht so.
      Welchen Beitrag meinen Sie denn?
      Bei Facebook ist das auch nicht so.
      Ich konnte das Verhalten nirgendwo nachvollziehen, aber es verwundert mich schon.
      Würde gerne wissen, warum das bei Ihnen so ist.
      Sorry!

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    • „Da Ihre Reite ja einen starken Bezug zu den Boden-brütenden Arten hat hier nochmal eine Bemerkung: späte Glyhosat-Anwendung im Baumstreifen fördert die bodennahen Insekten ! Und so merkwürdig es klingt: Glyphosatanwendung im Obstbau fördert Artenvielfalt !
      1. kommen bis zur Behandlung noch viele einjährige Ackerunkräuter zur Blüte und teils zur Samenausreife (Taubnesseln, Hirtentäschel, Vogelmiere, Ehrenpreis, Stiefmütterchen, Sand-Storchschnabel, Erdrauch …) um nur einige zu nennen.
      2. bleibt der Boden erst stellenweise und nach der Behandlung bis Mitte Juli offen und erwärmbar, aber mechanisch ungestört, dementsprechend für bodenbrütende Insektenarten besonders geeignet. Bei 4 – 5 maliger mechanischer Bearbeitung (was die Alternative wäre) werden die „Wohnungen“ komplett zerstört.
      Die Alternative Bodenherbizide hält zwar auch den Boden offen, verhindert aber die Entstehung des im Frühjahr so wichtigen Bestandes an blühenden Unkräutern (deren Bewohner auch „Vogelfutter“ sind). Zaunstreifen, die nicht behandelt werden vergrasen und verbuschen innerhalb weniger Jahre. Einjährige frühe Blühpflanzen sind dort vollkommen verschwunden. Deshalb das Plädoyer für Glyphosatanwendung.“

      Dieser Kommentar von Ihnen ist Wasser auf die Mühlen der Glyphosatgegner!
      Das hätte ich mir verkniffen.

      Mir ging es in meinem Beitrag über die Eh-da-Flächen beim Bauer Willi nicht um künstlich, mit welchen Mitteln auch immer, hergestellten Flächen.
      Ich würde auf keinen Fall die von Ihnen beschriebenen Maßnahmen ergreifen, um dadurch die Population der Wildbienen zu erhöhen.

      Auch wenn Sie diese Meinung mit Forschungsberichten zupflastern, sehe ich es pragmatisch und lehne das ab!

      Trotzem Danke für Ihre Meinung.
      Werner Meyknecht
      wildbienennisthilfe.de

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      • Thomas Apfel sagt

        Kann ich jetzt nicht nachvollziehen mit dem „Wasser auf die Mühlen…“. Man muß den Tatsachen doch ins Auge sehen. Es sind auch keine Maßnahmen, die der Erhöhung der Population von Wildbienen dienen. Es sind Maßnahmen zur Einschränkung der Wasser- und Nährstoffkonkurrenz gegenüber den Kulturpflanzen, mit dem zwangsläufig (wenn auch von den Gegnern unerwartet) eintretenden Nebeneffekt der Förderung der Artenvielfalt und Insektenmenge.

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        • Nun, Sie halten deswegen ein Plädoyer für die Glyphosatanwendung, weil aus Ihrer Sicht eine „Nebenwirkung“ die Population der bodennistenden Wildbienen fördert.

          Sie stellen diese „Nebenwirkung“ als positives Argument für den Einsatz von Glyphosat dar.
          Quasi so, als wenn man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann!
          Was sonst noch unter der Klappe geschlagen wird, lassen Sie bei Seite.

          Letztendlich geht es doch um die Kollateralschäden.
          Die finden wir doch täglich auch durch unser persönliches Handeln an anderer Stelle.
          Aber weil alle es machen, wird es nicht mehr hinterfragt.
          Das sollte man aber jederzeit, gerade nach neuen Erkenntnissen, selbstkritisch tun.
          Das gilt auch für den Einsatz von Glyphosat.
          Entscheidend ist doch für dieses Neubewerten des Handelns der Wahrheitsgehalt der neuen Erkenntnisse!

          An dieser Stelle bin ich raus, weil ich nicht nur selbstkritisch bin, sondern auch Kritisch andere Meinungen beäuge.

          Hier wird es eine Gewissensfrage.
          Möchte ich später mein Gewissen damit belasten, weil ich geglaubt habe, dass es schon gut geht und ja auch positive Nebenwirkungen gehabt hat.

          Das muss jeder mit sich und seinen Enkeln ausmachen.

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          • Thomas Apfel sagt

            An dieser Stelle der „Argumentation“ bin ich dann auch raus !!
            Mit moralischen Predigten kann man nicht arbeiten, wenn es um sachbezogene Auseinandersetzungen geht. Wir waren in den 80-zigern froh, dank Glyphosat aus der Behandlung mit Simazin raus zu sein. Die Alternativen gehen alle wieder in Richtung Bodenherbizide und das ist schlichtweg dämlich.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Der Kollateralschaden des Menschen ist sein Dasein…wenn diese Schäden nicht möchte oder nicht akzeptieren kann, dann muss man sich von dieser Erde verabschieden und auch anderen dies ans Herz legen.
            Ich glaube auch nicht, dass ein einziges Produkt das Leben der Enkel jemals so verändern wird, wie der Spaß am Urlaub durch Fernreisen.
            Es scheint wirklich ein vereinbarter Ablasshandel zu sein, gesellschaftliches Handeln so zu steuern, dass es immer wieder den Ernährer trifft, niemals aber gesellschaftliches Handeln im Ganzen.
            Nirgends wird sich so dran abgearbeitet, wie am Glyphosat.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Man darf nicht den Namen des Verfassers anklicken, sondern lediglich das Thema dahinter…. außerdem ist am fett gedruckten Verfassernamen immer erkennbar, dass dahinter eine Website steht…😏

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    • firedragon sagt

      Guten Abend Herr Apfel,
      alle Kommentatorennamen, die „fett“ in der Kommentarliste angezeigt werden, führen auf die jeweilige Internetseite.

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  4. Obstbäuerin sagt

    Was mir wirklich gut gefällt ist die Machart des Videos unabhängig davon, ob jetzt Pflanzenschutz und Wildbienen im Focus stehen oder vielleicht ein anderes Problem. Die Unterlegung mit Musik und der Wechsel der Formate, die sich dann zu einem kleinen Film zusammen fügen, finde ich handwerklich sehr gut gemacht. Ein ganz dickes Lob für die Journalistin Heike Mildner.

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  5. Friedrich sagt

    Toll Obstbäuerin. Damit hast du wieder einiges an Behauptungen unserer Grünen widerlegt.

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    • Ein Privatier sagt

      Honigbienenleugner leugnen die grünwissenschaftliche Tatsache, dass die Existenz der Menschheit von der Existenz der Honigbiene abhängt!
      Honigbienen können ohne die Menschheit existieren, aber die Menschen nicht ohne Honigbienen.

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      • Inga sagt

        Das ist doch eher umgekehrt, weil Honigbienen vom Menschen doch domestiziert sind, oder?

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        • Maik Reichel sagt

          Dazu muss man sagen, dass der Mensch sich die Honigbiene gezüchtet hat. Als Wildbiene würde die Honigbiene nicht lange leben, hauptsächlich wegen der Varroa. Und sie bauen ja kein Nest. Also ist so ein Honigbienenschwarm ungeschützt und muss sich Höhlen oder Nischen oder sonstige geschützte Umgebung suchen um überhaupt gegen Kälte zu bestehen. Und wir Imker pflegen sie und behandeln sie gegen Varroa. Die Honigbiene braucht also doch den Menschen, aber er hat dazu beigetragen, dass das so ist. Und bitte, ich merke als Imker leider hier sehr viel Halbwissen. Kann man sogar nachlesen, wenn man möchte.

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  6. Ein Privatier sagt

    Im Duktus der Weltuntergangspropheten könnte man auch schreiben:
    „Der einsame Kampf einer einzelnen Obstbäuerin für Glyphosat.
    Wie Honigbienenleugner das Überleben der Menschheit gefährden!“

    „Wenn die Biene stirbt, stirbt der Mensch.“ (Albert Einstein)
    https://www.naturwelt.org/aussterben/das-bienensterben/

    „Aussterben der Bienen wäre fatal für die Menschheit.“
    Für google: welt.de/wissenschaft/article108981849/Aussterben-der-Bienen-waere-fatal-fuer-die-Menschheit.html

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    • Reinhard Seevers sagt

      Du übertreibst in die andere Richtung…..
      Wenn alle etwas weniger Histerie an den Tag legen würden, dann wäre es nicht so laut im Internet. Der Vertrauensverlust von Teilen der Bevölkerung gegenüber seinem Ernährer muss irgendwie wieder wettgemacht werden, finde ich. Das geht evtl. besser mit solchen Beiträgen wie mit dem vom Willi, als mit deinem Privatier.

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      • Ein Privatier sagt

        Ich habe gar keine Aussage getroffen.

        Mein Kommentar ist eine Parodie auf Überschriften, wie man sie in den Massenmedien täglich lesen kann.
        Und um Mißverständnissen vorzubeugen, hatte ich geschrieben:
        „Im Duktus der Weltuntergangspropheten könnte man auch schreiben:“

        https://de.wiktionary.org/wiki/Duktus

        Bedeutungen:

        [1] Linienführung beim Schreiben, Zeichnen und beim Malen
        [2] charakteristische Art und Weise sich in Wort und Schrift auszudrücken

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        • Stadtmensch sagt

          Moan Privatier was ist nur schief gelaufen bei dir? *augenroll*
          Mit etwas Medienkompetenz kommt man gut durchs laute Zwischennetz.

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          • Ein Privatier sagt

            *Gähn*
            Wenn zwei Schlafmützen kooperieren:

            Genosse Stadtmensch muss seinen wahrnehmungsgestörten Senf natürlich auch zu Genosse Seevers‘ unausgeschlafenem Kommentar hinzufügen.

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          • Ein Privatier sagt

            „Watzlawick!“ ist auch so ein unhinterfragter und überschätzter Spaßvogel.
            Wenn man nicht nicht kommunizieren könnte, dann hätte immer derjenige recht, der sich irgendwas einbildet.
            Selbstverständlich kann man nicht kommunizieren!

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      • Ein Privatier sagt

        @Bauer Willi
        Exactement!
        Und genau deswegen habe ich diese Fake-News (Einstein) verwendet.

        Leider werden wir alle in den Massenmedien in einem Meer aus Wahrheiten, Lügen und Halbwahrheiten gebadet.

        Man kann sich gut vorstellen, was für einem Shitstorm die Obstbäuerin ausgesetzt wäre, wenn sie einem breiten Publikum die Wichtigkeit von Glyphosat einerseits und die relative Unwichtigkeit von Honigbienen andererseits vorgeführt hätte.

        Meine Parodie* stellt eine fiktive Überschrift dar, die man so oder so ähnlich zu ähnlichen Themen schon gelesen hat.

        *- „Der einsame Kampf einer einzelnen Obstbäuerin für Glyphosat.
        Wie Honigbienenleugner das Überleben der Menschheit gefährden!“

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    • Obstbäuerin sagt

      Interessant ist bei diesem Experiment der 4. Ansatz – die abgeschirmten Bäume durch Folie ohne Wind und andere Bestäubung. Leider wird darauf in der Auswertung nicht eingegangen, denn auch da gab es einen erstaunlich guten Behang.

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  7. Reinhard Seevers sagt

    Sehr schön! Kurz, prägnant und einfach logisch…..
    Hoffentlich kommt jetzt nicht die Diskussion auf, ob die „Wildbiene“ hier nicht eher eine domestizierte Wildbiene ist? (Duck und wech)
    So hat ja mal alles angefangen…back to the roots, oder wie der Österreicher sagt „zurück zum Ursprung“

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    • Obstbäuerin sagt

      Darüber kann man nachdenken aber für unser Anliegen ist das eigentlich egal, Reinhard.

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        • Obstbäuerin sagt

          Da bei uns eine Fülle an Insekten die fliegen und krabbeln in und um unsere Anlagen vorhanden sind, die einen großen Teil der Befruchtung übernehmen (laut einer Untersuchung sollen die krabbelnden Insekten 75% der weltweiten Bestäubung leisten), sind die gehörnten Mauerbienen eine zusätzliche Absicherung. Wir haben jetzt etwa 10.000 Bienen pro ha im Einsatz. Außerdem beobachten wir eine Apfelanlage, wo weder Haustierbienen noch die Gehörnten Mauerbienen zum Einsatz kommen.

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          • firedragon sagt

            Gratulation Obstbäuerin,
            dass es Deine (oder ab sofort in der Hoflichkeitsform?) Wildbienenarbeit in die Medien geschafft hat.
            Ich wünsche Dir, dass Du nicht nur Resonanz aus der LW erhältst, sondern vielmehr aus den landwirtschaftsfernen Bereichen/Menschen.

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            • Obstbäuerin sagt

              Danke firedragon, das gebe ich auch an meinen Mann weiter, dessen Anteil an dem Projekt nicht unerheblich ist.

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          • Stadtmensch sagt

            Obstbäuerin, wenn das Schule macht, dann trauen sich vielleicht noch mehr Produzenten, mit Nützlingspopulationen im Freiland zu experimentieren. Ok, das geht dann bestimmt auch wieder nach hinten los, aber hin und wieder ein kleines Experiment wird doch erlaubt sein. Müsst ihr eigentlich Mauerbienen zukaufen oder ist der Bestand bisher stabil?

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            • Obstbäuerin sagt

              Wenn Du auf das Bild klickst, kommst du zu dem Beitrag und etwa in der Mitte zum Video, Stadtmensch. Da gebe ich auch die Antwort.

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              • Ein Privatier sagt

                Meinen parodistischen Neologismus „Honigbienenleugner“ habe ich übrigens Ihnen zu Ehren kreiert.

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                • Obstbäuerin sagt

                  Privatier, das ist lieb gemeint aber ich mag das Wort »Leugner« in diesem Zusammenhang gar nicht.

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                • Ein Privatier sagt

                  Obstbäuerin

                  14. Mai 2020

                  Privatier, das ist lieb gemeint aber ich mag das Wort »Leugner« in diesem Zusammenhang gar nicht.

                  Nun, diejenigen, die als Klima- und Coronaleugner bezeichnet werden, mögen das auch nicht.
                  Aber die Massenmedien lieben das Wort „Leugner“ sehr.
                  Deswegen habe ich es verwendet, um das Groteske an unseren Massenmedien zu zeigen.
                  Wie gesagt: Mein Kommentar ist ausschließlich als Parodie gedacht, als parodistische Kritik an den hysterischen Massenmedien, die in genau diesem Stil herumschreien.

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