Autor: Bauer Willi

Die wärmende Schneedecke…

Nun liegt auch im Tal bei Alois die Schneedecke und schützt das bereits weit entwickelte Gras gegen den Frost. Aber ob der Schnee auch die Apfelblüte schützt? Das ist nicht sicher… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen  

Wasserversorgung für Pflanzen

Langsam wird es eng mit der Wasserversorgung. Am Standort Köln-Flughafen (beim mir in der Nähe) liegt der Anteil des pflanzenverfügbaren Wassers in der obersten Bodenschicht bei nur noch 10%. Erst unterhalb von 30 cm steht noch ausreichend Wasser zur Verfügung. Für Wintergetreide und Raps dürfte das kein Problem sein, aber für alle Sommerungen, die jetzt schon in der Erde sind. Ihr könnt euer Bundesland und dort die nächste Wetterstation individuell om der Leiste oben eingeben. http://www.dwd.de/DE/leistungen/bodenfeuchte/bodenfeuchte.html

Landschafts-Grafiker…

Nachdem die Nachbarn vor Ostern die Kartoffel gepflanzt haben, werden jetzt die Dämme geformt. Das geschieht mit einem Häufelgerät, dass mit Zinken vorne die Erde lockert, dann mit zwei Scheiben pro Reihe zu einem Wall aufschüttet und mit den nachfolgenden Dammform-Blechen in die gewünschte Form bringt. Da der Boden trotz 10 mm Regen immer noch sehr trocken ist, war es nicht einfach, das Gerät richtig einzustellen. Schließlich hat es doch noch geklappt und jetzt sieht es richtig gut aus. Ich finde, so ein gehäufeltes Feld sieht im Licht der untergehenden Sonne richtig gut aus. Als hätte es ein Künstler gemacht… 🙂 Hier das Video, das die Maschine bei der Arbeit zeigt. Falls ihr euch über den Trecker wundert: unseren 30 Jahre alten John Deere haben wir nur für diese Arbeit behalten. Er arbeitet aber auch auf drei Betrieben. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren …

„Bitte noch mehr Schnee…“

Es hat heute morgen (18.4.) beim Alois bis ins Tal geschneit. Aber das ist nicht das Problem. Im Gegenteil, Alois wünscht sich noch mehr Schnee in den nächsten Tagen! Denn dann würde der angekündigte Frost nicht so große Schäden verursachen…Wegen der Schnee-„decke“… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Frühjahrsfrost – lange Unterhosen für Pflanzen erwünscht

Nachtfrost-Gefahr! Nicht nur für alle Gartenfreunde der Hinweis, dass in den kommenden Nächten die Gefahr von Nachtfrost besteht. Regional können dabei Temperaturen am Boden bis -9 Grad auftreten! Hier eine Karte, die die Temperaturen am Boden ausweist. Die Angaben in den Wetterberichten gelten für 2 m über dem Boden (Lufttemperatur). Leider gibt es für unsere Kulturen keine lange Unterhose. Hoffentlich geht das mit unseren kleinen Rüben gut… Und noch was: frei liegende Wasserleitungen entwässern!!

Nichts für Flachlandtiroler…

Bei Alois im Allgäu beginnen auf der Alpe die Frühjahrsarbeiten: Aufräumen von den Durchforstungen vom Winter und Zäune aufstellen. Und das alles in steilem Gelände. Aber seht selbst… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Frage von Down Under…

Diese Mail von Janne erreichte mich am vergangenen Freitag. Wer weiß was dazu? Oder wer kennt einen, der einen kennt… Kurz zu mir: ich bin 22, ausgelernte Landwirtin und verbringe gerade ein Work-and-Travel Jahr in Australien. Hier in Down Under läuft vieles in der Landwirtschaft anders, auch haben sie ganz andere Ideen und Strategien an ein Problem heran zu gehen. Das alles sammle ich, und werde es in einem Blog, den ich ganz bald online setzen werde, veröffentlichen. Was mich momentan beschäftigt, ist der Schutz von Schafherden. Hier in Australien setzen einige Farmer Alpakas oder Esel ein, die ihre Herde beschützen. Als Feinde gelten hier Füchse und Dingos (wilde Hunde). Esel sollen dabei als beste Methode gelten. Wittern sie Gefahr, treiben sie die Schafe zu einem Mob zusammen, und werden richtig aggressiv den Dingos gegenüber und können diese sogar mit Tritten töten.Desweiteren gelten sie als pflegeleichte Tiere, sobald sie in die Herde eingegliedert sind. Sie müssen nicht geschoren werden (anders bei Alpakas), und sind ziemlich anspruchslos beim Grasen. Alpakas treiben die Herde zusammen, wie die …

Osterlämmer…

In vielen Familien gibt es zu Ostern Osterlamm auf dem Tisch. Doch dazu braucht es auch Menschen, die Schafe halten. In der Zeit von 1990 (incl. der neuen Bundesländer) bis November 2016 hat sich die Zahl der Schafe mehr als halbiert. In den letzten 6 Jahren ist sie um etwa ein Viertel zurückgegangen. In 2016 gab es noch 9.700 gemeldete Schafhalter in Deutschland. Pro Herde werden folglich 163 Tiere gehalten. Kein vernünftiger Mensch wird dies als Massentierhaltung bezeichnen. „Unser“ Schäfer Christian, der die Wiesen und Weiden an unserem Hof kurz hält, ist Hobby-Schafhalter und hat rund 30 Tiere. Der taucht in der Statistik wahrscheinlich nicht auf, aber sicher bin ich mir da nicht. Woran mag es liegen, dass die Schafhaltung so deutlich zurückgeht? Schafe und Lämmer sind doch sooo süß! Ihr könnt ja über Ostern mal darüber nachdenken. Vielleicht schafft ihr euch ja wieder ein paar Schafe an, damit die Zahl wieder steigt. Oder was spricht dagegen? Euer Bauer Willi

Das Ende der Fastenzeit

Viele Religionen haben Zeiten, in denen weniger oder überhaupt nicht gegessen werden soll. Ob dies nun die Fastenzeit, der Jom Kippur oder der Ramadan ist. Die Hintergründe dazu sind verschieden, die Regeln auch. Allen gemeinsam ist jedoch der Verzicht. Und so verzichten viele Mitmenschen, obwohl sie der Kirche eher fern stehen, in dieser Zeit auf irgendetwas. Als Landwirten gehen uns in der Fastenzeit aber noch andere Gedanken durch den Kopf. Es ist Frühjahr, die Natur beginnt wieder zu erwachen. Das Getreide, die Wiesen und Weiden bekommen wieder Farbe, langsam sprießen die ersten Blätter, Knospen öffnen sich und bald beginnt die Obstblüte. Rüben werden gesät, Kartoffeln gepflanzt und alles wird getan, dass die Ernte, die im Spätsommer oder Herbst erfolgen soll, gut wird. Es ist die Zeit der Vorbereitung. Wie die Fastenzeit, die uns auf Ostern vorbereitet. Und diese Zeit endet mit der Osternacht. Es ist auch die Zeit, daran zu denken, dass bei anderen Menschen Nahrung knapp ist. Wir in Europa haben von allem genug, vielleicht schon zu viel. Hunger muss es in der in der zivilisierten …