Die folgenden Zeilen sind eine (subjektive) Zusammenstellung von Zitaten aus mehreren Schwerpunktbeiträgen zur Energiewende. Sie stellen all den daran Beteiligten, all den dafür Verantwortlichen, all den Studien, all den Prognosen und all den Berechnungen ein Zeugnis aus für die letzten 10-15 Jahre. Und wenn ihr das Wort „Energie“ durch „Agrar“ ersetzt, kommt ihr zu interessanten Erkenntnissen. Höchste Strompreise, keine CO2-Einsparung, wachsende Konflikte mit dem Naturschutz, Gefahren für die Versorgungssicherheit und unveränderte Importabhängigkeit: Die Zwischenbilanz der Energiewende ernüchtert. Tatsächlich ist Versorgungssicherheit das einzige Kriterium, das wirklich zählt. Denn Energie hat keinen Wert und keinen Nutzen, wenn sie nicht überall dort, wo man sie braucht, und immer dann, wenn man sie braucht, in der erforderlichen Form und Quantität zur Verfügung steht. Versorgungssicherheit ist kein Luxusgut, das man ohne größere Folgen aus der Perspektive eines wankelmütigen Zeitgeistes betrachten darf, sondern notwendige Basis für die Aufrechterhaltung einer freien und wohlhabenden modernen Gesellschaft. Die Zuverlässigkeit eines Versorgungssystems ist dabei nicht primär an der Menge der bereitgestellten Energie zu messen, sondern wesentlich an dessen Widerstandskraft gegen Fehler und Störungen. Es sollte …