Bauer Willi
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Die Wendungen der Wende

Die folgenden Zeilen sind eine (subjektive) Zusammenstellung von Zitaten aus mehreren Schwerpunktbeiträgen zur Energiewende. Sie stellen all den daran Beteiligten, all den dafür Verantwortlichen, all den Studien, all den Prognosen und all den Berechnungen ein Zeugnis aus für die letzten 10-15 Jahre. Und wenn ihr das Wort “Energie” durch “Agrar” ersetzt, kommt ihr zu interessanten Erkenntnissen.

Höchste Strompreise, keine CO2-Einsparung, wachsende Konflikte mit dem Naturschutz, Gefahren für die Versorgungssicherheit und unveränderte Importabhängigkeit: Die Zwischenbilanz der Energiewende ernüchtert.

Tatsächlich ist Versorgungssicherheit das einzige Kriterium, das wirklich zählt. Denn Energie hat keinen Wert und keinen Nutzen, wenn sie nicht überall dort, wo man sie braucht, und immer dann, wenn man sie braucht, in der erforderlichen Form und Quantität zur Verfügung steht.

Versorgungssicherheit ist kein Luxusgut, das man ohne größere Folgen aus der Perspektive eines wankelmütigen Zeitgeistes betrachten darf, sondern notwendige Basis für die Aufrechterhaltung einer freien und wohlhabenden modernen Gesellschaft. Die Zuverlässigkeit eines Versorgungssystems ist dabei nicht primär an der Menge der bereitgestellten Energie zu messen, sondern wesentlich an dessen Widerstandskraft gegen Fehler und Störungen. Es sollte unter widrigen, vom Idealzustand abweichenden Bedingungen nicht allzu leicht versagen. Und wenn es doch ausfällt, schnell wieder in Betrieb gehen können

Im Klartext: Das mit einem ungeheuren Propagandaaufwand und vielen, vielen Milliarden ins Rollen gebrachte größte Superprojekt im Nachkriegsdeutschland kann in die Tonne geklopft werden. „Wir bauen die Energieversorgung Deutschlands um!“ – einer der größten Flops aller Zeiten. Sozialarbeiter, Pfarrer und diejenigen, die was mit Medien machen und für die Begriffe wie Arbeit, Leistung, Energiedichte böhmische Dörfer sind, jubelten laut: Hurra, wir bauen um!

Eingetreten ist das, worüber viele andere sich schon seit Jahren die Finger wund schreiben und versuchen, (technische) Zusammenhänge und ihre Auswirkungen auf solch komplizierte Gebilde wie die Energieversorgung eines Landes zu verdeutlichen: Phantasien wie „Energiewende“ verstoßen gegen grundlegende Gesetzmäßigkeiten.

Die Energieversorgung eines Landes muss gleichmäßig, zuverlässig und vor allem preiswert sein. Genau das Gegenteil ist eingetreten: unzuverlässig und teuer. All dies war vorhersagbar. 27.000 Windenergieanlagen, die Deutschland verunstalten, 1,6 Millionen Solaranlagen und über eine halbe Billion Euro an Steuergeldern (= 500.000 Millionen) hätten in Sachen Klimaschutz nichts bewirkt.

Nichts ist intransparenter als Ökostrom

Typen wie „Nicht mehr als ein Kugel Eis“-Trittin haben schamlos die Öffentlichkeit angelogen und über die wahren Kosten getäuscht. Sie haben ein Industrieland wie Deutschland in hohe Gefahr gebracht. Die wahren Kosten der »Energiewende« können so wunderbar verschleiert werden. Sie sei ein Preistreiber, der entscheidend dazu beitrage, Energie für manche Menschen in Deutschland unbezahlbar zu machen, so einer der Hauptvorwürfe gegen die Abgabe, die Stromkunden auf ihrer Rechnung wiederfinden.

Da ist ein wenig Shit passiert, ey

Heute jedoch zeichnet auch Greenpeace ein anderes Bild. Das muss man sich einmal vorstellen: Eine NGO, die in keiner Weise demokratisch legitimiert ist, packt sämtliche PR-Keulen aus, die ihr zur Verfügung stehen und nimmt erheblichen Einfluss auf die öffentliche Diskussion, erzwingt eine Energiewende gewissermaßen mit herbei. Sie erzählt, im Himmel ist Jahrmarkt, alles sei einfach und leicht und hinterher leben wir alle im Umweltparadies. Jetzt gibt die Truppe selbst zu, dass sie sich verrechnet haben. „Oh sorry, man, da ist ein wenig Shit passiert, ey.“

Die beauftragte Gutachterfirma rechnete in der Studie »Kalte Dunkelflaute« vor, dass 2050 optimalerweise 67 Gigawatt Gaskraftwerke nötig sein werden, also gut viermal mehr, als in der letzten Greenpeace-Studie behauptet.“ Die Chefs führender Wirtschaftsforschungsinstitute, sprechen von „Deutschlands teurem Energie-Irrweg“

„Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen!“ (Zarah Leander)

Der Ökonom Hans-Werner Sinn rechnet vor: „Um die schwankende Stromproduktion und Nachfrage eines Jahres abzupuffern, brauche man 125 Millionen Tesla-Fahrzeuge. Dies vor dem Hintergrund, dass in Deutschland überhaupt nur 45 Millionen Pkw auf der Straße sind und die Kaufzuschüsse der Bundesregierung bei Autokäufern bislang nicht anschlagen.“

„So ist in den Studien zum »Klimaschutzplan 2050« die Rede von einem Ökostrom-Bedarf von über 3.000 Terawattstunden. Im vergangenen Jahr lag die deutsche Ökostrom-Produktion aber erst bei 190 Terawattstunden. Nötig wäre also eine Verfünfzehnfachung.“

Die Akzeptanz bröckelt: »Die Energiewende, bislang ein kaum infrage gestelltes »Gesellschaftsprojekt«, wirkt inzwischen stark polarisierend: Bürgergruppen argumentieren ebenso wie Wirtschaftsvertreter, dass sich all die Lasten und Risiken nicht lohnen, da Deutschland nur für zwei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich ist und inzwischen praktisch das gesamte Wachstum der Treibhausgasemissionen nur noch von China und Indien verantwortet wird.«

Er endet damit, dass nur noch ein Wunder die Wende retten kann. „Ohne ein Wunder wird die Energiewende wohl scheitern.“ Die gibt es vermutlich weniger, sondern es dürfte nur helfen, die unseligen »Denkfabriken« abzuschalten, alte Kraftwerks-Experten, die kopfschüttelnd aus dem vorzeitigen Ruhestand den Wahnsinn beobachten, zurückzuholen und die Energieversorgung wieder vernünftig aufzubauen.

Und es muss die Frage nach der Verantwortung gestellt werden.

Lesen sie bitte jetzt den Text nochmal.

Ersetzen sie “Energie” durch “Agrar / Lebensmittel / Ernährung” und energiebezogene Spezifika durch agrarbezogene Spezifika.

Es kann sein, daß sie dann Auszüge aus Artikeln heute schon gelesen haben, die erst in 10 oder 15 Jahren in Zeitungen erscheinen werden. Mit einem wesentlichen Unterschied im letzten Absatz: Die alten Bauern-Experten zurückholen und die Lebensmittelversorgung wieder vernünftig aufbauen, wird es nicht mehr spielen. Betriebe die einmal weg sind, kommen nie wieder.

meint zumindest Euer

Bauer Willi

 

 

Die Zusammenstellung der Zitate zur Energiewende wurde entnommen aus:

*) http://hd.welt.de/Sonderseiten-edition/article166916155/Kurzschluss-bei-der-Energiewende.html

*) https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/die-welt-gescheiterte-energiewende/

*) https://www.tichyseinblick.de/meinungen/energiewende-trifft-frostige-wirklichkeit/

*) https://www.tichyseinblick.de/meinungen/das-eeg-und-die-huetchenspieler/

*) Vortrag Prof. Hans-Werner Sinn: Wie viel Zappelstrom verträgt das Netz? (http://mediathek.cesifo-group.de/player/macros/cesifo/mediathek?content=7183590&idx=3&category=2684289032)

*) Universitätsöffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts, 16. Dezember 2013  https://www.youtube.com/watch?v=jm9h0MJ2swo

*) https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/verschollen-im-energie-politischen-dreieck

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78 Kommentare

  1. Eckehard Niemann sagt

    Hallo “Bauer Willi”,
    sowohl die Agrarwende als auch die Energiewende hätten eine ernsthaftere Befassung verdient. Merkst Du eigentlich, was Du da vordergründig-populistisch und ziemlich verantwortungslos veröffentlichst?

    • Ich seh das so sagt

      Bei all dem was zur Energiewende (Beginn im Jahr 2000) nun nicht nur in den Zeitungen zu lesen ist, sondern auch von zahlreichen (glaubwürdigen) Experten an Statements und Bewertungen in den letzten 5-8 Jahren abgegeben wurde (- sie werden vermutlich sagen, die sind alle von der Atomlobby gekauft oder sonst irgendwelchen obskuren Mächten -) hätte doch die ernsthaftere Befassung eindeutig mehr bei denen stattfinden müssen, die diese Energiewende zu verantworten haben.

      Hier scheint doch eher eine Art Waldorf-Mathematik angewendet worden zu sein mit Daumen mal PI hoch Bauchgefühl. Wo blieben denn in Fall Energiewende von den begeistert begleitenden NGO´s die sonst beim Umbau jeder Hundehütte geforderte Risiko- und Folgenabschätzung, wo die sonst gerne bei jedem toten Vogel präsentierten Worst-Case-Szenarien. Hat man wohl bei so einer Kleinigkeit wie dem Umbau der Energieversorgung Deutschlands in Erwartung des kommenden Paradieses doch glatt vergessen – oder wie darf man sich das vorstellen ?

      Gerade aus diesem Grund der ernsthaften Befassung muß bei einer angesagten Agrarwende, die aus der selben Ecke kommt wie die Energiewende, zumindest bei jedem Bauern die Alarmglocke läuten – wenn schon bei sonst niemandem.
      Bei derartig fahrlässigen Befassungen und Vernachlässigungen grundlegend wissenschaftlicher Kenntnisse und Sorgfaltspflichten ist der Hinweis, daß man solche vernichtende Urteil auch bereits in 10-15 Jahren über die Agrarwende lesen wird, eher zwingend folgernd als bedenkentragend herbeigeredet.

      Weil wie man sieht, will´s nachher ja wieder mal keiner gewesen sein, wenn´s um Verantwortung geht. Das verstehe ich unter verantwortungslos !

  2. Eckehard Niemann sagt

    Lieber “Bauer Willi”,
    da ist ganz sicherlich Vieles nicht gut gelaufen.
    Aber ist Dir denn völlig unbewusst geblieben, dass diese Energiewende auf Tschernobi und l Fukushima beruht und der Tatsache, dass es für zehntausende-jahrelang strahlenden Atommüll keinerlei Lösung gibt? Ich wünsche mir sehr, dass Du ernsthafter und nicht egozentriert-beifallheischend mit diesen sehr ernsten Problemen umgehst. Erreicht Dich das überhaupt noch?

    • Mark Rössler sagt

      In Fukushima sind genau 4 Menschen ums Leben gekommen, die Region kann langsam wieder bewohnt werden.
      Das entspricht momentan 6 Monate Windräderaufbau in Deutschland.

      Die Probleme der Energiewende werden ignoriert, der enorm gestiegene CO² Ausstoß hat in den nächsten Jahren direkten Einfluss und wann dieser endet? Niemand wies es, da wird man ein paar Castorbehälter lange geleert haben.

    • Ich seh das so sagt

      Es ist immer wieder herzerfrischend, wenn Gruppen oder Personen, die jahraus-jahrein mainstreamaffin (coolerer Ausdruck für vordergründig-populistisch) jede Sau durchs Mediendorf treiben und egozentisch-pekuniär-beifallheischend aus jedem Umstand eine passende Angst produzieren und aus jedem Vorfall einen Mindestens-Weltuntergang zur Verfügung haben, immer dann Ernsthaftigkeit einmahnen, wenn eine Wende sich gegen sie wendet.

    • Philip sagt

      Lieber Eckehard aka “da ist ganz sicherlich Vieles nicht gut gelaufen”

      Und stellen Sie sich vor beide Länder setzen weiterhin auf Kernernergie.
      Während wir brav aussteigen und fortan höhere Kernenergieanteile importieren.
      Eckat, ich glaub die Russen sind da….

      Könnte durchaus sein, dass sich die Landwirtschaft in eine ähnliche Richtung entwickelt.
      Die Diskussion sollte man schon führen.

  3. Lieschen Müller sagt

    Tichyseinblick ist ja nun eher rechts-konservativ. Sie werden alles hervorsuchen, was irgendwie beweisen könnte, das es nichts wird mit der Energiewende.

    • Ich seh das so sagt

      Sie sollten es sich nicht zu billig machen, weil man mit solchen Klassifizierungen sehr schnell dazu kommt, sich Echokammern und Selbstbestätigungsblasen zu bauen. Wenn sie genau hinsehen ist der Ausgangspunkt ein Artikel in der “Welt”. Außerdem sind 2 Vorträge von Prof. Sinn aus dem Jahr 2013 und 2017 angeführt. Der saß immerhin mal im Weisenrat und ist wohl schwerlich als rechts-konservativ zu schubladieren. Sie können ja mal bei Wikipedia nachschlagen.
      Es gibt auch eine Vielzahl anderer Zeitungen die darüber berichten.

      Wenn man will kann man schon sehen, wenn man hinschaut.

      • Lieschen Müller sagt

        Nein, billig will ich es mir nicht machen. Mich fasziniert eigentlich folgender Widerspruch: die geplante Energiewende scheint nicht zu klappen (Versorgungssicherheit, Preis). Aber Kohle ist wegen des CO2-Ausstoßes keine Alternative, Atomkraft ist wegen der Abfälle und des begrenzten Urans keine Alternative und Erdgas aus Russland ist politisch keine Alternative. Was wollen wir da machen? Wenns nach mir ginge, nehme ich PV und Windkraft und lebe mit den Einschränkungen, die sich bei Dunkelflauten ergeben.

        • Mark Rössler sagt

          So dermaßen “schlimm” ist die Quelle ja nun nicht.
          Mit “diesem” Argument in eine Diskussion einzusteigen, ohne inhaltlich auch nur auf einen Punkt einzugehen entbehrt jeglicher demokratischer Diskussionsgrundlage und heute leider ein Teil der “Diskussionskultur” geworden, vorrangig meist, wenn die sachliche Grundlage fehlt.

          “Wind und Sonne – Einschränkungen”

          In Physik anscheinend nicht anwesend gewesen? So funktioniert leider kein Stromnetz. Ein Zusammenbruch der Netzversorgung ist ohne zugekaufter Kernenergie und des Kohlestroms vorprogrammiert.

          Und mir reichen die Windräder. die hier in den letzten 6 Jahren aufgestellt wurden, für mich eine Verschandelung unserer Kulturlandschaft. Vor 20 Jahren habe ich das noch anders empfunden aber mittlerweile blinken die Dinger die ganze Nacht, egal in welche Himmelsrichtung man nachts schaut…

          • Lieschen Müller sagt

            Ich hatte weiter unten eigentlich schon meine Meinung ausführlicher erklärt. Im Grunde bin ich gegen Atomkraft und gegen Kohle und würde mich mit einer 95%-Verfügbarkeit von Strom arrangieren.
            Bei den Windrädern stimme ich ihnen zu. Diese Industrienanlagen von über 200 m Höhe, die man beschönigend Wind-“Park” nennt, können nicht die Lösung sein. Das rote Blinken ist wirklich abartig, die ganze Schönheit der Nacht wird vernichtet. Manche blinken sogar tagsüber weiß.

            • Mark Rössler sagt

              95%…
              Entweder wird das Stromnetz aufrecht erhalten oder abgeschaltet, ansonsten bricht es zusammen…

              Und nur weil man etwas nicht gut findet, Kernenergie, kann man nicht einfach darauf verzichten oder man muss eben mit Kohle arbeiten…
              Mit der Energieerzeugung ist es wie mit der Landwirtschaft,
              wünschen kann man sich viel (vorallem NGOs),
              die Realität ist eben etwas anderes.
              Irgendwie erinnern mich solche Themen an kindliche Wünsche.

            • Lieschen Müller sagt

              Ich meine 95% der Zeit. Es gibt viele Städte auf dieser Welt, wo man nur ein paar Stunden pro Tag Strom hat, scheint also nicht schlimm zu sein. Nennt sich wol “Lastmanagement”. Und ja, ich kann auf Dinge verzichten, die ich nicht gut finde. Dazu gehören jetzt mal ganz plakativ: Heroin, Designerbabies, Sklaverei, Prostitution und so weiter und so fort.
              Erzählen sie mir nicht, dass in den 60ern alle Atomkraft wollten!

  4. Hauptsache der Profit stimmt und Steuern können weiter erhoben werden … und wenn dann alle mit dem großen E unterwegs sind, dann wird das Auto halt noch mehr bewegt und der Mensch selber bewegt sich selbst immer weniger – man ist ja dann so sauber unterwegs, weil der Dreck anderswo produziert wird und aus Sichtweite bleibt. Deswegen sind energiehungrige Serverfarmen ja auch Clouds – überall Wolken, so ganz ohne Kabel und luftig. lautlos unterwegs obendrein. Je mehr einem Einzelnen Energieeinsparung als Produkt verkauft wird, desto mehr Energie wird global verbraucht – komisch.

    https://guidovobig.com/2017/04/10/titel-38-der-traum-einer-erneuerbaren-zukunft/

    • Eckehard Niemann sagt

      Warum dieser Appell, mit dem sich unser lieber “Bauer Willi” doch nur blamieren würde..

  5. Ich seh das so sagt

    Von Kindesbeinen an hören und lernen wir, daß die Wirtschaft insgesamt und die arbeitsteilige Wirtschaft im Besonderen ein fein abgestimmtes Räderwerk sei. Und sich dadurch die Zeiger für alle halbwegs richtig nach vorne drehen.

    Beim lesen dieser Artikel hat man den Eindruck, daß sowohl “Verantwortungsträger” und vor allem viele Nicht-Verantwortungsträger sich gleichsam einen Jux daraus machen mit zentralen Versorgungsbereichen des Staates: “Laßt uns doch mal ein paar Zahnräder rausnehmen oder in die Gegenrichtung drehen. Weil wir das politisch so wollen, weil wir das ideologisch so wollen, weil faktenbasiert ohnehin heute überbewertet und sowas von out ist. Möchten doch zu gerne sehen was dann passiert … – kann doch nicht sein, daß dann die Zeiger rückwärts laufen.”

    Versuchsfeld Energiewende: kurz vor dem Desaster
    Versuchsfeld Klimawende: wegen Irrationalität abgesagt
    Versuchsfeld Agrarwende: “Bitte, bitte, laßt uns doch zeigen, was wir hier noch alles an die Wand fahren können – Danke”

    Warum fällt mir dabei bloß immer dieses Lied von Reinhard Mey ein:
    Das Narrenschiff https://www.youtube.com/watch?v=sZl_50oHJTI&list=PL_5v2FL8_OjH8wWLtk7gQeqLrMf0uyatU

  6. Wenn man die vielen einzelnen Entwicklungen der letzten zwei Jahrzehnte zusammenfasst, kann man schon zu dem Schluss kommen, dass Deutschland oder Europa kollektiven Selbstmord begehen will. Die Versorgungssicherheit in Sachen Energie, Ernährung, aber auch Bildung und Ausbildung wird mit kopfgeburtigen Experimenten – in Sachen Bildung bspw. Genderstudies – und aus Kostengründen leichtfertig aufs Spiel gesetzt, während das System dabei insgesamt immer anfälliger wird.

    Früher gab es mal den Spruch von der Bahn: “Alle reden vom Wetter. Wir nicht” und die Pünktlichkeit der Züge war fast legendär. Stürme gab es indessen immer und so dramatisch waren die letzten in Wirklichkeit ja gar nicht. Schnee gab es früher deutlich mehr. Und trotzdem fallen heute wegen eines Minimalsturms oder wegen 1 1/2 cm Neuschnee die Züge in halb Deutschland aus, die Flughäfen werden geschlossen und das Land steht still. Das scheint mir symbolisch für die gesamte Entwicklung zu sein.

    Zwei konvergierende Entwicklungslinien – Preisgabe der Versorgungssicherheit bei gleichzeitiger Destabilisierung des Systems – schwer vorstellbar, dass das gut ausgehen soll.

    Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, dass Europa in den Status eines Drittwelt-Kontinents fällt, während Südostasien zum Erstweltkontinent wird, der die Führung der Welt übernimmt. Im Prinzip haben die sogenannten asiatischen Drittweltländer heute Städte und Wirtschaftszentren mit einer teilweise moderneren Infrastruktur als Europa, nur sind die Slums größer oder werden ungenierter gehandelt, als dies bei uns der Fall ist.

    Aber bei all dem muss man sich eben schon bewusst machen, dass Zivilisation gleichbedeutend mit der Abschaffung der Natur ist. Wir können offenbar nicht beides haben. In diesem Punkt verwickeln wir Europäer, und allen voran die Deutschen, uns zunehmend in ein Netz aus Halbwahrheiten, Lügen und Verzerrungen, weil wir so tun, als könnten wir gleichzeitig problemlos beides haben: Natur UND permanentes Wirtschaftswachstum, Idylle und Fortschritt.

    Keiner hat den Mut, auf Natur und Idylle zu verzichten. Ebenso hat keiner den Mut, auf Wirtschaftswachstum und Fortschritt zu verzichten. Das ist ein klassischer double-bind, und ein double-bind drückt sich als Lähmung und Stillstand aus, bis hin zum Selbstmord aus Unfähigkeit zu agieren.

    • Paulus sagt

      Naja, Du redest mal so und mal so. Das unterscheidet Philosophen von Naturwissenschaftlern. 🙂

      • Ich rede mal so und mal so, weil alle Dinge zwei Seiten haben. Philosophen sehen beide Seiten, Naturwissenschaftler nur eine. Naturwissenschaftler haben deshalb einen begrenzten Horizont. Philosophen nicht.

        Naturwissenschaftler sind ständig auf der Suche nach Lösungen für Probleme, die sie selbst geschaffen haben. Philosophen wissen, dass Probleme nicht gelöst werden, sondern Lösungen Probleme schaffen. Philosophen akzeptieren die Dinge, wie sie sind. Naturwissenschaftler nicht.

        Das unterscheidet Philosophen von Naturwissenschaftlern. 🙂

        • bauerhans sagt

          “Philosophen wissen, dass Probleme nicht gelöst werden, sondern Lösungen Probleme schaffen.”

          ich muss gleich ein stallabteil “waschen” ,aber ich glaube,ich geh da jetzt philosophisch ran,um keine weiteren probleme zu schaffen.

        • Paulus sagt

          Hallo fingerphilosoph,
          im Gegensatz zu den geisteswissenschaftlichen Disziplinen, ist es Aufgabe der Naturwissenschaft exakte Feststellungen zu treffen und Vorgänge und Dinge objektiv zu beschreiben. Mit philosophischen oder gar theologischen Betrachtungsweisen kommt da nicht weit. Der eingebildete geistige Horizont erweitert sich zweifelsfrei auch anhand esoterischer oder sonstiger skurriler Vorstellungen.
          Was Ethik und Moral betrifft halte ich eine Diskussion zwischen deiner Fakultät und den angewandten Naturwissenschaften für sinnvoll, aber dann auch bitte unter Einbeziehung der Kaufleute.

          • Objektivität gibt es nur im abstrakten Raum der Zahlen. Die Wirklichkeit in Zahlen und Zahlenverhältnissen zu beschreiben, bedeutet jedoch gleichzeitig immer eine Vereinfachung, sprich eine Reduktion. Was nicht in Zahlen ausgedrückt werden kann, wird ignoriert. Der Kaufmann macht übrigens dasselbe wie der Naturwissenschaftler. Auch er bildet die Welt in Zahlen ab.

            Dummerweise ist die Welt jedoch nicht Zahl. Sie ist auch nicht Wort, wie das in der Bibel behauptet wird. Sie ist, was sie ist.

            Aus der Interpretation der Wirklichkeit mittels Mathematik resultiert die Einseitigkeit der naturwissenschaftlichen Sichtweise. Mit Esoterik hat das nichts zu tun. Mehr mit der kritischen Untersuchung dessen, was unser Geist überhaupt zu leisten vermag und was nicht. Eine gewisse Skepsis gegenüber unserem menschlichen Denkapparat ist durchaus angebracht. Darin besteht die Erweiterung des Horizonts.

            Was sich exakt objektiv beschreiben lässt, ist Technik. Denn Technik ist realisierte Mathematik. Leben ist jedoch was Anderes. Wenn auch manch ein Naturwissenschaftler das nicht glauben will.

            • Paulus sagt

              Exakt objektiv beschreiben lassen sich unglaublich viele Vorgänge, sei es in der Mathematik, der Physik, der Chemie, der Biologie oder sonstiger Naturwissenschaften.
              Kenntnis darüber erlangt man durch sehr eifriges studieren, nicht durch das Dreschen pseudowissenschaftlicher Phrasen. Jetzt lassen wir es aber Gutsein.

            • Die Physik, die Chemie, die Biologie sind ihrerseits bereits wieder die Lehren über die Natur, nicht die Natur selbst. Der angeblich objektiven Beschreibung der Natur und ihrer Vorgänge liegt in Wahrheit der menschliche Machbarkeitswahn zugrunde. Das heißt, Natur wird in der naturwissenschaftlichen Beschreibung in reproduzierbare Algorithmen verwandelt. Und das ist eben extrem einseitig und engstirnig.

            • ”Kenntnis darüber erlangt man durch sehr eifriges studieren, nicht durch das Dreschen pseudowissenschaftlicher Phrasen.”

              Genau, the science is settled. Fakten sind schließlich Fakt … und fu…ed is everything else.

            • “Kenntnis darüber erlangt man durch sehr eifriges studieren, nicht durch das Dreschen pseudowissenschaftlicher Phrasen.”

              Sich harten Prüfungen der Fähigkeit zum Ordnen und Schlussfolgern zu unterziehen, kann generell nicht schaden. Das treibt einem auch eine eventuelle Hybris und die Einbildung eigener Genialität und Imagination umfassenden Durchblicks aus. Außer vielleicht, man bewegt sich konstant im Spitzenbereich seines Fachs; da muss ich leider passen (ich meine nicht Fachbereiche, in denen alle eine 1,0 haben). Andere können immer noch glauben, sie hätten ganz oben mitgespielt, wenn sie denn nicht so unglaublich klug wären, zu klug, um in dieses “Hamsterrad” überhaupt erst einzusteigen.

            • Naturwissenschaft als die Fähigkeit zum Ordnen am Beispiel eines reproduzierbaren Ablaufs, dem Frühstück, der Einfachheit halber nur mit vier Versuchspersonen dargestellt: Peter, Paul, Frieda und Martha.

              Die Wissenschaft als Datensammlerin stellt fest, dass Peter Müsli, Paul Marmeladebrot, Frieda eine saure Gurke und Martha ein Ei frühstückt. Zwar nicht jeden Morgen, aber immerhin mit statistischer Signifikanz. Daraus zieht die Wissenschaft den Schluss, das dass durchschnittliche Frühstück aus 1/4 Müsli, 1/4 Marmeladebrot, 1/4 saurer Gurke und 1/4 Ei besteht. Dass Frieda eine saure Gurke isst, weil schwanger, wird zunächst übersehen.

              Der Ingenieur bzw. Techniker geht dran, aus den Erkenntnissen dieses wissenschaftlichen Versuchs das optimale Frühstück zu erschaffen, einen Brei, der aus einem 1/4 Müsli, 1/4 Marmeladebrot, 1/4 saurer Gurke und 1/4 Ei besteht. Zwei von vier Personen werden durch den Brei krank, einer Person schmeckt der Brei nicht und eine Person findet den Brei essbar.

              In der Folge wird der Brei wissenschaftlich auf die krankmachenden Eigenschaften sowie auf den Geschmack hin untersucht.

              Um die krankmachenden Eigenschaften zu beseitigen, werden dem Brei fortan zwei Medikamente zugefügt sowie zusätzlich ein Geschmacksverstärker. Jetzt werden drei Personen krank und die vierte Person verträgt den Brei nicht und spuckt ihn wieder aus.

              Daraufhin wird nach weiteren wissenschaftlichen Experimenten herausgefunden, dass der Geschmacksverstärker gesundheitsschädlich bzw. krebserregend ist. Er wird aus dem Brei herausgenommen und durch Palmöl ersetzt, wofür man in Südostasien die Regenwälder abholzt. Eins der Medikamente wird durch ein anderes ersetzt und noch eins dazugeben. Jetzt werden nur noch zwei Personen krank, eine spuckt den Brei wieder aus und eine frühstückt gar nicht mehr. Da nur noch zwei Personen krank werden, ist das für die Wissenschaft ein grandioser Erfolg, mit dem sie dann hausieren geht und sich als unverzichtbar darstellt.

              Schließlich gibt es nur noch den Brei zu kaufen.

            • PS: Nicht erwähnt wird, dass der Ingenieur den Frühstücksbrei mit Leichtbenzin versetzt, weil er sonst die Breimaschine verklebt. Aber das ist ja auch nicht notwendig, weil das Leichtbenzin hinterher ja wieder vollständig verdunstet.

            • @Fingerphilosoph

              Das setzt natürlich voraus, dass die Personen durch den Brei und durch den Geschmacksverstärker und durch Verarbeitungshilfsstoffe krankgeworden sind. Ein bestimmter Philosoph meint, diesen Kausalitätsbeweis nicht führen zu müssen, weil für ihn die Vermutung gilt: “Alles Menschengemachte ist schlecht”.

              Naturwissenschaftler haben aber längst herausgefunden, dass der menschliche Oganismus über Abwehrmechanismen verfügt, die universell funktionieren, solange es sich um wasser- und fettlösliche Stoffe handelt, die nicht erst durch Zerlegung giftig werden (kann man feststellen, leider werden hierfür Tierversuche durchgeführt). So entsteht z.B. das Gift des Knollenblätterpilzes erst in der Leber, es umgeht also das Frühwarnsystem des Geschmackssinns. Übrigens handelt es sich hierbei um ein reines Naturprodukt.

            • Kausalität wurde in den Naturwissenschaften dank Heisenberg & Co. schon vor längerer Zeit durch Wahrscheinlichkeit und statistische Signifikanz ersetzt. Wissenschaftliche Erkenntnisse basieren heutzutage auf Korrelationen, nicht mehr auf Kausalitäten.

              Dem Philosophen zeigt sich zudem, dass auch universelle Abwehrmechanismen offenbar überfordert werden können. Der Philosoph weiß selbstverständlich auch, dass zur Bewahrung von Vielfalt nicht jeder alles gleichermaßen vertragen und verzehren kann und natürliche Stoffe somit auch toxisch sein müssen.

              Sowohl wissenschaftliche wie philosophische Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Mensch dabei ist, nicht nur die Lebensgrundlage der meisten Wildtiere und Wildpflanzen zu zerstören, sondern auch seine eigenen. Und das finde ich tatsächlich schlecht. Oder mal anders gefragt: was hat der Mensch denn wirklich gut gemacht?

            • @Fingerphilosoph

              “Kausalität wurde in den Naturwissenschaften dank Heisenberg & Co. schon vor längerer Zeit durch Wahrscheinlichkeit und statistische Signifikanz ersetzt. Wissenschaftliche Erkenntnisse basieren heutzutage auf Korrelationen, nicht mehr auf Kausalitäten.”

              Warum immer so pauschal? Ja, sogar die meisten experimentell gewonnenen Erkenntnisse beruhen auf Korrelationen (ob das gerade heutzutage so ist, bezweifele ich angesichts zunehmend verfeinerter Analysemethoden). So ist es eine Korrelation, wenn Versuchstiere in Folge einer Stoffaufnahme früher sterben als die Kontrolltiere: die Korrelation besteht zwischen Stoffaufnahme und signifikant früherem Todeseintritt der Versuchstiere im Vergleich zu den Kontrolltieren; das Erfordernis der Signifikanz ist hier ein einschränkendes Kriterium, um die Aussagekraft zu gewährleisten. Der Kausalität nähert man sich aber, indem man anderweitige Korrelationen ausschließt. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen Kausalitätsnachweis und bloßer Korrelation und statistischer Signifikanz.

  7. Friedrich sagt

    Ich habe es aufgegeben darüber zu Reden . Habe inzwischen alles auf Notstrombetrieb eingerichtet. Der Blackout wird kommen . Es ist nur eine Frage der Zeit. Danach kommen dann die Realisten zum Zuge. Wir haben z.Zt. nur Trollos auf allen Entscheidungsebenen.
    Was soll bei einem Ideologie- und Beamtenstaat schon “Besseres” kommen. Wir werden mit dieser Politik gegen die Wand fahren. Kann nur jedem raten , ein wenig Vorsorge zu betreiben , denn der Aufprall bei Stromausfall wird hart sein. Kein Geldautomat ,kein Supermarkt , nichts wird für einige Stunden oder Tage funktionieren. Sollte jeder mal Weiterdendenken. Habe das Kaos nur bei Stromausfall auf einer Urlaubsinsel erlebt . Da brach ja gleich Panik aus. Gar nicht auszudenken , wenn das Bundesweit geschieht.

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Dem Schweinehalter in NRW wird es nicht nützen,
        wenn im Süden der Strom nicht ausfällt.

        • Lieschen Müller sagt

          Ich weiß. Aber wie oft ist denn nun schon der Strom ausgefallen? Ich muss jetzt wieder über mein DDR-Dasein reden: da ist der Strom wirklich ab und zu ausgefallen, auch mal 4-5 Stunden. Meines Wissens hatten wir sowohl Industrie als auch Landwirtschaft. Vielleicht sollte man Schweineställe wieder so bauen, dass sie auch ein paar Stunden ohne Elektrizität auskommen, anstatt nun alles mit Notstromaggregat auszurüsten.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Diese Frage sollen die beantworten, die von der Sache mehr verstehen, als ich.

    • Paulus sagt

      Hallo Friedrich, nur keine Panik.
      Bei den Netzbetreibern und bei der Bundesnetzagentur herrscht (noch) ausreichend technischer und wirtschaftlicher Sachverstand. Irgendwelche Koalitionsvereinbarungen bzw. Beschlüsse vollständig MINT-befreiter Politiker sind eher Schall und Rauch.
      Obwohl – so ein flächendeckender Blackout über einige Tage, mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen, dürfte sich mit Sicherheit als heilsam erweisen.
      Und danach möchte ich die größten Schreihälse in irgendwelchen Talkshows erleben.

      • Lieschen Müller sagt

        Ich kann immer nicht verstehen, warum sich alle diesen Blackout vorstellen. Gruselt ihr euch gerne? Hat euch der Roman von Elsberg so gut gefallen? Es gibt seit über 100 Jahren ein Stromnetz. Verschiedene Stromerzeuger und Stromverbraucher wurden eingegliedert. Das Wissen verschwindet doch nicht einfach! Und wenn man Angst vorm Blackout hat, ja, dann muss man drauf achten, dass man die Jalousien auch mechanisch öffnen kann, oder dass das Abwasser wirklich fließt und nicht gepumpt werden muss.

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Es sind ja nicht alleine die Jalousien,
          bei dem Meisten geht die Heizung nicht ohne Strom,
          stellen sie sich vor, es ist Winter bei 20 Grad minus,
          man muss dennoch die Vorteile sehen, die Inhalte der Gefriertruhen wären gerettet. 😉

          • Lieschen Müller sagt

            Jetzt bei den Verhandlungen der zu bildenden Regierung ging es ja auch darum, dass Deutschland die Versprechungen, den CO2-Austoß deutlich zu reduzieren, nicht einhalten wird. Verursacher sind der stark zunehmende Verkehr und der Wärmebedarf. Angeblich wurden die Häuser ja in Styropor gesteckt, um den Wärmebedarf zu reduzieren. Scheint auch eine Milchmädchenrechnung gewesen zu sein. Aber man kann Häuser bauen, die sehr wenig Heizwärme brauchen und auch bei -20 Grad und einem Tag Stromausfall nicht gleich einfrieren.
            Und weiterhin ja, man kann nicht für jeden Extremfall vorsorgen. Nicht für -20 Grad (die ich in den letzten 15 Jahren einmal erlebt habe), nicht für 40 Grad (auch einmal), nicht für Jahrhundertüberschwemmungen (wie der Name schon sagt 🙂 ) und auch nicht für eine eventuelle neue Grippe.

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