Jahr: 2017

„Fakten sind wirkungslos…

…erzählen Sie Geschichten“.  Das war Gegenstand eines Artikels, den wir vor einiger Zeit gebracht haben und bei dem es um Kommunikation ging. Diesen Tipp haben jetzt auch die Grünen in Bayern ernst genommen und lassen in einem aufwändig gemachten Video einen Vater seinem Kind die heutige Landwirtschaft erklären. Seite um Seite werden die Seiten eines Bilderbuches aufgeschlagen und erklärt, warum der Bauer das Mittel Carax auf seinen Raps spritzt und warum Benno, der Freund des Kindes kotzen muss. Grund: Im Kartoffelbrei ist wohl noch etwas Propamocarb drin. Dabei hat der Bauer nur das gemacht, was ihm „Pharmaindustrie, Lobbyverbände und die CSU ihm eingeflüstert haben.“ Und dann beginnt das Kind zu weinen, weil all die bunten Blumen und die Tiere weg sind und ist traurig. Aber dann kommt die Lösung: Wählen Sie Gisela Stengl von der Partei „Die Grünen“, die sich in Bayern dafür einsetzen wird, „dass es wieder eine Landwirtschaft ohne Gift gibt.“ Hier das Video. Falls euch das Video gefällt oder auch nicht gefällt, könnt ihr hier direkt bei den Grünen auf Facebook euren Kommentar abgeben. Sie sehen …

Die Bedürfnisse haben sich geändert…

Interessante Zahlen der LK Oberösterreich, die den Anbau und die Erträge von diversen Kulturen in den Zusammenhang mit den Bedürfnissen der Menschen stellt. Die Maslow´sche Bedürfnispyramide zeigt die Grundbedürfnisse wie Essen und Wohnen und der Wunsch nach Sicherheit, die nach dem Krieg oberste Priorität hatte. Mit zunehmenden Wohlstand änderte sich dies hin zu Individualbedürfnissen und Selbstverwirklichung. Doch wie hat sich dies im Ackerbau niedergeschlagen. Roggen war damals  – in der „guten alten Zeit“ – das wichtigste Brotgetreide und Weizen galt fast als Luxus. Hafer wurde als Futter für die Zugtiere benötigt: die Diskussion über Teller-Trog-Tank wurde nicht geführt, denn  „Pferde-Diesel“ war der Brennstoff für Zugkraft. In den folgenden Jahren hielten neue Kulturen Einzug, andere verschwanden fast. Die Erträge wurden gewaltig gesteigert. Diese und weitere interessante Erkenntnisse im nachfolgenden Beitrag mit dem Titel: „War früher alles besser?“ https://ooe.lko.at/war-fr%C3%BCher-alles-besser+2500+2606266

Liebe Jamaikaner -oder- Reggae in Berlin..

Ich wollte kein Jamaika, aber das geht wohl einigen so. Wenn sich Schwarz, Gelb und Grün aber tatsächlich zu einer gemeinsamen Regierung durchringen sollten, dann möchte ich euch Jamaikanern was mit auf den Weg geben. Liebe Jamaikaner, auch wenn es euch in den Finger juckt, die Ministerien Landwirtschaft und Umwelt an die Grünen zu geben: Lasst es! Egal, wann und wo ich bisher mit Berufskollegen gesprochen habe: alle haben über den oder die grüne Minister/in geschimpft. Nun, nicht alle. Diejenigen, die  anständig Fördermittel bekommen oder zusätzliche Subventionen und Prämien eher weniger. Wie beim Reggae kommt es auch in der Politik auf den richtigen Ton an. Das oberlehrerhafte Getue von so manch einer grünen Politikerin  geht mir mächtig auf den Senkel, und auch die elitäre Arroganz ihrer männlichen Kollegen. Ich meine vor allem Künast und Trittin, falls das eure Frage war. Dummheit halte ich übrigens für entschuldbar. Herrn Remmel habe ich schon verziehen. Aber ob ich Herrn Dr. Hofreiter verzeihen könnte…? Na, ich weiß nicht… Um aber nicht unfair zu sein: es gibt auch andere Töne in …

Steht im Verdacht…

Ein Gastbeitrag von Bauer Fritz, der im Verdacht steht, ein Oberösterreicher zu sein… Zu einem Modewort unsere Zeit hat sich die Wort-Kreation „Steht im Verdacht “ entwickelt. Kaum ein NLP-geschulter Politiker, ein auf Quote schielender Medienbericht, kein auf Auflage getrimmtes Zeitungsblatt und schon gar keine um Spenden gierende Organisation kommt mehr ohne diesen Begriff aus. Es scheint so, als wäre es das ideale Wort für schnelllebige Zeiten mit Kurzzeitaufmerksamkeit. Während etwa in einem Rechtsverfahren der mühsame Weg von der Anschuldigung über die Beweisführung zur Beweiswürdigung zum Richterspruch führt, schafft es „steht im Verdacht“ gleichzeitig Anschuldigung, Beweis und Quasi-Schuldspruch zu sein. Wohin diese „Steht-im-Verdacht“-Justiz führt, mögen einige aktuelle Beispiele veranschaulichen. USA: Jeder Schwarze steht im Verdacht ein Bewaffneter, Drogendealer, Vergewaltiger oder sonst wie Subversiver zu sein. Sie werden mit vielfach höherer Wahrscheinlichkeit angehalten, perlustriert, verhaftet, erschossen als Weiße. Türkei: Jeder (mutmaßliche, tatsächliche, verleumdete,….) Gülen-Anhänger steht im Verdacht ein Terrorist zu sein und wird aus seinem Arbeitsumfeld entlassen, entfernt oder verhaftet. Seit dem es Berichte gibt, dass manche Lebensmittel im Verdacht stehen Unverträglichkeiten auslösen, bedingen oder verstärken …

Das Leid mit dem Tierleid

Ein Gastartikel von Marian Das Gegenteil von Leid ist Glück. Oder Zufriedenheit. Kann ein gebrechlicher oder kranker Mensch glücklich sein? Ja! Ich erinnere mich an eine Studie, wonach in den Industrieländern ausgerechnet chronisch Rheumakranke zu den Menschen zählen, die am zufriedensten sind. Rheumakranke werden häufig von Schmerzen geplagt. Auch ein Mensch, der Schmerzen hat, kann also glücklich oder zufrieden sein. Eine Schwangerschaft geht häufig mit Unwohlsein einher, eine Geburt mit starken Schmerzen. Dennoch zählen Schwangerschaft und Geburt mit zu den glücklichsten Ereignissen in einem Menschenleben. Kann ein Gefangener glücklich sein? In spirituellen Kreisen erzählt man sich Geschichten von Menschen, die eben gerade durch Gefangenschaft, Hunger oder Armut Erleuchtung erlangt haben und glücklich geworden sind. Diese Geschichten zielen im Kern darauf ab, dass Glück und Leid nicht von äußeren Bedingungen abhängig sind.   Was ist eigentlich Leid? Offenbar ist Leid nicht identisch mit Gebrechlichkeit, Krankheit, Schmerz, Unwohlsein, Gefangenschaft, Hunger oder Armut. Leid ist auch nicht identisch mit Trauer oder Angst. Was ist Leid dann? Krankheit, Gebrechlichkeit, Gefangenschaft und Armut können unangenehme Empfindungen wie Schmerz, Trauer, Wut …

Massentierhaltung begann in Österreich…

Jetzt ist es amtlich: Massentierhaltung begann in Österreich, genauer gesagt in Oberösterreich. Das belegen Funde aus der Zeit 1000 vor Christus. Und das ist kein Fake!! Lesen Sie selbst. Wohl aber das sie den Speck nach Aldium, Rewestrium, Edekastrium, oder Lidlium geliefert haben sollen. 😉 http://derstandard.at/2000062831592/Hallstatt-Tausende-Schweineknochen-als-Hinweis-auf-industrielle-Speckproduktion  

Rübenernte Anno dazumal 1969

Bauer Paul liefert seine Rüben ab. Vom Prinzip her hat sich aber nichts geändert. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Willi will´s wissen: Rübenroder

Weil ich von Lehrern gehört habe, dass sie unsere Videos im Unterricht verwenden, habe ich mir jetzt mal die Funktionsweise eines Rüben-Vollernter erklären lassen. Und die Fragen gestellt, die wohl auch diejenigen stellen würden, die sich damit nicht auskennen. Danke an Kevin vom Maschinenring Neuss-Mönchengladbach/Gillbach e.V. . Du hast das sehr gut gemacht! Wer noch andere Fragen hat: Immer her damit. Bauer Willi Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Mit zweierlei Maß…

Jeder wird dem zustimmen: Wenn etwas zweifelsfrei umwelt- und gesundheitsschädlich ist, dann gehört es verboten. Klarerweise weltweit. Konsequentes Denken = konsequentes Handeln ! Wirklich? Oder nur solange man nicht selbst betroffen ist? Beispiel Energie Nehmen wir doch mal die fossile Energie. Wer will heute noch ernsthaft behaupten, daß beim Verbrennen von Kohle, Erdöl, Erdgas und Kerosin nicht zweifelsfrei viel Umwelt- und Gesundheitsschädliches bewirkt oder ausgelöst wird. Dann gehört so etwas konsequent verboten. Sofort. Weltweit. Da wir aber in den Industrieländer alle täglich auf all diese Formen der Energie angewiesen sind, wird da jetzt plötzlich mächtig rumgeeiert. Es wird relativiert, verniedlicht und schöngeredet. (Aber nein, so apodiktisch darf man das nicht sehen, das wäre doch zu krass, man könnte vielleicht nur ……). Es wäre nämlich plötzlich vorbei mit der 20 € Flugreisen ans andere Ende der Welt. Es wäre plötzlich vorbei mit dem Zweit-, und Drittauto und dem Freizeitroller neben der Motorcross-Maschine. Mein Artikel „Fahrverbote jetzt“ hat deutlich gezeigt, wie empfindlich da jeder reagiert. Motto: Vergreif dich an meinem Autolein, dann hau ich dir die Birne ein. Der wichtige …