Bauer Willi
Kommentare 32

“Wir haben das Kükentöten exportiert “

Wir haben das Kükentöten exportiert und die heimischen Brütereien ruiniert. Deutschland ist Weltmeister im Abschieben der Probleme ins Ausland. Hier das Interview des NDR mit Markus, den ich am 29.1. 2023 interviewt habe.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Kuekentoeten-trotz-Verbot-Auf-der-Spur-der-Bruderhaehne,panoramadrei4324.html

Die Fernsehaufnahmen sind brandaktuell. (31.1. 2023 um 21:15 Uhr)

Was ich unsäglich finde: Im BMEL und anderen Ministerien sind keine Zahlen bekannt

(Aufrufe 6.610 gesamt, 1 heute)

32 Kommentare

  1. Helder sagt

    Die gleichen Leute, die das (sekundenschnelle) Töten von Küken anprangern, weil es Tierquälerei sei, fordern die weitere Ausbreitung der Wölfe in D und verbieten deren Abschuss. Wenn dann Schafe, Kühe oder Pferde gerissen und bei lebendigem Leib qualvoll zerfleischt werden, ist das “voll bio” und in Ordnung. Das muss man erst mal verstehen!

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  2. Bauer Walli sagt

    Wäre halt besser gewesen, einfach Hennen, deren Herkunft auf einem Kükenschredderbetrieb beruht, nicht zuzulassen.

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    • Bauer Willi sagt

      @Bauer Walli,
      es werden keine Küken geschreddert! Bitte den ersten Artikel mit dem Interview aufmerksam lesen…
      Danke!

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  3. Marian E. Finger sagt

    In diesem Land der grünen Gutmenschen ist so vieles schizophren, da kommt es auch nicht mehr drauf an, ob das Kükentöten nun exportiert wird oder nicht. Schließlich retten wir ja auch das Klima, indem wir die Kohlekraftwerke auf Hochtouren laufen lassen. Wir importieren Frackinggas über LNG-Terminals, die in Australien nicht den Umweltstandards genügen oder Atomstrom aus Frankreich, egal. Wir verbieten den Verbrennermotor, verlieren aber kein Wort darüber, dass ein Leopard-Panzer 500 Liter Benzin auf 100 Kilometer verbraucht. Wir glauben, dass ein Kuhpups das Klima zerstört, während uns nicht mal aufgefallen ist, dass die Sprengung von Nordstream eine Umweltkatastrophe historischen Ausmaßes zumindest für die Ostsee-Anrainer war. Wir schaffen Frieden, indem wir immer mehr Kriegsmaterial inklusive Kampfpanzer in die Ukraine liefern. Wir lassen uns einreden, dass der Verbraucher nicht genug Gas spart, auch wenn die Ursache für den gestiegenen Gasverbrauch die Temperaturen sind, die unter null Grad fallen. Schulden sind bei uns ein Sondervermögen und selbst, wenn Annalena lautstark verkündet, dass wir mit Russland im Krieg sind, sind wir deswegen noch lange keine Kriegspartei. Und die Betriebe schließen ja nicht, weil sie insolvent sind, sondern einfach, weil sie aufhören zu produzieren.
    Alle Probleme sind gelöst, weil alles bedeutungslos geworden ist. Es lebe das Gutmenschentum.

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    • Brötchen sagt

      Gerade aktuell zwei Klimakleberkinder können nicht zum Gerichtstermin, weil sie gerade auf Bali sind.

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      • sonnenblume sagt

        Dieser Urlaub wird von der Letzten Generation mit ” Privat ” gebilligt. Das kann ja wohl nicht wahr sein. Also, privat kannst du alles verballern was geht, und beruflich dann in Sack und Asche gehen, bzw. wir sollen unsere Betriebe ins 19 Jhd. zurück fahren. Die haben doch echt den Schuß nicht gehört.

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          • sonnenblume sagt

            Ist doch gut, dass man die Doppelpersönlichkeiten erwischt hat. Wirklich schade das die Kollegen grad keine Flughafenblockade durchgezogen haben.
            Wie schizophren und verkommen ist unsere Gesellschaft eigentlich.

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      • sonnenblume sagt

        Wie lange dauert es noch bis unsere Bürger bemerken, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird?
        Hatten wir nicht im vergangenen Jahr die Flughafenblockaden vor Urlaubsbeginn?
        Da sollte doch jeder auf die Schädlichkeit von Flugreisen hingewiesen werden.
        Ich hoffe, dass diese Begebenheit den Weg in die Öffentlichkeit findet und nicht sofort wieder verschwindet.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Die Erkenntnis mündet in einer Gleichgültigkeit gegenüber landw. Produktion und dem Griff zum Sonderangebot, aber niemals darin, seinen Urlaubsflug in Frage zu stellen.
          Für den Ablasshandel hat der Bürger seine Helfershelfer der NGOs, der Medien und der Politik….”so lange der Bauer Massentierhaltung betreibt, so lange lasse ich mir den Urlaub nicht vermiesen, Punkt!”

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      • Thorens sagt

        Na, die beiden Aspiranten sind doch sicher mit dem Lastenrad unterwegs nach Bali, oder? Den letzten Teil der Reise dann eben rudern, segeln oder schwimmen. Alles Andere müsste doch Zweifel an der aufrechten Gesinnung dieser Personen aufkommen lassen.

        Es sei denn, sie befinden sich auf Dienstreise, um in Indonesien gegen das viele Palmöl zu demonstrieren. Wenn sie sich aber dort auf die Straße kleben, dann dürften sie wahrscheinlich noch lange nicht nach Hause zurückkehren.

        Bigotterie in Reinkultur bei unseren Klimaakrivisten.
        Eure Glaubwürdigkeit bleibt auf der Strecke, ihr Helden.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Sehr schön Marian….das könnte man als Grundlage nehmen und von den hier Lesenden/Schreibenden fortführen lassen, bis ins Unendliche! 😀

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      • Brötchen sagt

        Ergänzend kann man noch sagen ein anderer Faktor spielt da noch rein….
        Es gibt keine pol. fest zuordenbare Verantwortlichkeiten mehr, ansonsten könnte sich das ganze noch selbst regulieren.

        Zudem egal was man wählt, es kommt immer irgendwas mit Rot Grün raus.

        Daraus könnte man schlussfolgern, wir sind mehr oder weniger dem Untergang geweiht.

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        • Brötchen sagt

          Um aus dem Dilemma herauszukommen, ist der sogenannte “Doppelsprech” erfunden worden und geht auf Orwell zurück.

          Letztens im Spreewaldkrimi hatte sich die Protagonistin in 7 verschiedene Persönlichkeiten aufgespalten, was sicherlich auch ein Resultat sein kann.

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  4. Arnold Krämer sagt

    Obwohl schon ziemlich entchristianisiert, haben die Deutschen zwei Bitten aus dem “Vaterunser” verinnerlicht: “Vergib uns unsere (ewige) Schuld” und “Erlöse uns von dem Bösen” . Ersteres führt dazu, dass massenhaft Millionen und Milliardenbeträge zur Rettung von was auch immer ins Ausland transferiert werden. Das Zweite führt dazu, dass wir alles “Böse”, z. B. die Energiegewinnung mittels Kernkraft, die Gasförderung per Fracking und hier aktuell das Töten von Nutztieren ins Ausland verlagern. Und weil das nicht reicht, werden die Firmen auch verdonnert, darauf zu achten, dass das “Böse” nicht im Ausland passiert. Stichwort: Lieferkettengesetz. Da die Deutschen alles bis ins Extrem betreiben, Maß und Mitte oft aus dem Auge verlieren, werden wir irgendwann ziemlich arm, dafür aber sicherlich in den “Ökohimmel” kommen.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Stefan Weidner hat in seinem Buch “Jenseits des Westens” dargelegt, dass unser Handeln sowohl von den christlich verinnerlichten Werten, als auch ganz stark durch die Französische Revolution geprägt ist. Der Widerspruch, den wir täglich erleben, nämlich der Anspruch an Freiheit und gleichzeitig an die “Gleichheit” ist dafür exemplarisch. Man will es allen recht machen und dennoch die Demokratie aufrechterhalten können…..das wird langfristig nicht funktionieren, weil es immer einen Grad der Ungleichheit und Ungerechtigkeit geben wird. DAS anzuerkennen ist aber politisch nicht durchsetzbar. Dann lieber eine Transgender-Toilettendiskussion.

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  5. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Wir exportieren,aber importieren auch gern jede Menge Probleme!
    Warum,weil jede Menge Leute dadurch neue sehr gut bezahlte Posten erhalten,die gar nicht qualifiziert sind oder irgendwie verantwortlich gemacht werden.
    Den Bürger interessiert das nicht weiter,auch lebt er gern mit “german angst” und will seinen materiellen Standard halten.

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    • Schmeckt gut sagt

      Widerspruch, Hans. Meine Familie und ich sind auch Bürger und dies typisch “german ängstliche” geht uns so dermaßen auf den Geist. Immer wird nur auf die Tränendrüse gedrückt. Alles ist so übel!! Leute, Guckt in die Ukraine, dort ist in manchen Regionen “die Hölle auf Erden”. Weltenretter-Getue der Rumkrakeler nicht vorhanden. Warum auch? Es geht ums Überleben. Die deutschen “bullshit-Jobs” gibt es dort nicht.

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  6. Frikadellen piet 44 sagt

    moin Mann sind wir toll in Deutschland das Küken töten machen die im Ausland genau wie den Strom mit atomkraft irgendwann sollten wir doch mal wach werden schönen Mittwoch

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    • Frikadellen piet 44 sagt

      ob das daran liegt dass die im Ausland Dosenbier trinken dürfen denn Dosenbier trinken macht schlau

      • Schmeckt gut sagt

        Meine Meinung: auf jeden Fall. Siehe CO2-Bilanz der Landwirtschaft. Wir sparen mehr als alle anderen und niemand spricht darüber – könnte ja peinlich werden. Die Energiebranche und der Verkehrsbereich “verbrät” nach wie vor ungehemmt Ressourcen und es wird Aktivität vorgetäuscht. In Wirklichkeit wird nur beraten, diskutiert und verschlimmbessert. Niemand traut sich anzupacken, weil die Folgen kaum abzuschätzen sind. Nur die LW ist ein dankbares Opfer, weil sie es gewohnt ist, Schmerzen “auszuhalten”.

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      • Brötchen sagt

        Willi na logo……

        an sich kann man den Umfang ganz schnell schätzen.
        Es gibt keine offiziellen meldepflichtigen Statistiken, aus dem man die Informationen extrahieren kann. Also sagt man, man hat die Informationen nicht.

        So viele Statistiken mit realer Grundlage gibt es in Dt. auch nicht!

        Zumal nicht immer klar ist, was sich dahinter verbirgt.

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      • Schmeckt gut sagt

        PS: Vorgestern musste ich dann doch laut Lachen: Windkraftausbaubeschleunigungspakt oder so ähnlich. Die “Umweltmitstreiter” haben nach Bekanntgabe einen hochroten Kopf bekommen. Windkrafträder werden jetzt deutschlandweit auf die grüne Ökowiese gestellt – wohlgemerkt fast gänzlich ohne Umweltgutachten. Und wo bleibt bitte schön der Strom? Wo sind die Leitungen, Trassen…? Ist schon witzig, was in D so alles verkündet wird.

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        • Brötchen sagt

          Schmeckt Gut in dem Gesetz geht es auch um Trassenbau..das ist aber glaube alles zeitlich begrenzt.

    • Reinhard Seevers sagt

      Die von Bauck angesprochene bzw. gewünschte Vorstellung eines Zweinutzungshuhns kann auch nicht funktionieren, weil es ein eklatantes Missverhältnis zwischen Eiermenge und Suppenhuhn -Bedarf gibt, das dadurch noch größer wird. Heute schon bekommt der Eierproduzent fast nix fürs Suppenhuhn.
      Die Lösung würde dann bedeuten, dass viel mehr Eier aus dem Ausland kommen und das teure hier produzierte Suppenhuhn niemand haben will, denn das Eierlegende Huhn in Polen will auch verzehrt werden. Nennt man wohl wieder einen klassischen Zielkonflikt aufgrund deutscher Schwurbelgesellschaft.

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