Bauer Willi
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Kühe oder Künstliche Intelligenz?

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über die Schädlichkeit der Nutztierhaltung für das Klima berichtet wird. Was dabei verschwiegen wird: es ist ein Kreislauf. Alles, was die Tiere fressen und verdauen, war vorher organische Masse und kehrt dahin zurück.

Das ist bei Rechenzentren anders: der Strom, der zum Beispiel für die Rechenprozesse der KI benötigt wird und aus fossilen Quellen stammt, ist unwiederbringlich verbraucht und trägt somit zum Anstieg des CO2 bei.

Bei Google hat sich der Verbrauch an Energie um 48% erhöht, aber wir Bauern sollen Kühe schlachten um dem Klimawandel zu begegnen. Was für eine verlogene Welt!

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/umwelt/energiehungrige-google-ki-treibt-emissionen-um-48-in-die-hoehe/

 

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43 Kommentare

  1. Elisabeth Ertl sagt

    Balmann sagt, die Gesellschaft fordert ja schon seit langem von der Landwirtschaft mehr Klimaschutz, mehr Biodiversitätsschutz und mehr Tierwohl. Er wirft der Landwirtschaft vor, sich diesem enormen Veränderungsdruck bislang nicht angemessen gestellt zu haben.
    Tierwohl, Klima- und Biodiversitätsschutz bedeuten ein hohes Maß an Mehrarbeit, wobei offensichtlich ist, dass der demographische Wandel auf dem Land dazu führt, dass es immer weniger landwirtschaftliche Fachkräfte gibt und geben wird. Die Herausforderungen können daher nur mit weiteren Automatisierungen bewältigt werden. Es braucht Robotik und KI.
    Die neuen Technologien sind teuer und nur finanzstarke Betriebe haben genug Geld für entsprechende Investitionen. Das sind in den meisten Fällen die großen Betriebe.
    Kleine Betriebe werden aufhören müssen, auch wenn das schmerzt, sagt Balmann. Sie mit Subventionen am Leben zu halten, ist Steuergeldverschwendung. Die staatlichen Finanzen sind zunehmend angespannt.
    In dieser Situation muss der Landwirtschaft klargemacht werden, dass sie lernen muss, ohne Subventionen auszukommen. Das werden in den meisten Fällen nur die allergrößten Betriebe können. Das Wachsen oder Weichen wird sich daher wiederum beschleunigen. Wer sich dieser Weiterentwicklung nicht stellen will, gehört ins Museum, sagt Balmann.
    https://www.youtube.com/watch?v=SEegoy_1giw
    (Prof. Balmann arbeitet für einen ukrainischen Agrarkonzern!
    https://imcagro.com.ua/en/about-company/board-of-directors-management)

    Die Regierungsparteien in Deutschland, allen voran die SPD, geben viel auf den Rat Alfons Balmanns und stellen jetzt die finanzpolitische Privilegierung der Landwirtschaft ein:
    https://www.youtube.com/watch?v=2AbcOYo-lE0
    Die linke Politik entdeckt wieder die Vorteile der Riesenbetriebe aus dem Kommunismus, allerdings jetzt auf privatwirtschaftlicher Ebene.
    https://www.youtube.com/watch?v=muOaagWi774
    Es ist offenbar unter linken Intellektuellen Deutschlands chic geworden, für ein Ende der rückständigen Kleinbetriebe zu plädieren, vor allem seit den Bauernprotesten, die im Geruche standen, der AfD in die Hände zu spielen. Balmann stand den Protesten sehr kritisch gegenüber, nahm sie allerdings in Schutz vor rechtsextremen Zuschreibungen.

    Meine Meinung dazu:
    Was uns in diese Biodiversitätskrise geführt hat, das war ja genau die Mechanisierung und Automatisierung der Landwirtschaft. Dass man diese Krise bewältigen kann, indem man genau diesen Weg weiter geht, diese Vorstellung ist absurd.

    Die Automatisierung und Digitalisierung der Landwirtschaft, die ja dann auf der gesamten Fläche stattfinden müsste, geht mit enormen Datenmengen einher, mehr als in allen anderen Wirtschaftsbranchen zusammen. Es muss ja jeder dm² genau untersucht und vermessen werden. es müssen Schädlings-Individuen erkannt und gezielt besprüht werden etc. Clouds und KI werden riesige Energiemengen brauchen. Diese großen Strommengen verhageln schon jetzt die Klimabilanz der IT – Konzerne. Die Energieproduktion muss aber klimaneutral werden.
    https://orf.at/stories/3362504
    Es gibt Experten, die träumen davon, den Veganismustrend zu nutzen, um Menschen durch Nudging vom Rindfleisch-Konsum abzuhalten. Die frei werdenden Weideflächen können dann samt und sonders mit Photovoltaik überzogen werden, wodurch auch die großen Energiemengen für Labornahrung zur Verfügung gestellt werden.
    https://youtu.be/wcYjyGCNEbc
    Das aber widerspricht diametral der Renaturierung, denn gerade Weideflächen sind Hotspots der Biodiversität.

    2) Und generell tut sich ja die Frage auf: Was ist der Mensch noch in einer Welt, die ihn durch Roboter vollständig ersetzt?
    Und wie stellt man sich die Renaturierung in Österreich vor?

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  2. Thomas Bröcker sagt

    Prof. Taube gehört zu den Wissenschaftlern, die nach dem Pippi Langstrumpf Prinzip sich die Welt basteln, wie sie ihnen gefällt. Vielleicht auch einfach nur eine Welt, wie sie die Geldgeber vorgeben.
    Wenn er von Kleegras spricht und behauptet es gäbe keine Nährstoffauswaschung, sollte er sich an eine SEINER Studien aus 2001 erinnern. Ziel war damals den diffusen Stickstoffeintrag über das Sickerwasser zwischen Öko-Fruchtfolge und Konvi-Fruchtfolge zu untersuchen. Das eigentliche Ziel und Auftrag war der Nachweis, dass Bio-Anbau in Schleswig Hollstein besser für die Ostsee ist.
    Erfreulicherweise war gerade nach Rotkleeumbruch soviel Stickstoff im Frühjahr frei, dass die darauf folgende Bio-Ernte genauso hoch war wie die konventionelle.
    Nur war der diffuse Eintrag über das Sickerwasser ebenfalls exakt gleich hoch.
    Da hier aber die “Leistungsfähigkeit” des Ökoanbaus im Zentrum stand, war dieses Ergebnis nur eine Randnotiz wert.

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  3. Ex-Baumschuler sagt

    Das ist Schwachsinn. Wir hatten früher selber 20 schwarze Aberdeens in Weide- und Großraumstallhaltung, und keine Kuh davon war klimaschädlich. Der Hofhund war auch nicht klimaschädlich und die Familie auch nicht.

    Was bilden sich manche Leute ein?

    Außerdem brauche ich täglich Sauermilch und ab und zu Fleisch. Wenn das klimarelevant sein sollte (was es nicht wirklich ist), müsste sich wohl eher das Klima anpassen.

    – Aber in der Tierhaltung droht wohl noch eine – inszenierte, geplante – Gefahr aus weiterer Richtung: Der Konzern Wacker hat in einem PPP (public private partnership) 100 Mio. € in eine Anlage für mRNA-Spritzbrühen investiert, bei einer Produktionskapazität von 200 Mio. Dosen pro Jahr. (Und vielleicht gibt’s noch mehr solcher Konzerne.)

    Da fragt man sich, wofür, weil viele Menschen ja schon genug mRNA drin haben oder einfach nicht mehr wollen. – Das ist für die Tiere! – Passt ja auch, denn jetzt kriegen nicht nur Menschen Schnupfengrippe, sondern schon Rinder Vogelgrippe! Dagegen hilft natürlich nur mRNA.

    Und das Problem dabei ist, dass diese Teufel mir damit den Fleisch- und Tierproduktegenuss vermiesen werden, denn ich werde nichts heftig Gespritztes essen wollen (Antibiotika will ich auch nicht). Zudem steht zu befürchten, dass die honorigen Wissenschaftler wieder einen Weg finden werden (und sei es versehentlich), der zu Gesundheitsschäden beim Menschen führt. – Die haben sie nicht mehr alle.

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    • Ex-Baumschuler sagt

      In Dänemark wird jetzt jede Kuh mit 100 € Klimasteuer besteuert, weswegen sich die Haltung nicht mehr lohnt. Die hatten auch 15 Millionen Zuchtnerze gekeult, weil einige von denen angeblich einige Pfleger mit dem zoonotischen Carola-Würgus angesteckt hatten. Hätten haben könnten vielleicht auch noch. – Die spinnen, die Römer! – Und sie sind brutal, muss man ja sagen.

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      • Stadtmensch sagt

        Der Experte entwirft eine Welt, “in der wir Felder und Weiden der Natur
        zurückgeben, Viehwirtschaft abschaffen und unsere Rohstoffe und Nahrung nur noch aus Zellen im Labor züchten”

        m(

        Lustig wäre, wenn solche Experten mal aus eigenen Erfahrungen was vorweisen könnten: “erfolgreiche Champignonzucht über Jahre am gleichen Ort” zum Beispiel.
        Ich denke da an die Probleme von Kliniken mit multiresistenten Keimen, nebst entsprechendem Antibiotika Einsatz.

        ..wenn das geklärt ist, kann man über Skalierung nachdenken

        …dann über Akzeptanz und Canceln der gewohnten Ernährungskultur
        (vergessen die Leute immer, wenn sie von “Achtsamkeit” schwadronieren oder von der Angst vor “Rückständen”)

        …dann über den Preis

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          • Stadtmensch sagt

            Ein Psychologe im Informatikinstitut? Interessante Mischung.
            Auch seine Themenschwerpunkte und sonstigen Publikationen finde ich interessant…

            Da hat er nun so viel publiziert (gesendet) und nie zugehört. Falls es jetzt noch ein (aufgrund seiner akademischen Karriere – das soll ja gut sein) von sich überzeugter Mensch ist, kann dabei aufgrund fehlender eigener objektiver Erfahrungen in den Mühen der Ebene, nur Schrutz rauskommen. So heißt das bei uns.

            Zur Zeit ploppen überall die “Experten” raus, mit den krudesten Vorstellungen (bis hin zum “Operationsplan Deutschland”). Wenn man sich dann mal die Mühe macht und die Autoren (André Bodemann) recherchiert, kann man nur abwinken. “Karriere” am echten Leben vorbei…

            Die würde ich alle in die Produktion schicken. Oder ein Jahr Schichtdienst im Pflegeheim, für den Reality-Check…
            Damit die mal was lernen. Damit der Menschenhass aufhört…

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    • ina sagt

      Was für eine undifferenzierte Schlussfolgerung: “Daraus folgt in der Konsequenz, dass sowohl die Produktion als auch der Konsum von Lebensmitteln tierischer Herkunft gesenkt werden müssen.” Nein: wir müssten eigentlich noch viel mehr auf Gunsstandorten erzeugen und viel mehr exportieren. Und schwellenländern mit Genetik, Know – How helfen. Denn eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche: der Verzehr tierischer Produkte wird weltweit stark steigen.

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      • Thomas Bröcker sagt

        Auch das Geschwätz von der “besseren Weidehaltung” wird ökonomisch ad absurdum geführt. Das ist auf quasi nicht mehr genutzten Weideflächen der Altmark im Raum Bismark z.B. mit Händen zu greifen. Die Rinderhaltung geht dahin, erzeugt wird bislang (so lange es noch wirtschaftlich ist) Biogas. Die Honorierung des höheren Aufwandes und der geringeren Effizienz über den Preis funktioniert nicht und wird nicht funktionieren. DAS müsste z.B. von der AbL und vom BDM viel stärker kommuniziert werden. Stattdessen lässt man sich beim Untergang für ein paar Brosamen aus der Fördermitteltüte filmen und beschleunigt den Niedergang.

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  4. Stadtmensch sagt

    @Sonnenblume, wenn es nur ein ästhetisches Problem ist, kann man sich dran gewöhnen.
    Weiß nicht wie die Lage bei euch vor Ort ist. Ansonsten scheint es mir so zu sein, dass man vor den Erwerbs- und Gweinnabsichten anderer nirgendwohin mehr ausweichen kann.
    In meiner Nachbarschaft (Mischgebiet) eine Firma mit lautem Gerät. Erlaubt sind halt 60dB
    am offenen Fenster gemessen. Zur anderen Seite die Straße mit nervigen Autos.

    Dagegen sind Diskussionen über sog. Infraschall von WKA naja – schwer nachzuvollziehen für mich.

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      • Sonnenblume sagt

        Für mich und meine Kinder ist es nicht schön. Wir haben noch den Vergleich zu früher, als es noch ” unberührte Natur ” gab. Meine Enkel kennen das Bild schon nicht mehr. Sie wachsen mit den Geräuschen und der ständigen Bewegung auf.
        Einzig die Anpflanzung von schnell wachsenden hohen Gehölzen kann Lärmpegel und Blickfeld beruhigen. Sofern man den Platz dafür hat.

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    • Reinhard Seevers sagt
      • Stadtmensch sagt

        “bei den Bauern wird der Lärmpegel schon mal gesenkt”

        Auf dem Land wohnen halt die einflussreichen Leute. Die, die dem Elend der Massenmenschhaltung in den Städten entfliehen konnten. Damit tragen sie zum Wirtschaftswachstum (wie bei Krebs) bei.

        Neue Infrastruktur, Pendeln, “vernünftige Arbeitsplätze” rund um die automobile Lebensweise und die Absicherung derselben.
        Ist so gewollt. Dafür gehen zich Milliarden Subventionen (Dienstwagenprivileg, Pendlerpauschale, usw.) drauf (IWF hat 1,9% der deutschen Wirtschaftsleistung Subventionen für fossile Energieträger ausgerechnet. 2%-Ziel sozusagen).

        Menschen werden durch die automobile Lebensweise über die Jahre bewegungsunfähig und verursachen damit hohe “Pflegekosten” im Alter. Endlose Beschäftigungsmöglichkeiten tun sich auf in einer “modernen”, nicht agrarisch geprägten Wirtschaft.

        Was mir dabei auffällt ist, dass in den besseren Gegenden meiner Stadt auffallend häufig mobile Blitzer zur Geschwindigkeitsüberwachung betrieben werden, wobei hier im Zentrum kein Weg reingeht, mal aus einer 50er Strecke eine 30er zu machen. Fest installierte Blitzer im Zentrum werden regelmäßig zerstört.

        Sorry, leicht das Thema verfehlt. Ich hab keine Ahnung, warum sie die Landwirtschaft abschaffen wollen. Weil sie bescheuert sind!

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    • Ferkelhebamme sagt

      @stadtmensch: wir haben beides: Strasse und drei Windkraftanlagen in der Nähe: die Belastung ist nicht vergleichbar. Während man die vorbeirauschenden Autos kaum mehr wahrnimmt (bis auf die Protzkarren- u. Motorräder einiger Minderwertigkeitskomplex-Betroffener, vorzugsweise am WE), ist das Wuuusch-Wuuuusch-Wuuusch der WKAs nicht ausblendbar. Heute Nacht hat der Wind auf Südwest gedreht und ich bin davon wach geworden. Bei unserem schlecht isolierten Altgebäude bringt ein Schließen der Fenster auch nicht viel. Erschreckend ist, dass mein Puls sich dem monotonen Rhythmus angleicht. Ich bin heute extremst gereizt und gerädert. Ob das der besagte Infraschall ist, weiß ich nicht, ich weiß nur, dass die Dinger bei passender Windrichtung starken Einfluss auf mein Wohlbefinden nehmen. Im Spätsommer/Herbst ist der Schlagschatten dann noch extrem nervig. Aber das sind nur sehr wenige Tage im Jahr.

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      • Stadtmensch sagt

        “Ich bin heute extremst gereizt und gerädert.”

        Kenne ich. Es macht einen fertig, wenn man nicht weiß wanns vorbei ist mit der Belastung. Gibt aber glaub ich tausende Tricks, wie man Schallausbreitung in Innenräumen reduzieren kann.

        Puls der sich an WKA Frequenz angleicht?
        Ich wage eine Ferndiagnose – anhaltender Stress kann zu Herzrythmusstörungen führen. Pass bloß auf.

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        • Ferkelhebamme sagt

          Vom Absturz der Ferkelpreise bei gleichzeitigem Mangel bekomme ich auch gerade Puls…

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      • Sonnenblume sagt

        Bei einer bestimmten Wetterlage kann ich mich nicht draußen aufhalten. Dumpfer Schall der mir auf den Magen schlägt. Aber die Wissenschaft sagt ja, dass das Einbildung ist. Also geh ich ins Haus und schließe die Fenster.
        Es macht keinen Sinn darüber zu reden.
        Schlagschatten sollte eigentlich nicht sein. Spätestens nach einer halben Std. werden die Räder hier ruhig gestellt.
        Was mich anstrengt ist die ständige Bewegung der Rotoren. Das Auge braucht ruhige Punkte. Das heißt für uns, nicht in die Ferne sehen, wir hatten eigentlich immer einen tollen Ausblick mit Fernsicht, sondern den Blick auf die direkte Umgebung richten.

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        • Ferkelhebamme sagt

          Und im Augenwinkel hat man doch die Bewegung. Ich kann das auch nicht gut haben

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          • sonnenblume sagt

            Anpflanzungen können das Übel mildern. Der Blick in die Felder fehlt dann. Schade drum, aber immer noch besser als alles andere, denn die Rotoren sind ein Magnet die immer den Blick auf sich ziehen. Eigene Erfahrung. Vielleicht dauert es noch einige Jahre, bis man sie nicht mehr wahr nimmt. Aber man kann auch nicht ständig mit Blick auf den Boden durch den Garten laufen, oder auf der Terrasse sitzen. Von den Wohnräumen wollen wir gar nicht reden. Die Sitzmöbel wurden entsprechend aufgestellt, so das man keine direkte Draufsicht hat.

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      • Sonnenblume sagt

        Noch ein Gedanke zum Schall. Offensichtlich reagiert jeder Mensch anders darauf.
        Mein Mann hört diesen dumpfen Schall auch. Aber bei ihm löst er keine Reaktion aus, während mein Körper diese Wellen aufnimmt und ich die Schwingungen fühlen kann.
        Beim ersten Mal war es erschreckend, aber jetzt geht man der Situation aus dem Weg.

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        • Thomas Bröcker sagt

          Bei mir hier gibt es eine Stelle, da sehe ich von einem Punkt aus in Blickrichtung Südwest in einem Blickfeld von 30 Grad 168 Windräder. Das ist nicht mehr lustig.

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          • Sonnenblume sagt

            Hier haben die Gemeinden wohl einen Wettbewerb beim Ausbau ausgerufen. Jede möchte den ersten Platz belegen. 100% wie von Bund vorgegeben sowieso, besser 120%, 130% und mehr. Da hier Streusiedlungen das Bild bestimmen wird um jeden Meter gerungen. Alles was nicht direktes Stadtgebiet ist, wird als Gewerbegebiet gesehen. Die Anwohner sind ein lästiges Übel. Denn der zweifache Abstand muss eingehalten werden.

    • Obstbäuerin sagt

      Und ganz zufällig, Mark, gibt es altbekannte Firmen, die schon einen neuen Impfstoff gegen die Vogelgrippe entwickeln. Panik wird von sogenannten Experten verbreitet und die Medien haben eine neue Horrormeldung. Was einmal so schön geklappt hat, muss doch zu wiederholen sein.

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  5. zmp_nachfahre sagt

    Ein paar Zahlen, die ich zufällig gerade da habe:
    Die Firma NTT Data ist Spezialist für Rechenzentrumsdienstleistungen und hat z.B. im Frankfurter Raum vier große Zentren. Eines hat fast 5 ha Fläche und eine Stromversorgung von fast 100 MW, ein anderes fast 3 ha und 70 MW, beide mit entsprechend großen Dieselgeneratoren zur Notstromversorgung und ausfallsicherer Kühlung.
    Ohne solche Zentren läuft heute nichts mehr, schon gar nicht eine fortschreitende Digitalisierung. Da sind dann manche Leute halt etwas vorsichtiger mit der Kritik…

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  6. Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

    Den gößten Firmen in der Welt scheinen die Politiker nicht Paroli bieten zu können. Dafür treten sie auf uns Bauern, die bereits am Boden liegen noch nach. Und Rukwied sagt, das wollen wir aber gar nicht was ihr mit uns macht………….

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  7. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen über den Klimawandel wird immer nur sehr einseitig berichtet sind viele Faktoren daran beteiligt die Sonne z.B ist sehr wahrscheinlich an Eiszeiten und warnzeiten Tag beteiligt und CO2 sehr wenig es ist sogar umgekehrt weil es wärmer wird steigt der CO2 Gehalt und nicht umgekehrt leider wird das nicht berichtet und damit kann man so viele Kühe halten wie wir
    benötigen und das ganze ändert nichts wir Menschen können den Klimawandel nur ganz wenig ändern also freuen wir uns am besten darauf dass Deutschland heute abend gewinnt

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  8. Reinhard Seevers sagt

    https://www.vattenfall.de/infowelt-energie/strom-ratgeber/energieverbrauch-internet#:~:text=Der%20Stromverbrauch%20des%20Bitcoin%2DNetzwerks,55%20Prozent%20der%20weltweiten%20Energieproduktion.

    …das Helmholtzzentrum hat eine ökologisch sinnvolle Lösung gefunden, um die Abwärme ihrer Rechenmaschinen zu nutzen. Sie heizen ihre Büroräume damit….wow, ich bin sprachlos.

    Gleiches tun Milchbauern seit 40Jahren mit der Wärmerückgewinnung aus der Milch.
    Die Digitalisierung verbraucht nicht nur riesige Mengen Energie, sie verbraucht auch Hirnzellen, wie es scheint.🤔

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    • Stadtmensch sagt

      Unser Firmengebäude hat jetzt eine PV-Anlage auf dem Dach. Kontinuierlicher Bedarf für die gesamte Rechentechnik ist glaub ich 22KW Tendenz steigend trotz effizienterer Hardware. Die Abwärme wird leider draußen mit viel Aufwand in die Umwelt geblasen.
      Das Gebäude wurde vor über zwanzig Jahren von Leuten geplant, die aus ökonomischen Gründen keine Ambitionen hatten, ein intelligentes Gesamtkonzept zu entwickeln.
      Nun lässt es sich nicht mehr ändern. Fängt schon bei der fehlenden Flächenheizung an.

      Dabei gibts so tolle Möglichkeiten:
      https://www.ingenieur.de/fachmedien/bauingenieur/produkte-bauingenieur/buerogebaeude-ohne-heizung-und-klimaanlage/

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      • Reinhard Seevers sagt

        Jaaa, was für eine Superlösung! Schöne Unipor-Werbung. Leider ist das ganze ziemlich teuer. Im Baubereich beginnt gerade erst der Wettlauf um die beste Weltrettungsbauweise, während sie im Agrarbereich ja schon seit 30 Jahren im Gange ist.
        P.S.: Stadtmensch, hier im Norden bauen die innovativsten Firmen nach wie vor zweischalig mit Zwischenraumdämmung. Das ist bezahlbar und dennoch energetisch ok. Wer das Architektenblatt liest, wird mit 40Jahre alten Erkenntnissen konfrontiert, die nun als Weltneuheit deklariert werden. Der Bauherr ist multiple verwirrt. Am Ende wird gemacht, was bezahlt werden kann.

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      • Sonnenblume sagt

        Windräder produzieren neben Strom auch Wärme. Und das ganz ordentlich. Das mag bei einem Rad wenig erscheinen, aber in der Summe??

        • Stadtmensch sagt

          Fällt bei WKA nicht ins Gewicht. Außerdem wird die Energie der Umwelt entzogen und geht auch wieder dahin zurück. Anders als bei konventionellen Kraftwerken, die zudem noch einen grottigen Wirkungsgrad haben.

          Wenns jetzt so weiter geht mit der Entwicklung von polymer-basierten Redox-Flow Batterien oder Natrium-Ionen-Batterien, spräche aus technischer Sicht nichts gegen den forcierten Ausbau von Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energie.

          • Sonnenblume sagt

            Forcierter Ausbau. Wenn die Anlagen rund um´s Haus wie Pilze aus dem Boden schießen, dann hat man irgendwann genug davon. Man kann durchaus Windkraft befürworten, aber die Anwohner sollten respektiert werden. Die allgemeine Abstandsregelung mag technisch korrekt sein. Aber sie verlangt den Anwohnern so viel mehr ab, als man gemeinhin glaubt. Das Argument der Vergütung und Beteiligung ist für direkte Anwohner nur Augenwischerei.
            Hier halten sich eher die Kommunen und Bürger schadlos. Weit genug vom Ort des Geschehens weg, aber die Einnahmen fließen rege.

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          • Peter sagt

            Wir haben sicher alle nicht die geringsten Vorstellungen, was in den Panzerschränken für Wissen lagert oder vermeintlich vergessen wurde. Wir werden von einem System unterdrückt, dass schnelle, sinnvolle und vorallem leistbare Technologien gar nicht will…oder nur scheibchenweise mit zunächst übelsten Kosten für den Einzelnen frei gibt. Bsp.: https://unsere-natur.net/henry-ford-hanf-auto/

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          • zmp_nachfahre sagt

            Dafür haben die “Erneuerbaren” eine grottige Energiedichte, man muß irrsinnig große Flächen damit zupflastern. Ihr Wirkungsgrad ist übrigens auch sehr bescheiden und mit jeder Umwandlung oder Speicherung wird die Gesamtbilanz noch schlechter. Typisch sind bei der Speicherung um die 20% ab Windrad / PV-Anlage, man muß also fünfmal mehr Windräder aufstellen.
            Dafür sollen ja gerade die Kolonien wiederbelebt werden (Namibia)…

            Was soll übrigens heißen “wird Energie der Umwelt entzogen und geht auch dahin wieder zurück”? “Energie” ist ein schönes handliches Wort, aber es beschreibt SEHR viele verschiedene Varianten.

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          • evo.... sagt

            Stadtmensch hat geschrieben:

            Fällt bei WKA nicht ins Gewicht. Außerdem wird die Energie der Umwelt entzogen und geht auch wieder dahin zurück.

            Da würden mich Zahlen interessieren. Wieviel % der entnommenen kinetischen Energie des Windes wird in Strom und wie viel % in Wärme umgewandelt (Wirkungsgrad).

            Bei Heise habe ich mal das gelesen, was ich auch denke:

            Die Hauptwindrichtung hat sich geändert. Früher Nordwest, jetzt Südwest. Dabei könnte schon die Masse der WKA´s eine Rolle spielen. Wenn den Winden im Norden Kraft entzogen wird können Luftmassen aus Süden (Schirokko, Leveche) weiter nach Norden vordringen.

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            • M.L. sagt

              Widerspruch,
              wir haben Jahre gehabt, in denen eine Südwestwindrichtung vorherschte und Jahre hatten wir Nordwestlagen. Ich würde es als Cum hoc ergo propter hoc also in den Bereich Scheinkausalität verschieben.
              Windkraftanlagen sollen einen Wirkungsgrad von 50% haben also erzeugen sie auch 50% Wärme (Verlustleistung) Bei8 Gigawatt Nutzleistung wären es auch 8 Gigawatt Heizleistung. In disem Jahr soll die Anzahl verdoppelt werden, also da müßen dann schon ein ganzer Haufen Widerkäuer dran glauben. Fangen wir mit den Schafen im Deichschutz an, dann geben auch die Wölfileinfreunde endlich ruhe

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