Bauer Willi
Kommentare 32

Ein Protest – aber Menschen für Menschen

Schon wieder Protest? Ja und nein. Wer ist nicht mit Teilen der Politik einverstanden? Aber statt zu streiken oder auf die Trecker zu steigen hatte Jürgen Donhauser eine andere Idee „Taten statt schweigen“. In dieser Challenge geht es darum, in einem Video zu erläutern, was im eigenen Bereich, der eigenen Branche nicht gut läuft. Zu Beginn hält man einen 50 €-Schein hoch und stellt sich vor, dann erfolgt die Begründung und zum Schluß sagt man, an wen man die 50 € spendet und wen man als nächstes nominiert. Bei mir sind es Bernhard Barkmann, Markus Wipperfürth, Ralf Pauelsen und Ludger Wess.

Da Jürgen mich nominiert hat, habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, was nicht gut läuft. Es sind (in aller Kürze): Bürokratie, Lebensmittelimporte und Erbschaftssteuer. (Das Video kann ich hier leider nicht hochladen)

Meine 50 € gehen an die BAG Familie und Betrieb e.V. die landwirtschaftliche Familienberatung machen und Sorgentelefone betreiben. Ich denke, da ist das Geld gut aufgehoben.

Überhaupt finde ich es gut, wenn wir Bürger auch privates Engagement zeigen und nicht alles vom „Staat“ fordern.

(Heute abend bin ich zur Sitzung der „Bürgerstiftung Rommerskirchen“, in der ich seit vielen Jahren im Kuratorium bin.)

(Aufrufe 1.737 gesamt, 1 heute)

32 Kommentare

  1. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    War letzte Woche auf einer Veranstaltung von WLV und CDU im Nachbarort mit Carsten Linnemann und Minister Rainer. Die Politiker in den Videos nicht anzugreifen fällt da schon schwer wenn man das Gerede hört. Das gilt aber auch für die anwesenden Kommunalpolitiker. Die einen machen es und die anderen kritisieren es nicht, nämlich das Verteilen unseres Geldes in alle Welt anstatt sich um das eigene Land zu kümmern?
    Hier mal was zum Thema Helfen:
    https://youtube.com/shorts/xAZIc5SBKT8?si=V8-DQF8xAwJh9xLs

    4
    • Jürgen Donhauser sagt

      „Politiker nicht angreifen“ hat einen bestimmten Grund. Erstens möchten wir nicht, dass einige Teilnehmer übertreiben und aus berechtigter Kritik plötzlich wüste Beschimpfungen/Beleidigungen werden, die im Extremfall juristische Folgen hätten. Aber auch die ganze Challenge dann in Verruf bringen würden.
      Zweitens, es dann wahrscheinlich permanent Schlagabtausch je nach politischer Gesinnung kommen würde (gerade in diesem intensiven Wahljahr).
      Drittens, bis auf die AfD und Linke alle schon in Regierungsverantwortung waren, und damit alle Schuld an der Misere haben.
      Viertens, es Auftrieb für die oben genannten, extremen Parteien geben würde, weil sie eben bisher nicht in Regierungsverantwortung waren. Damit würden wir aber für „tendenzielle“ Berichterstattung die Basis bereiten uns als Plattform radikaler Tendenzen zu brandmarken.

      4
      • Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

        Nun, Herr Donhauser, dann sparen sie sich die 50€, denn das Geld ist dann rausgeschmissen.

        2
          • Altbauer sagt

            Ich verstehe die Logik.
            Politik lebt vom Wettbewerb und nicht von der Unantastbarkeit die sich Politiker wünschen und von ihnen in peinlicher Weise bekommt.

            3
  2. Jürgen Donhauser sagt

    Wer noch nicht das Intro (Erklärung zum Inhalt/Hintergrund) der Challenge gesehen hat:
    Als Teilnehmer / Mitorganisator der Bauernproteste in unserem Landkreis, mit dreimaliger Berlinfahrt, bin ich über den „Erfolg“ danach ziemlich ernüchtert. Es begegnet mir aber in den persönlichen Gesprächen ständig Unzufriedenheit mit der Situation im Land, aber auch im eigenen Wirkungsbereich. Bei einem Treffen mit Akteure der Vergangenheit vor 4 Wochen, stellten wir uns die Frage: „Wollen wir in tiefer Frustration, resigniert, einzeln, alleine auf unseren Betrieb auf das Magengeschwür warten, oder nochmals etwas unternehmen?“
    Ein Protest mit Schlepper und Demo hatten wir schon und ist „ausgelutscht“. Deshalb habe ich mir gedacht, eine neue Aktion muss niederschwellig und über Social Medien stattfinden. Die bekannten Challenge hatten immer eine „soziale“ Komponente. Unsere Challenge „Taten statt Schweigen“ gibt die Möglichkeit Probleme (strukturell, branchenbezogen) anzusprechen. Damit die eigene Frustration und Sprachlosigkeit zu durchbrechen, und Projekte die Vorort unter mangelnde Wertschätzung und Finanzierung leiden, direkt zu unterstützen. Eigentlich ist es auch ein Vorwurf an die politisch Verantwortlichen, die es nicht schaffen trotz Steuerrekordeinnahmen, mit diesem Geld ordentlich zu wirtschaften und sinnvoll umzugehen.
    Also wie Willi erklärt:
    Zu Beginn des Videos einen 50 € Schein (als sofortiges Erkennungsmerkmal) hochhalten, seinen Namen, den Namen der einen nominiert hatte, Problem/Unzufriedenheit erklären, wer bekommt das Geld (soziale Kompetente) und 3 weitere Personen nominieren die die Challenge weiterführen sollen.
    Wenn ihr über Instagram verfügt, dann uns „Taten statt Schweigen“ zuschicken. Kurze Videos machen!!!
    Denn kurze Clips werden häufiger gesehen. Außerdem kann man diese unproblematisch z.B. in den Status stellen. Oder mir schicken, und ich stelle sie ein. Email-Adresse auf meiner Homepage. Herzlichen Dank für die Teilnahme!

    6
  3. Altbauer sagt

    Puhhh…

    Eine grundsätzlich gute Idee. Habe aber 50€ nicht über. In guten Zeiten habe ich auch mal das zehnfache gespendet, aber bei dem derzeitigen roten Zahlen in der Landwirtschaft sparen wir uns sogar vieles vom Mund ab. Sonst sind wir mit Kindern jeden zweiten Sonntag essen gegangen, seit einem Jahr nicht mehr.
    Deshalb gehen die nächsten 50€ zum Wohle der Familie ins Restaurant.

    Dieser Beitrag bringt mich zur Verzweiflung wenn ich sehe wie verschieden Bauern und Agrarblogger sind. Einer der genannten postet sogar die Regenbogenfahne auf seiner Seite, die ich eben entdeckt habe.
    Für mich ein No-Go.

    Ein weiters No-Go die Vorgabe: „Ohne Politiker-Angriffe“. Man soll sich also von Politikern angreifen und deindustrialisieren lassen, aber Gegenwehr ist auch verbal nicht erlaubt?!

    Wie gesagt, die Grundidee nicht schlecht aber ohne Bündelung und Priorisierung von Interessen so wirkungsvoll wie Stroh dreschen. Aber selbst bei einer guten Interessenvertretung der Landwirtschaft, hätte man kein Mittel gegen Wahnsinn in der Politik. Selbst mächtige Autokonzerne schaffen das nicht.

    Sorry, kann das nicht schön reden… 

    10
    • Bauer Willi sagt

      @Altbauer
      Die typische Argumentation eines Bauern. „Ich habe kein Geld“, „Ich habe keine Zeit“, „Das bringt ja doch alles nichts“.
      Gestern war ich zum Vortrag in Bad Kreuznach. 2 Stunden hin, zwei Stunden zurück. Im Regen und im Dunkeln nicht vergnügungssteuerpflichtig.
      Kommentar der Zuhörer: „Sie machen das großartig, machen Sie so weiter“. Ansonsten: siehe oben: keine Zeit, kein Geld (aber eigentlich keine Lust)
      Etwas Mut hat mir der Kreisverbandsvorsitzende gemacht, der sich bemüht, in die Schulen zu kommen. Das ist schwer genug, denn auf die Höfe kommen die Schulen schon mal gar nicht. (Busfahrt, Versicherung etc.)
      Was mich verzweifeln lässt: es sind die immer gleichen Leute, die sich fürs Ehrenamt zur Verfügung stellen. Die werden so lange verschlissen, bis sie nicht mehr können oder aus Altersgründen ausscheiden. Ist auch ein Grund, warum ich kürzer trete. Ich will es nämlich noch eine Weile machen.
      Und bevor ich es vergesse: ich finanziere alles selbst. Ich muss ganz schön bekloppt sein. (Kontonummer steht im Impressum, aber Sie haben ja kein Geld)

      4
      • Altbauer sagt

        Ja so ist das mit der Meinungsfreiheit. Die einen sehen es so – die anderen so.
        Kein Grund zynisch zu werden.
        Ich habe mal 250€ an eine lokale Organisation gespendet, als es mir finanziell gut ging. Ich war davon überzeugt, dass ich da einer Familie (Stadtmenschen) wirklich helfe.
        Nebenmotivation war für mich, dass ich dem Lions Club einen rein würgen wollte. Die haben bestehend aus betuchten Ärzten, Rechtanwälten, Unternehmern …, medienwirksam zusammen nur(!) 500€ gespendet.

        Also, ich sehe den Spendenpopulismus sehr kritisch, wie auch hier, das Wedeln mit dem 50€ Schein. Wer spenden will soll es tun aber nicht eine politische Gegenleistung verlangen.

        Ihre Häme mir gegenüber, der gerade die Gewinn und Verlustrechnung vom Steuerberater bekommen hat mit 43000€ Fehlbetrag, spricht Bände. Der Grund für das schlechte Ergebnis sind schlechte Ernte und hohe Pachtkosten. Somit ist das berufsständische Ehrenamt hauptverantwortlich für die gesamte Misere. Unsere Ehrenmänner im Bauernverband sind hauptsächlich nicht mehr aktive. Kein Ehrenamt in der Landwirtschaft wäre vielleicht sogar besser als so etwas stümperhaftes.

        Wenn Sie was recherchieren in der Richtung, ob Landwirte den Pachtzins in einer krisenhaften Gesamtsituation anpassen können, würde ich 5€ auf Ihr Konto überweisen. Besonders wenn politisch was angestoßen wird. Das Landwirtschaftsrecht hat sicher einiges zu bieten… 

        3
        • Seevers Reinhard sagt

          „Der Grund für das schlechte Ergebnis sind schlechte Ernte und hohe Pachtkosten. Somit ist das berufsständische Ehrenamt hauptverantwortlich für die gesamte Misere.“

          Wow! Ist das Ironie oder Einfältigkeit? 🥳

          • Altbauer sagt

            Wow! Ist das Ironie oder Einfältigkeit? 🥳

            Wow! Ist das Ironie oder Persönlichkeitsstörung?
            Ohne Beleidigung diesmal?

            2
            • Altbauer sagt

              Ich habe jetzt verstanden, dass hier keine Landwirte diskutieren sondern man über diese diskutiert.

              Viel Spaß weiterhin! 🙋

              2
        • Bauer Willi sagt

          @Altbauer
          Behalten Sie Ihre 5 €…
          Ich weiß jetzt, was ich Ihnen wert bin. Aber offensichtlich auch nur dann, wenn die von Ihnen eingeforderte Gegenleistung erbracht wird.

          • Altbauer sagt

            @Bauer Willi
            Wenn 200000 Bauern 5€ geben, beträgt ihr Wert 1000000€.

            Warum muss das immer im Gegeneinander enden? Warum ist es hier nicht möglich ein Anliegen eines Praktikers zu äußern, ohne angegriffen zu werden?

            Die hohen Pachten sind der Hauptgrund für das Höfesterben in West, aber auch in Ost.

            1
            • Bauer Willi sagt

              @Altbauer
              wer zahlt die hohen Pachten? Warum sind die Pachten hoch?

              Wenn niemand die hohen Pachten bezahlt, sinken sie. Es liegt in der Verantwortung der Landwirte, den Pachtpreis festzulegen. Es liegt in der Hand des Pächters, den Preis zu bezahlen.
              Wenn hier für einen 7jährigen Pachtvertrag zum Spargelanbau 1.200 €/ha gefordert und bezahlt werden, ist das überhöht?
              Ich finde es zu einfach, die Schuld allen Übels immer bei anderen zu suchen. Es ist nicht Aufgabe des Bauernverbandes, ins Preisgeschehen aktiv einzugreifen. Es kann und soll sich für passende Rahmenbedingungen einsetzen.
              Und bitte nicht vergessen: ich bin auch Praktiker (gewesen) der hier seine Meinung äußert. Das ist kein Gegeneinander sondern ein Austausch von Meinungen.

              • Reinhard Seevers sagt

                Der Hof meines Bruder/Eltern ist immer noch nur 40ha groß…seit 1975 nicht mehr gewachsen. Der Pachtanteil liegt seitdem immer über 50%. Der Betrieb existiert immer noch im Vollerwerb mit 10ha Kartoffelanbau in Direktvermarktung. Und er liegt in einer Hochpreis-Pachtniveau- Region.
                In meiner Kundschaft plant ein Betrieb die Aufstockung seiner Milcherzeugung auf 500 Kühe. Für die notwendige Privilegierung muss er mind. noch 120ha pachten und diese Verträge müssen mind. 12 Jahre laufen…..das kriegen wir hin, sagt er. Schulterzuck.

                4
                • Altbauer sagt

                  Herr Seevers, den obigen Beitrag finde ich 100% zielführend und richtig beschreibend.

                  Nach den Beleidigungen vorher scheint es Herr Seevers zweimal zu geben. Den Sachlichen und den Provokanten.
                  Ich hoffe der erste wird gewinnen.

                  P.S.: Daniel Günther CDU gibt es auch im Doppelpack in der Sendung Lanz. Ist also voll im Trend die Persönlichkeitsspaltung.
                  Sorry, musste ich jetzt unterbringen.

              • Altbauer sagt

                @ Bauer Willi
                Zitat: „Es ist nicht Aufgabe des Bauernverbandes, ins Preisgeschehen aktiv einzugreifen. Es kann und soll sich für passende Rahmenbedingungen einsetzen.“

                Warum darf man den Bauernverband nicht dafür kritisieren, dass dieser aktiv in das preistreibende Preisgeschehen eingegriffen hat?
                Warum darf man nicht kritisieren, dass die vom Bauernverband vorgefertigte Anpassungsklausel Pächter benachteiligt?
                Warum darf man nicht sagen, dass die Flächenbindung bei Bauanträgen und Bauförderung preistreibend wirkt und Wirtschafter in die Sackgasse treibt durch Bedingung der Langfristverträge?
                Was für eine Arroganz den Junglandwirten gegenüber, die auf bezahlbares Pachtland angewiesen sind?

                (Info: Die Anpassungsklausel des Bauernverbandes, der die meisten Verträge schreibt und auch eine Art Schiedsstelle ist, beinhaltet: „Wenn sich der Verbraucherpreisindex um 10% ändert, darf man anpassen. Praxisbeispiel: Dürre und Anstieg des Verbraucherpreisindex und Verpächter verlangt höhere Pacht weil Index um mehr als 10% angestiegen ist. Der Pächter hat durch Dürre 50% weniger Ertrag und deutlich weniger Leistung pro Hektar – muss aber mehr zahlen. Bauer Willi sagt selbst schuld?)

                Also, der Pachtmarkt ist kein Markt wie ein Schweine oder Kartoffelmarkt, wo Angebot und Nachfrage den Preis regeln. Der Staat greift massiv ein und der Bauernverband melkt die Pächter und füttert die Sofamelker weil die zu 65% im Verband die Mehrheit haben.

                Mein Ansatz war, das Landwirtschaftsrecht so zu durchforsten um Pächter zu retten.

                Ich verweise auf den heutigen Artikel zum Ackerbau in Agrar heute

                2
                • Reinhard Seevers sagt

                  „Warum darf man nicht kritisieren…?“
                  „Warum darf man nicht sagen,?“

                  Wie….machen Sie doch…niemand verbietet Ihnen was. Es ist Ihre Art, WIE Sie kommunizieren. Jeder, der nicht sofort Ihrer Argumentation folgt, wird mit einem Bannstrahl versehen. Die Reaktion ist dementsprechend…dann fahren Sie gleich aus der Haut und nehmen eine Opferrolle ein. Aushalten Altbauer, aushalten…..

                • Altbauer sagt

                  @Seevers
                  Zitat: „Aushalten Altbauer, aushalten…..“

                  Ich hatte mich etwas geärgert, dass Bauer Willi sofort eine Verteidigungslinie zum Schutz des Bauernverbandes aufgebaut hat. Das genau so falsch wie die Verteidigungslinie der 50€ Aktion hier, wo Politiker in Schutz genommen werden.

                  Meine Schreibweise wirkt vielleicht etwas „aus der Haut gefahren“, ist es aber nicht. Das Problem ist, dass man hinter einem Pseudonym niemals einen echten Bauern vermutet und somit auch nicht ernst genommen wird.

                  Ich bin echt, meine wirtschaftliche Situation ist echt und diese hat sich nach langer erfolgreicher Zeit dramatisch verschlechtert. Das man so etwas nicht mit Klarnamen postet, wo womöglich der Bankberater noch mitliest, ist wohl klar.

                  Also, Fehler gemacht und zu teuer gepachtet als der Weizenpreis bei 35€ lag. Wie kommt man raus aus der Falle, das war mein Anliegen.

                  Nun man ganz heikel eine These, als hoffentlich unbegründete Spekulation. In jedem Landpachtvertrag ist ein Passus. „Tod des Pächters“. Mit den Tod ist für die Erben eine sofortige Ausstiegsmöglichkeit aus dem Pachtvertrag gegeben.

                  Nun mit Bauchschmerzen einen Schwenk
                  Zum Thema hier
                  „Ein schwieriges Thema – und fast ein Tabu“
                  (Bauer Willi über Suizid in der Landwirtschaft)

                  Ich habe noch nie so einen Zusammenhang hergestellt und wie gesagt, große Bauchschmerzen. Aber ich habe das Thema auch nicht aufgegriffen sondern Bauer Willi vor Wochen.
                  Man hat an Stammtischen schon viel gehört und das Thema Lebensversicherungen, die bei Freitod nicht zahlen, ist Thema in jedem zweite Krimi.
                  Ich möchte nur zum Nachdenken anregen mit dem Ziel, dass Menschen vernünftig miteinander umgehen.

                  Man kann es sich nicht vorstellen wie es ist, wenn man wirtschaftlich mit den Rücken zur Wand steht und sieht, wie das Eigenkapital, das man aufgebaut hat wie Schnee vor der Sonne schmilzt.

                  1
                • Reinhard Seevers sagt

                  „Also, Fehler gemacht und zu teuer gepachtet als der Weizenpreis bei 35€ lag. Wie kommt man raus aus der Falle, das war mein Anliegen.“

                  OK, das ist dann mal eine klare Ansage. Ich denke aber, dass diese Frage eine betriebliche und persönliche Beratung erforderlich macht und ich würde diese Frage auch nicht im öffentlichen Raum diskutieren, sondern mit einem Fachmann am Küchentisch klären….z.B. mit einem wie Herrn Krämer.

                  1
                • Altbauer sagt

                  @Herr Seevers
                  Zitat: „OK, das ist dann mal eine klare Ansage. Ich denke aber, dass diese Frage eine betriebliche und persönliche Beratung erforderlich macht und ich würde diese Frage auch nicht im öffentlichen Raum diskutieren, sondern mit einem Fachmann am Küchentisch klären….z.B. mit einem wie Herrn Krämer.“

                  Ich denke, wir brauchen viele Küchentische und viele Krämers.

                  Wenn alle etwas sensibler unterwegs sind, ist ja schon viel erreicht. Ich fand die Rektion von Bauer Willi sehr kalt und die Sprache des Bauernverbandes ist sehr kalt.

                  Ich möchte einfach, dass der Hof ihres Bruders noch sehr lange so weiter bestehen kann. Und ich hoffe, dass sich der Hof mit 500 Kühen nicht ins Jenseits katapultiert in Abhängigkeit von Verpächtern, Molkerei und Banken. 

                  1
                • Jürgen Donhauser sagt

                  „…Das genau so falsch wie die Verteidigungslinie der 50€ Aktion hier, wo Politiker in Schutz genommen werden.“
                  Ähm, welche Verteidigungslinie und wie nehmen wir Politiker in Schutz?
                  Offensichtlich haben Sie den Sinn und die hintergründige Kritik am Status Quo nicht verstanden.

  4. Thomas Bröcker sagt

    Vielleicht bin ich ein bisschen schwer von capiche/capeesh.
    Ich habe nicht richtig verstanden wie das Funktionieren soll:
    wo und wie und von wem wird das Video gesehen.
    was ist mit „nominieren“ gemeint.
    wie erfährt der Nominierte von seinem Glück und was wird von ihm erwartet

    10
    • Bauer Willi sagt

      @TB
      Ich habe das Video an die von mir nominierten geschickt. Es wird aber auch auf einer Instagram-Seite gezeigt.
      Mit Nominieren ist gemeint, dass die Nominierten ebenfalls mindestens drei weitere nominieren. Also eine Art von Schneeballsystem, das ist wohl bei „Challenges“ so. Es gab mal eine Ice-bucket-challenge, die in den Medien dann auch aufgegriffen wurde. Die von mir nominierten haben auch eine verhältnismäßig hohe Reichweite, so dass mit einer gewissen Aufmerksamkeit zu rechnen ist.
      (Für mich ist das auch neu, finde die Idee aber gut)

      6
  5. Frikadellen piet 47 sagt

    moin das hört sich gut an, ist ja mal eine andere Form und nicht nur auf die Straße rennen und keiner weiß warum! und wie nie was ich im Dorf das ist auch toll! schönen Tag

    2
  6. Ex-Baumschuler sagt

    Die Spenden von Jürgen und Willi steigern ja auch das Bruttosozialprodukt, wenn sie ordentlich angegeben und versteuert werden. Ansonsten gilt das als Nachbarschaftshilfe.

    1
  7. Jürgen Donhauser sagt

    Klasse Willi – herzlichen Dank, dass Du die Challenge unterstützt. In Bayern nimmt es schon Fahrt auf!

    9

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert